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Komfovent RHP 400 Installationshandbuch Seite 9

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Bei laufender Wärmepumpe empfehlen wir, die Lüftungsgeräte mit einer möglichst geringen Luft-
mengendifferenz zwischen Zu- und Abluftstrom zu betreiben. Bei hohen Strömungsungleichgewich-
ten (>20%) sinken Leistung und Wirkungsgrad der Wärmepumpe, daher arbeitet der Kompressor an
einer kritischen Kältemitteldruckgrenze. Dies führt zu einer reduzierten Lebensdauer und einer er-
höhten Ausfallwahrscheinlichkeit.
Im Winterbetrieb, wenn die Wärmepumpe im Heizbetrieb ist, beginnt das Kondensat am Verdampfer zu gefrieren und
bildet Frost. Große Eisablagerungen blockieren den Luftstrom im Verdampfer und können die Wärmepumpe beschädigen.
Daher wird der Verdampfer im Winterbetrieb automatisch abgetaut. Wenn die Außentemperatur unter Null fällt, beginnt
das Automatisierungssystem der Wärmepumpe mit der ständigen Überwachung der Druckdifferenz vor und nach dem Ver-
dampferwärmetauscher. Wenn sich Kondensat in Plattenwärmetauscher ansammelt und sich Eis zu bilden beginnt, steigt
der Druck und es werden Abtauvorgänge eingeleitet. Während des Abtauzyklus wird ein Teil des heißen Kältemittelgases
vom Verdichter zum Verdampfer geleitet, um die sich bildenden Eiskristalle zu schmelzen, daher sinkt die Zulufttemperatur
vorübergehend. Integrierte Elektro- oder Zusatzheizungen werden eingeschaltet, um diese Änderung auszugleichen. Die
Wärmepumpe wird, sobald der Frost schmilzt und der Druck nachlässt, mit ihrer gesamten Leistung auf den Heizvorgang
umgelenkt.
UAB KOMFOVENT behält sich Änderungen ohne vorherige Mitteilung vor
RHP STANDARD_21-04
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