Gossen Metrawatt GmbH R2700–4 Bedeutung der Symbole auf dem Gerät Sicherheitsmerkmale und -vorkehrungen Der Regler R2700 ist entsprechend den Sicherheitsbestimmungen EU-Konformitätskennzeichnung IEC 61010-1 / DIN EN 61010-1 / VDE 0411-1 gebaut und geprüft. Durchgängige doppelte oder Bei bestimmungsgemäßer Verwendung ist die Sicherheit von Anwender verstärkte Isolierung...
Nach WEEE 2012/19/EU und ElektroG kennzeichnen wir Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an: unsere Elektro- und Elektronikgeräte mit dem nebenstehenden Symbol nach DIN EN 50419. Gossen Metrawatt GmbH Diese Geräte dürfen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Hotline Produktsupport Industrie Telefon +49 911 8602-0 Bezüglich der Altgeräte-Rücknahme wenden Sie sich bitte an unseren...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–6 Identifizierung des Gerätes Merkmal Kennung Kompaktregler 48 x 96 mm, IP67, mit Selbstoptimierung, Tauschsollwert und 2 Alarme, R2700 Reglerausführung Ausgänge Zweipunkt-, Dreipunkt-, Schrittregler 2 Transistor, 2 Relais Zweipunkt-, Dreipunkt-, Schrittregler 2 Transistor, 4 Relais Stetig-, Splitrangeregler, schaltender Regler...
Seite 7
AC 85 V ... 265 V, 48 Hz ... 62 Hz DC 20 ... 30 V Anschlussstecker Standard Anschluss hinten Datenschnittstelle ohne RS485 Profibus DP Konfiguration Standardeinstellung Einstellung nach Kundenangabe Bedienungsanleitung Deutsch Englisch Italienisch Französisch Ohne Gossen Metrawatt GmbH R2700–7...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–8 Mehrere Geräte können ohne seitliche Zwischenstege nebeneinander ein- Mechanischer Einbau / Vorbereitung gebaut werden. Generell ist beim Einbau von einem oder mehreren Geräten eine ungehin- derte Luftzirkulation zu gewährleisten. Unterhalb der Geräte darf die Umgebungstemperatur 50 C nicht überschreiten.
Seite 9
20 mA / 10 V + out1 + out2 20 mA out 3 10 V 20 mA out 4 10 V B1, B3, B4 B2, B5 B4, B5 A3, A6 Heizstrom- Relais- wandler ausgänge Messeingang 1 Messeingang 2 Relaisausgänge Gossen Metrawatt GmbH R2700–9...
Das Starten der Selbstoptimierung über Tasten kann separat gesperrt werden, indem die Konfiguration tunE = diS gesetzt wird. Über Infrarot- und Busschnittstelle kann die Optimierung immer gestartet werden! Verhalten beim Einschalten der Hilfsspannung LED-Segmenttest Dimension Kennungen Istwert ca. 1,5 s ca. 1,5 s ca. 1,5 s Firmwareversion Sollwert oder oFF Gossen Metrawatt GmbH R2700–11...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–12 Bedienflussdiagramm BEDIENEBENE Automatikbetrieb Istwert Istwert Istwert 1. Istwert Istwert Istwert Sollwert 2. Istwert Heizstrom Stellgrad Sollwert kann nur hier nur bei nur bei Heizstrom- nur bei eingestellt werden Differenzregler überwachung Programmregler PROGRAMMREGLER PARAMETEREBENE (Seite 30) KONFIGURIEREN...
– PDPI-Regler: Der Stellgrad wird in % angezeigt. Wertänderungen werden sofort an die Regelausgänge weitergeleitet. Bei Konfiguration der Handtaste – Schrittregler: Durch Drücken der Auf- bzw. Abtaste werden die Schaltausgänge auf Hand / Automatik „mehr“ bzw. „weniger“ direkt angesteuert. Gossen Metrawatt GmbH R2700–13...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–14 Konfigurieren gleichzeitig lang drücken Konfiguration Anzeige Auswahl Standard Bemerkung tYP. j tYP. v Fühlertyp Typ J tYP. L tYP. C tYP. K tYP. - – tYP. b Pt 1 Pt100 SEnS tYP. S ni 1 Ni100...
