F-16 Bauanleitung
deutsch
Der Prototyp YF-16 hatte seinen Erstflug am 20. Januar 1974. Seitdem wurden über 4000 Stück dieses
berühmten und erfolgreichen Kampfflugzeuges produziert, das in über 20 Ländern in aller Welt im Einsatz
steht. Die YF-16 gewann die LWF (Lightweight Fighter) Ausschreibung der USAF, deren Anforderungen
auf den Erfahrungen der Kriege in Vietnam und Korea basierten. Die Konstruktion war seinerzeit wirklich
revolutionär und eines der ersten instabil ausgelegten Flugzeuge, deren Höhenrudersteuerung nur mit
einem Computer und einem Fly-by-Wire System kontrollierbar war. Auch die Aerodynamik, basierend auf
Wirbeln zur Auftriebserzeugung, spezielle Materialien und Elektronik waren zu der Zeit bahnbrechend.
Die schrittweise Weiterentwicklung machte das Flugzeug vom reinen Tagjäger zum Mehrzweck-
Kampfflugzeug für Tag- und Nachteinsätze. Es wurde in vielen Versionen gebaut und konnte eine Fülle
von Lasten tragen wie z.B. Radarsysteme, Raketen, Bomben, Aufklärungs-Behälter, etc. Die Zeitlosigkeit
dieses Flugzeugs wird unterstrichen durch die Tatsache, dass es sich im Aussehen während seiner
weiteren Entwicklung kaum verändert hat, obwohl Leistung und Bandbreite an Aufgaben verglichen mit
der YF-16 dramatisch erweitert wurden.
Der dem Bausatz mit der Best.-Nr. 0105 beiliegende Dekorbogen ermöglicht den Bau sechs
verschiedener F16 in Tarnlackierung. Der dem Bausatz mit der Best.-Nr. 0106 beiliegende Dekorbogen
ermöglicht die Nachbildung des Modells in den attraktiven Farben, die aus Anlass des 90. Jahrestages
des 111. Kampfgeschwaders auflackiert wurden.
Der vorliegende F-16 Bausatz bietet einige Besonderheiten:
Das Semi Scale Modell ist nahezu flugfertig. Sie müssen nur noch das Klebedekor aufbringen,
sowie den Impellerantrieb und die RC-Ausrüstung einbauen.
Das Modell ist aus expandiertem Polystyrol mit einer speziellen strapazierfähigen Deckschicht
hergestellt. Dadurch ist es unempfindlicher gegen Beschädigungen der Oberfläche. Zusätzlich
sind alle besonders exponierten Oberflächen durch zusätzliche Kunststoffverstärkungen
geschützt. Durch das geringe Gesamtgewicht und die Festigkeit des verwendeten Materials ist
die Gefahr einer Beschädigung des recht kompakten Modells im normalen Gebrauch nahezu
ausgeschlossen.
Bei der Konstruktion des Modells wurde der aerodynamischen Auslegung im Hinblick auf ein
günstiges Verhältnis von Auftrieb und Widerstand besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Eine
hohe aerodynamische Güte mit einem großen resultierenden Geschwindigkeitsbereich und
folgsamen Flugeigenschaften, wie sie typisch für größere Modelle sind, sind das Ergebnis dieser
Anstrengungen.
Zusammenbau des Modells
Die Montage ist sehr einfach und kann von jedem durchschnittlichen Modellbauer ausgeführt werden.
Trotzdem sollten Sie den folgenden Text gründlich lesen. Bedenken Sie, dass selbst geringes
Mehrgewicht der Flugleistung dieses Impeller-Modells abträglich ist, in weit größerem Maß, als dieses bei
Propellerflugzeugen der Fall wäre. Darum – Geizen Sie mit jedem Gramm!!!
Klebedekor (Wasserschiebebilder)
Das Modell ist bereits in den Grundfarben spritzlackiert. Die Kennzeichen und Markierungen werden als
Wasserschiebebilder aufgebracht. Ihr größter Vorteil ist das vernachlässigbare Gewicht und ein
minimales Risiko, das Modell beim Aufbringen der Schiebebilder zu beschädigen. Jedoch benötigt ihre
Anbringung Vorsicht und Sorgfalt. Daher empfehlen wir, die folgende Anweisung zu befolgen:
Um das Aufbringen der Schiebebilder zu vereinfachen, können Sie auch eine spezielle Lösung
zum Aufbringen der Bilder, wie sie im Plastikmodellbau verwendet werden, benutzen. Prüfen Sie
zuvor, ob die Lösung die Modelloberfläche nicht angreift und beachten Sie die
Anwendungshinweise.
Schneiden Sie den Aufkleber mit dem Trägerpapier, auf dem er aufgedruckt ist aus, und tauchen
sie ihn kurz (für ca. 5 Sekunden) in lauwarmes Wasser. Dann lassen Sie Ihn auf einer flachen,
nicht-saugenden Oberfläche (z.B. Glas oder Plastik) gründlich durchfeuchten.
Sobald das Trägerpapier ausreichend durchgefeuchtet ist (wenn sich das Klebebild leicht
verschieben lässt), schieben Sie das Klebebild vom Träger, bis der Rand etwa 5mm über den
Träger ragt. Bringen Sie das Dekorelement an die beabsichtigte Position und ziehen Sie,
während Sie mit zwei Fingern das Element an seiner Position halten, das Trägerpapier unter dem
Klebebild hervor. Lässt sich das Klebebild nicht leicht genug schieben, geben Sie noch etwas
Wasser mit einem Pinsel ringsum hinzu. So lässt sich auch die Position eines falsch
aufgebrachten Schiebebildes nachträglich korrigieren.
Streichen Sie nun mit einem weichen Tuch, oder besser noch mit einer weichen
Schaumgummiwalze zum Lackieren überschüssiges Wasser und Blasen von der Mitte aus zum
Rand hin unter dem Schiebebild vorsichtig hervor. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht allen