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Grunbeck spaliQ Professional Betriebsanleitung

Mess- und regelanlage
Inhaltsverzeichnis
Wir verstehen Wasser.
Mess- und Regelanlage | spaliQ Professional
Betriebsanleitung
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Grunbeck spaliQ Professional

  • Seite 1 Wir verstehen Wasser. Mess- und Regelanlage | spaliQ Professional Betriebsanleitung...
  • Seite 2 Zentraler Kontakt Deutschland Vertrieb +49 9074 41-0 Service +49 9074 41-333 service@gruenbeck.de Erreichbarkeit Montag bis Donnerstag 7:00 - 18:00 Uhr Freitag 7:00 - 16:00 Uhr Technische Änderungen vorbehalten. © by Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Originalbetriebsanleitung Stand: Oktober 2022 Bestell-Nr.: 100142280000_de_014...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einstellungen vornehmen .........50 Einführung ..............4 Anlage konfigurieren ..........53 Serviceinformationen ..........57 Gültigkeit der Anleitung ..........4 Kalibrierung durchführen ..........58 Mitgeltende Unterlagen ..........4 Kommunikationsschnittstelle Modbus.......63 Produktidentifizierung ..........5 7.10 Anschluss/Einstellung Modbus RTU......63 Verwendete Symbole ..........6 7.11 Anschluss/Einstellung Modbus TCP/IP ....63 Darstellung von Warnhinweisen ........
  • Seite 4: Einführung

    Ausführung abweichen. Gültigkeit der Anleitung Diese Anleitung ist für folgendes Produkt gültig: ● Mess- und Regelanlage spaliQ Professional ● Sonderausführungen, die im Wesentlichen den aufgeführten Standardprodukten entsprechen. Informationen zu Änderungen finden Sie in diesen Fällen auf dem jeweils beiliegenden Hinweisblatt.
  • Seite 5: Produktidentifizierung

    Einführung Produktidentifizierung Anhand der Produktbezeichnung und der Bestell-Nr. auf dem Typenschild können Sie ihr Produkt identifizieren. ► Prüfen Sie, ob die in Kapitel 1.1 angegebenen Produkte mit Ihrem Produkt übereinstimmen. Das Typenschild finden Sie auf der Montageplatte. Bezeichnung Bezeichnung Betriebsanleitung beachten Bemessungsaufnahme Entsorgungshinweis Schutzart/Schutzklasse...
  • Seite 6: Verwendete Symbole

    Einführung Verwendete Symbole Symbol Bedeutung Gefahr und Risiko wichtige Information oder Voraussetzung nützliche Information oder Tipp schriftliche Dokumentation erforderlich Verweis auf weiterführende Dokumente Arbeiten, die nur von Fachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur von Elektrofachkräften durchgeführt werden dürfen Arbeiten, die nur vom Kundendienst durchgeführt werden dürfen Darstellung von Warnhinweisen Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beachten müssen.
  • Seite 7: Anforderungen An Das Personal

    Einführung Anforderungen an das Personal Während der einzelnen Lebensphasen des Produkts führen unterschiedliche Personen Arbeiten am Produkt aus. Die Arbeiten erfordern unterschiedliche Qualifikationen. 1.6.1 Qualifikation des Personals Personal Voraussetzungen • Keine besonderen Fachkenntnisse Bediener • Kenntnisse über die übertragenen Aufgaben •...
  • Seite 8: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit Sicherheitsmaßnahmen ● Betreiben Sie Ihr Produkt nur, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß installiert wurden. ● Beachten Sie die örtlich gültigen Vorschriften zum Trinkwasserschutz, zur Aufbereitung von Schwimmbeckenwasser, zur Unfallverhütung und zur Arbeitssicherheit. ● Nehmen Sie keine Änderungen, Umbauten, Erweiterungen oder Programmänderungen an Ihrem Produkt vor.
  • Seite 9 Sicherheit ● Lassen Sie elektrische Arbeiten an der Anlage nur von einer Elektrofachkraft durchführen. ● Schalten Sie bei Beschädigungen von spannungsführenden Komponenten die Spannungsversorgung sofort ab und veranlassen Sie eine Reparatur. ● Schalten Sie die Versorgungsspannung vor Arbeiten an elektrischen Anlagenteilen ab.
  • Seite 10: Schutzbedürftige Personengruppe

    Sicherheit ● Chemikalien könnten bei falscher Lagerung ihren Aggregatzustand ändern, auskristallisieren, ausgasen oder ihre Wirksamkeit verlieren. Lagern und verwenden Sie die Chemikalien nur bei den angegebenen Temperaturen. Reinigung/Entsorgung ● Nehmen Sie ausgetretene Chemikalien umgehend mit geeigneten Bindemitteln auf. ● Sammeln und entsorgen Sie Chemikalien so, dass die Chemikalien keine Gefahren für Menschen, Tiere oder die Umwelt darstellen können.
  • Seite 11: Verhalten Im Notfall

    Sicherheit Verhalten im Notfall 2.3.1 Bei Wasseraustritt 1. Stellen Sie die Anlage spannungsfrei. Ziehen Sie den Netzstecker. 2. Lokalisieren Sie die Leckage. 3. Beseitigen Sie die Ursache für den Wasseraustritt. 2.3.2 Bei Fehldosierung/Überdosierung WARNUNG Fehldosierung/Überdosierung ● Alkalisches oder saures Wasser in den Leitungen und im Becken ●...
  • Seite 12: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschreibung Bestimmungsgemäße Verwendung Die Mess- und Regelanlage spaliQ Professional dient zum Messen und Regeln von Wasserparametern bei Schwimmbädern und Whirlpools im privaten Bereich. 3.1.1 Vorhersehbare Fehlanwendung ● Einsatz der Anlage im Trinkwasserbereich ● Einsatz der Anlage in öffentlichen Schwimmbädern ●...
  • Seite 13: Produktkomponenten

