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Handbuch Smartbox Manager Programm Prioritäten ........................... 36 Programm Anweisungseigenschaften in tabellarischen Ansicht ..............37 Programmanweisungen suchen ........................38 Programme in die Smartbox übertragen und starten ................... 39 Die Smartbox neu starten ..........................39 Anweisungstyp M-Bus ..........................39 Anweisungstyp M-Bus Application ....................... 43 Anweisungstyp Rechner ..........................
Einsatzbereich Vielseitiger Datensammler und Datenbote Durch die Smartbox wird der Einsatz von Energie zeitnah und im Detail messbar und damit regelbar. Das wiederum ist die Grundvoraussetzung für eine Vielzahl von Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Kosten, z.B. bei : ...
Handbuch Smartbox Manager 2.3 Elemente der Oberfläche Die Oberfläche des Smartbox Managers gliedert sich neben dem Hauptfenster in die Bereiche Menüleiste Buttonleiste(n) Hauptfenster Nachrichtenfenster Statuszeile Szenariobrowser Umschalt-Tab-Leisten Buttonleiste 1.1.1.1.1.1 ü Szenario-...
Handbuch Smartbox Manager Buttonleiste(n) Der Smartbox Manager bietet für häufig benötigte Menüpunkte die direkte Auswahl der Funktionen über die Buttonleisten. Abhängig z.B. von dem im Szenario-Browser aktivierten Element, vom selektierten Element und ob z.B. Verbindung zu einer Smartbox besteht, stehen folgende Funktionen zur Verfügung: Neues Projekt bzw.
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Handbuch Smartbox Manager Verbindung zur Smartbox herstellen/beenden. Erst aktiv, wenn eine Smartbox im Szenario Browser ausgewählt wird. Alle Programme von der Smartbox lesen. Erst aktiv, wenn Verbindung zu einer Smartbox besteht. Aktuelle Werte der Programme anzeigen. Steht nur im Tab "Programmierung" zur Verfügung.
Handbuch Smartbox Manager Statuszeile Hier werden Informationen zu den Menüpunkten und weitere Systeminfos eingeblendet. Szenariobrowser Im Szenariobrowser werden übersichtlich alle relevanten Objekte des aktuellen Arbeitsbereichs dargestellt. Es gilt folgende Grobgliederung: Arbeitsbereich, z.B. bestehend aus: ● Projekt 1 ● Gebäude 1 1 Gerät...
Handbuch Smartbox Manager In diesem Textfenster "Eigenschaften" z.B. werden beschreibende Informationen zu dem im Szenariobrowser ausgewählten Element angezeigt. Diese Informationen können modifiziert und ergänzt werden. Netzwerksymbolleiste Arbeitsbereich schließen/neues Gebäude/Gebäude entfernen/neues Gerät/Gerät entfernen/Gerät suchen „Gerät suchen“ ist aktiv, wenn ein Gebäude ausgewählt wurde. Damit können Geräte per Broadcast über TCP/IP Verbindung gesucht werden.
Nachrichtenfenster Im Nachrichtenfenster werden laufend Meldungen über die aktuellen Vorgänge in der Smartbox ausgegeben. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn nachvollzogen werden soll, wie die Smartbox genau bei bestimmten Vorgängen reagiert. Das Ausgabefenster ist nur bei einer TCP/IP-Verbindung aktiv.
Handbuch Smartbox Manager 2.4 Anlegen von Projekt, Gebäude und Geräten mit Anwendungs-Assistent Unter Datei -> Anwendungs-Assistent wird ein Dialog aufgerufen, der Schritt für Schritt zu einem fertigen Arbeitsbereich inkl. Projekt, angelegten Gebäude usw. führt. Mit „Weiter“ werden die jeweils eingegeben Angaben übernommen.
Handbuch Smartbox Manager 2.5 Anlegen von Projekt, Gebäude und Geräten ohne Anwendungs-Assistent Mit "Datei" -> "Neu" öffnet sich ein Fenster, unter dem ein einfaches Projekt oder ein Projekt mit einem Gebäude neu angelegt werden kann. Je nachdem ob bereits ein Arbeitsbereich erstellt wurde kann unter "Arbeitsbereiche"...
