a l l g e m e i n e H i n w e i s e
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allgemeine Hinweise
1.1 Sicherheitshinweise
achtung!
Der aus- und Einbau einer Schnittstelle darf
nur erfolgen, wenn das netzkabel nicht mit dem
HaMEG-Gerät verbunden ist und alle Leitungen von
den Messeingängen entfernt sind.
achtung!
Die Schnittstellenöffnung muss im Betrieb immer
geschlossen sein.
achtung!
Die Schnittstellenbuchse ist mit allen anschlüssen
galvanisch vom HaMEG-Gerät getrennt und vermei-
det damit sogenannte Brummschleifen, die durch
mehrere Erdverbindungen des HaMEG-Gerätes (in
diesem falle durch den Pc) entstehen.
Messungen an hochliegendem Messbezugspoten-
tial sind nicht zulässig und gefährden das Oszillos-
kop.
Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise unterliegen Schä-
den an HAMEG-Produkten nicht der Gewährleistung. Auch
haftet die HAMEG Instruments GmbH nicht für Personen- und/
oder Sachschäden.
1.2 Schnittstellenbeschreibung
HO740 ist eine IEEE-488.2 (GPIB) Schnittstelle, die die Ein-
bindung von HAMEG Oszilloskopen der HMO-Serie sowie den
Combi-Oszilloskopen HM1008 (-2), HM1508 (-2), HM2008 in
automatische Testsysteme ermöglicht. Für diesen Zweck kann
die Schnittstelle auch für die Arbitraryfunktionsgeneratoren der
HMF-Serie, den Netzgeräten der HMP-Serie und die Spekrum-
analysatoren der HMS-Serie verwendet werden.
An der Schnittstelle befindet sich eine IEEE-488-Buchse, in das
ein IEEE-488-Verbindungskabel eingesteckt werden kann. Über
das Kabel wird die Verbindung zu einem IEEE-488-Controller
(Steuereinheit eines IEEE-488-Bussystems) hergestellt. Als
IEEE-488-Controller kann ein PC dienen, der mit einer ent-
sprechenden Steckkarte ausgerüstet ist. Soll ein IEC-625-Kabel
verwendet werden, ist ein passender Steckadapter erforderlich.
als GPIB-USB adapter empfehlen wir die
Verwendung eines national Instruments adapters
(nI-USB-GPIB HS).
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Änderungen vorbehalten
Die HO740 Schnittstelle arbeitet im DEVICE-Betrieb, d.h. es
empfängt Befehle vom Controller, übergibt sie an das HAMEG
Gerät und sendet ggf. Signaldaten zum Controller. Die Daten-
übertragung erfolgt bidirektional in paralleler Form.
1.3 firmware combi-Oszilloskope
Vor dem Einbau der Schnittstelle HO740 muss unbedingt ge-
prüft werden, welche Firmwareversion das Combi-Oszilloskop
aufweist. Sie wird beim Einschalten des Combi-Oszilloskops
angezeigt (Version: .....), wenn KurZSTArT AuS vorliegt. Zur
KurZSTArT-Einstellung gelangt man mit Betätigen der SET-
TINGS-Taste, wenn im Menü EINSTElluNGEN die Funktions-
Taste AllGEMEINES betätigt wird. Mit der Funktions-Taste
KurZSTArT kann von AN auf AuS geschaltet werden, so dass
beim nächsten Einschalten die Firmwareversion anzeigt wird.
Wird als Firmwareversion 05.105-yy.yyy oder eine höhere Ver-
sion angezeigt, kann mit dem Einbau der HO740 Schnittstelle
- wie unter Punkt 2 (HO740 Einbau) beschrieben – fortgefahren
werden. liegt eine Firmwareversion unter 05.105-yy.yyy vor,
muss erst ein Firmware-update erfolgen, da andernfalls HO740
nicht erkannt wird. Siehe 4.3.
Im Falle einer Firmwareversion kleiner als 05.105-yy.yyy, la-
den Sie bitte die aktuelle Firmware von www.hameg.com aus
dem Internet und aktualisieren Sie das Combi-Oszilloskop.
Die Firmware befindet sich unter: Produkte > Oszilloskope >
(Oszilloskoptyp) > Software/Firmware (unter der Abbildung
des Oszilloskops) > Firmware_HMxxx_Vxxx.zip herunterladen.
Die Installation der Oszilloskop-firmware erfolgt
über die Schnittstellen HO710, HO720 oder HO730).
1.4 firmware andere Geräte
Bei allen anderen Geräten (Digitalspeicheroszilloskope der
Serie HMO, Spektrumanalysatoren der HMS Serie, Arbitrary
Funktionsgeneratoren der HMF Serie und Netzteile der HMP
Serie) wird die Schnittstelle von allen Versionen der Firmware
erkannt.