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easy-ECC3 Bedienungsanleitung
Version 0.9
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für FISCHER easy-ECC3

  • Seite 1 Bedienungsanleitung Version 0.9...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Inhalt ................................ 2 Hinweise und Erklärungen........................4 1.1. Sicherheits- und Warnhinweise ....................4 1.2. Transport und Lagerung ....................... 4 1.3. Betriebsbedingungen ........................4 1.4. Entsorgung............................ 4 Systembeschreibung ..........................5 2.1. Systemmerkmale .......................... 5 2.2. Prüfgruppen ..........................5 2.3. Technische Daten ......................... 5 Montage und Anschluss ........................
  • Seite 3 Bedienungsanleitung V0.8 5.5.2. Manueller Funktionstest ....................21 5.6. Programmierung der Betriebsmodi ................... 21 5.6.1. Modus Bereitschaftsbetrieb - Sicherheitsleuchten ............21 5.6.2. Modus Dauerbetrieb – Rettungszeichenleuchten ............. 21 5.7. Programmierung der Prüfzeiten....................21 5.8. 3-Phasenwächter programmieren ..................... 22 5.9. Externe Schalter programmieren ....................23 5.10.
  • Seite 4: Hinweise Und Erklärungen

    Nur FiSCHER Akkumulatorentechnik GmbH Original Austausch- und Ersatzteile garantieren, dass die Sicherheitsanforderungen im Umfang erfüllt werden. Bei Verwendung von Bauteilen, die nicht durch die FiSCHER Akkumulatorentechnik GmbH freigegeben wurde, führen zum Erlöschen der Garantie-, Haftungspflicht- und Serviceansprüche. Eventuell Reparaturen oder Eingriffe dürfen nur von FiSCHER Akkumulatorentechnik GmbH autorisierten Personen durchgeführt werden.
  • Seite 5: Systembeschreibung

    Bedienungsanleitung V0.8 2. Systembeschreibung Das easy-ECC3 System wurde von der FiSCHER Akkumulatorentechnik GmbH entwickelt, um den Betrieb der easy-ECC3 Notleuchten mit Einzelbatterie zu überwachen und zu kontrollieren. Dabei werden Tests nach DIN IEC 62034 vom System automatisch gestartet. Die Ergebnisse werden gespeichert und können am System abgerufen werden.
  • Seite 6: Montage Und Anschluss

    Gehäuse Stahlblech Eingänge 4x 12 V DC, programmierbar, potentialfrei anzuschließen Ausgänge 4x programmierbar, potentialfrei, max. Belastung 1 A Maximale Anschlussleistung Ausgänge 250 V AC, 5 A Netzwerkanschluss RJ45 Standard IP-Adresse 192.168.0.1 Abmessungen (B x H x T) 276 x 326 x 42 mm Interne Batterie LiFePO4;...
  • Seite 7: Netzanschluss

    3.2. Netzanschluss Die Spannung darf erst nach der vollständigen Montage der Anlage wieder zugeschaltet werden. Die Zuleitungen zur easy-ECC3 werden durch die hinteren Durchlässe eingeführt. Alternativ können die Leitungen durch die seitlichen Kabeldurchlass eingeführt werden. Die 230 V Zuleitung ist an die Klemmen des Netzanschlusses L, N und PE in der oberen linken Ecke der Grundplatte anzuschließen.
  • Seite 8: Netzanschluss Leuchten

    Potential handeln muss. Ein Potentialunterschied zwischen L und L‘ zerstört den Leuchtenbaustein. 3.4. Funkverbindung Nachdem die easy-ECC3 und die easy-ECC3 Leuchten in Betrieb sind, werden die vernetzen Funk Verbindungen automatisch aufgebaut. Dieser Vorgang kann bis zu 30 Minuten dauern. 3.5. Anschluss eines separaten Netzwächter Die easy MESH Anlage verfügt über die Möglichkeit mit externen 3-Phasen-Netzwächter den Status der...
  • Seite 9: Anschluss Externer Schalter

