Pfannenberg DTS, DTI 6x01 Handbuch
- 1 Hinweise zum Handbuch
- 2 Handhabung
- 3 Lieferumfang und Optionen
- 4 Allgemeine Informationen
- 5 Typenschild und Technische Daten
- 6 Funktion
- 7 Installation
- 8 Betriebsbedingungen
- 9 Inbetriebnahme und Funktion
- 10 Reinigung und Wartung
- 11 Stilllegung
- 12 Was tun, wenn
- 13 Sicherheit
- 14 Referenzen
- 15 Anleitung herunterladen
- 16 In anderen Sprachen

Hinweise zum Handbuch
Dieses Handbuch enthält Anweisungen für die Installation und den Betrieb von
- Tür- und seitenmontierten, anschraubbaren Kühlgeräten, Serie DTS 6x01,
- Tür- und seitenmontierten, eingebauten Kühlgeräten, Serie DTI 6x01.
Hinweis
Die technischen Spezifikationen für jede Maschine sowie zusätzliche Informationen zu Montage, Anschlüssen und Betrieb sind in einem separaten Blatt enthalten.
In diesem Handbuch sind Sicherheitsempfehlungen und weitere Informationen wie folgt gegliedert:
Gefahr
Werden die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen nicht streng beachtet, besteht Lebens- und Gesundheitsgefahr.
Gefahr
Werden die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen nicht streng beachtet, besteht Lebens- und Gesundheitsgefahr durch Stromschlag.
Werden die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen nicht streng beachtet, können Sachschäden verursacht werden.
Hinweis
Ein Hinweis enthält zusätzliche Informationen zur beschriebenen Handlung oder Anweisung.
Handhabung
Transport
- Kühlgerät nur am Gehäuse oder mit zwei Ringschrauben (M8) anheben
- Kühlgerät nur im Betriebszustand transportieren.
- Vor dem Transport das Kühlgerät entfernen und separat verpacken, wenn der komplette Schaltschrank transportiert werden soll.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zum Erlöschen der Garantieansprüche.
Lagerung
- Kühlgeräte während der Lagerung niemals Temperaturen über +70°C aussetzen.
- Kühlgerät nur im Betriebszustand lagern.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zum Erlöschen der Garantieansprüche.
Auspacken
- Vor und während des Auspackens das Kühlgerät visuell auf Transportschäden untersuchen. Insbesondere auf lose Teile, Dellen, Kratzer, sichtbaren Ölverlust usw. achten.
- Jegliche Schäden sind unverzüglich dem Spediteur zu melden (Befolgen Sie die Anweisungen unter "Rules for Damage Claims" (Regeln für Schadensersatzansprüche)). Darüber hinaus gelten die jeweils neueste Ausgabe der "General Conditions for Supplies and Services" (Allgemeine Lieferbedingungen) des ZVEI (Central Association for the German Electrotechnical Industry" (Zentralverband der Deutschen Elektrotechnischen Industrie)).
- Vor der Entsorgung des Verpackungsmaterials sicherstellen, dass es keine losen Bauteile enthält.
Produktionsbedingte Grate können an den Metallkanten des Gerätes vorhanden sein. Tragen Sie bei Wartungsarbeiten und der Installation immer Schutzhandschuhe.
Im Falle eines Garantieanspruchs sind genaue Angaben zum Fehler (wenn möglich ein Foto) sowie die Angabe von Typ und Seriennummer des Kühlgeräts erforderlich.
Lieferumfang und Optionen
Lieferumfang
Der Lieferumfang umfasst:
- Kühlgerät,
- Bedienungsanleitung,
- Beiblatt,
- Beipack, (Dichtung, Befestigungsmaterial, elektrische Steckverbinder)
- Sonderzubehör, falls zutreffend.
Optionen
Die folgenden Teile können separat bestellt werden:
- Filteradapter
- Vliesfilter; (Filteradapter erforderlich)
- Textilfilter; (Filteradapter erforderlich)
- Metallfilter; (Filteradapter erforderlich)
- Weitere Optionen auf Anfrage oder gemäß Katalog.
Allgemeine Informationen
- Altgeräte können von Pfannenberg fachgerecht entsorgt werden. Sie sind fracht-/portofrei an eines unserer Werke zu senden.
- Alle von Pfannenberg hergestellten Kühlgeräte sind frei von
- Silikonverbindungen,
- PCB,
- PCT,
- Asbest,
- Formaldehyd,
- Cadmium,
- benetzungsstörenden Substanzen.
- Alle Kühlgeräte sind ROHS-konform.
- Jedes Kühlgerät wird auf Dichtheit gemäß den Bestimmungen der UVV-BGV D4 (Deutsche Vorschriften zur Unfallverhütung) geprüft.
- Vor der Auslieferung wird die elektrische Sicherheit jedes Kühlgeräts werkseitig geprüft. Dies bedeutet, dass gemäß UVV-BGV A2, §5 (4), der Betreiber von der Pflicht entbunden ist, vor der ersten Inbetriebnahme eine Prüfung des elektrischen Teils des Kühlgeräts zu veranlassen.
Typenschild und Technische Daten
Für Installation und Wartung beachten Sie die Daten auf dem Typenschild; es befindet sich auf der Rückseite des Kühlgerätegehäuses.
