Maschinenüberwachungssystem
M2000
Schwingungen und ihre Folgen
Vibrationen entstehen als Nebenprodukt an jeder
rotierenden Maschine. Gut gewartete Maschinen
werden im allgemeinen nur geringe Schwingun-
gen erzeugen. Eine Vielzahl von Faktoren lässt
jedoch die Schwingstärke allmählich ansteigen.
Das können Abnutzungserscheinungen, defor-
mierte Teile, Getriebeschäden, Anbackungen an
Lüftern und viele andere Ursachen mehr sein.
Infolgedessen ändern sich die dynamischen Ei-
genschaften der Maschine und Lager werden
stärker beansprucht. Ursache und Wirkung ver-
stärken sich mitunter gegenseitig. Das wird sich
negativ auf die Produktionsqualität auswirken.
Schlimmer noch ist ein überraschender Total-
ausfall, der große Verluste zur Folge haben
kann.
28
18
11
7
Noch zulässig
4,5
2,8
1,8
1,1
0,7
Beurteilungsstufe:
0,45
0,28
Gruppe K
Gruppe M
Kleinmaschinen
Mittlere Maschinen
Schwingstärke und Maschinengröße nach VDI 2056
Stationär oder zyklisch?
Die Entscheidung liegt bei Ihnen, ob Sie Ihre Ma-
schinen dauernd oder nur von Zeit zu Zeit überwa-
chen wollen. Für die zyklische Messung ist Vor-
aussetzung, dass die Messpunkte an der Maschine
zugänglich sind, damit der Schwingungsaufnehmer
eines transportablen Messgerätes angekoppelt
werden kann. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass
Veränderungen nicht vor dem nächsten Messter-
min festgestellt werden. Für zyklische Messungen
empfehlen wir unsere Schwingstärkemessgeräte
im Taschenformat VM 12 und VM13 .
Ein stationäres Überwachungssystem ist in der
Lage, Veränderungen des Schwingungsverhaltens
innerhalb weniger Sekunden zu melden. Es arbei-
tet vollautomatisch. Voreingestellte Alarmschwell-
werte schalten Relais, die mit der MSR-Technik
des Betriebes gekoppelt werden können, um Not-
abschaltungen oder Warnsignale auszulösen. Die-
se und zahlreiche andere Möglichkeiten bietet
Ihnen das
Unzulässig
Brauchbar
Gut
Gruppe G
Gruppe T
Großmaschinen
Turbomaschinen
M2000
Metra Radebeul
ICP
ICP
W
W
1
1
1
1
Channel 11: o.k.
A
A ct
A
A ct
W
ICP
W
ICP
v =
2
2
2
2
A ct
A ct
A
A
W
ICP
W
ICP
HP
HP
3
3
3
3
Filter
Filter
A
A ct
A
A ct
LP
LP
ICP
ICP
W
W
4
4
4
4
A
A ct
A
A ct
ICP
ICP
W
8 0 d B
W
8 0 d B
5
5
5
5
A
A ct
A
A ct
6 0 d B
6 0 d B
W
ICP
W
ICP
6
6
6
6
A ct
4 0 d B
A ct
4 0 d B
A
A
W
ICP
2 0 d B
W
ICP
2 0 d B
7
7
7
7
A ct
A ct
A
A
ICP
ICP
W
W
8
8
8
8
A
A ct
A
A ct
AL D 2 07 0
MP X 2 05 0
AMP 203 2
AL D 2 07 0
MP X 2 05 0
AMP 203 2
MP U 20 10
Abhilfe durch
vorbeugende Instandhaltung
Die Maschinenschwingungen sind ein aussagefähi-
ger Indikator des Wartungszustandes. Schwin-
gungsüberwachung kann einen Maschinenausfall
vorhersagen, bevor es zu spät ist. Folglich ist
Wartung nur dann erforderlich, wenn die Mess-
werte dies anzeigen.
Eine sehr aussagefähige Methode ist die Fre-
quenzanalyse
des
trums. Da hierzu kostspielige Messtechnik und viel
Erfahrung nötig sind, bleibt diese Methode auf
besonders
kritische
schränkt.
Einen guten Kompromiss zwischen Aussagekraft
und Aufwand bildet die Effektivwertüberwachung
der Schwingstärke (Schwinggeschwindigkeit) im
Bereich von 10 bis 1000 Hz.
Die folgenden Standards beschreiben Anforderun-
gen und Verfahren der Schwingungsüberwachung:
• ISO 10 816 (ersetzt ISO 2372)
• ISO 2954
• DIN 45 666
• VDI 2056
und abgeleitete Standards.
Einige
Normen
geben
Schwingstärke an, die sich an Maschinengröße,
Fundament und Leistung orientieren (siehe Dia-
gramm).
Maschinenüberwachungssystem M2000.
German y
4,6 mm/s
Enter
Breitband-Schwingungsspek-
Anwendungsgebiete
Richtwerte
für
be-
die