    Produktbeschreibung Produktkomponenten Bezeichnung Bezeichnung Steuerung Durchflussarmatur Kabeldurchführungen Redox-Elektrode Montageplatte pH-Elektrode Flaschenhalterung für Kalibrierlösung Temperatursensor Absperrarmatur Messwassereingang Durchflusssensor Messwasser Messwasserfilter Schwimmer Durchflussmessung Probenahmehahn Anschlüsse Bezeichnung Bezeichnung Messwassereingang Messwasserausgang 13 | 100...
  • Seite 14: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Funktionsbeschreibung 3.4.1 Messen und Regeln Die spaliQ Professional misst die Wasserparameter pH-Wert und Redox-Wert, vergleicht den Messwert mit dem Sollwert und regelt daraufhin die bedarfsgerechte Zugabe an Dosierchemikalien. Die Zugabe der Dosierchemikalien kann über separate Schlauchdosierpumpen, Membrandosierpumpen oder einer Einziehschleuse erfolgen.
  • Seite 15 Durch die Möglichkeit des E-Mail-Versands kann die Anlage bei aufgetretenen Meldungen den Empfänger unmittelbar informieren. Bedienung einer In Verbindung mit einer Filtersteuerung GENO-BW-tronic sind über die Filtersteuerung spaliQ Professional folgende Bedienmöglichkeiten gegeben: 3x Temperaturvorwahl, Rückspülung starten, Filtern ein/aus, Rinnenreinigung GENO-BW-tronic ein/aus. 3.4.3...
  • Seite 16: Zubehör

    Produktbeschreibung Zubehör Ihr Produkt kann mit Zubehör nachgerüstet werden. Der für Ihr Gebiet zuständige Außendienstmitarbeiter und die Grünbeck-Zentrale stehen Ihnen für nähere Informationen zur Verfügung. Produkt Bestell-Nr. Badewasser Sicherheitspaket 210 880 Schutzausrüstung für den Umgang mit ätzenden Stoffen Verbindungsset zu Filteranlage GENO-mat, spaliQ:UF150 203000040000 Für Neuinstallationen im Zusammenhang mit einer Filteranlage der GENO-mat F bzw.
  • Seite 17: Transport, Aufstellung Und Lagerung

    Transport, Aufstellung und Lagerung Transport, Aufstellung und Lagerung Versand/Anlieferung/Verpackung Die Anlage ist werkseitig auf einer Palette fixiert und gegen Kippen gesichert. ► Prüfen Sie bei Erhalt unverzüglich auf Vollständigkeit und Transportschäden. HINWEIS Unsachgemäßer Transport ● Beschädigung der Anlagenteile durch Herabfallen von Bauteilen. ●...
  • Seite 18: Lagerung Und Handhabung Von Ph-Elektroden Und Redox-Elektroden

    Transport, Aufstellung und Lagerung 4.3.2 Lagerung und Handhabung von pH-Elektroden und Redox-Elektroden Die pH- und Redox-Elektroden sind bei Aufbewahrung, Transport und Lagerung mit einer Wässerungskappe oder einem Transportbehälter versehen, um ein Austrocknen der Sensorelemente zu verhindern. HINWEIS Austrocknung der pH- und Redox-Elektroden ●...
  • Seite 19: Installation

    Installation Installation Die Installation der Anlage ist ein wesentlicher Eingriff in die Trinkwasserinstallation und Badewasserinstallation und darf nur von einer Fachkraft vorgenommen werden. Einbaubeispiel Bezeichnung Bezeichnung Filteranlage GENO-mat F600 AK pH-Dosieranlage GENODOS SB UV-Desinfektionsanlage GENO-UV Chlor-Dosieranlage GENODOS SBC Anforderungen an den Installationsort Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien und technische Daten sind zu beachten.
  • Seite 20: Lieferumfang Prüfen

    Installation ● Zugang für Wartungsarbeiten, Platzbedarf: • Front: 800 mm • Links/Rechts: 500 mm • Unten: 200 mm ● ausreichend ausgeleuchtet sowie be- und entlüftet ● Ebene, senkrechte Wandfläche mit entsprechender Tragfähigkeit, um das Betriebsgewicht des Produkts aufzunehmen Sanitärinstallation ● Chemikalienbeständiger Bodenablauf oder entsprechende Sicherheitseinrichtung mit Wasserstopp-Funktion ●...
  • Seite 21: Sanitärinstallation

    Installation Sanitärinstallation 5.4.1 Montageplatte mit Anlage befestigen Die Befestigung der Montageplatte mit vormontierter Mess- und Regelanlage muss entsprechend der bauseitigen Gegebenheiten bestimmt werden. Für eine solide Befestigung ist bauseits zu sorgen. ► Halten Sie den benötigten Platzbedarf für die Bedienung der Anlage ein. HINWEIS Montage unter mechanischer Spannung ●...
  • Seite 22: Messwasserleitungen Anschließen

    Installation 3. Schrauben Sie die oberen 2 Schrauben mit unterlegten Scheiben in die Bohrlöcher. a Setzen Sie die Abstandshalter ein, um später die Kabelführung zwischen Wand und Rückseite der Montageplatte zu ermöglichen. 4. Führen Sie die Verkabelung (Netzkabel mit Schuko-Stecker) durch eine Kabeldurchführung.
  • Seite 23 Installation Voraussetzungen für den Anschluss der Messwasserleitungen In Verbindung mit einer Filteranlage der GENO-mat F Baureihe kann das Zubehör Verbindungsset zur Filteranlage GENO-mat und spaliQ:UF150 verwendet werden. ► Beachten Sie folgende Punkte: ● Verlegen Sie Leitungen, Netzkabel, Elektro-Verbindungskabel außerhalb von Verkehrswegen, um Stolpern und Abriss zu vermeiden.
  • Seite 24: Elektroden Einbauen Und Anschließen

    Installation ► Stellen Sie die Verbindungen für Messwasser folgendermaßen her: Bezeichnung Bezeichnung Messwasserentnahmestelle Messwasserrückführung Messwassereingang Messwasserausgang 1. Schließen Sie Absperrarmaturen vor und nach der Anlage. 2. Stellen Sie die Messwasserversorgung von der bauseitigen Messwasserentnahmestelle zum Messwassereingang her. 3. Stellen Sie die Messwasserrückführung vom Messwasserausgang zur bauseitigen Messwasserrückführung her.
  • Seite 25 Installation HINWEIS Hautkontakt mit den Elektroden ● Fehlmessungen, Fehldosierungen, Ausfall der Komponenten ► Behandeln Sie die Elektroden sorgfältig. ► Vermeiden Sie Hautkontakt mit den Messbereichen, z. B. dem Membranglas. ► Entnehmen Sie die jeweilige Elektrode aus der Verpackung. a Prüfen Sie die Elektroden auf sichtbarere Luftblasen im Inneren der Elektroden. b Entfernen Sie gegebenenfalls vorhandene Luftblasen durch leichtes, senkrechtes Schütteln der Elektroden.
  • Seite 26: Elektrische Installation

