Personal muss deshalb vor Beginn jeglicher Arbeiten diese Betriebsanleitung sorgfältig durchgelesen haben. Darüber hinaus müssen die am Einsatzort der Maschine geltenden nationalen Unfallverhütungsvorschriften und allgemeinen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden. Adresse BMS Bau-Maschinen-Service AG Daimlerstraße 10 D-33378 Rheda-Wiedenbrück Tel.: +49(0)5242/9646-0 Fax: +49(0)5242/9646-29 Email;...
Allgemeines Typografische Konventionen Typografische Konventionen Um mit der Betriebsanleitung optimal arbeiten zu können, sind folgende Erklärungen zu den typografischen Konventionen zu beachten. Aufzählung − Aufzählungspunkte der ersten Ebene. − Aufzählungspunkte der zweiten Ebene. Handlungsanweisung Schritt 1 der Handlungsanweisung Schritt 2 der Handlungsanweisung Schritt 3 der Handlungsanweisung Die Reihenfolge der Handlungsanweisungen ist einzuhalten.
Symbolerklärungen Erläuternde Symbole Kennzeichnet eine Hotline. Kennzeichnet eine Wartungsarbeit. Kennzeichnet eine Prüfung z. B. vor Arbeitsbeginn (als Teil der Wartung). Kennzeichnet eine Wartungsarbeit, die nur durch Servicepersonal (siehe Abschnitt 1.12) oder von einer von BMS autorisierten Fachwerkstatt ausgeführt werden darf.
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Allgemeines Symbolerklärungen Warn- und Sicherheitshinweise In dieser Betriebsanleitung werden folgende Symbole zur Darstellung von Gefährdungen und Hinweisen benutzt: GEFAHR Kennzeichnet eine Gefahrensituation, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führt. WARNUNG Kennzeichnet eine mögliche Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen oder zum Tod führen kann. VORSICHT Kennzeichnet eine mögliche Gefahr, die zu leichten bis mittelschweren Verletzungen führen kann.
Verwendung nicht zugelassener Ersatzteile / falscher Ersatzteile / Ersatzteilen, die nicht der Herstellerspezifikation entsprechen. Urheberschutz Die Betriebsanleitung ist urheberrechtlich für die BMS-Bau-Maschinen- Service AG geschützt. Die Betriebsanleitung enthält Vorschriften und Zeichnungen bzw. Zeichnungsausschnitte technischer Art, die weder vollständig noch teilweise vervielfältigt, verbreitet oder zu Zwecken des Wettbewerbs unbefugt...
Erfahrungen interessiert, die sich aus der Anwendung ergeben und für die Verbesserung unserer Anbaugeräte wertvoll sein können. Tel.: +49(0)5242/9646-0 Fax: +49(0)5242/9646-29 Email; info@bmsbaumaschinen.de Wenn in der Praxis Fragen auftauchen, können Sie sich auch direkt an BMS wenden. Service/Werkstatt: Telefon: +49(0)5242/9646-17 Email; werkstatt@bmsbaumaschinen.de Ersatzteillager: Telefon: +49(0)5242/ 9646-15 Email;...
Personelle Konventionen 1.11 1.11 Personelle Konventionen Hersteller Die Firma BMS-Bau-Maschinen-Service AG ist Hersteller der Maschine und wird im Folgenden als „Hersteller“ bezeichnet. Personal Personal sind alle Personen, die die Maschine bedienen und an ihr arbeiten. Die unterschiedlichen Anforderungen an diese Personen sind im Abschnitt 1.12 beschrieben.
Allgemeines 1.12 Personalanforderung 1.12 Personalanforderung Jegliche Tätigkeiten an und mit der Maschine dürfen nur Personen ausüben, die ihre Arbeit ordnungsgemäß und zuverlässig ausführen können und den jeweils benannten Anforderungen entsprechen. Zu Beginn eines jeden Kapitels werden mit der Angabe der unten genannten Symbole die Zuständigkeiten zugeordnet.
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Sämtliche Arbeiten an der elektrischen Ausrüstung dürfen grundsätzlich nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden. Servicepersonal Als Servicepersonal gilt das autorisierte Servicepersonal der Firma BMS Bau-Maschinen-Service AG. Zu seinen Aufgaben gehört die Feststellung, Eingrenzung und Behebung von Fehlern und Störungen.
Bei Nichtbeachtung der aufgeführten Handlungsanweisungen, Warn- und Sicherheitshinweise können erhebliche Gefahren entstehen. Bestimmungsgemäße Verwendung Die BMS TITAN Z ist ein vollautomatisches, mobiles Estrichsystem. Es ist für die Verarbeitung von Zementestrich konzipiert. Mit der Maschine dürfen nur die nachstehend genannten Materialien gemischt und gefördert werden: −...
Sicherheit Pflichten des Betreibers Pflichten des Betreibers Die Maschine wird im industriellen Bereich eingesetzt. Der Betreiber der Maschine unterliegt daher den gesetzlichen Pflichten zur Arbeitssicherheit. Neben den Warn- und Sicherheitshinweisen in dieser Betriebsanleitung müssen die für den Einsatzbereich der Maschine gültigen Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften eingehalten werden.
Sicherheit Verantwortung des Personals Verantwortung des Personals Neben den Warn- und Sicherheitshinweisen in dieser Betriebsanleitung müssen die für den Einsatzbereich gültigen Sicherheits-, Unfallverhütungs- und Umweltschutzvorschriften eingehalten werden. Insbesondere gilt, dass das Personal: − sich über die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen informiert. − die in den Betriebsanweisungen erteilten Verhaltensanforderungen für den Betrieb der Maschine am Einsatzort einhält.
Sicherheit Persönliche Schutzausrüstung Persönliche Schutzausrüstung Bei der Arbeit ist das Tragen persönlicher Schutzausrüstung erforderlich, um Gesundheitsgefahren zu minimieren. Deshalb: − Vor Beginn aller Arbeiten die jeweils benannte Schutzausrüstung ordnungsgemäß anlegen und während der Arbeit tragen. − Zusätzlich die im Arbeitsbereich angebrachten Schilder mit Piktogrammen zur persönlichen Schutzausrüstung unbedingt beachten.
Sicherheit Restgefahren Restgefahren Die Maschine wurde einer Risikobeurteilung unterzogen. Die dabei ermittelten Gefahren wurden, soweit möglich, beseitigt und erkannte Risiken vermindert. Dennoch gehen von der Maschine Restrisiken aus, die im folgenden Abschnitt beschrieben sind. Die hier und in den Handlungskapiteln dieser Anleitung aufgeführten Warn- und Sicherheitshinweise unbedingt beachten, um mögliche Gesundheitsschäden und gefährliche Situationen zu vermeiden.
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Sicherheit Restgefahren Piktogramm Anbringungsort Erklärung Warnung vor Verätzungen An der Batterie Warnung vor automatischem Anlauf An der Kühlung Warnung vor Explosionsgefahr An der Maschine Warnung vor rotierenden Bauteilen An der Kühlung Warnung vor brennbaren Flüssigkeiten An der Batterie und Kraftstofftank Warnung vor schädlichen Gasen An der Abgasanlage Kennzeichnung Anschlusspunkt des...
Sicherheit Sicherheitsrisiken Sicherheitsrisiken 2.8.1 Risiken durch Schwerpunktverlagerung Beim Hochfahren und Ablassen der Mulde kann sich das geladene Material bewegen und somit den Schwerpunkt der Maschine ändern. Es besteht Kippgefahr. Daher darf die Maschine nur betrieben werden, wenn sie einen sicheren Stand auf festem Untergrund hat. Zudem muss der Sattelauflieger waagerecht ausgerichtet sein.
Sicherheit Sicherheitsrisiken 2.8.4 Risiken durch thermische Gefährdungen In der Maschine sind Bauteile/Baugruppen integriert, die während des Betriebs heiß werden. Beim Berühren der heißen Oberflächen besteht Verbrennungsgefahr. Bei allen Arbeiten an heißen Bauteilen (z. B. an Motoren) entsprechende persönliche Schutzausrüstung tragen. Vor allen Arbeiten sicherstellen, dass die Bauteile/Baugruppen abgekühlt sind.
Sicherheit Sicherheitsrisiken 2.8.7 Risiken durch Lärm Den von der Maschine ausgehenden Emissionswert (Schalldruckpegel) dem Abschnitt Technische Daten entnehmen. Abhängig von den örtlichen Bedingungen kann ein höherer Schalldruckpegel entstehen, der Gehörschäden bis hin zu Hörlosigkeit verursachen kann. Dabei gilt: Ab einem Schalldruckpegel von >80 dB(A) am Arbeitsplatz muss bei allen Arbeiten die erforderliche persönliche Schutzausrüstung (Gehörschutz) getragen werden.
Sicherheit Sicherheitsrisiken 2.8.10 Risiken durch gefährliche Stoffe Bei nicht sachgemäßem Umgang mit Hilfs- und Betriebsstoffen (Öle, Fette, etc.) können Gesundheitsgefahren entstehen. Die Hinweise des Herstellers der Betriebsstoffe in den Sicherheitsdatenblättern beachten. Im Umgang mit Hilfs- und Betriebsstoffen immer die erforderliche persönliche Schutzausrüstung tragen.
Sicherheit Sicherheits- und Schutzeinrichtungen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen Die Maschine ist mit verschiedenen Schutzeinrichtungen versehen. Nachfolgend sind die Schutzeinrichtungen aufgeführt, mit denen das Bedienpersonal in direkten Kontakt kommt. Nicht funktionierende, überbrückte oder außer Kraft gesetzte Sicherheits- und Schutzeinrichtungen schützen nicht vor den Gefahren und können zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
Sicherheit Sicherheits- und Schutzeinrichtungen Funktionstest Einen Not-Aus-Schalter bei laufender Maschine betätigen. Die Maschine geht aus. Sollte die Maschine nicht ausgehen, ist der Sicherheitsschalter defekt und muss vor der Inbetriebnahme der Maschine repariert werden. 2.9.2 Explosionsklappe Abbildung 2: Explosionsklappe Die Explosionsklappe an der Muldendecke dient zur Druckentlastung der Mulde.
Sicherheit 2.10 Hinweise zu Wartung-/Instandhaltungsarbeiten 2.10 Hinweise zu Wartung-/Instandhaltungsarbeiten Bei Arbeiten an Komponenten, Baugruppen oder einzelnen Bauteilen können an den Gefahrenstellen durch unbefugtes Einschalten der Energieversorgung Personen verletzt werden. Daher müssen vor allen Arbeiten an Komponenten, Baugruppen oder einzelnen Bauteilen der im Folgenden beschriebene Ablauf zum Sichern gegen Wiedereinschalten einhalten werden.
