INHALTSVERZEICHNIS 1 - EINLEITUNG ..................7 1.1. VORWORT ..........................9 1.1.1. Gegenstand des Handbuchs ..................9 1.1.2. Besondere Warn- und Gefahrenhinweise und Hinweise zur Information...... 9 1.2. DIE AKTEURE RUND UM DIE ROBOTERZELLE ..............10 1.3. SICHERHEIT ........................... 11 1.3.1. Relevante Sicherheitsnormen ..................11 1.3.2.
Kapitel 1 Einleitung 1.1. VORWORT Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen sind Eigentum von STÄUBLI und dürfen ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung nicht vervielfältigt werden. Die in diesem Dokument enthaltenen Spezifikationen können ohne Vorankündigung geändert werden. Obwohl gewissenhaft auf die Richtigkeit der in diesem Dokument enthaltenen Informationen geachtet wird, kann STÄUBLI für mögliche Fehler oder Auslassungen in den Abbildungen, Zeichnungen und Spezifikationen dieses Dokuments nicht haftbar gemacht werden.
Hinweise Absätze vom Typ "Hinweis" enthalten eine besonders wichtige Information, die dem Leser das Verständnis einer Beschreibung oder einer Prozedur erleichtert. Hinweis: Liefert eine ergänzende Information, hebt einen wichtigen Punkt oder eine wichtige Prozedur hervor. Diese Information sollte ins Gedächtnis eingeprägt werden, um die Umsetzung und den ordnungsgemäßen Ablauf der beschriebenen Vorgänge zu erleichtern.
Kapitel 1 Einleitung 1.3. SICHERHEIT 1.3.1. RELEVANTE SICHERHEITSNORMEN VORSICHT: Der Roboter ist eine Maschine mit schnellen Bewegungen. Diese Bewegungen können gefährlich sein. Die Sicherheitsrichtlinien für den Gebrauch von Robotern müssen unbedingt beachtet werden. Bediener der Maschine sind über eventuelle Gefahren zu informieren.
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Erklärung zu Einbau gemäß Richtlinie 2006/42/EG, Anhang II B (Maschinenrichtlinie) und Konformität Der Hersteller: STÄUBLI FAVERGES Adresse: Place Robert Stäubli, 74210 FAVERGES, Frankreich Erklärt nachstehend, dass: (der Industrieroboter oder Industrieroboterarm oder Industrieroboter-Controller) der Marke STÄUBLI, mit der Seriennummer ......eine unvollständige Maschine ist, die zum Einbau in eine Maschine oder zum Zusammenbau mit anderen Maschinen gemäß...
Kapitel 1 Einleitung 1.3.2. SICHERHEITSRICHTLINIEN FÜR DIE ARBEITSUMGEBUNG 1.3.2.1. SICHERHEITSANALYSE RUND UM DIE ROBOTERZELLE Die Sicherheit ist bereits bei der Planung und der Entwicklung der Roboterzelle zu berücksichtigen. Vor der Aufstellung der Roboterzelle müssen in jedem Fall die folgenden Punkte geplant werden: •...
1.3.3. SICHERHEITSRICHTLINIEN ZUM SCHUTZ DER MITARBEITER Die Roboter von Stäubli enthalten computergesteuerte Mechanismen. Sie können sich sehr schnell bewegen und erhebliche Kräfte ausüben. Wie alle Roboter und die meisten industriellen Geräte, müssen die Roboterzellen vom Benutzer sehr vorsichtig bedient werden. Das Personal, das die Stäubli Roboter benutzt, sollte die Hinweise und Empfehlungen des vorliegenden Handbuchs aufmerksam lesen.
Kapitel 1 Einleitung VORSICHT: Der Aufenthalt innerhalb des Sperrbereichs, in dem der Roboterarm arbeitet, ist untersagt. Bestimmte Betriebsmodi des Roboters, wie z. B. der Modus "Freischalten der Bremsen", können zu unvorhergesehenen Bewegungen des Arms führen. Abbildung 1.1 Nach einem Wartungsvorgang, sowohl im Mechanikbereich als auch Elektrik, Druckluft oder Software betreffend, muss man sich vom ordnungsgemäßen Funktionieren des Roboters überzeugen.
1.3.4. SICHERHEITSRICHTLINIEN ZUM SCHUTZ DER GERÄTE 1.3.4.1. ANSCHLUSS • Vor dem Anschluss des Controllers sollten Sie sich vergewissern, dass seine Nennspannung der Nennspannung des Netzes entspricht. • Den Controller über ein Kabel anschließen, dessen Querschnitt für die auf dem Typenschild angegebene Leistung geeignet ist.