    Installation Elektroden anschließen Die Elektrodenkabel sind ab Werk bereits mit der Steuerung verbunden. Die Bezeichnungen für pH und Redox finden Sie auf den Elektroden sowie auf den Elektrodenkabeln. 1. Stecken Sie das Elektrodenkabel für pH auf die pH-Elektrode. 2. Stecken Sie das Elektrodenkabel für Redox auf die Redox-Elektrode. 3.
  • Seite 27 Installation Steuerung öffnen Bezeichnung Bezeichnung Deckel Bedienplatine Grundplatine 1. Vergewissern Sie sich, dass die Anlage spannungsfrei ist. 2. Drehen Sie beide Schrauben auf. 3. Schwenken Sie den Deckel auf. » Die Bedienplatine und Klemmenleiste sind zugänglich. Leitungsverbindungen anklemmen Wegen chlor- und säurehaltiger Luft im Technikraum müssen nicht benötigte Kabeldurchführungen mit den mitgelieferten Moosgummischnüren dicht verschlossen werden, um die Schutzart IP65 einzuhalten.
  • Seite 28: Klemmenleiste Der Grundplatine

    Installation 5.5.2 Klemmenleiste der Grundplatine Bezeichnung Bezeichnung Spannungsversorgung Analogeingänge (werkseitig angeschlossen) Stromausgänge Dosierausgänge Schnittstelle RS-485 für Optionsmodul Pulspumpen pH-Sonde und PT-100 Temperatursensor (werkseitig angeschlossen) Potentialfreie Ausgänge Redox-Sonde (werkseitig angeschlossen) Sammelstörkontakt Schalteingänge Spannungsversorgung Signal Farbe Funktion Kommentar – Versorgung 230 V~ (+10%/-15%) Netzeinspeisung über Netzkabel mit Schuko- –...
  • Seite 29: Dosierausgänge (Schlauchdosierpumpen)

    Installation 5.5.2.1 Dosierausgänge (Schlauchdosierpumpen) Die Dosierleistung wird bei den Schlauchdosierpumpen über die Einschaltdauer gesteuert. Zur Ansteuerung stehen Netzspannungsausgänge zur Verfügung, mit denen die Stromversorgung des entsprechenden Dosiergerätes ein- und ausgeschaltet wird. Signal Farbe Funktion Kommentar – Dosierung Cl- / Cl+ 230 V/50 Hz Verwendung für Desinfektionsdosierung oder für...
  • Seite 30: Potentialfreie Ausgänge

    Installation 5.5.2.3 Potentialfreie Ausgänge Signal Farbe Funktion Kommentar – Eingeschaltet, solange „Teillastbetrieb“ aktiv Teillastbetrieb – – Eingeschaltet, solange „Anforderung Heizung“ Heizung aktiv (Ist-Wert < Soll-Wert) – – Redox GW1/GW2 Eingeschaltet, solange Sollwert Redox GW1 unterschritten und der Sollwert Redox GW2 –...
  • Seite 31: Analogeingänge

    Installation 5.5.2.6 Analogeingänge Signal Farbe Funktion Kommentar – Ohne Funktion – – – VREF Ohne Funktion – – – – 4 – 20 mA Analogeingang 24V DC Raumtemperatur – AE-1 – – – 4 – 20 mA Analogeingang 24V DC Raumfeuchte –...
  • Seite 32: Vernetzung

    Installation 5.5.2.9 pH-Sonde/Redox-Sonde und PT-100 Temperatursensor Signal Farbe Funktion Kommentar – pH-Sonde Werkseitig angeschlossen – – – – PT100-Temperatursensor Werkseitig angeschlossen – – Redox-Sonde Werkseitig angeschlossen – – – 5.5.3 Bedienplatine Bezeichnung Bezeichnung USB 2.0 (Reserve) RS-485 zur Vernetzung Ethernet 10/100 Mbit RS-485 zur Vernetzung (Reserve) SD-Karten Slot 24 V DC/AC Spannungsversorgung...
  • Seite 33: Steuerung Prüfen

    Installation RS-485 Grundplatine Signal Farbe Funktion Kommentar – - / ~ 24 V DC / AC Spannungsversorgung – +10% / -50% + / ~ – GNDS3 RS-485 Grundplatine RS-485 (galvanisch isoliert) – Verbindung Bedieneinheit zu B (-) Grundplatine – A (+) Steuerung prüfen GEFAHR Lebensgefährliche Spannung...
  • Seite 34: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die Erstinbetriebnahme des Produkts darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. WARNUNG Fehlbedienung und falsche Einstellungen ● Gefährliche Betriebszuständen, die zu Personen-, Gesundheits- oder Sachschäden führen ► Beachten Sie die Betriebsanleitungen weiterer Systemkomponenten. ► Führen Sie keine Arbeiten durch, für die Sie nicht qualifiziert sind. Überdosierung durch falsch gewählte Dosierpumpe und/oder falsch WARNUNG eingestellte Dosierleistung...
  • Seite 35: Installation Prüfen

    Inbetriebnahme 6.1.1 Installation prüfen 1. Führen Sie eine Sichtkontrolle und Dichtheitsprüfung aller Anschlüsse, Verschraubungen und Leitungen durch. 2. Prüfen Sie alle Schlauchübergänge auf festen Sitz. a Achten Sie darauf, dass bei straff angezogener Klemmschraube noch eine Spannreserve an der Schlauchschelle ersichtlich ist. 3.
  • Seite 36: Steuerung Konfigurieren

    Inbetriebnahme Bezeichnung Bezeichnung Absperrarmatur Messwassereingang Schwimmer Durchflusssensor Durchflussarmatur 3. Stellen Sie den Messwasserdurchfluss ein. a Regulieren Sie das Durchflusseinstellventil am Messwassereingang so, dass der Schwimmer sich auf der Höhe des Durchflusssensors befindet. 4. Entlüften Sie die Durchflussarmatur. 5. Quittieren Sie vorhandene Störmeldungen an der Steuerung. Steuerung konfigurieren ►...
  • Seite 37 Inbetriebnahme Messeingänge (Analogeingänge) konfigurieren (bei Bedarf) 4. Nehmen Sie für die Messeingänge 1 und 2 die anlagenabhängigen Einstellungen vor: > Konfiguration > E/A-Konfiguration > Programmierbare Ein-/Ausgänge > Zuordnung Messung 1, Skalierung Messung 1, Zuordnung Messung 2, Skalierung Messung 2 Stromausgänge (Analogausgänge) konfigurieren (bei Bedarf) 5.
  • Seite 38: Anlage In Betrieb Nehmen

