Inhalt Allgemeines ......................... 9 Informationen zu dieser Anleitung ....................9 Mitgeltende Dokumente ........................9 Verwendete Zeichen und Symbole ....................10 Wichtige Hinweise ..................... 11 Sicherheitshinweise ........................11 Nachrüstung von Altanlagen ......................11 Einbau des Gerätes ......................... 11 Installation des Bremswiderstandes ..................... 12 Belüftung im Schaltschrank ......................
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5.2.2.2.3 Drehrichtungsvorgabe ......................37 5.2.2.2.4 Vorgabe über potentialfreie Kontakte, interne Steuerspannung ........38 5.2.2.2.5 Vorgabe über potentialfreie Kontakte, externe Steuerspannung ........38 5.2.2.3 Signalabläufe ..........................39 5.2.2.3.1 Ablauf bei Normalfahrt (Beispiel Aufwärtsfahrt mit V4) ............. 39 5.2.2.3.2 Ablauf bei Inspektion ......................40 5.2.2.3.3 Ablauf bei Nachregeln ......................
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9.4.3 Fehlerspeicher ..........................65 9.4.4 Statistikdaten ..........................66 9.4.5 Geberdiagnose ........................... 66 9.4.6 Aktuelle Fehler ..........................66 Systemeinstellungen ........................67 9.5.1 Paßwortschutz des Gerätes ....................... 67 9.5.2 Einstellung der Sprache ......................68 9.5.3 Auswahl der Einheitendarstellung (U/min oder m/sec) ............69 9.5.4 Auswahl der Gerätebetriebsart ....................
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9.7.7.5 Funktionsprüfung ........................90 9.7.7.5.1 Prüfung durch RST nach Softwareänderungen ..............90 9.7.7.5.2 Funktionsprüfung bei Inbetriebnahme vor Ort ..............90 Betrieb mit CANopen-Schnittstelle ....................92 9.8.1 Allgemein ............................ 92 9.8.2 Verdrahtung ..........................92 9.8.3 Aktivierung der CANopen-Lift Schnittstelle................. 93 9.8.4 Kommunikationseinstellungen ....................
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12.2.1 Gehäuse ........................... 114 12.2.2 Befestigung der Kabel ......................117 12.2.3 Verdrahtung ..........................117 13 Umrichterbetrieb ohne Fahrschütze ..............118 13.1 Allgemeines ..........................118 13.2 Anwendungsbereich ........................118 13.3 Sicherheitshinweise ........................118 13.4 Funktionsweise .......................... 118 13.5 Anforderungen an die Installation/Komponenten ..............119 13.6 Aktivierung der STO-Funktion ....................
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft. Es wird keine Gewähr übernommen, dass die angegebenen Schaltungen oder Verfahren frei von Schutzrechten Dritter sind. 1.2 Mitgeltende Dokumente Neben dieser Anleitung sind bei RST folgende Unterlagen erhältlich: „Betrieb von Kone Monospace-Antrieben“ (RST-Dokument 9.634.xx) 9.580.140-7 (Umrichterhandbuch_D).docx...
1.3 Verwendete Zeichen und Symbole Wichtiger Hinweis! Unbedingt beachten. Nichtbeachtung kann Fehlfunktionen oder Beschädigungen zur Folge haben. Gefahr durch elektrische Spannung ! Lebensgefahr bei falschem Verhalten! Nützlicher Hinweis, Tipp. 9.580.140-7 (Umrichterhandbuch_D).docx Seite: 10...
2 Wichtige Hinweise Sicherheitshinweise Während des Betriebs können Stromrichter ihrer Schutzart entsprechend spannungsführende, blanke, sowie heiße Oberflächen besitzen. Bei unzulässigem Entfernen von Gehäuseteilen, bei unsachgemäßem Einsatz, bei falscher Installation oder Bedienung, besteht die Gefahr von Tod oder schweren gesundheitlichen oder materiellen Schäden.
Der Bremswiderstand ist so zu montieren, daß sich der Kabelaustritt seitlich befindet. Werden die obigen Hinweise nicht eingehalten, besteht BRANDGEFAHR ! Es wird empfohlen, Bremswiderstände mit integrierter Temperaturüberwachung einzusetzen. Diese sind bei RST erhältlich. Hierfür gilt nachfolgender Schaltungsvorschlag: 20 (+24V) 25 (DigIn 2) Bei Geräten mit integriertem Bremswiderstand sowie bei externen Bremswiderständen mit zulässigen...
Belüftung im Schaltschrank Über und unter dem Umrichter müssen mindestens 10 cm freier Luftraum sein, um eine ausreichende Luftkonvektion zu gewährleisten. Lassen Sie außerdem im Boden des Schaltschranks und in der Schaltschrankabdeckung Luftlöcher, z.B. durch Verwendung von Lochblechen, wie sie von den meisten Schaltschrankherstellern passend zu ihren Modellen angeboten werden.
Schirmung Verwenden Sie grundsätzlich abgeschirmte Kabel und Leitungen für alle Verbindungen außerhalb des Schaltschrankes, also : - Motorkabel - Impulsgeberkabel - Kabel zum Bremswiderstand - Kabel zum Motorkaltleiter (falls am Umricher verdrahtet) - DCP Verbindungskabel - Anschlußkabel für Schachtkopierung ...
2.13 Netzrückwirkungen Zur Reduzierung der niederfrequenten Netzrückwirkungen sind dreiphasige Kommutierungsdrosseln (NED) zwischen dem Netz und dem Frequenzumrichter vorzusehen. 2.14 Netzrückspeisung Die Frequenzumrichter können (mit Ausnahme der Baugrößen FRC-F8/F9) in Verbindung mit handelsüblichen Rückspeiseeinheiten über eine Zwischenkreiskopplung betrieben werden. Bei Ersatzstromnetzen (z.B. USV- oder Generatorbetrieb) muss bauseits sichergestellt werden, dass die zurückgespeiste Energie auch aufgenommen werden kann.
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Hinweise : Bei Fahrgeschwindigkeiten > 1,6 m/s und/oder Fahrzeiten > 25 Sekunden sind Bremswiderstände mit höherer Leistung bzw. Einschaltdauer (ED) einzusetzen ! Bei der Auslegung von Bremswiderständen ist zu beachten, dass der Anlagenwirkungsgrad von entscheidender Bedeutung ist. Die hier aufgelisteten Bremswiderstände sind für den Standardeinsatz ausgelegt.
Mit dieser Geräteoption kann ein USB-Stick als Speichermedium genutzt werden. Zu beachten ist, dass sich handelsübliche USB-Sticks deutlich in diversen Eigenschaften unterscheiden und somit der korrekte Betrieb nicht mit jedem Stick garantiert ist. RST hat geeignete Speichermedien auf Lager. Folgende Funktionen werden unterstützt: ...
Sinusgeberplatine Relaismodul RM3 Klemmenabdeckung für Netzzuleitung IMD Einstellsoftware Power-Control Download www.rst-elektronik.de Hinweis : Sofern der Umrichter außerhalb des Schaltschranks montiert wird, empfehlen wir die Bestellung der Zugentlastung (Zubehör F1..F7) ! Abmessungen Frequenzumrichter Maße in mm (Höhe x Breite x Tiefe)
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FRC - F VVVF for elevators Elektronik GmbH 230V, 50/60Hz L1 L2 L3 PE 22.5 Maßstab Version FRC-F5/F6 DIN ISO 2768m 5.588.32 Zchngs.-Nr.: Datum Name Abmessungen Bearb. 27.12.04 Müller Gepr. Alle Abmessungen in mm All dimensions in mm Dimensions Norm Gewicht:...