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Kapitel 1 Einleitung 1.3.5. SICHERHEITSRICHTLINIEN ZUM SCHUTZ DER GERÄTE 1.3.5.1. ANSCHLUSS • Vor dem Anschluss des Controllers sollten Sie sich vergewissern, dass seine Nennspannung der Nennspannung des Netzes entspricht. • Den Controller über ein Kabel anschließen, dessen Querschnitt für die auf dem Typenschild angegebene Leistung geeignet ist.
1.3.6. SICHERHEITSRICHTLINIEN ZUM SCHUTZ DER GERÄTE 1.3.6.1. ANSCHLUSS • Vor dem Anschluss des Controllers sollten Sie sich vergewissern, dass seine Nennspannung der Nennspannung des Netzes entspricht. • Den Controller über ein Kabel anschließen, dessen Querschnitt für die auf dem Typenschild angegebene Leistung geeignet ist.
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Kapitel 1 Einleitung Durch eine elektrostatische Entladung verursachte Gefahren Die hohe Spannung der ESD (mehrere tausend Volt) stellt eine Gefahr für die elektronischen Bauteile dar. Ein Halbleiter muss äußerst vorsichtig behandelt werden, um eine Zerstörung durch ESD zu vermeiden. Schätzungen zufolge zerstören die ESD nur 10% der Komponenten, auf die sie wirken.
1.3.6.3. SCHUTZ VOR SCHÄDEN DURCH ELEKTROSTATISCHE ENTLADUNGEN Bei Eingriffen an den elektronischen Bauteilen, den Teil- und den kompletten Systemen ist der Schutz gegen elektrostatische Entladungen unerlässlich. Die Vermeidung der Gefahren durch ESD verlangt koordinierte, gemeinsame Anstrengungen. Wenn die nachstehenden Anweisungen beachtet werden, können mögliche Schäden durch ESD erheblich reduziert und die Zuverlässigkeit des Roboters langfristig gesichert werden.
Kapitel 2 Beschreibung 2.1. KENNZEICHNUNG Die Roboter werden hergestellt von Staübli Faverges SCA Place Robert Stäubli 74210 Faverges France und mit einem Typenschild versehen, welches am Controller und am Arm des Roboters angebracht wird (siehe Abbildung 2.2). Abbildung 2.2 Geben Sie bitte bei allen Rückfragen, Ersatzteilbestellungen oder Serviceanfragen Typ und Seriennummer des betroffenen Geräts an, wie auf dem Typenschild angegeben.
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Konfiguration Option Ein-/Ausgangskabel Benutzer RS40B/60/80 Hinweis : Der Arm RS40B ist nicht als Version "senkrechter Ausgang" verfügbar. Waagrechter Ausgang Senkrechter Ausgang Option Ein-/Ausgangskabel Benutzer Bei der Konfiguration waagrechter Ausgang ist das Kabel auf die linke Seite des Arms gerichtet. Die Ausrichtung kann auf die rechte Seite geändert werden, siehe Kapitel 4.3.6.
Kapitel 2 Beschreibung 2.3. BEZEICHNUNGEN DER ROBOTERARME DER ROBOTERFAMILIE RS40B/60/80 Roboterarm der Roboterfamilie RS Maximaler Aktionsradius zwischen den Achsen 1 und 4 in Dezimeter: cote Anzahl der aktiven Achsen: • 0 = 4 aktive Achsen. ggf. Modell B der Roboterfamilie RS. Großbuchstaben zum Vervollständigen der Definition bzw.
Kapitel 2 Beschreibung 2.4.1.2. RS40B WANDMONTAGE (MIT KONSOLE) *1: Benutzerkabel Ein-/Ausgang als Option Wegbegrenzung Achse 3 (mm) Durchmesser Kugeldruckschraube (mm) Standard Länge Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Optional Schutzbalge für Länge Kugeldruckschraube Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Option Benutzerkabel Höhe der Benutzerinstallation Ein-/Ausgang Konfiguration (mm)
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Kapitel 2 Beschreibung 2.4.1.3. RS60 BODENMONTAGE *1: Benutzerkabel Ein-/Ausgang als Option Sockellänge Standard: 500 mm Optionen: 250, 300, 350, 400, 600 und 700 mm Wegbegrenzung Achse 3 (mm) Durchmesser Kugeldruckschraube (mm) Standard Länge Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Optional Schutzbalge für Länge Kugeldruckschraube Kugeldruckschraube (mm)
Kapitel 2 Beschreibung 2.4.1.4. RS60 WANDMONTAGE (MIT KONSOLE) *1: Benutzerkabel Ein-/Ausgang als Option Wegbegrenzung Achse 3 (mm) Durchmesser Kugeldruckschraube (mm) Standard Länge Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Optional Schutzbalge für Länge Kugeldruckschraube Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Mit Option Benutzerkabel Höhe der Benutzerinstallation Ein-/Ausgang (mm) Konfiguration...
