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ASOTEC UVR67 Bedienungsanleitung

ASOTEC UVR67 Bedienungsanleitung

Universalregler; heizkreisregelung: programme; bedienung
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UVR67
UNIVERSALREGLER
 
Heizkreisregelung:
Programme
Bedienung
Manual Version 1.07.1
deutsch
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für ASOTEC UVR67

  • Seite 1 UVR67 UNIVERSALREGLER   Heizkreisregelung: Programme Bedienung Manual Version 1.07.1 deutsch...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Manual Version 1.07.1 Schritt-für-Schritt Einstellung des Reglers ......... . . 5 Hydraulische Schemen .
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Ausgänge ...............44 Nachlaufzeit .
  • Seite 5: Schritt-Für-Schritt Einstellung Des Reglers

    Schritt-für-Schritt Einstellung des Reglers Auch wenn Sie hier eine Anleitung zum Einstellen des Regelgerätes erhalten, ist es unbe- dingt notwendig, die Bedienungsanleitung zu lesen, insbesondere die Kapitel „Program- me“ und „Bedienung“. Ebene Auswahl des Hydraulikschemas auf Grund des Anlagenschemas. Beachten Sie auch die Pfeildiagramme und Gleichungen, sowie Pro- grammerweiterungen „+1“, „+2“...
  • Seite 6: Hydraulische Schemen

    Sensormontage zeitgleich sowohl die Ein-, als auch die Abschaltbedingung erfüllt sind, hat die Abschaltbedingung Vorrang. Lieferumfang Je nach Ausführung sind diverse Sensoren im Lieferumfang enthalten. Die UVR67 unterscheidet sich nicht aufgrund der verschiedenen Sensorpakete und hat immer vollen Funktionsumfang. UVR67...
  • Seite 7: Heizkreisregelung - Programme

    Heizkreisregelung - Programme Grundsätzlich gilt, dass bei allen Heizkreisprogrammen (außer Programmgruppen 816 und 976 sowie anderen angeführten Ausnahmen) folgende Einstellungen notwendig sind: Übersicht Fachmannebene: Zeit/Datum Menü Parameter Modus (vorzugsweise Auto) Grundparameter Zeitprogramme Heizkurve Expertenebene: VL-Solltemp. bei +10°C und bei -20°C oder Steilheit Menü...
  • Seite 8 Programm 800: Freigabe der Heizkreispumpe A1, wenn der Sensor S4 die Minimalschwelle min1 überschritten hat. Wird der Sensor S4 nicht verwendet, wird das in den Programmein- stellungen der Expertenebene eingestellt. Alle Programme +1: Wie Programm 800, jedoch wird die Heizkreispumpe A1 auch durch den Sensor S5 und die Minimalschwelle min2 freigegeben (2 Erzeuger für den Heizkreis).
  • Seite 9: Programm 816 - Kesselkreispumpe, Mischer Zur Rücklaufanhebung

    Programm 816 – Kesselkreispumpe, Mischer zur Rücklaufanhebung Programm 816: Freigabe der Kesselkreispumpe A1, wenn S1 größer als die Schwelle min1 ist und S1 um die Differenz diff1 höher ist als S2 und S2 die Schwelle max1 nicht überschrit- ten hat. A1 = S1 >...
  • Seite 10: Programm 832 - Festbrennstoffkessel, Puffer, Heizkreis, Anforderung Zusatzheizung

    Programm 832 – Festbrennstoffkessel, Puffer, Heizkreis, Anforderung Zusatzheizung S1 ... Raumsensor A1 ... Heizkreispumpe S2 ... Außentemperatur A2 ... Pufferladepumpe S3 ... Heizkreis-Vorlauf A3 ... Heizungsanforderung S4 ... Kessel A4 ... Motormischer AUF S5 ... Puffer unten A5 ... Motormischer ZU S6 ...
  • Seite 11 Programm 833: Die Brenneranforderung wird auf Sensor S5 bezogen. A3 ein = S5 < min3 A3 aus = S5 > max3 Programm 834: Getrennte Ein- und Abschaltschwellen bezogen auf S5 und S6 (Halteschal- tung). A3 ein = S6 < min3 A3 aus = S5 >...
  • Seite 12: Programm 896 - Automatikkessel, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung