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Handbuch Smartbox Manager Nach Anklicken eines Gebäudes mit rechter Maustaste kann eine neue Smartbox zum Gebäude hinzugefügt werden -> "neues Gerät ". neues Gerät Gerät suchen ... Bei Netzwerkverbindung kann eine Smartbox im Netz gesucht und dann zum Gebäude übernommen werden->...
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Nun die eigene IP-Adresse und Subnetzmaske feststellen, z.B. mit dem Befehl ipconfig, eigegeben in eine DOS-Konsole (Ausführen -> cmd und dann ipconfig) und die IP der Smartbox entsprechend anpassen: neue IP-Adresse eingeben (freie IP im Netz, eine andere als die eigene) und die gleiche Subnetz Maske wie die eigene.
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Es muss ausgewählt werden, ob die Verbindung per TCP/IP, ISDN, oder Modem bzw. seriellem Kabel bzw. über serielles Gateway aufgenommen werden soll. Weitere Voraussetzungen zur Verbindungsaufnahme [siehe Kapitel Konfiguration]. Bei Verbindung über TCP/IP kann die IP-Adresse der Smartbox oder alternativ deren Name angegeben werden. Bei Auslieferung ist der Name "Smartbox" und die IP-Adresse 192.168.130.190.
Handbuch Smartbox Manager Router Hier kann eingegeben werden, ob die Smartbox per Modbus TCP und/oder per Modbus RTU mit anderen Geräten im Slave Mode kommuniziert. Bitte beachten: die Funktionalität ist Firmware-abhängig. Achtung Bei aktiviertem RS485 „Slave“ ist eine normale „Master“ Kommunikation über den RS485 Bus wie Modbus, ASCII, M-Bus, etc.
Unter diesem Tab lassen sich als Ziele 3 Empfänger für SMS-Nachrichten festlegen. Die Nutzung ist nur möglich, wenn die Smartbox per Modem oder GSM mit dem Telefonnetz verbunden ist. Bitte beachten Sie weitere Einschränkungen, z.B. beim Übergang vom Festnetz aus.
Handbuch Smartbox Manager Allgemeine Fehler: Treten z.B. auf, wenn eine Verbindung abbricht, ein Busgerät nicht mehr antwortet, oder wenn ein ungültiges Kommando empfangen wurde. Fehler von Feldgeräten: Das Relais wird aktiviert, falls in den Protokollen Fehler von Feldgeräten signalisiert werden.
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Um die Einschränkung aufzuheben, tragen Sie den gleichen Server zweimal ein. Timeserver (Protokoll RFC 1305) Ab Firmware Version 2.0.22 kann die aktuelle Uhrzeit von der Smartbox per RFC 1305 Protokoll abgefragt werden. Verwenden Sie diese Möglichkeit, um in einem lokalen Netzwerk eine zeitgleiche Auslesung an verschiedenen Orten durchzuführen.
Handbuch Smartbox Manager Hinweis: "zeitgleiche" Auslesung von Datenpunkten Falls Sie an einer Smartbox z.B. ein M-Bus Netzwerk mit M-Bus-Zählern angeschlossen haben, kann dies den Auslesezeitpunkt beeinflussen: je nachdem, welche ID die Anweisungen zum Speichern bzw. Auslesen der Daten haben, (kann alle betreffen), können diese mit nicht unerheblichem Zeitversatz gelesen und gespeichert werden.
Handbuch Smartbox Manager Info hier werden verschiedene Daten über die Smartbox wie Gerät, Firmware-Version, Hersteller und Seriennummer angezeigt: Im Einzelnen: Gerätetyp: SB für Smartboxen der Serie 1, S2 für Geräte der Serie 2 Firmware: die aktuell installierte Firmware Version Optionenen: Liste der enthaltenen Firmware Optionen.
Die jeweiligen Eingänge 0-7 können entweder einzeln oder mit dem Button „Einlesen“ alle gemeinsam eingelesen werden. Mit „Übernehmen“ werden alle Offsets in die Smartbox geschrieben. Nach Eingabe von Kabellänge und Querschnitt für die einzelnen Eingänge berechnet das Programm einen Offset, d.h. Verfälschungen der Messwerte durch Kabelwiderstände werden durch Einbeziehung eines Korrekturfaktors automatisch berücksichtigt.