Sicherheit Ersatzteile 2.11 2.11 Ersatzteile Es dürfen nur die von BMS spezifizierten Ersatzteile eingesetzt werden. Entscheidend dafür sind die Angaben in den Stücklisten bzw. die Ersatzteillisten. Andere Bauteile, die nicht vom Hersteller bezogen werden, können die Sicherheitsfunktionen und das Verhalten der Maschine beeinflussen. Sie sind deshalb nicht für den Einsatz zulässig.
Technische Daten Sattelauflieger Technische Daten Sattelauflieger Angaben Wert Allgemein Länge mind. 10.700 mm Breite 2.520 mm Höhe 3.630 mm (Fahrposition) ca. 8.700 mm (Arbeitsposition) Mulde 25 m (frei konfigurierbar) Misch- und Förderbehälter 260 l (mit Rührwerk) Kraftstofftank 300 l Hydrauliköltank 300 l Gewicht (Leergewicht) ca.
BMS 32 Kompressor Luftmenge Ca. 6 m /min Max. Druck 8 bar Kompressoröl BMS 46 Füllmenge max. 10 l Elektrik Spannung 12 V für Power Pack und Steuerung Batterie 12 V 180 Ah (abhängig von angebauten Optionen) Beleuchtungsspannung 24 V (vom Zugfahrzeug)
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Technische Daten Power Pack Angaben Wert Kühlung Ölkühler 3 getrennte Kreisläufe für Motoröl, Kompressoröl und Hydrauliköl System Offenes System Zubehör Förderschläuche Die Förderschläuche müssen zugelassen sein für: Betriebsdruck 10 bar Durchmesser * 50 mm (Mindestdurchmesser) * Es dürfen nur Förderschläuche mit gleichem Durchmesser eingesetzt werden.
Technische Daten Identifikation der Maschine Identifikation der Maschine 3.3.1 Typenschild Das Typenschild dient zur Identifikation von Maschine. Es befindet sich vorne an der rechten Maschinenseite. Abbildung 3: Typenschild...
Technische Daten Identifikation der Maschine 3.3.2 Maschinenausstattung Maschinentyp TITAN Z ausgehändigt Betriebsanleitung Lieferumfang Aufbewahrungskasten Fettpresse Rüttler für Bindemittel Rüttler für Sandkammer Ausstattungsoptionen Beheizbarer Wassertank Einblasvorrichtung für Material Zusatzmittelpumpe Faserdosierung Generator 12 kVA ➢ Zusätzlich benötigen Sie für alle Ausführungen: −...
Aufbau und Funktion Personal Zielgruppen: O, F, E, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. Übersicht Die TITAN Z lässt sich grob in drei Bereiche aufteilen: − Sattelauflieger Dazu gehören das Fahrgestell und die Mulde. ➢ Für weitere Informationen siehe die Betriebsanleitung des Herstellers.
Aufbau und Funktion Sattelauflieger Sattelauflieger ➢ In diesem Abschnitt erhalten Sie einen kurzen Überblick über den Aufbau des Sattelaufliegers. Weitere Informationen können Sie der mitgelieferten Betriebsanleitung des Herstellers entnehmen. Übersicht Abbildung 5: Elemente Sattelauflieger Zugfahrzeug Liftachse Mulde Werkzeugfach Hydraulische Stützen Mechanische Stützen Mitlauflenkachse Hemmschuhe...
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Straßenverkehrs- und Zulassungsverordnung. Bei Einsatz des Sattelaufliegers im öffentlichen Straßenverkehr sind unbedingt die entsprechenden Vorschriften sowie die nationalen Bestimmungen des Landes, in dem die BMS TITAN eingesetzt wird, zu beachten. Das Fahrzeug ist vom TÜV abgenommen und für die Zulassung nach der StVO geeignet.
Aufbau und Funktion Sattelauflieger Stützen Abbildung 6: Stützen Die mechanischen Stützen (1) dienen zum Abstellen des Sattelaufliegers, wenn kein Zugfahrzeug angekuppelt ist. Sie müssen so weit ausgefahren werden, bis sie den Boden berühren. Die Mulde darf in dieser Position nicht hochgefahren werden. Über die hydraulischen Stützen (2) wird der Sattelauflieger waagerecht ausgerichtet.
Räder montiert werden. Bei einem Radwechsel müssen Nabe und Radanschluss, Radart und Radtyp genau mit den Angaben im Fahrzeugschein übereinstimmen. Bei einer Nutzung der BMS TITAN im Winter empfehlen wir die Verwendung von M&S-Reifen mit den in Abbildung gezeigten Eigenschaften (4) auf der Antriebsachse des Zugfahrzeugs.
Aufbau und Funktion Sattelauflieger Mulde Abbildung 8: Muldenposition: Fahrposition (I)/Arbeitsposition (II) In der Mulde wird der Baustoff transportiert. In der Mulde können in verschiedenen Kammern Zuschlagstoff und Bindemittel transportiert werden. Während der Sattelauflieger vom Zugfahrzeug gezogen wird ist die Mulde in der Fahrposition (I).
Aufbau und Funktion Misch- und Fördertechnik Misch- und Fördertechnik Misch- und Förderbehälter Abbildung 9: Misch- und Förderbehälter Über die Förderschnecken gelangt der Baustoff aus der Mulde in den Misch- und Förderbehälter (7). Am Misch- und Förderbehälter befinden sich drei Wägezellen (4), über die die gewünschte Menge Binder und Sand abgewogen werden kann.
Aufbau und Funktion Misch- und Fördertechnik Zentralschmierung Abbildung 10: Zentralschmierung Die automatische Schmieranlage sorgt für die regelmäßige Schmierung der vorderen und hinteren Abdichtungen sowie der vorderen und hinteren Lagerungen der Mischwelle. Die Schmieranlage wird bei jedem Förderbefehl aktiviert. Siehe Abschnitt 4.8.5.
Aufbau und Funktion Misch- und Fördertechnik Schlauchtrommel Abbildung 11: Schlauchtrommel Die am Heck positionierte Schlauchtrommel ist hydraulisch angetrieben. Sie nimmt bis zu 120 m Förderschlauch auf. Die Schlauchtrommel besteht aus zwei Trommeln. Auf dem einen (1) ist der Förderschlauch aufgerollt und auf dem anderen (2) der Wasserschlauch.
Aufbau und Funktion Power Pack Kompressoreinheit Abbildung 13: Kompressoreinheit Die Kompressoreinheit besteht aus Schraubenverdichter (1), Separator (3) und Regler mit Luftfilter (2). Sie überwacht und steuert die eingestellte Betriebsart des Kompressors. Nach dem Motorstart baut der Schraubenverdichter den Systemdruck auf. In der Betriebsart "Fördern"...
Aufbau und Funktion Power Pack Leiter und Trittbrett Abbildung 14: Leiter und Trittbrett An der Maschine gibt es zwei Aufstiegshilfen: − Leiter (2) zum Kraftstofftank, − Trittbrett (4) am Heck. Um den Kraftstofftank zu befüllen kann eine Leiter (2) auf der linken Maschinenseite ausgezogen werden.
Aufbau und Funktion Power Pack 4.5.1 Optionen Generator 7,5 kW Wenn auf der Baustelle Strom (230 V/400 V) benötigt wird und keiner vorhanden ist, kann der Generator zugeschaltet werden. Er stellt dann die Stromversorgung sicher. Mit dem Generator kann auch der für die Reinigung erforderliche Hochdruckreiniger angeschlossen werden.
Durch die Wassertankheizung wird das Wasser auf eine, über ein Thermostat einstellbare, Temperatur erwärmt. Die Wassertankheizung wird extern über 220 V betrieben. Beim TITAN Z kann die Stromversorgung über den Generator erfolgen. An der rechten Maschinenseite befindet sich das entsprechende Anschlusskabel.
Aufbau und Funktion Funktionsablauf Funktionsablauf Das Material wird in der Mulde mitgeführt. Es gibt unterschiedliche Kammern für Zuschlagstoff und Binder. Die Mulde wird in die Arbeitsposition hochgefahren. Über die Förderschnecken werden die Komponenten in den Misch- und Förderbehälter gefördert. Während der Befüllung des Misch- und Förderbehälters mit den Komponenten des zu mischenden Baustoffs wird das Material gemischt.
Aufbau und Funktion Anschlüsse Anschlüsse Abbildung 18: Anschlüsse Luftanschluss Steuerleitung Luftanschluss Versorgungsleitung Steckdose für Normal- und Anschlüsse Generator Nebenverbraucher ABS Steckdose ➢ Beachten Sie für den Anschluss der Luft- und Energieversorgung die Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs.
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Manometer Kompressordruck (3) Am Manometer (3) wird der Kompressordruck angezeigt. Mit dieser Druckanzeige kann der Fördervorgang überwacht werden. Mögliche Stopfer erkennen Sie, wenn der Druck sehr hoch ansteigt bzw. am Limit ist. Schalter Mischwelle (4) Dies ist ein Zwei-Positionen-Schalter. Er schaltet das Mischwerk im Misch- und Förderbehälter ein/aus.
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Schalter Schlauchtrommel heben/senken (12) Wird der Schalter nach rechts gedreht, wird die Schlauchtrommel hydraulisch ausgefahren. Bei Linksdrehung des Schalters wird die Schlauchtrommel hydraulisch eingefahren. Ist die Schlauchtrommel bis zum Anschlag ausgefahren, leuchtet der Schalter grün. Taster Stütze absenken (13) Wenn über die Taster (15) und (16) die jeweilige Stütze angewählt wurde, kann durch zusätzliche Betätigung des Tasters (13) die angewählte Stütze ausgefahren werden.
Aufbau und Funktion Bedienelemente Abbildung 20: Bedienelemente am Heck Hebel Fördermenge Oberluft Hupe Absperrventil Notentlüftung Hebel Schlauchabrolle Hebel Fördermenge Unterluft Stellventil Wassereinleitung (Misch- und Förderbehälter/Reinigung) Hebel Fördermenge Unterluft (3) / Oberluft (1) Über die Hebel kann die Fördermenge der Unterluft bzw. Oberluft für den Misch- und Förderbehälter eingestellt werden.
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Hebel Schlauchtrommel (5) Um den Förderschlauch über den Hebel auf- oder abrollen zu können müssen Sie den Spannhebel an der Trommel des Förderschlauchs lösen. Anschließend können Sie den Feststellhebel zum Auf- und Abwickeln des Förderschlauchs betätigen. Zum Feststellen muss der Spannhebel gespannt werden.
