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Haftungsausschluss; Überwachung - Roth Tq-P 325 Montage- Und Bedienungsanleitung

Thermotank quadroline 325, 500 und 850 liter
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
Kalk – der Energiekiller
Eine Befüllung mit unbehandeltem Trinkwasser führt unweigerlich
dazu, dass sämtliches Calcium als Kesselstein ausfällt. Die Folge:
an den Wärmeübertragungsflächen der Heizung entstehen Kalkab-
lagerungen. Der Wirkungsgrad sinkt und die Energiekosten steigen.
Nach einer Faustformel bedeutet ein Kalkbelag von 1 Millimeter
bereits einen Wirkungsgradverlust von 10 %. Im Extremfall kann es
sogar zu Schäden an den Wärmetauschern kommen.
Enthärtung nach VDI 2035 – Blatt 1
Wird das Trinkwasser vor der Heizungsbefüllung gemäß den
Richtlinien der VDI 2035 enthärtet, kann sich kein Kesselstein
bilden. Somit wird Kalkablagerungen und den daraus entstehen-
den Beeinträchtigungen der gesamten Heizungsanlage wirksam
und dauerhaft vorgebeugt.
Korrosion – ein unterschätztes Problem
Die VDI 2035, Blatt 2, geht auf die Korrosionsproblematik ein. Die
Enthärtung des Heizungswassers kann sich als nicht ausreichend
herausstellen. Der pH-Wert kann die Grenzwerte von 10 deutlich
überschreiten. Es können sich pH-Werte größer 11 einstellen, die
sogar Gummidichtungen schädigen. Somit werden zwar die Richt-
linien der VDI 2035, Blatt 1, erfüllt, jedoch sieht die VDI 2035,
Blatt 2, einen pH-Wert zwischen 8,2 und maximal 10 vor.
Werden Aluminiumwerkstoffe eingesetzt, was in vielen moder-
nen Heizungsanlagen der Fall ist, darf ein pH-Wert von 8,5 nicht
überschritten werden, denn sonst droht Korrosion – Aluminium
wird ohne die Anwesenheit von Sauerstoff angegriffen. Somit muss
neben der Enthärtung des Heizungsfüll- und Ergänzungswassers
das Heizungswasser auch entsprechend konditioniert werden. Nur
so können die Vorgaben der VDI 2035 und die Empfehlungen und
Einbauanweisungen des Wärmepumpenherstellers eingehalten
werden.
Blatt 2 der VDI 2035 weist darüber hinaus auf die Verringerung
des Gesamtsalzgehaltes (Leitfähigkeit) hin. Die Gefahr von Korro-
sion ist bei Verwendung von vollentsalztem Wasser weitaus gerin-
ger als dies bei Betrieb mit salzhaltigem, also enthärtetem Wasser
der Fall ist.

Haftungsausschluss

Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die durch nichtbestim-
mungsgemäßen Einsatz des Geräts entstehen.
Die Haftung des Herstellers erlischt ferner, wenn
> Arbeiten am Gerät und seinen Komponenten entgegen den
Maßgaben dieser Montage- und Bedienungsanleitung ausgeführt
werden
> Arbeiten am Gerät und seinen Komponenten unsachgemäß
ausgeführt werden
Das Trinkwasser enthält, auch wenn es zuvor enthärtet wurde,
gelöste, korrosionsfördernde Salze, die aufgrund der Verwendung
von unterschiedlichen Materialien im Heizungssystem als Elek-
trolyte wirken und somit Korrosionsvorgänge beschleunigen. Dies
kann letztlich bis hin zum Lochfraß führen.
Mit der salzarmen Fahrweise auf der sicheren Seite
Mit der salzarmen Fahrweise treten die oben aufgeführten Prob-
leme erst gar nicht auf, da weder korrosionsfordernde Salze wie
Sulfate, Chloride und Nitrate noch das alkalisierende Natriumhy-
drogencarbonat im Heizungswasser enthalten sind. Die korrosions-
fordernden Eigenschaften sind bei vollentsalztem Wasser sehr
niedrig und es kann sich darüber hinaus auch kein Kesselstein
bilden. Dies ist die ideale Verfahrensweise bei geschlossenen Heiz-
kreisläufen, da insbesondere auch ein geringer Sauerstoffeintrag
in den Heizungskreislauf toleriert werden kann.
In der Regel stellt sich bei der Befüllung der Anlagen mit VE-Was-
ser der pH-Wert durch Eigenalkalisierung in den idealen Bereich.
Bei Bedarf kann durch Zugabe von Chemikalien sehr einfach auf
einen pH-Wert von 8,2 alkalisiert werden. So wird der optimale
Schutz der gesamten Heizungsanlage erreicht.
Überwachung
Von entscheidender Bedeutung ist die analytische Erfassung
und Überwachung der entsprechenden Wasserwerte und der
zugesetzten Konditionierungswirkstoffe. Deshalb sollten sie mit
entsprechenden Wasserprüfgeräten regelmäßig überwacht werden.
> Arbeiten am Gerät ausgeführt werden, die nicht in dieser
Montage- und Bedienungsanleitung beschrieben sind, und diese
Arbeiten nicht ausdrücklich vom Hersteller schriftlich genehmigt
worden sind
> das Gerät oder Komponenten im Gerät ohne ausdrückliche,
schriftliche Zustimmung des Herstellers verändert, um- oder
ausgebaut werden
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