Seite 15
Boost starten LoGG Loggeraufzeichnung darK Display dunkel (nur bei ln 1) SWit Umschaltregler aktiv (nur bei B3, B5 und In 2) set2 / SET3 Parametersatzumschaltung baCk Backup-Funktion stat Binäreingänge statischer Eingang StAt dynamisch, Umschaltung mit Taster Gossen Metrawatt GmbH R2700–15...
Seite 16
Gossen Metrawatt GmbH R2700–16 Konfiguration Anzeige Auswahl Standard Bemerkung Schaltausgang out1 Steuerung 4 Steuerung 3 Steuerung 2 Steuerung 1 phlt Programm-Pause prun Programm läuft keine Funktion HEAt Heizen 0ut1 mehr Heizen bei Schrittregler HEAt siehe Seite 23 CooL Kühlen mehr Kühlen bei Schrittregler Kühlen mit Wasser...
Seite 17
Alarm 2 relativ / absolut AL 2 nSvP / SvP Alarm 2 Anfahrunterdrückung aus / ein nSUP AL 2 nSto / Stor Alarm 2 Alarmspeicherung aus / ein nSto no / yes Begrenzer siehe Seite 44 Gossen Metrawatt GmbH R2700–17...
Seite 18
Gossen Metrawatt GmbH R2700–18 Konfiguration Anzeige Auswahl Standard Bemerkung 4121 / AC Heizstromerfassung mit GTZ4121/ HCUR 4121 nur bei Kennung F2 Stromwandler 50 mA AC no / yes Heizkreisüberwachung siehe Seite 46 no / yes Adaptive Messwertkorrektur siehe Seite 26...
Seite 19
GEt3 den Benutzereinstellungen GEt4 Benutzereinstellung 4 laden pset gespeichert. Put1 Aktive Konfiguration als Beim Laden werden alle Benutzereinstellung 1 speichern Einstellungen überschrie- Put2 ben! Put3 Put4 Aktive Konfiguration als Benutzereinstellung 4 speichern 1) Generalschlüssel = 42 Gossen Metrawatt GmbH R2700–19...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–20 Reglertypen Reglertyp Verwendung Messen (Cout = MEAS ) Diese Konfiguration ist für eine Temperaturüberwachung gedacht. Eine Grenzwertüberwachung kann konfiguriert werden, die Regelabweichung wird nicht weiterverwendet. Steller (Cout = POW ) Wie Reglertyp = Messen. Zusätzlich wird der Steller-Stellgrad mit dem Stellzyklus ausgegeben.
Sollwert (in Prozent) als Führungsgröße verwendet. Mittelwertregler (C In = MEAn) Geregelt wird der Mittelwert = (1. Istwert + 2. Istwert)/2 auf den eingestellten Sollwert. Die Grenzwertüberwachung bezieht sich auf den Mittelwert und nicht auf die beiden Istwerte. Gossen Metrawatt GmbH R2700–21...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–22 Umschaltung Parametersätze Wenn der Binäreingang auf Parametersatzumschaltung konfiguriert ist (SEt2 / SEt3) wird beim Schließen des Kontaktes der Parametersatz 2/3 geladen, beim Öffnen der Parametersatz 1. Die aktive Konfiguration wird jeweils überschrieben. Die W2-LED leuchtet, wenn der Parametersatz 2 bzw. 3 aktiv ist.
Werden bei der Geräteausführung A1 bzw. A4 für die Stellsignale zwei Relaisausgänge benötigt, z. B. bei Dreipunkt- oder Schrittregelung, so können die Alarmausgänge mit den Stellausgängen getauscht werden. Durch Konfiguration von Out = XCh (siehe Seite 16) tauschen out1 mit A1 und out2 mit A2 die Funktion. Gossen Metrawatt GmbH R2700–23...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–24 Stellausgang für Schütze Ergibt sich bei der Ermittlung der Regelparameter (Hand- oder Selbstoptimierung) eine Zykluszeit, die deutlich niedriger ist, als für die Lebensdauer der Schütze sinnvoll, kann durch Konfiguration der Stellausgänge für Schützansteuerung (rELA = YES ) die Zykluszeit bis an die Grenze der Regelbarkeit der Strecke erhöht werden.