    Bedienungsanleitung V0.8 3.6. Anschluss externer Schalter Die Eingänge der eays-ECC3 Anlage eignen sich auch dazu, Schalter der Allgemeinbeleuchtung mit abzufragen. Dies ermöglicht Leuchten mit der Allgemeinbeleuchtung zu schalten. Die Schaltlogik kann programmiert werden…. Bei der Programmierung kann zwischen Normal Offen (NO) Schließer und Normal geschlossen (NC) Öffner gewählt werden.
  • Seite 10: Netzwerk

    3.7. Netzwerk Ein RJ45-Ethernet Anschluss auf der rechten Seite der easy-ECC3 ermöglicht es die Anlage ins Netzwerk einzubinden. Informationen zu Netzwerkeinstellungen sind im Abschnitt 5.11. Netzwerkeinstellungen konfigurieren eins zu finden. Abbildung 5 Netzwerkanschluss 3.8. Potentialfreie Ausgänge Vier potentialfreie Relaisausgänge auf der linken Anschlussseite der easy-ECC3 ermöglichen den Anschluss an die Gebäudeleittechnik (BMS/GLT).
  • Seite 11: Aux Ausgänge

    Bedienungsanleitung V0.8 3.9. AUX Ausgänge Die easy ECC3 verfügt über einen 24 V DC AUX Ausgang der mit max. 500 mA belastet werden darf. Die AUX BUS Ausgänge sind elektronisch auf 200 mA begrenzt und dienen zur Busversorgung der möglichen BUS Module.
  • Seite 12 Abbildung 8 USB Port...
  • Seite 13: Inbetriebnahme

    4.2. Werkseinstellungen Leuchten werden ab Werk vorkonfiguriert. Diese Einstellungen in der Leuchte werden nach durch die easy-ECC3 übernommen. Rettungszeichenleuchten wird automatisch als Dauerleute konfiguriert. Sicherheitsleuchten als Bereitschaftslicht. Den Leuchten werden entsprechende Symbole in der Leuchtenliste zugeordnet. Folgende Werkeinstellungen sind auf der easy-ECC3 gesetzt:...
  • Seite 14: Pairing Der Leuchten

    Die Systemzustände werden über die Icons in der Statusleiste angezeigt. Sobald eine Leuchte den Zustand einnimmt wird das Icon angezeigt. Die Symbolik zeigt die folgende Tabelle: Icon Bedeutung Link zum Systemmenü Betriebsbereit Meldung Anzeige der Meldung Testbetrieb Testgruppen Aktiver Eingang Aktorenliste Aktive Zeitschaltuhr Aktorenliste...
  • Seite 15: Programmierung

    Bedienungsanleitung V0.8 5. Programmierung Die Programmierung des ECC3-Touch Systems erfolgt über den Touchscreen. Dafür tippt man in der Systemübersicht in die Mitte des Bildschirms und wählt den entsprechenden Benutzer aus (siehe Abbildung 9 Auswahl Nutzerebene). Zur Berührung des Touch Screens dürfen keine scharfkantigen oder spitzen Gegenstände benutzt werden.
  • Seite 16 Die Prüfgruppen werden zufällig verteilt und auch die Prüfzeit wird automatisch eingestellt um eine maximale Diversität zu erzeugen damit die Nominativen Anforderungen an die Prüfzeiten von Einzelbatterieleuchten zu erfüllen. Abbildung 11 Auswahl der Leuchten Um die Leuchten mit der Anlage zu koppeln (Pairing) muss auf das Leuchtensymbol geklickt werden. Hier gelangt man zur Leuchtenliste.
  • Seite 17: Die Leuchtenliste

    Bedienungsanleitung V0.8 5.2. Die Leuchtenliste Hier werden alle gekoppelten Leuchten angezeigt. Es ist direkt erkennbar, welcher Typ (Rettungszeichenleuchte oder Sicherheitsleuchte) Notleuchte vorliegt. Durch das Statusicon ist auch erkennbar, ob eine Leuchte angeschaltet ist. Danach wird der Name der Leuchte angezeigt. Die Abbildung 13 Leuchtenliste Seriennummer sowie die Adresse dienen zur Eindeutigen Identifikation der Leuchte.
  • Seite 18: Einstellungen Der Notleuchten

