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Inhaltsverzeichnis
Montage- und Betriebsanleitung
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Druckluftbilanzierungssystem
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für DIELEN VARIOMASS

  • Seite 1 Montage- und Betriebsanleitung _______________________________________________________________________ Druckluftbilanzierungssystem VARIOMASS DIELEN VARIOMASS MENU EXIT ENTER DIELEN VARIOMASS ENTER MENU EXIT Fault Version: 03/04...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Seite 0. Einleitung ......................3 1. Technische Daten .................... 4 1.1 Auswerteelektronik ..................4 1.2 Sensor ......................4 2. Montage ......................6 2.1 Überprüfung der Sensorlänge ..............6 2.2 Plazierung des Sensors ................7 2.3 Einbau des Sensors .................. 10 2.4 Einbau des DIN Einschubgehäuse ..............
  • Seite 3: Einleitung

    0. Einleitung Diese Betriebsanleitung gilt für alle VARIOMASS IN-LINE Sensoren für Rohrnennweiten von 1/2" (12 mm) bis 2" (50 mm) und alle VARIOMASS Einpunkt-Eintauch-Sensoren für Rohrnenn- weiten von DN 50 bis DN 500. Zum Lieferumfang gehören standardmäßig: Der Sensor und die separate Auswerteelektronik und ein Verbindungskabel vom Sensor zur E- lektronik.
  • Seite 4: Technische Daten

    1. Technische Daten: 1.1 Auswerteelektronik: Spannungsversorgung: 230 VAC mit 50 Hz. oder 60 Hz. (Optional 110 VAC oder 24 VDC) Umgebungstemperaturbereich: Elektronik 0°C bis + 45°C Schutzart: IP 54 Front bei Schaltschrankeinbau (Option IP 65 im Feldgehäuse) Anzeigemodus: - aktueller Volumenstrom in m³/h, m /min oder L/min Menge bezogen auf Standard (Normal) Bedingungen (N) von: 20°C, 1 bar abs.
  • Seite 5 Mediumtemperatur: 25°C +/- 25°C Umgebungstemperatur: - 10° bis + 50°C Betriebsüberdruck: 8 bar +/- 4 bar (Optional: 0 bis 40 bar) Überdruck Sensorfühlermaterial: Edelstahl 1.4404 (Option: Keramikfühler) bei In-Line Sensoren Sensormeßrohr Edelstahl (ältere Ausführungen in Aluminium) Prozeßanschluß: NPT Aussengewinde (Nennweite s. Tabelle 1.2) DIN oder ANSI Flansche verschraubt oder geschweißt (Option) bei Einpunkt Eintauch Sensoren: Prozessanschluß:...
  • Seite 6: Montage

    2. Montage 2.1 Überprüfung der Sensorlänge 2.1.1 Einpunkt Eintauch Sensoren Die Länge des Sensorstabes "L" eines Einpunkt-Eintauch-Sensors wurde so gewählt, daß sich das Durchflußfenster bis zur Mitte des Prozeßrohres eintauchen läßt. O 90 mm Abb. 1a) Abmessungen der Einpunkt-Eintauchfühler Die Sensorstablänge "L" ist standardmäßig für Rohrnennweiten von DN 65 bis DN 300 ca. 300 mm und für DN 65 bis DN 500 ca.
  • Seite 7: Plazierung Des Sensors

    Gewinde N O 90 mm Abb. 1b) Abmessungen der In-Line Sensoren Plazierung des Sensors 2.2 1 Plazierung des Sensors ohne Strömungsgleichrichter Die genaue Ausrichtung und Plazierung des Meßgerätes in der Strömung ist von entscheiden- der Bedeutung für die Erzielung korrekter Durchflußwerte. Eine freie, ungestörte gerade Meßstrecke von 10 x D Einlauf- und 5 x D Auslaufstrecke sollte als Minimum zur Verfügung stehen (D = Rohrinnennennweite).
  • Seite 8 Meßstrecke Strömung Sensorgehäusedeckel Kabeleinführung Abb. 2a) Einpunkt Eintauch Sensoren: Meßstrecke mit zwei 90°-Bögen Gesamte Meßstrecke 1/3 Meßstrecke 2/3 der Meßstrecke 10 x D Einlauf 5 x D Strömung FLOW Sensormeßrohr mit Flansche Abb. 2b) In-Line Sensoren: Meßstrecke mit zwei 90°-Bögen Die Rohrleitungsführung (waagerecht oder senkrecht) ist für das Meßsystem ohne Bedeutung.
  • Seite 9: Eintauch Sensoren