    Programm 896 – Automatikkessel, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung S5 nur für Alle Programme +2 Sensoren Ausgänge S1 ... Raumsensor A1 ... Heizkreispumpe S2 ... Außentemperatur A2 ... Boilerladepumpe S3 ... Heizkreis-Vorlauf A3 ... Kesselanforderung S4 ... Kessel A4 ... Motormischer AUF S5 ...
  • Seite 13 Programm 896: A1 = S4 > min1 & Heizung = aktiv A2 = S4 > min1 & S4 > S6 + diff1 & S6 < max1 A3 = (S6min3/max3 & ZP ) oder ((S4 < min2 oder S4 < VLsoll + diff2) & Anf.
  • Seite 14: Programm 912 - Automatikkessel, (Kombi-)Speicher, Heizkreis, Kesselanforderung

    Programm 912 – Automatikkessel, (Kombi-)Speicher, Heizkreis, Kesselanforderung Sensoren S1 ... Raumsensor S2 ... Außentemperatur S3 ... Heizkreis-Vorlauf S4 ... Kessel S5 ... Speicher unten S6 ... Speicher oben Ausgänge A1 ... Heizkreispumpe A2 ... Speicherladepumpe A3 ... Kesselanforderung A4 ... Motormischer AUF A5 ...
  • Seite 15 Programm 913: Getrennte Ausschaltschwelle für Kesselanforderung über S5 und S6 (Halte- schaltung). A3 ein = S6 < min3 & S4 < max2 & ZP & ZP Anf. WW Anf. Kessel A3 aus = S5 > max3 oder S4 > max2 Programm 914: Halteschaltung mit Differenz auf die Vorlaufsolltemperatur.
  • Seite 16: Programm 928 - Puffer, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung

    Programm 928 – Puffer, Boiler, Heizkreis, Kesselanforderung S5 nur für diverse Programmzusätze Sensoren Ausgänge S1 ... Raumsensor A1 ... Heizkreispumpe S2 ... Außentemperatur A2 ... Boilerladepumpe S3 ... Heizkreis-Vorlauf A3 ... Heizungsanforderung S4 ... Boiler unten A4 ... Motormischer AUF S5 ...
  • Seite 17 Programm 929: Wie Programm 928, jedoch Abschaltschwelle der Kesselanforderung auf S5 (Halteschaltung). A2 = S6 > min1 & S6 > S4 + diff1 & S4 < max1 & ZP Anf. WW A3 ein = S6 < min3 A3 aus = S5 > max3 Programm 930: Kesselanforderung auf Vorlaufsolltemperatur und Sensor S5 bezogen.
  • Seite 18 Alle Programme +8: Zweite Energiequelle neben dem Puffer mit Sensor S5. Alle auf S6 gelegten Bedingungen gelten auch für S5. Es wirkt die höhere Temperatur. Alle nur auf S5 gelegten Bedingungen bleiben jedoch unverändert. Beispiel: Programm 936 (= 928 + 8) A1 = (S6 >...
  • Seite 19: Programm 944 - Festbrennstoffkessel, Puffer, Boiler, Heizkreis

    Programm 944 – Festbrennstoffkessel, Puffer, Boiler, Heizkreis Sensoren Ausgänge S1 ... Boiler unten A1 ... Heizkreispumpe S2 ... Außentemperatur A2 ... Boilerladepumpe S3 ... Heizkreis-Vorlauf A3 ... Pufferladepumpe S4 ... Kessel A4 ... Motormischer AUF S5 ... Puffer unten A5 ... Motormischer ZU S6 ...
  • Seite 20 alle Programme +1: Für die Boilerladung wird sowohl die Kessel- als auch die Puffertempe- ratur berücksichtigt. A2 = (S4 > min1 & S4 > S1 + diff2) oder (S6 > min2 & S6 > S1 + diff2) & S1 < max2 &...
  • Seite 21: Programm 960 - Heizkessel (Oder Puffer), Boiler, 1 Geregelter & 1 Ungeregelter Heizkreis