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23.5 ø10 ø10 FRC - F VVVF for elevators USB- Stick Elektronik GmbH RS 232 Terminal Encoder 230V, 50/ 60Hz 10.0 10.0 Version DIN ISO Maßstab FRC-F8/9 2768 m 5.662.31 Zchngs.-Nr.: Datum Name Außenabmessungen Bearb. 21.02.08 Müller Gepr. Dimensions Norm Alle Abmssungen in mm...
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Tannens tr. 11 D-74229 Oedheim Tel: +49- 7136-2 00 41 Fax: +49- 7136-2 32 82 Email: info@rs t-elektronik. de ELEKTRO NIK GMBH I nter net: www.rs t-elektronik. de Alle Abmessungen in mm Version Maßstab DIN ISO FRC-Q10/Q11 All dimensions in mm 2768m 5.508.32 Zchngs.-Nr.:...
I M D ø7 ø7 VVVF for elevators Elektronik GmbH ntelligent ulti rive Encoder Terminal USB- Stick 80 79 78 82 64 29 65 61 59 58 56 53 52 51 50 77 76 75 74 36 35 24 22 21 18 17 16 15 T Ü...
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I M D VVVF for elevators Elektronik Gmb H Encoder ntellig ent ulti rive Terminal USB- Stick 67 83 31 30 TÜ 230V, 50/60Hz L2 L3 22.5 285.0 Version Maßstab IMD-6/7 DIN ISO 2768m 5.760.32 Zchngs.-Nr.: Datum Name Abmessungen Bearb.
5 Installation Beachten Sie bitte auch die Hinweise aus Abschnitt 2! Achtung Lebensgefahr ! Elektrische Anschlüsse niemals unter Spannung verdrahten oder lösen. Vor jedem Eingriff ist das Gerät vom Netz zu trennen. Nach dem Abschalten der Netzspannung führt der Zwischenkreis noch mehrere Minuten Spannung ! Eine Wartezeit von mindestens 3 Minuten ist einzuhalten.
Anschluß des Umrichters 5.2.1 Starkstromanschlüsse 5.2.1.1 Schutzleiter Grundsätzlich muss der Umrichter geerdet werden ! Die Erdung muss über einen Schutzleiteranschluss nach Abschnitt 2.8 erfolgen, auch bei geringerem Querschnitt der Netzzuleitung. Der PE-Anschluss des Umrichters muss mit der Haupterde des Schaltschranks verbunden werden.
5.2.2 Schwachstromanschlüsse 5.2.2.1 Drehzahlgeber 5.2.2.1.1 Rechteckgeber Verdrahten Sie den Inkrementalgeber mit einem abgeschirmten Kabel. Achten Sie darauf, dass das Schirmgeflecht möglichst nahe am Umrichter fest und möglichst großflächig mit PE verbunden ist (mit Metallschelle). Achten Sie darauf, das der Inkrementalgeber korrekt am Umrichter angeschlossen ist. Die Klemmenbelegung ist wie folgt: Klemme Funktion...
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Standardbelegung RST (Sinusgeber-Platine Nr. 4.171.xx) Betriebsart Asynchron D-Sub Pin Funktion Bemerkung + 5V Versorgungsspannung Gebermasse Sin A+ Sinusspur A Sin A- Sinusspur A frei Sin B+ Sinusspur B Sin B- Sinusspur B frei Sense+ Spannungsrückführung frei Sense- Spannungsrückführung frei frei...
Belegung Dietz (Sinusgeber-Platine Nr. 4.178.xx) Betriebsart Asynchron D-Sub Pin Funktion Bemerkung Sin A+ Sinusspur A Sin A- Sinusspur A + 5V Versorgungsspannung Gebermasse Sin B+ Sinusspur B Sin B- Sinusspur B frei frei frei frei Sense- Spannungsrückführung Verbindung mit Gehäuse Sense+ Spannungsrückführung frei...
5.2.2.2 Fahrbefehlseingänge 5.2.2.2.1 Allgemein Die Fahrbefehlseingänge sind für eine Betriebsspannung +24V ausgeführt. Die +24V Steuerspannung wird vom Gerät bereitgestellt, kann aber auch extern eingespeist werden. Der Eingangsstrom bei +24 V beträgt 10 mA +-20%, der Schaltpegel beträgt ca. 12 V. ...
2 Richtungssgignale: Über die Anschlüsse RU (Kl. 51) und RO (Kl. 52) erfolgt die Drehrichtungsvorgabe: Reaktion keine bzw. Stop Fahrt nach oben Fahrt nach unten keine bzw. Stop Fällt ein Richtungssignal während der Fahrt weg, leitet der Umrichter eine Verzögerungsrampe ein und hält an.
5.2.2.3 Signalabläufe 5.2.2.3.1 Ablauf bei Normalfahrt (Beispiel Aufwärtsfahrt mit V4) Erläuterungen zum Anfahren: Das zeitliche Eintreffen der Fahrkommandos spielt keine Rolle. Sobald der Umrichter Reglerfreigabe (GS), Richtungssignal (RO oder RU) und einen Geschwindigkeitsbefehl (V4) erhält, schaltet dieser die Relais ZS (Hauptschütze) (1) ein. Nach der Zeit ZB auf wird das Relais ZB geschaltet (Bremse geöffnet) und der Hochlauf gestartet.
5.2.2.3.2 Ablauf bei Inspektion Hinweise: Beim Loslassen des Inspektionstasters schließt die Steuerung die Bremse und öffnet die Hauptschütze. Der Sollwert läuft innerhalb von 500 msec auf 0. Das Relaistiming (ZB, ZS) des Umrichters spielt in diesem Fall keine Rolle. Fahrbefehl aus Steuerung RU / RO Wichtiger Hinweis !
5.2.2.3.4 Ablauf mit Signal „Motor bestromt“ Erläuterungen zum Anfahren: Die Aufzugssteuerung aktiviert die Fahrschütze und legt das Freigabesignal GS an (1). Der Umrichter schaltet daraufhin die Endstufe ein und bestromt den Motor (2). Nachdem das Drehmoment aufgebaut ist, schaltet der Umrichter das Signal „Motor bestromt“ (3) ->...
5.2.2.3.5 Störungen / Sicherheitkreisunterbrechungen Störungen Erkennt der Umrichter einen fehlerhaften Zustand, dann schaltet er das Störmelderelais TÜ, wodurch die Klemmen 3-4 geöffnet werden. Der Bereit Ausgang Klemme 59 schaltet auf 0V. Weiterhin wird die Bremse (Relais ZB bzw. Klemme 72) geschlossen und die Hauptschütze (Relais ZS bzw.
5.2.2.8 Inkrementalgebersignale für Schachtkopierung der Aufzugssteuerung Einige Aufzugssteuerungen verwenden zur Schachtkopierung die Ausgangssignale des Inkrementalgebers. Der Umrichter stellt die entkoppelten Gebersignale an den Klemmen 29 und 64 bereit. Klemme Funktion Bemerkung Signal A Standard +15V , optional +5V Signal B Standard +15V , optional +5V 65, 66 Masse...
