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Beckhoff BK3 0 Serie Dokumentation
Beckhoff BK3 0 Serie Dokumentation

Beckhoff BK3 0 Serie Dokumentation

Buskoppler für profibus-dp
Inhaltsverzeichnis
Dokumentation | DE
BK3xx0 und LC3100
Buskoppler für PROFIBUS-DP
02.06.2022 | Version: 4.5.0
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Beckhoff BK3 0 Serie

  • Seite 1 Dokumentation | DE BK3xx0 und LC3100 Buskoppler für PROFIBUS-DP 02.06.2022 | Version: 4.5.0...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Ausgabestände der Dokumentation .................... 7 2 Produktübersicht ............................ 8 BK3000, BK3010, BK3100, BK3110, BK3120, LC3100.............. 9 BK3150 ............................ 11 BK3500 und BK3520 (LWL) ...................... 12 Das Beckhoff Busklemmensystem.................... 13 PROFIBUS - Einführung .........................  14 2.5.1 PROFIBUS DP.........................  14 2.5.2 PROFIBUS DPV1 ...................... 16 3 Montage und Verdrahtung........................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 4.4.9 Konfiguration mit Siemens S7-Steuerung ................  52 5 PROFIBUS DP-Kommunikation ...................... 57 DataExchange - Zyklischer Datenaustausch ..................  57 5.1.1 Prozessdaten, Prozessabbild...................  57 5.1.2 K-Bus-Zyklus........................ 59 DPV1 - Azyklische Datenübertragung.....................  62 5.2.1 DPV1-Interface.........................  62 5.2.2 Zuordnung der DPV1-Slot-Number..................  63 5.2.3 DPV1 beim Koppler......................
  • Seite 5: Vorwort

    , XFC , XTS und XPlanar sind eingetragene und lizenzierte Marken der Beckhoff Automation GmbH. Die Verwendung anderer in dieser Dokumentation enthaltenen Marken oder Kennzeichen durch Dritte kann zu einer Verletzung von Rechten der Inhaber der entsprechenden Bezeichnungen führen. Patente Die EtherCAT-Technologie ist patentrechtlich geschützt, insbesondere durch folgende Anmeldungen und...
  • Seite 6: Sicherheitshinweise

    Die gesamten Komponenten werden je nach Anwendungsbestimmungen in bestimmten Hard- und Software- Konfigurationen ausgeliefert. Änderungen der Hard- oder Software-Konfiguration, die über die dokumentierten Möglichkeiten hinausgehen, sind unzulässig und bewirken den Haftungsausschluss der Beckhoff Automation GmbH & Co. KG. Qualifikation des Personals Diese Beschreibung wendet sich ausschließlich an ausgebildetes Fachpersonal der Steuerungs-, Automatisierungs- und Antriebstechnik, das mit den geltenden Normen vertraut ist.
  • Seite 7: Ausgabestände Der Dokumentation

    Vorwort Ausgabestände der Dokumentation Version Stand 4.5.0 • Technische Daten aktualisiert • Kapitel Entsorgung hinzugefügt 4.4.0 • Technische Daten aktualisiert • Kapitel Hinweise für den Betrieb im Ex-Bereich erweitert • Download-Links aktualisiert • Neue Titelseite 4.3.0 • Sicherheitshinweise neues Layout •...
  • Seite 8: Produktübersicht

    Produktübersicht Produktübersicht Buskoppler für PROFIBUS-DP Buskoppler Beschreibung Busanschluss Standard-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3000 [} 9] Economy-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3010 [} 9] Standard-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3100 [} 9] Economy-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3110 [} 9] Economy-Plus-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3120 [} 9] Compact-Buskoppler D-Sub-Stecker BK3150 [} 11] Standard-Buskoppler mit LWL-Anschluss HP-Simplex-Stecker BK3500 [} 12] Economy-Plus-Buskoppler mit LWL-Anschluss HP-Simplex-Stecker BK3520 [} 12] Low Cost-Buskoppler...
  • Seite 9: Bk3000, Bk3010, Bk3100, Bk3110, Bk3120, Lc3100

    Produktübersicht BK3000, BK3010, BK3100, BK3110, BK3120, LC3100 Abb. 1: BK3120 und LC3100 - Buskoppler für PROFIBUS-DP Technische Daten BK3120 Anzahl der Busklemmen 64 (255 mit K-Bus-Verlängerung) Digitale Peripheriesignale max. 1020 Ein-/ Ausgänge Analoge Peripheriesignale max. 64 Ein-/ Ausgänge Konfigurationsmöglichkeit über Konfigurationssoftware KS2000 oder die Steuerung Maximale Byteanzahl (Eingänge und Ausgänge) 128 Byte Baudrate (automatische Erkennung)
  • Seite 10 Produktübersicht BK3000, BK3010 BK3100, BK3110 LC3100 Anzahl der Busklemmen Digitale Peripheriesignale BK3000, BK3100: 512 Ein-/ Ausgänge 256 Ein-/ Ausgänge BK3010, BK3110: 256 Ein-/ Ausgänge Analoge Peripheriesigna- BK3000, BK3100: 128 Ein-/ Ausgänge BK3010, BK3110: - Konfigurationsmöglichkeit über Konfigurationssoftware KS2000 oder die Steuerung Maximale Byteanzahl BK3000: 244 Byte BK3100:...
  • Seite 11: Bk3150

    Produktübersicht BK3150 Abb. 2: BK3150 - Buskoppler für PROFIBUS-DP Technische Daten BK3150 Anzahl der Busklemmen 64 (255 mit K-Bus-Verlängerung) Digitale Peripheriesignale 256 Ein-/ Ausgänge (BK3x10) Analoge Peripheriesignale 128 Ein-/ Ausgänge (BK3x00) Konfigurationsmöglichkeit über Konfigurationssoftware KS2000 oder die Steuerung Maximale Byteanzahl 128 Byte (nur DP-Betrieb) (Eingänge und Ausgänge) Baudrate (automatische Erkennung) bis max.
  • Seite 12: Bk3500 Und Bk3520 (Lwl)

    Produktübersicht BK3500 und BK3520 (LWL) Abb. 3: BK3500 und BK3520 - Buskoppler mit LWL-Anschluss für PROFIBUS-DP Technische Daten BK3500 BK3520 Anzahl der Busklemmen 64 (255 mit K-Bus-Verlängerung) Digitale Peripheriesignale max. 512 Ein-/ Ausgänge max. 1020 Ein-/ Ausgänge Analoge Peripheriesignale max. 64 Ein-/ Ausgänge max.
  • Seite 13: Das Beckhoff Busklemmensystem

    Buskoppler für alle gängigen Bussysteme Das Beckhoff Busklemmen-System vereint die Vorteile eines Bussystems mit den Möglichkeiten der kompakten Reihenklemme. Busklemmen können an allen gängigen Bussystemen betrieben werden und verringern so die Teilevielfalt in der Steuerung. Dabei verhalten sich Busklemmen wie herkömmliche Anschaltungen dieses Bussystems.
  • Seite 14: Profibus - Einführung