Aufbau und Funktion Bedienelemente 4.8.2 Bedienelemente Sattelauflieger ➢ In diesem Abschnitt erhalten Sie einen kurzen Überblick über die Bedienelemente am Sattelauflieger. Weitere Informationen können Sie der mitgelieferten Betriebsanleitung des Herstellers entnehmen. Rechte Maschinenseite Abbildung 21: Bedienelemente linke Maschinenseite Ventilhebel Mulde senken Wahlschalter Schiebeverdeck auf/zu Taster Mulde heben...
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Handkurbel mechanische Stütze (4) Mithilfe der Handkurbel wird die mechanische Stütze aus- oder eingefahren. − Drehung im Uhrzeigersinn: Stützen werden ausgefahren − Drehung gegen den Uhrzeigersinn: Stützen werden eingefahren. Je nachdem wie die Mulde beladen ist wird die Kurbel ganz herausgezogen oder ganz hereingedrückt.
Aufbau und Funktion Bedienelemente Linke Maschinenseite Abbildung 22: Bedienelemente rechte Maschinenseite Feststellbremse anziehen/lösen Hebel Lenkachse sperren/freigeben Betriebsbremse anziehen/lösen Taster Liftachse heben/senken Stellhebel Luftfederung Feststellbremse anziehen/lösen (1) Durch Ziehen des Griffs wird die Feststellbremse des Sattelaufliegers angezogen. Zum Lösen der Feststellbremse drücken Sie den Griff rein. HINWEIS Beim Abstellen des Sattelaufliegers müssen Sie zwingend die Feststellbremse angezogen haben.
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Stellhebel Luftfederung (3) VORSICHT Unfallgefahr! Ist im Straßenverkehr die Luftfederung nicht auf die Fahrposition eingestellt, besteht Unfallgefahr. − Der Stellhebel der Luftfederung muss im Straßenverkehr immer in Fahrstellung (Mittelstellung) stehen. Je nachdem welche Position der Stellhebel hat ist die Luftfederung der Achsen des Sattelaufliegers ein- oder ausgeschaltet, wird der Sattelauflieger angehoben oder abgesenkt.
Aufbau und Funktion Bedienelemente Front Abbildung 23: Bedienelemente Front Absperrventil Saugleitung 1 Absperrventil Rücklauf Absperrventil Saugleitung 2 Absperrventil Saugleitung 1 (1) Das Absperrventil in der Saugleitung des Hydrauliksystems ist im Normalfall geöffnet. Über dieses Absperrventil kann die Saugleitung zum Muldenzylinder und zum Mischwerk abgesperrt/geöffnet werden. Absperrventil Saugleitung 2 (2) Das Absperrventil in der Saugleitung des Hydrauliksystems ist im Normalfall geöffnet.
Aufbau und Funktion Bedienelemente 4.8.3 Power Pack Abbildung 24: Bedienelemente Power Pack Not-Aus-Schalter Multifunktionsanzeige Start/Stopp-Taster Motor Manometer Kompressordruck Taster Fördern ein/aus Schalter Steuerung ein Schalter Generator ein/aus Kontrollleuchte Taster Power Mode ein/aus...
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Not-Aus-Schalter (1) Der Not-Aus-Schalter ist ein Schlagtaster zum notfallmäßigen Ausschalten der Maschine. Vor dem erneuten Start der Maschine muss zuerst die Ursache behoben werden, die zum notfallmäßigen Ausschalten geführt hat. Anschließend muss der Not-Aus-Schalter durch Drehen und gleichzeitiges Herausziehen entriegelt werden.
Aufbau und Funktion Bedienelemente 4.8.4 Fernbedienung Abbildung 25: Fernbedienung Empfänger der Fernsteuerung Taster Wassermenge erhöhen Taster Wassermenge Start/Stopp Taster Motor reduzieren Taster Pause Taster Funkverbindung ein Taster halbe Mischung Statusanzeige Batterie Taster Automatik 10 Not-Aus-Schalter Taster Wassermenge erhöhen (2) Bei Betätigung des Tasters erhöhen Sie die zugegebene Wassermenge. Die Länge der Betätigungsdauer bestimmt die jeweilige Erhöhung der Wassermenge.
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Aufbau und Funktion Bedienelemente Taster halbe Mischung (4) Nach Betätigung des Tasters (4) wird bei der nächsten Mischung nur noch eine halbe Mischung produziert und gefördert. ➢ Eine halbe Mischung zu produzieren ist sinnvoll, wenn man nur wenig Estrich benötigt. Taster Automatik (5) Startet den Automatikbetrieb.
Aufbau und Funktion Bedienelemente 4.8.5 Multifunktionsanzeige Abbildung 26: Rückseite Multifunktionsanzeige Deutz-Diagnoseschnittstelle Multifunktionsanzeige Anschluss Wahlschalter Maschinenkabelbaum Deutz-Diagnoseschnittstelle (1) An diese Diagnoseschnittstelle wird das Deutz-Auslesegerät angeschlossen. Wahlschalter (4) Der Wahlschalter dient zum Navigieren innerhalb und zwischen den einzelnen Menüs der Multifunktionsanzeige Dazu drehen Sie den Wahlschalter.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Menüs Misch- und Fördertechnik Über die Steuerung am Heck des Sattelaufliegers werden Rezepte verwaltet, Handfunktionen ausgeführt und der Automatikbetrieb gestartet. Die Navigation erfolgt über die Tasten seitlich und unterhalb des Displays. 4.9.1 Navigation Menüeinträge anwählen, Menüs anwählen sowie das Einstellen der Werte erfolgt über die Tasten seitlich und unterhalb des Displays.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Bedeutung Pfeiltaste < Über die Taste (5) kann innerhalb von Menüpunkten und Menüs navigiert werden. Durch längere Betätigung erscheint die erste Menüseite des Tippbetriebs auf dem Display. Abbruch-Taste Die Funktion der Taste (6) ist abhängig vom angezeigten Menü. Welche Funktion diese Taste hat, wird unten im Menü...
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik 4.9.3 Automatikmenü Abbildung 29: Automatikbetrieb Die Anzeigen im Automatikmenü haben folgende Bedeutung: Bedeutung Statusanzeige Sand 1 Zeigt an, mit wie viel Sand der Misch- und Förderbehälter bereits befüllt wurde. Der Balken zeigt den aktuellen Status an. Statusanzeige Binder Zeigt an, mit wie viel Binder der Misch- und Förderbehälter bereits befüllt wurde.
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Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Bedeutung Statusanzeige Zusatzstoff 3 Zeigt an, mit wie viel Zusatzstoff 3 der Misch- und Förderbehälter bereits befüllt wurde. Der Balken zeigt den aktuellen Status an. Statusanzeige Rüttler Sand 1 Zeigt die Zeit an, die der Rüttler 1 für Sand eingeschaltet ist. Der Balken zeigt den aktuellen Status an.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik 4.9.4 Rezepte Rezept auswählen Abbildung 30: Rezept auswählen Aktivieren/deaktivieren Sie über die Pfeiltasten ˄,˅ die Wägezellen. ˄ : Die Wägezellen werden deaktiviert. ˅ : Die Wägezellen werden aktiviert. Wählen Sie über eine der seitlichen Tasten das gewünschte Rezept aus.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Abbildung 31: Rezeptwerte Verändern Sie ggf. die zuzuführende Wassermenge über die Pfeiltasten ˄,˅. Betätigen Sie die OK-Taste. Es erfolgt eine Abfrage, ob das gewählte Rezept OK ist. Bestätigen Sie diese Abfrage über die entsprechende seitliche Taste mit „Ja“.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Abbildung 33: Codeabfrage Geben Sie den Code ein. Auf dem Display erscheint die orange hinterlegte Rezeptauswahl. Abbildung 34: Editierbares Rezept anwählen Wählen Sie über die jeweilige seitliche Taste das zu ändernde Rezept aus.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Abbildung 35: Rezeptwerte ändern Wählen Sie über die Pfeiltasten >, < den entsprechenden Parameter aus. Der ausgewählte Parameter wird über den seitlichen Pfeil angezeigt. Verändern Sie den Wert des angewählten Parameters über die Pfeiltasten ˄,˅.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik 4.9.5 Tippbetrieb ➢ Im Tippbetrieb können Sie einzelne Baugruppen separat betätigen. So können Sie z. B. die Drehklappe am Behalterdeckel für die Reinigung öffnen. Zudem können im Servicefall einzelne Funktionen getestet werden und z. B. geschaut werden, ob das jeweilige Hydraulikventilt im Ventilblock (2) schaltet oder die Zusatzmittelpumpe (1) läuft.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik Abbildung 37: Tippbetrieb Seite 2 Betätigen Sie die gewünschte Handfunktion entsprechend der am Display angezeigten Funktion über die seitlichen Tasten. Springen Sie über die Pfeiltaste > auf die dritte Seite des Tippbetriebs. Abbildung 38: Tippbetrieb Seite 3 Betätigen Sie die gewünschte Handfunktion entsprechend der am Display angezeigten Funktion über die seitlichen Tasten.
Aufbau und Funktion Menüs Misch- und Fördertechnik 4.9.6 Meldungen Die nachstehenden Meldungen können über die Multifunktionsanzeige angezeigt werden. Meldetext Meldetext Bedeutung Achtung! Die Meldung wird angezeigt, wenn nicht Bindermenge kontrollieren! mehr genug Binder der Mischung zugefügt werden kann. Automatik abbrechen? Ist der Kessel leer? Abfrage, ob der Behälter leer ist.
Aufbau und Funktion 4.10 Menüs Power Pack 4.10 Menüs Power Pack Über die Multifunktionsanzeige am Power Pack werden Maschinenzustände angezeigt, Einstellungen können vorgenommen und Funktionen ein- und ausgeschaltet werden. Die Navigation und die Anwahl von Schaltflächen erfolgt über den Wahlschalter (siehe Abschnitt 4.8.5). Schaltflächen anwählen Markieren Sie die Schaltfläche durch Drehen des Wahlschalters.
Aufbau und Funktion Menüs Power Pack 4.10 4.10.1 Allgemeiner Anzeigenbereich Im unteren Bereich der Multifunktionsanzeige befindet sich ein allgemeiner Anzeigebereich. Dieser Bereich wird bei allen Menüs angezeigt. Abbildung 39: Allgemeiner Anzeigebereich Die Anzeigen in diesem Bereich haben die folgende Bedeutung: Bedeutung Stundenzähler Zeigt die Betriebsstunden an.