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Handbuch Smartbox Manager Bei einer Niederspannungsanlage kann zusätzlich ein Spannungswandlerfaktor hinzukommen. Die Einheit ist anzugeben. Es können auch Statussignale verarbeitet werden (z.B. Brennerlaufzeit, Türkontakt). Gegebenenfalls kann der aktuelle Zählerstand eingegeben werden. Keine Faktoren kleiner als 0.0001 verwenden. Statt dessen eine kleinere Einheit wählen : 0.005Wh statt 0.000005 kWh.
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Handbuch Smartbox Manager Es gibt die Möglichkeit Tarifdaten wie z.B. Hochtarif (HT) und Nebentarif (NT) zu verarbeiten. Es können 3 Tarifeingänge selektiert werden: IS1, IS3, IS5. Die bei den jeweils davor angeordneten Eingängen IS0, IS2, IS4 herein kommende Impulse werden dann zum HT oder NT gezählt.
Handbuch Smartbox Manager Zugriffsrechte Sie können unter Zugriffsrechte das Administrator und das Gast-Kennwort setzen. Klicken Sie auf das Menü Gerät (1) Klicken Sie auf den Menüpunkt Zugriffsrechte (2) Wählen Sie aus, ob sie das Administrator- oder Gastkennwort setzen möchten (3) ...
Handbuch Smartbox Manager 2.8 Tab "Programmierung", Anweisungen Oberhalb des Tabs Programmierung stehen die Namen der aktuellen Programme. Mit Klick auf rechte Maustaste auf Programm oder über den entsprechenden Button in der Knopfleiste lassen sich bis zu 16 Programme einfügen, Programme löschen oder umbenennen.
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Handbuch Smartbox Manager Durch Doppelklicken auf eine Anweisung oder Klick mit rechter Maustaste werden deren Eigenschaften verfügbar. Als Name am besten eine anschauliche Bezeichnung eingeben. Es stehen maximal 18 Zeichen zur Verfügung. Außerdem kann die Gruppe ausgewählt werden ( Bei Feld ID ab Version 1.7.0.1 besteht die Möglichkeit mit ( ) für diese ID alle referenzierten Anweisungen...
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Handbuch Smartbox Manager Unter Allgemein lässt sich der Typ auswählen, je nach gewähltem Typ öffnen sich weitere Eingabefelder. Diese werden unter den einzelnen Typen weiter beschrieben (z.B. Zeitprogramm). Gegebenenfalls Adresse des Eingangs auswählen. Die Art des Eingangs wird automatisch bestimmt. Bei Zählern z.B.
Handbuch Smartbox Manager Der Messzyklus: bei analogen Signalen ( Temperaturfühler, AD- Wandler, Rechner, ...): es wird im Intervall des Messzyklus gemessen und aus den im Zeitraum des Speicherzyklus angefallenen Werten der arithmetische Mittelwert gebildet. Dieser Mittelwert steht allen anderen Anweisung (auch PC) permanent zur Verfügung.
Handbuch Smartbox Manager Die Priorität wird für alle Anweisungen auf einer Programmseite festgelegt. Die Funktionsweise: Priorität 0: Alle Anweisungen werden unmittelbar und in Folge ihrer internen ID ausgeführt. Dies ist das Standardverhalten, bzw. wenn nichts anderes vorgegeben wird. Prioritäten 1..5: Alle Anweisungen werden unmittelbar und in Folge nach ihrer Priorität ausgeführt.
Neustart bitte das [Kap. Herunterfahren/Neustart der Smartbox] beachten. kann die Smartbox neu gestartet werden. Danach ist die Smartbox je nach Verbindungsart eine Zeitlang nicht erreichbar (über TCP/IP ca. 4 Sekund Anweisungstyp M-Bus Der M-Bus (Metering Bus) ist eine europäische Norm zur Zählerfernauslesung und ist darüber hinaus auch für alle anderen Arten von Verbrauchszählern sowie für diverse Sensoren und Aktoren verwendbar.
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Handbuch Smartbox Manager Der Smartbox Manager kann jedoch NICHT die unterschiedlichen Geräte der einzelnen Hersteller konfigurieren. Dies muss direkt vom Hersteller des betreffenden Gerätes, bzw. mit dessen Software erfolgen, oder Sie verwenden die M-Bus Anweisung "M-Bus-Application" (weiter unten), um das Gerät zu parametrieren.