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IMD / FRC-F / FRC-Q Geber Digitale Ein-Ausgänge Relaisausgang Relay output Encoder Digital I/O Brems-Chopper Netz Motor Brake chopper Line TÜ EÜ nur bei FRC-F5...F9 und FRC-Q10/Q11 only for FRC-F5...F9 and FRC-Q10/Q11 Motor RB PE W PE 10 11 V1 ...
Tastatur mit 4 Tasten, einer Minu-USB Buchse (Typ B) und einer RS232 Schnittstelle zum Anschluss eines Laptop oder PC. Für die Verbindung des PC über die RS232 Schnittstelle ist ein Spezialkabel erforderlich, welches bei RST bestellt werden kann. Derzeit werden folgende Sprachen unterstützt:...
Auswählen von Einstellungen aus Parameterlisten Für einige Einstellungen werden im Menü Auswahllisten angeboten, die mittels der Tasten "" durchgeblättert werden können. Die gewünschte Funktion wird mit der "E"-Taste ausgewählt. Die aktive Einstellung ist mit einem "*" am Zeilenende gekennzeichnet. Beispiel: Gehertyp Gehertyp Gebertyp...
Gerät im Fehlerzustand verbleibt. Optional kann der Umrichter so eingestellt werden, dass er sich bei Störungen sofort sperrt oder dass er immer wieder versucht, die Störung zu löschen und zu starten. Hierzu bitte Rücksprache mit RST. 9.580.140-7 (Umrichterhandbuch_D).docx...
8 Inbetriebnahme Netzspannung einschalten Nach dem Einschalten durchläuft das Gerät einen Selbsttest. Setup – warten ************** ---------------------- ○ Die Betriebsbereitschaft wird durch diese Standardanzeige dargestellt: In der Standardanzeige wird in der ersten Displayzeile der aktuelle Bereit 0rpm Betriebszustand des Gerätes dargestellt, die zweite Zeile beinhaltet ---------------------- Angaben zur aktuellen Motordrehzahl bzw.
Anpassen der Umrichterparameter an die Anlage Durch zweimaliges Betätigen der Enter-Taste („E“) gelangen Sie ins FRC-F Menü Anlagedaten. Einstellen ---------------------- Damit die Motorregelung im optimalen Betriebspunkt arbeitet, müssen die ○ Anlagedaten eingegeben werden. Einstellen Anlagedaten Hinweis: Die erforderlichen Anlagedaten sind abhängig von der ---------------------- eingestellten Gerätebetriebsart.
Allgemeine Hinweise zur Anpassung des Umrichters an den Motor: Einige Antriebshersteller (z.B. Fa. Schindler) „stempeln“ ihre Antriebe grundsätzlich mit der Synchrondrehzahl (kein Schlupf). Diese darf nicht verwechselt werden mit der Nenndrehzahl, die der Antrieb unter Last erreicht. Der Schlupf, d.h. die Differenz zwischen Synchrondrehzahl und Nenndrehzahl beträgt bei eintourigen Motoren für Frequenzumrichterbetrieb ca.
Einstellung der Lastübernahme Mit der werksseitigen Grundeinstellung wird erfahrungsgemäß eine zufriedenstellende Lastübernahme erreicht. Sollte in Einzelfällen ein Gegendrehen oder ein Ruck auftreten, so ist folgendermaßen vorzugehen: Sicherstellen, dass das Ansteuertiming des Umrichters stimmt. Beim Anfahren heißt dies, die Bremse muß vollständig geöffnet sein, bevor der Sollwerthochlauf beginnt.
9 Das Menü Grafische Darstellung der Menüstruktur Das Menü ist hierarchisch aufgebaut und fasst zusammengehörige Funktionen und Parameter unter leicht verständlichen Oberbegriffen zusammen. Zur Erleichterung der Einstellung werden nur die Menüs angezeigt, die für die jeweilige Gerätebetriebsart erforderlich sind. Nachfolgend finden Sie eine Gesamtübersicht des Umrichtermenüs. 9.580.140-7 (Umrichterhandbuch_D).docx Seite: 53...
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Menüübersicht für Betriebsart Vektor Asynchron Einstellen -------- Anzeigen -------- System -------- Info -------- Erweitert ------ Anlagedaten ASM ------ Is t/Sollwerte ------ Codezahl ------ Betriebs status - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -K15 - - - Fahrkurve I Mot n-ist...
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Menüübersicht für Betriebsart Vektor Synchron Einstellen -------- Anzeigen -------- System -------- Info -------- Erweitert ------ Anlagedaten SM ------ Is t/Sollwerte ------ Codezahl ------ Betriebs status - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -K15 - - - Fahrkurve RhoOffset n-ist...
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Menüübersicht für Betriebsart Open Loop 4 Einstellen -------- Anzeigen -------- System -------- Info -------- Erweitert ------ Anlagedaten ASM ------ Is t/Sollwerte ------ Codezahl ------ Betriebs status - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Fahrkurve I Mot n-ist U Mot...
Einheitenauswahl Die Einstellung der Geschwindigkeiten und der Rampen kann wahlweise bezogen auf die Motordrehzahl (U/min) oder auf die Kabinengeschwindigkeit (m/sec) erfolgen. Folgende Parameter werden abhängig von der gewählten Einheitendarstellung parametriert: Bezug auf: Motor oder Kabine Fahrgeschwindigkeiten: U/min oder m/sec Sollwertrampen: msec oder Für die Einheitendarstellung in Meter/Sekunde müssen die erforderlichen Anlagedaten...
Einstellen - Programmierung des Umrichters Einstellen ---------------------- ○ 9.3.1 Einstellung der Fahrgeschwindigkeiten Hier werden die verschiedenen Fahrgeschwindigkeiten eingestellt. Einstellen Werksseitig werden die Geschwindigkeiten in rpm (Umdrehungen pro Geschw. ---------------------- Minute) angegeben. Dieser Wert bezieht sich auf die Drehzahl der ○ Motorwelle.
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EÜ: Unterstützung der Funktion "früh öffnende Türen". Wird beim Geschw. Bremsen die hier eingestellte Geschwindigkeit unterschritten, zieht das EÜ 300rpm zugehörige Relais "EÜ" an. Die Steuerung kann dieses Signal auswerten, ---------------------- ○ um das Öffnen der Türen durchzuführen. Beim Überschreiten dieser Geschwindigkeit fällt das Relais "EÜ"...
9.3.2 Einstellung der Zeiten/Wege Einstellen Mit diesen Parametern wird unter anderem die Form der Sollwertkurve Zeiten/Wege festgelegt. ---------------------- ○ Mit der Taste "E" erreichen Sie die einzelnen Parameter zur Einstellung. Mit "C" gelangen Sie zurück ins Hauptmenü. B_V4 HL_V4 t = 0 Wahlweise können die Sollwertrampen in Millisekunden oder in Millimeter eingestellt werden (siehe Abschnitt 9.5.3).