– Umschalten von Hand- auf Automatikbetrieb Sollwertanzeige angezeigt wird der Zielsollwert, nicht der aktuell gültige, mit einem r im linken Digit. Grenzwerte relative Grenzwerte beziehen sich auf die Rampe, nicht auf den Zielsollwert. In der Regel wird deshalb kein Alarm ausgelöst. Gossen Metrawatt GmbH R2700–25...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–26 Adaptive Messwertkorrektur Wenn ein Regelkreis durch eine periodische Störung auf dem Istwert gestört ist, kann die Regelung durch Einschalten der adaptiven Messwertkorrektur verbessert werden. Dabei wird die periodische Störung unterdrückt, ohne dass die Reaktionsfähigkeit auf Regelabweichungen abnimmt. Dies erfolgt, indem sich die Korrektur adaptiv auf die Schwingungsweite der Störung einstellt und nur den Mittelwert an den Regler weitergibt.
Eingestellt werden können Perioden von 0,3 s bis 25 s. Bei anderen Einstellwerten ist das Filter inaktiv. Nachdem dieses Sperrfilter die Regeldynamik beeinflusst, ist es notwendig, die Ermittlung der Regelparameter durch Selbst- oder Handoptimierung mit aktivierter Schwingungs-Sperre durchzuführen. Gossen Metrawatt GmbH R2700–27...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–28 Heißkanalregelung Durch Konfiguration des Heizen-Schaltausgangs als Hotrunner (Outx = Hotr ) wird die Stellgröße schnell getaktet ausgegeben, d.h. die Stellzykluszeit beträgt 0,1 s unabhängig von der Einstellung des Parameters Stellzykluszeit. Durch diese Konfiguration werden auch die Funktionen Anfahrschaltung und Boost freigegeben.
Beispiel: Benötigt eine Heizung in einer Maschine bei Produktion durchschnittlich 70 % Heizleistung, im Stillstand jedoch nur 10 %, so stellt man die Diffe- renz Y FF = 60 % ein und aktiviert den Binäreingang nur bei Produktion. Gossen Metrawatt GmbH R2700–29...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–30 Parametrieren lang drücken X1 = Messbereichsanfang, X2 = Messbereichsende, MBU = X2 – X1 Parameter Anzeige Bereich Standard Bemerkungen al1h oberer Grenzwert für Relais A1 al1l unterer Grenzwert für Relais A1 oFF, 1 ... MBU/2 relativ ( = Standardkonfig.) al2h oFF, X1 ...
Seite 31
1 ... 100 % y st Stellgrad für Stellerbetrieb –100 ... 100 % y ff Stellgrad für Störgrößenaufschaltung –100 ... 100 % siehe Seite 29 y se Stellgrad bei Fühlerfehler –100 ... 100 % siehe Seite 48 Gossen Metrawatt GmbH R2700–31...
Seite 32
Gossen Metrawatt GmbH R2700–32 Parameter Anzeige Bereich Standard Bemerkungen spsv Anfahrsollwert SP L ... SP H y sv Anfahrstellgrad –100 ... 100 % nur bei Heißkanalregler t sv Verweildauer 0 ... 300 s siehe Seite 28/29 spbo Boost (Sollwerterhöhung) 0 ... MBU/2...
Durch Einstellen von AMPS = Auto wird die Regelung für ca. 1 s unterbrochen, die Heizung aktiviert, der Heizstrom gemessen und als Nennwert abge- speichert. Ist der Wert ungleich Null, ist damit automatisch die Heizstromüberwachung aktiviert. Gossen Metrawatt GmbH R2700–33...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–34 Programmregler Aktivierung in der Konfigurationsebene mit ProG = EnA Funktion Der aktuelle Sollwert wird ausschließlich vom Programmablauf ermittelt. Im Regler sind acht Programme mit jeweils zwölf Abschnitten (Segmenten) gespeichert und wählbar. Die Funktionen, die sonst den Sollwert beeinflussen, wie Sollwerttausch und Sollwertrampen, externer Sollwert beim Führungsregler, sowie die Anfahrschaltung und Boost bei Heißkanalregelung, sind ohne Funktion.