    Programm 960 – Heizkessel (oder Puffer), Boiler, 1 geregelter & 1 ungeregelter Heizkreis Sensoren Ausgänge S1 ... Raumsensor A1 ... Heizkreispumpe 1 S2 ... Außentemperatur A2 ... Heizkreispumpe 2 S3 ... Heizkreis 1 Vorlauf A3 ... Speicherladepumpe S4 ... Kessel A4 ...
  • Seite 22: Programme 976/977 - Estrichausheizen

    Programm 962: Kombipuffer an Stelle des Kessels und des Boilers. Somit wird der Ausgang A3 zur Heizungsanforderung durch S4 herangezogen. A3 ein = S4 < min3 A3 aus = S4 > max3 Programm 964: Wie Programm 962, jedoch Abschaltschwelle der Heizungsanforderung auf S6 im Puffer (Halteschaltung) A3 ein = S4 <...
  • Seite 23: Programm 992 - Heizen/Kühlen, Mit Heiz- Und Kühlanforderung

    Programm 992 – Heizen/Kühlen, mit Heiz- und Kühlanforderung Ext1 & Ext2 RAS+DL S2 Außen Anforderung Kühlen Anforderung Heizen A4+A5 Sensoren Ausgänge Ext1 ... Raumsensor (RAS+DL Index 11) A1 ... Heiz-/Kühlkreispumpe Ext2 ... Taupunkt (RAS+DL Index 4) A2 ... Anforderung Kühlen S2 ...
  • Seite 24: Bedienung - Grundlagen

    Bedienung – Grundlagen Geräte-Übersicht Das Display auf der Vorderseite gibt Informationen über Sensorwerte, Menüposition, Parametrierung und dergleichen aus. Der Balken auf der rechten Seite des Displays bewegt sich zusammen mit der vertikalen Position im momentan geöffneten Menü. (Scroll-Balken) Das Rad rechts vom Display dient der Navigation.
  • Seite 25: Beispiel Menüansicht

    Beispiel Menüansicht 1 Name des aktuellen Menüs 2 Menü-Unterpunkt (nicht anwählbar) 3 Scroll-Balken (vertikale Position im Menü) 4 Gewählter Menüpunkt (umrahmt) Durch Drücken des Rads („Enter“) erscheint ein Eingabefenster: 1 Gewählter Parameter 2 Einstellbereich 3 Angewählter Wert (umrahmt) 4 Bestätigen/Verwerfen der Änderungen Hauptansicht Übersicht Werteübersicht, Anlagenstatus etc.
  • Seite 26: Bedienung - Allgemein

    Bedienung – Allgemein Anmerkung: Es wird öfters die Abkürzung „WE“ für „Werkseinstellung“ verwendet. Display (unter Einstellungen) Display Timeout Zeit, nach der bei Inaktivität (keine Tasten werden gedrückt/Rad wird nicht gedreht) die Displaybeleuchtung ausschaltet. (WE = 30 Sekunden) Kontrast Bildschirmkontrast in Prozent. (WE = 50.0%) Datenverwaltung (unter Einstellungen) Funktionsdaten Laden von Funktionsdaten von der SD-Karte...
  • Seite 27: Benutzer

    Benutzer Die 3 verschiedenen Benutzerebenen verfügen über unterschiedliche Zugriffsrechte. Benutzerebene Berechtigungen Anwender Übersicht: Zeit und Datum ändern Kein Passwort Eingänge, Steuerausgänge, Anlagenstatus und eingestelltes Programm einsehen, Zeitprogramme einstellen Einstellungen: Datenverwaltung: Funktionsdaten Laden und Speichern, Aktu- elle Funktionsdaten einsehen, Firmware Laden, Status einse- Display: Alle Einstellungen Benutzer: Mit entsprechendem Passwort: Benutzer ändern Version: Versionsdaten, Seriennummer, Produktionsdaten...
  • Seite 28: Bedienung - Heizkreisregelung