9.3.3 Einstellung des Drehzahlreglers Einstellen Hier beeinflussen Sie das Verhalten der Drehzahlregler. Regler ---------------------- ○ Mit der Taste "E" erreichen Sie die einzelnen Parameter zur Einstellung. Mit "C" gelangen Sie zurück ins Hauptmenü. Erklärung der Begriffe P (Proportional) und I (Integral) –Verstärkung des Reglers: ...
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Regler Integrationszeit des Haltereglers. Halte_I ---------------------- ○ Regler Umschaltschwelle für Drehzahlreglerverstärkung 50 rpm ---------------------- ○ Regler Verstärkungserhöhung des Start-Reglers bezogen auf den K START 100% Drehzahlregler ---------------------- ○ Regler Verstärkungserhöhung des Stop-Reglers bezogen auf den K STOP 100% Drehzahlregler ---------------------- ○...
Anzeigen – Abfragen von Betriebsgrößen In diesem Menü werden Betriebsgrößen des Umrichters angezeigt. Anzeigen ---------------------- ○ 9.4.1 Ist- und Sollwerte 9.4.1.1 Drehzahl Aktuelle Motordrehzahl Ist/Sollwerte n-ist 1252rpm ---------------------- ○ Aktueller Drehzahlsollwert Ist/Sollwerte n-soll 1250rpm ---------------------- ○ 9.4.1.2 Motorstrom und Drehmoment Drehmomentabgabe des Umrichters bezogen auf sein maximales Ist/Sollwerte M-ist...
9.4.1.4 Grafikanzeige der Abweichung Solldrehzahl-Istdrehzahl In diesem Menü kann das Führungsverhalten des Reglers, d.h. dessen Ist/Sollwerte Genauigkeit anhand einer Balkenanzeige bewertet werden. Im Regeldifferenz ---------------------- Ruhezustand wird ein Strich dargestellt. Jeder zusätzliche Strich ○ bedeutet eine Abweichung zwischen Soll- und Istdrehzahl von 5 Umdrehungen.
9.4.2.4 Relaisausgänge Ein-/Ausgänge Relaisausgänge Die aktivierten Relaisausgänge werden in Klartext angezeigt. ---------------------- ○ Relaisausgänge ZS ZB ---------------------- ○ 9.4.3 Fehlerspeicher Das Gerät besitzt einen Speicher, in dem die 10 letzten Störungen Anzeigen abgelegt werden. Dieser Speicher kann hier abgerufen werden. Fehlerspeicher Beim Aufruf der Funktion wird die zuletzt aufgetretene Störung (mit der ----------------------...
9.4.4 Statistikdaten Anzeigen Aus diesen Daten ist die Auslastung des Umrichters ersichtlich Statistik ---------------------- ○ Statistik Betriebszeit, in der das Gerät am Netz eingeschaltet war. Betriebszeit 1400 min ---------------------- ○ Statistik Zeit, in der die Endstufe aktiv war, d.h. Fahrten durchgeführt wurden. Zeit aktiv 239 min ----------------------...
Systemeinstellungen Hier werden gerätespezifische Einstellungen getroffen, die anlagenunabhängig sind. System ---------------------- ○ System Codezahl ---------------------- ○ System Sprache ---------------------- ○ System Einheiten ---------------------- ○ System Betriebsart ---------------------- ○ System Ansteuerung ---------------------- ○ 9.5.1 Paßwortschutz des Gerätes Die Geräteparameter sind durch eine maximal 4-stellige Codezahl gegen System unbefugte Veränderungen schützbar.
Stimmen beide Codezahlen überein, wird eine entsprechende Meldung Codezahl ausgegeben und die Codezahl aktiviert. ok... ---------------------- ○ Anderenfalls wird auf den Eingabefehler hingewiesen und die Codezahl eingegebene Codezahl verworfen. Fehler ---------------------- ○ Der Wert "0" für die Codezahl schaltet die Codezahlüberprüfung ab. Jeder von "0" verschiedene Wert kann als Codezahl verwendet werden.
9.5.3 Auswahl der Einheitendarstellung (U/min oder m/sec) Die Einstellung der Geschwindigkeiten und der Rampen kann wahlweise bezogen auf die Motordrehzahl (U/min) oder auf die Kabinengeschwindigkeit (m/sec) erfolgen. System Einheiten ---------------------- ○ Einheiten Werksmäßig ist die Einheitendarstellung in U/min eingestellt. Umdrehungen/min ---------------------- ○...
9.5.5 Auswahl der Geräteansteuerung Hier kann zwischen DCP und Klemmenansteuerung gewählt werden System (siehe Abschnitt 9.9) Ansteuerung ---------------------- ○ Ansteuerung Parallele Fahrbefehlsansteuerung Klemmen ---------------------- ○ Ansteuerung Ansteuerung seriell über DCP01 Protokoll DCP01 ---------------------- ○ Ansteuerung Ansteuerung seriell über DCP03 Protokoll DCP03 ---------------------- ○...
Erweitertes Einstellmenü Hier sind Funktionen untergebracht, für den Standardbetrieb des Umrichters nicht bzw. nur selten benötigt werden. Erweitert ---------------------- ○ Erweitert Erw.Fahrkurve ---------------------- ○ Erweitert Erw. Regler ---------------------- ○ Erweitert Werkseinstellung ---------------------- ○ Erweitert Ein-/Ausgänge ---------------------- ○ Erweitert Überwachungen ---------------------- ○...
Auswahlmöglichkeit zwischen statischem oder dynamischem Anfahrruck Fahrkurve Statisch (0): Erst nach verstreichen der Zeit AR beginnt die AR_TYP Sollwerthochlauframpe. ---------------------- ○ Dynamisch (1): Sobald die Istdrehzahl eine minimale Schwelle (VA/2) überschritten hat, beginnt die Sollwerthochlauframpe. Durch geeignete Wahl der Anfahr-Parameter kann ein "weiches" Anfahren erzielt werden. Der Aufzug wird sanft und ohne Ruck aus der Haftreibung befreit.
9.7.1.3 Spitzbogenkorrektur Das Gerät arbeitet mit einer automatischen Spitzbogenkorrektur, die unabhängig von Stockwerksfahrt oder Langfahrt konstante Schleichwege fährt. SC = 1000 R_SC SC = 0 Wegfall Fahrkommando Bei Wegfall des Fahrkommandos (3) während der Beschleunigungsrampe wird eine Spitzbogenfahrt eingeleitet. Die Kurvenform dieser Spitzbogenfahrt lässt sich jedoch mittels den Parametern SC und R-SC nur maßgeblich beeinflussen, wenn das Fahrkommando früh wegfällt, sodass noch ausreichend Wegreserven für den gewünschten Kurvenverlauf vorhanden sind.
9.7.1.4 Geschwindigkeitsübergänge Standardmäßig dient als Basis für die Sollwertrampen die Schnellfahrtgeschwindigkeit V4. Das heißt HL und B beziehen sich auf diese Geschwindigkeit. Soll auf eine andere Geschwindigkeit z.B. V2 gefahren werden, so erfolgt die Berechnung der Hochlaufzeit so, dass die Beschleunigung dieselbe ist, als wenn auf V4 gefahren würde.