Aufbau und Funktion 4.10 Menüs Power Pack 4.10.2 Hauptmenü Abbildung 40: Hauptmenü Die Anzeigen im Hauptmenü haben folgende Bedeutung: Bedeutung Kontrollanzeige Not-Aus − Grün: Der Not-Aus-Schalter (siehe Abschnitt Fehler! V erweisquelle konnte nicht gefunden werden.) wurde nicht betätigt. − Rot: Der Not-Aus-Schalter wurde betätigt. Die Maschine stellt sich ab und der Start ist erst nach entriegeln des Not-Aus- Schalters möglich.
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Aufbau und Funktion Menüs Power Pack 4.10 Bedeutung Kontrollanzeige Not-Aus − Grün: Der Not-Aus an der Maschinensteuerung (Schaltschrank) ist nicht betätigt. − Rot: Der Not-Aus an der Maschinensteuerung (Schaltschrank) wurde ausgelöst. Die Maschine stellt sich ab und der Start ist erst nach dem Entriegeln des Not-Aus möglich.
Aufbau und Funktion 4.10 Menüs Power Pack 4.10.3 Untermenü Abbildung 41: Untermenü Die Schaltflächen im Untermenü haben folgende Bedeutung: Bedeutung Mischzeitvorgabe Die eingestellte Mischzeit hat auf den Automatikbetrieb keine Auswirkung. Über diese Schaltfläche kann im Servicefall der Handbetrieb ein-/ausgeschaltet werden. Die Maschine fördert dauerhaft. ➢...
Aufbau und Funktion Menüs Power Pack 4.10 4.10.4 Diagnosemenü Abbildung 42: Diagnosemenü Bedeutung SPN bedeutet Suspect Parameter Number (Fehler-Parameter- Nummer). Diese Nummer gibt den Code für die Diagnoseursache FMI bedeutet Failure Mode Identifier (Fehlermöglichkeitskennzeichnung). Diese Nummer gibt die Untergruppe der SPN an. OC bedeutet Occurrence Counter (Ereigniszähler).
Aufbau und Funktion 4.10 Menüs Power Pack Menü Passive Codes Im Menü Passive Diagnosecodes werden die aktuell nicht anstehenden Diagnosecodes angezeigt. Das Menü ist analog dem Diagnosemenü aufgebaut. Die Bedeutung der angezeigten Tabellenspalten entspricht den Tabellenspalten im Diagnosemenü (siehe Seite 83) Abbildung 43: Diagnosemenü...
Aufbau und Funktion Menüs Power Pack 4.10 4.10.5 Meldungen Die nachstehenden Meldungen können über die Multifunktionsanzeige angezeigt werden. Meldetext Bedeutung DPF Regeneration Die Meldung wird angezeigt, wenn der erforderlich Dieselpartikelfilter eine benötigt. Durch starten des Motors wird die Regeneration durchgeführt. Verbleibende Die Meldung erscheint während der Regeneration.
Transport Transportinspektion Transport Die Maschine wird entweder vom Kunden selbst abgeholt oder von einem Speditionsunternehmen geliefert. Sie ist nicht verpackt. Transportinspektion Bei Erhalt der Maschine den Lieferumfang auf Vollständigkeit und Schäden prüfen. Eventuell vorhandene Transportsicherungen dürfen erst nach dem Aufstellen der Maschine entfernt werden. Stellen Sie sicher, dass Ihnen die allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) bei der Auslieferung ausgehändigt wird.
Fahrbetrieb Personal Fahrbetrieb Personal Zielgruppen: O, F, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. Sicherheitshinweise zum Fahrbetrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Handhabung! Unsachgemäße Handhabung kann zu schweren Verletzungen führen. − Die Maschine darf nur durch geschultes und vom Betreiber autorisiertes Personal abgestellt und beladen werden. −...
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öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen. Beachten Sie im Fahrbetrieb zwingend die Straßenverkehrsordnung (StVO § 3, § 18 Abs. 5 und 11). Zusätzlich beachten Sie die nationalen Bestimmungen des Landes, in dem die BMS TITAN Z eingesetzt wird. Im Fahrbetrieb sind die folgenden Punkte zwingend zu beachten: −...
Radmuttern nach 50 km Fahrt mit dem vorgeschriebenen Drehmoment nachzuziehen. − die Profiltiefe der Reifen den Anforderungen entspricht, ➢ Profiltiefe nach Vorschrift 1,6 mm. BMS empfiehlt eine Profiltiefe nicht unter 4 mm. − die Beleuchtungsanlage beschädigt oder defekt ist, −...
Fahrbetrieb Mulde absenken Mulde absenken WARNUNG Verletzungsgefahr beim Absenken der Mulde! Beim Absenken der Mulde besteht Quetschgefahr im Schwenkbereich der Mulde. Zudem kommt das geladene Material in Bewegung, wodurch sich der Schwerpunkt verlagert − Während des Absenkens der Mulde darf sich keine Person im Schwenkbereich der Mulde aufhalten.
Fahrbetrieb Beladen Beladen WARNUNG Kippgefahr durch einseitige Beladung! Durch einseitige Beladung (außermittigen Schwerpunkt) besteht erhöhte Kippgefahr des Sattelaufliegers. − Beim Beladen der Mulde mit den unterschiedlichen Komponenten auf gleichmäßige Lastverteilung der Ladung achten. − Bei der Ladungssicherung ist die Richtlinie VDI 2700 ff einzuhalten. HINWEIS Beschädigung der Plane! Vor öffnen der Plane sicherstellen, dass die Restladung nicht vor dem...
Fahrbetrieb Beladen Befüllen Sie die einzelnen Kammern der Mulde mit Sand und Binder. Achten Sie bei der Befüllung zwingend auf eine richtige Lastverteilung. Abbildung 46: Lastverteilung der Ladung Nach erfolgter Befüllung schließen Sie das Schiebeverdeck, indem Sie den Wahlschalter (3) nach rechts drehen. Während das Schiebeverdeck geschlossen wird, leuchtet die Kontrolleuchte (4).
Sicherheitsgründen unbedingt erforderlich, dass Sie sich mit der Bedienung vertraut machen. Bei Fragen oder Unklarheiten bezüglich dieser Betriebsanleitung nehmen Sie bitte Kontakt mit BMS auf (Kontaktdaten siehe Abschnitt 1.2). Vor jeder Fahrt gehen Sie zur Vorbereitung des Fahrbetriebs wie folgt vor: Überprüfen Sie den ordnungsgemäßen und verkehrssicheren Zustand...
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Fahrbetrieb Fahrbetrieb vorbereiten 13. Entfernen Sie die Hemmschuhe und sichern Sie diese in den jeweiligen Halterungen an den mechanischen Stützen. 14. Prüfen Sie die Funktion der Beleuchtung und der Bremsanlage des Sattelaufliegers. 15. Prüfen Sie, ob das Typenschild an der Maschine gut lesbar ist. 16.
Fahrbetrieb Abstellen Abstellen WARNUNG Gefahr durch giftige Abgase! Motorabgase enthalten giftige Bestandteile, die gesundheitsschädlich sind. Die Maschine darf daher nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden. − Stellen Sie die Maschine nur an einem gut belüfteten Standort auf. WARNUNG Verletzungsgefahr durch kippende Bauteile! Durch eine fehlerhafte Abstellung kann die Maschine umkippen oder wegrutschen.
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Fahrbetrieb Abstellen Standortkriterien Der Standort der Maschine muss folgende Kriterien erfüllen: − Fester, eben und möglichst waagerechter Untergrund. − Vorhandensein von ausreichendem Freiraum für ungehindertes Arbeiten, z. B. entsprechend großen Abstands zu Wänden oder sonstigen Behinderungen. − Für Wartungs- und Servicearbeiten muss der notwendige Arbeitsraum zur Verfügung stehen.
Fahrbetrieb Abstellen Vorgehen Stellen Sie den Sattelauflieger auf eine, den Standortkriterien entsprechende, Fläche. Sichern Sie das Zugfahrzeug. Informationen entnehmen Sie der Betriebsanleitung des Zugfahrzeugs. Abbildung 47: Sattelauflieger abstellen Sichern Sie den Sattelauflieger, indem Sie die Feststellbremse anziehen und den Sattelauflieger gegen Wegrollen mit den Hemmschuhen (1) sichern.
Arbeitsbetrieb Personal Arbeitsbetrieb Personal Zielgruppen: O, F, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. Persönliche Schutzausrüstung Sicherheitshinweise zum Arbeitsbetrieb GEFAHR Gefahr durch elektrische Spannung! Berühren spannungsführender Teile führt zum Tod. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. − Bei Defekten an elektrischen Bauteilen die Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen.
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Arbeitsbetrieb Sicherheitshinweise zum Arbeitsbetrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch bewegte Bauteile! Bewegliche Teile können im Betrieb schwerste Verletzungen verursachen. − Nicht in Gefahrenbereichen oder deren Nähe aufhalten. − Sicherheitseinrichtungen nicht außer Betrieb setzen. − Nie in laufende Vorrichtungen greifen. − Vor Arbeiten an Gefahrenstellen Stillstand der bewegten Bauteile (z. B. Mischerwelle, Schnecken) und Abbau von Restenergien abwarten.
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Arbeitsbetrieb Sicherheitshinweise zum Arbeitsbetrieb HINWEIS Verlegen Sie die Förderschläuche auf dem kürzesten Weg. Legen Sie Richtungsänderungen in großzügigen Radien (ca. 40 cm), damit die Schläuche nicht abknicken! Bauen Sie möglichst wenige Schlauchkuppelstellen ein. Befestigen Sie Steigleitungen sehr sorgfältig mit den vorgesehenen Schlauchhaltern, damit die Schläuche nicht durch ihr Eigengewicht abreißen! Sichern Sie alle angeschlossenen Schlauchkupplungen im Zweifelsfall...
Arbeitsbetrieb Arbeitsbetrieb vorbereiten Arbeitsbetrieb vorbereiten Stellen Sie sicher, dass die Förderschläuche und Kupplungen in einwandfreiem Zustand und korrekt angeschlossen sind (siehe Abschnitt 7.4). WARNUNG Verletzungsgefahr durch Gefahrenstoffe! Das Verschütten von Öl im Motorraum kann zu Bränden und giftigen Dämpfen führen. −...
Arbeitsbetrieb Arbeitsbetrieb vorbereiten Prüfen Sie den Kühlwasserstand des Dieselmotors über die Füllstandsanzeige am Ausgleichsbehälter (3). Abbildung 49: Stand Kühlwasser prüfen − Beim Stand unterhalb MIN muss eine entsprechende Menge Wasser (ggf. Kühlsystemschutzmittel) über den Einfüllstutzen (4) nachgefüllt werden. ➢ Die Wasserqualität und die Anforderungen an das Kühlsystemschutzmittel ist der Herstelleranleitung des Dieselmotors zu entnehmen.
