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Vorwort Zweck der Bedienungsanleitung Diese Bedienungsanleitung enth lt Anleitungen f r den sicheren Gebrauch des Produkts und erl utert dessen Funktionen sowie dessen zweckm ige Verwendung. Die Einhaltung aller Anleitungen hat absolute Priorit t, um einen ordnungsgem en Gebrauch des Produkts zu gew hrleisten und um den Patienten und den Nutzer vor Verletzungen zu sch tzen.
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Begriffe in dieser Bedienungsanleitung: „Fenster“: Eine aktuell geöffnete, einstellbare Dialogbox auf dem Bildschirm. „Anzeige“: Bildschirmanzeige ohne Popup-Fenster. „Taste“: Ein bedienbares Icon in der Anzeige, das über eine Tastenfunktion verfügt, z.B. „ “. „Verknüpfung“ (Taste): Die richtige Taste am Gerät zur Durchführung bestimmter Funktionen; z.B. „ “.
Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Sicherheit..............................1 1.1 Sicherheitsinformationen..........................1 1.1.1 Warnungen............................1 1.1.2 Vorsichtsmaßnahmen.........................2 1.1.3 Hinweise............................. 3 1.2 Symbole................................. 4 1.2.1 Symbole/Icons auf dem Gerät......................4 1.2.2 Icons auf dem Bildschirm........................5 Kapitel 2 Grundlagen..............................7 2.1 Erläuterung des Monitors..........................7 2.1.1 Produktbezeichnung und Modell.......................7 2.1.2 Zweckmäßige Anwendung.........................
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3.4.2 Tasten und Tastatur.......................... 32 3.5 Touchscreen..............................33 3.6 Anzeigen einstellen............................33 3.7 Hauptmenü..............................34 3.8 Systemeinstellungen ändern........................35 3.8.1 Allgemeine Einstellungen.........................35 3.8.2 Datum und Uhrzeit einstellen......................37 3.8.3 Netzwerkeinstellungen........................38 3.8.4 Druckereinstellungen........................38 3.9 Betriebsmodi............................... 39 3.9.1 Echtzeit-Modus..........................39 3.9.2 Demo-Modus............................39 3.9.3 Standby-Modus..........................39 Kapitel 4 Verwaltung von Patientendaten........................
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5.2.7 CSM-Ansicht............................. 48 Kapitel 6 Alarme................................ 50 6.1 Alarmkategorien............................50 6.2 Alarmstufen..............................50 6.3 Alarmhinweise............................. 52 6.3.1 Alarmanzeige............................ 52 6.3.2 Alarmbenachrichtigung........................52 6.3.3 Hervorgehobene Werte........................52 6.3.4 Akustische Alarmtöne........................52 6.3.5 Alarmstatussymbole:........................52 6.3.6 Alarmlautstärke einstellen....................... 54 6.4 Erläuterung der Alarmeinstellungen......................54 6.4.1 Einstellungsbereich für die oberen und unteren Alarmgrenzwerte..........55 6.4.2 Werksseitige Alarmgrenzwerteinstellungen..................
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8.3 Erläuterung der RESP-Anzeige........................69 8.4 RESP-Einstellungen vornehmen........................70 Kapitel 9 NIBP-Überwachung............................ 72 9.1 Einleitung..............................72 9.1.1 Oszillometrische Blutdruckmessung....................72 9.1.2 Oszillometrische Methode versus Korotkoff-Ton-Methode............72 9.2 Sicherheitshinweise.............................72 9.3 Messeinschränkungen..........................73 9.4 Messmodus..............................74 9.5 Setup der NIBP-Messung..........................74 9.5.1 Vorbereitung der NIBP-Messung..................... 74 9.5.2 Messung starten und beenden......................75 9.5.3 Einflussfaktoren auf die NIBP-Messung...................75 9.6 Erläuterung der NIBP-Werte........................
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12.3 Setup der IBP-Messung..........................92 12.3.1 Erläuterung des IBP-Icons und der steck- und betriebsbereiten IBP-Kassette (Optional)....92 12.3.2 Verbindung des IBP-Messwandler-Sets..................92 12.4 Erläuterung des IBP-Displays........................93 12.5 IBP-Einstellungen vornehmen........................94 Kapitel 13 Kohlendioxid-Überwachung (CO )......................96 13.1 Einleitung..............................96 13.2 Sicherheitshinweise...........................96 13.3 CO Sensor verbinden..........................98 13.3.1 CO -Nebenstromsensor verbinden....................98...
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20.5 Druckerkopf und Drucker reinigen......................161 Kapitel 21 Andere Funktionen..........................162 21.1 Systeminformationen..........................162 21.2 Schwesternruf (Optional)........................162 Kapitel 22 Batterie..............................163 22.1 Übersicht..............................163 22.2 Batteriewartung............................163 22.3 Recycling von Batterien........................... 164 Kapitel 23 Reinigung und Desinfektion........................165 23.1 Gerät und Zubehör reinigen........................165 23.2 Gerät und Zubehör desinfizieren......................
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26.12 S-T-Strecke.............................184 26.13 Datenaufzeichnung..........................184 26.14 Andere technische Daten........................184 26.15 Klassifizierung............................185 26.16 Betriebsumgebung..........................185 26.17 Lagerung..............................186 26.18 Transport............................... 186 26.19 Verpackung............................186 Kapitel 27 Störbehebung............................187 27.1 Display ohne Anzeige..........................187 27.2 Übermäßige Störungen des EKG-Signals oder zu dicke Basislinie............187 27.3 Keine Blutdruck- und Puls-Sauerstoff-Messungen................. 187 27.4 CSM-Störungen............................187 27.5 Keine CO -Messungen..........................
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 1 Sicherheit 1.1 Sicherheitsinformationen Die Sicherheitsinformationen in diesem Kapitel beziehen sich auf die grundlegenden Sicherheitshinweise, die der Nutzer des Monitors beachten und einhalten muss. Darüber hinaus sind in anderen Kapiteln und Abschnitten Sicherheitsinformationen enthalten, die den hier genannten ähneln können oder für spezielle Anwendungen gelten. Warnung: Weist auf eine potenzielle Gefahr oder unsichere Praktik hin, die bei ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor werden. Informieren Sie sich im entsprechenden Kapitel über die jeweiligen Alarmgrenzwertbereiche. Potentielle GEFAHREN entstehen, wenn unterschiedliche Alarmeinstellungen für das gleiche oder ein ähnliches Gerät innerhalb eines einzigen Bereichs verwendet werden. Akustische Alarme dürfen nicht stummgeschaltet werden, falls dadurch die Sicherheit des Patienten ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor und verwendet wird, kann dies Beeinträchtigungen der Leistung zur Folge haben. 1.1.3 Hinweise ☞ Alle Gerätekombinationen müssen den Anforderungen der Norm IEC 60601-1 entsprechen. ☞ Stellen Sie das Gerät immer so auf, dass der Netzstecker leicht angeschlossen werden kann. Nach Ablauf der Nutzungsdauer sind der Monitor und dessen Zubehör gemäß...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hersteller Alarm stummschalten (optional) Die nachfolgenden WEEE-Informationen gelten nur für EU-Mitgliedsstaaten. Dieses Symbol weist darauf hin, dass das Produkt nicht über den Haushaltsmüll entsorgt werden darf. Durch die ordnungsgemäße Entsorgung tragen Sie dazu bei, dass potentielle Umwelt- und Gesundheitsschäden vermieden werden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Verbleibende Batteriekapazität: ein/ zwei/ alle Balken. Drucker bereit. Sobald das Papier eingezogen wird, startet der Druckvorgang. Druckfehler; Ursachen: kein Papier/ Papierfach geöffnet/ Überhitzung, usw. Pulssignalgeber aktiviert Pulssignalgeber deaktiviert Netzwerk verbunden/getrennt/wird verbunden S-T + ..Gemessener S-T-Streckenpegel Perfusionsindex in Prozent %SpO in Prozent mmHg/kPa...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 2 Grundlagen 2.1 Erläuterung des Monitors 2.1.1 Produktbezeichnung und Modell Produktbezeichnung: Patientenmonitor Modell: siehe Etikett auf Seite I 2.1.2 Zweckmäßige Anwendung Dieser Patientenmonitor ist ein multifunktionales Gerät für die Überwachung physiologischer Vitalwerte von Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen. Echtzeitüberwachungs- und -anzeigeparameter wie z.B. EKG, Herzfrequenz (HR), nicht invasiver Blutdruck (NIBP), funktionale Sauerstoffsättigung (SpO ), Atmung (RESP), Körpertemperatur (TEMP) sowie optionale Funktionen wie z.B.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Einfrierung der Wellenanzeige während der Messung der S-T-Strecke und der Arrhythmie-Analyse; Kompakte Datenbank für die effektive Verwaltung von Einträgen; Visuelle und akustische Alarme mit unterschiedlichen Prioritätsstufen für physiologische und technische Alarme; Intuitive Markierung von CSM-Ereignissen; ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2.2 Hauptgerät Wie bieten 4 Monitorreihen mit unterschiedlicher Ausstattung an. Die nachfolgenden Abbildungen und Darstellungen dienen daher nur der Veranschaulichung. Beziehen Sie sich immer auf die für Ihr Modell gültigen Abbildungen. Reihe I: Vorderseite Griff Typenschild Anschluss und Icon Rückseite...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Anschluss und Icon Linke Seite Rechte Seite...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Reihe II Vorderseite Rückseite Anschluss und Icon Anschlussstelle für Steckmodul Linke Seite Rechte Seite...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Reihe III Vorderseite Rückseite Linke Seite Rechte Seite...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Reihe IV Vorderseite Rückseite Erweitertes Modul Linke Seite Rechte Seite...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Panel an der Vorderseite Die oben abgebildeten Icons werden in der nachfolgenden Tabelle näher erläutert. Symbol Erläuterung Betriebstaste AC-Netzanzeige Betriebsanzeige oder Einstellungen Alarm zurücksetzen / oder Alarm stummschalten Anzeige einfrieren NIBP-Messung starten/beenden Aufnehmen/Drucken Displayanzeige oder Navigationstaste...