    Produktübersicht K-Bus Der K-Bus ist der Datenweg innerhalb der Klemmleiste. Über sechs Kontakte an den Seitenwänden der Klemmen wird der K-Bus vom Buskoppler durch alle Klemmen geführt. Die Endklemme schließt den K-Bus ab. Der Benutzer muss sich keinerlei Wissen über die Funktion des K-Bus oder die interne Arbeitsweise von Klemmen und Buskoppler aneignen.
  • Seite 15 Produktübersicht Parameterdaten Die Parameterdaten werden mit dem SetPrmLock-Request-Telegramm von dem Master an die Slaves gesendet, das SetPrmLock-Response-Telegramm enthält keine Daten und besteht daher nur aus einem Byte, der Kurzquittung. Die Parameterdaten bestehen aus DP-Parametern (z. B. Einstellung des DP- Watchdogs, Überprüfung der IdentNumber (eindeutig für jedes DP-Gerät)), aus DPV1-/DPV2-Parametern und aus anwendungsspezifischen Parametern, die nur einmal während des StartUps übertragen werden müssen.
  • Seite 16: Profibus Dpv1

    Produktübersicht DP-Master Class 1 und Class 2 Mit dem Class 1-Master wird die Steuerung bezeichnet, die zyklischen I/O-Datenaustausch mit den Slaves durchführt, während ein Class 2-Master ein B&B-Gerät ist, dass in der Regel nur lesend auf die I/O-Daten des Slaves zugreift. 2.5.2 PROFIBUS DPV1 PROFIBUS DPV1 bezeichnet im Wesentlichen die Read- und Write-Telegramme, mit denen azyklisch auf...
  • Seite 17: Montage Und Verdrahtung

    Schutzart und ESD-Schutz sicher zu stellen. Abb. 4: Federkontakte der Beckhoff I/O-Komponenten Abmessungen Das Beckhoff Busklemmen-System zeichnet sich durch geringes Bauvolumen und hohe Modularität aus. Für die Projektierung muss ein Buskoppler und eine Anzahl von Busklemmen vorgesehen werden. Die Abmessungen der Buskoppler sind unabhängig vom Feldbus-System.
  • Seite 18: Tragschienenmontage

    Montage und Verdrahtung Abb. 5: Abmessungen am Beispiel von BK3120 und LC3100 Die Gesamtbreite der Anwendung setzt sich aus der Breite des Buskopplers mit der Busendklemme KL9010 und der Breite der verwendeten Busklemmen zusammen. Die Busklemmen sind je nach Funktion 12 mm oder 24 mm breit.
  • Seite 19: Entsorgung

    Montage und Verdrahtung Abb. 6: Entsichern der Verriegelung durch die orangefarbene Zuglasche An den Buskoppler können auf der rechten Seite bis zu 64 Busklemmen angereiht werden. Beim Zusammenstecken der Komponenten ist darauf zu achten, dass die Gehäuse mit Nut und Feder aneinander gesetzt zu montieren sind.
  • Seite 20: Anschluss

    Montage und Verdrahtung Anschluss 3.5.1 Anschlusstechnik WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag und Beschädigung des Gerätes möglich! Setzen Sie das Busklemmen-System in einen sicheren, spannungslosen Zustand, bevor Sie mit der Monta- ge, Demontage oder Verdrahtung der Busklemmen beginnen! Übersicht Mit verschiedenen Anschlussoptionen bietet das Busklemmensystem eine optimale Anpassung an die Anwendung: •...
  • Seite 21: Verdrahtung

    Montage und Verdrahtung Die gewohnten Maße der Klemme ändern sich durch den Stecker nur geringfügig. Der Stecker trägt ungefähr 3 mm auf; dabei bleibt die maximale Höhe der Klemme unverändert. Eine Lasche für die Zugentlastung des Kabels stellt in vielen Anwendungen eine deutliche Vereinfachung der Montage dar und verhindert ein Verheddern der einzelnen Anschlussdrähte bei gezogenem Stecker.
  • Seite 22: Abb. 11 Anschluss Einer Leitung An Eine Klemmstelle

    Montage und Verdrahtung Klemmen für Standardverdrahtung ELxxxx/KLxxxx und für steckbare Verdrahtung ESxxxx/KSxxxx Abb. 11: Anschluss einer Leitung an eine Klemmstelle Bis zu acht Klemmstellen ermöglichen den Anschluss von massiven oder feindrähtigen Leitungen an die Busklemme. Die Klemmstellen sind in Federkrafttechnik ausgeführt. Schließen Sie die Leitungen folgendermaßen an: 1.
  • Seite 23: Potentialgruppen, Isolationsprüfung Und Pe

    3.5.3 Potentialgruppen, Isolationsprüfung und PE Potentialgruppen Ein Beckhoff Busklemmenblock verfügen in der Regel über drei verschiedene Potentialgruppen: • Die Feldbusschnittstelle ist (außer bei einzelnen Low Cost Kopplern) galvanisch getrennt und bildet die erste Potentialgruppe. • Buskoppler- / Busklemmen-Controller-Logik, K-Bus und Klemmenlogik bilden eine zweite galvanisch getrennte Potentialgruppe.
  • Seite 24: Abb. 13 Linksseitiger Powerkontakt

    Montage und Verdrahtung Abb. 13: Linksseitiger Powerkontakt Es ist zu beachten, dass aus EMV-Gründen die PE-Kontakte kapazitiv mit der Tragschiene verbunden sind. Das kann zu falschen Ergebnissen und auch zur Beschädigung der Klemme bei der Isolationsprüfung führen (z. B. Isolationsdurchschlag an einem 230 V-Verbraucher zur PE-Leitung). Die PE-Zuleitung am Buskoppler- / Busklemmen-Controller muss zur Isolationsprüfung abgeklemmt werden.
  • Seite 25: Spannungsversorgung

    Montage und Verdrahtung 3.5.4 Spannungsversorgung Versorgung von Buskoppler / Busklemmen-Controller und Busklemmen (Us) WARNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag und Beschädigung des Gerätes möglich! Setzen Sie das Busklemmen-System in einen sicheren, spannungslosen Zustand, bevor Sie mit der Monta- ge, Demontage oder Verdrahtung der Busklemmen beginnen! 3.5.4.1 BKxx00, BKxx10, BKxx20 and LCxxxx Die Buskoppler / Busklemmen-Controller benötigen zum Betrieb eine Gleichspannung von 24 V...
  • Seite 26: Abb. 15 Anschlüsse Zur Spannungsversorgung Von Bkxx50 Und Bkxx51