Anhalten führen. Erw.-Regler Begrenzung des maximalen Motorstroms. IMAX_MOT 200% ---------------------- ○ Erw.-Regler Proportionalverstärkung Stromregler. Strom_P Hinweis: Parameter nur nach Rücksprache mit RST Elektronik ---------------------- ○ verändern. Erw.-Regler I-Verstärkung Stromregler. Strom_I 4000 Hinweis: Parameter nur nach Rücksprache mit RST Elektronik ---------------------- verändern.
9.7.3 Auswahl der Werkseinstellung In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, die Werkseinstellung für Erweitert Werkseinstellung unterschiedliche Gerätebetriebsarten zu laden ---------------------- ○ Werkseinstellung Vektorregelung mit Asynchronmaschine und Sinusgeber Vektor Async.Sinus. ---------------------- ○ Werkseinstellung Vektorregelung mit Asynchronmaschine und Inkrementalgeber Vektor Async.Inkr. ---------------------- ○...
9.7.4.1 Geber/Motor Ein-/Ausgänge Geber/Motor ---------------------- ○ Hier kann eine Filterung des Tachosignals eingestellt werden. Gestörte Geber/Motor Gebersignale können somit geglättet werden. Hinweis: Anlagenabhängig kann ein hoher Filterungsgrad (z.B. T Filter = ---------------------- ○ 4) zur Verschlechterung der Regeleigenschaften und damit zu Schwingungen führen.
9.7.4.2 Digitaleingänge Ein-/Ausgänge Hier können die Digitaleingänge DigIn 1, DigIn 2 und DigIn 3 des Digin 1 Umrichters konfiguriert werden. Die Menüs sind für alle 3 Digitaleingänge ---------------------- gleich, weshalb die Konfigurationsmöglichkeiten nur für den für den ○ Digitaleingang 1 erläutert werden: Hinweis: Sofern die Temperaturüberwachung des Bremswiderstands aktiviert ist (siehe Kapitel 5.2.1.5), kann der Digitaleingang 2 nicht umprogrammiert werden ! 9.7.4.2.1 Externe Fehlerquittierung...
9.7.4.3 Fahrbefehle 9.7.4.3.1 Codierung Fahrbefehle Hier kann ausgewählt werden zwischen paralleler und binärer Parallel Fahrbefehlscodierung: ---------------------- ○ Fahrbefehle Parallele Ansteuerung (Standard). Parallel ---------------------- ○ Binäre Codierung. Fahrbefehle Binär ---------------------- ○ Zur Binärcodierung der Fahrbefehle werden die Umrichtereingänge V1, V2, V3, V4 verwendet. Die Zuordnung sieht folgendermaßen aus: Fahrstufe Kl.
9.7.5 Weitere Überwachungen Erweitert Überwachungen ---------------------- ○ Laufzeitüberwachung. Hier kann eine Laufzeitüberwachung aktiviert Ueberwachungen werden, d.h. bei Überschreitung der eingestellten Fahrzeit schaltet das Laufzeit Gerät mit der entsprechenden Fehlermeldung ab. Die minimale Laufzeit ---------------------- ○ beträgt 20 sec, bei kleineren Werten wird die Laufzeitüberwachung deaktiviert und 0 angezeigt.
Autotuning ---------------------- optimale Drehmomentausnutzung der Maschine. Die Messung bitte nur ○ in Rücksprache mit RST-Elektronik durchführen. 9.7.6.3 Automatischer Test der Motorverbindung bei Fahrtbeginn Durch Eingabe einer 1 wird bei jeder Fahrt die Verbindung zum Motor Sonderfunktionen geprüft. Verdrahtungsfehler, offene Schütze und defekte Motoren...
9.7.6.5 Auswertung einer analogen Lastmesseinheit Durch Auswertung eines analogen Lastmessignals 0-10V kann der Sonderfunktionen Umrichter bereits vor dem Öffnen der Bremse ein Drehmoment Lastmessung ---------------------- ausgeben, welches ein Wegdrehen des Antriebs verhindert.. ○ Um eine Lastvorsteuerung zu ermöglichen, sind 2 Kalibriermessungen erforderlich: Eine Messung mit leerer Kabine und eine Messung mit Halblast oder noch besser mit Vollast.
9.7.6.6 Zähler zur Erfassung von Fahrtrichtungswechseln 9.7.6.6.1 Allgemein Im Umrichter besteht die Möglichkeit, einen Zähler zu programmieren, der die Anzahl der Fahrtrichtungswechsel erfasst und beim Überschreiten eines einstellbaren Grenzwertes keine weiteren Fahrten mehr zulässt. Über einen Digitalausgang wird rechtzeitig vor Ablauf des Grenzwertes ein Signal ausgegeben (Vorwarnausgang), sodass entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden können.
9.7.6.6.4 Setzen des Zählerintervalls und Aktivierung der Funktion Folgende Vorgehensweise ist einzuhalten: 9.7.6.6.4.1 Eingabe einer Codezahl Die komplette Überwachungsfunktion ist nur aktiv bzw. kann nur aktiviert werden, wenn eine Codezahl vergeben wurde! Achtung !!! Der Code ist bereits nach einmaliger Eingabe aktiviert und kann nur verändert werden, wenn er zuvor korrekt eingegeben wurde! Ist bereits ein Code vergeben, muss dieser korrekt eingetragen werden, RichtungswechselZlr...
Der Ausgang schaltet beim Erreichen des "Vorwarn-Zählerstands" auf +24 V und bleibt für die restlichen Fahrten auf +24 V, bis ein neues Zählerintervall programmiert wurde (nach dem Seilwechsel). RichtungswechselZlr Sofern kein Vorwarnsignal benötigt wird, ist der Parameter auf 0 zu ZlrDigOut stellen, damit der Ausgang anderweitig genutzt werden kann.
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9.7.7 Überwachung der Triebwerksbremsen nach EN81-A3 9.7.7.1 Einsatzbereich Die Selbstüberwachung darf nur in Verbindung mit den als Schutzeinrichtung gegen unbeabsichtigte Bewegung des Fahrkorbs nach EN 81-1:1998 + A3:2009 und EN81-20 zugelassenen Triebwerksbremsen eingesetzt werden. 9.7.7.2 Prinzip der Selbstüberwachung 9.7.7.2.1 Bremselement nach EN81/A3 Die Triebwerksbremse muss redundant aufgebaut und mit einem Mikroschalter je Bremskreis ausgerüstet sein.
9.7.7.3.2 Überwachung zu Fahrtende: Phase 3: Der Motor befindet sich wieder im Stillstand (Drehzahl = 0) Der Umrichter deaktiviert das Relais ZB, wodurch die Triebwerksbremse abfallen muss. Innerhalb der Überwachungszeit "t BrOffEN81" (Standardwert 2000 ms) muss die Triebwerksbremse geschlossen werden und ein Signalwechsel an den Überwachungseingängen erfolgen: ...
9.7.7.4.3 Anpassung der Überwachungszeiten für Sonderfälle Die Standardwerte für die Überwachungszeiten betragen 2000 msec. Sollte dies in einigen Fällen nicht ausreichen, können diese im Servicemenü auf bis zu 4000 msec verlängert werden. Durch gleichzeitiges Betätigen der "E" und "C" – Tasten wird nach einer Sekunde die Service- Menüebene freigeschaltet und das untenstehende Menü...