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Kapitel 2 Beschreibung 2.4.1.5. RS80 BODENMONTAGE *1: Benutzerkabel Ein-/Ausgang als Option Sockellänge (mm) Standard: 500 mm Optionen: 250, 300, 350, 400, 600 und 700 mm Wegbegrenzung Achse 3 (mm) Durchmesser Kugeldruckschraube (mm) Standard Länge Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Optional Schutzbalge für Länge Kugeldruckschraube...
Kapitel 2 Beschreibung 2.4.1.6. RS80 WANDMONTAGE (MIT KONSOLE) *1: Benutzerkabel Ein-/Ausgang als Option Wegbegrenzung Achse 3 (mm) Durchmesser Kugeldruckschraube (mm) Standard Länge Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Optional Schutzbalge für Länge Kugeldruckschraube Kugeldruckschraube (mm) Höhe (mm) Mit Option Benutzerkabel Höhe der Benutzerinstallation Ein-/Ausgang (mm) Konfiguration...
2.4.2. EINSATZBEDINGUNGEN • Betriebstemperatur: + 5°C bis + 40°C. ACHTUNG: Zum Erhalt der Nennleistungen kann ein Aufwärmzyklus notwendig sein. • Relative Luftfeuchtigkeit: 30% bis max. 95%, kondensationsfrei. • Höhe: max. 2000 m. • Vibrationen: Bitte jeweils anfragen. • Roboterarmschutz IP54. •...
Kapitel 2 Beschreibung Siehe Abbildung 2.10. Die Konzeption des Terminals hängt von der jeweiligen Einsatzart des Arms ab. Der Entwurf kann jedoch in Zusammenarbeit mit STÄUBLI erfolgen, um eine optimale Leistung ohne Überlastung des Roboterarms sicherzustellen. Der Greifer wird auf den Flansch des Handgelenks montiert, dessen Abmessungen der Abbildung 2.10 zu entnehmen sind.
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Kapitel 2 Beschreibung • Entfernen Sie die Abdeckungen des Vorderarms. • Durchbohren Sie die Abdeckungen von ihrer Innenseite aus. Anzahl und Durchmesser (maximal Ø8 mm) der Bohrungen hängen von der vorgesehenen Verwendung ab. ACHTUNG: Die Feststellkone der Sockel dürfen nicht entfernt werden. •...
Kapitel 2 Beschreibung 2.7. BENUTZERSCHNITTSTELLEN Die elektrische Verkabelung des Roboterarms besteht aus einem einzigen Kabelbaum, bestehend aus mehreren Kabeln zur Stromversorgung der Servomotoren (Leistung, Bremsen, Wegemeßsysteme), der Magnetventile und der Benutzereingänge und Benutzerausgänge. Diese Komponenten sind durch abnehmbare Steckverbinder angeschlossen. Am Werkzeugflansch verfügbar Am Vorderarm verfügbar (Option)
2.8. FREISCHALTEN DER BREMSE EINES GELENKS Die Achsen 3 und 4 sind mit einer Haltebremse ausgestattet. ACHTUNG: Darauf achten, dass der Arm und die Last in Bezug auf das gewählte Gelenk genügend gestützt sind. Der Controller muss eingeschaltet sein. Durch Betätigen der oben am Vorderarm befindlichen Drucktaste zur Freischaltung der Bremsen werden die Bremsen der Gelenke 3 und 4 gleichzeitig freigeschaltet.
Kapitel 2 Beschreibung 2.9.2. ANHALTEDAUER UND -WINKEL 2.9.2.1. HALTEBEDINGUNGEN Siehe Kapitel 5.1 der Gebrauchsanleitung des Controllers. 2.9.2.2. NOTAUS Dies ist ein lastunabhängiges Anhalten auf der Bahn. ACHTUNG: Anhaltedauer -winkel ändern sich gemäß Motiondescriptor Monitorgeschwindigkeit. Die Kurven der Maximalwerte entsprechen den Extremfällen, wie z.B. große Geschwindigkeit und geringe Verzögerung.