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Alarmanzeige oder Statusanzeige technischer Alarm (optional): Zusatzanzeige für „Alarmanzeige“. Sie weist darauf hin, ob am System ein technischer Alarm vorliegt. Falls ja, leuchtet die Anzeige blau, anderenfalls bleibt sie aus. Physiologischer Alarm (optional) Hinweis: 1. Aus Gründen der Software-Aktualisierung erscheint für „Einstellungen“ entweder das Icon (ältere Version) oder das Icon ;...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor FUSE 2T1.0AL: Sicherungshalterung. Spezifikationen der Sicherung: T1.0AL/250V Φ520mm. : Anschluss der Rufanlage. Diese Funktion ist bei den meisten Monitoren nicht verfügbar. Beziehen Sie sich bitte auf Ihr tatsächlich erworbenes Produkt. MONITOR: Ausgang für externen Bildschirm, der je nach Konfiguration variieren kann. Diese Funktion ist bei den ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Icon S/N: Seriennummer. Anwendungsteil des Typs BF mit Defibrillationsschutz. Anwendungsteil des Typs CF mit Defibrillationsschutz. Warnung! Bitte informieren Sie sich in der Bedienungsanleitung. Typenschild Auf dem Typenschild befinden sich Produktbezeichnung, Modell, CE-Zeichen, Herstellerdaten, usw. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2.3 Steckmodule (nur für Monitore mit Steckanschluss) Der Monitor verfügt über zwei Steckplätze für den Anschluss von Steckmodulen. Die Steckmodule passen an jeden der beiden Steckplätze. Schließen Sie je nach Überwachungszweck das entsprechende Modul an. Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass mit den Steckmodulen ein Parameter bzw.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor gemäß Schritt 1 an. Steckplatz für das Steckmodul: Steckplatz für das Steckmodul (Die Abbildung dient nur der Veranschaulichung; bitte beachten Sie die tatsächliche Ausstattung Ihres Geräts.) Erläuterung: ---Steckplätze für die Module; Links oder Rechts. : Steckmodule für die CO - und CSM-Messungen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2.4 Bildschirmanzeige Sofern kein Popup-Fenster geöffnet ist, werden auf dem Bildschirm normalerweise die jeweiligen Bereiche für Informationen, Wellenformen, Parameter und Statusleiste angezeigt; siehe nachfolgende Abbildung. Der Informationsbereich befindet sich oben in der Anzeige und die Statusleiste unten. Den Parameterbereich finden Sie rechts und den Wellenbereich links im Display.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2.4.1 Bereich für die Anzeige von Informationen Von links nach rechts werden im Informationsbereich Patientendaten (einschließlich Geschlecht, Patienten-ID, Patienten-Typ und Name), die Quellen physiologischer Alarme, Alarmtonstatus und aktuelles Datum angezeigt. Geschlecht PID Patienten-Typ Patientenname Quelle physiolog. Alarm Alarmstatus Info Steckmodul.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2.4.2 Statusleiste Von links nach rechts werden in der Statusleiste „Menü“, „Ansichten“, „Anschauen“, technisches Alarmereignis, Druckerstatus, Netzwerkverbindungsstatus, Pulssignaltonstatus, Netzbetriebsstatus und aktuelle Uhrzeit angezeigt. „Menü“ „Ansichten“ „Anzeigen“ Netzwerk Netzstrom Technischer Alarm Drucker Signaltonlautstärke Systemuhrzeit „Menü“: Dialogfenster mit dem Systemmenü öffnen. ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hinweis: Wenn Sie den Cursor zur Statusleiste navigieren und damit auf die Taste Drucken, Netzwerk, Signaltonlautstärke, Netzbetrieb, Systemuhrzeit oder auf den Informationsbereich klicken, dann wird das jeweilige Popup-Fenster mit Einstellungen geöffnet: Druckereinstellungen, Netzwerkeinstellungen, Lautstärkeeinstellungen, Netzbetriebseinstellungen, Einstellung der Systemuhrzeit. Popup-Fenster mit den Einstellungen für die Pulssignaltonlautstärke Popup-Fenster mit den Infos zum Netzbetriebsstatus Popup-Fenster mit den Alarmlautstärkeeinstellungen...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Popup-Fenster mit den Einstellungen für die Alarmlautstärke --- für Geräte mit der Konfiguration „Alarm stumm“ 2.4.3 Parameterbereich und Wellenbereich 1) Parameterbereich Im Parameterbereich werden die Werte, Einheiten und Icons der jeweiligen Parameter angezeigt. Betätigen Sie den Navigationsregler zur Auswahl einer bestimmten Parameter-Schaltfläche; die ausgewählte Schaltfläche (z.B. EKG; siehe nachfolgende Abbildung) wird hervorgehoben.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor EKG-Schaltfläche: EKG-Einstellungen öffnen -Schaltfläche: -Einstellungen öffnen NIBP-Schaltfläche: NIBP-Einstellungen öffnen Atmung: Atemeinstellungen öffnen Temperatur-Schaltfläche: Temperatureinstellungen öffnen 2) Wellenbereich Im Wellenbereich werden normalerweise die Wellen, die Parameterbezeichnung und andere Informationen angezeigt. 2.5 Verwaltung der Ansichten Drücken Sie auf die Taste „Ansichten“, um das Fenster mit den Einstellungen für die „Ansichten“ zu öffnen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Ansichten (kann vom tatsächlichen Produkt abweichen) Letzte Ansicht speichern: Sie können die Option „Letzte Ansicht speichern“ aktivieren oder deaktivieren. Durch Auswahl der Option wird diese aktiviert; der Monitor speichert dann die zuletzt verwendete Ansicht, die beim nächsten Einschalten des Geräts als Standardansicht verwendet wird.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor werden können: Allgemein, Große Schrift, Alle EKG-Ableitungen, NIBP-Liste, OxyCRG und Kurze Trends. Nicht aktivierbare Einstellungen erscheinen in grauer Farbe. Nur die aktivierten Ansichten können durch Betätigung der Taste Displayanzeige im Uhrzeigersinn gedreht werden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 3 Betrieb 3.1 Installation Geräte, die mit diesem Produkt verbunden werden, müssen den Anforderungen der einschlägigen IEC-Normen entsprechen. Die Systemkonfiguration muss mit den Anforderungen an elektrische Systeme gemäß Norm IEC 60601-1-1 für medizinische Geräte konform sein. Personen, die Geräte mit den Signaleingängen/ -ausgängen dieses Produkts verbinden, sind verantwortlich für den Nachweis, dass die Sicherheitszertifizierung der Geräte gemäß...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 3.1.2 Anforderungen an die Umgebung Die Betriebsumgebung muss den in der Bedienungsanleitung genannten Anforderungen entsprechen. Anderenfalls können unerwartete Situationen auftreten, wie z.B. Schäden am Gerät. Die Umgebung, in der das Produkt zum Einsatz kommen soll, muss hinreichend frei von Lärm, Vibrationen, Staub, sowie ätzenden, brennbaren und explosiven Materialien sein.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor folgende Betriebsdauer: Bezeichnung Batteriedauer Patientenmonitor Länger als 120 Minuten HINWEIS: Während des Betriebs des Monitors dauert es mindestens 10 Stunden, die Batterie vom leeren Zustand bis zu einer Kapazität von 90% aufzuladen. Die mitgelieferte Batterie des Monitors muss nach dem Transport bzw. nach der Lagerung aufgeladen werden. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 4. Überprüfen Sie, ob die aktivierten Patientendaten, wie z.B. Patienten-Typ, NIBP-Messmodus, usw. für Ihren Patienten zutreffend sind. Informieren Sie sich in den jeweiligen Abschnitten näher über die Durchführung der von Ihnen gewünschten Messungen. 3.3 Monitor ausschalten Gehen Sie wie folgt vor, um den Monitor von der Stromversorgung zu trennen: 1.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Displayanzeige: Drücken Sie diese Taste, wenn kein Popup-Fenster geöffnet ist, um die Hauptanzeige einzublenden. Wenn ein Popup-Fenster geöffnet ist, dann funktioniert diese Taste als „Beenden“-Taste (im Fenster erscheint „Abbrechen“). Drucken: Mit dieser Taste starten oder beenden Sie den Druckvorgang. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor „ “: Drücken Sie diese Taste oder auf die Taste Displayanzeige „ “, um die aktuelle Eingabe zu bestätigen und zu beenden. „ “: Die aktuelle Eingabe wird ohne Bestätigung beendet, d.h., sie wird abgebrochen. 4) Anleitungen für häufig verwendete Tasten „Standard“: Mit dieser Taste können Sie Geräteeinstellungen als Standard einstellen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor In der allgemeinen Ansicht werden normalerweise 3 bis 7 Wellenformen im Wellenbereich und 2 bis 7 Parameterleisten im Parameterbereich angezeigt. Jede Wellenform zeigt eine bestimmte Signalwelle an (z.B. EKG-Welle, Plethysmogramm usw.); Sie können diese Wellenform deaktivieren. In jeder Parameterleiste finden Sie einen Parameter oder eine Gruppe von Parametern sowie den entsprechenden Status.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Drücken Sie die Taste „Menü“, um das Hauptmenü zu öffnen. Die meisten Funktionen und Einstellungen des Monitors können über das Hauptmenü durchgeführt werden. Das Menü enthält Parametereinstellungen und Zugriffe auf andere Funktionen, wie z.B. EKG, SpO , RESP/CO , TEMP und NIBP, sowie Einstellungen für optionale Funktionen (z.B.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 4. Starten Sie den Monitor neu. Hinweis: 1. Das werksseitige Passwort des Monitors ist „8989“. 2. Die Spracheinstellung wird erst nach dem erneuten Start des Monitors übernommen. Lautstärke einstellen 1. Alarmlautstärke Mit dieser Einstellung ändern Sie die Lautstärke des Alarmtons. Schritt 1: Öffnen Sie „Menü“...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Tonhöhe: Stellen Sie hier die Tonhöhe für den Pulssignalton (für EKG oder Oximeter) ein. Die Tonhöhe ändert sich anhand der Schwankungen des SpO -Messwerts. Je höher der SpO -Wert, desto schriller der Ton (hohe Tonlage). Sie haben zwei Optionen: „Modus I“ und „Modus II“. Modus I und Modus II unterscheiden sich bezüglich der Tonfrequenz für den gleichen SpO2-Wert.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 3.8.3 Netzwerkeinstellungen Öffnen Sie „Menü“ → „Systemeinstellungen“ → „Netzwerk“. Server-IP-Adresse: Die IP-Adresse wird für die Verbindung mit einem zentralen Überwachungssystem (Arbeitsstation) verwendet. Port: Dies ist die Port-Nummer der Arbeitsstation des zentralen Überwachungssystems, mit welcher der Monitor ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Wellenform ausdruckt, sobald ein ARR-Ereignis auftritt. „AUS“ ist die werksseitige Einstellung. Dauer: Dies ist die Druckdauer für die Echtzeit-Wellenform. Optionen: 10, 20, 30, 40, 50, 60 (Sekunden) oder Kontinuierlich. „10“ Sekunden ist die werksseitige Einstellung. Falls Sie „Kontinuierlich“ auswählen, druckt das Gerät solange, bis Sie den Druckvorgang durch Drücken der Drucken-Taste beenden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 4 Verwaltung von Patientendaten Öffnen Sie „Menü“ → „Patientendaten“. Im Fenster der Patientendaten können Sie Patienteninformationen neu hinzufügen, bearbeiten, löschen oder als aktuelle Einstellungen in ein Patientendokument übernehmen. 