    Inbetriebnahme Flockungsdosierung einstellen (wenn vorhanden) 12. Nehmen Sie die anlagenspezifischen Einstellungen vor: > Einstellungen > Dosierung > Flockungsdosierung Soll- und Grenzwerte einstellen 13. Geben Sie die gewünschten Sollwerte für pH, Redox, Desinfektion und Temperatur ein: > Einstellungen > Sollwerte 14. Geben Sie die gewünschten Grenzwerte für pH, Redox, Desinfektion und Durchfluss Messwasser ein: >...
  • Seite 39: Regelungsart Der Desinfektion Einstellen

    Inbetriebnahme 8. Kalibrieren Sie die Redox-Messung oder überprüfen Sie diese (siehe Kapitel 7.5). > 9. Schalten Sie die Flockungsdosierung ein (wenn vorhanden). > Bedienung > Flockungsdosierung > Ein 10. Schalten Sie die Desinfektionsdosierung ein. > Bedienung > Desinfektionsdosierung > Ein Bis sich der gewünschte Desinfektionswert im Becken eingestellt hat, muss dieser durch regelmäßige Handmessungen beobachtet werden.
  • Seite 40: Produkt An Betreiber Übergeben

    Inbetriebnahme Produkt an Betreiber übergeben 6.5.1 Inbetriebnahme protokollieren 1. Prüfen Sie alle Einstellungen. 2. Prüfen Sie die gesamte Anlage während des Betriebs auf Dichtheit. 3. Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Anlage und des Zubehörs. 4. Geben Sie die Kontaktdaten für den Kunden ein. >...
  • Seite 41: Betrieb/Bedienung

    Betrieb/Bedienung Betrieb/Bedienung Empfehlung: ► Prüfen Sie in der Anfangsphase (nach der Erstinbetriebnahme) die Wasserwerte (pH, Redox, Temperatur, Chlor- oder Bromwerte) täglich mit einem Handmessgerät. ► Kalibrieren Sie 24 bis 48 Stunden nach der Inbetriebnahme, die pH- und Redox- Elektroden erneut. GEFAHR Keine Umwälzung in der Filtratleitung des Beckenwasserkreislaufs ●...
  • Seite 42: Bedienkonzept

    Betrieb/Bedienung Bedienkonzept Einstellungen an der Steuerung werden über einen 4,3“ Touchscreen vorgenommen. HINWEIS Bedienung des Touchscreens mit harten Gegenständen ● Beschädigung der Touchscreen-Oberfläche ► Bedienen Sie den Touchscreen nur mit den Fingern oder weichen Gegenständen. ► Verwenden Sie keine harten Gegenstände wie z. B. Kugelschreiber. ►...
  • Seite 43: Displayanzeige

    Betrieb/Bedienung 7.1.1 Displayanzeige Grundanzeige Die Grundanzeige liefert Ihnen Informationen zum derzeitigen Anlagenzustand und zu den aktuell gemessenen Wasserwerten. Symbol/Button Bezeichnung Bedeutung/Funktion führt zur Menüstruktur: Bedienung, Einstellung, Konfiguration Menü und Service Meldungen Info, Warnung, Störung Aufrufen der Grundanzeige aus jeder Einstellungsebene Home heraus Kalibrierung...
  • Seite 44: Menüstruktur

    Betrieb/Bedienung Menüstruktur Im Menü können folgende Bereiche aufgerufen werden. Menüpunkt Inhalt Beispiel • Anlage ein/ausschalten Bedienung Steuerung von Funktionen im täglichen Betrieb • Dosierungen ein/ausschalten • Betriebsarten wählen (z. B. Teillastbetrieb) • Archivierung • Nachstellen • Kalibrierung durchführen • Sollwerte/Grenzwerte einstellen Einstellungen Einstellung von Parameter für den täglichen Betrieb...
  • Seite 45 Betrieb/Bedienung Bezeichnung Bezeichnung Vorherige Seite Nächste Seite ► Tippen Sie die entsprechende Pfeiltaste zum Wechsel der Seite. Aktion ausführen ► Tippen Sie auf den Button oder das gewünschte Feld. » Es öffnet sich das entsprechende Menü. Zahlenwerte eingeben Bezeichnung Bezeichnung Eingabebereich des Zahlenwerts Zahlenfeld ►...
  • Seite 46 Betrieb/Bedienung 7.2.2 Berechtigungsebenen Für die Bedienung der Anlage gibt es 4 verschiedene Berechtigungsebenen. Diese Codeebenen sind in den folgenden Kapiteln in Spalte C gekennzeichnet. Die Einstellungen, die mit Code 0 und 1 belegt sind, können Sie als Bediener/Betreiber selbst einstellen. Die Einstellungen, die mit Code 2 belegt sind, dürfen nur von Fachkräften und Kundendienst vorgenommen werden.
  • Seite 47: Informationen Abfragen

    Betrieb/Bedienung Informationen abfragen Bezeichnung Bezeichnung Info über Anlagenstatus Info über Wasserparameter Anlagenstatus Anlagenzustand Erklärung Betrieb Anlage befindet sich im Normalbetrieb und regelt nach den Sollwerten pH, Desinfektion oder Redox und Temperatur. Hochchlorung Anlage führt gerade eine Hochchlorung durch und regelt nach dem Sollwert Desinfektion Hochchlorung.
  • Seite 48: Betriebsmodus Einstellen

    Betrieb/Bedienung Betriebsmodus einstellen Die werkseitigen Einstellungen sind in nachfolgenden Tabellen grau hinterlegt. > Bedienung Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte C Beschreibung/Kommentar Anlage Desinfektions -dosierung pH-Dosierung 1 sichtbar je nach Flockungs- dosierung Konfiguration 1 sichtbar je nach pH-Dosierung Konfiguration 1 Manuelle Aktivierung oder Hochchlorung Status...
  • Seite 49 Betrieb/Bedienung Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte C Beschreibung/Kommentar • Liegt die Endzeit vor der Uhrzeit Ende HH:MM (0:00) Startzeit, dann ist der Sparbetrieb in der Zeit von 0:00 bis zur Endzeit und von der Startzeit bis 24:00 aktiviert •...
  • Seite 50: Einstellungen Vornehmen