    2.2 2 Plazierung des Sensors mit Strömungsgleichrichter 2.2.2.1 In-Line Sensoren Eine freie, ungestörte gerade Meßstrecke von mindestens 3 x D Einlauf- und 2 x D Auslaufstre- cke sollte bei den In-Line Sensoren mit Strömungsgleichrichter zur Verfügung stehen (D = Roh- rinnennennweite).
  • Seite 10: Einbau Der Einpunkt Eintauch Sensoren

    2.3. Einbau der Sensoren 2.3.1 Einbau der Einpunkt Eintauch Sensoren 2.3.1.1 Anbringung der Anschweißmuffe An der Prozeßleitung ist eine Anschweißmuffe mit ½" Innengewinde anzubringen. Die Länge der Anschweißmuffe "M" sollte zwischen 20 und 60 mm betragen. Der Lochinnendurchmesser an der Prozeßleitung für die Anschweißmuffe sollte mindestens 15 mm betragen, um den Sen- sorstab (Außendurchmesser "d"...
  • Seite 11: Ausrichtung Des Einpunkt-Eintauch Fühlers

    Die Demontage der Klemmringverschraubung sollte aus Sicherheitsgründen bei druckloser Prozeßleitung erfolgen. 2.3.1.3 Ausrichtung des Einpunkt-Eintauch Fühlers Ein wichtiger Punkt bei der Ausrichtung der Edelstahlsensoren ist der, daß die Sensoren in glei- cher Richtung angeströmt werden müssen, wie bei der Kalibrierung. Eine Abweichung dieser Anströmrichtung kann die Genauigkeit der Druckluftmessung beeinträchtigen.
  • Seite 12: Einbau Des In-Line Sensors

    Die minimale Sensorstablänge (L ) errechnet sich für einen Sensor mit Klemmringverschrau- bung mit angeschweißter Spannmuffe wie folgt (s. Abb. 6a): L min = 20 mm + D i / 2 + A + 60 mm Anschweißmuffe 20 mm Di/2 170 mm Abb.
  • Seite 13 Strömungsprofil beeinflussende Bauteile müssen sich außerhalb der vorgeschriebenen Meßstrecke befinden (s. Kap. 2.2). Als Option kann der Sensor mit entsprechenden DIN-Flanschen geliefert werden. Die Durchflußrichtung muß mit der des Strömungspfeil auf dem Sensorgehäuse übereinstim- men. FLOW Gewinde N Abb. 7) In-Line Sensor mit NPT Gewinde...
  • Seite 14: Einbau Des Din Einschubgehäuse

    2.4 Einbau des DIN Einschubgehäuse Die Auswerteelektronik befindet sich standardmäßig in einem DIN Einschubgehäuse zum Einbau in Schalttafeln oder -schränke mit den Außenmaßen 96 mm x 96 mm x 150 mm. VARIOMAS DIELEN MENU 91,5 EXIT ENTER ca. 150 Abb. 8) Abmessungen des DIN Einschubgehäuse Der Tafelausschnitt sollte 92 mm x 92 mm gewählt werden um das DIN Einschubgehäuse leicht...
  • Seite 15: Elektrischer Anschluß

    3. Elektrischer Anschluß 3.1 Auswerteelektronik Schäden, die durch das Eindringen von Feuchtigkeit in das Elektronikgehäuse verursacht wer- den, fallen nicht unter die Produktgewährleistung. Um so wichtiger ist es, darauf zu achten, daß die Auswerteelektronik sich an einem trocken Einbauort befindet oder im optionalen Feldge- häuse mit der Schutzart IP 65 untergebracht ist (s.
  • Seite 16: Analogausgänge