    Montage und Verdrahtung 3.5.4.2 BKxx50 und BKxx51 Die Buskoppler / Busklemmen-Controller benötigen zum Betrieb eine Gleichspannung von 24 V . Benutzen Sie eine 4 A Sicherung oder eine der Class 2 entsprechende Spannungsversorgung um die UL- Anforderungen zu erfüllen! Der Anschluss findet über die oberen Federkraftklemmen mit der Bezeichnung Us und GNDs statt. Diese Versorgungsspannung versorgt die Elektronik der Buskoppler / Busklemmen-Controller sowie über den K- Bus die Elektronik der Busklemmen.
  • Seite 27: Konfigurations- Und Programmierschnittstelle

    Montage und Verdrahtung 3.5.4.3 Konfigurations- und Programmierschnittstelle Auf der unteren Seite der Frontfläche sind die Standardbuskoppler mit einer RS232-Schnittstelle ausgerüstet. Der Miniaturstecker kann über ein Verbindungskabel mit einem PC und der Konfigurationssoftware KS2000 verbunden werden. Die Schnittstelle erlaubt das Konfigurieren der Busklemmen, wie zum Beispiel das Einstellen des Verstärkungsfaktors der analogen Kanäle.
  • Seite 28 Montage und Verdrahtung Powerkontakte An der rechten Seitenfläche des Buskoppler / Busklemmen-Controller befinden sich drei Federkontakte der Powerkontaktverbindungen. Die Federkontakte sind in Schlitzen verborgen um einen Berührungsschutz sicher zu stellen. Durch das Anreihen einer Busklemme werden die Messerkontakte auf der linken Seite der Busklemme mit den Federkontakten verbunden.
  • Seite 29: Profibus-Verkabelung

    Montage und Verdrahtung 3.5.5 PROFIBUS-Verkabelung 3.5.5.1 PROFIBUS-Anschluss M12-Rundsteckverbinder Die M12-Buchse ist invers codiert und besitzt 5 Stifte. Stift 1 überträgt 5 V und Stift 3 überträgt GND für den aktiven Abschlusswiderstand. Diese dürfen auf keinen Fall für andere Funktionen missbraucht werden, da dies zu Zerstörung des Gerätes führen kann.
  • Seite 30: Abb. 21 Pin-Belegung Buchse/Stecker Feldbus Box Module

    Montage und Verdrahtung Anschluss der Feldbus Box Module Der Anschluss der Feldbus Box Module erfolgt entweder direkt oder mittels T-Stück (oder Y-Stück). Die B318 Serie verfügt über jeweils eine Buchse und einen Stecker, d.h. hier wird der PROFIBUS in dem Modul weitergeleitet. Die Versorgungsspannung (+5 V ) für den Abschluss-Widerstand liegt nur auf der Buchse an.
  • Seite 31: Abb. 22 Belegung Des Profibus-Kabels

    Abschlusswiderstände sind nicht oder an falschen Stellen aktiviert. Empfohlene Kabel Mit den vorkonfektionierten Kabeln von Beckhoff vereinfacht sich die Installation erheblich! Verdrah- tungsfehler werden vermieden und die Inbetriebnahme führt schneller zum Erfolg. Das Beckhoff- Programm umfasst Feldbuskabel, Stromversorgungskabel und Sensorkabel sowie Zubehör wie Ab- schlusswiderstände und T-Stücke.
  • Seite 32 Montage und Verdrahtung Längenausdehnung Die Busleitung ist in der EN 50170 spezifiziert. Daraus ergibt sich die nachfolgende Längenausdehnung eines Bussegment. Baud-Rate in kBits/sec 9,6 19,2 93,75 187,5 1500 12000 Leitungslänge in m 1200 1200 1200 1000 Stichleitungen bis 1500 kBaud <6,6 m, bei 12 MBaud sollten keine Stichleitungen verwendet werden. Bussegment Ein Bussegment besteht aus maximal 32 Teilnehmern.
  • Seite 33: Hinweise Für Den Betrieb Im Ex-Bereich

    70°C oder an den Aderverzweigungsstellen höher als 80°C ist, so müssen Kabel aus- gewählt werden, deren Temperaturdaten den tatsächlich gemessenen Temperaturwerten entsprechen! • Beachten für Beckhoff-Feldbuskomponenten mit Standardtemperaturbereich beim Einsatz in explosions- gefährdeten Bereichen den zulässigen Umgebungstemperaturbereich von 0 bis 55°C! •...
  • Seite 34 Montage und Verdrahtung II 3G KEMA 10ATEX0075 X Ex nA IIC T4 Gc Ta: 0 … +55°C II 3D KEMA 10ATEX0075 X Ex tc IIIC T135°C Dc Ta: 0 ... +55°C (nur für Feldbuskomponenten mit Zertifikatsnummer KEMA 10ATEX0075 X Issue 9) oder II 3G KEMA 10ATEX0075 X Ex nA nC IIC T4 Gc Ta: 0 …...
  • Seite 35: Atex - Besondere Bedingungen (Erweiterter Temperaturbereich)

    70°C oder an den Aderverzweigungsstellen höher als 80°C ist, so müssen Kabel aus- gewählt werden, deren Temperaturdaten den tatsächlich gemessenen Temperaturwerten entsprechen! • Beachten Sie für Beckhoff-Feldbuskomponenten mit erweitertem Temperaturbereich (ET) beim Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen den zulässigen Umgebungstemperaturbereich von -25 bis 60°C! •...
  • Seite 36: Iecex - Besondere Bedingungen

    70°C oder an den Aderverzweigungsstellen höher als 80°C ist, so müssen Kabel aus- gewählt werden, deren Temperaturdaten den tatsächlich gemessenen Temperaturwerten entsprechen! • Beachten Sie für Beckhoff-Feldbuskomponenten beim Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen den zulässigen Umgebungstemperaturbereich! • Die einzelnen Klemmen dürfen nur aus dem Busklemmensystem gezogen oder entfernt werden, wenn die Versorgungsspannung abgeschaltet wurde bzw.
  • Seite 37: Weiterführende Dokumentation Zu Atex Und Iecex

    Beachten Sie auch die weiterführende Dokumentation Explosionsschutz für Klemmensysteme Hinweise zum Einsatz der Beckhoff Klemmensysteme in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß ATEX und IECEx, die Ihnen auf der Beckhoff-Homepage www.beckhoff.de im Download-Bereich Ihres Pro- duktes zum Download zur Verfügung steht! BK3xx0 und LC3100 Version: 4.5.0...
  • Seite 38: Cfmus - Besondere Bedingungen

    • CSA C22.2 No. 60079-0:2019 • CAN/CSA C22.2 No. 60079-7:2016 • CAN/CSA C22.2 No.61010-1:2012 Kennzeichnung Die gemäß cFMus für den explosionsgefährdeten Bereich zertifizierten Beckhoff-Feldbuskomponenten tragen die folgende Kennzeichnung: FM20US0111X (US): Class I, Division 2, Groups A, B, C, D Class I, Zone 2, AEx ec IIC T4 Gc...
  • Seite 39: Weiterführende Dokumentation Zu Cfmus