Die für das Kühlgerät geltenden technischen Daten finden Sie im beiliegenden Beiblatt oder auf unserer Homepage (www.pfannenberg.com).

Funktion
Funktionsprinzipien

- Kompressor
- Wärmetauscher (Kondensator)
- Expansionsventil
- Wärmetauscher (Verdampfer)
- Lüfter, Außenkreislauf
- Lüfter, Innenkreislauf
- Elektronische Steuerung mit Temperatursensor
Der Kompressor (1) verdichtet das Kältemittel, bis ein hoher Druck erreicht ist. Dabei steigt die Temperatur. Im Kondensator (2) wird Wärme an die Umgebungsluft abgegeben, wobei das Kältemittel flüssig wird. Der Kondensatorlüfter (5) des Kondensators saugt Umgebungsluft durch den Kondensator an und gibt die Luft dann wieder ab. Im Expansionsventil (3) fällt der Druck des Kältemittels ab. Im Verdampfer (4) nimmt das Kältemittel Wärme aus der Schaltschrankluft auf und verdampft. Dadurch kühlt die Schaltschrankluft ab. Gleichzeitig wird die Luft im Schaltschrank entfeuchtet. Der Verdampferlüfter (6) saugt die Luft über den Verdampfer aus dem Schaltschrank ab, die gekühlte Luft strömt zurück in den Schaltschrank.
Das Kühlgerät wird elektronisch gesteuert. Dazu erfasst ein Temperatursensor die Temperatur der Luft im Schaltschrank (7).
Das Kältemittel ist nicht ozonschädlich; es ist kaum brennbar.
Kondensat
Während der Kühlung am Verdampfer wird die der Luft entzogene Feuchtigkeit als Kondensat gesammelt. Um Schäden am Schaltschrank und am Kühlgerät zu vermeiden, muss das Kondensat abgeführt werden.
Das Kondensat wird mit einem integrierten Verdampfer in die Umgebung verdampft. Aus Sicherheitsgründen befindet sich eine Ablassdüse an der Verdampfereinheit, an der der Ablaufschlauch befestigt ist.
Um anfallendes Kondensat gezielt aufzufangen, ist eine Kondensatauffangflasche als Zubehör erhältlich (Art.-Nr. 18314000100).
Übermäßige Kondensation kann auftreten, wenn beispielsweise der Schaltschrank nicht abgedichtet ist oder wenn die Innentemperatur des Schaltschranks häufig unter dem Taupunkt liegt.
Falls bei normalem Betrieb übermäßiges Kondensat auftritt, überprüfen Sie die Dichtungen des Schaltschranks.
Wir empfehlen die Installation eines Türkontaktschalters, um das Kühlgerät beim Öffnen der Schaltschranktür abzuschalten und so übermäßiges Kondensat zu vermeiden.
Installation
Allgemeines
- Der Aufstellort für den Schaltschrank muss so gewählt werden, dass eine einwandfreie Belüftung des Kühlgerätes gewährleistet ist.
- Der Abstand der Einzelgeräte bzw. der Geräte zur Wand muss mindestens 200 mm betragen.
- Die Luftzirkulation im Schaltschrank darf durch Einbauteile nicht behindert werden.
- Der Einbau des Kühlgerätes kann mit und ohne Abdeckung (extern) erfolgen. (Das Gerät muss von der Stromversorgung getrennt sein!)
- Der Aufstellort muss vor Verunreinigungen geschützt sein.
Wird das Kühlgerät an einer Schaltschranktür montiert, ist sicherzustellen, dass die Scharniere das zusätzliche Gewicht tragen können oder der Schaltschrank beim Öffnen der Tür nicht kippt.
Späne können den Schaltschrank beschädigen.
Werden die notwendigen Ausschnitte erst kurz vor der Montage des Kühlgerätes in den Schaltschrank eingebracht, ist durch ein Abdeckblech o.Ä. sicherzustellen, dass keine Späne in die Gerätehaube gelangen.
Hinweis
Zur leichteren Montage bei schweren Geräten können M8-Hebeösen in die obere Befestigung am Gerätegehäuse eingeschraubt werden. Eine einfache „one man installation" (Ein-Mann-Montage) ist dadurch möglich.
Installation des Seitenanbau-Kühlgerätes DTS
Die Montagefläche des Schaltschrankes ist entsprechend dem beiliegenden Beiblatt mit Ausbruch/Ausschnitten und Bohrungen für die Luftaustrittsöffnungen und die Befestigung des Gerätes zu versehen.
Die Zeichnung auf dem Beiblatt zeigt ebenfalls die Lage der elektrischen Anschlüsse und Lüftungsöffnungen.
- Ausbruch/Ausschnitte und Bohrungen für das Kühlgerät herstellen, falls im Schaltschrank noch nicht vorhanden (siehe Zeichnung auf Beiblatt).
Grate an den Schnittkanten entfernen - Profildichtung am Rand des Ausbruchs/der Ausschnitte aufbringen. Dichtung so anbringen, dass die Stoßenden nach unten zeigen.
