Signaleinkopplung in
nichtmetallische
Rohrleitungen
Besonderheiten bei der
Sondenortung
4.1.2.4 Signaleinkopplung in nichtmetallische Rohrleitungen
Mit Hilfe der FlexSonde GOK50-R kann das Sendersignal, wie im folgenden Bild
dargestellt, in nichtmetallische Rohrleitungen übertragen werden.
Alternativ können auch andere aktive Sonden (wie z.B. Kamerasonden) passender
Frequenz (siehe Technische Daten) mit Hilfe des Empfängers geortet werden. Für
detaillierte Hinweise zur Vorgehensweise, sollte dabei stets die Bedienungsanleitung
des verwendeten Produktes herangezogen werden.
Sowohl die FlexSonde GOK50-R als auch eine aktive Sonde sind als Zubehör zum
Easyloc RxTx Ortungssystem erhältlich (siehe auch Abschnitt 3 Systemüberblick,
Seite 3-10).
Bei der Signaleinkopplung in nichtmetallische Leiter sollten die folgenden Richtlinien
beachtet werden:
• Die Ortung einer Sonde erfolgt immer – im Gegensatz zur Leitungsortung –
kreuzend zur Sonde. Das heißt, der Griff des Empfängers verläuft nicht parallel,
sondern kreuzend zur Sonde.
• Führen sie zuerst ein paar Übungen an einer freiliegenden Sonde durch, bevor
sie die Sonde in den Kanal schieben.
• Das stärkste Signal wird empfangen, wenn der Empfänger direkt über der
Sonde und lotrecht zu deren Verlauf steht (wie im Bild dargestellt).
Ein Sondensignal besteht immer aus drei „Signalbergen". Dies bedeutet, dass
jeweils vor und nach dem stärksten Hauptsignal auch noch je ein weiteres
schwächeres Signal geortet werden kann.
Daher sollte bei jeder Ortung stets auch vor und nach dem georteten Signal nach
möglichen weiteren Signalen gesucht werden. Nur über dem Hauptsignal, also dem
stärksten Signal, liefert die Tiefenmessung ein korrektes Ergebnis.
Wenn der Empfänger mit automatischer Empfindlichkeitsregelung verwendet wird,
werden diese Signale im Normalfall ausgeblendet.
4-20