Handbedienung
Um die Ventilposition manuell einzustellen, drücken Sie zuerst den
mittleren Teil des Knopfs bis er einrastet und gedrückt bleibt (siehe
1 in der Zeichnung). Es werden das Getriebe und die Versorgungs-
spannung vom Motor weggeschaltet. Danach kann die Ventilposition
manuell verändert werden, indem Sie den Knopf drehen (2 in der
Zeichnung). Das Drehen im Uhrzeigersinn bewegt die Ventilspindel
nach oben. Das Drehen gegen den Uhrzeigersinn bewegt die Ventil-
spindel nach unten.
Um die Versorgungsspannung wieder aufzuschalten, müssen sich
die Knöpfe wieder in der Autoposition und auf einer Höhe befinden.
Durch das Drücken der Außenseite des Drehknopfes (3 in der Zeich-
nung) werden das Getriebe und die Versorgungsspannung wieder
zugeschaltet.
Achtung: Nach jeder Handbedienung führt der Stellantrieb die Kali-
brierung für den Hubweg und die Endpositionen durch.
DIP-Schalter
Der Stellantrieb verfügt über sieben DIP-Schalter zur Einstellung ver-
schiedener Funktionen. In der unteren Tabelle werden die Einstellun-
gen der DIP-Schalter beschrieben.
Die Änderung der Einstellung von SW2 wirkt sofort. Alle anderen Po-
sitionsänderungen werden während des Betriebs ignoriert. Die neue
Einstellung ist dann beim nächsten Start gültig.
1 (Ein)
0 (Aus)
SW1
Spindel oben bei geschlos-
Spindel unten bei ge-
senem Kontakt
schlossenem Kontakt
(WE=Werkseinstellung)
SW2
Freier Hubweg (Autoanpas-
Fester Hubweg (40 mm)
sung, 10...52 mm) (WE)
SW3
Linear
Gleiches Verhältnis (WE)
SW4
Y = 2...10 V DC
Y = 0...10 V DC (WE)
SW5
Gegenlauf
Direktlauf (WE)
SW6
Y Signalsplit
SW7 deaktivieren (WE)
SW7
5(6)...10 V = 0...100%
0(2)...5(6) V = 0...100%
(WE)
Eigenschaften Volumenstrom SW3
AUS ergibt den gleichen Volumenstromanteil für das Fern-
wärmeventil 2SBS100-160 sowie die GTRS- und GTVS-Ventile in Größe
DN50...DN100. AUS ist die bevorzugte Einstellung.
EIN ergibt ein lineares Volumenstromverhältnis für das Fernwärmeventil
2SBS100-160, sowie die GTRS- und GTVS-Ventile.
Direkter Lauf/Invertierter Lauf (SW5)
Im direktem Lauf fährt der Stellantrieb die Spindel bei steigendem Stell-
signal herunter. Im invertiertem Lauf fährt er die Spindel bei sinkenden
Stellsignal nach oben. Die Einstellung von SW5 beeinflusst die Bewe-
gungsrichtung für die Übersteuerungsfunktion nicht.
Splitfunktion (SW6 und SW7)
Mittels der Splitfunktion kann das Stellsignal aufgesteilt werden, so dass
der Stellantrieb nur einen Teil des Stellsignalbereiches nutzt. Je nach der
Einstellung von SW6 wird die Funktion aktiviert oder deaktiviert. SW7
bestimmt den Arbeitsbereich des Stellantriebs.
LEDs
Der Stellantrieb verfügt über zwei LEDs mit unterschiedlichen Anzeige-
möglichkeiten, die in der unteren Tabelle beschrieben werden.
Anzeige
Stetiges grünes Licht
Der Stellantrieb funktioniert optimal
Grünes, schnell blinkendes
Testlauf
Licht
Grünes, langsam blinkendes
Die Einstellung ist während des
Licht
Betriebs geändert worden. Die neue
Einstellung ist beim nächsten Start
gültig.
Rotes und stetiges grünes
Endposition erreicht
Licht
Rotes, langsam blinkendes
Betriebsmodus Übersteuerung
Licht
Stetiges rotes Licht
Fehlerhafter Betrieb, entweder
falsche Installation oder Ventilhub
verloren
RVA18-24A
EMC Konformität
Dieses Produkt entspricht den EMC-Richtlinienstandards und
EN60730-1:2000 und EN60730-2-8:2002 und trägt das CE-Zeichen.
LVD
Dieses Produkt entspricht den Anforderungen des Europäischen LVD
Standards EN60730-1:2000 und EN60730-2-8:2002.
Kontakt
RICCIUS + SOHN GmbH
Vertriebsbüro Deutschland
Haynauer Str. 49, 12249 Berlin
Tel: +49 30 77 99 40, Fax: +49 30 77 99 413
info@riccius-sohn.eu, www.riccius-sohn.eu
5