6. Wie lang ist die Inkubationszeit?
Geflügelart
Huhn
Ente
Taube
Gans
Wachtel
7. Ab wann wird gewendet und wie oft? Wann darf nicht mehr gewendet werden?
Ihr Brüter ist ein vollautomatischer Motorbrüter. Da ein Motorbrüter langsam und permanent wen-
det, darf hier das Wendesystem ab dem ersten Tag genutzt werden. Das erzeugt keine schweren Er-
schütterungen, was wichtig ist, da die Embryonen in den ersten Tagen noch sehr empfindlich sind, und
Erschütterungen unbedingt vermieden werden sollten.
Zudem sollte der Brüter in den ersten drei Tagen – wenn möglich – geschlossen bleiben, um ein ideales
Klima zu schaffen.
Wichtig: In den letzten zwei bis drei Tagen des Brutvorgangs dürfen die Eier nicht mehr gewen-
det werden. Denn das Küken muss nun die richtige Schlüpfposition finden, und diese darf dann nicht
mehr verändert werden.
8. Was muss in den letzten Tagen des Brutvorgangs beachtet werden?
In den letzten zwei bis drei Tagen vor dem Schlüpfen dürfen die Eier nicht nur nicht mehr gewendet
werden, sondern es sollte der gesamte Brüter geschlossen bleiben. Denn das feucht-warme Klima soll
gerade im Endspurt des Brutvorgangs erhalten bleiben, damit die Eihaut erweicht und das Schlüpfen
ermöglicht wird.
Sie können nun wählen, ob Sie den Wendemechanismus per Einstellungsmenü ausschalten (hierfür
muss das Wendeintervall/die Wendedauer auf „0" gesetzt werden) oder ob Sie den Wendeeinsatz ganz
entfernen. Entscheiden Sie sich für das Entfernen des Wendeeinsatzes, müssen Sie den Brüter öffnen
und die Eier vorsichtig aus dem Wendeeinsatz nehmen. Legen Sie sie sodann auf den Brüterboden.
Versuchen Sie, das Öffnen des Brüters möglichst kurz zu halten, und besprühen Sie die Eier dann mit
warmem (nicht kochendem!) Wasser aus einem Wasserzerstäuber. So gelingt es in den meisten Fällen,
das feucht-warme Klima aufrechtzuerhalten.
Hinweis: Einen vollständigen Zusammenfall des aufgebauten Klimas verkraften viele Küken nicht.
9. Was passiert nach dem Schlüpfen?
Herzlichen Glückwunsch, Ihre Küken sind geschlüpft! Nun haben Sie Geduld und lassen Sie die frisch
geschlüpften Küken noch für etwa 24 Stunden im Inkubator. Hier können sie sich erholen und trocknen.
Wichtig: Entfernen Sie die Wasserbehälter. Ansonsten ist die Luftfeuchtigkeit für die Küken zu hoch
und es besteht die Gefahr, dass die Küken ertrinken. Allerdings müssen Sie hier Fingerspitzengefühl
beweisen, da etwaige Nachzügler die Feuchtigkeit zum Schlüpfen benötigen.
Sollten Nachzügler das Ei von Innen angepickt haben, aber sich mit dem Durchbrechen schwertun,
können Sie Starthilfe geben und die Eierschale vorsichtig leicht weiter öffnen. Doch hierbei ist ebenfalls
Fingerspitzengefühl gefragt, da Sie nicht zu schnell eingreifen dürfen. Oftmals ist eine falsche Luftfeuch-
tigkeit der Grund dafür, und die Eihaut trocknet dann am Küken fest, bevor es aus dem Ei herauskom-
men kann. So kann es sich nicht mehr drehen oder sich selbständig aus dem Ei befreien.
© by WilTec Wildanger Technik GmbH
http://www.WilTec.de
http://www.aoyue.eu
http://www.teichtip.de
Inkubationszeit (Tage) [Normale Abweichung: 1–2 Tage]
20–21
28
18
30
16–18
Artikel 51185, 51186
Seite 7
03
2022-1