    Betrieb/Bedienung Einstellungen vornehmen HINWEIS Falsche Einstellungen an der Steuerung vornehmen ● Fehlbedienung kann zu gefährlichen Betriebszuständen und gegebenenfalls zu Personenschäden führen. ► Nehmen Sie nur die in diesem Kapitel beschriebenen Einstellungen vor. Die werkseitigen Einstellungen sind in nachfolgenden Tabellen grau hinterlegt. >...
  • Seite 51: Dosierung Einstellen

    Betrieb/Bedienung Dosierung einstellen Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte Beschreibung/Kommentar pH-Dosierung 1 Dosiergerät Dosierpumpe Impulspumpe 20... 100 …120 Max. Pulsfrequenz Pulsfrequenz, die einer Stellgröße des Reglers von 100% entspricht • sichtbar bei Impulspumpe 20... 60 …1800 s Taktperiode Zeit, die einer Stellgröße des Reglers von 100% entspricht •...
  • Seite 52 Betrieb/Bedienung Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte Beschreibung/Kommentar Alarm- verriegelung Regelrichtung 0,00... 0,15 …1,00 Proportional- bereich Nachstellzeit 0...3600 s pH-Korrektur 0,00... 0,20 …1,00 Chlor Steilheit -500... 0 …+500 Chlor/pH Offset Störeingang Störmeldung Nachfüllmeldung 0... 60 …999 min Dosierzeit- überwachung Flockungs- Dosiergerät Dosierpumpe...
  • Seite 53: Anlage Konfigurieren

    Betrieb/Bedienung Anlage konfigurieren System > Konfiguration > System Ebene 1 Ebene 2 Einstellwerte Uhrzeit/Datum Datum DD.MM.YYYY (01.01.2021) Uhrzeit HH:MM:SS (00:00:00) Zeitumstellung Nein Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch Lizenzen Lizenzinfo Lesen Lizenzvertrag Speichern E/A-Konfiguration > Konfiguration > E/A-Konfiguration Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte...
  • Seite 54 Betrieb/Bedienung Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte Ausgang 0 /1 Desinfektionsdosierung PP Ausgang pH-Dosierung 1 PP 0 /1 Ausgang Flockungsdosierung 0 /1 PP bzw. pH-Dosierung 2 PP Programmierbare optionale Dosierung Flockungsdosierung Ein-/Ausgänge pH-Dosierung 2 Zuordnung Messung 1 Keine Raumtemperatur Luftfeuchte Skalierung Messung 1 0,0...50,0 °C...
  • Seite 55 Betrieb/Bedienung Modbus > Konfiguration > Modbus Ebene 2 Ebene 3 Ebene 4 Einstellwerte Ansteuerung über Modbus RTU Modbus TCP/IP Konfiguration Modbus RTU Adresse 1...127 Baudrate 19200 bit 1200 bit 2400 bit 4800 bit 9600 bit Parität Gerade Keine Ungerade Datenbits 8 bits Stoppbits 500...
  • Seite 56 Betrieb/Bedienung E-Mail > Konfiguration > E-Mail Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte Verbindungsparameter Mail-Server 40 Stellen (0-9/A-Z/a-z/Sonder) IP-Adresse 0.0.0.0 0...255.0...255.0...255.0...255 Benutzername 40 Stellen (0-9/A-Z/a-z/Sonder) Passwort 20 Stellen (0-9/A-Z/a-z/Sonder) Absender-Adresse 40 Stellen (0-9/A-Z/a-z/Sonder) Port 0...65535 Verschlüsselung Unverschlüsselt StartTLS Test-Mail versenden Senden Empfänger 1 Versand erfolgt...
  • Seite 57: Serviceinformationen

    Betrieb/Bedienung Serviceinformationen > Service Ebene 1 Ebene 2 Ebene 3 Einstellwerte V…. Softwareversion Änderungsverlauf letzten 50 Änderungen Anzeigen Speichern Speichern Löschen Löschen Systemdaten Ausdruck Erstellen Einstellparameter Speichern Einstellparameter Laden Betriebsdaten Betriebsstunden Anlage 0...999999 h Reset Betriebsstunden pH- 0...999999 h Dosierung 1 Reset Betriebsstunden 0...999999 h...
  • Seite 58: Kalibrierung Durchführen

    Betrieb/Bedienung Kalibrierung durchführen Bei der Kalibrierung der pH- und Redox-Elektrode werden diese in Kalibrierlösungen gegeben und der Messwert mit den Werten der Kalibrierlösung verglichen. Bei der Kalibrierung der Desinfektionsmessung wird der einzustellende Wert mit Hilfe eines Prüfgerätes und einer Wasserprobe ermittelt. Bei der Wassertemperatur, Raumtemperatur und Luftfeuchte können Offset-Werte einer alternativen Messung eingegeben werden.
  • Seite 59: Geführte Kalibrierung Ph

    Betrieb/Bedienung Durchführung am Beispiel der Redox-Kalibrierung 7.8.1 Geführte Kalibrierung pH Bei der geführten Kalibrierung wird der Bediener über die Visualisierung am Touchscreen Schritt für Schritt durch den Kalibriervorgang geleitet. 1. Starten Sie die geführte Kalibrierung. oder > Bedienung > Kalibrierung > Geführte Kalibrierung 2.
  • Seite 60 Betrieb/Bedienung b Heben Sie die Elektrodenaufnahme zusammen mit der Elektrode aus der Durchflussarmatur – nutzen Sie einen Schraubendreher. 8. Spülen Sie den Glasschaft der pH-Elektrode mit deionisiertem Wasser ab. 9. Trocknen Sie den Glasschaft vorsichtig mit einem sauberen, weichen Tuch ab. 10.
  • Seite 61: Geführte Kalibrierung Redox

    Betrieb/Bedienung a Stecken Sie die Elektrodenaufnahme mit der Elektrode in die Durchflussarmatur. b Sichern Sie die Elektrodenaufnahme mit der Steckklammer. 25. Öffnen Sie die Absperrarmaturen. 26. Bestätigen Sie mit 7.8.2 Geführte Kalibrierung Redox 1. Starten Sie die geführte Kalibrierung. oder >...
  • Seite 62: Manuelle Kalibrierung

