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Bedienungsanleitung Fireface UCX II Das leistungsfähigste portable USB Audio Interface! ™ TotalMix FX 24 Bit / 192 kHz ™ ™ SyncCheck SteadyClock USB 2.0 Digital I/O System 8 Kanäle Analog Interface 2 + 2 Kanäle AES / SPDIF Interface 8 Kanäle ADAT Interface...
Sicherheitshinweise und bestimmungsgemäßer Gebrauch Lesen Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes diese Anleitung sorgfältig und vollständig durch. Beachten Sie die folgenden Informationen, um das Fireface UCX II sicher zu verwenden und zu bedienen. Eine unsachgemäße Benutzung kann zum Verlust der Garantieansprüche führen (siehe Garantieerklärung Seite 82).
1. Einleitung Vielen Dank für Ihr Vertrauen in das Fireface UCX II. Dieses einmalig kompakte Audiosystem ermöglicht das Überspielen analoger und digitaler Audiodaten von praktisch beliebigen Quellen in Windows- und Mac-Computer. Zahlreiche einzigartige Merkmale, durchdachte Settingsdialo- ge, eine überragende und sehr flexible Mixer- und Monitoring-Lösung, professionelle DSP Effek- te, sowie exzellente analoge Schaltungen mit selektierten digitalen Wandlern ermöglichen einen...
5. Inbetriebnahme - Quickstart 5.1 Anschlüsse – Bedienelemente - Anzeigen Auf der Frontseite des Fireface UCX II befinden sich zwei Instrumenten- und Mikrofoneingänge, ein Stereo Kopfhörerausgang, ein Drehgeber mit Tastenfunktion, ein grafisches Farbdisplay, ein MIDI Ein- und Ausgang, ein USB-Anschluss für DURec, sowie mehrere Status LEDs.
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Auf der Rückseite des Fireface UCX II befinden sich 4 analoge Eingänge und 6 analoge Aus- gänge, der Netzteilanschluss, USB, DURec (USB-A), Wordclock, MIDI I/O, ADAT I/O, und ein Anschluß für das mitgelieferte Breakoutkabel D-Sub auf XLR/RCA (SPDIF/AES I/O). Balanced Line Level Inputs. 4 symmetrische analoge Eingänge per 6,3 mm Stereo- Klinkenbuchsen.
Mixeinstellungen. 5.3 Menü und Navigation Das Fireface UCX II besitzt eine einfache und übersichtliche Menüstruktur, für eine schnelle und effiziente Bedienung direkt am Gerät. In den meisten Fällen werden jedoch sämtliche Einstel- lungen über den Settingsdialog und TotalMix FX des Host-Computers erfolgen. Die Bedienung am Gerät beschränkt sich typischerweise auf eine direkte Einstellung der Abhörlautstärke (Laut-...
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Die Direktwahltaster MIC/GAIN, REC/PLAY, CHAN/MIX und SETUP/REV sind in Kapitel 23.2 beschrieben. Navigation Das Fireface UCX II besitzt eine so simple wie schnelle 1-Knopf Bedienung. Durch Drücken des VALUE Encoders wird zwischen Verstellung des Parameters und horizontalem Bewegen durch das Menü zu vertikalem Bewegen durch das Menü gewechselt.
Klicken Sie hier auf den Eintrag ’RME MADIface’. 6.3 Firmware Update Das Flash Update Tool aktualisiert die Firmware des Fireface UCX II auf die jeweils neueste Version. Es erfordert einen installierten Treiber. Starten Sie das Programm fut_usb.exe. Das Flash Update Tool zeigt zunächst die aktuelle Version der Firmware des Fireface, und ob diese aktualisiert werden sollte.
7. Konfiguration des Fireface - Settingsdialog 7.1 Allgemeines Die Konfiguration des Fireface UCX II erfolgt über einen eigenen Settingsdialog. Das Fenster Settings öffnet ein Mausklick auf das Feuer- oder Hammersymbol im Benachrichtigungsbereich der Task-Leiste. Den Mischer des Fireface UCX II, TotalMix FX, startet ein Mausklick auf das DSP-FX Symbol an gleicher Stelle in der Taskleiste.
UCX II nicht als Standard Wiedergabegerät einzustellen, da es sonst zu Synchronisati- onsverlust und Störgeräuschen kommen kann. Mehr oder größere Puffer in der Applikation (WDM) oder dem RME Settingsdialog (ASIO) erge- ben eine höhere Störsicherheit, aber auch eine größere Verzögerung bis zur Ausgabe der Da- ten.