4.1 Bestehende Patientendaten übernehmen Öffnen Sie „Menü“ → „Patientendaten“ → „Übernehmen“. Falls für den aktuell zu überwachenden Patienten bereits eine Patientendatei existiert, müssen Sie keine neue Datei erstellen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Für die Bearbeitung einer Patientendatei ist ein Passwort erforderlich; siehe Abschnitt 3.9. Drücken Sie im Fenster „Patientendaten“ auf die Taste „Bearbeiten“. Sofern Sie das richtige Passwort eingeben, wird das Fenster „Patientendaten bearbeiten“ geöffnet. Grau markierte Optionen sind nicht konfigurierbar. Hinweis: Für die Bearbeitung der werksseitigen Patientendatei ist kein Passwort erforderlich.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor auf dem USB-Gerät nicht ausreichend ist, wird der Datenexport fehlschlagen. : „KRK“ weist darauf hin, dass die Daten in einen Ordner mit dem Namen „KRK“ auf dem externen Gerät übertragen werden. „20130101“ ist die Dauer des Kopiervorgangs und „00000000“ die Patienten-ID.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 5 Benutzerdefinierte Anzeigen 5.1 Anzeigen konfigurieren/einstellen Sie können die Anzeigen mit unterschiedlichen Einstellungen konfigurieren: Hintergrundmotiv und -farbe, mit denen alle Messwerte und Wellenformen angezeigt werden. Displayanzeigen 5.1.1 Anzeigemotiv einstellen Öffnen Sie „Menü“ → „Farbeinstellungen“. Drücken Sie auf „Details“, um das Fenster mit den Farbeinstellungen für die einzelnen Parameter zu öffnen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor NIBP-Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 28. -Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 108. CSI-Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 64. EMG-Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 12. SQI-Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 0. BS-Farbeinstellungen für Werte: Einstellungsbereich 0-111; Werkseinstellung 91. 5.2 Displayanzeigen Sie können Anzeigen über das Einstellungsfenster konfigurieren.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Wellenform für EKG-Leiter II als erste angezeigt. Darunter werden nacheinander die Wellenformen für EKG-Leiter III, EKG-Leiter I, SpO -Plethysmogramm und Atmung angezeigt. Diese Reihenfolge können Sie ändern. Normalerweise erscheinen 5 Parameterleisten. Per Standardeinstellung werden die Parameter nacheinander wie ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hinweis: Die Wellenformen 1-5 und die Parameter 1-5 entsprechen jeweils den Wellenformen 1-5 und Parametern 1-5. Gleiches gilt für andere Ansichten; die Wellenformen 1-5 und Parameter 1-5 entsprechen denen in den Einstellungen der Ansichten und werden später nicht erneut erläutert. 5.2.2 Große Schrift 1) Erläuterung: In dieser Ansicht sind die EKG-Welle, das SpO...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor in der EKG-Wellenansicht anzuzeigen. Diese Option ist per Werkseinstellung deaktiviert. Hinweis: Falls Ihr Monitor über die Konfiguration 12-Leiter EKG verfügt, dann können Sie im Einstellungsfenster für Alle EKG-Wellen die Option „Cabrera“ aktivieren oder deaktivieren. Falls Sie diese Option aktivieren, dann gilt für den EKG-Leiter die Wellen-Reihenfolge aVL, I, aVR, II, aVF, III und V1-V6.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 1) Erläuterung: In dieser Ansicht können im Wellenbereich unterschiedliche Wellenkanäle angezeigt werden. Die Trendgraphen befinden sich in der Mitte des Displays. Die X-Koordinate des Trendgraphen (-2h -0) zeigt die unterschiedlichen Trends jedes einzelnen Parameterwertes für die letzten 2 Stunden. Im Parameterbereich werden HR, SpO , TEMP, RESP, NIBP und IBP angezeigt.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 6 Alarme Falls abnormale Vitalparameter oder technische Probleme am Monitor vorliegen, werden visuelle oder akustische Alarme ausgelöst. 6.1 Alarmkategorien Die Monitoralarme können je nach Art in drei Kategorien unterteilt werden: physiologische Alarme, technische Alarme und Mitteilungen. 1.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Physiologischer Alarm Alarmquelle Alarmstufe Alarmereignis HR nicht erfassbar, EKG Stillstand, EKG Brady, EKG Tachy, VE RUN, SVE RUN, HR zu hoch, HR zu niedrig, S-T zu hoch, S-T zu niedrig, VE Run, EKG VPCEST nicht erfassbar, SpO zu hoch, SpO zu niedrig, PR zu hoch, PR zu niedrig Atmung...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 3. Alarm niedrigerer Priorität: Baldmöglichste Reaktion durch medizinisches Personal und Schwestern/Pfleger erforderlich. HINWEIS: Je nach Konfiguration verfügen einige Modelle nur über Alarme mittlerer und niedriger Konfiguration. 6.3 Alarmhinweise Tritt ein Alarmereignis auf, wird ein visueller oder akustischer Alarm ausgelöst. 6.3.1 Alarmanzeige Lampenfarbe Alarmstufe...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Aufschluss über den Alarmstatus geben. Bei Monitoren mit der Konfiguration „Alarm unterbrechen“ wird in diesem Bereich der Alarmtonstatus angezeigt. Es gibt 3 unterschiedliche Alarmstatussymbole: ① „ “ bedeutet, dass der Alarmton aktiviert ist. ② „ “ bedeutet, dass der Alarmton deaktiviert oder die Alarmlautstärke mit 0 (stumm) eingestellt ist. In solchen Fällen muss mehr auf den Patienten geachtet werden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor physiologischen Alarmereignis niedriger Priorität leuchtet die Anzeige stetig gelb. Die Anzeige leuchtet stetig blau, sofern kein physiologisches Alarmereignis vorliegt. 6.3.6 Alarmlautstärke einstellen Mit dieser Funktion stellen Sie die Alarmlautstärke ein. Schritt 1: Öffnen Sie „Menü“ → „Systemeinstellungen“ → „Allgemein“. Schritt 2: Unter „Allgemein“...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 2. Die Alarmeinstellungen sind permanent, d.h., sie bleiben erhalten, wenn der Monitor ausgeschaltet wird, auch dann, wenn er nach einem Stromausfall erneut hochgefahren wird. 6.4.1 Einstellungsbereich für die oberen und unteren Alarmgrenzwerte Einstellungsbereich Parameter Oberer Grenzwert Unterer Grenzwert HR (bpm) (Unterer Grenzwert+1) bis 350 0 bis (Oberer Grenzwert-1)
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor NIBP (Unit) Erwachsener Kind Neugeborenes Oberer (Unterer Grenzwert+0,1) bis (Unterer Grenzwert+0,1) bis (Unterer Grenzwert+0,1) bis Grenzwert 37,3 26,7 18,0 Unterer 3,9 bis (Oberer 3,9 bis (Oberer 3,9 bis (Oberer Grenzwert-1) Grenzwert Grenzwert-0,1) Grenzwert-0,1) Oberer (Unterer Grenzwert+0,1) bis (Unterer Grenzwert+0,1) bis (Unterer Grenzwert+0,1) bis Grenzwert...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Oberer 200mmHg 160mmHg 140mmHg Grenzwert AUXP1 Unterer -30mmHg -30mmHg -30mmHg Grenzwert Oberer 200mmHg 160mmHg 140mmHg Grenzwert AUXP2 Unterer -30mmHg -30mmHg -30mmHg Grenzwert 6.5 Alarme testen Nach dem Einschalten des Monitors führt dieser einen Selbsttest durch. Die Alarmanzeige leuchtet auf und es ertönt ein Piepton.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 7 EKG-Überwachung 7.1 Einleitung Das Elektrokardiogramm (EKG) ist hauptranging ein Instrument für die Evaluierung elektrischer Ereignisse im Herzen. Die EKG-Signale können anhand von Elektroden an der Oberfläche der Haut erfasst werden. Dieses Gerät verbindet die EKG-Signale und bildet diese in Form von Wellen und numerischen Werten als Herzfrequenz auf dem Monitor ab. Die S-T-Messung und die Arrhythmie-Erfassung können ebenfalls anhand der EKG-Signale erfolgen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor werden. Überprüfen Sie alle Kabel auf eine ordnungsgemäße Funktion, bevor Sie diese erneut verwenden. Falls der Monitor aufgrund einer Überlastung des EKG-Signals oder einer Sättigung eines Teils des Verstärkers nicht funktioniert, erscheint die Anzeige „Leiter getrennt“. Der Nutzer muss gewährleisten, dass keine vorhersehbaren Gefahren durch die Summierung von ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Anbringung der Elektroden Die EKG-Leiter sind an folgenden Stellen anzubringen: Elektrodenverbindung 1 Elektrodenverbindung 2 (IEC) (AHA) Position der Elektroden am menschlichen Körper Markierung Markierung Farbcodierung am Anschluss Farbcodierung am Anschluss des Leiters des Leiters Rechter Arm: Schnittstelle zwischen der Mittellinie des Weiß...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Weiß/Violett Braun/Violett Mittlere Axillarlinie links, auf horizontaler Ebene mit 7.4 Erläuterung des EKG-Displays Das Display Ihres Monitors kann von den hier beschriebenen Funktionen leicht abweichen. EKG-Welle „ECG“: Bezeichnung des Parameters. „III“: EKG-Leiter; III steht für EKG-Leiter III. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 7.5 EKG-Einstellungen ändern Öffnen Sie „Menü“ → „EKG“, um die EKG-relevanten Einstellungen zu öffnen. Hinweis: Je nach Konfiguration des Monitors kann das Einstellungsfenster des EKG-Parameters von den Beschreibungen in diesem Dokument abweichen. Beziehen Sei sich immer auf das von Ihnen erworbene Produkt. Geschwindigkeit: Durchlaufgeschwindigkeit der EKG-Welle;...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Signalamplitude durch den Monitor verwendet. Diese Option muss während des normalen Betriebs deaktiviert sein und ist daher werksseitig bereits deaktiviert. Kerbfilter: Nur im Filtermodus „DIAG“ kann der Kerbfilter ausgewählt werden; 3 Optionen: AUS, 50Hz, 60Hz. 50Hz ist die werksseitige Einstellung. Raster: Im Hintergrund der EKG-Welle erscheint das Raster.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor ☞ Während der Arrhythmie-Erfassung können Fehler auftreten, falls Wellenformen erscheinen, bei denen es sich nicht um EKG-Wellen handelt (z.B. viereckige oder dreieckige Wellenformen). ☞ Schalten Sie vor dem Start des 1mV Kalibrierungssignals die Arrhythmie-Erfassung aus. ☞ Während der Arrhythmie-Erfassung spielt der Bezug der Leitkurve eine wichtige Rolle. Das Gerät benötigt eine Gruppe stabiler QRS-Komplexe, um diese Leitkurve zu erstellen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor SVE TRIGEMINUS Supraventrikulärer Trigeminus VE INSERT Ventrikuläre Insertion SVE INSERT Supraventrikuläre Insertion VE RONT Ventrikulärer RonT SVE RONT Supraventrikulärer RonT 7.7 S-T-Streckenmessung Alarm: Zum Ein- oder Ausschalten von HR- und S-T-Alarmen beim Überschreiten der Alarmgrenzwerte, sowie zur ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 7.8 Wellenanzeige einfrieren Drücken Sie, während Wellen angezeigt werden, auf die Taste Einfrieren, um die Anzeige einzufrieren. In diesem Modus erscheint das Symbol „ “ und oben rechts im Wellenbereich wird die Dauer des Modus angezeigt. Während dieser Zeit können Sie die S-T-Messung durchführen und den Wert der S-T-Strecke in Echtzeit beziehen. Es gibt 2 unterschiedliche Einfrieren-Modi: „EKG-Wellen“, „EEG“...