![Profildichtung]()
- Die beiden im Lieferumfang enthaltenen Gewindebolzen in die obere Befestigung des Kühlgerätes einschrauben. Gerät mittels der Gewindebolzen von außen auf den Schaltschrank aufhängen.
- Das Kühlgerät mit den im Lieferumfang enthaltenen Schrauben, Muttern und Scheiben von der Innenseite des Schaltschrankes befestigen. Befestigungen so anziehen, dass die Dichtung auf eine Dicke von 2 mm komprimiert wird.
- Der Kondensatnotablauf befindet sich im Gerätesockel.
- Wird das Kühlgerät ohne Gerätehaube montiert, so sind das Erdungskabel und das Verbindungskabel zum Anzeigegerät auf der Haube anzustecken und diese auf das Kühlgerät zu montieren.
- Das Kabel entsprechend dem Anschlussbild (siehe Geräterückseite) an den Stecker (Lieferumfang) klemmen und am Gerät anstecken.
- Leitergröße: 0,5 – 2,5mm² oder AWG20 - AWG14 (Bei der Auswahl der Kabelgröße sind die relevanten Vorschriften zu beachten!)
- Das Gerät an die elektrische Versorgung anschließen (siehe Abschnitt „Stromanschluss“).
Installation des Einbau-Kühlgerätes DTI
Die Montagefläche des Schaltschrankes ist entsprechend dem beiliegenden Beiblatt mit einem rechteckigen Ausschnitt zu versehen.
Die Zeichnung auf dem Beiblatt zeigt die Lage der Lüftungsöffnungen nach der Gerätemontage.
- Ausschnitt für das Kühlgerät herstellen, falls im Schaltschrank noch nicht vorhanden (siehe Zeichnung auf beiliegendem Beiblatt). Grate an den Schnittkanten entfernen
- Das Kühlgerät (Pos. 1) von außen in den Ausschnitt einsetzen und so weit durchschieben, bis die Gerätedichtung am Schaltschrank (Pos. 2) anliegt. Den Schnappverschluss (Pos. 4) mit einem hörbaren Klicken von der Geräteoberseite aus schließen und das Gerät gegen Herausfallen sichern.
- Kühlgerät DTI
- Schaltschrankwand oder -tür
- Befestigungsfeder
- Schnappverschluss
- Auf der Innenseite des Schaltschrankes ist sicherzustellen, dass die im Lieferumfang enthaltenen Befestigungsfedern (Pos. 3) in ihren Positionen anliegen. Dazu die Federn von Hand komprimieren, sodass der Befestigungsbügel im Gehäuseausschnitt (Pos. A) fixiert werden kann.
Bei Schaltschränken mit Verstärkungsrahmen die Befestigungsfedern im hinteren Bereich der Gehäuseausschnitte (Pos. B) einsetzen. - Der Kondensatnotablauf befindet sich im Gerätesockel.
- Wird das Kühlgerät ohne Gerätehaube montiert, so sind das Erdungskabel und das Verbindungskabel zum Anzeigegerät auf der Haube anzustecken und diese auf das Kühlgerät zu montieren.
- Kabel gemäß Anschlussplan (siehe Geräterückseite) an die Steckverbinder (beiliegendes Paket) klemmen und am Gerät anschließen.
- Leiterquerschnitt: 0,5 – 2,5 mm², und/oder AWG20 – AWG14 (Bei der Auswahl des Kabelquerschnitts sind die relevanten Vorschriften zu beachten).
- Das Kühlgerät an die Stromquelle anschließen (siehe Abschnitt „Stromanschluss“).
Stromanschluss
- Das Kühlgerät muss über eine Trennvorrichtung mit einer Kontaktöffnung von mindestens 3 mm im ausgeschalteten Zustand an das Stromnetz angeschlossen werden.
- Der Kühlgeräte-Zuleitung darf keine Temperaturregelung in Reihe geschaltet werden.
Die auf dem Typenschild angegebene Sicherung ist als Leitungsschutz in Reihe zu schalten. - Stromanschluss und evtl. Reparaturen dürfen nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen.
Netzanschluss
Sowohl Netzspannung als auch Frequenz müssen den auf dem Typenschild des Kühlgerätes angegebenen Nennwerten entsprechen.

- Für die Verlegung des Stromversorgungskabels gibt es keine besonderen Anforderungen.
Achtung: Das Kühlgerät kann bei zu hoher Spannung beschädigt werden.
Bezieht sich auf Kühlgeräte für Nennspannungen 400 V/460 V.
Optional können einige Geräte, abweichend vom Standard (400 V/460 V), an eine andere Netzspannung angeschlossen werden (Spannungsbereich siehe Beiblatt). Dazu müssen die Zuleitungskabel am Transformator-Primärteil umgeklemmt werden.
Achtung! Das Kühlgerät kann durch falsche Drehrichtung beschädigt werden.
Vor dem Einschalten des Gerätes die Drehrichtung der Drehstromversorgung überprüfen, um Schäden am Kompressor zu vermeiden. Die Drehrichtung muss rechts (im Uhrzeigersinn) sein. Die korrekte Pin-Belegung wird durch eine leuchtende LED im Anschlussbereich angezeigt. Bei einer blinkenden oder dunklen LED muss die Pin-Belegung überprüft werden.
