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Behandlung Und Pflege Von Starterbatterien - Stema Wom Sts O2- 1 Betriebsanleitung

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Pflege und Wartung
Öffnen Sie den Öleinfüllstutzen (Bild: Die Hand-
pumpe und das Öl). Füllen Sie durch den Stutzen
handelübliches Hydrauliköl mit einer Viskosität von
22 bis 40 mm
/s bei 50˚C nach, bis das Öl im
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Einfüllstutzen sichtbar ist. Danach schließen Sie den
Öleinfüllstutzen wieder.
Wir empfehlen Ihnen Hydrauliköl nach
DIN 51524-2 bzw. Hydrauliköl ISO-VG 46
zu benutzen.
6.2 Behandlung und Pflege von
Starterbatterien
Wir empfehlen Ihnen Wartungsarbeiten /
Reparaturen an der Batterie von einer
Fachwerkstatt durchführen zu lassen.
Die Batterie ist ab Werk mit Säure gefüllt und
betriebsbereit geladen. Eine geladene Batterie hat:
• 12,72 V Ruhespannung und
• 1,28kg / l Säuredichte.
Nachladen der Batterie
Das Tragen von Schutzbrille, Schutzhand-
schuhen sowie Schutzkleidung ist zum Nach-
laden der Batterie unbedingt notwendig.
Die Batterie sollte draußen bzw. in gut
durchlüfteten Räumen geladen werden, um
zu verhindern, dass niemand durch giftige
Dämpfe (die bei diesem Vorgang auftreten
können) zu Schaden kommt.
Beim Abklemmen der Batterie wird die
schwarze Polklemme immer zuerst abgelöst
und beim Anschließen immer zuletzt
angeklemmt.
Kippen Sie die Starterbatterie im geöffneten
Zustand nicht, damit keine Säure austreten
kann.
• Ziehen Sie vorsichtig beide Klemmen (schwarze
Polklemmen zuerst) von der Batterie ab und bauen
Sie die Batterie aus dem Deichselkasten aus.
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• Die ausgebaute Batterie sollten Sie dann an
einem gut gelüfteten Ort, auf eine säureresistente
Unterlage stellen.
• Die Stopfen werden entfernt. Danach schließen
Sie die Polklemmen des Ladegerätes an. Hierbei
müssen Sie darauf achten, dass Sie zuerst die
rote Polklemme an den Pluspol und dann die
schwarze Polklemme an den Minuspol der Batterie
klemmen.
• Dann beginnt das Nachladen der Batterie, das
mehrere Stunden dauert. Achten Sie darauf
dass das Ladegerät erst nach Batterieanschluss
eingeschaltet wird. Es ist wichtig nur geeignete
Gleichstromladegeräte zu verwenden.
• Nach dem Nachladen, sollten Sie den Säure-
stand der Batterie kontrollieren. Fehlt dort
Flüssigkeit, muss jede Zelle bis zur Markierung
mit destilliertes Wasser (keine Batteriesäure!)
aufgefüllt werden.
• Abschließend müssen Sie die Stopfen wieder mit
geeigneten Werkzeug handfest einschrauben.
• Danach können Sie die Batterie wieder in den
Deichselkasten einbauen. Dabei ist es wichtig, die
rote Polklemme zuerst anzuklemmen und erst am
Ende die schwarze Polklemme an die Massen-
verbindung.
Verwenden Sie zum Laden der Batterie
ein geeignetes Gleichstromladegerät. Wir
empfehlen Ihnen 1/10 Ampere der Batterie
kapazität (Ah). Bei einer 55 Ah-Batterie ist
dies ein Ladestrom von 5,5 Ampere.
Wartung der Batterie
• Batterie sauber und trocken halten.
• Batterie und Kabelanschlüsse in regelmäßigen
Abständen auf festen Sitz überprüfen
(bei Bedarf nachziehen).
• Säurestand regelmäßig überprüfen und mit
destilliertes Wasser auffüllen.
• Keine Aufbesserungsmittel verwenden.
• Bei Verlust nur Schraubenstopfen gleicher Bauart
verwenden.
Entsorgen der Batterie
Batterien gehören nicht in den Hausmüll, da
Batterien hochgiftige Schwefelsäure enthalten die
für Mensch und Umwelt sehr schädlich ist.
Betriebsanleitung Teil 2 - WOM
Version 07 / 18
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