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 8 Überwachung der Atmung (RESP) 8.1 Einleitung Die Überwachung der Atmung erfolgt, indem anhand von Elektroden an der Brust die Impedanz am Brustkorb entlang gemessen wird. Sofern der Patient atmet oder beatmet wird, verändert sich das Luftvolumen in den Lungen, was wiederum Impedanzschwankungen zwischen den Elektroden verursacht.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Oberer und unterer Grenzwert für Anzeigebereich der Atemmessung: RR-Alarm Symbol Atemsynchronisierung Atemfrequenz Anzeige Atemstillstand „RR“: Die Abkürzung für die Atemfrequenz. „rpm“ ist die Einheit für den Atemfrequenzwert (Atemzüge pro Minute). Der groß abgebildete Wert „16“ ist der gemessene Atemfrequenzwert. „...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor „Quelle“ mit „EKG-Leiter II“ eingestellt und nicht konfigurierbar.) Alarm: Für die Ein- und Abschaltung von RR-Alarmen bei Überschreitung der Grenzwerte, sowie für die Einstellung der oberen und unteren Alarmgrenzwerte. Einstellungsbereich siehe Abschnitt Alarme. Hoch: Oberer Grenzwert für den Atemfrequenzalarm. Einstellungsbereich: 1-150rpm;...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 9 NIBP-Überwachung 9.1 Einleitung 9.1.1 Oszillometrische Blutdruckmessung Dieses Gerät verwendet die typische nicht invasive Blutdruckmessung anhand der oszillometrischen Methode. Dafür wird eine Manschette verwendet, die durch Aufpumpen bis über den systolischen Druck des Patienten hinaus die Arterie abklemmt.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Wählen Sie vor der Durchführung der Messung je nach Patiententyp den richtigen Messmodus aus (Erwachsener, Kind, Neugeborenes). Der Luftschlauch, mit dem die Manschette und der Monitor verbunden sind, muss gerade verlaufen und darf nicht verheddert sein. Bei der Überwachung eines erwachsenen Patienten wird möglicherweise keine Blutdruckmessung ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 9.4 Messmodus Das Gerät unterstützt drei Modi für die NIBP-Messung: Manuell: Messung nach Bedarf. Auto: Kontinuierlich wiederholte Messungen in bestimmten Intervallen. STAT: Kontinuierliche, zügig aufeinanderfolgende Messungen über einen Zeitraum von fünf Minuten; anschließend Rückkehr zum vorherigen Modus. 9.5 Setup der NIBP-Messung 9.5.1 Vorbereitung der NIBP-Messung 1.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 9.5.2 Messung starten und beenden Sie starten oder beenden die NIBP-Messung durch Drücken der Taste „ “. Zu häufige Blutdruckmessungen können Purpura, Ischämie und Neuropathie an der Gliedmaße, an der sich die Manschette befindet, hervorrufen. Überprüfen Sie die Anwendungsstelle regelmäßig auf einen einwandfreien Hautzustand und überprüfen Sie die betroffene Gliedmaße außerdem auf normale Farbe, Wärme und Empfindlichkeit.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 4. Die Messung ist in entsprechenden Intervallen durchzuführen. Kontinuierliche Messungen in zu kurzen Intervallen können zu abgedrückten Armen, vermindertem Blutfluss und niedrigem Blutdruck führen, was wiederum inakkurate Blutdruckmessungen verursachen kann. Es wird empfohlen, die Messungen in Intervallen von mehr als zwei Minuten durchzuführen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Drücken Sie im „MANUELLEN“ Modus auf die NIBP-Taste „ “, um die NIBP-Messung manuell zu starten bzw. zu beenden. Im „AUTOMATISCHEN“ Modus wird die NIBP-Messung wiederholt in den voreingestellten Intervallen durchgeführt. In diesem Modus kann noch immer manuell eingegriffen werden. ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor wird automatisch die nächste Blutdruckmessung durchgeführt. Einheit: Einheit für den Blutdruck. „mmHg“ und „kPa“ stehen zur Auswahl. 1 kPa =7,5 mmHg. Anfangsdruck: Manschettendruck für das erstmalige Aufpumpen. Der Einstellungsbereich variiert je nach Patiententyp. Für Erwachsene: 80, 100, 120, 140, 150, 160, 180, 200 mmHg; Für Kinder: 80, 100, 120, 140, 160, 180, 200 mmHg;...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Verifizierung A: Der Monitor pumpt die Manschette bis zum voreingestellten Wert (abhängig vom Patiententyp) auf und schließt dann das Ablassventil. Vergleichen Sie den am Gerät angezeigten Wert mit dem eines herkömmlichen Druckmanometers und prüfen Sie, ob die Druckgenauigkeit innerhalb des vorgegebenen Toleranzbereichs liegt. Automatischer Luftdruck für Erwachsene: >190mmHg (25,3kPa) Automatischer Luftdruck für Kinder: >160mmHg (21,3kPa) Automatischer Luftdruck für Neugeborene: >80mmHg (10,7kPa)
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 10 Überwachung der Sauerstoffsättigung (SpO 10.1 Einleitung Die funktionale Sauerstoffsättigung (SpO ) – ein prozentualer Wert des Hämoglobins, der Sauerstoff transportieren kann – wird von diesem Gerät anhand eines nicht invasiven optischen Verfahrens berechnet. Basieren auf dem Prinzip, dass sauerstoffhaltiges Hämoglobin (HbO ) und sauerstoffarmes Hämoglobin (Hb) ein unterschiedliches Absorptionsverhalten im Spektrum vom roten bis infrarotem Licht aufweisen, misst das Gerät den Wert des...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor das Messergebnis bei einigen Patienten mit schwerer Anämie ein ebenso guter SpO -Wert. Sichern oder verschließen Sie den Sensor nicht mit Klebeband; venöse Pulsation kann inakkurate Messergebnisse bei der Sauerstoffsättigung verursachen. Viel Bewegung seitens des Patienten, starke Umgebungsbeleuchtung oder extreme Störungen durch ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor der Oximeter mit einem funktionalen Tester überprüft wird, fragen Sie zunächst den Hersteller, welche Kalibrierungskurve dieser verwendet hat und bitten Sie ihn gegebenenfalls, dessen verwendete Kalibrierungskurve auf den Tester herunterzuladen. 10.3 Sensor anbringen 1. Wählen Sie gemäß des Modul-Typs und der Patientenkategorie einen entsprechenden Sensor und eine Sonde aus. 2.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor verteilen. (C) Richten Sie den Sensor so aus, dass das Kabel an der Oberseite der Hand entlang läuft. Typ 3: SpO -Fingersensor aus Gummi für Erwachsene/Kinder (A) Halten Sie den Sensor mit der Öffnung auf den Finger des Patienten gerichtet; der Sensor muss so ausgerichtet werden, dass sich die Sensorseite mit der Fingerspitzenmarkierung an der Oberseite befindet.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Linker Fuß (Umschlag unten am Fuß entlang) Rechter Fuß (Umschlag an Oberseite des Fußes) Verwenden Sie den Knöchelumschlag, um das Sensorkabel am Knöchel oder Bein zu befestigen. Nicht zu fest ziehen. Fußumschlag Knöchelumschlag 10.5 Erläuterung der SpO - und PR-Anzeigen Plethysmogramm: „Pleth“: Abkürzung für das Plethysmogramm.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 10.6 SpO - und PR-Einstellungen vornehmen Öffnen Sie „Menü“ → „SpO “, um die SpO -Einstellungen zu öffnen. Alarm: Ein- oder Abschaltung der Alarme bei Überschreitung der Alarmgrenzwerte der SpO - und PR-Messung; Einstellung der oberen und unteren Alarmgrenzwerte. Einstellungsbereich siehe Abschnitt Alarme. Hoch: Oberer Alarmgrenzwert für SpO Tief: Unterer Alarmgrenzwert für SpO Hoch: Oberer Alarmgrenzwert für PR.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor SE-Schwellenwert (%): Stellen Sie hier den Grenzwert (%) für das Auftreten einer Sauerstoffentsättigung ein. Wählen Sie in Schritten von 1 einen Wert zwischen 1 und 12. 3(%) ist die werksseitige Einstellung. Sekunden: Empfindlichkeitseinstellung, d.h., die maximale Pufferzeit bis zum Auslösen des SpO -Aalrms.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kommunikationsfehler gespeichert kann über „Alarmereignisse“ abgerufen werden. Bei diesen -Sensor defekt Ereignissen handelt sich meistens -Hardware defekt permanente Defekte. -Modul defekt -Sensor fehlerhaft -Sensor kann nicht identifiziert werden. -Sensor getrennt Das Sensorkabel oder das Verlängerungskabel ist nicht mit dem Monitor verbunden. Mittlere Priorität -Sonde getrennt...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 11 Überwachung der Temperatur 11.1 Einleitung Die Körpertemperatur wird direkt mit dem Temperatursensor (Thermistor-Typ) gemessen. Der Temperatursensor wird kontinuierlich mit einer sehr kleinen Menge Gleichstrom versorgt, um dessen Selbsterhitzung zu vermeiden. Die Spannung am Thermistor wird gemessen und dann basierend auf den Temperaturbeständigkeitsmerkmalen des spezifischen Thermistor-Typs in eine Temperaturanzeige umgewandelt.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor als Anwendungsteil anderer Produkte verwendet werden. Der Benutzer ist dafür verantwortlich, vor dem Gebrauch die Kompatibilität des Patientenmonitors und des Sensortyps einschließlich Kabel zu überprüfen. Nicht kompatible Komponenten können die Messleistung beeinträchtigen. Vorgehensweise für die Verwendung des Temperaturmesswandlers: 1.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Tief: Unterer Alarmgrenzwert für TEMP 1. TEMP 2: Hoch: Oberer Alarmgrenzwert für TEMP 2. Tief: Unterer Alarmgrenzwert für TEMP 2. Standard: Hoch: 39,0℃; Tief 35,0℃. TD: Der absolute Temperaturunterschied. Wenn die Temperaturdifferenz größer ist als der voreingestellte Wert, ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 12 IBP-Überwachung 12.1 Einleitung Die invasive Blutdruckmessung (IBP) ist eine direkte Messung des arteriellen bzw. venösen Blutdrucks des Patienten. Dafür wird ein Katheter direkt in die Vene, Arterie oder in andere zugängliche Druckstellen eingeführt und mit einem Druckmesswandler für die Messung des systolischen, diastolischen und mittleren Blutdrucks verbunden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Vergewissern Sie sich vor dem Gebrauch des Leiters, Kabels und/oder Messwandlers, dass alle Zubehörteile den Leistungsanforderungen entsprechen. Es dürfen weder Verschleißerscheinungen vorhanden sein noch die Umgebungsbedingungen geändert werden. 12.3 Setup der IBP-Messung Bei Modellen mit IBP-Steckmodul müssen Sie sicherstellen, dass die steck- und betriebsbereite IBP-Kassette sicher angeschlossen wird;...