    Betrieb/Bedienung 11. Bestätigen Sie mit Schritt 6 12. Nehmen Sie die Elektrode aus der Kalibrierlösung. 13. Spülen Sie den Glasschaft der Redox-Elektrode mit deionisiertem Wasser ab. 14. Trocknen Sie den Glasschaft vorsichtig mit einem sauberen, weichen Tuch ab. 15. Montieren Sie die Redox-Elektrode nach Kontrolle wieder in der Durchflussarmatur.
  • Seite 63: Kommunikationsschnittstelle Modbus

    Slave an einen Modbus Master anzuschließen. Die Schnittstelle befindet sich direkt auf der Platine des Bedienteils (Rückseite an der Steuerung spaliQ Professional, siehe Kapitel 5.5.3). Die im Display angezeigten Statusinformationen stehen an der Modbus-Schnittstelle zur bauseitigen Abholung und Weiterverarbeitung bereit.
  • Seite 64: Datenübertragung Vom Kommunikationsmodul Zum Master

    Betrieb/Bedienung 7.9.4 Datenübertragung vom Kommunikationsmodul zum Master Regi ster Bytes Wert Format Auflösung Einheit Funktion 0 … 999999 Zählwert Dint Betriebsstunden Mess- und Regelanlage 0 … 999999 Dint Betriebsstunden pH-Dosierung 1 0 … 999999 Dint Betriebsstunden Desinfektionsdosierung 0 … 999999 Dint Betriebsstunden Flockungsdosierung/pH-...
  • Seite 65 Betrieb/Bedienung Regi Auflö- ster Bytes Wert Format sung Einheit Funktion Bool 0 / 1 Reserve Bool 0 / 1 Reserve Bool 0 / 1 1 = Meldung Kein Durchfluss Messwasser Bool 0 / 1 1 = Meldung Kein Durchfluss Filtrat Bool 0 / 1 1 = Meldung...
  • Seite 66: Instandhaltung

    Instandhaltung Instandhaltung Die Instandhaltung beinhaltet die Reinigung, Inspektion und Wartung des Produkts. Die Verantwortung für Inspektion und Wartung unterliegt den örtlichen und nationalen Anforderungen. Der Betreiber ist für die Einhaltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten verantwortlich. Durch den Abschluss eines Wartungsvertrags stellen Sie die termingerechte Abwicklung aller Wartungsarbeiten sicher.
  • Seite 67 Instandhaltung ► Reinigen Sie das Produkt nur von außen. ► Verwenden Sie keine scharfen oder scheuernden Reinigungsmittel. ► Wischen Sie die Oberflächen mit einem feuchten Tuch ab. ► Trocknen Sie die Oberflächen mit einem Tuch ab. 8.1.1 Messwasserfilter reinigen ► Reinigen Sie den Messwasserfilter bei Bedarf, z. B. bei sichtbaren Verschmutzungen.
  • Seite 68: Schwimmer Und Temperatursensor Reinigen

    Instandhaltung 8.1.2 Schwimmer und Temperatursensor reinigen ► Reinigen Sie den Schwimmer und den Temperatursensor bei Bedarf, z. B. bei sichtbaren Verschmutzungen. HINWEIS Reinigung mit metallischen und scharfen Gegenständen ● Beschädigung, Fehlfunktionen, Ausfall der Komponenten ► Reinigen Sie die Edelstahl-Bauteile mit einem geeigneten Edelstahl-Reiniger (Salzsäure- und Chloridfrei) und einem weichen Lappen.
  • Seite 69 Instandhaltung 8.1.3 pH- und Redox-Elektrode reinigen ► Reinigen Sie die pH- und Redox-Elektroden in regelmäßigen Abständen vor einer Kalibrierung, bei abweichenden Messwerten oder bei sichtbaren Verschmutzungen. HINWEIS Kontakt der Messelektronik mit Wasser oder Schmutz ● Fehlfunktion, Ausfall der Komponenten ► Achten Sie darauf, dass die elektrischen Kontakte der Komponenten (Elektroden, Elektrodenkabel) nicht mit Wasser oder Schmutz in Berührung kommen.
  • Seite 70: Intervalle

    Instandhaltung 3. Demontieren Sie die jeweilige Elektrode aus der Durchflussarmatur. a Ziehen Sie die Steckklammer der Elektrodenaufnahme. b Heben Sie die Elektrodenaufnahme zusammen mit der Elektrode aus der Durchflussarmatur – benutzen Sie einen Schraubendreher. 4. Reinigen Sie die Elektroden mit einem sanften Glasreinigungsmittel oder mit Alkohol.
  • Seite 71: Inspektion

    Instandhaltung Tätigkeit Intervall Aufgaben • Wasserwerte prüfen Wartung halbjährlich • Anlagenfunktion prüfen • pH-Elektrode und Redox-Elektrode reinigen und kalibrieren • Verbrauch der Dosierchemikalie beurteilen • Zustand der Dosierchemikalien auf Inhalt und Haltbarkeit prüfen • Betriebswerte für Frischwasser/Füllwasser prüfen jährlich • Betriebswerte für Beckenwasser vor Wartungsarbeiten prüfen •...
  • Seite 72: Wöchentliche Inspektion

    Instandhaltung 8.3.2 Wöchentliche Inspektion 1. Prüfen Sie den Messwasserfilter auf Verschmutzungen und reinigen Sie diesen bei Bedarf (siehe Kapitel 8.1.1). 2. Prüfen Sie den Schwimmer und den Temperatursensor auf Verschmutzungen und reinigen Sie diese bei Bedarf (siehe Kapitel 8.1.2). a Stellen Sie nach der Reinigung des Temperatursensors gegebenenfalls die Wassertemperatur nach (siehe Kapitel 8.4.3).
  • Seite 73: Nachstellen

    Instandhaltung Nachstellen Die Funktion „Nachstellen“ dient zur Korrektur der jeweiligen Messung. Im Gegensatz zur aufwändigeren Kalibrierung wird nur ein Offset ermittelt und für die nachfolgenden Messungen berücksichtigt. Zum Nachstellen wir der jeweilige Wert eines Wasserparameters einer Wasserprobe gemessen und im Menü der Mess- und Regelanlage eingegeben. 8.4.1 Nachstellen pH-Messung 1.
  • Seite 74: Nachstellen Raumtemperatur (Nur Mit Zubehör)