    Bedienung – Heizkreisregelung Menü Hauptebene In dieser Betriebsanleitung wird das Menü aus Sicht des Benutzers „Experte“ dargestellt. Übersicht • Zeit/Datum • Heizungsparameter • Eingangswerte • Status Steuerausgang • Eingestelltes Programm (hier nicht änderbar) Zeitprog. Anf. HK/WW/Kessel • Es sind insgesamt maximal 5 Zeitprogramme möglich, diese sind je nach Programm auf die drei verschiedenen Arten von Anforderungen aufgeteilt.
  • Seite 29: Übersicht

    Übersicht Ändern von Zeit und Datum (siehe Bedienung Allgemein) Modus des Heizkreisreglers (Einstellbar: Zeit/Auto, Normal, Abge- senkt, Standby, Party, Urlaub, Feiertag) Status der Heizkreisregelung („Enter“ für mehr Details, genaueres auf der nächsten Seite) Raum-Solltemperatur im Normalbetrieb Einstellbereich: 0 bis 45°C in 0,1°C Schritten Raum-Solltemperatur im Absenkbetrieb Einstellbereich: 0 bis 45°C in 0,1°C Schritten Gemessene Werte, Eingestellter Betriebsmodus (Zeit/Auto)
  • Seite 30: Modus Hk-Regler

    Modus HK-Regler Zeit/Auto bzw. Raumsensor Es wird laut dem eingestellten gewöhnlichen Regelgeschehen ge- heizt. Bei Verwendung eines Raumsensors wird RAS anstelle von Zeit/Auto angezeigt. Die folgenden Einstellungen überschreiben die RAS- und Zeitprogramm-Einstellungen: Normal Dauerhaftes Heizen auf die Temperatur des Normalbetriebs. Abgesenkt Dauerhaftes Heizen auf die Temperatur des Absenkbetriebs.
  • Seite 31: Zeit/Datum

    Zeit/Datum Siehe Bedienung Allgemein. Status HK-Regler Status der diversen Abschaltbedingungen, die auf die Heiz- kreisregelung wirken können. Min-Temperatur HK-Pumpenfreigabe Freigabe der Pumpe laut gewöhnlichem Regelgeschehen. (z.B. Überschreiten einer Minimaltemperatur im Kessel) T.Raum < Soll Freigabe der Pumpe auf Grund der Raumtemperatur in Bezug auf die Solltemperatur T.Raum <...
  • Seite 32: Einstellungen

    Einstellungen Die angezeigten Menüpunkte unterscheiden je nach aktiver Be- nutzerebene. Die Punkte Display und Datenverwaltung werden in Bedienung – Allgemein beschrieben. Fachmann-Menü Parameter Einstellung von Einschalt-, Ausschalt- und Differenzwerten, Ein- stellungen die den Heizkreis betreffen Timer Einstellen einer Timer-Funktion Zeit/Datum Uhrzeit, Datum, Sommerzeit, autom.
  • Seite 33 Beispiel Schwellwerte MAX/MIN/DIFF Für dieses Beispiel wird das Programm 928 herangezogen. MIN1 S6 JA/NEIN Aktivieren/Deaktivieren dieses Schwellwertes Ab dieser Temperatur am Sensor S6 wird der Ausgang A1 freigege- MIN1 S6 Ein ben. (WE = 45°C) Der zuvor über MIN1 Ein freigegebene Ausgang wird ab dieser Temperatur wieder blockiert.
  • Seite 34 Weitere Heizkreis-Parameter Art der Heizkurve (Temperatur/Steilheit) Vorlauf-Solltemperatur bei +10°C Außentemperatur (Heizkurve Temperatur) Vorlauf-Solltemperatur bei -20°C Außentemperatur (Heizkurve Temperatur) Maximale Vorlauftemperatur Minimale Vorlauftemperatur Außentemperaturschwelle für Frostschutz Raumtemperaturschwelle für Frostschutz Vorlauftemperaturschwelle für Frostschutz Frostschutzfunktion für den Kessel Kesselfrostschutz-Einschaltschwelle Kesselfrostschutz-Ausschaltschwelle Mindestlaufzeit des Kessels, wenn angefordert Zeitprogramm Sollwerte (J/N) (überschreibt Raumsolltempera- tur-Einstellungen) Mischerart (Ausgangspaar/0-10V-Mischer)
  • Seite 35: Mischerauswahl