    Weiterführende Dokumentation zum Explosionsschutz gemäß cFMus Beachten Sie auch die weiterführende Dokumentation Control Drawing I/O, CX, CPX Anschlussbilder und Ex-Kennzeichnungen, die Ihnen auf der Beckhoff-Homepage www.beckhoff.de im Download-Bereich Ihres Pro- duktes zum Download zur Verfügung steht! BK3xx0 und LC3100 Version: 4.5.0...
  • Seite 40: Parametrierung Und Inbetriebnahme

    Parametrierung und Inbetriebnahme Parametrierung und Inbetriebnahme Anlaufverhalten des Buskopplers Nach dem Einschalten überprüft der Buskoppler in einem Selbsttest alle Funktionen seiner Bauteile und die Kommunikation des K-Busses/E-Busses. Während dieser Phase blinkt die rote I/O-LED. Nach dem erfolgreichen Selbsttest beginnt der Buskoppler die angesteckten Busklemmen in einem Busklemmentest zu testen und liest die Konfiguration ein.
  • Seite 41 Parametrierung und Inbetriebnahme Byte Wert Beschreibung GSD-Datei MSAC_C1-Verbindung wird nicht aktiviert (Default) Standard MSAC_C1-Verbindung wird aktiviert (siehe DPV1 [} 62]) CfgData-Prüfung aktiviert (Default) Extended CfgData-Prüfung deaktiviert (siehe Deaktivierung der CfgData-Prüfung [} 79]) Diagnosedaten werden BK3100-kompatibel übertragen Extended Diagnosedaten werden DPV1-kompatibel übertragen (Default) K-Bus-Cycle-Counter nicht aktiviert (Default) Extended K-Bus-Cycle-Counter aktiviert (siehe K-Bus-Zyklus [} 59])
  • Seite 42 Parametrierung und Inbetriebnahme Byte Wert Beschreibung GSD-Datei Reaktion auf PROFIBUS-Fehler: K-Bus-Zyklus wird verlassen Standard (Default, digitale Outputs werden 0, komplexe Outputs gehen auf einen projektierten Ersatzwert) (siehe Reaktion auf PROFIBUS-Fehler [} 75]) Reaktion auf PROFIBUS-Fehler: K-Bus-Outputs werden 0 Reaktion auf PROFIBUS-Fehler: K-Bus-Outputs bleiben unverändert Reaktion auf K-Bus-Fehler: DP-Datenaustausch wird verlassen Standard (Default) (siehe K-Bus-Unterbrechung [} 75])
  • Seite 43: Technischen Daten - Übersicht

    Parametrierung und Inbetriebnahme Technischen Daten - Übersicht Beschreibung BK3010 BK3110 BK3120 BK3150 BK3500 BK3520 LC3100 BC3100 Anzahl der Busklemmen Baudrate [MBaud] Physik RS 485 RS 485 RS 485 RS 485 RS 485 RS 485 UserPrm Daten DPV1 Dienste Multikonfigurations Mode Word Align byteorientierte Busklemmen...
  • Seite 44: Konfiguration Komplexer Module

    Parametrierung und Inbetriebnahme 4.4.3 Konfiguration komplexer Module Nachdem die DP-Module der aktivierten Funktionen des Buskopplers im DP-Konfigurationstool angefügt wurden, sind zunächst die komplexen Klemmen (KL15xx, KL25xx, KL3xxx, KL4xxx, KL5xxx, KL6xxx, KL8xxx) in der gesteckten Reihenfolge im DP-Konfigurationstool an den Buskoppler anzufügen, unabhängig davon, ob und wenn wie viele digitale Klemmen zwischen den komplexen Klemmen stecken: komplexes Beschreibung...
  • Seite 45 Parametrierung und Inbetriebnahme komplexes Beschreibung zugehörige CfgData Funktionsmodul (als Hex-Code) KL5001 kompakt KL5001 - nur der 32 Bit Inputwert wird übertragen 0x93 (in GSD-Datei) 0xD1 (alternativ) KL5001 komplex KL5001 - 40 Bit In-/Outputs werden übertragen, um neben der 0xB4 (in GSD-Datei) Übertragung des 40-Bit Inputwertes auch Zugriff auf die 0xB5 (alternativ) Register der Klemme zu haben 0xF2 (alternativ)
  • Seite 46: Konfiguration Digitaler Module

    Parametrierung und Inbetriebnahme 4.4.4 Konfiguration digitaler Module Nachdem die DP-Module der aktivierten Funktionen des Buskopplers und die komplexen Klemmen (KL15xx, KL25xx, KL3xxx, KL4xxx, KL5xxx, KL6xxx, KL8xxx) in der gesteckten Reihenfolge im DP-Konfigurationstool an den Buskoppler angefügt wurden, folgen jetzt die digitalen Klemmen. Bei den digitalen Klemmen muss nur die Summe der digitalen Ein- und Ausgänge der angefügten Module mit der Anzahl der gesteckten digitalen Ein- und Ausgänge übereinstimmen: Beispiel...
  • Seite 47: Gsd-Dateien

    Parametrierung und Inbetriebnahme 4.4.5 GSD-Dateien Um die PROFIBUS-Koppler in DP-Konfigurationstools einzubinden, sind GSD-Dateien erforderlich. GSD-Dateien finden Sie im Kapitel Downloads für PROFIBUS [} 47] Hinweis zur GSD-Datei Die GSD-Datei erhält 244 Byte max. Input, Output und Config Data Len. Dies sind die maximalen Werte.
  • Seite 48 Treiber für USB-Schnittstelle 15.02.2018 EK9XXX_RNDIS6_WIN10.ZIP für Web Diagnose, Windows 10 *) Firmware-Update Die aktuelle Firmware erhalten Sie unter support@beckhoff.com. Um die Firmware auf den Bus- koppler/Busklemmen-Controller zu laden benötigen Sie die Konfigurations-Software KS2000 und das entsprechende Kabel. Version: 4.5.0 BK3xx0 und LC3100...
  • Seite 49: Ks2000 - Einführung

    Parametrierung und Inbetriebnahme 4.4.7 KS2000 - Einführung Die Konfigurations-Software KS2000 ermöglicht die Projektierung, Inbetriebnahme und Parametrierung von Feldbuskopplern und den dazugehörigen Busklemmen sowie der Feldbus Box Module. Die Verbindung zwischen Feldbuskoppler / Feldbus Box und PC wird über ein serielles Konfigurationskabel oder über den Feldbus hergestellt.
  • Seite 50: Konfiguration Mit Twincat

    Rechner. TwinCAT erweitert jeden kompatiblen PC um eine Echtzeitsteuerung, eine IEC 61131-3 Multi-SPS, NC-Positionierung, die entsprechende Programmierumgebung und Bedienoberfläche. TwinCAT unterstützt mehrere verschiedene PROFIBUS-DP PC-Karten. Beckhoff empfiehlt die PROFIBUS-DP PCI Masterkarte FC3101, die auch als zweikanalige Variante (FC3102) erhältlich ist. TwinCAT*System-Manager Zur Konfiguration der FC310x PROFIBUS-DP PCI-Karte dient der TwinCAT System-Manager.
  • Seite 51: Abb. 27 Konfiguration Der Profibus Dp E/A-Baugruppen - Einfügen Der Busknoten