    3.1.3 Analogausgänge Die Analogausgänge (Spannung, Strom) sind an der 8-poligen Steckleiste auf der Gehäuse- rückseite abzugreifen, wobei folgende Belegung beachtet werden muß: Klemme 5 (+I) Stromausgang 0/4 bis 20 mA Plus Klemme 6 (-I) Stromausgang Masse Minus Klemme 7 (+V) Spannungsausgang 0 bis 10 VDC Plus Klemme 8 (-V)
  • Seite 17 Sensorfühler aktiver Fühler passiver Fühler (50 Ohm) (500 Ohm) TB 2 TB 1 Spannungsversorgung Ausgangssignale: (0 ... 20 mA Signal) Masse (G) weiß grün + 24 VDC (P) braun gelb + 0 ... 20 mA unlinear (I) Masse (R) Abb. 10) Sensorplatine mit Anschlußbelegung...
  • Seite 18: Inbetriebnahme

    4. Inbetriebnahme Vor Inbetriebnahme sollten die folgenden Punkte überprüft werden: 1). Überprüfen, ob der Sensor richtig ausgerichtet ist. 2). Sicherstellen, daß der Prozeßanschluß keine Undichtigkeit aufweist. 3). Prüfen, ob die Verdrahtung mit dem Anschlußplan übereinstimmt. 4) Überprüfen, ob die Versorgungsspannung 230 VAC beträgt und an der Klemmen „Netz“...
  • Seite 19: Eingabe Der Grundeinstellungen

    EXIT Rücksprungtaste kehrt zur Ausgangsanzeige zurück ENTER Bestätigungstaste numerischer Eingaben oder der Menüebene Summentaste zum Abfragen der Verbrauchswerte MENU Menütaste zum Programmieren der Parameter Grenzwerttaste zum Abfragen der Grenzwertüberschreitungen Hinweis: Wird eine Taste betätigt und erfolgt 30 Sekunden lang keine weitere Tastatureingabe, geht die Anzeige automatisch in die Ausgangsanzeige über (Ausnahme in der Menüebene).
  • Seite 20: Meßeinheiten Auswählen

    Der richtige Code kann nach Drücken der Taste [MENU] aus der Ausgangsanzeige nochmals neu eingegeben werden. Jetzt kann man durch Drücken der Taste [ENTER] in der Haupt Menüebene (Programmier- ebene) gelangen und alle Einstellungen ändern oder neu festlegen, ohne den Code jedesmal neu einzugeben.
  • Seite 21: Meßbereich

    Die nächste Menüebene ist die Festlegung der Schleichmengenunterdrückung: Durch Drücken der Taste [ENTER] kann man die Schleichmengenunterdrückung an dieser Stelle ändern oder neu festlegen. VARIOMASS hat keine interne Schleichmengenunterdrü- ckung. Bei Eingabe einer Schleichmenge sollte der erste Meßwert aus Tabelle 1.1 als einge- stellte Schleichmengenunterdrückung gewählt werden, d.h.
  • Seite 22: Ausgangssignale

    [ENTER] Taste. Hinweis: Die Eingabe des genauen Rohrinnendurchmessers ist unbedingt notwendig! 4.2.6 Ausgangssignale Jetzt hat man noch die Möglichkeit die Ausgangssignale zu ändern. VARIOMASS bietet folgen- de Ausgangssignale an: Spannungssignal: 0 bis 10 VDC (fest eingestellt) Stromsignal: 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA (wählbar) Im Display erscheint dann folgende Meldung: Durch Drücken der Taste [ENTER] erscheint folgende Anzeige:...
  • Seite 23: Einstellung Der Meßstellen Nummer