Arbeitsbetrieb Arbeitsbetrieb vorbereiten Prüfen Sie den Füllstand des Kraftstofftanks. Dazu gehen Sie wie folgt vor: Abbildung 51: Kraftstoff nachfüllen − An der Skala (7) den Füllstand des Kraftstofftanks ablesen. Der Kraftstoff muss über der roten MIN-Linie sein. Beim Stand nahe oder unterhalb der roten MIN-Linie muss eine entsprechende Menge Kraftstoff über den Einfüllstutzen (8) nachgefüllt werden.
Arbeitsbetrieb Arbeitsbetrieb vorbereiten Überprüfen Sie den Luftfilter (9) auf Verschmutzung. Ersetzen Sie ggf. den Luftfilter und die Sicherheitspatrone. Abbildung 52: Luftfilter prüfen Prüfen Sie den Ölstand des Kompressoröls im Separator (10). Dazu gehen Sie wie folgt vor: Abbildung 53: Stand Kompressoröl prüfen −...
Arbeitsbetrieb Arbeitsbetrieb vorbereiten Prüfen Sie den Füllstand im Vorratsbehälter der Zentralschmierung. Füllen Sie diesen ggf. nach. WARNUNG Verletzungsgefahr durch bewegte Bauteile! Der Lüfterflügel dreht nach dem Abschalten der Maschine noch nach und kann zu Verletzungen führen. − Nie in laufende Vorrichtungen greifen. −...
Arbeitsbetrieb Aufstellen Aufstellen WARNUNG Verletzungsgefahr durch kippende Bauteile! Durch eine fehlerhafte Aufstellung kann die Maschine umkippen oder wegrutschen. − Beim Aufstellen des Sattelaufliegers muss das Zugfahrzeug angekuppelt, alle Stützen ausgefahren und der Sattelauflieger waagerecht ausgerichtet sein. − Der Untergrund darf nicht uneben und weich sein. Die Maschine darf nicht durch ihr Eigengewicht wegrollen und einsacken.
Arbeitsbetrieb Aufstellen Schalten Sie die Luftfederung des Sattelaufliegers und des Zugfahrzeugs aus. Der Stellhebel für die Luftfederung muss in Arbeitsposition (Position 4, siehe Abschnitt 4.8.2) stehen. Abbildung 55: Sattelauflieger aufstellen Schalten Sie die Spannungsversorgung über den Schalter „Steuerung ein“ ein. Entriegeln Sie die Arretierung der Unterlegplatten (2).
Arbeitsbetrieb Mulde hochfahren Mulde hochfahren GEFAHR Gefahr durch spannungsführende Freileitungen! Im Bereich von spannungsführenden Freileitungen besteht die Gefahr eines Stromschlags. − Achten Sie darauf, dass die Mulde in der hochgefahrenen Position mindestens 5 m Abstand zur nächsten spannungsführenden Freileitung hat. −...
Arbeitsbetrieb Mulde hochfahren WARNUNG Verletzungsgefahr beim Hochfahren der Mulde! Beim Hochfahren der Mulde besteht Quetschgefahr im Bereich der Mulde. − Während des Hochfahrens der Mulde darf sich keine Person im Schwenkbereich und innerhalb der Mulde aufhalten. Stellen Sie sicher, dass der Sattelauflieger durch die mechanischen und hydraulischen Stützen sicher abgestellt ist.
Arbeitsbetrieb Förderschlauch abrollen/anschließen Förderschlauch abrollen/anschließen WARNUNG Verletzungsgefahr beim Ausfahren der Schlauchtrommel! Beim Ausfahren der Schlauchtrommel besteht Quetschgefahr. − Beim Ausfahren der Schlauchtrommel darf sich keine Person im Schwenkbereich der Schlauchtrommel aufhalten. − Persönliche Schutzausrüstung tragen. WARNUNG Stolpergefahr durch fehlerhafte Verlegung der Förderschläuche! Die am Boden verlegten Förderschläuche stellen eine Stolper- und somit Sturzgefahr dar.
Arbeitsbetrieb Förderschlauch abrollen/anschließen HINWEIS Gemäß Sicherheitskontrollblatt für den ordnungsgemäßen Zustand der Förderschläuche und deren Kupplungen müssen folgende Prüfungen erfolgen: − Schläuche auf Verschleiß − Schläuche auf Risse und Gewebeschäden − Kupplungen auf Verschleiß − Schweißnähte auf Funktion und Bruch. Bei Beschädigung oder Verschleiß Förderschläuche und Kupplungen sofort austauschen.
Arbeitsbetrieb Förderschlauch abrollen/anschließen Verbinden Sie ggf. einzelnen Förderschläuche. Abbildung 58: Schlauchverbindungen herstellen Achten Sie bei den Schlauchverbindungen darauf, dass die Gummidichtungen in den Kupplungsmuffen sauber und vorhanden sind. Um eine Schlauchverbindung herzustellen öffnen Sie die beiden Hebel (4) (Ausklappen), stecken den Stecker (6) in die Muffe (5) und schließen die beiden Hebel (4) an der Muffe (Anklappen).
Arbeitsbetrieb Wasserschlauch abrollen/anschließen Wasserschlauch abrollen/anschließen WARNUNG Verletzungsgefahr beim Ausfahren der Schlauchtrommel! Beim Ausfahren der Schlauchtrommel besteht Quetschgefahr. − Beim Ausfahren der Schlauchtrommel darf sich keine Person im Schwenkbereich der Schlauchtrommel aufhalten. − Persönliche Schutzausrüstung tragen. WARNUNG Stolpergefahr durch fehlerhafte Verlegung des Wasserschlauchs! Der am Boden verlegte Wasserschlauch stellt eine Stolper- und somit Sturzgefahr dar.
Arbeitsbetrieb Wasserschlauch abrollen/anschließen Abbildung 60: Wasserschlauch abrollen Lösen Sie den Spannhebel (1) an der Schlauchtrommel des Wasserschlauchs. Hängen Sie die Befestigungslasche aus und nehmen das Schlauchende heraus. ➢ Verwahren Sie die Befestigungslasche sicher für eine spätere Nutzung. Ziehen Sie den Wasserschlauch (2) ab. Schließen Sie den Wasserschlauch (2) an einen Hydranten oder einen Wasseranschluss an.
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme Inbetriebnahme WARNUNG Verletzungsgefahr durch bewegte Bauteile! Bewegliche Teile können im Betrieb schwerste Verletzungen verursachen. Besonders im Bereich des Misch- und Förderkessels besteht beim Hochfahren der Mulde Quetschgefahr. − Nicht in Gefahrenbereichen oder deren Nähe aufhalten. − Sicherheitseinrichtungen nicht außer Betrieb setzen. −...
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Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme − Ist die Maschine gegen Wegrollen gesichert. − Besitzt der Untergrund ausreichend Tragfähigkeit. − Sind alle Abstände zu Böschungen und spannungsführenden Freileitungen eingehalten. − Sind alle Sicherheits- und Schutzeinrichtungen angebracht und funktionsfähig. − Ist die Maschine technisch in Ordnung. −...
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme Maschine vorbereiten Stellen Sie sicher, dass der Not-Aus-Schalter entriegelt ist. Schalten Sie über den Schalter „Steuerung ein“ die Spannungsversorgung ein. Schließen Sie die Maschinenhaube. Wählen Sie über den Schalter „Funkfernbedienung vorwählen“ die Funkfernbedienung an. Sollten Sie die Funkfernbedienung nicht anwählen machen Sie mit Schritt 7 weiter.
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme 10. Bestätigen Sie diese Meldung über die seitlichen Tasten mit „Ja“. 11. Auf dem Display erscheint die Aufforderung zum Hochfahren der Mulde. 12. Fahren Sie über den Schalter „Mulde heben“ die Mulde halb hoch. Abbildung 62: Stutzen montieren 13.
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme Abbildung 63: Wasserschlauchstutzen montieren 16. Montieren Sie den Wasserschlauchstutzen (4) mit Magnetventil und Durchflussmesser an den Auslass (5) des Wassertanks. Um eine Schlauchverbindung herzustellen öffnen Sie die beiden Hebel (6) (Ausklappen), stecken die Muffe (7) an den Stecker des Auslasses (5) und schließen die beiden Hebel (6) an der Muffe (Anklappen).
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme Automatikbetrieb starten Auf dem Display wird die Rezeptauswahl angezeigt. Stellen Sie über die Pfeiltasten ˄,˅ ein, ob die Wägezellen deaktiviert oder aktiviert sein sollen. Wählen Sie über die seitlichen Tasten das gewünschte Rezept an. Prüfen Sie für das Rezept die Wassermenge und stellen Sie diese ggf. ein.
Arbeitsbetrieb Inbetriebnahme Abbildung 65: Automatikmenü Auf dem Display erscheint das Automatikmenü. In diesem wird anhand der grünen Status-LEDs und der blauen Balken der aktuelle Status der Mischung angezeigt.
Arbeitsbetrieb 7.10 Bedienung im Arbeitsbetrieb 7.10 Bedienung im Arbeitsbetrieb 7.10.1 Fördern der ersten Mischung ➢ Wenn die Automatik läuft kann die Mischzeit nicht verändert werden. Die Mischzeit wird im Rezept einstellen. Nach Ablauf der Mischzeit (Nachlaufzeit entsprechend der Zeiteinstellung) beginnt der Fördervorgang des Mischguts. ➢...
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Arbeitsbetrieb Bedienung im Arbeitsbetrieb 7.10 Förderautomatik HINWEIS Die Mischzeit muss bereits eingestellt und aktiviert sein, bevor die Förderautomatik gestartet wird. Sie muss im Rezept eingestellt sein. ➢ Der Motor läuft mit der eingestellten Drehzahl und der Kompressor fördert die maximale Luftmenge. Der Druck im Misch- und Förderbehälter steigt an und die Förderung beginnt.
Arbeitsbetrieb 7.10 Bedienung im Arbeitsbetrieb 7.10.2 Mischgutförderung unterbrechen Die Mischgutförderung kann auf drei Arten unterbrochen werden. Einmal über den Taster „Pause“ und einmal über den Taster „Halbe Mischung“ an der Funkfernbedienung. Über Taster „Pause“ (Hat zwei Funktionen) Drücken Sie den Taster „Pause“ 5 sek. Der Automatikbetrieb läuft weiter, bis der Misch- und Förderbehälter leer gefördert ist.