    Mischerauswahl Bei Auswahl Ausgangspaar wird ein Mischer ggf. über A4+A5 angesteuert (Auf und Zu). Bei Auswahl 0-10V Mischer gibt der Steuerausgang A6 ein 0-10V Signal entsprechend der Mischer-Sollposition aus. Auswahl Ausgangspaar/0-10V Mischer Die weiteren Menüpunkte werden nur bei Auswahl 0-10V Mischer an- gezeigt.
  • Seite 36 Heizkurven Bei beiden Methoden ist der Einfluss der Außentemperatur auf die Vorlauftemperatur nicht linear. Über den Modus Steilheit ist die Krümmung der Norm entsprechend ausgelegt. Über den Modus Temperatur entsteht mit der Angabe der gewünschten Vorlauftemperatur bei 10°C eine „Krümmung der Heizkennlinie“. Dadurch wird der unterschiedlichen Wärmeabga- be verschiedener Heizsysteme (Fußboden, Wandheizung, Radiatoren) Rechnung getragen.
  • Seite 37: Programmierung Der Zeitprogramme

    Frostschutz Dieser Funktionsteil wird im Standbybetrieb in jedem Betriebsstatus aktiv, auch wenn der Heizkreis gerade über eine Abschaltbedingung die Heizkreispumpe blockieren würde. Der Frostschutz wird aktiviert, wenn der Mittelwert Außentemperatur (siehe Menü Experte- nebene/Mischer) unter T.Außen Frost, die Vorlauftemperatur unter T.Vorlauf Ist< oder, bei angeschossenem Raumsensor, die Raumtemperatur unter „T.Raum Frost“...
  • Seite 38: Timer

    Timer Umschalten des Zusammenhangs (Und/Oder) Auswahl zugewiesener Ausgänge Laufzeit Pausenzeit Mit der Timerfunktion besteht die Möglichkeit, einem Ausgang eine Laufzeit (Ausgang wird während dieser Zeit freigegeben) und eine Pausenzeit (Ausgang wird während dieser Zeit gesperrt) vorzugeben. Laufzeit und Pausenzeit sind abwechselnd aktiv. *Und/Oder: Wird Und gewählt, bestimmt in der Laufzeit das jeweilige Programm den Aus- gangsstatus der gewählten Ausgänge.
  • Seite 39: Handbetrieb

    Handbetrieb Umschalten der Betriebsmodi der einzelnen Ausgänge. Es kann zwischen Hand/EIN (Aus- gang schaltet immer ein), Hand/AUS (Ausgang schaltet nie ein) und Auto (Ausgang schaltet laut Automatikbetrieb und Zeitprogrammen) gewählt werden. Es werden nur Ausgänge eingeblendet, die beim eingestellten Programm auch in Verwendung sind oder denen eine andere Funktion zugewiesen wurde (Expertenebene/Programmeinst./ Zuordnung freier Ausgänge) Steuerausgänge (Ausgänge A6 &...
  • Seite 40: Expertenebene

    Expertenebene Programmwahl Sensortype, Bezeichnung, Korrekturwerte etc. Ext. Sensoren zum Einlesen von Werten über CAN-/DL-Bus Ausgänge: Bezeichnungen, Status, Zählerstände, Nachlaufzeit, Blockadezeit und Blockierschutz Steuerausgänge: Funktion, Modus, Freigabe etc. Abschaltbedingungen des Heizkreises einstellen Mischereinstellungen (z.B. Regelgeschw., Raumeinfluss etc.) Fkt-Kontrolle aktivieren/deaktivieren, Einstellungen Wärmemengenzähler, Einstellungen für 3 gesonderte WMZ-Profile Legionellenschutz aktivieren/deaktivieren, Einstellungen CAN-/DL-Bus Einstellungen wie Knotennummer u.a.
  • Seite 41: Sensormenü