Hinweis: Seit Windows Vista ist es der Applikation unter WDM nicht mehr möglich die Samp- lefrequenz zu bestimmen. Der Treiber des Fireface UCX II enthält daher eine Möglichkeit die Samplefrequenz zentral für alle WDM-Devices im Settingsdialog einzustellen, siehe Kapitel 7.1.
Fireface ADAT 1 (7+8) 8.4 Multiclient-Betrieb RME Audio Interfaces unterstützen Multiclient-Betrieb, also eine Nutzung mehrerer Programme gleichzeitig. Die Formate ASIO und WDM können sogar auf den gleichen Wiedergabekanälen beliebig gleichzeitig benutzt werden. Da WDM über eine Samplerate Conversion in Echtzeit verfügt, ASIO jedoch nicht, müssen alle beteiligten ASIO-Programme die gleiche Samplefre-...
Erhöhen des Pegels, bis die Peak Level Meter in TotalMix circa –3 dB anzeigen. Der Pegel der vorderen Eingänge kann über TotalMix (Input Channel Settings, Gain), oder direkt am Fireface UCX II über die Taste Mic/Gain und die Encoder 1/2 optimiert werden. Die mehrfar- bigen Pegelanzeigen im Display stehen zusätzlich zur Aussteuerungskontrolle bereit.
Verlust der Synchronisation führen. In solchen und ähnlichen Fällen ist das System manuell in den Clock Modus Internal zu schalten. Das erstmalig in der RME Hammerfall eingesetzte Verfahren SyncCheck dient der einfachen Prüfung und Anzeige der aktuellen Clock-Situation. Die mit Input Status beschriftete Statusbox zeigt für Word Clock, SPDIF, ADAT und AES getrennt an, ob ein gültiges Signal anliegt, (No...
Nach dem Start der ASIO-Software ist in deren Audio-Einstellungen das Gerät oder der ASIO- Treiber ASIO Fireface USB zu wählen. Das Fireface UCX II unterstützt auch Direktes Mithören (ASIO Direct Monitoring). Als MIDI I/O kann sowohl MME MIDI als auch DirectMusic MIDI benutzt werden 9.2 Anzahl der Kanäle mit ASIO...
Betrieb mit allen Kanälen gleichzeitig möglich. Dies ist besonders einfach unter ASIO, da der Treiber alle Geräte zu einem zusammenfasst. Bitte beachten Sie, dass ein gleichzeitiger Betrieb von mehr als einem Fireface UCX II zu Res- sourcenproblemen auf der Computerseite führen kann.
Komplett Multiclient. Öffnen Sie so viele Messfenster jeglicher Messfunktion auf jeglichen Kanälen und Ein- und Ausgängen wie Sie wollen! DIGICheck ist kostenlos und arbeitet nur mit RME Interfaces. Es wird ständig erweitert. Die neueste Version befindet sich immer auf unserer Website www.rme-audio.de, Sektion Down- loads / Software.
12. Hotline – Probleme - Lösungen Neueste Informationen finden Sie auf unserer Website www.rme-audio.de, Abteilung FAQ, Neueste Ergänzungen. Die 8 ADAT-Kanäle erscheinen nicht am optischen Ausgang Der optische Ausgang wurde auf 'SPDIF' geschaltet. Die ADAT Playback Devices sind trotz- dem nutzbar, indem die entsprechenden Kanäle in TotalMix auf andere Ausgänge geroutet...
Menüeintrag Gehe zu klicken, Taste Option/Alt drücken, auf Library klicken. 13.3 Firmware Update Das Flash Update Tool aktualisiert die Firmware des Fireface UCX II auf die jeweils neueste Version. Es erfordert einen installierten Treiber. Starten Sie das Programm Fireface USB Flash. Das Flash Update Tool zeigt zunächst die ak- tuelle Version der Firmware des Fireface UCX II, und ob diese aktualisiert werden sollte.
Settings. Der Mischer des Fireface (TotalMix FX) lässt sich über das Programm Totalmix auf- rufen. Die Hardware des Fireface UCX II stellt eine Reihe hilfreicher, durchdachter und praxisgerechter Funktionen und Optionen bereit, mit denen der Betrieb gezielt den aktuellen Erfordernissen an- gepasst werden kann.