Arbeitsbetrieb Bedienung im Arbeitsbetrieb 7.10 7.10.3 Programmabbruch Bei einem Programmabbruch muss ggf. der Misch- und Förderbehälter im Tippbetrieb entleert werden. Ein Programmabbruch kann folgende Ursachen haben: − Gewicht stimmt nicht überein, − Not-Aus-Schalter wurde betätigt, − Dieselmotor ist ausgefallen, Nach einem Programmabbruch gehen Sie wie folgt vor: Beheben Sie das Problem , welches zum Not-Aus geführt hat.
Arbeitsbetrieb 7.11 Winterbetrieb 7.11 Winterbetrieb Im Winterbetrieb kann die Maschine nur bis zu einer Temperatur von 0 °C eingesetzt werden. Bei Minustemperaturen darf die Maschine nicht betrieben werden. Wenn Sie die Maschine bei niedrigen Umgebungstemperaturen einsetzen, müssen Sie zusätzlich die folgenden Punkte berücksichtigen: −...
Reinigung Personal Reinigung Personal Zielgruppen: O, F, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. Persönliche Schutzausrüstung Sicherheitshinweise zum Reinigen GEFAHR Gefahr durch elektrische Spannung! Berühren spannungsführender Teile führt zum Tod. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. − Bei Defekten an elektrischen Bauteilen die Spannungsversorgung sofort abschalten und Reparatur veranlassen.
Reinigung Maschine reinigen VORSICHT Gefahr durch Reinigungsmittel! Durch Einsatz von Reinigungsmitteln kann es zu Verletzungen der Haut oder Atemwege kommen. − Tragen Sie entsprechende persönliche Schutzausrüstung. − Es dürfen keine lösungsmittelhaltigen Reinigungsmittel zum Einsatz kommen. − Die Hinweise auf den Sicherheitsdatenblättern der verwendeten Reinigungsmittel sind zu beachten.
Reinigung Maschine reinigen 8.4.1 Misch- und Förderbehälter reinigen Stellen Sie sicher, dass die Maschine eingeschaltet ist (siehe Abschnitt 7.9). Rufen Sie den Reinigungsmenü über die Taste im Hauptmenü auf. Öffnen Sie über den Tippbetrieb die Drehklappe des Misch- und Förderbehälters. Füllen Sie über den Reinigungsmenü...
Reinigung Maschine reinigen 8.4.2 Ober- und Unterluft reinigen Die Oberluft- und Unterluftschläuche sowie die Anschlüsse können durch Materialreste verschmutzt sein. Beim Arbeitsende und bei längeren Unterbrechungen muss eine Reinigung der Oberluft- und Unterluftschläuche sowie deren Anschlüsse erfolgen. Schalten Sie die Maschine über den Schalter „Steuerung ein“ aus. Sichern Sie die Maschine gegen Wiedereinschalten.
Reinigung Maschine reinigen 8.4.3 Förderschläuche reinigen WARNUNG Verletzungsgefahr durch Druck beaufschlagte Komponenten! Die Förderschläuche stehen unter Druck und das Öffnen der Schlauchkupplungen kann zu schweren Verletzungen führen. − Vor dem Öffnen die Maschine still setzen und darauf achten, dass die Förderschläuche drucklos sind.
Reinigung Maschine reinigen 12. Reinigen Sie die Schlauchkupplungen mit Wasser und prüfen Sie diese dabei visuell auf Beschädigungen. 13. Reinigen Sie den Anschluss am Behälterauslass und prüfen diesen dabei visuell auf Beschädigungen. 14. Reinigen Sie den Auslaufbock und prüfen Sie diesen dabei visuell auf Beschädigungen.
Reinigung Maschine reinigen 10. Hängen Sie das Förderschlauchende in die Befestigungslasche und verspannen diese an die Schlauchtrommel. 11. Fixieren Sie die Schlauchtrommel für den Förderschlauch über den Spannhebel (5). Abbildung 68: Mulde absenken 12. Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen im Schwenkbereich der Mulde aufhalten.
Fehlersuche Personal Fehlersuche Personal Zielgruppen: O, F, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. Persönliche Schutzausrüstung Sicherheitshinweise zur Fehlersuche GEFAHR Gefahr durch elektrische Spannung! Berühren spannungsführender Teile führt zum Tod. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. − Arbeiten an spannungsführenden Bauteilen dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden.
Fehlersuche Liste möglicher Fehler Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Mulde Sicherstellen, dass der Schalter Die Spannungsversorgung ist aus. „Steuerung ein“ betätigt wurde.. Der Ventilhebel wurde nicht betätigt. Betätigen Sie den Ventilhebel. Die Mulde lässt sich Die Druckluftversorgung herstellen, Keine Druckluft oder Druckluft mit zu nicht absenken.
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Fehlersuche Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Mischwelle Der Misch- und Förderbehälter ist zu Den Misch- und Förderbehälter leeren. voll. Die maximale Füllhöhe von ca. 20 mm unterhalb des Behälterrands darf nicht überschritten werden. Mischwelle läuft nicht. Das Mischwerk ist ausgeschaltet. Schalten Sie das Mischwerk ein.
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Fehlersuche Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Ladekontrollleuchte Die Batterie ist entladen/defekt. Säurestand prüfen. Batterie aufladen. Ggf. defekte Batterie ersetzen. Der Batterieanschluss ist lose/oxidiert. Den Batterieanschluss reinigen. Die Batterieklemme festziehen. Ladekontrollanzeige der Die Kabelverbindung ist beschädigt. Die Kabelverbindung prüfen, ggf. Multifunktionsanzeige reparieren.
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Fehlersuche Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Dieselmotor Die Batterie ist zu schwach. Die Batterie überprüfen, aufladen. Fremdstart durchführen (siehe Abschnitt 9.6) Die Batterie ggf. ersetzen. Der Taster „Start/Stopp Motor“ ist Den Taster „Start/Stopp Motor“ durch defekt. eine Elektrofachkraft überprüfen und ggf.
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Fehlersuche Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Kompressor Luftverlust im Regelsystem Das Regelsystem in der Fachwerkstatt überprüfen lassen. Kompressor regelt nicht Das Regelventil ist defekt oder Das Regelventil in der Fachwerkstatt verschmutzt. überprüfen lassen. Das Sicherheitsventil ist defekt oder Das Sicherheitsventil in der falsch eingestellt.
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Fehlersuche Liste möglicher Fehler Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Ölnebel entweicht mit Der Kompressorölstand ist zu hoch. Das Kompressoröl bis zur Markierung dem Luftstrom. ablassen. Ölreste am Misch- und Öl und Ölfilter wechseln. Förderbehälter und an Falsches Kompressoröl. Original-Kompressoröl auffüllen. den Schläuchen. Das Luftentölelement ist defekt.
Fehlersuche Stopfer im Fördersystem Stopfer im Fördersystem Förderprobleme können in Form von „Stopfern“ auftreten. Ein Stopfer ist ein festsitzender Materialpfropfen im Behälterauslass oder in der Schlauchleitung. Daher wird bei einem Stopfer kein Material mehr gefördert und der Behälterdruck steigt. HINWEIS Bei einer Störung durch Stopfer muss der Stopfer entfernt werden.
Fehlersuche Stopfer im Fördersystem 9.5.2 Stopfer finden WARNUNG Verletzungsgefahr durch falsche Stopferbeseitigung! Ein Stopfer im Förderschlauch kann in den Misch- und Förderbehälter zurückschlagen und bei geöffnetem Domdeckel zu schweren Verletzungen führen. − Öffnen Sie bei einem Stopfer niemals den Misch- und Förderbehälter. −...
Fehlersuche Stopfer im Fördersystem 9.5.3 Stopfer beseitigen WARNUNG Verletzungsgefahr durch druckbeaufschlagte Komponenten! Obwohl der Misch- und Förderbehälter drucklos ist, können die Förderschläuche unter Druck stehen. Die Förderschläuche können „schlagen“ und beim Öffnen der Schlauchkupplungen kann Mischgut schlagartig austreten und so zu schweren Verletzungen führen. −...
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Fehlersuche Stopfer im Fördersystem Prüfen Sie den Förderschlauch auf weitere Stopfer (siehe Abschnitt 9.5.2). Stellen Sie sicher, dass sich kein Restdruck im Förderschlauch befindet. − Ein druckloser Schlauch ist weich und biegsam. − Bei Restdruck ist der Schlauch fest. Lösen Sie die Kupplungen des Förderschlauchs in dem der Stopfer war.
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Fehlersuche Stopfer im Fördersystem Hartnäckige Stopfer Manchmal lassen sich Stopfer nicht durch einfaches hin und her Bewegen lösen. Bei festsitzenden Stopfern führen Sie einen Wasserschlauch in den Förderschlauch einführen. Legen Sie den Förderschlauch etwas abschüssig aus, sodass das eindringende Wasser ablaufen kann. Schieben Sie den Wasserschlauch entgegen dem austretenden Wasser durch den Förderschlauch.
Fehlersuche Stopfer im Fördersystem 9.5.4 Wiederinbetriebnahme nach Stopferbeseitigung Überprüfen Sie alle Förderschläuche und Schlauchkupplungen. Verlegen Sie die Schlauchleitung neu und verbinden Sie diese mit der Maschine (siehe Abschnitt 7.4). ➢ Defekte Schläuche und Kupplungen, die zu Stopfern oder zu Gefährdung führen, dürfen nicht wieder in Betrieb genommen werden.
Fehlersuche Batterie leer Batterie leer HINWEIS Achten Sie beim An- und Abklemmen der Starthilfekabel auf die richtige Reihenfolge. Andernfalls kann durch einen Kurzschluss die Elektronik beschädigt werden. Die Batterie wird, wie bei einem KFZ, bei Motorlauf geladen. Sollte die Batterie im Ausnahmefall, z. B. durch die nicht ausgeschaltete Arbeitsleuchte, leer sein, können Sie den Motor der Maschine in Verbindung mit der Batterie vom Zugfahrzeug starten.
Wartung 10.1 Personal Wartung 10.1 Personal Zielgruppen: F, S Zielgruppendefinition siehe Kapitel 1.12, Seite 14. 10.2 Persönliche Schutzausrüstung 10.3 Sicherheitshinweise zur Wartung und Instandhaltung GEFAHR Gefahr durch elektrische Spannung! Berühren spannungsführender Teile führt zum Tod. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. −...
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Wartung Sicherheitshinweise zur Wartung und Instandhaltung 10.3 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unbefugtes Wiedereinschalten! Bei Arbeiten an einzelnen Bauteilen können Personen durch unerwartetes Einschalten der Energieversorgung verletzt werden. − Vor allen Arbeiten an einzelnen Bauteilen sicherstellen, dass die Energieversorgung ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert ist.
