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Installations- und Bedienungshandbuch
Quadratic Integra 520, 530, 540
Energy Division
http://energy.tycoelectronics.com
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Tyco Crompton Integra 520

  • Seite 1 Energy Division http://energy.tycoelectronics.com Installations- und Bedienungshandbuch Quadratic Integra 520, 530, 540...
  • Seite 3 Quadratic Integra 520, 530, 540 Digitales Volt- und Amperemeter mit Strommittel- und Maximalwerterfassung für 3- und 4-Leiter-Drehstromsysteme Installations- und Bedienungshandbuch Modelle 244-523, 244-524, 244-533, 244-534, 244-543, 244-544 Integra 520 Ausgabe 1 DE 05.05 17.05.05...
  • Seite 4: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Seite 1. Einleitung 2. Strommittel- und Maximalwerterfassung 3. Anzeige der Messwerte Schaltpunkte Spannung Phase/Phase im 4-Leiter-System 4. Konfiguration Passwort Einstelldisplays 4.2.1 Systemstrom 4.2.2 Schaltpunkt Relais 1 4.2.3 Schaltpunkt Relais 2 4.2.4 Zeitfenster der Mittelwerterfassung 4.2.5 Freigabe zur Rückstellung des Maximalwertes 4.2.6 Rückstellung des Maximalwertes 5.
  • Seite 5: Einleitung

    1. Einleitung Die Einbau-Messinstrumente Integra 520, 530 und 540 sind digitale Messinstrumente in einem 96 mm x 96 mm DIN-Gehäuse zur Messung und Anzeige von Momentan-, Mittel- und Maximalwert des Stroms und Spannung. Das Messinstrument bietet präzise Messtechnik (sämtliche Spannungs- und Strommessungen werden als Effektivwert gemessen) mit einem gut ablesbaren LCD-Display und großem Betriebstemperaturbereich.
  • Seite 6: Bedarfsberechnung

    2. Bedarfsberechnung Dem maximalen Leistungsbedarf einer Anlage kommt eine große Bedeutung zu, da Stromversor- gungsunternehmen ihre Preisgestaltung zum Teil auf diese Größe beziehen. Viele Versorgungs- unternehmen verwenden zur Berechnung thermische Höchstverbrauchsindikatoren (MDI). Stromwerte werden dabei über mehrere Minuten gemittelt, so dass der tatsächliche Strom- verbrauch nicht durch kurzzeitige Stromstöße verfälscht wird.
  • Seite 7: Auslesen Von Messwerten

    3. Auslesen von Messwerten Im Messwerterfassungsmodus werden unterschiedliche Displays zum Auslesen von Messwerten angezeigt. Diese Displays lassen sich nacheinander durch Betätigen der Taste „>>“ anzeigen. Display 1: Strom pro Leiter Display 2: Strommittelwert pro Leiter Display 3: Max. Strommittelwert pro Leiter Display 4: Spannungen Phase/N (4-Leiter-System) Display 5: Spannung Phase/Phase...
  • Seite 8: Schaltpunkte

    3.1 Schaltpunkte Anmerkung: Nur verfügbar bei Integra 530 und 540. Integra 530 hat ein Relais, „Relay 1“, Integra 540 zwei Relais, „Relay 1“ und „Relay 2“. Während des Betriebs leuchtet ein Schauzeichen neben dem Text „Relay 1“ und „Relay 2“, wenn das entsprechende Relais betätigt wird.
  • Seite 9: Einstellung

    4. Einstellung In den folgenden Abschnitten wird Schritt für Schritt beschrieben, wie das Integra 520, 530 und 540 für individuelle Anforderungen eingerichtet wird. Die Einrichtdisplays werden durch gleichzeitiges, 5 Sekunden langes Betätigen der Tasten ↓↑ (Ein- stellen) und >> (Nächste) aufgerufen. Die Einrichtsequenz beginnt immer mit dem Display zum Passwortschutz (siehe Abschnitt 4.1).
  • Seite 10 Anmerkung: Wenn kein Passwort eingestellt ist und die Taste >> bei 4 angezeigten Fragezeichen betätigt wird, erfolgt ein Wechsel zu den Einrichtdisplays. Passworteingabe Nach Eingabe der ersten Ziffer erscheint die Eingabeaufforderung für die zweite Ziffer (erkennbar an dem Dezimalpunkt hinter der zweiten Ziffer).
  • Seite 11 Passwortbestätigung Betätigen Sie die Taste ↓↑, um in den Eingabemodus für ein neues/geändertes Passwort zu wechseln. Mit der Taste >> wird das aktuelle Passwort übernommen und es erfolgt ein Wechsel zum Einrichtdisplay für den Systemstrom (siehe Abschnitt 4.2.1.) Passwort fehlerhaft Das Integra hat das eingegebene Passwort nicht akzeptiert.
  • Seite 12 Passwortänderung Nach Eingabe der zweiten Ziffer erscheint die Eingabeaufforderung für die dritte Ziffer. Betätigen Sie die Taste ↓↑, um die Ziffern 0 bis 9 für die dritte Ziffer des Passworts zyklisch anzuzeigen. Mit der Taste >> wird die aktuelle Ziffer (hier „5“) übernommen und zur Änderung der nächsten Ziffer übergegangen.
  • Seite 13: Einrichtdisplays