Türkontakt
Der Türkontakt wird vom Kühlgerät mit einer Kleinspannung (<20V, 20 mA) versorgt.
- Um Störeinflüsse zu vermeiden, wird der Einsatz eines geschirmten Kabels mit verdrillten Adernpaaren empfohlen. Die Schirmung kann einseitig am dafür vorgesehenen PE-Anschlusspunkt am Kühlgerät befestigt werden.
- Ist der Einsatz von geschirmten Kabeln nicht möglich, ist bei der Verlegung der Kabel darauf zu achten, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe von potenziellen Störquellen (z. B. Versorgungsleitungen, Bauteilen mit relativ hoher elektromagnetischer Emission) verlegt werden.
Es darf keine externe Spannung angelegt werden.
Wird kein Türkontaktschalter verwendet, sind die Anschlusskontakte zu brücken.
Zentrale Störmeldung
Für den Anschluss der Störmeldeleitung stehen 2 Anschlusskontakte bzw. Anschlussleitungen zur Verfügung (siehe Schaltplan auf dem Technischen Beiblatt).
Für die Verlegung der Störmeldeleitung gibt es keine besonderen Anforderungen.
Der Kontakt darf mit max. 230 V, 1A belastet werden.
Multimaster
(Optional, nur für Geräte mit Multi-Controller)
Für den Anschluss der Multimaster-Kabel stehen jeweils 2 Anschlusskontakte (Eingangs- und Ausgangsseite) zur Verfügung (siehe Anschlussplan auf der Gehäuserückseite).
Die Kontakte werden vom Kühlgerät mit Kleinspannung (< 20 V, 20 mA) versorgt.
Es darf keine externe Spannung angelegt werden.
- Um Störeinflüsse zu vermeiden, wird der Einsatz eines geschirmten Kabels mit verdrillten Adernpaaren empfohlen. Die Schirmung kann zu diesem Zweck beidseitig am dafür vorgesehenen PE-Anschluss des Kühlgerätes angeschlossen werden.
- Ist der Einsatz von geschirmten Kabeln nicht möglich, ist bei der Verlegung der Kabel darauf zu achten, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe von potenziellen Störquellen (z. B. Versorgungsleitungen, Bauteilen mit relativ hoher elektromagnetischer Emission) verlegt werden.
- Über den Bus können maximal 20 Geräte gesteuert werden.

Blockschaltbild der Multimaster-Verdrahtung
Weitere Informationen siehe auch Kapitel Multimaster – Bus.
Betriebsbedingungen
- Spannung muss innerhalb von ± 10% des angegebenen Wertes liegen. Frequenz muss innerhalb von ± 3 Hz des angegebenen Wertes liegen.
- Umgebungstemperatur muss unter 55°C liegen (Optionen siehe Beiblatt).
- Gerät so verwenden, dass die Kühlleistung dem tatsächlichen Bedarf entspricht.
- Nur das angegebene Kältemittel verwenden.
- Nur Original-Ersatzteile verwenden.
Inbetriebnahme und Funktion
Allgemeine Hinweise
Das Kühlgerät ist mit einer elektronischen Steuerung ausgestattet. Die angesaugte Schaltschrank-Innentemperatur wird von einem Temperatursensor gemessen. Mittels DIP-Schalter auf der Steuerplatine können verschiedene Schaltschranktemperaturen sowie obere Grenztemperaturen gewählt werden (siehe beiliegendes Beiblatt). Bei Geräten mit Multi-Controller erfolgt die Einstellung mittels USB-Kabel und der Konfigurationssoftware ECoolPLANT, einschließlich der USB-Treibersoftware. Ein Überschreiten der Grenztemperatur erzeugt einen Alarm. Bei Geräten mit Multi-Controller kann auch die untere Temperaturgrenze überwacht werden.
Umgebungsbedingungen und Temperatur im Schaltschrank müssen den im Beiblatt angegebenen Werten entsprechen.
Zu geringe Wärmeabfuhr am Wärmetauscher im externen Kreislauf (Verflüssiger)..
Das Kühlgerät darf nur mit Abdeckung betrieben werden, da sonst die Wärmeabfuhr am Verflüssiger nicht ausreicht und das Kühlgerät beschädigt werden kann.
Unmittelbar nach dem Einschalten der Betriebsspannung geht das Gerät in den Start-/Testmodus. Danach läuft der Verdampferlüfter weiter. Kompressor- und Verflüssigerlüfter laufen bei Bedarf an (die Temperatur des Schwellenwerts (Tset) wurde erreicht) oder werden ausgeschaltet (Temperatur niedriger als Schwellenwert (Tset)).
- Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, muss ein freier Ablauf des anfallenden Kondensats vorgesehen sein.
Anzeigeelemente
Das Kühlgerät mit Standard-Controller verfügt über eine Betriebsanzeige in Form einer LED an der äußeren Haube des Gerätes. Bleibt das Licht dieser Anzeige bei angelegter Versorgungsspannung an, zeigt dies an, dass sich das Gerät im normalen Betriebsmodus befindet. Tritt ein Fehler auf oder befindet sich das Gerät im Start- oder Testmodus, leuchtet diese Anzeige in verschiedenen Blinksequenzen auf, die die Fehlerdiagnose am Gerät erleichtern (siehe Abschnitte „Geräteeigenschaften“ und „Was tun, wenn“)
Das Kühlgerät mit Multicontroller verfügt über eine Temperaturanzeige.