Kapitel 2 Beschreibung 2.9.2.3. ANHALTEN BEI GEWÖHNLICHEN STÖRUNGEN Die typischen gewöhnlichen Störungen sind Unterbrechung der Spannungsversorgung und Hüllkurvenfehler. Anhaltedauer und -winkel sind von der gleichen Größenordnung wie die für Notaus, aber das Anhalten erfolgt Achse für Achse und nicht auf einer Bahn. 2.9.2.4.
2.9.3. MAXIMALE VOM ROBOTER BEI EINEM STOß ERZEUGTE ENERGIE Diese Energie wird für gestreckten Arm sowie Nominallast und Nominalgeschwindigkeit berechnet. Maximale Energie RS40B 120 J RS60 340 J RS80 420 J 2.9.4. GERÄUSCHPEGEL GEMÄß NORM Geräuschpegel RS40B < 75 dB RS60 <...
Kapitel 3 Vorbereiten des Aufstellorts 3.1. ARBEITSBEREICH Alle zur Aufstellung des Roboters erforderlichen Vorbereitungsarbeiten sind vom Benutzer oder Integrator auszuführen. Es soll ausreichend Raum zum Arbeiten sowie eine angemessene Aufstellfläche vorhanden sein; die Energiezufuhr ist zur Verfügung zu stellen (Einzelheiten zur Spannungsversorgung können aus den Kenndaten des Controllers ersehen werden).
Kapitel 3 Vorbereiten des Aufstellorts 3.2. BEFESTIGUNG Die Arme können mit einem Sockel am Boden befestigt werden (Abbildung 3.2) oder mithilfe einer Konsole an einer senkrechten Wand (Abbildung 3.3). Der Roboterarm muss auf einem ebenen metallischen Untergrund befestigt werden. Nachgiebige Basisplatten wirken sich sehr nachteilig auf die zu erreichenden Geschwindigkeiten und die Genauigkeit des Roboters aus.
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.1. VERPACKUNG Standardverpackung: RS40B/60/80 810 x H x 710 mm / 31.9 x H x 28 inch Kasten B x H x T 70 ± 5 kg / 154.3 ± 11 lb Bruttogewicht 950 mm / 37.4 inch Mindesthöhe (H) * 1510 mm / 59.5 inch Maximale Höhe (H) *...
4.3. AUSPACKEN UND AUFSTELLEN VORSICHT: Die Gewindebohrungen M8 zur Befestigung der Transportösen am Roboter sind nach der Norm DIN 580 ausgelegt. ACHTUNG: Vor jeglicher Handhabung bzw. Konfiguration des Roboterarmes ist vorher unbedingt die Schutzeinrichtung des Hauptsteckers am Roboter aufrechtzuerhalten, um zu verhindern, dass die elektrischen und optischen Kontakte beschädigt oder verschmutzt werden.
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.3.2. BODENMONTAGE DER ARME RS40B/60/80 1) Transportverkeilungen entfernen. 2) Roboter in liegender Position ausrichten. 3) RS60/80: 2 Transportösen (M8 DIN 580 im Kit enthalten) im Arm festschrauben und anschlagen. RS40B: Die Hebeschlaufe durch die für diesen Zweck vorgesehenen länglichen Löcher führen. *1: Transportöse (RS60/80) Lage der länglichen Löcher (RS40B) ACHTUNG:...
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.3.3. WANDMONTAGE DER ARME RS40B/60/80 1) Transportverkeilungen entfernen. 2) Roboter in liegender Position ausrichten. 3) RS60/80: 2 Transportösen (M8 DIN 580 im Kit enthalten) im Arm festschrauben und anschlagen. RS40B: Die Hebeschlaufe durch die für diesen Zweck vorgesehenen länglichen Löcher führen. (Siehe Kapitel 4.3.2) ACHTUNG: Kollisionsgefahr.
4.3.4. BODENBESCHAFFENHEIT Der Integrator muss sich vergewissern, dass die mechanischen Eigenschaften des Bodens und der Befestigungsmittel den maximalen Kräften standhalten, die durch die Bewegungen des Roboters erzeugt werden können. ACHTUNG: Die Höhe des Robotersockels kann sich stark auf die Kräfte gegenüber dem Boden auswirken.