    Instandhaltung Wird nun eine Abweichung zwischen der Wassertemperatur in der Mess- und Regelanlage und der Kontrollmessung festgestellt, so kann hier ein Offset (Fühlerabgleich) durchgeführt werden. 1. Lesen Sie die Wassertemperatur in der Grundanzeige ab. 2. Bestimmen Sie tatsächliche Wassertemperatur mit einem (genormten) Thermometer.
  • Seite 75: Kalibrieren

    Instandhaltung 3. Wählen Sie > Bedienung > Nachstellen > Offset Luftfeuchte 4. Geben Sie die Abweichung ein. 5. Bestätigen Sie mit oder verwerfen Sie den Wert mit » Die Kalibrierung ist abgeschlossen. Kalibrieren Bei einer Kalibrierung müssen folgende Punkte beachtet werden: ●...
  • Seite 76: Manuelles Kalibrieren Redox-Messung

    Instandhaltung 7. Wählen Sie > Bedienung > Kalibrierung > Manuelle Kalibrierung > pH- Messwert 1 8. Tauchen Sie die pH-Elektrode in die Kalibrierlösung pH 7 ein, um die Messung starten. » Der pH-Wert der Kalibrierlösung wird automatisch erkannt und in pH- Kalibrierlösung 1 angezeigt, der Messwert wird in pH-Messwert 1 angezeigt.
  • Seite 77: Manuelles Kalibrieren Desinfektion-Messung

    Instandhaltung 3. Druckentlasten Sie die Durchflussarmatur – Probenahmehahn kurz öffnen, herauslaufendes Waser mit Auffangbehälter auffangen. 4. Demontieren Sie die Redox-Elektrode aus der Durchflussarmatur. a Ziehen Sie die Steckklammer der Elektrodenaufnahme. b Heben Sie die Elektrodenaufnahme zusammen mit der Elektrode aus der Durchflussarmatur –...
  • Seite 78: Wartung

    Instandhaltung Wartung Die folgenden Tätigkeiten dürfen nur vom Grünbeck Kundendienst durchgeführt werden. 8.6.1 Halbjährliche Wartung 1. Prüfen Sie die Wasserwerte. 2. Prüfen Sie die Funktion der Anlage. 3. Reinigen und kalibrieren Sie bei Bedarf die pH-Elektrode und Redox-Elektrode. 4. Beurteilen Sie den Verbrauch der Dosierchemikalie in Abhängigkeit des Beckens (Freibad, Hallenbad) und der Nutzung.
  • Seite 79 Instandhaltung Wartungsarbeiten 1. Prüfen Sie alle Komponenten auf Verschmutzungen und reinigen Sie diese bei Bedarf. 3. Prüfen Sie alle Komponenten auf Dichtheit und Funktion. a Ersetzen Sie fehlerhafte Komponenten. 4. Prüfen Sie alle Kabel und Schlauchverbindungen auf Beschädigung und festen Sitz.
  • Seite 80: Verbrauchsmaterial

    Instandhaltung Verbrauchsmaterial HINWEIS Verwendung von ungeeignetem Verbrauchsmaterial ● Funktionsstörungen, Beschädigung, Verlust der Gewährleistung ► Verwenden Sie nur Original-Verbrauchsmaterialien des Herstellers. Produkt Bestell-Nr. pH-Elektrode 211 502 Redox-Elektrode 211 507 Kalibrierlösung pH 7 203 628 Kalibrierlösung pH 9 203 629 Kalibrierlösung Redox 475 mV 203 625 GENO-minus N (flüssiger pH-Senker) 210 013...
  • Seite 81: Störung

    Störung Störung Die Mess- und Regelanlage spaliQ Professional zeigt Meldungen im Display an. Meldungen können Informationen oder Störungen sein. ● Informationen: kein sofortiger Handlungsbedarf ● Störungen: dringender Handlungsbedarf ► Gehen Sie wie folgt vor, wenn eine Meldung auftritt. 1. Beseitigen Sie die Störung (siehe Störtabelle).
  • Seite 82 Störung Displayanzeige Erklärung Abhilfe ► Betriebsstatus der Filteranlage Evtl. erfolgt eine Rückspülung bei der Filteranlage oder die prüfen Filteranlage ist außerhalb der Filterzeiten ► Bauseitigen Strömungswächter kein Durchfluss Filtrat Zu geringer Durchfluss in der Filtratleitung der Filteranlage, prüfen Schalteingang Durchflussüberwachung Filtrat offen Evtl.
  • Seite 83 Störung Displayanzeige Erklärung Abhilfe ► Elektroden prüfen und bei Kalibrierung trotz Abweichung OK Kalibrierung war erfolgreich; Bedarf ersetzen Kalibrierwerte wurden übernommen, obwohl sie ► Kalibrierlösung wechseln leichte Abweichung ► Elektroden reinigen und aufweisen Kalibrierung wiederholen ► Elektroden prüfen und bei Kalibrierung fehlgeschlagen Kalibrierung ist fehlgeschlagen;...
  • Seite 84 Störung Displayanzeige Erklärung Abhilfe ► Störung quittieren und weiter St. Dosierzeitüberwach. pH-Dos. 1 Dosierzeitüberwachung ist abgelaufen beobachten ► Wirksamkeit des Dosiermittels prüfen ► Pegelstand im Dosierbehälter prüfen ► Wasserwert prüfen (Handmessung Prüfgerät) ► Messung prüfen (Elektroden prüfen, Elektroden bei Bedarf kalibrieren) ►...
  • Seite 85: Sonstige Beobachtungen