    4.2. Einrichtdisplays 4.2.1. Systemstrom Mit diesem Display wird der Primärstrom des Systemstromwandlers eingegeben. Integra 520, 530 und 540 haben einen Stromnenneingangswert von 1 A oder 5 A (siehe Typenschild). Der in der Primärwicklung des Stromwandlers fließende Strom muss den Eingangsstrom von 1 A oder 5 A für das Integra liefern.
  • Seite 14: Schaltpunkt Relais

    4.2.2. Schaltpunkt Relais 1 Anmerkung: Dieses Einrichtdisplay erscheint nur bei einem Integra 530 und 540. Mit diesem Einrichtdisplay wird der Schaltpunkt (Stromwert in Ampere) eingegeben bei dem Relais 1 anspricht. Eingabe Schaltpunkt Relais 1 Mit der Taste >> wird der aktuelle Wert übernommen und es erfolgt ein Wechsel zum Einrichtdisplay für die Integrationszeit (Integra 530) bzw.
  • Seite 15: Schaltpunkt Relais

    4.2.2. Schaltpunkt Relais 2 Anmerkung: Dieses Einrichtdisplay erscheint nur bei einem Integra 540. Mit diesem Einrichtdisplay wird der Schaltpunkt (Stromwert in Ampere) eingegeben bei dem Relais 2 anspricht. Eingabe Schaltpunkt Relais 2 Mit der Taste >> wird der aktuelle Wert übernommen und es erfolgt ein Wechsel zum Einrichtdisplay für die Integrationszeit, sofern der Systemstrom nicht so geändert wurde, dass der Auslösebereich (Position des Dezimalpunkts) geändert wurde.
  • Seite 16: Integrationszeit Für Den Strommittelwert

    4.2.4. Integrationszeit für den Strommittelwert Mit diesem Einrichtdisplay wird die Integrationszeit für den Strommittelwert eingestellt. Die Zeit wird in Minuten angezeigt. Eingabe der Integrationszeit Mit der Taste >> wird der aktuelle Wert übernommen und es erfolgt ein Wechsel zum Einrichtdisplay für die Freigabe zum Rücksetzen des Strommaximalwertes („Schleppzeigerfunktion“).
  • Seite 17: Rücksetzen Des Strommaximalwertes

    Bestätigung der Freigabe Dieses Display erscheint nur nach Eingabe der Freigabe für das Rück- setzen des Strommaximalwertes. Betätigen Sie die Taste ↓↑, um in den Eingabemodus für die Freigabe zurückzukehren. Die unterste Displayzeile erlischt. Mit der Taste >> wird der aktuelle Wert übernommen und es erfolgt ein Wechsel zum Einrichtdisplay für das Rücksetzen des Strommaxi- malwertes 4.2.6.
  • Seite 18: Einbau

    6. Installation Das Integra 520, 530 und 540 kann in jede bis zu 5 mm dicke Frontplatte eingebaut werden. Die Befestigung erfolgt über Befestigungsklemmen und Rändelschrauben an zwei Ecken. Hinter der Frontplatte sollte ausreichend Platz für das Verlegen der Anschlussleitungen vorhanden sein. Das Gehäuse ist frontseitig nach IP 54 spritzwassergeschützt.
  • Seite 19: Elektromagnetische Verträglichkeit

    6.1. Elektromagnetische Verträglichkeit Das Messinstrument ist so ausgelegt, dass es hinsichtlich dem Schutz vor elektromagnetischen Störungen den EU-Richtlinien entspricht. Die für einen einwandfreien Betrieb dieses und benach- barter Geräte erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen hängen von der jeweiligen Installation ab, so dass die nachstehenden Ausführungen lediglich allgemeingültige Hinweise sein können. 1.
  • Seite 20: Gehäuseabmessungen Und Aussparung

    6.2. Gehäuseabmessungen und Aussparung Kabelzuleitung max. Frontplatten- stärke 5 mm Kabelzuleitung Aussparung Rändel- schrauben an 2 Ecken Befestigungs- Gerätefront klemmen an 2 Ecken...
  • Seite 21: Anschlussdiagramm