    4.2.7 Einstellung der Meßstellen Nummer An dieser Stelle kann eine von dem Bediener vergebene Meßstellennummer 4-stellig eingege- ben werden, die in der Auswerteelektronik gespeichert wird. ß Drücke [ENTER] Taste zum Eingabe der Meßstellennummer oder [ ] zum nächsten Menü- punkt: ß...
  • Seite 24: Einstellung Der Sprache

    4.2.9 Einstellung der Sprache Der nächste Menüpunkt ist, falls keine Bus Optionen (siehe Software WINVAR) vorhanden ist, eine Auswahl der Menü Sprache. Durch Drücken der [ENTER] Taste erscheint folgende Auswahlmöglichkeit: Mit der Informationstaste [ i ] kann die nächste Sprache anzeigt werden: - English - Nederlands - Reserve...
  • Seite 25: Arbeiten Mit Den Zählern

    Tastatureingabe um zur Ausgangsanzeige zu gelangen. 4.4. Arbeiten mit den Zählern VARIOMASS besitzt zwei unabhängige Zähler (Z1 und Z2), die, jeder für sich, zeitlich definiert werden können. In dieser vorgegebenen Meßzeit wird die Durchflußmenge in diese Zähler ge- schrieben.
  • Seite 26: Zeitvorwahl Der Zähler

    4.4.1 Zeitvorwahl der Zähler Die Zeitvorwahl der Zähler geschieht im Programmiermodus (Menü). Dazu muß im Anzeige- modus die Tastatureingabe [MENU] gedrückt werden, um in den Programmiermodus zu wech- seln. Folgende Anzeige erscheint auf dem Display: Danach muß der Benutzercode [1 3 7 9] eingegeben und mit der [ENTER] - Taste bestätigt werden.
  • Seite 27: Abfragen Der Zähler

    Falls der Zähler Nr. 1 nicht auf Null gesetzt werden soll, muß man an dieser Stelle die Menü- ebene durch Drücken der [EXIT] Taste verlassen oder mit der Taste "Pfeil nach unten" [ ] zur nächsten Menüebene gelangen. Um den Zähler Nr. 2 zu programmieren muß man an dieser Menüebene die [ENTER] Taste drücken.
  • Seite 28: Arbeiten Mit Grenzwertüberwachung

    und durch Drücken der Taste "Pfeil nach unten" [ ] wird die Stoppzeit des Zähler Nr. 1 angezeigt. Die Abfrage der Start- und Stoppzeit von Zähler Nr. 2 geschieht analog wie Zähler Nr. 1 durch Drücken der Taste [2]. Mit der [EXIT] Taste (oder automatisch nach 30 Sekunden Anzeige ohne Tastatureingabe) ver- läßt man die Anzeige der Zählerzeiten und gelangt zur Ausgangsanzeige.
  • Seite 29 Um einen Grenzwert zu definieren, muß jetzt die [ENTER] Taste gedrückt werden (sonst [EXIT] Taste) und die Startzeit der Grenzwertüberwachung kann eingegeben werden. Folgender Text erscheint: Nach nochmaligem Drücken der [ENTER] Taste wird die aktuelle Startzeit der Grenzwertüber- wachung angezeigt und kann mittels numerischer Tastatureingabe geändert werden (Uhrzeit in Stunde: Minute und Datum in Tag.
  • Seite 30 Weiter mit der Taste "Pfeil nach unten" [ ] und die vorgegebene Stoppzeit der Grenzwertüber- wachung wird angezeigt: Weiter mit der Taste "Pfeil nach unten" [ ]. Nachfolgend werden die Grenzwertüberschreitun- gen wie folgt angezeigt: Hinweis: Grenzwerte können nur angezeigt werden, wenn zuvor ein Grenzwert im Menü definiert wurde (s.
  • Seite 31 gen und zu vergleichen. Die Grenzwertabfrage sollte erst nach Ablauf der vorgegebenen Überwa- chungszeitraumes abgefragt werden, da sonst nicht alle Überschreitungen im E2PROM abgelegt wurden. Die gespeicherten Grenzwerte werden erst dann gelöscht, wenn der Programmiermodus (Menü) für die Grenzwertdefinition neu durchlaufen wird (s. Unterpunkt 4.5.1).
  • Seite 32: Optionen