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.3.5.1. MECHANISCHE BEGRENZUNG DER ARBEITSHÜLLKURVE DER ACHSE 1 (AUßER RS40B) Es wird dringend empfohlen, den Originalendanschlag (3) nicht abzumontieren, um ihn anderswo zu verwenden. Es empfiehlt sich, auf beiden Seiten einen oder zwei zusätzliche Endanschläge hinzuzufügen. Eine Befestigungsstelle ist alle 30 Grad verfügbar.
4.3.5.2. AUSTAUSCHEN DES ORIGINALENDANSCHLAGS NACH EINEM STOSS Das Positionsteil (3) übernimmt die Funktion des Endanschlags in beide Betriebsrichtungen. Wenn ein Stoss auch mit nur geringer Geschwindigkeit (Monitorgeschwindigkeit 25%) in eine einzige Drehrichtung erlitten wurde, muss sie geändert werden, auch wenn die erwartete Sicherheit in die andere Drehrichtung gegeben ist. Dazu das Vorgehen unter 4.3.5.1 wieder aufnehmen und dabei folgende Vorgänge hinzufügen: •...
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.3.6. RICHTUNGSÄNDERUNG DES BENUTZERKABELS EIN-/AUSGANG (OPTION) Zur Änderung der Ausrichtung auf die rechte Seite des Arms RS60 und RS80 (nicht gültig für Arm RS40B) folgendermaßen vorgehen: • Die 6 Schrauben der Abdeckung herausschrauben und entfernen. •...
4.4.4. TECHNISCHE DATEN Abmessungen 94x127x80 mm Allgemeine Abmessungen B x H x T 155 mm eingetragener Ø 0.85 kg Gewicht Elektrische Ausstattung 24 V, 0 V, PE Spannungen Erlaubte Stromversorgungsabweichung Elektrische Absicherung der Installation Maximale Stromstärke IP54 Schutzindex Anzahl verfügbarer Signale Ausgangssignale Eingangssignale Druckluftausstattung...
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.4.5. MONTAGE UND ANSCHLUSS AM FLANSCH RS 4.4.5.1. ANSCHLIEßEN DES ANSCHLUSSWERKZEUGS (TC) AN DEN FLANSCH RS Die Arme RS40B/60/80 besitzen einen Flansch zum Anschließen des Anschlusswerkzeugs (siehe unten stehende Abbildung). M6 (4x) (4x) *1: Senkung der Schraube DIN912-M6 Hinweis: Sollte Flansch...
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Das Anschlusswerkzeug wird mit einem Montagekit geliefert, das Folgendes enthält: • 4 Schrauben DIN 912-M6x16 • 4 Sicherungsscheiben • 1 Winkel • 2 Schrauben DIN 912-M3x12 • 2 Unterlegscheiben DIN 125-A3,2 • Den Winkel am Hauptkörper des Anschlusswerkzeugs befestigen (2 Schrauben M3x12+2 Unterlegscheiben). •...
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.4.5.2. ANSCHLIEßEN DER BENUTZERINSTALLATION Elemente des mitgelieferten Montagekits: • 1 Schrauben DIN 912-M4x6 • 1 Unterlegscheibe DIN 125-A4,3 • 1 Sicherungsscheibe DIN 6798-A4,3 • 1 Kunststoffschelle • 2 geriffelte Anschlüsse M5 für Druckluftschlauch Ø 4/6 •...
• Die beiden Druckluftschläuche mit den Anschlüssen verbinden. ACHTUNG: Überprüfen, dass beim Anschließen kein Kabel geknickt oder gequetscht wird. • Grün/gelben PE-Draht mit dem Hauptkörper des Anschlusswerkzeugs verbinden (dafür wird 1 Zylinderschraube mitgeliefert). • Die Sicherungsscheibe unter dem Kabelhaken platzieren und die Unterlegscheibe darauf. 4.4.5.3.
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.4.5.4. MONTAGE DER EIN-/AUSGANGS-BOARDS • Boards und zugehörige Kits auspacken. • Ausgangs-Boards • Eingangs-Boards • Verbindungsdraht 0 V • 4 Schrauben DIN 912-M3x8 • 4 Unterlegscheiben DIN 125-A3.2 • Verbindungsdraht 0 V an das Ausgangs-Board anschließen. •...
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• Eingangs-Board an die Steckverbindung X14-1 anschließen. • Anschlussdraht 0 V durch den Hauptkörper bis zur anderen Seite herausnehmen. • Eingangs-Board mit dem Anschlussdraht 0 V verbinden. • Eingangs-Board am Hauptkörper des Anschlusswerkzeugs befestigen (4 M3x8-Schrauben). • Zum Schutz seines Oberteils das Eingangs-Board in den Schlitz im Inneren des Kastens einführen. ACHTUNG: Überprüfen, dass beim Anschließen kein Kabel geknickt oder gequetscht wird.