    5.3. Einstellungen der Notleuchten Um Leuchten zu schalten, einen Test durchzuführen oder einen Namen zu vergeben gibt es das Menü Leuchten-Einstellungen. Hierzu wählt man eine Leuchte über die Auswahlbox aus und wählt dann in der Steuerleiste aus. Abbildung 15 Einstellungen der Leuchte Es stehen die folgenden Einstellungen zur Verfügung: Bezeichnung Wert...
  • Seite 19: Erstellen Von Aktoren

    Bedienungsanleitung V0.8 5.3.1. Erstellen von Aktoren Die Aktoren werden im Aktorenmenü verwalten. Das Menü ist unter Steuerung → Aktoren zu finden. In der angezeigten Liste erscheinen alle bereits vorhanden Aktoren, die den Leuchten zugeordnet werden können. In der Übersicht ist zu sehen wie viele Leuchten dem Aktor zugeordnet sind, welchen Zustand der Aktor hat (An / Aus) und mit welcher Helligkeit er die Leuchten schaltet.
  • Seite 20: Leuchten Manuell Zum System Hinzufügen

    Abbildung 17 Einstellungen Zeitschaltuhr 5.4. Leuchten manuell zum System hinzufügen Führt man beim Erststart den Wizard aus, werden alle Leuchten im Mesh Netzwerk automatisch hinzugefügt. Mit dem Button Leuchten wird die Leuchtenliste aufgerufen. Hier werden alle aktuellen Leuchten gelistet. können neue Leuchten hinzuzufügt werden. Neu gefundene Leuchten werden aufgelistet. Die Leuchte kann jetzt durch das Kontrollkästchen mit dem System gekoppelt werden.
  • Seite 21: Manueller Funktionstest

    Gebäudes liefern können. Die Nutzung als Allgemeinbeleuchtung ist nicht vorgesehen und kann zu einer reduzierten Lebenserwartung führen. Zusätzlich ist möglich easy-ECC3 Sicherheitsleuchten durch eine Brücke in den Leuchten (zwischen L und L‘) zu schalten. Bei über L‘ angeschaltete Leuchten entfällt die Möglichkeit der Schaltung durch die Software (siehe Netzanschluss Leuchten).
  • Seite 22: 3-Phasenwächter Programmieren

    →Prüfungen → Prüfgruppen Die Programmierung der Prüfzeiten ist unter System finden. Hier können den 16 Prüfgruppen individuelle Funktions- und Batterietest Zeiten vorgegeben werden. Dazu einfach die gewünschte Prüfgruppe anhaken und mit dem Zahnrad Symbol Einstellungsseite öffnen. Abbildung 18 Prüfgruppen Wird hier nun das Kästchen Automatisch durführen für den Funktionstest angehakt, öffnen sich die Einstellungen für Intervall, und Zeitraum.
  • Seite 23: Externe Schalter Programmieren

    Bedienungsanleitung V0.8 Abbildung 19 3-PH Wächtereingang Im Dropdown Menü stellt man für den gewählten Eingang, die folgenden Werte ein: Funktion: Beschaltung: R_SER (hier erwartet der Eingang einen Reihenwiderstand) Die Einstellungen werden mit dem mit folgendem Symbol in der unteren rechten Ecke übernommen.
  • Seite 24: Fernabschaltung Für Notlichtfunktion Konfigurieren

    5.10. Fernabschaltung für Notlichtfunktion konfigurieren Ist die Notlichtblockierung aktiv schalten die Leuchten nicht mehr in den Batteriebetrieb. Um im Fehlerfall keine unabsichtliche Notlichtblockierung auszulösen ist eine Programmierung über einen seriellen/parallel Widerstand erforderlich. Der Auslösung darf nur über einen Schüsselschalter ausgelöst werden um den unerlaubten Zugriff zu sperren. →...
  • Seite 25: Passwort Ändern

    Bedienungsanleitung V0.8 Die Einstellungen werden mit dem mit folgendem Symbol in der unteren rechten Ecke übernommen. 5.12. Passwort ändern Bei den unteren Login-Leveln (Nutzer, Hausmeister, Techniker) besteht die Möglichkeit das Passwort zu ändern. Das Passwort wird in Einstellungen des Systems...
  • Seite 26: Netzwerkeinstellungen Konfigurieren