Testmodus / Inbetriebnahme
Der Testmodus wird grundsätzlich nach erneutem Anschließen der Versorgungsspannung aktiviert und ist bei geschlossenem Türkontakt unabhängig von den momentanen Umgebungsbedingungen.
Zunächst durchläuft das Gerät einen 30-sekündigen Startmodus, gefolgt von einem 30-sekündigen Testmodus.
Geräteeigenschaften
| Modus | Zeitverlauf | Eigenschaften |
| Startmodus | t = 0s - < 30s t = 30s t = 32s |
Keine Funktion Interner Lüfter startet Externer Lüfter und Kompressor starten Blinksequenz der Statusanzeige: „off-dark-light-dark-off“ (aus-dunkel-hell-dunkel-aus). Fehlersignalkontakt ist geschlossen. |
| Testmodus | t >34s – 64s. | Kompressor und Lüfter bleiben während des Zeitraums in Betrieb. Blinksequenz der Statusanzeige: „off-dark-light-dark-off“ (aus-dunkel-hell-dunkel-aus). Fehlersignalkontakt ist offen. Sollte während des Testmodus ein Fehler auftreten, geht das Gerät in den Fehlermodus und die Statusanzeige leuchtet entsprechend dem Fehlerzustand auf (siehe Kapitel Fehlerdiagnose) |
Der Startmodus wird immer zusätzlich aktiviert, wenn der Türendschalter geschlossen ist (siehe Abschnitt „Türkontakt“)
Türkontakt
Um eine erhöhte Kondensatbildung zu vermeiden und aus Sicherheitsgründen sollte ein Türendschalter an die vorgesehenen Klemmen angeschlossen werden (siehe Schaltplan in der Innenverkleidung hinter dem internen Lüfter oder im beiliegenden Beiblatt)
Durch das Öffnen der Schaltschranktür und somit das Öffnen des Schalters werden alle Motoren des Kühlgerätes sofort ausgeschaltet. Nach dem Schließen der Tür wird der Startmodus (siehe Abschnitt „Geräteeigenschaften“) durchlaufen, der einen verzögerten Wiederanlauf des Kühlgerätes gewährleistet.
Zentrale Störmeldung
Die Signalisierung einer Störung im Kühlgerät erfolgt durch das Öffnen eines potenzialfreien Kontakts (siehe Abschnitt „Was tun, wenn“). Auf diese Weise wird auch ein Kabelbruch in der Störmeldeleitung signalisiert.
Energiemodus
(Optional, nur für Geräte mit Multi-Controller)
- Befindet sich das Kühlgerät 15 Minuten lang nicht im aktiven Kühlbetrieb, schaltet es in den Energiemodus. Dies wird im Rhythmus „Application error“ (Anwendungsfehler) (Folge 1) durch eine blinkende LED und mit „En“ im Display angezeigt.
- Der Energiemodus wird durch einen Kühlbefehl unterbrochen (Schaltschrank-Innentemperatur über der Solltemperatur, d.h. das Kühlgerät befindet sich im aktiven Kühlbetrieb). Der Kühlmodus wird beibehalten, bis die Solltemperatur (minus Hysterese) erreicht ist. Nach weiteren 15 Minuten schaltet das Gerät wieder in den Energiemodus.
- Treten im Energiemodus Gerätefehler auf, verhält sich das Kühlgerät entsprechend der Fehlerdiagnose.
- Wird die Solltemperatur (minus Hysterese) am externen Temperatursensor während des Energiemodus unterschritten, wird der interne Lüfter ausgeschaltet. Wird die Solltemperatur (plus Hysterese) am externen Temperatursensor überschritten, wird der interne Lüfter eingeschaltet.
- Solange kein Fehler im Gerät auftritt, ist der Störmeldeausgang des Gerätes im Energiemodus geschlossen (kein Fehler).
Multimaster – Bus
(Optional, nur für Geräte mit Multi-Controller)
In der Multimaster-Konfiguration wird der Kühlbetrieb von dem Kühlgerät initiiert, das zuerst den Betriebsschwellenwert (Tsetp. + 2K) erreicht. Alle an den Multi-Master-Bus angeschlossenen Kühlgeräte schalten in den Kühlbetrieb. Der Kühlmodus wird von dem Gerät beendet, das als letztes den Betriebsschwellenwert (Tsetp. - 2K) unterschreitet.
Bei allen Kühlgeräten, die in Kombination über eine Multi-Master-Steuerung betrieben werden, wird die Ausführung der Energiefunktion durch den Kühlbefehl eines der Geräte aus der Kombination abgeschaltet.
Nach dem letzten Kühlbefehl kehren die Kühlgeräte nach Ablauf der eingestellten Verzögerungszeit in den Energiemodus zurück.
Einstellmöglichkeiten
Mittels DIP-Schalter (Standard-Controller) oder über die USB-Schnittstelle (Multi-Controller) können verschiedene Schaltschranktemperaturen sowie Grenztemperaturen ausgewählt werden.