    Parametrierung und Inbetriebnahme • Benutzerdefinierte Datenformate • fortlaufende Verbindung von Variablen • Drag und Drop • Import und Export auf allen Ebenen Vorgehen bei der Konfiguration der PROFIBUS DP Ein-/ Ausgabebaugruppen 1. Zunächst wird die entsprechende PROFIBUS DP Master PC-Karte ausgewählt und in die E/A-Konfi- guration eingefügt Abb. 26: Konfiguration der PROFIBUS DP E/A-Baugruppen - Auswahl der PROFIBUS DP Master PC-Karte 2.
  • Seite 52: Konfiguration Mit Siemens S7-Steuerung

    Einfügen der GSD-Dateien • Gehen sie in den Hardwarekatalog ihrer Step7 unter Extras \ Neue GSD installieren. • Wählen sie das Verzeichnis aus, in dem sich die Beckhoff GSD befinden und importieren Sie die Dateien. • Sie finden diese dann im Hardware Katalog unter PROFIBUS-DP \ Weitere Feldgeräte \ I/O.
  • Seite 53: Abb. 31 Parameterdaten Des Bk3120

    Parametrierung und Inbetriebnahme Abb. 31: Parameterdaten des BK3120 Parameterdaten Bezeichnung DPV1-Dienste (Klasse 1) DPV1-Dienste [} 62] Verhalten bei Busklemmenfehler Verhalten bei Busklemmenfehler [} 75] Klemmenbusdiagnose PROFIBUS Diagnose [} 76] Diagnosedaten digitaler Klemmen Diagnose digitaler Busklemmen [} 76] Datenformat Daten Format [} 40] K-Bus Mode K-Bus Update [} 59] Fast FreeRun-Mode Fast FreeRun-Mode [} 59] Reaktion auf DP-Error...
  • Seite 54: Abb. 32 Beispiel Für Das Eintragen Einzelner Bytes

    Parametrierung und Inbetriebnahme Digitale Ausgänge 11 x KL2xx4, d.h. 10 x 4 Bit = 44 Bit 44 Bit / 8 = 5,5 Byte - aufgerundet auf 6 Byte, d.h. 6 x 8 Bit eintragen oder 1 x 48 Bit oder 1 x 8 Bit + 1 x 40 Bit usw. (siehe Abb. Beispiel für das Eintragen einzelner Bytes und Abb. Beispiel für das Eintragen zusammenhängender Bytes) Abb. 32: Beispiel für das Eintragen einzelner Bytes. Maximale Config Daten Jedes einzelne Byte erfordert 1 Byte ConfigData.
  • Seite 55: Abb. 33 Beispiel Für Das Eintragen Zusammenhängender Bytes

    Parametrierung und Inbetriebnahme Abb. 33: Beispiel für das Eintragen zusammenhängender Bytes. Konfiguration BK3120 mit komplexen und digitale Ein-/Ausgängen Byteorientierte Module mappen sich als erstes in das Prozessabbild, daher müssen erst alle komplexen Module in der Reihenfolge wie diese am Buskoppler gesteckt sind, eingetragen werden. Bei einigen byteorientierten Busklemmen kann zwischen kompakt und komplexen Mapping unterschieden werden.
  • Seite 56: Abb. 34 Beispiel Für Kompakte Darstellung Der Busklemme Kl3312

    Parametrierung und Inbetriebnahme Abb. 34: Beispiel für kompakte Darstellung der Busklemme KL3312 Beispiel 2.b: 1 x BK3120 2 x KL1012 1 x KL2022 1 x KL3312 komplexes Mapping 1 x KL9010 Abb. 35: Beispiel für kompakte Darstellung der Busklemme KL3312 Version: 4.5.0 BK3xx0 und LC3100...
  • Seite 57: Profibus Dp-Kommunikation

    PROFIBUS DP-Kommunikation PROFIBUS DP-Kommunikation DataExchange - Zyklischer Datenaustausch 5.1.1 Prozessdaten, Prozessabbild Der Buskoppler verfügt über unterschiedliche Speicherbereiche, die eine Größe von je 256 Worten besitzen. Über die Telegramme des Lightbus kann gezielt auf beliebige Speicherzellen zugegriffen werden. Zwei relevante Bereiche des Speichers lassen sich durch das Control- und Statusbyte im Lightbus-Telegramm unterscheiden und getrennt ansprechen.
  • Seite 58: Abb. 36 Ausgangsdaten Im Buskoppler

    PROFIBUS DP-Kommunikation Bytebreite unterstützen. Bei den Zugriffen auf diese Werte beachten Sie bitte die Sicherstellung der Datenkonsistenz. Das heißt, zwischen den Zugriffen keinen Updatebefehl absetzen, und den Buskoppler nicht in die Betriebsart Freilaufend schalten. Default-Zuordnung der Ein-/Ausgänge zum Prozessabbild Nach dem Einschalten ermittelt der Buskoppler den Umfang der angesteckten Busklemmen und erstellt eine Zuordnungsliste.
  • Seite 59: K-Bus-Zyklus

    Kanäle x 32 + Anzahl analoge Output-Kanäle x 42) Die K-Bus-Zykluszeit kann per DPV1 [} 66] gemessen werden, bei der Verwendung von TwinCAT ist das auf dem Karteireiter "Beckhoff" des DP-Kopplers im System Manager möglich. K-Bus-Modes Der K-Bus-Mode (Art der Synchronisierung zwischen K-Bus-Zyklus und DP-Zyklus) wird über die UserPrmData [} 40] eingestellt:...
  • Seite 60: Abb. 39 K-Bus - Slow Freerun Mode (Default-Einstellung)

    PROFIBUS DP-Kommunikation Abb. 39: K-Bus - Slow FreeRun Mode (Default-Einstellung) Fast FreeRun Um den Jitter aufgrund azyklischer Kommunikation bzw. Ereignissen zu meiden und schnelle K-Bus-Update- Zeiten zu bekommen, kann der Mode Fast FreeRun aktiviert werden. Der K-Bus-Zyklus wird timer-gesteuert von einer höherprioren Task aufgerufen. Nach dem Ende des K-Bus-Zyklus bekommen die niederprioren Tasks (DPV1, KS2000-interface, etc.) für 12,5% der vorangegangenen K-Bus-Zyklus-Dauer Rechenzeit, bevor der nächste K-Bus-Zyklus gestartet wird.
  • Seite 61: Abb. 42 K-Bus - Synchron-Mode Mit Optimiertem Input-Update (Ein Zyklus)