Verlust der Synchronisation führen. In solchen und ähnlichen Fällen ist das System manuell in den Clock Modus Internal zu schalten. Das erstmalig in der RME Hammerfall eingesetzte Verfahren SyncCheck dient der einfachen Prüfung und Anzeige der aktuellen Clock-Situation. Die mit Input Status beschriftete Statusbox zeigt für Word Clock, SPDIF, ADAT und AES getrennt an, ob ein gültiges Signal anliegt, (No...
Gerät zu entfernen (also zu löschen), und neu suchen zu lassen. Das Fireface UCX II ist Class Compliant. Daher benutzt es keinen eigenen MIDI-Treiber, son- dern wird von OS X als MIDI-Interface erkannt, und automatisch mit dem in OS X enthaltenen MIDI-Treiber betrieben.
Wenn die Geräte synchron mit Clock versorgt werden (also im Settingsdialog alle Sync zei- gen), ist ein störungsfreier Betrieb mit allen Kanälen gleichzeitig möglich. Bitte beachten Sie, dass ein gleichzeitiger Betrieb von mehr als einem Fireface UCX II zu Res- sourcenproblemen auf der Computerseite führen kann.
Neueste Informationen finden Sie auf unserer Website www.rme-audio.de, Abteilung Support Geräte und Treiber sind ordnungsgemäß installiert, jedoch keine Wiedergabe möglich: Ist Fireface UCX II als aktuelles Wiedergabegerät in der abspielenden Software gewählt? Die 8 ADAT-Kanäle erscheinen nicht am optischen Ausgang ...
Gain-Poti in den TotalMix FX Kanaleinstellungen) realisieren. 19.2 Mikrofon / Line Vorne Die zwei symmetrischen Mikrofoneingänge mit Combo XLR-/Klinkenbuchse des Fireface UCX II bieten eine digital kontrollierte Verstärkung über 75 dB, einstellbar in 1 dB Schritten. Die einzeln und weich zuschaltbare, hochstrom-feste Phantomspeisung (48 Volt) sorgt für einen professio- nellen Umgang mit Kondensatormikrofonen.
19.3 Instrument / Line Vorne Die Instrumenteneingänge 3/4 des Fireface UCX II sind außergewöhnlich flexibel. Durch ver- schiedene Verstärkungs- und Impedanzoptionen sind sie sowohl für Line- als auch Instrumen- tensignale perfekt einsetzbar. Line Eingang 3/4 besitzt symmetrische Line-Eingänge in Form von 6,3 mm Stereo-Klinkenbuchsen.
+4 dBu -10 dBV (12 dB HR) Die Referenzen beziehen sich in älteren RME-Geräten auf einen Arbeitspegel plus Headroom (HR). Im UCX II wird der maximale Pegel genannt, was unseres Erachtens weniger verwirrend ist. Die Pegel der Tabelle sind jeweils identisch und damit vollständig kompatibel.
21. Digitale Anschlüsse 21.1 ADAT Der ADAT optical Eingang des Fireface UCX II ist kompatibel zu allen Geräten mit einer solchen Schnittstelle. RMEs unübertroffene Bitclock PLL verhindert selbst im extremen Varipitch-Betrieb Aussetzer und Knackser während der Aufnahme und Wiedergabe, und bietet blitzschnellen und jitterarmen, samplegenauen Lock auf das digitale Eingangssignal.
21.3 SPDIF (Coaxial, Optisch) Das Fireface UCX II hat bis zu drei SPDIF-Ein- und Ausgänge: koaxial, optisch und AES können gleichzeitig genutzt werden, mit unterschiedlichen Audiosignalen. Beachten Sie, dass die Quel- len synchron sein müssen, da das Gerät über keinen eigenen Sample-Rate-Converter verfügt.
Wordclock demzufolge von der jeweiligen Software festgelegt. Im Modus Sla- ve ist die ausgegebene Frequenz identisch mit der am gerade gewählten Clock-Eingang anlie- genden. Fällt das Clock-Signal aus schaltet das Fireface UCX II in den Master Modus und stellt die nächst passende Frequenz ein (44.1 kHz, 48 kHz etc.).
Wordclockeingänge hochohmig, um das Signal auf der Kette nicht abzuschwä- chen. Der Wordclockeingang des Fireface UCX II kann hochohmig oder intern terminiert sein, und ist damit für maximale Flexibilität ausgelegt. Soll ein vorschriftsmäßiger Abschluss erfolgen, weil er das letzte Glied in einer Kette mehrerer Geräte ist, ist im Settingsdialog die Option Word Clock...