9.7.7.5 Funktionsprüfung 9.7.7.5.1 Prüfung durch RST nach Softwareänderungen Die Funktion wird durch RST bei neuen Softwareversionen im Rahmen der Softwaretests verifiziert. Weiterhin ist diese bei der Inbetriebnahme des Umrichters in der Aufzugsanlage zu überprüfen. 9.7.7.5.2 Funktionsprüfung bei Inbetriebnahme vor Ort Bei der Inbetriebnahme des Umrichters ist folgender Test durchzuführen:...
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Betrieb mit CANopen-Schnittstelle 9.8.1 Allgemein Der Umrichter enthält eine CANopen-Lift Schnittstelle nach dem „CiA 417 CANopen Application profile for lift control systems“. Die entsprechenden Funktionen sind von der CiA-Organisation standardisiert und dementsprechend im Umrichter implementiert. Baudrate 125 kBd oder 250 kBd Auswahl über Parameter ...
9.8.3 Aktivierung der CANopen-Lift Schnittstelle System Bitte wählen Sie die gewünschte Betriebsart. Ansteuerung ---------------------- ○ Die Ansteuerung des Umrichters erfolgt nun über die Ansteuerung CANopen-Lift Schnittstelle. CANopen ---------------------- ○ Nach Umstellen der Ansteuerquelle führt das Gerät einen Systemreset durch. 9.8.4 Kommunikationseinstellungen Um mit anderen Busteilnehmern kommunizieren zu können, müssen einige Einstellungen aller Teilnehmer aufeinander abgestimmt sein.
9.8.7 Inbetriebnahme Die Inbetriebnahme erfolgt zunächst wie in Abschnitt 8. Stellen Sie dabei auch die Geschwindigkeitsparameter in den Umrichtermenüs auf anlagespezifische Werte ein. CANopen-Lift arbeitet mit absoluten Geschwindigkeits- und Weginformationen. Dazu müssen zusätzlich folgende Anlagedaten eingegeben werden (Menü Einstellen - Anlagedaten): ...
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Kontrollieren Sie nun die Haltegenauigkeit mithilfe der Aufzugssteuerung. Fahren Sie dazu die einzelnen Haltestellen aus beiden Richtungen an. Falls der Antrieb stets zu kurz oder zu weit fährt, können Sie die Direkteinfahrt noch justieren: Drücken Sie für 1 Sekunde gleichzeitig die Tasten „E“ und „C“ (Aktivierung des Servicemenüs). Einstellen Wählen Sie im Menü...
Betrieb mit DCP-Schnittstelle 9.9.1 Allgemeines zum DCP-Betrieb Das DCP-Protokoll ist ein speziell für die Aufzugsanwendung entwickeltes RS-485 Protokoll zum Datenaustausch zwischen Steuerung und Frequenzumrichter. Mit diesem Telegramm ist nicht nur eine Fahrt- bzw. Positionskontrolle, sondern auch eine Fernbedienung des Umrichters von der Steuerung aus möglich.
9.9.6 DCP04 Ansteuerung DCP04 ---------------------- ○ 9.9.6.1 Allgemeines zum DCP04 Betrieb In dieser Betriebsart werden die Weginformationen von der Aufzugssteuerung im Umrichter weiterverarbeitet. Diese Betriebsart ist nicht möglich bei Open-Loop Betrieb ! Damit der Umrichter eine korrekte Umrechnung der Kabinendaten auf die Motorbewegung durchführen kann, müssen folgende Anlagedaten korrekt eingegeben werden: ...
9.9.6.2 Inbetriebnahme Nachdem Sie die Anlagedaten korrekt eingegeben haben, muss zuerst überprüft werden, ob die Gebersysteme von Umrichter und Steuerung korrekt abgeglichen sind. Um dies sicherzustellen, fahren Sie bitte zunächst mehrmals einige Anzeigen DCP-Diagnose Meter in dieselbe Richtung mit Rückholung oder Inspektion und ---------------------- kontrollieren Sie jeweils im Anzeigemenü...
9.9.7 DCP-Schnellstartfunktion Mit der Schnellstart-Funktion wird der Motor bereits beim Schließen der Türe magnetisiert und bei offener Bremse gehalten. Die Funktion ist bei DCP03 und DCP04 möglich. Sofern die Funktion genutzt werden soll, muss diese in der Steuerung und im Umrichter aktiviert werden! Die Einstellung erfolgt im Erweiterten Menü...
9.9.9 DCP-Diagnose Dieses Menü ist nur freigeschaltet, wenn der Umrichter über das DCP-Protokoll angesteuert wird (siehe Abschnitt 9.9 ). Hier wird die Verbindungsqualität in Promille angezeigt. DCP-Diagnose Beispiel: Qualität 1000% 1000% : Fehlerquote 0 Promille ---------------------- ○ 998 % : Fehlerquote 2 Promille (von 1000 Telegrammen sind 2 gestört) Fehler Hier sind diverse Telegrammfehlerzähler enthalten, die genauen SE 0...
Verwenden Sie nur Original-Geberleitungen des Antriebsherstellers in der für die Anwendung notwendigen Länge. Beachten Sie, dass die Pin-Belegung des 15-poligen SUB-D-Steckers der Pin- Belegung der RST-Umrichter entspricht. Bei Falschanschluss besteht die Gefahr der Beschädigung von Geber und Umrichter. ...
9.10.2 Einphasung – Ermitteln des Winkeloffsets 9.10.2.1 Allgemein Damit die Synchronmaschine betrieben werden kann, muss vor der ersten Fahrt der Winkeloffset zwischen Gebernullpunkt und elektrischem Nullpunkt der Motorwicklung gemessen werden (Einphasung). Der Umrichter beherrscht verschiedene Verfahren, um diese Messung durchzuführen, wobei die drehende Einphasung vorzuziehen ist.
< Info > Rho speichern ... ---------------------- ○ Der Antrieb ist nun fahrbereit. Zur Überprüfung der Funktion erneut Fahrkommandos vorgeben. Der Antrieb muss sich ordnungsgemäß drehen. 9.10.3 Prüfen der Drehrichtungszuordnung Prüfen, ob die Drehrichtung mit der Vorgabe übereinstimmt, d.h. ob bei Vorgabe RO der Motor in die Aufwärtsrichtung dreht.
9.10.3.1 Einphasung bei stehender, festgebremster Synchronmaschine Wichtiger Hinweis: Während der Messung ist kein Motordrehmoment verfügbar, weshalb die Messung mit geschlossener Bremse durchgeführt werden muß. Der ZB-Ausgang des Umrichters wird während der Messung nicht angesteuert. Um ein Öffnen der Bremse seitens der Steuerung zu verhindern, muß diese vor Durchführung der Messung abgeklemmt werden.
2.) Festlegung des Drehrichtungssinns Nach Ende der Messung ist über einen Fahrtversuch zu erproben, ob die interne Drehrichtung des elektrischen Feldes und die Richtungszuordnung im Aufzug stimmt. Sofern der Antrieb zuvor bereits gelaufen ist (z.B. Gebertausch), muss diesbezüglich nichts beachtet werden. Internes Elektrisches Feld Die Reihenfolge der Motorphasen muss an den Richtungssinn des Drehgebers angepasst werden.