Seite 35
Der Ablauf kann in der Statusanzeige mit der Auf- bzw. Ab-Taste gesteuert werden, falls er nicht auf Binäreingänge konfiguriert ist. Um ein versehentliches Verstellen zu vermeiden, muss die Veränderung innerhalb von 5 s mit der Taste bestätigt werden. Durch Drücken der Taste wird die Veränderung verworfen. Gossen Metrawatt GmbH R2700–35...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–36 Programmeingabe gleichzeitig lang drücken Konfiguration Anzeige Auswahl Standard Bemerkung nr 1 Programmwahl Programm 1 laden nr 1 ... nr 8 Programm 8 laden Put1 aktuelles Programm ProG auf Programm 1 speichern ...Put8 aktuelles Programm auf Programm 8 speichern aktuelles Programm löschen...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–38 Handoptimierung Mit der Handoptimierung werden die Parameter Pb I, Pb II, tu und tc ermittelt, um eine optimale Regeldynamik zu erhalten. Dazu wird ein Anfahr- bzw. Schwingversuch durchgeführt. Vorbereitung – Die vollständige Konfiguration (Seite 14) und Parametrierung (Seite 30) muss zuerst für den Einsatz des Reglers erfolgen.
Seite 39
Splitrangeregler Schrittregler Falls eine Stellgradbegrenzung eingestellt war, muss der Proportionalbereich korrigiert werden Y H positiv: Pb I multiplizieren mit 100 % / Y H Y H negativ: Pb II multiplizieren mit –100 % / Y H Gossen Metrawatt GmbH R2700–39...
Seite 40
Gossen Metrawatt GmbH R2700–40 Durchführen des Schwingversuches Falls ein Anfahrversuch nicht möglich ist, z. B. wenn benachbarte Regelkreise den Istwert zu stark beeinflussen, oder wenn ein aktiver Kühlen-Schaltaus- gang zum Halten des Istwertes nötig ist (Kühlen-Arbeitspunkt), oder aus bestimmten Gründen direkt auf dem Sollwert optimiert werden muss, können die Regelparameter aus einer Dauerschwingung ermittelt werden.
Seite 41
– Den Sollwert auf den benötigten Wert stellen. – Die Totzone kann bei Dreipunkt-, Splitrange- und Schrittregler von dbnd = 0 aus erhöht werden, falls die Ansteuerung der Schaltausgänge (bzw. Stetigausgang) z. B. durch unruhigen Istwert zu rasch wechselt. Gossen Metrawatt GmbH R2700–41...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–42 Selbstoptimierung Die Selbstoptimierung dient zur Ermittlung einer optimalen Regeldynamik, d. h. die Parameter Pb I, Pb II, tu und tc werden ermittelt. Vorbereitung – vor dem Start der Selbstoptimierung muss die vollständige Konfiguration erfolgen aktuell Start –...
Die Aufzeichnung kann per Binäreingang, in der Konfiguration mit LoGG = YES oder über Schnittstelle gestartet werden. • Ist der Ring-Speicher mit 3600 Abtastungen gefüllt, gehen durch die Aufzeichnung die ältesten Werte verloren. • Das Auslesen der Einträge ist nur über die Bus- oder Infrarot-Schnittstelle möglich. Näheres siehe Schnittstellenbeschreibung. Gossen Metrawatt GmbH R2700–43...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–44 Grenzwertüberwachung Alarmrelais Arbeitskontakt Alarmrelais Ruhekontakt Hysterese einstellbar mit Parameter HYSt Sollwert Istwert Grenzwerte relativ AL L AL H AL L AL H Grenzwerte absolut Anfahrunterdrückung: Die Alarmunterdrückung ist beim Anfahren solange aktiv (Konfiguration ALx = SUP), bis die Temperatur zum ersten Mal den unteren Grenzwert überschritten hat.