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 1. Am Signaleingangspanel des Patientenmonitors befinden sich je nach Ausführung 2 (bzw. 4) Anschlüsse mit der Markierung „IBP1“ und „IBP2“ (bzw. „IBP1“, „IBP2“, „IBP3“ und „IBP4“), über die das IBP-Messwandler-Set verbunden wird. Für die Verwendung der IBP-Messfunktion schließen Sie die IBP-Messwandler-Sets an die IBP-Ports am Panel des Patientenmonitors an.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor IBPL1: Bezeichnung des Parameters; sie weist darauf hin, dass es sich bei dem angeschlossenen Modul um das linke IBP1-Steckmodul handelt. 300]: IBP-Koordinatenskala. Hinweis: Bei einigen Monitoren werden möglicherweise nur Wellen von 2 Kanälen angezeigt. IBP-Panel: Diastolischer Druck Bezeichnung und Einheit für IBP1...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Berechnung: F ü r Anschl ü sse AUXP1 bzw. AUXP2 k ö nnen „ statischen “ oder „ dynamischen “ Berechnungsmodus ausw ä hlen. Filter: Es gibt zwei Optionen für die Filterung der Druckwellen – 12,5Hz und 40Hz; 12,5Hz ist die werksseitige ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 13 Kohlendioxid-Überwachung (CO 13.1 Einleitung -Messprinzip Das Prinzip basiert auf der Tatsache, dass CO -Molekühle die Infrarotlichtenergie bestimmter Wellenlängen absorbieren, wobei die absorbierte Menge in direktem Zusammenhang mit der CO -Konzentration steht. Wenn ein Infrarotlichtstrahl durch eine Gasprobe mit CO dringt, kann das elektronische Signal von einem optischen Detektor (der die verbleibende Lichtenergie misst) erfasst werden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Wiederverwenden, Demontieren, Reinigen oder Desinfizieren -Einwegkanülen Atemwegsadaptern kann die Funktionalität und die Systemleistung beeinträchtigen und Gefahrensituationen für den Patienten oder Nutzer verursachen. Die Leistung kann nicht garantiert werden, falls ein für den Einmalgebrauch ausgewiesenes Teil erneut verwendet wird. Überprüfen Sie die Nebenstrom-Atemwegsadapter und Nebenstrom-Probekits vor dem Gebrauch auf Schäden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Entfeuchtungsfunktion ca. 120 Stunden.) Falls die Messung aufgrund einer Verstopfung der Probeleitung abnormal erscheint, ersetzen Sie diese. Die Gesamtlänge der Probeleitung und des verlängerten Atemwegschlauches darf nicht größer sein als 3 Meter, anderenfalls könnten abnormale Messungen verursacht werden. Bei der Verwendung von Probekanülen mit T-Anschluss befestigen Sie die Probeleitung mit den Schläuchen nach oben gerichtet, um die Auswirkungen übermäßiger Feuchtigkeit zu vermeiden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor am Panel des Monitors an. 2. Die Probenzelle der Probenkanüle muss in die Zellenaufnahme des CO -Sensors gesteckt werden. Die Probenzelle muss mit einem „Klickgeräusch“ einrasten. Verbinden Sie dann den Atemwegschlauch. Vergewissern Sie sich nach der Verbindung des Sensors, dass das Ende des Lufteingangs zur Raumluft hin freiliegt und keinen CO -Quellen (einschließlich Beatmungsgerät und Atem des Patienten sowie Ihr eigener Atem) ausgesetzt ist.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor (3) Nebenstrom-Mundkanüle 13.3.2 CO -Hauptstromsensor verbinden Sensorkabel Adapter -Sensor Abbildung der Verbindung des CO -Hauptstromsensors 1. Nehmen Sie den CO -Sensor heraus und schließen Sie das CO -Sensorkabel an den mit „CO “ markierten Anschluss am Panel des Monitors an. 2.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Sensorkabel CO2-Hauptstromsensor Y-Verbindungsstück Atemwegadapter Zum Patienten ☞ Positionieren Sie den Sensor mit dem Adapter immer in aufrechter Position, damit sich am Fenster des Adapters keine Flüssigkeiten ansammeln können. Große Mengen Flüssigkeiten an dieser Stelle werden die Probenanalyse behindern.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 13.6 Erläuterung der CO -Anzeige -Panel (optional) Einheit für eingeatmetes CO Einheit für EtCO Bezeichnung für Atemfrequenz Bezeichnung für CO und EtCO EtCO -Wert Atemfrequenzwert Wert für eingeatmetes CO : Bezeichnung und Einheit für EtCO : Bezeichnung für InsCO ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Doppelte Basisverst ä rkung Vierfache Basisverst ä rkung Geschwindigkeit: Durchlaufgeschwindigkeit der Atemwelle; 2 Optionen: 6,25mm/s und 12,5 mm/s. 12,5 mm/s ist die werksseitige Einstellung. Atemstillstand: Auszeit für die Auslösung des Atemstillstandalarms (in Sekunden). (1). Bei aktivierter CO -Überwachung: Wählen Sie in Schritten von 1 Sekunde eine Einstellung zwischen 10 und 60 Sekunden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Comp.: Einstellung der Konzentration des Kompensationsgases in der Atemluft des Patienten. Gewöhnlich kommt Kompensationsgas in Sauerstoff vor, weshalb man auch von Sauerstoffkompensationskonzentration spricht. Einheit: %; Einstellungsbereich: 1-100%; werksseitige Einstellung: 16. TEMP: Einstellung der Temperatur für den aktuell gemessenen Luftfluss. Bei der Messung der Atmung via ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 14 Überwachung des Herzzeitvolumens (C.O.) 14.1 Einleitung Die Herzzeitvolumenfunktion (C.O.) misst anhand der Thermodilution am rechten Vorhof invasiv das Herzzeitvolumen und andere hämodynamische Parameter. Es wird eine kalte Lösung bestimmten Volumens über den proximalen Port eines Pulmonalarterienkatheters (PA) in den rechten Vorhof injiziert. Die kalte Lösung vermischt sich mit dem Blut in der rechten Herzkammer und die Änderung der Bluttemperatur wird mit einem Thermistor am distalen Ende des Katheters in der Lungenschlagader gemessen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Steckkassette mit C.O.-Funktion Das „C.O.“-Icon an der Kassette ist der C.O.-Anschluss. Dieser Anschluss kann je nach Konfiguration Ihres Monitors variieren. Hinweis: Falls Sie 2 identische Kassetten (z.B. 2 Kassetten mit C.O.-Funktion) anschließen, wird die zweite Kassette nicht ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor rechten Vorhof (RA), an der rechten Herzkammer (RV) bis hin zur Lungenschlagader (PA). Letztendlich wird der Druck der Lungenschlagaderkontraktion (RACP) ermittelt. IBP-Welle an unterschiedlichen Positionen 1. Der Chirurg positioniert den Katheter in der Arterie des Patienten. Anhand der IBP-Überwachung oder des Röntgen-Scans kann der Chirurg die Zielposition des Katheters bestimmen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Einschwemmkatheter: Typ: Marke des Katheters. Modell: Modell des Katheters. Konstante berechnen: Stellen Sie die Korrekturkonstante gemäß Marke und Modell des Katheters ein. Einspritzen: TEMP-Messmodus: Temperaturmessmethode für die Injektion; 2 Optionen: Manuell und Auto. Temperatur: Der Temperaturwert kann eingegeben werden, sofern „Manuell“...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor C.O.-Einträge Menü für die C.O.-Messung Erläuterung: Aktueller Status: Status der Kabelverbindung und Messung. Wellenbereich: Anzeige der Welle für die Bluttemperatur (BT). E.T.(°C): Temperatur des injizierten Mittels (der zu injizierenden Salzlösung). BT(°C): Bluttemperatur (Temperatur des Blutes an der Spitze des Katheters). ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Start: Markieren Sie die Taste „Start“ und drücken Sie auf den Navigationsregler, um die C.O.-Messung zu starten. Stopp: Markieren Sie die Taste „Stopp“ und drücken Sie auf den Navigationsregler, um die C.O.-Messung zu beenden. Parameter: Wählen Sie Marke, Modell und Korrekturkonstante für den Katheter, sowie Temperatur und Volumen ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor C.O.-Wellenbereich C.O.-Einträge Hinweis: Das aktuelle C.O.-Messergebnis wird in der Übersicht „Messeinträge“ angezeigt und gespeichert. Beim Ausschalten des Geräts werden alle Daten im Bereich „Einträge“ gelöscht, die Protokolldaten bleiben jedoch in der Datenbank erhalten. Zu den Protokolldaten gehören Patienten-ID, Messzeit, TI, TB, C.O., C.I. und BT-Welle. Durchschnitt C.I.(l/min/m ): Der berechnete C.I.-Mittelwert für die letzten Messeinträge.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hämodynamische Einstellungen Parameter für die hämodynamische Berechnung: C.O.: Herzzeitvolumen. Größe: Körpergröße des Patienten. Gewicht: Gewicht des Patienten. HR: Herzfrequenz. LVD: Durchmesser der linken Herzkammer. MAP: Mittlerer Arteriendruck. MVP: Mittlerer Venendruck. PAW: Pulmonal-arterieller Verschlussdruck ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Die Art des Katheters, die Korrekturkonstante dieses Katheters, die Temperatur, das Volumen und die Injektionsgeschwindigkeit; Temperatur der Injektionslösung; Volumen der Injektionslösung; Basisbluttemperatur des Patienten; Inspiratorischer/ exspiratorischer Zyklus des Patienten; Positionierung des Katheters in Bezug auf die Nähe zum Lungenbereich; ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 15 Narkosegas-Überwachung (AG) 15.1 Einleitung Das Narkosegas-Modul (AG) misst die Narkose- und Atemgase des Patienten und integriert darüber hinaus die Funktionen des O -Moduls. Das AG-Modul ermittelt die Konzentration bestimmter Gase anhand der Infrarotlichtabsorption. Die Gase, die vom AG-Modul überprüft werden können, absorbieren Infrarotlicht.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Bei Monitoren mit Multigas-Überwachung beachten Sie bitte den nachfolgenden Anleitungen für die Durchführung von Multigas-Messungen. 15.4.1 Anleitungen für PHASEIN IRMA Hauptstrom-Multigas-Analysegeräte Die IRMA Hauptstrom-Multigas-Sonde ist für die Verbindung mit anderen medizinischen Geräten zur Anzeige von Echtzeitdaten und abgeleiteten Messdaten für CO O, O und die Narkosemittel Halothan, Enfluran, Isofluran, Sevofluran und Desfluran vorgesehen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 5. Verbinden Sie die 15mm IRMA/Atemwegadapterbuchse mit dem endotrachealen Tubus des Patienten. Alternativ dazu verbinden Sie einen Wärme- und Feuchtigkeitstauscher (HME) mit dem endotrachealen Tubus und der IRMA-Sonde. Positionieren Sie den HME vor der IRMA-Sonde; dadurch wird der Atemwegadapter vor Sekretion und Wasserverdampfung geschützt, das Auswechseln des Adapters wird überflüssig, und die freie Positionierung der IRMA-Sonde wird möglich.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Verifizieren und überprüfen Sie die Gasmessergebnisse und Wellen am Monitor, bevor Sie den IRMA-Atemwegadapter mit dem Atemkreislauf verbinden. Überprüfen Sie die Festigkeit der IRMA-Sonde am IRMA-Atemwegadapter innerhalb des Patientenkreislaufes. Gebrauchsanleitungen Wählen Sie für den Schalter in der Multigas-Anzeige die Option „EIN“, um das PHASEIN Multigas-Analysegerät zu starten.