AMP 2032
Signalverarbeitung
Die Signalverarbeitungsbaugruppe erhält ihr Eingangssignal vom Multiplexer.
Es durchläuft einen programmierbaren Verstärker sowie ein Bandfilter. Man
kann zwischen den Filterbereichen 3 .. 300 Hz für Hubkolbenmaschinen und 10
.. 1000 Hz nach DIN ISO 2373 umschalten. Die Verstärkung wird durch Leucht-
dioden angezeigt. Die Weiterverarbeitung des nun in Pegel und Frequenzbe-
reich angepassten Signals erfolgt im Mikrocontroller der Baugruppe MPU 2010.
Eine BNC-Buchse an der Frontseite liefert das ungefilterte Verstärkerausgangs-
signal der Schwingbeschleunigung. Hier können Frequenzanalysatoren, Daten-
sammler, Oszilloskope und andere Messgeräte angeschlossen werden. Damit
ist es für den Service-Fachmann möglich, nach einer gemeldeten Alarmüber-
schreitung eine Frequenzanalyse durchzuführen, um die Ursache der erhöhten
Schwingstärke genauer zu lokalisieren.
Das M2016 besitzt zwei AMP 2032 - Module.
ALD 2071 / 72 / 73
Diese Baugruppen bilden die Schnittstelle zwischen dem M2000 und der be-
trieblichen MSR-Technik. Es sind 16 potentialfreie Relaiskontakte vorhanden.
Diese sind in zwei Gruppen unterteilt: 8 Relaisausgänge für den Zustand
„Warnung" und 8 Relaisausgänge für den Zustand „Alarm". Die ALD 2071 ent-
hält zusätzlich ein Eigenüberwachungsrelais, das den ordnungsgemäßen Über-
wachungsbetrieb signalisiert. Alle Warn- und Alarmzustände können durch
Leuchtdioden auf einen Blick erfasst werden. Die Relaisausgänge sind an
Klemmleisten im Anschlussraum des M2000 erreichbar, der durch Aufklappen
des Gehäuseoberteils zugänglich wird.
Im M2016V mit 16 Schwingungskanälen sind eine ALD 2071 und eine ALD
2072 vorhanden. Das M2016+ besitzt ein ALD 2071 für die 8 Schwingungska-
näle sowie zwei ALD 2073 für obere und untere Grenzwerte der Hilfsgrößen.
MPU 2010
Mikroprozessorsteuerung
Alle bisher beschriebenen Baugruppen werden durch die MPU 2010 gesteuert.
Diese Lösung sichert eine größtmögliche Flexibilität in der Gerätekonfiguration.
Arithmetische Operationen, wie Integration, Effektivwertbildung und Schwell-
wertvergleich, werden von einem 16 Bit - Mikrocontroller ausgeführt. Komforta-
ble Funktionen, z.B. Auto-Ranging und Auto-Kalibrierung sind ebenfalls mög-
lich. Die Baugruppe enthält ein alphanumerisches 2 x 16 Zeichen - LCD mit
Hintergrundbeleuchtung. Alle Eingaben erfolgen über 4 Pfeiltasten und eine
ENTER-Taste. Die Bedienerführung geschieht durch leichtverständliche Dis-
playausschriften. Im Überwachungsbetrieb zeigt die Anzeige aufeinanderfolgend
die Messwerte der angemeldeten Eingänge an, einschließlich Maßeinheit und
Kanalnummer. Bei Stromausfall werden alle wichtigen Daten in einem batterie-
gepufferten CMOS-RAM gesichert. Beim Wiedereinschalten des Gerätes wer-
den zufällige Alarmzustände unterdrückt. Die MPU 2010 - Baugruppe besitzt
eine RS-232 - Schnittstelle für die serielle Datenübertragung zwischen dem
M2000 und einem PC.
Gehäuse
Das M2000 besitzt ein robustes, wassser- und staubgeschütztes 19-Zoll-
Gehäuse aus Aluminiumguss mit Schutzgrad IP65. Das Oberteil kann zur Seite
geklappt werden wodurch die Klemmanschlüsse für Sensoren, Relais und
Stromversorgung einfach zugänglich sind.
Eine abschließbare Klarsichthaube verhindert unbefugte Bedienung und ge-
währleistet gleichzeitig die Ablesbarkeit aller wichtigen Parameter auf einen
Blick.
Alarm-Relais
HP
Filter
LP
8 0 d B
6 0 d B
4 0 d B
2 0 d B
AMP 2032
W
1
A
W
2
A
W
3
A
W
4
A
W
5
A
W
6
A
W
7
A
W
8
A
ALD 2070
M2000
Metra Radebeul
Germany
Kanal 11: o.k.
v = 4,6 mm/s
Enter
MPU 2010
IP65