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Wartung 10.3 Sicherheitshinweise zur Wartung und Instandhaltung HINWEIS Bei den Wartungs- und Reparaturarbeiten darf nur passendes und unbeschädigtes Werkzeug verwendet werden. Die Maschine muss vor Beginn der Arbeiten sorgfältig gereinigt werden. Bei den Wartungs- und Reparaturarbeiten ist auf ein sauberes Umfeld zu achten und darauf, dass keine losen Teile in der Maschine liegen bleiben.
Wartung Allgemeine Hinweise 10.4 10.4 Allgemeine Hinweise Wartungsarbeiten sind durchzuführen, um einen sicheren und effektiven Betrieb dieser Maschine zu gewährleisten. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, dass alle erforderlichen Kontrollen, Prüfungen und vorbeugenden Instandhaltungsarbeiten sach- und fachgerecht durchgeführt werden müssen. Alle regelmäßigen Wartungen müssen jeweils bei Erreichen der Betriebsstunden durch einen autorisierten Fachbetrieb durchgeführt werden.
Wartung 10.5 Wartungspläne 10.5 Wartungspläne 10.5.1 Wartungsplan Sattelauflieger Personal Intervall Wartung Bemerkung Sichtprüfung. Achten Sie besonders auf die hinteren Kipplager sowie die Gummiauflage zwischen Täglich Hilfsrahmen und Mulde. Radmuttern auf Nach den ersten 50 km nach einem festen Sitz prüfen. Radwechsel die Radmuttern mit einem Nach 50 km Drehmomentschlüssel nachziehen.
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Wartung Wartungspläne 10.5 Personal Intervall Wartung Bemerkung Königszapfen mit HD- Fett schmieren. Wöchentlich Zentralschmierung Alle Schmierstellen mit einer Fettpresse auf Funktion prüfen. abschmieren. Monatlich Königszapfen einfetten. Monatlich Alle Verschlüsse schmieren. Monatlich Luftbehälter entwässern. Monatlich Bremsanlage auf Funktion der Bremsanlage auf einem Funktion prüfen.
Wartung 10.5 Wartungspläne 10.5.2 Wartungsplan Maschine Regelmäßige Wartung Personal Intervall Wartung Bemerkung Luftfilter für folgende Motorluftfilter und Kompressorluftfilter nach Bauteile prüfen: Bedarf reinigen, ggf. erneuern. − Motor, Hinweis: Regelmäßig Filter niemals mit Druckluft reinigen! − Kompressor. Filterwechsel alle 500 Betriebsstunden. Kraftstoffvorfilter und Kraftstoffvorfilter und Kraftstofffilter prüfen und Kraftstofffilter prüfen.
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Abschnitt 7.6). Täglich vor Der Ölstand muss zwischen Min. und Max. Inbetriebnahme liegen. Ggf. Motoröl bis zur Max.-Markierung auffüllen. Schmiermittel: BMS 10 W 40 LA aschearm Kühlwasserstand Kühlwasserstand am Ausgleichsbehälter prüfen. prüfen (siehe Abschnitt 7.6). Täglich vor Ggf. Wasser und Kühlsystemschutzmittel...
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Wartung 10.5 Wartungspläne Personal Intervall Wartung Bemerkung Luftleitungen der Luftleitungen müssen demontiert werden (siehe Ober- und Unterluft Abschnitt 8.4.3) Wöchentlich auf Verschmutzung prüfen und ggf. reinigen. Rückschlagventile auf Die Rückschlagventile lassen sich auf Verschmutzung Verschmutzung prüfen, indem Sie bei prüfen. demontiertem Ober- und Unterluftschlauch in Wöchentlich die Anschlüsse schauen.
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Verschraubungen des Verschraubungen ggf. nachziehen. Hydrauliksystems auf Anziehmomente entsprechend Monatlich festen Sitz prüfen. Herstellerangaben beachten. Jährlich Hydraulikölwechsel BMS Hydrauliköl verwenden. Erster Wechsel nach 1500 Kippvorgängen Rücklauffilterwechsel Hinweis: Jährlich Bei mehr als 50 Kippvorgängen ist ein halbjährlicher Wechsel erforderlich. Wechsel der Es müssen alle Schläuche ausgetauscht...
10.5.3 Inspektion nach 500 Betriebsstunden ➢ Wir empfehlen, die Inspektion bei BMS oder einer von BMS anerkannten Fachwerkstatt vornehmen zu lassen, da die Wartungsarbeiten ausschlaggebend sind für die Sicherheit, den störungsfreien Betrieb und für die Lebensdauer Ihrer BMS TITAN Z.
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Ggf. erneuern. Kompressorlagerung prüfen. Kontakte der Beleuchtung und Kontakte ggf. säubern/erneuern. Leuchtmittel prüfen. Leuchtmittel ggf. erneuern. Schmierstellen abschmieren. BMS, Schmierstellen entsprechend Schmierplan Zentralschmierung auffüllen. BMS Fettkartusche 2,5 kg Hydraulik (Schläuche, Ventile, Ggf. dichten oder ersetzen. Motor, Pumpe) prüfen. Kraftband und Riemenentlastung prüfen.
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Wartung 10.5 Wartungspläne Personal Wartung Bemerkung 2-bar-Abschaltung prüfen. Reifendruck prüfen. * Wartung ist Bestandteil des Wartungssatzes Nr. W 500 BMS TITAN Z...
10.5.4 Inspektion alle 1000 Betriebsstunden ➢ Wir empfehlen, die Inspektion bei BMS oder einer von BMS anerkannten Fachwerkstatt vornehmen zu lassen, da die Wartungsarbeiten ausschlaggebend sind für die Sicherheit, den störungsfreien Betrieb und für die Lebensdauer Ihrer BMS TITAN Z.
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Wartung 10.5 Wartungspläne Personal Wartung Bemerkung Batteriesäurestand prüfen. Säurestand ggf. auffüllen. Zentralschmierung auffüllen. BMS Fettkartusche 2,5 kg Elektrische Verbindungen Dabei auf Korrosion achten. prüfen. Ggf. reinigen oder erneuern. Motorlagerung und Ggf. erneuern. Kompressorlagerung prüfen. Kraftband und Riemenentlastung prüfen. Kontakte der Beleuchtung und Kontakte ggf.
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Wartung Wartungspläne 10.5 Personal Wartung Bemerkung Hydraulik-Rücklauffilter- Ggf. Filter und Hydrauliköl wechseln. Anzeige prüfen. Reifendruck prüfen. * Wartung ist Bestandteil des Wartungssatzes Nr. W 1000 BMS TITAN Z...
10.5.5 Inspektion alle 1500 Betriebsstunden ➢ Wir empfehlen, die Inspektion bei BMS oder einer von BMS anerkannten Fachwerkstatt vornehmen zu lassen, da die Wartungsarbeiten ausschlaggebend sind für die Sicherheit, den störungsfreien Betrieb und für die Lebensdauer Ihrer BMS TITAN Z.
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Wartungspläne 10.5 Personal Wartung Bemerkung Kontakte der Beleuchtung und Kontakte ggf. säubern/erneuern. Leuchtmittel prüfen. Leuchtmittel ggf. erneuern. Schmierstellen abschmieren. BMS, Schmierstellen entsprechend Schmierplan Hydraulik (Schläuche, Ventile, Ggf. dichten oder ersetzen. Motor, Pumpe) prüfen. Hydraulikölfilter wechseln. Ölwechsel Hydrauliköl. BMS Hydrauliköl verwenden...
Wartung 10.6 Schmierplan 10.6 Schmierplan HINWEIS Vermeiden Sie Verunreinigungen an den Schmierstellen. Verunreinigungen und Sand in den Lagerstellen führen zu vorzeitigem Verschleiß. Die Fettpresse und die Schmiernippel sind vor dem Abschmieren zu reinigen. Ausschließlich die aufgeführten Schmierstoffe verwenden und niemals verschiedene Sorten mischen, da sich einige Fette nicht miteinander vertragen.
Die Maschine unterliegt der Straßenverkehrsordnung und der Druckbehälterverordnung und muss regelmäßig von externen Prüfstellen abgenommen und geprüft werden. Intervall Prüfung Prüfstelle/Prüfer Bemerkung Druck- und Abnahme- Sachverständiger Wurde von BMS bereits Erstinbetrieb- prüfung Misch- und durchgeführt. nahme Förderbehälters jährlich, Sachkundigenprüfung bei Bedarf gemäß...
Wartung 10.8 Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten 10.8 Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten Bevor Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden dürfen, müssen Sie die Maschine stillsetzen und die Fördereinrichtung muss drucklos sein. Schalten Sie den Motor über den Taster „Start/Stopp Motor“ aus. Der Misch- und Förderbehälter wird automatisch über das Entlüftungsventil entlüftet.
Wartung Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten 10.8 10.8.1 Reifenwechsel VORSICHT Verletzungsgefahr durch schwere Lasten! Das Aufhalten unter einem aufgebockten Sattelauflieger/Zugfahrzeug kann beim Herabfallen des Sattelauflieger/Zugfahrzeug zu Verletzungen führen. − Bei aufgebocktem Sattelauflieger/Zugfahrzeug nicht unter dem Sattelauflieger/Zugfahrzeug aufhalten. − Persönliche Schutzausrüstung tragen. ➢ Der Sattelauflieger verfügt über kein Reserverad.
Wartung 10.8 Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten Montieren Sie das neue Rad mit den Radmuttern (1). Ziehen Sie die Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel an. ➢ Beachten Sie dabei die Anzugsmomente für die Radmuttern (siehe Abschnitt 3.1). Lassen Sie den Anhänger wieder ab und ziehen Sie den Wagen- heber (2) unter dem Anhänger heraus.
− Entsorgung muss entsprechend der national geltenden Bestimmungen erfolgen. Im Zweifel holen Sie sich Auskunft von den örtlichen Kommunalbehörden oder Entsorgungsfachunternehmen zur umweltgerechten Entsorgung ein. Wir empfehlen sämtliche Ölwechsel bei BMS oder einer von BMS anerkannten Fachwerkstatt durchführen zu lassen.
Wartung 10.8 Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten 10.8.4 Batterie warten WARNUNG Verletzungsgefahr durch Gefahrenstoffe! In Batterien können sich explosive Gase entwickeln. Die Säure in der Batterie ist ätzend und darf nicht in Kontakt mit Haut oder Kleidung kommen. − Funkenbildung oder offenes Feuer in der Nähe von Batterien vermeiden.
11.3 Maschine einlagern Lassen Sie vor dem Einlagern alle notwendigen Wartungsarbeiten durch BMS oder einer von BMS autorisierten Fachwerkstatt durchführen. Wird die Maschine eingelagert, so ist sie gegen Feuchtigkeit und Verschmutzung ausreichend zu schützen. Sie muss in einem frostfreien, sauberen, trockenen Raum abgestellt werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: −...