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Die IRMA-Sonde ist für die Verwendung als zusätzliches Instrument in der Patientenuntersuchung vorgesehen. Sie muss in Verbindung mit anderen Instrumenten zur Untersuchung klinischer Anzeichen und Symptome verwendet werden. Die IRMA-Sonde darf nicht mit brennbaren Narkosemitteln verwendet werden. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Es kann im OP, auf der Intensivstation, in Patientenräumen und in der Notfallmedizin für Erwachsene, Kinder und Neugeborene zum Einsatz kommen. Das Gerät ist NICHT für den Einsatz als alleiniges Überwachungstool bestimmt. Es muss immer in Verbindung mit der Überwachung anderer Lebenszeichen und/oder professionellen Einschätzungen des Patientenzustands verwendet werden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Atemkreislauf in die Umgebungsluft verschiebt. Das Gerät führt die Nullstellung einmal am Tag durch. Die Nullstellung dauert ungefähr 10 Sekunden. 5. Anleitungen für den sicheren Gebrauch --- ISA-Nebenstrommessung Das ISA-Nebenstrom-Analysegerät darf nur von autorisierten und geschulten Gesundheitsfachkräften verwendet werden.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Schützen Sie das Kabel des ISA-Nebenstrom-Analysegeräts vor Druckeinwirkung. Sichern Sie das „steck- und betriebsbereite“ ISA-Nebenstrom-Analysegerät, um Schäden daran zu vermeiden. Verwenden Sie das ISA-Nebenstrom-Analysegerät nicht außerhalb der vorgegebenen Temperaturbereiche.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 15.6 Erläuterung des AG-Displays Welle: AG-Panel (optional): Konzentration des primären O-Konzentration am Narkosegases am Ende des Trends Ende des Trends Konzentration des sekundären -Konzentration am Narkosegases am Ende des Ende des Trends Trends Fraktion der Konzentration des Fraktion der eingeatmeten inhalierten sekundären Narkosegases...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Abbildung 3.24B Abbildung 3.24C Verstärkung: Verstärkung der CO -Welle; 4 Optionen: X1/2, X1, X2 und X4. X1 ist die werksseitige Einstellung für Erwachsene und Kinder, und X2 die für Neugeborene.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Basisverst ä rkung X1/2 H ä lfte der Basisverst ä rkung Doppelte Basisverstärkung Vierfache Basisverstärkung Geschwindigkeit: Durchlaufgeschwindigkeit der Welle; 2 Optionen: 6,25mm/s und 12,5 mm/s. 12,5 mm/s ist die werksseitige Einstellung. Atemstillstand: Auszeit für die Auslösung des Atemstillstandalarms (in Sekunden). ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Tief: Einstellungsbereich: 0-14,9(%); 3,3(%) ist die werksseitige Einstellung. Ins.CO2-Alarm: Alarm bei Überschreitung der Grenzwerte für InsCO2. Hoch: Einstellungsbereich: 1-15; 0,5 ist die werksseitige Einstellung. Tief: Einstellungsbereich: 0-14,9(%); 0 ist die werksseitige Einstellung. O-Alarm: Alarm bei Überschreitung der Grenzwerte für EtN Hoch: Einstellungsbereich: 1-100(%);...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 16 CSM-Überwachung Die CSM-Funktion kann über die externe CSM-Einheit, das integrierte CSM-Modul oder das CSM-Steckmodul realisiert werden. 16.1 Einleitung Die zerebrale Statusüberwachung (CSM) ist für die Messung des hypnotischen Zustands des Gehirns via Datenerfassung eines EEG-Signals an einem anästhesierten oder sedierten Patienten in allen Bereichen des Krankenhauses vorgesehen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor β =ln(E 30-42,5Hz Ratio 11-21Hz Der Monitor evaluiert auch den Umfang der unmittelbaren Burst-Unterdrückung (BS) in jedem 30-Sekundenabschnitt EEG. Diese Messung quantifiziert Menge „stillen“ „flachen“ EEG-Zeiteigenschaften der tiefsten Hypnosestufe. Diese vier Parameter werden als Eingabe in ein Fuzzy-Logik-Klassifizierungssystem eingegeben, das den zerebralen Statusindex berechnet.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Vorhandensein großer, externer elektrischer Felder, z.B. Diathermie. Der EMG-Anzeigebalken muss regelmäßig überprüft werden, insbesondere bei einem plötzlichen Anstieg des CSI. Falls der Anstieg des CSI mit einer erhöhten Muskelaktivität einhergeht, besteht die Gefahr, dass das EMG Störungen verursacht.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Nach der Herstellung der CSM-Verknüpfung werden die CSM Link-Seriennummer und die Software-Version angezeigt. „-“ weist darauf hin, dass keine CSM-Verknüpfung besteht. Es wird dringend empfohlen, die vorgegebenen Schritte und Betriebsabläufe zu befolgen, um eine bessere Signalqualität und akkurate Messergebnisse zu gewährleisten. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hinweis: Verbinden Sie nach der Anbringung der Elektroden auf der Haut die farbcodierten Leiter des Patientenkabels mit der entsprechenden Elektrode. Die obige Abbildung zeigt die Anbringung an der linken Seite; eine Anbringung rechts ist ebenfalls möglich. Bringen Sie die Elektroden an der Seite an, die am weitesten vom Operationsbereich entfernt ist. Schritt 4: Verbinden Sie die Leiterkabel mit der CSM-Steckkassette Die CSM-Leiterkabel müssen sicher verbunden sein.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor CSI-Alarm: CSI-Alarm aktivieren oder deaktivieren. Hoch: Einstellungsbereich für den oberen CSI-Alarmgrenzwert; Einstellungsbereich 1-100; Standardeinstellung: Tief: Einstellungsbereich für den unteren CSI-Alarmgrenzwert; Einstellungsbereich 0-99; Standardeinstellung: 40. EEG-Bereich: EEG-Amplitudenbereich einstellen: 20, 40, 80 oder 160; Standardeinstellung: 80. ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 17 Anzeige Drücken Sie die Taste „Anzeige“ in der Statusleiste, um das Fenster mit allen Aufzeichnungen einschließlich Wellendaten, Trenddaten und Ereignisübersichten zu öffnen; siehe nachfolgende Abbildung. Diese Abbildung kann von Ihrem Produkt abweichen Wählen Sie im Fenster „Aufzeichnungen“ die gewünschte Patientenaufzeichnung, um folgende Daten anzuzeigen: Arrhythmie-Ereignis (ARR), Trendgrafik,...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 17.2 Trendgrafik Die nachfolgende Abbildung zeigt die „Trendgrafik“. Trendgrafik-Anzeige Parameter: Wählen Sie einen Parameter aus, dessen Trend Sie anzeigen möchten: HR, SpO , RR, S-T, TEMP, CO usw. Stichproben-Intervall: Stichproben-Intervall der Trendgrafik; 7 Optionen: 1 Sekunde, 5 Sekunden, 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute, 5 Minuten und 10 Minuten.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Taste „Suchen“: NIBP-Einträge nach Datum suchen. Kontrollkästchen „Trendgrafik“: Die Trendgrafik des NIBP-Eintrags wird entweder sichtbar oder unsichtbar; siehe nachfolgende Abbildung. NIBP-Trendgrafik „S“, „D“, „M“: Abkürzungen für systolischen, diastolischen und mittleren arteriellen Druck. Die Farbe der Buchstaben entspricht der Farbe der dazugehörigen Welle. xx/yy: Nummer des aktuellen Eintrags / Gesamtzahl aller Einträge.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Jede Aufzeichnung eines Alarmereignisses enthält Daten bzgl. Uhrzeit (Zeitpunkt, an dem der Alarm eingetreten ist), Stufe (Alarmstufe), Parameter (Parameter, der den Alarm ausgelöst hat), Wert (Wert des Parameters bei Auslösung des Alarms) und die eingestellten Werte für Alarmobergrenze und -untergrenze. Es gibt 2 Alarmkategorien: Parameteralarm und Technischer Alarm (siehe Abschnitt Alarm).
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor die Cursor-Linie hinweist, wird unten rechts angezeigt, z.B.: „ “, und die EEG-Welle wird unten in der Mitte angezeigt, z.B.: „ “. Dies ist die Markierungsmessung für CSI, SQI, EMG%, BS% und EEG. „ “: Ereignismarkierung. Die Zahl weist auf die Ereignisnummer und der Buchstabe auf den Ereignis-Typ hin. Die Buchstaben stehen für folgende Ereignis-Typen: G: Allgemein I: Intubation...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 17.8 C.O.-Aufzeichnung anzeigen Anzeige der CSM-Aufzeichnungen Erläuterung: Geben Sie über die Felder „Jahr“, „Monat“ und „Tag“ sowie durch Drehen und Drücken des Navigationsreglers ein Datum ein. Markieren Sie die Taste „ “ und drücken Sie auf den Regler, um das Fenster mit der CSM-Übersicht einschließlich der Daten für IT, BT, CI, C.O.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 18 Berechnungen 18.1 Einleitung Ihr Monitor verfügt über eine Berechnungsfunktion. Die ermittelten Werte werden nicht direkt gemessen, sondern anhand der von Ihnen bereitgestellten Daten berechnet. Es können folgende Berechnungen durchgeführt werden: Dosierung von Medikamenten Berechnung der Sauerstoffversorgung ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Fenster für die Medikamentendosierung Dieser Monitor unterstützt die Dosierung von 10 unterschiedlichen Medikamenten: AMINOPHYLLIN, DOBUTAMIN, DOPAMIN, EPINEPHERIN, HEPARIN, ISUPREL, LIDOCAIN, NIPREL, NITROGLYZERIN und PITOCIN. Die Berechnungen der Medikamentendosierung stützen sich auf folgende Formeln: MC = Brutto ÷ Volumen (D/m) = (D/h) ÷...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor TS: Titrationsgeschwindigkeit (D/Kg/h): Dosierung pro Kilogramm pro Stunde; Brutto: Brutto des Medikaments; Erläuterung: Alle Elemente der obigen Formeln sind mit denen im Fenster zur Berechnung der Medikamentendosierung identisch. Im Fenster der Medikamentendosierung können nur die Werte für die Optionen „Medikament“ und „Gewicht“...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Titration: Sofern die Berechnung einer Dosierung im ersten Kartenreiter in Ordnung ist, erscheint die Titrationsübersicht im zweiten Kartenreiter („Titration“). Die Titration ist eine Vergleichsliste von „Dosierung – Tropfgeschwindigkeit“ oder „Dosierung – Titrationsgeschwindigkeit“. Titrationsanzeige Unten links im Fenster der Titrationsübersicht gibt es 3 konfigurierbare Felder. Referenz: Aus einem Wert wird eine unabhängige Variable;...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Fenster für die Berechnung der Sauerstoffversorgung Eingabewerte: C.O. (Herzzeitvolumen), FiO (Menge des inspirierten Sauerstoffs), PaO (Sauerstoffpartialdruck), PaCO (Kohlendioxidpartialdruck), Hb (Hämoglobin), CaO (Sauerstoffgehalt im arteriellen Blut), CvO (Sauerstoffgehalt im gemischten Blut), VO (Sauerstoffverbrauch), RQ (Atemquotient), ATMP (Luftdruck), Größe und Gewicht. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie nähere Informationen bzgl.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Atemquotient 0,1 - 1,5 —— ATMP mmHg Luftdruck 300 - 1200 Größe 20 - 300 Gewicht 1,0 - 250,0 Mit der Funktion zur Berechnung der Sauerstoffzufuhr können 14 Parameter (d.h. Ausgabewerte) berechnet werden: BSA (Körperoberflächenbereich), VO (Sauerstoffverbrauch), C(a-v)O (Differenz des Sauerstoffgehalts zwischen Arterie und Vene), O ER (Sauerstoffextraktionsrate), DO...