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Rs485-Schnittstelle (Modbus) - Esa Rcm-W2-Ab Produktinformation

Allstromsensitives differenzstrom-messgerät
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4.5

RS485-Schnittstelle (Modbus)

Das RCM-W2-AB verfügt über eine Modbus-Schnittstelle (RS485) und arbeitet mit
dem Modbus-RTU-Protokoll als Slave. Werkseitig ist die Geräteadresse 1 und die
Baudrate auf 19200 Baud eingestellt.
Bus-Struktur
Die Busstruktur der einzelnen Modbus-Segmente ist grundsätzlich linienförmig. In ei-
nem Modbus-Segment können bis zu 247 Teilnehmer angeschlossen werden. Ist das
anfallende Datenvolumen der Modbus-Teilnehmer zu groß, ist die Anzahl der Teil-
nehmer zu reduzieren. Am Anfang und am Ende eines Segments wird das Kabel mit
Widerständen abgeschlossen.
Abb. 7:
vereinfachtes Anschlussschema der RS485-Schnittstelle (Beispiel)
Abschlusswiderstände
Die Datenleitung B+/A- eines Modbus-Segmentes müssen am Anfang und Ende im-
mer mit einem Abschlusswiderstand von 120 Ω zur Vermeidung von Reflexionen ver-
sehen werden (Terminierung).
Abschirmung
Verbindungen über die Modbus-Schnittstelle (RS485) erfolgen mit einem verdrillten
und geschirmten Kabel. Für eine ausreichende Schirmwirkung muss die Abschir-
mung an einem Ende des Kabels großflächig mit geerdeten Gehäuse- oder Schrank-
teilen verbunden werden.
Anschluss
Die verdrillten Adern des Kabels müssen an die Klemmen „B+" und „A-" angeschlos-
sen werden. Um Potenzialdifferenzen zwischen mehreren RCM-W2-AB auszuglei-
chen, müssen die Masseklemmen aller Geräte am Bus miteinander verbunden wer-
den. Für den Potenzialausgleich wird das zweite verdrillte Adernpaar des Buskabels
verwendet. An jeder Masseklemme müssen beide Adern angeschlossen werden. Die
Masseleitung aus den beiden Adern muss an einem Ende des Buskabels mit PE
verbunden werden.
PI RCM-W2-AB, Version 1.1, Stand: 04-2021
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