Die Position des DIP-Schalters auf der Steuerplatine ist im Schaltplan dargestellt.
Die Codierungsmöglichkeiten sind auf dem Schaltplan (Standard-Controller) dargestellt. Der Schaltplan ist an der Innenverkleidung hinter dem internen Lüfter angebracht und im beiliegenden Beiblatt abgebildet.
Ausgehend von einer bestimmten Solltemperatur im Schaltschrank kann eine obere Grenztemperatur ausgewählt werden, die bei Überschreitung einen Alarm erzeugt. Bei Geräten mit Multi-Controller kann auch die untere Temperaturgrenze überwacht werden. Werkseinstellungen siehe beiliegendes Beiblatt.
Hinweis:
Das ECoolPLANT Service Kit (Artikel-Nr.: 18310000002) kann in Kombination mit einem PC zur optimalen Wartung, Diagnose und Gerätestatusüberwachung von Kühlgeräten mit Multi-Controllern verwendet werden.
Das ECoolPLANT Service Kit ist ein Pfannenberg Softwarepaket, das mit Hilfe des mitgelieferten USB-Kabels (Typ A/B) die Visualisierung folgender Informationen ermöglicht:
- Gerätedaten/Status
- Parametereinstellungen
- Temperaturaufzeichnung
- Fehlerspeicherinformationen
Detailliertere Informationen zur ECoolPLANT Software und die Möglichkeit, die Software kostenlos herunterzuladen, finden Sie im Internet unter www.pfannenberg.com;
Änderungen an den werkseitig eingestellten Geräteparametern dürfen nur von autorisiertem Personal vorgenommen werden!
Trennen Sie das Kühlgerät vor dem Ändern der DIP-Schaltereinstellungen vom Netz. Andernfalls werden die geänderten Einstellungen nicht übernommen.
Reinigung und Wartung
Gefahr!
Trennen Sie das Kühlgerät vom Netz, bevor Sie Reinigungs- oder Wartungsarbeiten durchführen.
Reinigung
Die Reinigungsintervalle hängen von den jeweiligen Betriebsbedingungen ab. Beachten Sie insbesondere die folgenden Anweisungen.
- Reinigen Sie den Wärmetauscher regelmäßig.
- Reinigen Sie den Wärmetauscher mit einer weichen Bürste oder Druckluft.
- Wir empfehlen, die Kondensatablauföffnung regelmäßig zu überprüfen.
Gehen Sie wie folgt vor:
- Trennen Sie das Kühlgerät von der Stromversorgung.
- Abnehmen der Gerätehaube:
Schrauben (A) entfernen.
Haube ca. 20° kippen.
Erdungskabel und Kabel der Anzeigeeinheit an der Innenseite der Haube entfernen.
Anschließend die Haube ca. 15mm anheben und aus den Schlitzen in der Grundplatte (B) ziehen.
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- Wärmetauscher reinigen
Schützen Sie die elektrischen Komponenten vor Leckagen.
Beschädigung der Lamellen.
Verwenden Sie keine spitzen oder scharfkantigen Gegenstände. Die Rippen dürfen während des Reinigungsvorgangs nicht zusammengedrückt oder beschädigt werden.
Beschädigung elektrischer Verbindungen an der Abdeckhaube
Wird die Abdeckhaube entfernt, müssen die elektrischen Steckverbindungen an der Innenseite von Hand gelöst werden. Beim Anbringen nicht vergessen anzustecken!!
- Sind die Kühlgeräte mit einem Frontfilter ausgestattet, reinigen Sie die Filtermatte regelmäßig. Die Reinigungsintervalle bzw. die Intervalle für den Austausch der Filtermatte hängen hauptsächlich von den Umgebungsbedingungen (Luftverschmutzung) ab.
- Sie können die Filtermatte mit auf 40°C erhitztem Wasser und handelsüblichem mildem Reinigungsmittel spülen. Trockenen Schmutz können Sie durch leichtes Ausklopfen, Staubsaugen oder Ausblasen entfernen.
Beschädigung der Filtermatte.
Die Filtermatte nicht auswringen. Einen zu starken Wasserstrahl vermeiden.
- Ist die Filtermatte ölig oder fettig, ersetzen Sie diese.
Wartung
Der Kühlkreislauf ist als wartungsfreies, hermetisch geschlossenes System werkseitig mit dem notwendigen Kältemittel befüllt, auf Dichtigkeit geprüft und einem Funktionsprobelauf unterzogen. Das Kühlgerät ist weitgehend wartungsfrei. Die Komponenten des externen Luftkreislaufs erfordern je nach Umgebungsbedingungen Wartung und Reinigung (siehe Abschnitt „Reinigung und Wartung“).
Nach jeder Wartung sollte die volle Leistungsfähigkeit des Kondensatablaufs überprüft werden.
Stilllegung
Wird das Kühlgerät längere Zeit nicht benutzt, trennen Sie es vom Netz. Stellen Sie sicher, dass unbefugte Personen das Kühlgerät nicht starten können.