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Sauerstoffpartialdrucks im Verhältnis zum Sauerstoffpartialdruck Index Sauerstoffversorgung (CaO2*HZV)/BSA ml/min/m —— Index Sauerstoffverbrauch (CaO2-CvO2)*HZV/BSA ml/min/m —— Vorgehensweise: Geben Sie die Daten für jeden Eingabewert ein und klicken Sie auf „Berechnen“. Der Monitor berechnet die Parameter anhand der jeweiligen Formeln und zeigt die Ergebnisse im Display an; siehe Abbildung 3.10B. Klicken Sie dann auf Bereich, um den jeweiligen Einstellungsbereich für die einzelnen Parameter anzuzeigen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Range Berechnung der Sauerstoffversorgung --- Referenzbereiche 18.5 Berechnung der Atmung Über das „Menü“ können Sie das Fenster für die „Berechnung der Beatmung“ öffnen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Fenster zur Berechnung der Beatmung Eingabewerte: FiO (Menge des inspirierten Sauerstoffs), RR (Atemfrequenz), PeCO (end-tidaler CO -Druck), PaCO (Kohlendioxidpartialdruck), PaO (arterieller Sauerstoffdruck), TV (Tidales Volumen), RQ (Atemquotient), ATMP (Luftdruck). In der nachfolgenden Tabelle finden Sie nähere Informationen bzgl. Definition, Einheit und Einstellungsbereich der Eingabewerte.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor (Totraum-Beatmung), Vd/Vt (physiologischer Totraum) und VA (alveolare Beatmung). In der nachfolgenden Tabelle finden Sie weitere Informationen bzgl. Definition, Einheit und Einstellungsbereich der Ausgabewerte. Parameter Definition Formel Einheit Bereich Alveolarer Sauerstoffdruck *(ATMP-47)-(PaCO /RQ) mmHg —— AaDO Differenz zwischen *(ATMP-47)-(PaCO /RQ)-PaO mmHg...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Einheit Ergebnis Berechnung der Beatmung --- Berechnete Ergebnisse Bereich Berechnung der Beatmung --- Referenzbereiche 18.6 Berechnungen der Nierenfunktion...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Öffnen Sie im „Menü“ das Fenster für die „Berechnungen der Nierenfunktion“. Fenster mit Berechnungen der Nierenfunktion Eingabewerte: URK (Kalium im Urin), URNa (Natrium im Urin), Urin (24 Stunden), Posm (osmotischer Plasmadruck), Uosm (osmotischer Urindruck), SerNa (Serum-Natrium), SCr (Serum-Kreatinin), UCr (Urin-Kreatinin), BUN (Blut-Harnstoff-Stickstoff), Größe und Gewicht.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Urin-Kreatinin 100 - 50000 umol/L Blut-Harnstoff-Stickstoff 0 - 10 mmol/L Gewicht Gewicht des Patienten 20 - 300 Größe Größe des Patienten 1 - 250 Mit den Berechnungen der Nierenfunktion können Sie 11 Parameter (Ausgabewerte) ermitteln: URNaEx (Exkretion von Urin-Natrium), URKEx (Exkretion von Urin-Kalium), Na/K (Exkretionsrate zwischen Urin-Natrium und Urin-Kalium), CNa (Spielraum Natrium), Clcr (Spielraum Kreatinin), FENa (fraktionelle Exkretion von Natrium), Cosm (Spielraum Osmolarität), CH2O (Spielraum Wasser), U/Posm (osmotischer Urindruck im Verhältnis zum osmotischen...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor „Bereich“, um den jeweiligen Einstellungsbereich für die einzelnen Parameter anzuzeigen. Hinweis: 2. Das Ergebnis für jeden Parameter wird vor dem Drücken der Taste „Berechnen“ mit „---“ angezeigt. 3. Das berechnete Ergebnis wird gelb angezeigt, falls der Wert außerhalb des zulässigen Referenzbereichs liegt. Einheit Ergebnis Berechnungen der Nierenfunktion --- Berechnete Ergebnisse...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Bereich Berechnungen der Nierenfunktion --- Referenzbereiche...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 19 Druckmanschette Öffnen Sie „Menü“ → „Druckmanschette“, um das Fenster mit den Manschetteneinstellungen zu öffnen. Einstellungen für die Druckmanschette Druck: Oberer Grenzwert für den Manschettendruck während des Aufpumpens. Der Monitor hört auf zu pumpen, sobald dieser Wert überschritten wird. Einstellungsintervall: 10mmHg (1,3kPa). Einstellungsbereiche und Standardeinstellungen für die unterschiedlichen Patientengruppen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle: Gruppe Druckbereich...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 20 Drucken 20.1 Drucker verwenden Sie können mit dem Thermodrucker Patientendaten, Messergebnisse, bis zu drei Wellen, usw. ausdrucken. Der integrierte Drucker kann mit unterschiedlichen Konfigurationen verwendet werden. Anleitungen für den Gebrauch: Betriebsanzeige: Die Anzeige leuchtet während des Betriebs grün. Die Anzeige erlischt, wenn der Monitor nicht in Betrieb ist.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Verschluss der Rolle Verriegeln Lösen Druckerpapier entfernen 1. Drücken Sie mit beiden Daumen vertikal auf die „ÖFFNEN“-Verriegelungen an der Abdeckung des Druckers, um diese zu öffnen. 2. Lösen Sie den Verschluss links an der Gummirolle, indem Sie ihn um 90° nach oben drehen. 3.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 20.3 Achtung Verwenden Sie nur Thermodruckpapier gemäß den Vorgaben. Anderenfalls könnten der Druckerkopf beschädigt, die Druckqualität vermindert oder der Ausfall des Druckers verursacht werden. Ziehen Sie das Papier während eines Druckvorgangs nicht mit Gewalt heraus, da anderenfalls der Drucker ...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Datenkennung: „==RESP-Oxy==“; Trendgrafik für RESP-Oxy drucken Patientendaten: PID, Name, Geschlecht, Patientengruppe, Gewicht, Größe Geburtsdatum; RESP-Oxy Ansicht Zeit: Aktuelle(s) Zeit und Datum während des Druckens; Startzeit und Endzeit von RESP-Oxy. Datenkennung: „==Echtzeit==“; 10-sekündige Echtzeitwelle drucken: Patientendaten: PID, Name, Geschlecht, 1.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Auftreten Patientendaten: PID, Name, Geschlecht, ausdrucken ARR-Ereignissen Patientengruppe, Gewicht, Größe Geburtsdatum; Zeit: Aktuelle(s) Zeit und Datum während des Druckens; Echtzeitparameter: Durchlaufgeschwindigkeit, HR, , PR, RR, TEMP1/2 und Druck. 20.4.2 Aufzeichnungen drucken Datenaufzeichnungen Inhalte Kopfzeilen Wellen/Textinformationen ARR-Ereignisanzeige Datenkennung: „==ARR==“; 6 Elemente in der ARR-Ereignisliste drucken: Zeit,...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Betriebsstatus Datenkennung: „==Trendgrafik==“; Trendgrafik eines aktuellen Trendgrafik Fenster angezeigten Parameters. Patientendaten: PID, Name, Geschlecht, Patientengruppe, Gewicht, Größe Geburtsdatum; Zeit: Aktuelle(s) Zeit und Datum während des Druckens; Trendgrafikdaten: Parameterkennung, Stichproben-Intervall, Startzeit und Endzeit. Betriebsstatus Datenkennung: „==NIBP-Liste==“; 12 Gruppen der im aktuellen Fenster NIBP-Liste angezeigten NIBP-Liste drucken.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 20.5 Druckerkopf und Drucker reinigen Wenn der Drucker längere Zeit verwendet wird, können sich Papierschnipsel am Druckerkopf ansammeln und dadurch die Druckqualität beeinträchtigen und die Nutzungsdauer der Rolle verkürzen. Gehen Sie wie folgt vor, um den Druckerkopf zu reinigen: 1.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 21 Andere Funktionen 21.1 Systeminformationen Öffnen Sie „Menü“ „Systeminfo“, um das Fenster mit „Systeminformationen“ wie Geräte-Version, → Software-Version, Hardware-Version und Produkt-ID zu öffnen. Produkt-ID: vom Hersteller zum Zweck der Rückverfolgbarkeit angegeben. Bei einigen Monitoren werden ggf. auch Informationen des Steckmoduls angezeigt: Steckmodul: Andere erweiterte Module außer des integrierten Moduls (EKG/ SpO / NIBP/ RESP/TEMP), wie z.B.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 22 Batterie 22.1 Übersicht Der Monitor verfügt über eine integrierte, wiederaufladbare Batterie. Wenn der Monitor von der externen AC-Stromversorgung getrennt ist, wird er automatisch über die integrierte Batterie betrieben. Während der Versorgung via AC-Netzstrom wird die Batterie aufgeladen. Unter normalen Betriebsbedingungen ist es normalerweise nicht erforderlich, die Batterie zu verwenden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor des Ladevorgangs verwendet wird oder nicht. Laden Sie die Batterie vollständig auf, bevor Sie den Monitor einlagern. Falls der Monitor ausschließlich mit einer fast leeren Batterie betrieben wird, schaltet sich der Monitor aus, bevor die Batterie vollständig entladen ist. Verwenden Sie keine Batterien anderer Hersteller, anderenfalls könnte das Gerät beschädigt werden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 23 Reinigung und Desinfektion 23.1 Gerät und Zubehör reinigen Das Gerät muss regelmäßig gereinigt werden. Falls der Einsatzort des Geräts sehr verschmutzt, staubig oder sandig ist, muss das Gerät öfters gereinigt werden. Informieren Sie sich vor der Reinigung des Geräts über die in Ihrem Krankenhaus geltenden Vorschriften bzgl.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Schützen Sie das Gerät vor Blitzeinschlag. Das Netzkabel darf nur an eine Steckdose mit Erdungsleiter angeschlossen werden. Verwenden Sie Steckdosen nicht, falls diese in schlechtem Zustand sind. Sofern vorhanden, verwenden Sie ein Stromnetz mit Leistungsregler. Verwenden Sie das Gerät in einer sauberen Umgebung, die vor Stromschlägen geschützt ist. Halten Sie es ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 24 Wartung Falls Störungen auftreten, versuchen Sie zunächst, diese anhand der nachfolgenden Ausführungen zu beheben. Falls dies nicht gelingt, wenden Sie sich an Ihren Händler vor Ort oder an den Hersteller. Informieren Sie sich in Ihrem Vertrag näher über die Garantiezeiten für Hauptgerät und Zubehör.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Der SpO -Simulator kann nicht zur Verifizierung der SpO -Messgenauigkeit verwendet werden. Die Verifizierung kann nur in Form einer klinischen Studie erfolgen, bei der in einem unabhängigen Versuchslabor an gesunden, nicht rauchenden Testpersonen mit heller bis dunkler Haut Hypoxie ausgelöst wird. Der -Simulator ist jedoch notwendig, um routinemäßig die Präzision zu überprüfen.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Quecksilberhaltiger Blutdruckmesser NIBP-Manschette mit zwei Luftschläuchen Luftschla Luftschla Air tube Entlüfter Luftschla Druck manuell mit der Pumpe Manuelles Ventil Modul-Testsoft erhöhen NIBP-Mod ware Pumpe Bestandteil des Monitors Modus 1: Automatisches Aufpumpen zur Verifizierung der Druckgenauigkeit In diesem Modus kann der Monitor das Aufpumpen aktivieren; der Druck erhöht sich automatisch, bis er den in Tabelle A vorgegebenen Höchstwert überschreitet.