    In dem rot umrandeten Feld kann das neue Passwort eingeben werden. Mit dem wird die Eingabe abgeschlossen. 5.13. Netzwerkeinstellungen konfigurieren Soll das easy MESH System ins lokale Netzwerk eingebunden werden, kann es nötig sein die Netzwerkeinstellungen der Anlage anzupassen. Hierzu über die Buttons System Netzwerk die Konfigurationsseite aufrufen.
  • Seite 27: Systemmeldungen

    Bedienungsanleitung V0.8 Mit dem Button Systemaktualisierung wird Software-Update Seite geöffnet Über den Button Datei auswählen öffnet sich der Datei Manager. Für das ECC3 System, wird die Dateiendung ecc3u, für die Funk-Leuchten ezf3u erwartet. Ein Softwareupdate ist nur mit den Zugriffsrechten „Service“ möglich.
  • Seite 28: Wartungsmeldung

    Wartungen erinnert. Folgende Wartungsmeldungen können erscheinen: • Lichtmessung: Alle drei Jahre müssen die Lichttechnischen Anforderungen der Notbeleuchtungsanlage geprüft werden. Gerne unterstützt Sie FiSCHER bei der Umsetzung. • Kapazitätstest: Sofern dieser nicht automatisch vom System ausgeführt wird, muss der Kapazitätstest jedes Jahr manuell durchgeführt werden.
  • Seite 29: Allgemeine Hinweise Und Grundlagen Zur Funkausbreitung In Gebäuden

    Bedienungsanleitung V0.8 8. Allgemeine Hinweise und Grundlagen zur Funkausbreitung in Gebäuden Die Funkausbreitung und Signalstärke in Gebäuden ist schwer vorherzusagen und lässt sich nur durch aufwändige Raytracing beispielhaft berechnen. Jegliche bauliche Veränderung, zum Beispiel im Mobiliar führt zu einer Veränderung der Gesamtsituation. Dieser Abschnitt gibt eine kurze Beschreibung der wichtigsten Phänomene und Grundlagen der Funkausbreitung im Gebäude.
  • Seite 30: Beugung

    8.3. Beugung An Kanten oder Löchern tritt eine Beugung der Funkwellen auf. Hierdurch kann auch ohne Sichtverbindung (LOS – line of sight) kommuniziert werden. Allerdings wird durch die Beugung das Signal abgeschwächt und es durch die Mehrwegeausbreitung wieder zu Interferenzen kommen Abbildung 26 Beugungseffekte 8.4.
  • Seite 31: Fresnelzone

    Bedienungsanleitung V0.8 Steinblock, 400 mm Steinblock, 610 mm Stahlbeton, 200 mm Metall, metallisierte Oberflächen 50 – 90 Im Freifeld wird die Dämpfung �� [dB] in Abhängigkeit von dem Abstand D [m] durch diese Formel ���� angenähert: �� = 20 ∗ log �� + 31 ����...
  • Seite 32: Raumempfehlung Für Die Funkausbreitung

    8.6. Raumempfehlung für die Funkausbreitung Für die die Funkausbreitung sind große Räume, die mehre kleinere Objekte ohne große, uniforme Fläche besser geeignet als lange Flure. Materialien wie Beton, Stein haben eine erhöhte Dämpfung. Große, glatte Oberflächen können durch Ihren hohen Reflexionsgrad negativen Einfluss auf die Empfangsstärke bedingt durch die Mehrwegeausbreitung haben.
  • Seite 33 Bedienungsanleitung V0.8 • Eine kleine Umpositionierung während der Inbetriebnahme von Leuchten (ca. 17 cm) kann Kommunikationsprobleme durch Interferenzen beheben. Bei der Konzeption des Systems, sollte nach der Anordnung der Leuchten auf dem Plan, die Funksignaldämpfung auf dem Weg aller Leuchtenpaare berechnet werden, die einen logischen Kommunikationsweg bilden können.
  • Seite 34: Unter Diesen Kontaktdaten Erreichen Sie Uns Schnell Und Direkt

    Unter diesen Kontaktdaten erreichen Sie uns schnell und direkt: Service-Hotline: Tel.: +49 2131 52310 - 89 Fax: +49 2131 52310 - 40 Email: service@akkufischer.de...

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