    PROFIBUS DP-Kommunikation Synchron-Mode mit optimiertem Input-Update (ein Zyklus) Beim optimierten Input-Update kann der Start des K-Bus-Zyklus nach dem Empfang des Data_Exchange- Telegramms verzögert werden, so dass die Inputs aktueller als beim Standard-Synchron-Mode sind, während die Ausgabe der Outputs stärker verzögert wird. Dabei ist zu beachten, dass die Dauer des K-Bus- Zyklus plus die Verzögerungszeit plus ca.
  • Seite 62: Dpv1 - Azyklische Datenübertragung

    PROFIBUS DP-Kommunikation Dummy-Output-Byte Der PROFIBUS-DP-ASIC der Buskoppler kann beim Empfang eines Data_Exchange-Telegramms nur dann einen Interrupt generieren, wenn Output-Daten empfangen wurden, d.h. im synchronen Mode muss mindestens ein Output-Byte über DP übertragen werden. Wenn nur Eingangsklemmen gesteckt sind und keine Output-Daten vorhanden, kann ein Dummy-Output-Byte konfiguriert werden, das in den UserPrmData [} 40] aktiviert und als Modul in den CfgData eingetragen sein muss, dazu ist allerdings die Extended-GSD- Datei des Buskopplers notwendig: Byte...
  • Seite 63: Zuordnung Der Dpv1-Slot-Number

    PROFIBUS DP-Kommunikation Daten des PROFIBUS-Kopplers (Slot_Number = 0) Die Daten des PROFIBUS-Kopplers werden über den Index adressiert: Index Zugrif Beschreibung Modulzuordnung im Multi-Configuration-Mode [} 79] Firmware-Informationen [} 65] 9-19 Gerätekonfiguration [} 65] (Tabelle 9) K-Bus-Status [} 66] (Tabelle 90) interne Zykluszeit [} 66] Kommandos: Reset des lokalen Busses [} 75], Starten bzw.
  • Seite 64: Modulzuordnung

    PROFIBUS DP-Kommunikation 5.2.3 DPV1 beim Koppler 5.2.3.1 Modulzuordnung Der Multi-Configuration-Mode [} 79] ist mit maximal 128 Modulen (Klemmen, IE-Modulen, etc.) möglich. Die Festlegung, welche der in den CfgData projektierten Module tatsächlich gesteckt sind, kann mit DPV1- Write geschrieben und mit DPV1-Read gelesen werden. Slot- Index Länge...
  • Seite 65: Firmware Informationen

    PROFIBUS DP-Kommunikation 5.2.3.2 Firmware Informationen Die folgenden Firmware-Informationen können mit DPV1 gelesen werden, die Daten werden im Intel-Format (Lo-Byte first) übertragen: Slot-Number Index Byte Beschreibung Buskopplernummer Software-Version Hersteller-Typ (Tabelle 0, Register 245) Koppler-Typ (Tabelle 0, Register 246) Buskoppler-Typ (Tabelle 0, Register 247) 10-11 reserviert 5.2.3.3...
  • Seite 66: Zykluszeitmessung

    PROFIBUS DP-Kommunikation Fehlercodes bei der Write-Response Error_Code_1 Error_Code_2 0xBE Anzahl der Klemmen 0xBF erstes fehlerhaftes Byte der geschriebenen Daten 5.2.3.4 K-Bus-Status Der K-Bus-Status kann mit DPV1 gelesen werden, die Daten werden im Intel-Format (Lo-Byte first) übertragen: Slot-Number Index Byte Beschreibung Bit 0: Feldbusfehler Bit 1: K-Bus-Fehler Bit 2: Fehler auf Busklemme...
  • Seite 67: Diagnose Und Fehlerbehandlung

    Diagnose und Fehlerbehandlung Diagnose und Fehlerbehandlung LEDs Zur Statusanzeige besitzt der Buskoppler zwei Gruppen von LEDs. Die obere Gruppe (BK3xx0) bzw. linke Gruppe (LC3100) zeigt den Zustand des Feldbusses an. Auf der rechten oberen Seite der BK3xx0 Buskoppler befinden sich zwei weitere grüne LEDs zur Anzeige der Versorgungsspannung.
  • Seite 68 Diagnose und Fehlerbehandlung DIA-LED Blink-Codes Wenn beim DP-Hochlauf [} 73] bei der Parametrierung bzw. Konfiguration ein Fehler auftritt, wird dieser sowohl auf den Feldbus-LEDs als auch in den Diagnosedaten angezeigt. Blink-Code schnelles Blinken Start des Fehler-Codes erste langsame Sequenz Fehler-Code zweite langsame Sequenz Fehlerargument (Fehlerstelle) Abb. 45: LEDs LC3100 LC3100...
  • Seite 69 Diagnose und Fehlerbehandlung K-Bus LEDs (Lokale Fehler) Zwei LEDs, die K-Bus LEDs, dienen der Anzeige der Betriebszustände der Busklemmen und der Verbindung zu diesen Busklemmen. Die grüne LED (I/O RUN) leuchtet, um den fehlerfreien Betrieb anzuzeigen. Die rote LED (I/O ERR) blinkt zur Fehleranzeige mit zwei unterschiedlichen Frequenzen. Der Fehler wird in folgender Weise vom Blink-Code angezeigt: Fehlerart Fehler-Code...
  • Seite 70: Dp-Diagnose

    DP-Diagnosedaten (DiagData) Die DP-Diagnosedaten bestehen aus 6 Bytes DP-Standard-Diagnose und bis zu 238 Bytes gerätespezifischen Diagnosedaten. Bei den Beckhoff-Slaves werden die gerätespezifischen Diagnosedaten auf die DPV1-Status-Message abgebildet. Wenn sich die DP-Diagnosedaten ändern, meldet das der Slave dem Master, der die geänderten Diagnosedaten in der Regel daraufhin automatisch abholt.
  • Seite 71 Diagnose und Fehlerbehandlung DP-Standard-Diagnosedaten Offset Bedeutung 0x00.0 StationNonExistent: Slave beim letzten Telegramm nicht geantwortet 0x00.1 StationNotReady: Slave verarbeitet noch das Set_Prm bzw. Chk_Cfg-Telegramm 0x00.2 CfgFault: Slave meldet einen Konfigurationsfehler 0x00.3 ExtDiag: Extended DiagData sind vorhanden und gültig 0x00.4 NotSupported: Slave unterstützt ein Feature nicht, das mit Set_Prm oder Global_Control gefordert wurde 0x00.5 InvalidSlaveResponse: Slave antwortet nicht DP-konform...
  • Seite 72 Diagnose und Fehlerbehandlung Byte Beschreibung Länge der DPV1-Status-Message (inklusive dieses Bytes) StatusType: Mit dem StatusType wird das Format der Diagnosedaten ab Byte 16 identifiziert (0x81: max. 64 Module, 0xA1: mehr als 64 Module) SlotNumber: immer 0 Specifier: immer 0 EEPROM-Checksummenfehler (kann durch Setzen der Herstellereinstellung über KS2000 oder DPV1 [} 62] und anschließendes Power-Off/Power-On beseitigt werden) unbekannter Modultyp Die Länge der CfgData ist zu groß...
  • Seite 73: Fehler Beim Dp-Hochlauf