    5.1. Serielle Schnittstelle RS 232: 5.1.1 Allgemeines: Die serielle Schnittstelle des VARIOMASS ist eine RS 232C auch V.24 genannt und dient der Kommunikation zwischen verschiedenen Hardwarekomponenten und der Auswerteelektronik des Meßsystems. Hierbei kann es sich um IBM kompatible Personal Computer (PC) oder Dru- cker mit einem seriellen Eingang handeln.
  • Seite 33: Datenausgabe Auf Einem Drucker

    Bei diesem Datenausgabemodus werden definierte Daten in einem zu programmierbaren Zeit- intervall über einen Drucker mit seriellem Eingang ausgegeben. Je Druckseite wird der Kopf und 50 Zeilen lang der Betriebszustand ausgegeben. Im folgenden Format kennzeichnet jedes X eine Zeichenausgabe: VARIOMASS Meßstelle XXXX Serien-Nr.
  • Seite 34: Festlegung Des Zeitintervalles

    Die Eingabe von 0 Sekunden bewirkt keine Ausgabe der Daten über die serielle Schnittstelle. Hinweis: Die maximale Entfernung zwischen Sender (Auswerteelektronik des VARIOMASS) und Emp- fänger (Drucker oder PC) ist bei der seriellen Schnittstelle RS 232 mit abgeschirmten Kabel auf 10 Meter begrenzt.
  • Seite 35 Nach Auswahl der Baudrate und Bestätigung mit der [ENTER] Taste kann das Bitmuster ausgewählt werden. Zur Auswahl des Bitmusters bitte [ENTER] Taste drücken: Mit der Informationstaste [ i ] kann zwischen beiden Bitmustern ausgewählt werden: Die Auswahl bitte mit der [ENTER] Taste bestätigen. Als nächstes kann das Datenprotokoll ausgewählt werden: [ENTER] Taste drücken und Datenprotokoll auswählen: Mit der Informationstaste [ i ] kann zwischen den Datenprotokollen ausgewählt werden:...
  • Seite 36 Handshake (keine Parität) Drucken alle: 1 bis 600 Sekunden. Folgende Signalbelegung eines Matrix Druckes (Firma EPSON) wurde angewandt: Sender (VARIOMASS): PIN-Belegung 9 poliger Stecker: Empfänger Drucker (EPSON) PIN-Belegung 25-poliger Stecker Die PIN Belegung Ihres Druckers entnehmen Sie bitte aus der Betriebsanleitung des Drucker-...
  • Seite 37: Serielle Schnittstelle Rs 485

    Folgende Signalbelegung eines PC mit einem Terminalprogramm wurde angewandt: Sender (VARIOMASS): PIN-Belegung 9 poliger Stecker: Empfänger (PC) PIN-Belegung 9-poliger Stecker 5.2 Serielle Busschnittstelle RS 485 nur in Verbindung mit der Software WINVAR möglich (separates Handbuch) 5.3 Impulsausgang 5.3.1 Allgemeines Der potentialfreie Impulsausgang kann softwaremäßig so ausgelegt werden, daß er mit den meisten Impulszählern reibungsfrei arbeiten kann.
  • Seite 38: Impulsausgang Programmieren

    Klemmenbezeichnung ( - ) ( + ) ( + ) ( - ) ( EXT) U (extern) Zähler Zähler a) interne Spannungsversorgung b) externe Spannungsversorgung Jumper auf Volt Jumper auf EXT Abb. 12b) Impulsausgang Steckerbelegung Nachdem der Impulsausgang mittels Hardware angepaßt wurde, kann mittels Software die An- zahl der m³/Impuls bzw.
  • Seite 39: Relaiskontaktausgänge