    Sensormenü Die nachfolgenden Einstellungen sind für jeden der 6 Sensoreingänge gesondert zu treffen. Sie sind den jeweiligen Sensoreingängen in Menüs untergeordnet. Bezeichnung Jedem Sensor kann eine Bezeichnung aus Zahlen, Buchstaben, Symbolen und Leerzeichen gegeben werden. Diese Bezeichnung dient lediglich der Identifizierung des Sensors und hat keinen Einfluss auf das Regelgesche- hen.
  • Seite 42: Ext. Sensoren

    Durch den relativ hohen Strombedarf muss die Buslast beachtet werden: Der Regler UVR67 liefert eine maximale Buslast von 100%. Der elektronische Sensor FTS-50DL hat z.B. eine Buslast von 25% – es können daher maximal 4 dieser Sensoren an den DL-Bus angeschlossen werden.
  • Seite 43 Einstellung externer Sensoren DL-Bus Sensor Bezeichnung Hier kann einem externen Sensoreingang eine Bezeichnung gege- ben werden. Diese Bezeichnung dient nur der Identifikation des Ein- ganges und hat keinen Einfluss auf das Regelgeschehen. Quelle Die Quelle, von welcher das Signal stammt. In diesem Fall wurde „DL-Eingang“...
  • Seite 44: Ausgänge

    Ausgänge In diesem Menü kann jedem verwendeten Ausgang in seinem eigenen Untermenü eine Bezeichnung gegeben werden, die das Regelgeschehen nicht beeinflusst. Darunter befinden sich Einstellungen zur Nachlaufzeit und Blockadezeit (weiter unten beschrieben). Zusätzlich werden diverse Informationen und Statistiken angezeigt, wie der Modus (Auto/Handbetrieb), und Zählerstände für Betriebsstunden und Impulse (jeweils „Ge- samt“, „Heute“...
  • Seite 45: Nachlaufzeit

    Nachlaufzeit Besonders bei Solar- bzw. Heizungsanlagen mit langen hydraulischen Systemleitungen kann es während der Startphase zu extremem Takten (ständiges Aus- und Einschalten) der Pumpen über längere Zeit kommen. Das ist vor allem für Hocheffizienzpumpen nachteilig. Ein solches Verhalten lässt sich durch einen gezielten Einsatz der Drehzahlregelung oder durch Verwendung der Pumpennachlaufzeit vermindern.
  • Seite 46: Steuerausgang

    Steuerausgang Die beiden Steuerausgänge (6 und 7) sind in ihrer Parametrierung identisch. In den meisten Heizkreisprogrammen werden die beiden Steuerausgänge bereits für die An- steuerung des Mischers belegt und können daher nicht für andere Zwecke verwendet wer- den. In diesem Menü werden die Parameter für den Steuerausgang festgelegt. Als Analogausgang kann er eine Spannung von 0 bis 10V in 0,1V-Schritten ausgeben.
  • Seite 47 Absolutwertregelung = Konstanthalten eines Sensorwertes Die Absolutwertregelung wird über zwei Parameterfenster festgelegt. Das Beispiel zeigt eine typische Einstellung: Freigabe: Aus/Normal/Invers Normalbetrieb bedeutet, dass die Drehzahl mit steigender Temperatur zunimmt und ist für alle Anwendungen zum Konstanthalten eines „Vorlaufsensors“ gültig (z.B. Kesselvorlauf). Inversbetrieb bedeutet, dass die Drehzahl mit steigender Temperatur abnimmt und ist für das Konstanthalten eines Rücklaufs erforderlich.
  • Seite 48 Ereignisregelung Wird eine festgelegte Temperaturschwelle (Sollwert Ereignis) am Aktivierungssensor über- schritten, wird die Drehzahlregelung aktiv und damit die Temperatur am Regelsensor kon- stant gehalten (Sollwert Regelung) Beispiel: Freigabe: Aus/Normal/Invers Aktivierungssensor: Sensor, über den die Ereignisregelung aktiviert werden soll. Regelsensor: Sensor, der bei Aktivierung der Ereignisregelung konstant gehalten wird. Sollwert Ereignis: Wert der Temperaturschwelle am Aktivierungssensor.
  • Seite 49 Stabilitätsprobleme Die Drehzahlregelung enthält einen „PID-Regler“. Er bewirkt eine exakte und rasche Anglei- chung des Istwertes an den Sollwert. In Anwendungen wie Solaranlage oder Ladepumpe ist mit den Parametern der Werkseinstellung ein stabiles Verhalten zu erwarten. Der Proportionalteil stellt die Verstärkung der Abweichung zwischen Soll- und Istwert dar. Die Stellgröße wird pro x * 0,1K Abweichung vom Sollwert um eine Stufe geändert.
  • Seite 50 Ausgabemodus, Ausgabegrenzen Je nach Pumpenausführung kann der Regelmodus der Pumpe normal (0-100 „Solarmodus“, PWM 2) oder invers (100-0 „Hei- zungsmodus“, PWM 1) sein. Ebenso kann es bestimmte Anforde- rungen an die Grenzen des Regelbereiches geben. Diese Angaben werden den Informationen des Pumpenherstellers entnommen. Die folgenden Parameter legen den Regelmodus und die Unter- und Obergrenze des ausgegebenen Analogwertes fest: Ausgabemodus: Einstellung des Ausgabemodus;...
  • Seite 51: Abschaltbedingungen