9.11 Open-Loop Betrieb Wichtige Hinweise: Der Betrieb ohne Geberrückführung kann zu einer stärkeren Erwärmung des Motors sowie zu einem schlechteren Fahrverhalten als bei Betrieb mit feldorientierter Vektorregelung führen. Die Haltegenauigkeit beim U/F-Betrieb wird prinzipbedingt immer etwas schlechter sein als beim Betrieb mit feldorientierter Vektorregelung.
9.11.1.2.2 Eingabe der Anlagedaten Anlagedaten I_MOT Nennstrom des Motors ---------------------- ○ Anlagedaten Nennspannung des Motors U_MOT 400V ---------------------- ○ Anlagedaten Nenndrehzahl des Motors n_MOT 1350rpm ---------------------- ○ Anlagedaten Nennfrequenz des Motors f_MOT 50Hz ---------------------- ○ Anlagedaten Leistungsfaktor des Motors. Der Wert auf dem Motortypenschild muß mit cos(phi) 100 multipliziert werden.
9.12 Servicemenüs für Sonderanwendungen 9.12.1 Wichtige Hinweise Generell sollten in der Service-Menüebene Einstellungen nur in Rücksprache mit RST durchgeführt werden. Die Service-Menüebene beinhaltet Daten, die sich auf die grundsätzliche Umrichterfunktion auswirken können. Bitte ändern Sie, falls erforderlich, nur Parameter, die nachfolgend dokumentiert sind! 9.12.2 Freischaltung der Serviceebene...
9.12.3.2 Umrichter Umrichter Freigabe des Externdisplays. Parameter lässt sich bei aktivierter DCP Ext. Display Ansteuerung nicht aktivieren, da für das Externdisplay ebenfalls die ---------------------- RS485-Schnittstelle genutzt wird. ○ 9.12.3.3 Konfig. allg Konfig.allg Freigabe der automatischen Stromreglereinstellung Adaption ---------------------- ○ Konfig.allg Freigabe der Fahrkurvenaufzeichnung bei Störungen.
10.2 Verdrahtung In der nachstehenden Abbildung ist das Prinzipschaltbild einer automatischen Umschaltung auf USV- Betrieb sowie das Zurückschalten auf Netzbetrieb dargestellt. Zur Überwachung der Netzspannung dient ein Phasenüberwachungsrelais des Typs PTW-3µP, welches über RST Elektronik bezogen werden kann. PTW-3µP N’...
Kehrt die Netzspannung zurück, so schaltet das PTW-3µP zurück auf Normalbetrieb: K12 fällt ab und K14 zieht zeitverzögert an. Da das PTW-3µP so programmiert ist, dass ein völliges Abschalten aller 3 Phasen keinen Fehler auslöst, würde ein Ausfall der Phasen L2 und L3 nicht erkannt werden. Verbindet man jedoch den Anschluss "0"...
10.4 Besonderheiten des Umrichters bei Evakuierung Über High-Pegel (+24V) am entsprechend konfigurierten Digitaleingang (siehe Abschnitt 9.7.4.2.5) wird dem Umrichter mitgeteilt, dass Evakuierungsbetrieb vorliegt. Der Umrichter besitzt einen Digitalausgang DigOut3 (Klemme 56), über den die Lastverhältnisse nach dem Bremse-Öffnen signalisiert werden: ...
12 Umrichter mit integrierten Fahrschützen 12.1 Allgemeines Der Frequenzumrichter ist auch mit integrierten Fahrschützen lieferbar. Die Fahrschütze entsprechen der Gebrauchskategorie AC3 und sind mit Hilfskontakten ausgerüstet. Es wird ein Plug&Play-System angeboten, bei dem man den Frequenzumrichter mit der Steuerung mittels Steckverbindung verbindet. Somit werden Verdrahtungsfehler auf der Baustelle vermieden. Mittlerweile existieren Schnittstellen zu vielen namhaften Steuerungsbauern.
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Aufgrund der Wärmeentwicklung des Brems- widerstandes darf das Gerät nur auf einer nicht brennbaren Oberfläche (z.B. Beton- wand) montiert werden. Damit die Belüftung des Bremswiderstandes nicht behindert wird, muß über und unter dem Gerät ein Luftraum von mindestens 50cm frei gelassen werden ! Oberhalb des Gerätes dürfen sich keine brennbaren Gegenstände befinden ! Maßstab...
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Aufgrund der W ärmeentwicklung des Brems- widerstandes darf das Gerät nur auf einer nicht brennbaren Oberfläche (z.B. Beton- wand) montiert werden. Damit die Belüftung des Bremswiderstandes nicht behindert wird, muß über und unter dem Gerät ein Luftraum v on mindestens 50cm frei gelassen werden ! Oberhalb des Gerätes dürfen sich keine brennbaren Gegenstände befinden ! Maßstab...
12.2.2 Befestigung der Kabel Die Leitungszuführung erfolgt an der unteren Öffnung. Standardmäßig befindet sich ein Kabelbefestigungsblech auf der Unterseite der Montageplatte des Gerätes. Das Kabelbefestigungsblech dient zur Zugentlastung der Kabel und zusätzlich zur Kontaktierung der Abschirmung der geschirmten Kabel. Die Kabel werden am Kabelbefestigungsblech wie folgt befestigt: ungeschirmte Kabel: ...
13 Umrichterbetrieb ohne Fahrschütze 13.1 Allgemeines Der Betrieb ohne Fahrschütze ist ausschließlich für die RST-Frequenzumrichter mit der Option „Sicherer Halt“ (STO) zulässig. Die Anwendung ist für asynchron-Getriebe-Antriebe und getriebelose permanenterregte Synchronantriebe zulässig. Die Aufzüge müssen nach Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU ausgeführt sein.
(elektronische) Relais KGS dient der Reglerfreigabe (GS) und gewährleistet in allen Nothaltsituationen (hierzu zählen auch Inspektions- und Rückholbetrieb) die schnelle Abschaltung des Frequenzumrichters. Dieses Relais kann auch durch eine elektronische Ausführung ersetzt werden, was vor allem in Verbindung mit dem Betrieb von getriebelosen permanenterregten Synchronantrieben zu empfehlen ist.
13.6 Aktivierung der STO-Funktion Die STO-Funktion wird auf Bestellung werksseitig aktiviert. Eine Aktivierung/Deaktivierung seitens des Kunden ist nicht vorgesehen. Unzulässige Eingriffe seitens des Kunden haben den Verlust sämtlicher Gewährleistungs-, Garantie- und Haftungsansprüche zur Folge. 13.7 Funktionsprüfung Zur Funktionsprüfung der sicherheitsrelevanten Signale und Funktionen sicherstellen, dass sich keine Personen im Fahrkorb befinden.
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IMD / FRC-F / FRC-Q Eingangsspannung STO1 und STO2: 24VDC ±10% Digitale Ein-Ausgänge Relaisausgang Zeitversatz STO1 <=> STO2 beim Ein- und Ausschalten: max. 60ms Relay output Digital I/O Input voltage STO1 und STO2: 24VDC ±10% Motor Time delay STO1<=> STO2 when switching on and off: max. 60ms TÜ...
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IMD / FRC-F / FRC-Q Eingangsspannung STO1 und STO2: 24VDC ±10% Digitale Ein-Ausgänge Relaisausgang Zeitversatz STO1 <=> STO2 beim Ein- und Ausschalten: max. 60ms Digital I/O Relay output Input voltage STO1 und STO2: 24VDC ±10% Motor Time delay STO1<=> STO2 when switching on and off: max. 60ms TÜ...