    Diagnose und Fehlerbehandlung Koppler mit maximal mehr als 64 möglichen Modulen Byte Beschreibung Modulnummer (1-255) mit einem Fehler (Bit 6 des Statusbytes ist gesetzt, Ausnahme bei den seriellen Schnittstellenmodulen (KL6001, KL6011, KL6021, IP6002, IP6012, IP6022, IE6002, IE6012, IE6022): Bit 3 des Statusbytes ist gesetzt) zugehörige Kanalnummer (0-3) Status-Byte (Bit 0-5) des fehlerhaften Kanals Modulnummer (1-255) mit einem Fehler (Bit 6 des Statusbytes ist gesetzt, Ausnahme bei...
  • Seite 74 Diagnose und Fehlerbehandlung Fehler bei der Überprüfung der CfgData Fehler-Code 2 Der Fehler-Code 2 zeigt an, dass ein Byte in den CfgData nicht stimmt. Das Fehler-Argument beschreibt, in welchem CfgData-Byte der Fehler erkannt wurde (Offset des fehlerhaften Bytes + 1). Fehler-Code 5 Der Fehler-Code 5 zeigt an, dass die Länge der digitalen Outputs (in Bytes), die aus den CfgData berechnet wurden, nicht stimmt.
  • Seite 75: Reaktion Auf Profibus-Fehler

    Diagnose und Fehlerbehandlung Fehler-Code 10* Fehler bei der Registerkommunikation. Die Einstellungen die über die UserPrm Daten runtergeschrieben werden sollten ist fehlerhaft ausgeführt worden. Fehler-Argument Beschreibung Probleme mit Klemme x Fehler-Code 11* Fehler bei der Registerkommunikation. Die Einstellungen die über die UserPrm Daten runtergeschrieben werden sollten ist mit einem TimeOut abgebrochen worden.
  • Seite 76: Klemmendiagnose

    Diagnose und Fehlerbehandlung Melden des K-Bus-Fehlers Ein K-Bus-Fehler wird sowohl auf der LED I/O-ERR als auch in der DPV1-Status-Message der DP- Diagnosedaten [} 70] (Byte 11-13) angezeigt. Byte Beschreibung zu viele K-Bus-Kommando-Fehler zu viele K-Bus-Timeouts zu viele K-Bus-Empfangs-Fehler zu viele K-Bus-Sende-Fehler K-Bus-Reset-Fehler allgemeiner K-Bus-Fehler K-Bus-Fehler-Code...
  • Seite 77 Diagnose und Fehlerbehandlung sein, das Steuerungsprogramm bekommt es allerdings erst im nächsten oder übernächsten Zyklus mit. Wenn die Diagnosebits digitaler Klemmen mit Diagnose bzw. der Status von komplexen Klemmen in das Prozessabbild gemappt werden, hat das Steuerungsprogramm immer einen konsistenten Zustand zwischen Prozess- und Diagnosedaten.
  • Seite 78: Erweiterte Funktionen

    Erweiterte Funktionen Erweiterte Funktionen 2-Byte-SPS-Interface Die Prüfung der CfgData-Prüfung kann deaktiviert werden, falls ein DP-Master nicht mit den in der GSD- Datei ausgeführten Modulen lauffähig ist. In dem Fall sind die vom DP-Master gesendeten CfgData beliebig, es werden dann so viele Inputs und Outputs übertragen, wie durch die CfgData beschrieben werden. Die Deaktivierung der CfgData-Prüfung kann auch sinnvoll sein, wenn in der SPS ein bestimmter Adressbereich für zukünftige Erweiterungen reserviert werden soll.
  • Seite 79: Deaktivierung Der Cfgdata-Prüfung

    Erweiterte Funktionen Deaktivierung der CfgData-Prüfung Die Prüfung der CfgData-Prüfung kann deaktiviert werden, falls ein DP-Master nicht mit den in der GSD- Datei ausgeführten Modulen lauffähig ist. In dem Fall sind die vom DP-Master gesendeten CfgData beliebig, es werden dann so viele Inputs und Outputs übertragen, wie durch die CfgData beschrieben werden. Die Deaktivierung der CfgData-Prüfung kann auch Sinn machen, wenn in der SPS ein bestimmter Adressbereich für zukünftige Erweiterungen reserviert werden soll.
  • Seite 80 Erweiterte Funktionen Zuordnen der Busklemmen zu beliebigen Prozessabbildadressen Da digitale Klemmen immer Byteweise zusammengefasst werden und daher das kleinste DP- Konfigurationsmodul ein 8-Bit-Modul ist, ergibt sich die Schwierigkeit, wenn die dazu gehörenden Klemmen in das SPS-Prozessabbild auf mehrere Bytes verteilt werden sollen, da in der SPS in der Regel die Adressen nur pro DP-Konfigurationsmodul vergeben werden können.
  • Seite 81 Erweiterte Funktionen Byte Beschreibung Zuordnung Klemme 1 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 2 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 3 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 4 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 64 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode)
  • Seite 82: Verändern Der Prozessdatengröße

    Erweiterte Funktionen Register Beschreibung Zuordnung Klemme 1 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 2 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 3 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 4 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode) Zuordnung Klemme 5 0: DP-DataExchange (Default) 2: disabled (Multi-Config-Mode)
  • Seite 83 Erweiterte Funktionen Überschreitung der Konfigurationsdatenlänge (CfgData) Auf dem Buskoppler sind Default mäßig maximal 64 Bytes Konfigurationsdaten eingestellt. Normalerweise ist das in den seltensten Fällen ein Problem. Beim Multi-Configuration-Mode wird diese Grenze aber bereits bei 30 digitalen Klemmen erreicht, da jedes KLxxxx MultiCfgMode-Modul zwei Bytes in den Konfigurationsdaten belegt, dazu kommen mindestens noch ein Summenbyte für digitale Inputs bzw.
  • Seite 84: Ausbaustufen Des Buskopplers Im Multi-Configuration-Mode