    Abschaltbedingungen Raumtemp. Abschaltung Abschalten der Heizungspumpe bei Überschreiten der aktuellen Raum-Solltemperatur. Freigabe „EIN“ zeigt weitere Einstellungen Aus: Differenz zur Raumsolltemp. (kann nicht niedriger als Ein sein) Ein: (Wieder-)Einschaltdifferenz VL-Solltemp. Abschaltung Abschalten der Heizungspumpe bei Unterschreiten der errechne- ten Vorlaufsolltemperatur T.Vorlauf min (siehe Menü Fachman- nebene/Parameter).
  • Seite 52: Mischer

    Mischer Raumeinfluss Einfluss der Raumtemperatur auf das Mischerverhalten (ausge- blendet, wenn Programmeinst./Raumsensor vorh. auf Nein) Einschaltüberhöhung in Prozent, bezogen auf eine Absenkzeit von 10 Stunden. Die vorangegangene Absenkzeit führt zu einer (zeitlich abklingenden) Überhöhung der Vorlauftemperatur um die Aufheizzeit zu verkürzen. WE = 0% Mischerlaufzeit Laufzeit von AUF auf ZU des Mischermotors (WE = 3min)
  • Seite 53: Fkt-Kontrolle (Funktionskontrolle)

    Fkt-Kontrolle (Funktionskontrolle) Die Funktionskontrolle dient zur Überwachung eines Sensordefekts. Die Funktionskontrolle ist werksseitig deaktiviert. Funktionskon- Funktionskontrolle aktivieren/deaktivieren trolle Ja/Nein (WE = Nein) Die Sensoren werden auf Unterbrechung bzw. Kurzschluss überwacht. Sensoren des Typs Digital (EIN/AUS) und VIG und Sensoreingänge, die auf Fixwert oder auf unbenutzt gestellt sind, werden nicht überwacht.
  • Seite 54: Wärmemengenzähler

    Wärmemengenzähler (3 identische Einträge) Das Gerät besitzt die Möglichkeit zur Erfassung der Wärmemenge für bis zu 3 Anlagenteile. Die 3 Wärmemengenzähler sind werksseitig deaktiviert. Ein Wärmemengenzähler benötigt grundsätzlich drei Angaben. Diese sind: Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Durchflussmenge (Volumenstrom) Um die Genauigkeit zu erhöhen, ist die Angabe des Frostschutzanteils im Wärmeträger nö- tig, da der Frostschutz die spezifische Wärmekapazität vermindert.
  • Seite 55 Volumenstrom fix Volumen in Liter pro Stunde. Wurde kein Volumenstromgeber vorgegeben, so kann in diesem Menü ein fixer Volumenstrom ein- gestellt werden. Ist der eingestellte Ausgang nicht aktiv, wird der Volumenstrom als 0 Liter/Stunde angenommen. Da eine akti- vierte Drehzahlregelung ständig zu anderen Volumenströmen führt, ist dieses Verfahren nicht im Zusammenhang mit der Dreh- zahlregelung geeignet.
  • Seite 56 Hinweise zur Genauigkeit: Die Präzision aller erfassten Energien und Energieflüsse hängt von vielen Faktoren ab und soll hier einer näheren Betrachtung unterzogen werden. • PT1000-Temperatursensoren der Klasse B haben eine Genauigkeit von ± 0,55 K bei 50°C • Der Fehler der Temperaturerfassung des Gerätes beträgt pro Kanal typ. ± 0,4 K Bei einer angenommenen Spreizung von 10K ergeben diese beiden Messfehler zwischen Vor- und Rücklauf einen maximalen Messfehler von ±...
  • Seite 57: Einstellungen Wmz Schritt Für Schritt