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14 USB-Modul für Langzeit-Datenaufzeichnungen 14.1 Einbau des USB-Moduls Schalten Sie den Umrichter aus und warten Sie etwa 3 Minuten, damit die Umrichterelektronik komplett Spannungsfrei ist. Stecken Sie das USB-Modul auf die Steckverbinder "X_HOST1" und "X_HOST2" (Position unten rechts über den Platinen Anschlußklemmen) auf den Basiscontroller. Achten Sie darauf, dass beide seitliche Steckverbinder korrekt sitzen.
14.2.3 Umrichterparameter auf USB-Stick speichern USB-Hauptmenue Bitte wählen Sie nebenstehenden Menüpunkt aus und bestätigen Sie >Speichern auf USB diesen mit der "E"-Taste. Laden vom USB Löschen im USB Es können bis zu 99 vordefinierte Dateinamen ausgewählt werden. Sollte Auswahl DateiNr … auf dem USB-Stick bereits eine Datei mit entsprechendem Namen >##Parafile1 vorhanden sein, wird dieser in der Auswahlliste nicht angezeigt.
14.2.5 Umrichterparameter auf dem USB-Stick löschen USB-Hauptmenue Bitte wählen Sie nebenstehenden Menüpunkt aus und bestätigen Sie Speichern auf USB diesen mit der "E"-Taste. Laden vom USB >Löschen im USB Auswahl DateiNr … Die vorhandenen Datensätze werden in der Auswahlliste angezeigt. >##Parafile1 ##Parafile2 ##Parafile3...
14.3 Fehlermeldungen des USB-Moduls 14.3.1 Kein USB-Modul !?! Ursache: Das Modul wurde nicht erkannt bzw. es antwortet nicht. Behebung: Prüfen Sie, ob die Steckverbindung korrekt sitzt. 14.3.2 Err: USB-Stick Init, Err: USB--Status, Err: USB-FP-Status Ursache: Initialisierung bzw. Ansprechen des USB-Stickes fehlgeschlagen Behebung: Anderen Memory-Stick versuchen 14.3.3 Err: SendParam...
15 Fehler und Warnungen Hinweis: Nachfolgende Zusammenstellung beinhaltet die gängigsten Fehler und Warnungen. 15.1 Fehlermeldungen am Umrichter 15.1.1 Tacho verpolt Auslösung: Vorzeichen von Soll-und Istwert stimmt nicht überein. Ursachen bzw. Abhilfe: Zuordnung von Motordrehfeld und Inkrementalgeberspuren stimmt nicht. Bei Aufwärtsbewegung der Kabine muss eine positive Drehzahl im Display angezeigt werden.
15.1.6 Überspannung Zwischenkreis Auslösung: Zwischenkreisspannung steigt über einen gewissen Wert an. Ursachen bzw. Abhilfe: Die Energie im Bremsbetrieb kann nicht mehr aus dem Zwischenkreis abgeführt werden kann. Eventuell ist der Bremswiderstand falsch angeschlossen oder defekt. Erhöhte Netzspannungen. Resonanzen in Verbindung mit Blindstromkompensationsanlagen. 15.1.7 Unterspannung Zwischenkreis Auslösung: Zwischenkreisspannung sinkt unterhalb eines gewissen Wertes ab.
Verzögerung nicht innerhalb 100 msec, Restweg vergrößert sich während der Bremsrampe. Ursachen bzw. Abhilfe: Übertragungsfehler im DCP-Protokoll. Kontrolle, ob DCP-Leitung abgeschirmt ist und der Schirm korrekt mit PE verbunden ist. Rücksprache mit RST. 15.1.14 Timout FastStart DCP Auslösung: Während einer Schnellstartsequenz kommt innerhalb von 10 s kein Fahrkommando.
Bei der Einphasung der Synchronmaschine ist ein Fehler aufgetreten. Ursachen bzw. Abhilfe: Polpaarzahl der Maschine falsch eingetragen. Geberkabel nicht abgeschirmt bzw. Abschirmung nicht korrekt angeschlossen. Rücksprache mit RST. 15.1.19 Erdschluß Auslösung: Der gemessene Erdschlussstrom übersteigt den maximal zulässigen Wert. Ursachen bzw. Abhilfe: Starke EMV-Einflüsse...
Ursachen bzw. Abhilfe: Absolutwertgeber defekt. SSI-Protokoll eingestellt. D-SUB Stecker falsch konfiguriert oder nicht gesteckt. Prüfen der Sinusgeberverdrahtung. Rücksprache mit RST. 15.1.25 EnDat ALARM Auslösung: Der Geber meldet ein Alarm-Bit. Eine korrekte Geberfunktion ist nicht mehr sichergestellt. Ursachen bzw. Abhilfe: Geber tauschen 15.1.26 EnDat STRICHZAHL...
15.1.33 Ueberspg. Netz, Unterspg. Netz, Drehfeld Netz Auslösung: Phasenüberwachung (soweit vorhanden) im Umrichter hat angesprochen. Ursachen bzw. Abhilfe: Rücksprache mit RST 15.1.34 Timeout Bremse Start Auslösung: Sofern Bremskontrolle aktiviert ist und innerhalb 5 Sekunden nach dem Schalten des ZB-Relais keine Rückmeldung über das Öffnen der Bremse erfolgt ist.
15.1.37 GS-Wegfall bei Fahrt Auslösung: Während der Fahrt ist das GS-Signal weggefallen. GS wird nicht überwacht, bei V0, VN und V1. Ursachen bzw. Abhilfe: Sicherheitskreisunterbrechung, Notabschaltung durch Steuerung 15.1.38 EEPROM Auslösung: Fehler eines internen Speicherbausteins Ursachen bzw. Abhilfe: Platine tauschen 15.1.39 Timeout BremseStart Auslösung: Nach dem Losfahren fehlt die Rückmeldung "Bremse offen"...
15.1.44 DirChangeCounterMax Auslösung: Die maximal eingestellte Anzahl der Richtungswechsel bis zum Seilwechsel ist überschritten. Ursachen bzw. Abhilfe: Seile wechseln. 15.1.45 CAN Timeout Auslösung: Während der Fahrt wurde die CAN-Verbindung zur Steuerung unterbrochen. Ursachen bzw. Abhilfe: Verdrahtung prüfen. 15.2 Warnungen am Umrichter 15.2.1 Kuehlk.temp Die Kühlkörpertemperatur hat die Vorwarngrenze überschritten.
15.2.10 EEP-Schreibschutz Es wurde versucht, Parameter zu ändern, obwohl der Speicher schreibgeschützt ist. 15.2.11 EEP-RAMZugriff Versuchte Parameteränderung ohne definierte Eingabequelle. 15.2.12 EEPROM-Fehler Fehler beim Parameterspeichern 15.2.13 Konfig Device Parametrierung passt nicht zur Gerätehardware. 15.2.14 Messwerte Bei der Einphasung sind unplausible Ergebnisse aufgetreten. Vorgang nochmals durchführen. 15.2.15 MAXWERT PARA In der Sollwertgenerierung wurden diverse Größen begrenzt.