23. Funktionen und Betrieb 23.1 Allgemeines Das Fireface UCX II ist über den Drehencoder und das übersichtliche Farbdisplay komplett di- rekt am Gerät einstell- und konfigurierbar. Außerdem enthält es sechs interne Speicherplätze zum dauerhaften Ablegen aller Konfigurationsdaten. Damit arbeitet das Fireface UCX II auch ohne Rechner vollständig autark, und verwandelt sich im Stand-Alone Betrieb, also ohne ange-...
Die zwei Mikrofoneingänge können per TotalMix direkt auf die analogen Ausgänge geroutet werden. Damit stellt das Fireface UCX II einen 2-Kanal Mic-Preamp dar. Durch die AD- und DA- Wandlung werden die Signale zwar um knapp 0,1 ms verzögert (bei 192 kHz, siehe Kapitel 40.2).
Stereoausgang zusammenzumischen und abzuhören. Mischen des Eingangssignales zum Playbacksignal (vollständiges ASIO Direct Monitoring). RME ist nicht nur der Pionier in Sachen ADM, sondern bietet auch die vollständigste Umset- zung der ADM-Funktionen. Integration externer Geräte. TotalMix erlaubt ein Einschleifen externer Effektgeräte, im Wie- dergabe- und im Aufnahmeweg.
25.2 Die Oberfläche Das optische Design von TotalMix resultiert aus der Fähigkeit, Hardwareeingänge und Software- Playbackkanäle auf beliebige Hardwareausgänge routen zu können. Das Fireface UCX II hat 20 Kanäle Eingänge, 20 Kanäle Software-Playback, und 20 Kanäle Hardwareausgänge: TotalMix kann in der obigen Ansicht (View Options 2 Rows) platzsparend arbeiten. Default ist...
FX - DSP Meter. Zeigt die Auslastung des DSP durch aktivierte EQ, Low Cut, Compressor, Auto Level, Echo und Reverb. Der DSP des Fireface UCX II besitzt eine automatische Begrenzung. Steht keine Leistung mehr zur Verfü- gung können keine weiteren FX aktiviert werden.
Always init DSP devices with TotalMix FX settings. Dient zur Unterdrückung der Mis- match-Meldung nach Stand-Alone Betrieb. Aktuelle Settings im Gerät gehen verloren. Count MADI Channels per port. Nicht für das Fireface UCX II gültig. Disable ASIO Direct Monitoring. Deaktiviert das ASIO Direct Monitoring (ADM) für das Fireface UCX II in TotalMix FX.
Reverb Preset 1 bis 16, B3 0C nn für Echo Preset 1 bis 16. 28.6 Stand-Alone MIDI Control Ist das Fireface UCX II nicht an einen Computer angeschlossen kann es auch direkt per MIDI kontrolliert werden. Der Stand-Alone MIDI Control Betrieb wird im Geräte-Menü Options, HW Options/Diagnosis, Standalone MIDI aktiviert.
Kapitel 25.8.3 erläutert. Eine OSC Befehlsübersicht (Implementation Chart) ist auf der RME Website verfügbar: http://www.rme-audio.de/downloads/osc_table_totalmix_new.zip RME bietet auch eine iPad-Vorlage für die iOS-App TouchOSC (von Hexler, erhältlich im Apple App-Store): http://www.rme-audio.de/downloads/tosc_tm_ipad_template.zip Das RME Forum enthält weitere Informationen, Vorlagen (iPhone…) und nützliche Berichte von Anwendern.
Apples beliebtes iPad- und Windows / Mac-Computer alle Mixer- und FX-Einstellungen aus der Ferne über Ethernet und WLAN anpassen können. Unterstützte Hardware TotalMix Remote kommuniziert mit TotalMix FX 1.50 oder höher. Jede RME-Hardware, die mit TotalMix FX verwendet werden kann, wird automatisch unterstützt. Schnellstart Gehen Sie auf dem Host, also dem Rechner mit angeschlossenem Audio-Interface, in TotalMix FX zum Menü...
Windows, Mac OS X und Linux unterstützt wird. Es sind dann keine weiteren Treiber erforderlich, ein Gerät wird direkt erkannt wenn die CC-Firmware geladen wurde. Die dabei ’nativ’ unterstützten Merkmale eines Fireface UCX II sind, verglichen mit den von den RME-Treibern bereit gestellten, eingeschränkt. So gibt es gibt weder Hardware-Settings, noch einen Mixer, noch Einstellungen für die Effekte.