    Störung Displayanzeige Erklärung Abhilfe ► Kundendienst kontaktieren St. Grundplatine [1] Keine Verbindung zwischen ► Verkabelung überprüfen Grundplatine und Bedieneinheit ► Kundendienst kontaktieren ► Verkabelung überprüfen St. Grundplatine [3] Keine Verbindung zwischen Grundplatine und Bedieneinheit ► Kundendienst kontaktieren ► Verkabelung überprüfen St.
  • Seite 86 Störung Beobachtung Bedeutung Abhilfe ► Redox-Elektrode reinigen, Verwendung von Verwendung anorganischer Reinigungsmitteln auf Chlorprodukte oder Cyanursäurebasis Reinigungsmittel ohne Cyanursäure ► Reinigungsmittel dürfen nicht ins Becken gelangen ► Phosphate durch Flockung und Phosphate belegten die Elektroden Frischwasserzugabe reduzieren ► Elektroden reinigen Regelung über „Ersatzregelung Einer Änderung des Redox-Werts ►...
  • Seite 87 Störung Beobachtung Bedeutung Abhilfe ► Kundendienst kontaktieren Sensor Durchflussüberwachung defekt Stromausgang funktioniert nicht Kabel falsch montiert ► Anschluss prüfen und korrigieren Anschluss falsch definiert ► Konfiguration ändern ► Anschluss prüfen und Sammelstör-Relais funktioniert Kabel falsch montiert nicht korrigieren ► Alarmwerte prüfen Alarmwerte falsch definiert ►...
  • Seite 88: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme Die folgenden Tätigkeiten dürfen nur vom Grünbeck Kundendienst durchgeführt werden. 10.1 Temporärer Stillstand Ist ein längerer Stillstand der Anlage geplant (z. B. Überwinterung von Freibädern), so muss eine Außerbetriebnahme der Anlage durchgeführt werden. 1. Spülen Sie die Durchflussarmatur mit Messwasserfilter (Messwassereingang bis Messwasserausgang) der Mess- und Regelanlage mit klarem Wasser, um Rückstände zu entfernen.
  • Seite 89: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung 11.1 Personenbezogene Daten löschen Zum Schutz Ihrer personenbezogenen Daten müssen diese vor der Entsorgung gelöscht werden. ► Setzen Sie das Produkt auf die Werkseinstellung zurück. 11.2 Demontage Die folgenden Tätigkeiten dürfen nur vom Grünbeck Kundendienst durchgeführt werden. 1.
  • Seite 90: Entsorgung

    Demontage und Entsorgung 11.3 Entsorgung ► Beachten Sie die geltenden nationalen Vorschriften. Verpackung ► Entsorgen Sie die Verpackung umweltgerecht. HINWEIS Gefahr für die Umwelt durch falsche Entsorgung ● Verpackungsmaterialien sind wertvolle Rohstoffe und können in vielen Fällen wiederverwendet werden. ● Durch falsche Entsorgung können Gefahren für die Umwelt entstehen. ►...
  • Seite 91: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Maße und Gewichte spaliQ Professional Breite Höhe Tiefe Breite Schaltschrank Höhe Schaltschrank Tiefe Schaltschrank Wandabstand ≥ 200 Mindestabstand zum Boden Betriebsgewicht ~ 16 Leergewicht ~ 16 91 | 100...
  • Seite 92: Schnittstellen Steuerung

    Technische Daten Anschlussdaten spaliQ Professional Bemessungsspannung 230 (+10%/-15%) 50 – 60 Bemessungsfrequenz Bemessungsaufnahme ~ 17 Netzkabel mit Schuko Netzstecker (Länge) ~ 1500 Schutzart / Schutzklasse IP 65 / ≤ 16 Absicherung bauseits Messwassereingang Schlauchtülle DN 6 Messwasserausgang Schlauchtülle DN 6...
  • Seite 93: Betriebshandbuch

    Dokumentieren Sie die Erstinbetriebnahme und alle Wartungstätigkeiten. ► Kopieren Sie das Wartungsprotokoll. ► Führen Sie für die Einstellparameter einen Systemausdruck durch und hängen Sie diesen an das Betriebshandbuch an. Mess- und Regelanlage | spaliQ Professional Serien-Nr.: ______________________________ 13.1 Inbetriebnahmeprotokoll Kunde Name Adresse Beckenausführung...
  • Seite 94 Betriebshandbuch Einstellparameter im Menü Einstellungen Sollwerte Sollwert pH Sollwert Desinfektion mg/l Sollwert Redox Sollwert Redox, GW1 Sollwert Redox, GW2 Sollwert Temperatur °C Grenzwerte pH-Wert Min. Alarm pH-Wert Max. Alarm Verzögerungszeit Desinfektion Min. Alarm mg/l Desinfektion Max. Alarm mg/l Verzögerungszeit min. Redox Min.
  • Seite 95 Betriebshandbuch Einstellparameter im Menü Einstellungen pH-Dosierung 2 (wenn verwendet) Dosiergerät Dosierpumpe Impulspumpe Max. Pulsfrequenz / Taktperiode / Ansprechzeit Basisdosierung Alarmverriegelung Regelrichtung Säure Lauge Proportionalbereich Nachstellzeit Störeingang Störmeldung Nachfüllmeldung Dosierzeitüberwachung Ersatzregelung Redox Verzögerungszeit Freigabe Regelung Anschlüsse, Schlauchverbindungen, Dichtungen Dichtheit geprüft nein Bemerkungen Inbetriebnahme Installateur...
  • Seite 96: Wartungsarbeiten

    Betriebshandbuch Wartung Nr.: ___ Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. Bestätigen Sie die Prüfungen mit OK oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Betriebswerte Frischwasser/Füllwasser (Trinkwasserqualität) Wassertemperatur °C Säurekapazität mmol/l Wasserhärte °dH pH-Wert Leitfähigkeit µS Beckenwasser vor Wartung nach Wartung Wassertemperatur °C Säurekapazität...
  • Seite 97 Betriebshandbuch Bemerkungen Verwendete/s Wartungskit/s: Für nächste Wartung benötigte Wartungskit/s: Durchgeführt von Firma KD-Techniker (Datum/Unterschrift) 97 | 100...
  • Seite 98: Eu-Konformitätserklärung

    Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der zutreffenden EU-Richtlinien entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Anlage verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Mess- und Regelanlage spaliQ Professional Serien-Nr.: siehe Typenschild Die oben genannte Anlage erfüllt außerdem folgende Richtlinien und Bestimmungen: •...
  • Seite 99 Impressum Technische Dokumentation Bei Fragen und Anregungen zu dieser Betriebsanleitung wenden Sie sich bitte direkt an die Abteilung Technische Dokumentation bei Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Email: dokumentation@gruenbeck.de...
  • Seite 100 Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Josef-Grünbeck-Straße 1 89420 Höchstädt a. d. Donau +49 9074 41-0 +49 9074 41-100 info@gruenbeck.de Mehr Infos unter www.gruenbeck.de www.gruenbeck.de...

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