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11.3 Maschine einlagern Bei einem längeren Zeitraum als 3 Monate müssen die zusätzlichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden: − Reinigen Sie die BMS TITAN Z mit einem Hochdruckreiniger und konservieren die Maschine anschließend. − Entfernen Sie zusätzlich starke Ölverkrustungen im Inneren mit Kalt- oder Kalkreiniger.
Lagerung Maschine konservieren 11.4 11.4 Maschine konservieren Durch falsche oder nachlässige Entsorgung können erhebliche Umweltverschmutzungen verursacht werden. − Schmierstoffe, Öle und sonstige Abfälle, die beim Gebrauch der Maschine anfallen, fach- und umweltgerecht entsorgen lassen. − Entsorgung muss entsprechend der national geltenden Bestimmungen erfolgen.
Lagerung 11.5 Entsorgung 11.5 Entsorgung Die BMS TITAN Z besteht aus unterschiedlichen Materialen. Müssen Bauteile ausgetauscht und entsorgt werden, ist nach den regionalen bzw. nationalen Vorschriften des Einsatzlandes zu entsorgen/recyceln. Durch falsche oder nachlässige Entsorgung können erhebliche Umweltverschmutzungen verursacht werden.
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Abbildung 71: Ausführung mit Doppelbehälter In diesem Abschnitt werden die Besonderheiten der optionalen Ausführung mit zwei Misch- und Förderbehälter beschrieben.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1.1 Schutzeinrichtungen Zu den Schutzeinrichtungen der TITAN Z (siehe Abschnitt Fehler! V erweisquelle konnte nicht gefunden werden.) verfügt die optionale Ausführung mit zwei Misch- und Förderbehältern über weitere Schutzeinrichtungen. Einhausung Abbildung 72: Einhausung Um den Zutritt und das Hineingreifen in die Verschiebevorrichtung der Misch- und Förderbehälter zu verhindern wurde dieser mit Gitterblechen...
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 12.1.2 Aufbau und Funktion Der Aufbau des TITAN Z mit Doppelbehälter unterscheidet sich zur Standardausführung im Wesentlichen durch die Verschiebevorrichtung mit den beiden Misch- und Förderbehältern und durch das Nichtvorhandensein des Schlauchabrollers. Die Förderschläuche und der Wasserschlauch (1) müssen in den am Sattelauflieger vorhandenen Stauräumen mitgeführt...
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Übersicht Abbildung 74: Übersicht TITAN Z mit Doppelbehälter Power Pack Einhausung Verschiebevorrichtung Mulde Hebel für Ober- und Unterluft Schneckenpumpe 10 Auslass linker Misch- und Förderbehälter Verschiebevorrichtung 11 Hydrauliktank Trichter der Misch- und 12 Generator Förderbehälter...
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Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Mulde (2) In der Mulde wird der Baustoff transportiert. In der Mulde können in verschiedenen Kammern Zuschlagstoff und Bindemittel transportiert werden. Durch die Schräglage der Mulde in der Arbeitsposition rutschen die Baustoffe nach unten und gelangen über entsprechende Fördereinrichtungen (Schneckenpumpen (3)) in die Misch- und...
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Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Generator (12) Wenn auf der Baustelle Strom (230 V/400 V) benötigt wird und keiner vorhanden ist, kann der Generator zugeschaltet werden. Er stellt dann die Stromversorgung sicher. Ansenkhydraulik Mulde (13) Über das Drosselventil kann die Geschwindigkeit reguliert werden, mit der die Mulde abgesenkt wird.
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Option Abbildung 75: Frostschutz Neben dem Hydrauliköltank befindet sich der Einfüllstutzen (1) für das alkoholhaltige Frostschutzmittel. Stellen Sie sicher, dass die Maschine ausgeschaltet ist. Öffnen Sie den Einfüllstutzen (1). Öffnen Sie das Absperrventil (2).
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1.3 Anschlüsse HINWEIS Die Hydraulikleitungen sind vor dem Fahrbetrieb von den Anschlüssen zu trennen. Abbildung 76: Anschlüsse TITAN Z mit Doppelbehälter Anschluss Anschluss Hydraulik Luftanschluss Steuerleitung ABS Steckdose Steckdose für Normal- und Luftanschluss...
Bedienung der Steuerung siehe Abschnitt 4.9. Schalter Mischwerk 1 (2), Mischwerk 2 (4) Über diese Zwei-Positionen-Schalter wird das Mischwerk im jeweiligen Misch- und Förderbehälter ein-/ausgeschaltet. Schalter Arbeitslampe (3) Über den Schalter kann die Arbeitsbeleuchtung am Heck des TITAN Z eingeschaltet werden.
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Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Taster Mulde heben (5) So lange der Taster gedrückt gehalten wird, fährt die Mulde nach oben. ➢ Die Mulde kann nur über den Taster auf der linken Seite am Sattelauflieger abgesenkt werden. Not-Aus-Schalter (6) Der Not-Aus-Schalter ist ein Schlagtaster zum notfallmäßigen Ausschalten...
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Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Schalter Phasenwechsler (13) Über diesen Schalter können die drei Phasen des Drehstromanschlusses gewechselt werden. In der Mittelstellung werden keine Phasen gewechselt. Ob ein Phasenfehler vorliegt wird über die Kontrollleuchte (15) angezeigt. Wahlschalter Netz/Notstrom (14) Über diesen Wahlschalter stellen Sie ein, wie die Stromversorgung erfolgt.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1.5 Menüs Misch- und Fördertechnik Über die Steuerung am Heck des Sattelaufliegers werden Rezepte verwaltet, Handfunktionen ausgeführt und der Automatikbetrieb gestartet. Die Navigation erfolgt über die Tasten seitlich und unterhalb des Displays. Navigation Menüeinträge anwählen, Menüs anwählen sowie das Einstellen der Werte...
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Bedeutung Abbruch-Taste Die Funktion der Taste (6) ist abhängig vom angezeigten Menü. Welche Funktion diese Taste hat, wird unten im Menü angezeigt. Allgemeiner Anzeigenbereich Im oberen Bereich der Multifunktionsanzeige befindet sich ein allgemeiner Anzeigebereich.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Automatikmenü Abbildung 80: Automatikbetrieb Die Anzeigen im Automatikmenü haben folgende Bedeutung: Bedeutung Statusanzeige Sand 1 Zeigt an, mit wie viel Sand der Misch- und Förderbehälter bereits befüllt wurde. Der Balken zeigt den aktuellen Status an.
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Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Bedeutung Statusanzeige Zusatzstoff 3 Zeigt an, mit wie viel Zusatzstoff 3 der Misch- und Förderbehälter bereits befüllt wurde. Der Balken zeigt den aktuellen Status an. Statusanzeige Rüttler Sand 1 Zeigt die Zeit an, die der Rüttler 1 für Sand eingeschaltet ist.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Rezept auswählen Abbildung 81: Rezept auswählen 12. Aktivieren/deaktivieren Sie über die Pfeiltasten ˄,˅ die Wägezellen. ˄ : Die Wägezellen werden deaktiviert. ˅ : Die Wägezellen werden aktiviert. 13. Wählen Sie über eine der seitlichen Tasten das gewünschte Rezept aus.
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Abbildung 82: Rezeptwerte 14. Verändern Sie ggf. die zuzuführende Wassermenge über die Pfeiltasten ˄,˅. 15. Betätigen Sie die OK-Taste. Es erfolgt eine Abfrage, ob das gewählte Rezept OK ist. Bestätigen Sie diese Abfrage über die entsprechende seitliche Taste mit „Ja“.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Abbildung 84: Codeabfrage 17. Geben Sie den Code ein. Auf dem Display erscheint die orange hinterlegte Rezeptauswahl. Abbildung 85: Editierbares Rezept anwählen 18. Wählen Sie über die jeweilige seitliche Taste das zu ändernde Rezept...
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Abbildung 86: Rezeptwerte ändern 19. Wählen Sie über die Pfeiltasten >, < den entsprechenden Parameter aus. Der ausgewählte Parameter wird über den seitlichen Pfeil angezeigt. 20. Verändern Sie den Wert des angewählten Parameters über die Pfeiltasten ˄,˅.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Tippbetrieb ➢ Im Tippbetrieb können Sie einzelne Baugruppen separat betätigen. So können Sie z. B. die Drehklappe am Behalterdeckel für die Reinigung öffnen. Zudem können im Servicefall einzelne Funktionen getestet werden und z. B. geschaut werden, ob das jeweilige Hydraulikventilt im Ventilblock (2) schaltet oder die Zusatzmittelpumpe (1) läuft.
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Abbildung 88: Tippbetrieb Seite 2 25. Betätigen Sie die gewünschte Handfunktion entsprechend der am Display angezeigten Funktion über die seitlichen Tasten. 26. Springen Sie über die Pfeiltaste > auf die dritte Seite des Tippbetriebs.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter Abbildung 90: Tippbetrieb Seite 4 29. Betätigen Sie die gewünschte Handfunktion entsprechend der am Display angezeigten Funktion über die seitlichen Tasten. 30. Springen Sie über die Abbruch-Taste in die Rezeptauswahl zurück.
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Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Meldungen Die nachstehenden Meldungen können über die Multifunktionsanzeige angezeigt werden. Meldetext Meldetext Bedeutung Achtung! Die Meldung wird angezeigt, wenn nicht Bindermenge kontrollieren! mehr genug Binder der Mischung zugefügt werden kann. Automatik abbrechen? Ist der Kessel leer? Abfrage, ob der Behälter leer ist.
Optionale Ausführung 12.1 TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1.6 Doppelbehälterbetrieb Die TITAN Z mit Doppelbehälter kann im Automatikbetrieb entweder im Doppelbehälterbetrieb oder im Einzelbehälterbetrieb gestartet werden. Doppelbehälterbetrieb einstellen Rufen Sie den Automatikbetrieb auf. Betätigen Sie die Pfeiltaste >, um bei Doppelbehälter „Ja“ einzustellen.
Optionale Ausführung TITAN Z mit Doppelbehälter 12.1 Einzelbehälterbetrieb einstellen Rufen Sie den Automatikbetrieb auf. Betätigen Sie die Pfeiltasten <, um bei Doppelbehälter „Nein“ einzustellen. Auf dem Display werden beide Misch- und Förderbehälter ausgeblendet. Abbildung 92: Automatikbetrieb ohne Doppelbehälter Springen Sie über die Abbruch-Taste in die Rezeptauswahl.