38. Direct USB Recording 38.1 Überblick Das Fireface UCX II kann über den hinteren DURec USB-Port bis zu 40 Kanäle aufnehmen und abspielen. Diese Funktion wird direkt vom DSP bereitgestellt, und ist damit unabhängig von einem per USB angeschlossenen Windows- oder Mac-Computer.
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Wechsel des Workspace erfolgt keine Änderung der Aufnahme- bzw. Wiedergabekonfiguration. Am Fireface UCX II erscheint die Bildschirmseite Record/Playback automatisch wenn ein Me- dium eingesteckt und erkannt wurde, oder manuell nach Druck auf REC/PLAY. File. Name der aktuell ausgewählten Datei.
Tatsache, dass vollständig kompatible Wave-Dateien nicht größer als 2 GByte sein können. Mit höherer Spurzahl und längeren Aufnahmezeiten ist diese Grenze schnell erreicht. Der DURec-Prozess des Fireface UCX II schreibt daher mehrere fortlaufende Dateien von jeweils 2 GByte. Der Import dieser Dateien in eine DAW-Software erfordert vom Anwender manuelles, sample-genaues Ausrichten jeder Datei zur vorherigen.
Die kostenlose Software für Windows und Mac OS X ist auf der RME Website, www.rme- audio.de, unter Downloads / Software erhältlich. Das Fireface UCX II schreibt einige Metadaten in die Aufnahmedateien, wie Datum, Uhrzeit, Aufnahmegerät und Kanalnummer. Der WAV File Batch Processor liest diese Daten und schreibt sie passend in die erzeugten Wav-Files.
'locked' (verriegelt). Dieser Lock-Zustand bleibt auch bei kleineren Schwankungen der Fre- quenz erhalten, da die PLL als Regelschleife die Frequenz am Empfänger nachführt. Wird an das Fireface UCX II ein ADAT- oder SPDIF-Signal angelegt, beginnt das entsprechen- de Eiingangsfeld zu blinken. Das Gerät signalisiert LOCK, also ein gültiges, einwandfreies Ein- gangssignal (ist das Signal auch synchron leuchtet sie konstant, siehe unten).
Harddisk Recordings geworden. Im Jahre 2000 veröffentlichte RME zwei weg- weisende Tech Infos zum Thema Low Latency Hintergrund, die bis heute aktuell sind: Monito- ring, ZLM und ASIO, sowie Von Puffern und Latenz Jitter, zu finden auf der RME Website. Wie Zero ist Zero? Rein technisch gesehen gibt es kein Zero.
Ein zusätzlicher kleiner Safety Buffer auf der Wiedergabeseite hat sich als sehr effizient erwie- sen. Er kommt daher in allen aktuellen RME-Produkten zum Einsatz. Beim Fireface UCX II be- trägt dieser in Windows 32 Samples, bei Mac 24 Samples, der zu der jeweils gewählten Buffer Size hinzukommt.
Da die ADAT-Schnittstelle seitens der Interface-Hardware keine Samplefrequenzen über 48 kHz ermöglicht, wird im DS-Betrieb vom Fireface UCX II automatisch das Sample Multiplexing akti- viert. Die Daten eines Kanals werden auf zwei Kanäle verteilt. Da das Übertragen der Daten mit normaler Samplefrequenz (Single Speed) erfolgt, ändert sich am ADAT-Ausgang nichts, dort...
40.6 Rauschabstand im DS-/QS-Betrieb Der hervorragende Rauschabstand der AD-Wandler des Fireface UCX II lässt sich auch ohne teures Mess-Equipment verifizieren, mittels der Aufnahme-Pegelanzeigen diverser Software. Bei Umschaltung in den DS- und QS-Betrieb steigt das angezeigte Grundrauschen jedoch von circa -113 dB auf circa -105 dB bei 96 kHz, und –79 dB bei 192 kHz. Hierbei handelt es sich um kei- nen Fehler.
Niederspannungsrichtlinie (RL2014/35/EU). Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Fireface UCX II ist ein digitales Audiointerface für professionelle Anwendungen mit CE- geprüften Computern der Klasse B mit USB-Anschluss. Alle Kabel, die zur Verbindung mit dem Computer und den Peripheriegeräten verwendet werden, müssen abgeschirmt und geerdet sein.