    Verdrahtung Die Eingangsleitungen werden direkt mit den, gegen zufälliges Berühren geschützten, Anschluss- klemmen verbunden. Die Klemmen sind deutlich auf dem Kunststoffgehäuse nummeriert. Die Auswahl der Leitungen muss hinsichtlich der Spannungen und Ströme unter Beachtung der geltenden Vorschriften und Bestimmungen vorgenommen werden. Die Klemmen für Spannungs- und Stromeingänge sind für Leitungen mit 3 mm Querschnitt bzw.
  • Seite 22: Spezifikation

    7. Spezifikationen System 3-Phasen-3-Leiter 244-523 (benötigt 2 Stromwandler) 3-Phasen-4-Leiter 244-524 (benötigt 3 Stromwandler) 3-Phasen-3-Leiter 244-533 (benötigt 2 Stromwandler) 3-Phasen-4-Leiter 244-534 (benötigt 3 Stromwandler) 3-Phasen-3-Leiter 244-543 (benötigt 2 Stromwandler) 3-Phasen-4-Leiter 244-544 (benötigt 3 Stromwandler) Eingänge Nenn-Eingangsspannung 100 bis 120 V L-L (a.c. effektiv) oder 190 bis 240 V L-L oder...
  • Seite 23 Relaisausgänge (nur 530 und 540) Auslegung 1-poliger Wechsel Nennstrom Nennspannung 250 V a.c. Max. Abschaltspannung 440 V a.c. Nenn-Abschaltleistung 2000 VA Schaltstücklebensdauer > 30000 Zyklen (8 A, 28 V d.c., 70°C) Hilfsspannung (sofern vorhanden) Standard-Versorgungsspannung 100...120 V a.c. oder 190...240 V a.c. oder 380...480 V a.c.
  • Seite 24 Bezugsbedingungen für Einflussgrößen Einflussgrößen sind Variable, die zu geringfügigen Messfehlern führen. Die Genauigkeit wird beim Nennwert (innerhalb der festgelegten Toleranz) dieser Bedingungen überprüft. Umgebungstemperatur 23°C Eingangsfrequenz 45...66 Hz Eingangswellenform Sinusförmig (Verzerrungsfaktor < 0,005) Hilfsversorgungsspannung 75...125 % von (sofern vorhanden) 115 V (100...120 V Version) 230 V (190...240 V Version) 460 V (380...480 V Version) Hilfsversorgungsfrequenz...
  • Seite 25 Display Anzeigeformat 4 Ziffern, 10,5 mm hoch, Zeichen und Schauzeichen Messwerterneuerung (Strom und Spannung) ca. 7.5 s Messwerterneuerung (Strommittelwert) 1/8 Bedarfszeitraum Bedienelemente Benutzerschnittstelle Zwei Taster Normen Begriffe, Definitionen und Prüfverfahren IEC688:1992 (BSEN 60688) EMV Emissionen BSEN 50081-1 (1994) Emissionen (Klasse B Anlagen) EMV Immunität BSEN 50081-2 (1995) Immunität (Industrie) (Gehäuse 10 V/m, leitungsgebunden 3 V/m, elektrostatische Entladung 8 kV,...
  • Seite 26 Umgebungsbedingungen Betriebstemperatur -10...+70°C Lagertemperatur -20...+80°C Relative Luftfeuchtigkeit 0...90 % ohne Taupunktunterschreitung Aufwärmzeit 1 min Stoß 30 g in 3 Ebenen Schwingungen 10...55 Hz, 1,5 mm Amplitude Frontseitige Schutzart IP54 (Standard), IP65 (Option) Zulassungen Vom Werk anfordern Qualitätssystem ISO 9001 AQAP 41 Gehäuse Auslegung 96 mm x 96 mm DIN...
  • Seite 27: Hersteller Und Ansprechpartner

    8. Hersteller und Ansprechpartner 8.1 Hersteller: Tyco Electronics UK Limited / Crompton Instruments Freebournes Road, Witham, Essex, CM8 3AH, England Tel: +44 (0) 1376 509 509, Fax: +44 (0) 1376 509 511 E-Mail: crompton.info@tycoelectronics.com www.crompton-instruments.com 8.2 Kontakt für den deutschsprachigen Raum:...
  • Seite 28 Bedienung des Produktes beeinflussen. Es liegt in der Verantwortlichkeit des Kunden, die individuellen Rahmenbedingungen bei der Installation und der Bedienung zu berücksichtigen. Die Verantwortlichkeiten von Tyco Electronics richten sich aus- schließlich nach Tyco Electronics Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Crompton ist eine eingetragene Marke von Crompton Parkinson Ltd.

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