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Beschreibung Der Controller- Funktionen; Funktionsweise Des Controllers; Full-N-Key-Rollover; Zusätzliche Tastaturebene Function (Fn) - Gebe Gck-978 Anwenderhandbuch

Tastaturcontroller
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Inhaltsverzeichnis

3 Beschreibung der Controller- Funktionen

3.1 Funktionsweise des Controllers

3.1.1

Full-N-Key-Rollover

Es ist die Funktion "Full-N-Key-Rollover" pro-
grammiert. Bei dieser Funktion erkennt das Pro-
gramm alle gedrückten Tasten in der Matrix, auch
wenn mehrere Tasten gleichzeitig betätigt wurden.
Die Auto-Repeat-Funktion wirkt dabei aber stets
auf die zuletzt gedrückte Taste.
Werden in einer Tastatur Matrix mehrere Tasten
gleichzeitig gedrückt. so können zusätzliche, in
Wirklichkeit nicht gewollte, Tastencodes (Ghost
keys) generiert werden.
Der Einsatz von Entkoppeldioden an den Kreu-
zungspunkten
ist
hierbei
Schutz, um sogenannte "Geistertasten" vollständig
zu verhindern.
Die
Dioden
dürfen
Durchflußspannung erzeugen und sind mit der
Kathode an der jeweiligen Reihe des Tasters an-
zuschließen.
Abb. 4-1 Entkoppeldiode
Die Software des GCK-978 hat eine ausgefeilte
"Ghost key detection" integriert, so dass der Ein-
satz von Entkoppeldioden nicht zwingend not-
wendig ist.
Das Vorhandensein einer "Geistertaste" wird von
der Software erkannt und alle gedrückten Tasten
durch eine Fehlermeldung ersetzt.
Das bedeutet, der PC piepst, wenn eine solche
Situation auftritt.
Wichtige, häufig verwendete Tastenkombinationen
(z.B. ALT / STRG / ENTF) müssen dann so gelegt
werden, dass diese Tasten in unterschiedlichen
Reihen liegen und somit erst gar keine Geisterta-
sten erzeugen die Fehlercodes generieren können.
®
Die GeBE
Standard Matrix ist bereits optimal
darauf ausgelegt.
Tastaturcontroller GCK-978 Anwendermanual 608-MAN-D-978-V1.0
der
wirkungsvollste
hierbei
max.
0,3
®
! GeBE
Computer & Peripherie GmbH, Mai 2008
3. Beschreibung der Controller-Funktionen
3.1.2
Zusätzliche Tastaturebene Function
(Fn)
Um mit Tastaturen einer niedrigen Anzahl Matrix-
punkte, also wenigen Tasten, eine Vielzahl von
Scan-Codes erzeugen zu können, wurde im Con-
troller eine Möglichkeit geschaffen, eine zusätzli-
che Tastaturebene "FUNCTION" zu generieren.
Mit Hilfe einer "FUNCTION"-Umschalttaste wird
zwischen
den
schieden. Dabei ist die zusätzliche Tastaturebene
"FUNCTION" solange aktiv, wie die "FUNCTION"-
Umschalttaste gedrückt gehalten wird.
Die "FUNCTION"-Umschalttaste erzeugt Tastatur
intern einen Code, der als Umschalterkennung in
die zusätzliche Ebene (Codetabelle) erkannt wird.
Der "FUNCTION"-Umschaltcode selbst wird nicht
zum PS/2 oder USB-System ausgegeben.
"FUNCTION"-Umschaltcode wurde in der PS/2
V
Tabelle der Code 130(Dez) und in der USB
Tabelle der Code AC(Hex) definiert.
3.1.3

Typematic Rate bei PS/2 Systemen

Das Tastaturprogramm hat die Eigenschaft „Auto-
Repeat". Wird eine Taste gedrückt und bleibt ge-
drückt, so wird nach einer im Flash festlegbaren
Zeit
(Wiederholbeginnwartezeit
begonnen, die Zeichenausgabe zu wiederholen.
Dies geschieht mit einer Geschwindigkeit, welche
durch die ebenfalls im Flash festlegbare Wieder-
holzeit (REPEAT-Zeit) bestimmt wird.
Die Default DELAY Zeit ist 500 ms. Die Auto Re-
peat Rate ist ca. 10 Zeichen/s.
Das PS/2-System hat die Möglichkeit, die RE-
PEAT- und DELAY-Zeit durch Steuerbefehl an den
Tastaturcontroller selbst neu festzulegen. Bei be-
stimmten Tastaturtreibern wird deshalb der vor-
eingestellte Wert verändert und somit wirkungslos.
Die oben beschriebenen Möglichkeiten der an-
wenderseitigen Beeinflussung des Auto-Repeat-
Timing beziehen sich deshalb nur auf Anwendun-
gen, bei denen diese Zeitkonstanten nicht vom
PS/2 USB-System gewartet werden.
3.1.4

Entprellzeit

Die Tasten Entprellzeit der Tastatur beträgt stan-
dardmäßig ca. 40 Millisekunden.
beiden
Tastaturebenen
-
DELAY-Zeit)
unter-
Als
5
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