    Durch Drücken der [ENTER] Taste gelangt man in das Untermenü um das Impulsverhältnis m³/Impuls bzw. bei der Einheit L/min in L/Impuls zu definieren. Durch Drücken der numerischen Eingabetasten wird dem Impulsverhältnis einem Wert zuge- ordnet (Empfehlung: Wert 1 m³/Impuls). Bei Eingabe des Wertes Null (000) ist der Impulsaus- gang nicht aktiviert.
  • Seite 40: Relaiskontakte Konfigurieren

    Vor der gleichzeitigen Überwachung von Durchflußmenge und der Zähler über einen Relaiskon- takt muß gewarnt werden, da für das Relais nicht erkennbar ist, welcher Grenzwert überschrit- ten wurde. Es folgt deshalb eine Fehlermeldung auf dem LCD Display, z. B. : Danach sind die Eintagungen für die Relaiskontakte unwirksam und müssen neu programmiert werden, wobei ein Relaiskontakt für Zähler- oder Durchflußmengenüberwachung definiert wer- den kann.
  • Seite 41 Wenn Relais Nr. 1 zur Überwachung des Zählers Nr. 1 genutzt werden soll, dann [ENTER] Tas- te drücken, sonst mit [ ] Taste zum nächsten Menüpunkt. Durch Drücken der numerischen Eingabetasten kann dem Schaltkontakt ein Grenzwert zuge- ordnet werden. Bestätigen Sie bitte die Eingabe mit der [ENTER] Taste. Die Konfiguration von Relais Nr.
  • Seite 42: Feldgehäuse

    An den Klemmen L1 und N ist die Netzspannung von 230 VAC anzulegen, wobei an die Klemme PE der Erdanschluß (Masse) angelegt werden muß. Die Analogausgänge (Strom- und Span- nungssignale) des VARIOMASS sind auf die Klemmen 6 bis 9 gelegt worden, wobei folgende Klemmenbelegung zu Grunde liegt:...
  • Seite 43: Fault Taste

    Der 4 MB Speicher des optionalen Datenloggers ist voll und muß nachdem die Daten ausgele- sen wurden gelöscht werden. d) Parameter Reset Die eingegebenen Daten wurden gelöscht und müssen neu eingetragen werden. Bitte kontak- tieren Sie bei diesem und allen anderen Fehlermeldungen die Firma Dielen.
  • Seite 44: Datenlogger

    6.5. Datenlogger 6.5.1. Einleitung Falls Ihr VARIOMASS System mit der Funktion des Datenloggers ausgestattet ist, ist im Klem- menraum des Feldgehäuse diese Funktion angegeben (mit Datenlogger). Dieser Datenlogger hat einen internen Speicher von 4 Mega Byte, der die Druckluftmenge und den Gesamt- verbrauchszähler in Abhängigkeit von der Zeit protokolliert.
  • Seite 45: Datenlogger Programmieren

    Das kurze Zeitraster von 1 Sekunde sollte nur verwendet werden, wenn die Aufzeichnungszeit sehr kurz ist (maximal 1 Stunde pro Tag). Wir empfehlen für längere Aufzeichnungszeiten (> 1 Tag) das Zeitraster auf 60 Sekunden einzustellen. 6.5.3. Datenlogger programmieren Der Datenlogger benötigt zur Aktivierung folgende Einträge: •...
  • Seite 46 Danach drücken Sie die [ENTER] - Taste und folgende Anzeige erscheint: Jetzt können Sie ein Zeitraster zwischen 1 Sekunde und 999 Sekunden durch numerische Ein- gabe eintragen. Bestätigen Sie den Eintrag mit der [ENTER] Taste und Sie gelangen in den nächsten Eingabezweig: Durch Drücken der Taste [ENTER] wird die Eingabe der Startzeit für den Datenlogger (DL) freigegeben bzw.
  • Seite 47: Datenlogger Auslesen

