Bleibt der Stromverlauf nach Ablauf der Rücksetzverzögerungszeit unterhalb der Hyste-
rese, werden die Meldungen und der Digitalausgang zurückgesetzt.
Beispiel:
Parametrierung:
Abb. 6:
Auswirkungen der Verzögerungszeiten auf Meldungen
4.3
Extremwertspeicherung
Das RCM-W2-AB speichert für jeden Stromkanal die aufgetretenen Minimal- und Ma-
ximalwerte der Differenzstrommessung mit Zeitstempel.
Die gespeicherten Extremwerte können kanalweise im Display angezeigt und zurück-
gesetzt sowie über Modbus ausgelesen werden.
4.4
Messwertspeicher/Historische Daten
Das RCM-W2-AB legt zyklisch Datensätze von Messwerten im internen Speicher ab.
Dies ermöglicht eine spätere Auswertung/Reporterzeugung. Der geräteinterne Spei-
cher dient als Puffer für die Messwertdatenbank der Auswertungssoftware, die sich
gemäß Zeitplan (z. B. monatlich) mit dem RCM-W2-AB verbindet, um die Datensätze
auszulesen. Bei einer Verbindung werden die gesammelten Daten gelesen und in die
Datenbank eingeordnet, sodass eine lückenlose Historie entsteht.
Der Messwertspeicher wird umlaufend beschrieben (Prinzip Ringspeicher). Ist der
Speicher voll, werden die ältesten Daten überschrieben. Der Zeitraum bis zum Über-
schreiben der gespeicherten, historischen Daten ist abhängig vom Messintervall
PI RCM-W2-AB, Version 1.1, Stand: 04-2021
Überschreiten von Warn- und Alarmschwellen mit Signalverläufen
Digitalausgang reagiert auf Alarmschwelle
(Meldungen sind beim Überschreiten von Warn- und Alarmschwel-
len nach Ablauf der Verzögerungszeit über Modbus abrufbar.)
Verzögerungszeit t
> 0 s
v
Rücksetzverzögerungszeit t
> t
vr
v
11