Wird das Kühlgerät nicht mehr benötigt, muss es von autorisiertem Fachpersonal gemäß allen geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. (siehe auch Abschnitt „Allgemeine Informationen“)
Es ist unbedingt erforderlich, dass das Kältemittel im Kühlsystem ordnungsgemäß abgesaugt wird. Kältemittelemissionen müssen verhindert werden.
Was tun, wenn
... trotz aller Sorgfalt eine Störung auftritt?
Überprüfen Sie zuerst die folgenden Punkte. Wenn die Störung dadurch nicht behoben wird, wenden Sie sich an einen autorisierten Fachhändler.
Allgemeine Fehler
- Keine Meldung über die Serviceanzeige
| Störung | Mögliche Ursache(n) | Abhilfe |
| Gerät kühlt nicht, Lüfter im inneren Luftkreislauf läuft | Temperatureinstellung zu hoch. | Temperatureinstellung prüfen. |
Gerät kühlt nicht ausreichend | Grenzwerte für den Einsatz überschritten. | Umgebungstemperatur und interne Belastung prüfen. |
| Kältemittelmangel. | Autorisierten Fachhändler rufen, Gerät auf Undichtigkeiten prüfen. | |
| Wärmetauscher verschmutzt. | Wärmetauscher reinigen. | |
| Lüfter im inneren Luftkreislauf defekt. Lüfter im äußeren Luftkreislauf defekt. | Autorisierten Fachhändler rufen, Lüfter ersetzen. | |
| Luftzirkulation im Schaltschrank nicht ordnungsgemäß. | Baugruppen und Luftzirkulation im Schaltschrank prüfen. Lufteinlass und -auslass in/aus dem Kühlgerät in den Schaltschrank müssen ungehindert sein. | |
Gerät kühlt nur unregelmäßig | Codierschalter falsch eingestellt oder defekt. | Höhere Temperatur am Thermostat einstellen. |
Kondensat sammelt sich im Schaltschrank | Ausblastemperatur zu niedrig. | Schaltschranktür schließen. |
| Schaltschrank nicht ausreichend abgedichtet. | Undichtigkeit am Schaltschrank beheben. | |
Kondensat läuft nicht ab | Kondensatablauf verstopft. | Kondensatablauf reinigen. Der Kondensatablaufschlauch muss nach unten geneigt sein und darf keine Biegung aufweisen. |
Kondensat läuft aus dem Gerät | Der Kondensatverdampfer ist defekt oder es sammelt sich zu viel Kondensat an. | Die Sicherungen für den Kondensatverdampfer ersetzen. |
| Schaltschrank nicht ausreichend abgedichtet. | Undichtigkeit am Schaltschrank beheben. |
Fehlerdiagnose
- Meldung über die Serviceanzeige
Tritt eine Störung am Kühlgerät auf, geht die Statusanzeige in den Blinkmodus über, der in Verbindung mit den Geräteeigenschaften die erste Fehlerdiagnose erleichtern soll.
Blinksequenzen im Störmodus können sein:
| Statusanzeige, Blinkfolge 1: (Bedienfehler) | | (5s, 1s, 1s, 1s) mit periodischer Wiederholung |
| Statusanzeige, Blinkfolge 2: (Gerätestörung) | | (1s, 1s) mit periodischer Wiederholung |
| Statusanzeige, Blinkfolge 3: (Test-/Inbetriebnahme-Modus) | | (1s, 1s, 1s, 1s) mit periodischer Wiederholung |
Pfannenberg Geräte mit Multi-Controller
Bei der Verwendung eines Geräts mit Multi-Controller erfolgt die Fehleranzeige in Form eines Fehlercodes auf der Temperaturanzeige. Zur Klassifizierung des Fehlercodes siehe die „Operating Instructions Temperature display unit" (Bedienungsanleitung Temperaturanzeigegerät), die der Gerätedokumentation beiliegt.
Hinweis:
Die Ablesbarkeit der Anzeige kann durch elektromagnetische Störungen eingeschränkt sein.
Pfannenberg Geräte mit Standard-Controller
Die folgende Tabelle beschreibt die technische Ursache sowie die Fehlerbehebung in Abhängigkeit von den Geräteeigenschaften.