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Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.4.5.5. ELEKTROVENTILE (OPTION) Elektroventile und Abdeckungen stehen als Zubehör für das Anschlusswerkzeug (TC) zur Verfügung. Es können bis zu 4 Elektroventile installiert werden. Für Elektroventile vorgesehene, nicht verwendete Anbringungsstellen müssen verschlossen werden. In der Option mitgelieferte Komponenten: •...
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• Zum Anschließen eines Elektroventils die Schrauben am Körper des Elektroventils anbringen und anschließend die Scheibendichtung positionieren. Überprüfen, dass das Elektroventil sich in der richtigen Position befindet (Markierung A oben). • Elektroventil am Hauptkörper festschrauben. • Andere Elektroventile festschrauben. • Leere Anbringungsstellen mit passenden Abdeckungen verschließen. •...
Kapitel 4 Lagerung, Transport und Installation 4.4.5.6. MONTIEREN DER ZANGE Das Diagramm der Werkzeugschnittstelle des zugelassenen Roboters ISO 9409-1 befindet sich auf der Unterseite des Verbindungswerkzeugs (TC), um Ihnen beim Befestigen Ihrer Zange behilflich zu sein. Zum Anschließen der Zange PPG11, PPG12 und PPG13 sind Spezialadapter verfügbar. 4.4.5.7.
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• Kabel über die Abdeckung einführen, dann durch die Kastendichtung und anschließend am Anschluss des Boards befestigen. • Rechte Seite des Kabels in den Kasten ziehen, spannen und befestigen. • Abdeckung aufmontieren. Dazu 4 Zylinderschrauben und Sicherungsscheiben in der Abdeckung anbringen, Dichtungen einsetzen und verschrauben.
Kapitel 5 Vorbeugende Wartung 5.1. DEFINITION DER EINGRIFFSNIVEAUS Niveau 1: Arbeiten, die von Wartungspersonal ohne spezielle Ausbildung durch STÄUBLI ausgeführt werden können. • Fetten • Riemenkontrolle Niveau 2: Arbeiten, die von Wartungspersonal ausgeführt werden können, das die spezifische Ausbildung von STÄUBLI absolviert hat.
Der Roboterarm ist regelmäßig zu warten, damit optimale Leistung gewährleistet ist. Die Wartungsarbeiten dürfen nur von Personen ausgeführt werden, die den entsprechenden Kurs für Wartungsarbeiten bei STÄUBLI absolviert haben. 5.2. WARTUNGSINTERVALLE Elemente Häufigkeit Tasks Gelenk Achsen 1 und 2 Fetten (Auswechseln des Fetts RS40B/60: 6 500 alle 2 Fettungen oder nach 5 Betriebsstunden...
Kapitel 5 Vorbeugende Wartung 5.3. FETTEN 5.3.1. FETTEN DER GETRIEBE DER ACHSEN 1 UND 2 Hinweis: Das Fetten muss erfolgen, wenn die Gehäuse Umgebungstemperatur haben. 1) Abdeckung (2) der Achse 1 abnehmen (siehe Abbildung nächste Seite) (außer RS40B). 2) Stopfen (1) und Dichtungen der Achsen 1 und 2 abnehmen. 3) Achse (1) 18 ml mit einer Fettpresse fetten.
Kapitel 5 Vorbeugende Wartung 5.3.2. FETTEN DER KUGELDRUCKSCHRAUBE 1) Schutzbalge (Option) abnehmen. Befestigungsschraube Armabdeckungen 2 2) Abdeckungen des Vorderarms abnehmen. 3) Schraube in Hochstellung bringen und mit einem Pinsel über der Mutter (1) fetten. 4) Schraube in Niedrigstellung bringen und mit einem Pinsel unter der Führung (2) fetten. 5) Schraube mehrmals herauf- und wieder herunterschrauben, um das Fett gleichmäßig zu verteilen.
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Kapitel 6 Empfohlene Ersatzteile ACHTUNG: Um den einwandfreien Betrieb des Roboters zu gewährleisten, müssen bei Reparaturarbeiten unbedingt Originalteile von STÄUBLI verwendet werden. • Fett: • Achsen 1 und 2: HD Grease 4B n°2 • Kugeldruckschraube : Topas NB 52 • Getriebestopfendichtung Achsen 1 und 2 •...