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kinder 240mmHg Neugeborene 140mmHg Tabelle B Drücken Sie die Taste nach der Verifizierung erneut, um zum normalen Betriebsmodus zurückzukehren. Setzen Sie dann eine andere Funktion fort; anderenfalls ist die NIBP-Taste funktionslos. Die Verifizierung der Druckgenauigkeit muss von einem Techniker oder Gerätemanager durchgeführt ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor die Messung anderenfalls ungenau ausfallen wird. Falls Sie einen neuen IBP-Wandler verwenden, führen Sie die Druckkalibrierung durch. 24.5 CO -Test Bei CO -Nebenstrommodulen muss jedes Jahr oder dann eine Kalibrierung durchgeführt werden, wenn große Abweichungen bei den Messwerten auftreten. CO -Hauptstrommodule erfordern keine Kalibrierung.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 25 Zubehör Überprüfen Sie das Zubehör und deren Verpackungen auf Anzeichen von Schäden. Falls Schäden vorliegen, verwenden Sie das Zubehör nicht. Teil Hinweis EKG-Kabel EKG-Elektrode -Fingerclipsensor für Optional Erwachsene -Sensor -Fingerclipsensor für Optional Kinder -Sensorkabelerweiterung Optional NIBP-Manschette für Erwachsene Optional NIBP-Manschette für Kinder, klein...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 26 Technische Daten 26.1 EKG 1. Eingangsdynamikbereich: ±(0,5mVp bis 5mVp) 2. Anzeigebereich Herzfrequenz: 15 bpm bis 350 bpm ( für Erwachsene und Kinder) 3. Anzeigegenauigkeit Herzfrequenz: ±1% oder ±2bpm, je nachdem, welcher Wert größer ist. 4. Herzfrequenzmittel: Ermittlung des Durchschnitts aus den letzten acht Herzschlägen, deren RR-Intervalle innerhalb des zulässigen Bereichs lagen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Hinweis: Die GENAUIGKEIT der Pulsfrequenz wird mit einem elektronischen Pulssimulator geprüft. 26.7 CO 1. Technologie: Infrarotabsorption. 2. Probenentnahme: Nebenstrom oder Hauptstrom 3. CO -Reaktionszeit: Nebenstrom: <3 Sekunden (einschließlich Transport und Anstieg). Hauptstrom: <60ms (Anstieg) 4. Erwärmung: Mindestens zwei Minuten 5.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 3. Druckmessbereich: -50mmHg bis 300mmHg 4. Messgenauigkeit: ±2% oder ±4mmHg, je nachdem, welcher Wert größer ist. 5. Messstellen: Arterieller Druck Druck im rechten Vorhof Pulmonal-arterieller Druck Druck im linken Vorhof Zentraler Venendruck Hirndruck AUXP1 Hilfsdruck 1 AUXP2 Hilfsdruck 2 6.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor ±(0,15+5% des Messwerts) Vol% 0 - 10 Vol% ohne Angabe ±(1+2% des Messwerts) Vol% 0 - 22 Vol% (2) ISA-Nebenstromanalysegerät (ISA CO , ISA AX+, ISA OR+) Bereich Genauigkeit ±(0,2+2% des Messwerts) Vol% 0 - 15 Vol% ±(0,2+2% des Messwerts) Vol% 0 - 100 Vol% ±(0,15+5% des Messwerts) Vol%...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor <=300ms O, O , DES, ENF, ISO, SEV <=400ms <=500ms 3) Systemgesamtreaktionszeit ISA CO < 3 Sekunden ISA OR+/AX+ < 4 Sekunden (mit 2m Probenleitung des Nomoline Atemwegadaptersets) MAC-Formel MAC = %et (AA )/(AA )+%ET(AA )/(AA )+%et (N O)/100 X(AA): HAL = 0,75%, ENF = 1,7%, ISO = 1,15%, SEV = 2,05%, DES = 6,0% End-tidaler Wert (ET)
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor OH (Ethanol)④ 0,3 Vol% ① ① ① ① OH (Isopropanol)④ 0,5 Vol% ① ① ① ① COCH (Aceton)④ 1 Vol% ① ① ① ① (Methan)④ 3 Vol% ① ① ① ① CO (Kohlenmonoxid)⑤ 1 Vol% ① ① ①...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor XE (Xenon)④ 80 Vol% -10% des Messwerts ① ① HE (Helium)④ 50 Vol% -6% des Messwerts ① ① Treibmittel Nicht für den Gebrauch mit Treibmitteln von Dosieraerosolen Dosieraerosolen ④ OH (Ethanol)④ 0,3 Vol% ① ① ①...
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Elektromagnetische Störfestigkeit Die IRMA-Sonde ist für den Einsatz unter nachfolgend vorgegebenen elektromagnetischen Bedingungen vorgesehen. Der Nutzer der IRMA-Sonde muss gewährleisten, dass die Sonde auch nur unter solchen Bedingungen verwendet wird. Störfestigkeitstest IEC 61001 Teststufe Konformität Elektromagnetische Störfestigkeit - Richtlinien Boden aus Holz, Beton oder Keramikfliesen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor basierend auf der für die Frequenz des Transmitters gültigen Gleichung berechnet werden. Empfohlener Abstand d=0,35 d=0,18 80MHz bis 800MHz d=0,35 800MHz bis 2.5GHz P ist die max. Ausgangsleistung des Transmitters in Watt gemäß Herstellerangaben Gestrahlte 3 V/m 20 V/m Transmitters, und d ist der empfohlene Abstand in HF-Störungen...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor 8. Der Monitor ist defibrillationssicher und kann mit einer elektrochirurgischen Einheit verwendet werden. Falls das Gerät jedoch mit einem Defibrillator oder einer elektrochirurgischen Einheit verwendet wird, muss der Patient aus Sicherheitsgründen streng vom Nutzer des Geräts beobachtet werden. Weitere Informationen bzgl. entsprechender Schutzmaßnahmen und Hinweise finden Sie in den nachfolgenden Ausführungen.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Kapitel 27 Störbehebung Hinweis: Falls während der Verwendung des Geräts Probleme auftreten, versuchen Sie zunächst, diese anhand nachfolgender Anleitungen zu beheben. Falls dies nicht gelingt, wenden Sie sich an Ihren Händler vor Ort oder an den Hersteller. Das Gehäuse des Monitors darf NICHT ohne Genehmigung geöffnet werden ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Bei einer Sensorimpedanz von >5kΩ, bleiben CSI, BS und EMG leer. Vergewissern Sie sich, dass die Sensoren nicht trocken sind. Überprüfen Sie, ob die Haut richtig gereinigt wurde. Reinigen Sie die Haut gemäß den Anleitungen in Kapitel 3 und bringen Sie neue Sensoren an. CSI-Anstieg mit EMG ...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Lautsprecher defekt Lautsprecher ersetzen Hauptplatine defekt Hauptplatine ersetzen 27.8 Error der Stromversorgung Probleme Mögliche Ursache Behebung Batterie kann nicht (vollständig) Batterie defekt Batterie ersetzen geladen werden. Hauptplatine defekt Hauptplatine ersetzen 27.9 IBP-Störbehebung Problem Mögliche Ursache Behebung Möglicherweise ist die Hardware für die Druckmessung Gerät defekt kaputt.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor den Wandler. Vergewissern Sie sich, dass der Wandler zur Luft hin Pulsierender Druck belüftet wird, verbinden Sie den Patienten und versuchen Sie es erneut.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor A Alarminformationen Alarminformation Erläuterung Über/Unter HR-Grenzwert Über/Unter RR-Grenzwert Über/Unter TEMP-Grenzwert Über/Unter SpO -Grenzwert Über/Unter PR-Grenzwert Über/Unter NIBP SYS-Grenzwert Der betroffene Parameterwert überschreitet/unterschreitet die Über/Unter NIBP DIA-Grenzwert eingestellten oberen/unteren Alarmgrenzwerte. Über/Unter NIBP PR-Grenzwert Error HR-Erfassung EKG-Kabel und Leiter sind sicher mit dem Monitor und Patienten verbunden, aber HR kann nicht erfasst werden.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor B Status-/Error-Anzeigen während der NIBP-Überwachung „Error Manschette“ — Manschette nicht richtig am Arm befestigt oder nicht verbunden „Luftleckage“ — Luftleckage im beweglichen Teil, im Schlauch oder in der Manschette „Error Druckmessung“ — Manschettendruck instabil oder Schlauch der Manschette verheddert „Signal schwach“...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor C Status-/Error-Anzeigen während der -Überwachung Anzeige/Vorgehensweise Erläuterung Temperatur des Sensors ist höher als 40°C. „Übertemperatur Sensor“ Sorgen Sie dafür, dass der Sensor vor Wärme (Wärmelampen, usw.) geschützt ist. Falls das Problem weiterhin besteht, senden Sie den Sensor zwecks Wartung an den Hersteller zurück.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Diese Anzeige erscheint, wenn der CO -Sensor nicht bereit für die Nullstellung des Capnostat ist. Falls außer dieser Mitteilung auch noch die Anzeige „Nullstellung erforderlich“ erscheint , liegt eine der folgenden Situationen vor: Sensor nicht bereit • Atemzüge erfasst •...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor D Typische Druck- und CO2-Messwerte in unterschiedlichen Höhen EtCO -Messwert Luftdruck Höhe (mmHg) (mmHg) 38,0 37,7 100m 37,5 200m 37,1 1500m 32,0 3000m 26,8 5000m 21,0...
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor E EMV-Verträglichkeit Tabelle 1 Leitlinien und Herstellererklärung – elektromagnetische Emission für alle GERÄTE UND SYSTEME Der Patientenmonitor ist für den Einsatz unter nachfolgend definierten elektromagnetischen Bedingungen vorgesehen. Der Kunde bzw. der Nutzer des Geräts oder Systems muss sicherstellen, dass er auch nur unter solchen Bedingungen verwendet wird.
Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Tabelle 2 Leitlinien und Herstellererklärung – elektromagnetische Störfestigkeit für alle GERÄTE UND SYSTEME Der Patientenmonitor ist für den Einsatz unter nachfolgend definierten elektromagnetischen Bedingungen vorgesehen. Der Kunde bzw. der Nutzer des Geräts oder Systems muss sicherstellen, dass er auch nur unter solchen Bedingungen verwendet wird.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor HINWEIS: U ist die AC-Netzspannung vor Anwendung der Teststufe. Tabelle 3 Leitlinien und Herstellererklärung – elektromagnetische Störfestigkeit – für NICHT LEBENSERHALTENDE GERÄTE und SYSTEME Der Patientenmonitor ist für den Einsatz unter nachfolgend definierten elektromagnetischen Bedingungen vorgesehen. Der Kunde bzw. der Nutzer des Geräts oder Systems muss sicherstellen, dass er auch nur unter solchen Bedingungen verwendet wird.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor a: Die Feldstärken stationärer Transmitter, wie z.B. Basisstationen für (mobile/schnurlose) Funktelefone und mobile Landfunksysteme, Amateurradios, MW- und UKW-Übertragungen und TV-Sendungen, können nicht genau vorhergesagt werden. Für die Evaluierung der elektromagnetischen Umgebung aufgrund stationärer HF-Transmitter ist eine elektromagnetische Standortmessung in Betracht zu ziehen. Falls die gemessene Feldstärke an dem Ort, an dem der Patientenmonitor verwendet wird, den zulässigen HF-Übereinstimmungswert überschreitet, muss der Patientenmonitor überprüft werden, um dessen normalen Betrieb zu verifizieren.
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Bedienungsanleitung für Patientenmonitor Für Transmitter, deren maximale Ausgangsleistung nicht in der obigen Tabelle aufgeführt ist, kann der empfohlene Abstand d in Metern (m) anhand der für die Frequenz des Transmitters geltenden Gleichung ermittelt werden, wobei p die maximale Ausgangsleistung des Transmitters in Watt (W) gemäß Herstellerangaben des Transmitters ist.