| Pos. | Geräteeigenschaften | Technische Ursachen | Fehlerbehebung | |
| 1 | Kompressor: | AUS | Es liegt keine Spannungsversorgung am Gerät an. | Vorsicherung prüfen und/oder Versorgungsspannung anschließen |
| Innenlüfter: | AUS | |||
| Außenlüfter: | AUS | |||
| Status-LED: | AUS | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 2 | Kompressor: | EIN | Der Testmodus des Gerätes ist aktiv. Dieser Modus wird spätestens nach 60 s automatisch verlassen. | Das Gerät schaltet nach jeder neuen Verbindung zur Stromversorgung einmalig in den Testmodus. Keine Fehlerbehebung erforderlich. |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | EIN | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 3) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 3 | Kompressor: | AUS | Der Eingang für den Türendschalter ist offen, z.B. infolge einer nicht geschlossenen Schaltschranktür oder einer nicht gesetzten Brücke. | Brücke einlegen, Türkontaktschalter schließen oder bei aktiviertem Türkontaktschalter die Tür schließen |
| Innenlüfter: | AUS | |||
| Außenlüfter: | AUS | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 1) | |||
| Fehlersignalkontakt: | geschlossen | |||
| 4 | Kompressor: | AUS | Hochdruckpressostat oder Motorschutzschalter hat angesprochen (Überhitzung) oder Falsche Anschlussbelegung. Kompressor schaltet nach behobener Störung (Abkühlung) mit einer Verzögerung von 30 s automatisch wieder ein. | Filter reinigen oder ersetzen oder Wärmetauscher im externen Kreislauf reinigen. Gegebenenfalls die Verlustleistung im Schaltschrank zur installierten Kühlleistung des Klimagerätes überprüfen. Anschlussbelegung prüfen, siehe Kapitel falsche Phasenfolge |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | AUS | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 2) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 5 | Kompressor: | AUS | Geräteeinstellung mittels Codierschalter an der Steuerelektronik ist nicht plausibel. Die Geräteeinstellung muss geändert werden. | Die Bedienungsanleitung beachten und die Codierung des Codierschalters beachten. |
| Innenlüfter: | AUS | |||
| Außenlüfter: | AUS | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 1) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 6 | Kompressor: | EIN | Die obere Temperaturgrenze (T L2) des Schaltschranks wurde überschritten. | Filter reinigen oder ersetzen oder Wärmetauscher im externen Kreislauf reinigen. Gegebenenfalls die Verlustleistung im Schaltschrank zur installierten Kühlleistung des Klimagerätes überprüfen. |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | EIN | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 1) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 7 | Kompressor: | AUS | Die untere Temperaturgrenze des Schaltschranks wurde überschritten oder der Wasserstand in der Kondensatsammelschale ist zu hoch (nur bei optionaler Füllstandsüberwachung). | Zusätzlich bei Bedarf eine Heizung oder ein Heizlüfter installieren. Ablauf auf Verstopfung oder Verschmutzung prüfen. Den korrekten Einbau des Ablaufschlauchs prüfen. Beachten Sie, dass besonders viel Kondensat entsteht, wenn der Schaltschrank schlecht abgedichtet ist oder die Türen ständig geöffnet sind. |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | AUS | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 1) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 8 | Kompressor: | EIN | Der Temperatursensor TS1 ist defekt oder wurde nicht erkannt. | Den Kontaktsensor TS1 ersetzen oder die komplette elektronische Steuerung mit fest verdrahtetem Temperatursensor ersetzen. Wenden Sie sich an die Serviceabteilung. |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | EIN | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 2) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
| 9 | Kompressor: | normale Regelcharakteristik | Im Schaltschrank ist bei einem Kurzschluss im Luftkreislauf* keine effektive Kühlung des Schaltschranks möglich. Eine Klimatisierung wird in kurzen Taktzeiten angefordert. | Die Leistungskomponenten im Schaltschrank umplatzieren oder das Kühlgerät umplatzieren. Je nach Raumsituation als Alternative ein Dachkühlgerät oder Seitenwandkühlgerät auswählen. |
| Innenlüfter: | EIN | |||
| Außenlüfter: | normale Regelcharakteristik | |||
| Status-LED: | blinkend (Folge 1) | |||
| Fehlersignalkontakt: | offen | |||
* Luftkurzschluss: Ein Luftkurzschluss entsteht, wenn kühle Luft am Luftauslass des Kühlgerätes durch davor direkt verbaute Leistungskomponenten in ungünstiger Weise nicht in den Schaltschrank, sondern direkt zum Lufteinlass des Kühlgerätes geführt wird. Die Folge ist eine Überhitzung der Leistungskomponenten durch mangelnde Kühlung.
Störung nicht behoben?
Sollte die Störung jetzt nicht behoben sein, wenden Sie sich bitte an autorisiertes Fachpersonal. (technical.support@pfannenberg.com)
Sicherheit
Die von Pfannenberg hergestellten Kühlgeräte sind zur Wärmeabfuhr aus Schaltschränken (IP 54) konzipiert. Bei jedem Kühlprozess kann Kondensat entstehen. Das Kühlgerät ist nur für den stationären Betrieb geeignet.
Das Kühlgerät darf nur unter den auf dem beiliegenden Zusatzblatt angegebenen Umgebungsbedingungen verwendet werden.
Das Kühlgerät ist weitgehend wartungsfrei (siehe Abschnitt „Cleaning and Maintenance“ (Reinigung und Wartung)).
Jede andere Verwendung gilt als nicht autorisierte Verwendung, wodurch jede Garantie ungültig wird.
Die elektrische Ausrüstung muss regelmäßig überprüft werden. Eventuelle Fehler wie lose Verbindungen oder verschmorte Kabel müssen sofort behoben werden.
Arbeiten am Kühlsystem und an elektrischen Komponenten dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Die Einhaltung der geltenden Sicherheits- und Umweltvorschriften ist zwingend erforderlich.
Trennen Sie das Kühlgerät vor Reinigungs- oder Wartungsarbeiten vom Netz. Es dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden. Ersatzteile finden Sie auf dem beiliegenden Zusatzblatt oder unter www.pfannenbergspareparts.de.
Referenzen
Anleitung herunterladen
Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.
Pfannenberg DTS, DTI 6x01 Handbuch herunterladen