    Software (das Steuerungsprogramm) als auch für die Hardware (benötigte Prozess- Signale über Beckhoff-Busklemmen) der Maschine. Eine Maschine mit den Maschinenerweiterungen A, B und C, deren Prozess-Signale über den PROFIBUS DP von den Beckhoff-Buskopplern BK3110, BK3120 oder BK3520 eingelesen bzw. ausgegeben werden, könnte dann wie folgt aufgeteilt sein.
  • Seite 85 Erweiterte Funktionen Prozessabbild-Schnittstellen Die Schnittstellen zwischen der Steuerung, PROFIBUS DP-Masteranschaltung, Buskoppler und Busklemmen bilden Prozessabbilder, in denen die Prozess-Signale nach bestimmten Algorithmen abgelegt sind. Abb. 47: Prozessabbild der Serienmaschine Die Prozess-Signale eines DP Slaves (Buskoppler BK3110, BK3120 oder BK3520) werden immer in einem Data_Exchange-Telegramm übertragen (in dem die Ausgänge vom DP-Master gesendet und die Eingänge in der zugehörigen Telegrammantwort empfangen werden).
  • Seite 86 Erweiterte Funktionen Abb. 48: Prozessabbilder der beiden verschiedenen Maschinenausbaustufen Um die Problematik der veränderten Mapping-Vorschrift zu lösen, wurde bei den Buskopplern BK3110, BK3120 und BK3520 die Möglichkeit geschaffen, das Mapping bereits im Buskoppler durchzuführen (Multi- Configration-Mode), so dass dieser unabhängig vom Busklemmenausbau immer das gleiche Prozessabbild mit dem PROFIBUS DP-Master austauscht.
  • Seite 87 Erweiterte Funktionen Wenn der Buskoppler jetzt nicht gerade im Maximalbusklemmenausbau betrieben wird, stimmt die PROFIBUS DP-Konfiguration nicht mit seinem Busklemmenausbau überein. Damit der Buskoppler trotzdem die Prozess-Signale seiner angeschlossenen Busklemmen auf das mit dem PROFIBUS DP-Master auszutauschende Prozessabbild abbilden kann, fehlt noch die Mapping-Vorschrift. Da der Buskoppler die Prozess-Signale der Busklemmen nach einem festen Algorithmus (erst komplexe, dann digitalen Klemmen, jeweils in der gesteckten Reihenfolge) in das DP-Prozessabbild mappt, fehlt nur die Information, welche der per PROFIBUS DP-Konfiguration projektierten Busklemmen auch tatsächlich...
  • Seite 88 Erweiterte Funktionen Zustandsübergänge im Buskoppler Wenn im Multi-Configuration-Mode die empfangene PROFIBUS DP-Konfiguration nicht mit dem Busklemmenausbau übereinstimmt, setzt der Buskoppler das "statische Diagnose"-Bit in den PROFIBUS DP-Diagnosedaten und führt noch keinen Klemmenbuszyklus durch (IO-RUN-LED bleibt aus). Sobald die Klemmenzuordnung (aktiviert/nicht aktiviert) vom PROFIBUS DP-Master beschrieben wurde, führt der Buskoppler erneut eine Überprüfung der PROFIBUS DP-Konfiguration durch und geht automatisch in den zyklischen Datenaustausch (das "statische Diagnose"-Bit in den PROFIBUS DP-Diagnosedaten wird gelöscht und der Klemmenbuszyklus wird zyklisch durchgeführt (IO-RUN-LED geht während des...
  • Seite 89 Erweiterte Funktionen Abb. 50: Zustandsübergänge im Buskoppler BK3xx0 und LC3100 Version: 4.5.0...
  • Seite 90: Anhang

    Anhang Anhang Allgemeine Betriebsbedingungen Um einen fehlerfreien Betrieb der Feldbuskomponenten zu erreichen, müssen die nachfolgenden Bedingungen eingehalten werden. Bedingungen an die Umgebung Betrieb An folgenden Orten dürfen die Komponenten nicht ohne Zusatzmaßnahmen eingesetzt werden: • unter erschwerten Betriebsbedingungen, wie z.B. ätzende Dämpfe oder Gase, Staubbildung •...
  • Seite 91: Zulassungen

    Produktbezeichnung Lightbus Koppler BK2000 Versorgungsspannung 24 V Übertragungsrate 2,5 Mbit/s Hersteller Beckhoff Automation GmbH CE-Zeichen Konformitätskennzeichnung UL-Zeichen Kennzeichen für UL-Zulassung. UL steht für Underwriters Laboratories Inc., die führende Zertifizierungsorganisation für Nordamerika mit Sitz in den USA. C = Kanada, US = USA, LISTED 22ZA (unter diesem Eintrag sind die Prüfergebnisse einsehbar)
  • Seite 92: Literaturverzeichnis

    Anhang Literaturverzeichnis Deutsche Bücher PROFIBUS • PROFIBUS-DP/DPV1 Grundlagen, Tipps und Tricks für Anwender von Manfred Popp ISBN: 3778527819 Feldbustechnik allgemein • Gerhard Gruhler (Hrsg.): Feldbusse und Geräte-Kommunikationssysteme Praktisches Know-How mit Vergleichsmöglichkeiten Franzis Verlag 2001 244 Seiten ISBN 3-7723-5745-8 Englische Bücher (In Vorbereitung) Standards PROFIBUS-DP •...
  • Seite 93 Anhang K-Bus Klemmenbus: Interner Bus für die Kommunikation zwischen Buskoppler und Busklemmen PROFIBUS-Nutzerorganisation (siehe https://www.profibus.de) Repeater Dienen der Signalaufbereitung und verbindet einzelne Bussegmente Speicherprogrammierbare Steuerung (englisch PLC: programmable logic controller) Sync-Mode Mit diesem Kommando hält der Slave seine Ausgänge fest, bis er das Sync-Telegramm erhält. BK3xx0 und LC3100 Version: 4.5.0...
  • Seite 94: Support Und Service

    Unterstützung bei allen Fragen zu Beckhoff Produkten und Systemlösungen zur Verfügung stellt. Beckhoff Niederlassungen und Vertretungen Wenden Sie sich bitte an Ihre Beckhoff Niederlassung oder Ihre Vertretung für den lokalen Support und Service zu Beckhoff Produkten! Die Adressen der weltweiten Beckhoff Niederlassungen und Vertretungen entnehmen Sie bitte unseren Internetseiten: https://www.beckhoff.de...
  • Seite 95 BK3150 - Buskoppler für PROFIBUS-DP ..................Abb. 3 BK3500 und BK3520 - Buskoppler mit LWL-Anschluss für PROFIBUS-DP........ Abb. 4 Federkontakte der Beckhoff I/O-Komponenten................Abb. 5 Abmessungen am Beispiel von BK3120 und LC3100 ..............Abb. 6 Entsichern der Verriegelung durch die orangefarbene Zuglasche..........
  • Seite 96 Abbildungsverzeichnis Abb. 44 LEDs BK3120 und BK3150......................Abb. 45 LEDs LC3100..........................Abb. 46 Darstellung einer Serienmaschine ....................Abb. 47 Prozessabbild der Serienmaschine....................Abb. 48 Prozessabbilder der beiden verschiedenen Maschinenausbaustufen ......... Abb. 49 Prozessabbilder der beiden verschiedenen Maschinenausbaust mit deaktivierten Klemmen..Abb.
  • Seite 98 Mehr Informationen: www.beckhoff.de/BKxxxx Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Hülshorstweg 20 33415 Verl Deutschland Telefon: +49 5246 9630 info@beckhoff.de www.beckhoff.de...

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Bk3010Bk3110Bk3120Bk3500Bk3520Lc3100

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