    Vergewissern Sie sich stets, wie im nächsten Kapitel beschrieben, daß die programmierten Start- und Stoppzeiten des Datenloggers richtig eingetragen wurden und nicht etwa die Start und Stop Zeiten für den Zähler 1 oder 2. 6.5.4. Datenlogger Zeiten Abfragen Die vorprogrammierte Aufzeichnungszeit des Datenloggers kann vom Anzeigemodus mit der Taste abgefragt werden (ggf.
  • Seite 48 Zeitintervall, einige Sekunden bis mehrere Minuten. Im oberen Feld wird die Meßstellennummer, die Seriennummer und das Kalibrierdatum des angeschlossenen VARIOMASS Gerätes ausgelesen. Das Auslesen des Kalibrierdatums ist erst ab EPROM Rev. 2.8 im Feldgerät möglich. Nachdem die Daten erfolgreich ausgelesen wurden, können die Daten im Datenlogger mittels des Button "Datenlogger löschen"...
  • Seite 49 Wählen Sie eine Datei aus, die sich zusammensetzt aus dem Jahr (JJ), dem Monat (MM) und dem Tag (TT) gefolgt von der Seriennummer (12345678) des VARIOMASS Gerätes und der Endung "IST" und öffnen diese durch Doppelklick. Das angezeigte Tagesdiagramm kann mittels Button "Drucken"...
  • Seite 50: Technische Daten

    Sub-D Stecker PIN Nr. 6.5.7. Problembeseitigung: Die Baudrate in der Datei „Dielen.INI“ darf nicht geändert werden und steht auf 57600 baud. Der Eintag schneller Übertragungsmodus „Speed=FAST“ kann ggf. durch den langsameren Modus „Speed=SLOW“ ersetzt werden, falls es bei der Datenübertragung Probleme gibt.
  • Seite 51: Mehrfachsensorauswahl

    6.6 Mehrfachsensorauswahl Bei der Option Mehrfach Sensorauwahl (Option –3) können verschiedene Sensoren mit einer Auswerteelektronik im Feldgerät betrieben werden. Der angeschlossene Sensor muss über das Menü ausgewählt werden. Es kann immer nur ein Sensor mit der Elektronik verbunden werden. 6.6.1 Auswahl der Sensoren Drücken Sie die Taste [ENTER] um in die Menüebene zu gelangen: Danach muß...
  • Seite 52 Durch Drücken der Informationstaste [ i ] kann ebenfalls eine andere Kalibrierkurve für den Ein- punkt-Eintauchsensor gewählt werden: Die Auswahl des Sensor Typs ist mit der [ENTER] Taste zu bestätigen. Danach muß man die Pro- grammierebene mit der Taste [EXIT] abschließen und verlassen um in den Anzeigemodus zu ge- langen.
  • Seite 53 6.6.3 Überprüfen der Grundeinstellungen und Gerätedaten Alle eingegebenen Parameter können von der Ausgangsanzeige ohne Codeeingabe abgefragt werden. Die aktuelle Uhrzeit und das Tagesdatum sind mit der Taste von der Ausgangs- anzeige abrufbar, z. B.: Mit der Taste [EXIT] kann man die Datums- und Zeitanzeige wieder verlassen. Weitere Grundeinstellungen und Gerätedaten können von der Ausgangsanzeige mit der Informationstaste abgerufen werden: Nach Drücken der Taste...
  • Seite 54: Fehlersuche

    Verunreinigung der Druckluft, in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Bei Störungen im Softwarebereich: Auswerteelektronik aus- und wieder einschalten Bei Fragen zur Fehlersuche wenden Sie sich bitte an die Firma DIELEN GmbH Tel.: 02834-75750 oder Telefax: 02834-7575-10.
  • Seite 55: Modellnummerncode

    8. Modellnummerncode: Montage Auswerteelektronik: 0 = Schalttafeleinbau (Standard) 1 = Feldgehäuse 2 = Feldgehäuse mit Datenlogger 3 = Feldgehäuse mit Datenlogger und Mehrfachauswahl Verbindungskabellänge Sensor - Elektronik: 06 = 6 Meter (Standard) 12 = 12 Meter 24 = 24 Meter XXX = XXX sonstige Kabellänge in Meter Ausgangssignale: 00 = Analogausgänge...

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