Stromsollwert AMPS Für diesen Parameter ist der Phasennennstrom der Heizung einzugeben. Zur automatischen Einstellung ist bei eingeschalte- ter Heizung AMPS auf Auto zu stellen. Es wird der aktuell gemessene Strom abgespeichert. Aktivierung Parameter AMPS nicht oFF. Gossen Metrawatt GmbH R2700–45...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–46 Heizkreisüberwachung – Funktion – aktiv / inaktiv konfigurierbar mit der Konfiguration LbA –ohne externen Wandler, ohne zusätzliche Parameter –setzt korrekte Optimierung der Regelparameter tu und Pb I voraus! Nachdem die Selbstoptimierung in bestimmten Fällen bei aktiver Heizkreisüberwachung andere Ergebnisse liefert, muss vor dem Start der Selbstoptimierung die Heizkreisüberwachung aktiviert worden sein.
Aufzeichnung lässt sich in der Konfiguration mit HISt = YES oder über die Schnittstellen aktivieren. • Ist der Ring-Speicher mit 100 Einträgen gefüllt, gehen durch die Aufzeichnung die ältesten Einträge verloren. • Das Auslesen der Einträge ist nur über die Bus- oder Infrarot-Schnittstelle möglich. Näheres siehe Schnittstellenbeschreibung. Gossen Metrawatt GmbH R2700–47...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–48 Fehlermeldungen Reaktionen bei Auftreten eines Fehlers: 1. der Alarmausgang A1 wird aktiv; Die Konfiguration bestimmt sein Verhalten (siehe Seite 17) 2. die LED A1 blinkt in allen Ebenen, die Fehleranzeige erfolgt nur in der Bedienebene (obere Anzeige blinkt)) 3.
Heizung prüfen. Zuordnung Fühler zur Heizung (Verdrahtung) prüfen. Kor- rekte Optimierung der Regelparameter tu und Pb I durchführen. Fehlerquittierung Dies geschieht durch kurzes Drücken der Handtaste und Bestätigung der Anzeige Quit AL innerhalb von 5 s mit Gossen Metrawatt GmbH R2700–49...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–50 Fehlermasken Bei der Werkseinstellung (Konfiguration A1M1 = def) gibt der Relaisausgang A1 die Alarme der Grenzwertüberwachung 1 aus, sowie alle anderen Fehler (Fühlerfehler, Heizstromfehler, ...), der Relaisausgang A2 nur die Alarme der Grenzwertüberwachung 2. Mit den Fehlermasken lassen sich den Ausgängen A1 und A2 die einzelnen Fehlermeldungen gezielt zuordnen, siehe Tabellen. Dazu sind die Werte hexa- dezimal zu addieren und einzugeben.
Seite 51
1. oberer Grenzwert überschritten blinkt 0100 2. oberer Grenzwert überschritten blinkt 0200 Parameter unzulässig bei Eingabe über Schnittstelle – 0800 Heizkreis-Fehler 1000 Fehler beim Start der Adaption no t – 2000 Fehler bei Adaption oder Abbruch tE X Gossen Metrawatt GmbH R2700–51...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–52 Austausch eines Reglers R2600 durch einen Regler R2700 Austausch bezüglich des A-Merkmals R2600 R2700 Merkmal Heizen-Ausgang Kühlen-Ausgang CnF1 *) Merkmal Konfiguration A1 (A3) Transistor — 0x2x A1 (A4) Out1 = HEAt Out2 = oFF A1 (A3) Relais —...
Seite 53
Die Proportionalbänder sind beim R2700 in Einheiten der Regelgröße angegeben, anstatt in Prozent des Messbereichsumfangs beim R2600. Die Umrech- nung erfolgt entsprechend: Pb (R2700) = Pb (R2600) x MBU (R2600) / 100% Achtung! Zur Sicherstellung der Funkentstörung muss an der Klemme 18 der Schutzleiter bzw. die Schaltschrankerde angeschlossen werden. Gossen Metrawatt GmbH R2700–53...
Gossen Metrawatt GmbH R2700–54 Technische Daten Elektrische Sicherheit Umgebungsbedingungen 75 % Schutzklasse II, Einbaugerät im Sinne DIN EN 61010-1 Pkt. 6.5.4 Relative Feuchte im Jahresmittel, keine Betauung 0 C ... + 50 C Verschmutzungsgrad 2, nach DIN EN 61010-1 Pkt. 3.7.3.1 bzw. IEC 664...