    Einstellungen WMZ Schritt für Schritt Sie haben die Möglichkeit, 2 verschiedene Volumenstromgeber einzusetzen: • den Impulsgeber VIG • den FTS..DL, der an die Datenleitung angeschlossen wird Wenn Sie keinen Volumenstromgeber einsetzen, können Sie auch nur einen fixen Volumen- strom einstellen. Nachfolgend werden die notwendigen Einstellungen „Schritt für Schritt“...
  • Seite 58: Ohne Volumenstromgeber

    FTS...DL (Beispiel: Einbau im Rücklauf, nur 1 FTS4-50DL in Verwendung, Verwendung eines externen Sensors für den Vorlauf, der am FTS4-50DL angeschlossen ist) Der FTS4-50DL wird an die Datenleitung angeklemmt, daher: Expertenebene Ext. Sensoren und dort einem DL-Eingang  den Volumenstromgeber zuweisen. (Adresse und Index laut Anforderungen/Gebrauchsanleitung) Einstellen der Sensortemperatur auf einem weiteren DL-Ein- gang.
  • Seite 59: Legionellenschutz

    Legionellenschutz Freigabe Legionellenschutz aktivieren/deaktivieren (WE = Nein) Intervallzeit Überschreitet die Temperatur am angegebenen Sensor (= überwachter Sensor) in diesem Zeitabstand nicht die einge- stellte Temperaturschwelle für die Dauer der Haltezeit, so werden die Betroffenen Ausgänge und, wenn eingestellt, die Heizungsanforderung aktiviert. Überwachter Sensor Sensor, auf dem die Temperaturschwelle überwacht wird Betroffene Ausgänge...
  • Seite 60: Can-/Dl-Bus

    CAN-/DL-Bus Knotennummer im CAN-Netzwerk Bezeichnung des Gerätes im CAN-Netzwerk Übertragungsrate im CAN-Bus (muss bei allen Geräten im Netz- werk gleich sein!) Zeigt analoge Werte, die auf den CAN-Bus ausgegeben werden Zeigt digitale Werte, die auf den CAN-Bus ausgegeben werden Über dieses Menü kann die Datenausgabe für das Datenlogging über DL-Bus und für die Anzeigen im Raumsensor RAS+DL ein- oder ausgeschaltet werden.
  • Seite 61: Datenlogging

    Punkt Webportal > Menü C.M.I.s > 4. Visualisierung. Hier werden nur die auf das Gerät UVR67 bezogenen Einstellungen beschrieben. In der eigenen Be- triebsanleitung von Winsol gibt es weitere Informationen zur Verwendung dieser Software (erhältlich unter www.ta.co.at bei Downloads >...
  • Seite 64: Garantiebedingungen

    Garantiebedingungen Hinweis: Die nachfolgenden Garantiebedingungen schränken das gesetzliche Recht auf Gewährleistung nicht ein, sondern erweitern Ihre Rechte als Konsument. 1. Die Firma Technische Alternative RT GmbH gewährt ein Jahr Garantie ab Verkaufsdatum an den Endverbraucher für alle von ihr verkauften Geräte und Teile. Mängel müssen unverzüglich nach Feststellung und innerhalb der Garantiefrist gemeldet werden.

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