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Medium: zusätzliche Selektion nach Medium. Lassen Sie diesen Eintrag ebenfalls leer oder verwenden Sie das Auswahlmenü. Port: Auswahl der Schnittstelle. Default bedeutet die serielle Standard M-Bus-Schnittstelle der Smartbox. Synchronisiert: In Verbindung mit synchronisierbaren M-Bus Zähler und dem Anweisungstyp "M-Bus Application"...
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Mit „Start“ wird das aktuelle Gerät ausgelesen. Funktion M-Bus Frame Analyser innerhalb der M-Bus Anweisung: Ab Firmwareversion 2.0.17 besteht die Möglichkeit, die gelieferten M-Bus Daten direkt in der Smartbox weiter zu verarbeiten, z.B. für Grenzwertbetrachtungen. Tragen Sie hierfür in der M-Bus Anweisung die Zahl der Werte, die der Zähler zurückliefert, in das allgemeine Adressfeld oben links ein.
Mit dieser Anweisung lassen sich M-Bus Geräte außerhalb der "normalen" M-Bus Auslesung ansteuern. Z.B. um von der Ferne aus über den Smartbox Manager neue Einstellungen in den Geräten vornehmen zu können (je nach Gerät z.B. Ändern der gesendeten Page, neue Primäradresse…), oder z.B.
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Handbuch Smartbox Manager Vorgehensweise: Stellen Sie im „A'“-Feld die alte Primäradresse und im „C“- Feld die 0x53 ein (Benutzer Daten schreiben). Im Feld „CI“ „data send“ einstellen (=Parametrierung). Im Feld „Daten“ schreiben Sie dann durch Leerzeichen getrennt folgende Zeichenfolge: 01 7A XX Ersetzen Sie 'XX' durch die neue zu verwendende primäre Adresse.
Handbuch Smartbox Manager Anweisungstyp Rechner Hinweis: Für komplexere Berechnungen mit mehreren Ausdrücken verwenden sie den neuen Formel-Rechner, siehe nächstes Kapitel. Es werden keine Punkt-vor-Strich-Regeln beachtet. Zahlen bitte im englischen Zahlenformat eingeben, also Punkt statt Komma. Beispiel: 3.33 statt 3,33 .
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Handbuch Smartbox Manager Die Bedeutungen sind: Negierung ? Logik: bewirkt, daß alle Werte <-0.5 und >+0.5 zu 1 und alle anderen zu 0 konvertiert werden. Funktionen wie sin und tan sind ebenfalls anwählbar. Diese Funktionen können dann entweder mit Werten (Zahlen) oder Referenzen (Programm-Anweisungen, z.B.
Handbuch Smartbox Manager Bitte bei der Programmierung der Bedingungen eines Rechners die Reihenfolge beachten. Grund: Es gibt keine Klammerung. Die Abarbeitung erfolgt in der Reihenfolge der Bedingungen. Beispiel: Bedingung A ODER Bedingung B UND Bedingung C heißt: Das Ergebnis aus (Bedingung A ODER Bedingung B) wird mit Bedingung C (UND)verknüpft.
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Handbuch Smartbox Manager Dieses Bild zeigt die Eigenschaften des neuen Formel-Rechners. (1) Name der Anweisung, kann frei vergeben werden (2) . Einheit: hier können Sie aus über 40 Einheitentypen wählen. Mit NN bleibt der Rückgabewert einheitslos. (3) Speicherzyklus und Messzyklus Einstellungen...
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Handbuch Smartbox Manager Die Formeleingabe-Elemente unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer Formeln. Mit Referenz können Sie Werte von einem Sensor, Zähler, anderen Geräten oder einem der Rechner übernehmen. Wenn Sie auf den Button Referenz klicken öffnet sich ein Dialog-Fenster, aus welchem Sie das gewünschte Element auswählen.
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Handbuch Smartbox Manager tanh Tangens Hyperbolicus Prüft, ob der Ausdruck wahr ist. Rückgabewert 0, falls -0,5 ≤ Ausdruck ≤ 0,5, sonst Rückgabewert 1 TRUE Die Funktionen können ineinander verschachtelt werden. Beispiel 1: root(abs(ref(1))) die Quadratwurzel aus dem Absolutbetrag von dem Wert der Referenz 1.
Handbuch Smartbox Manager Beispiel: Bedingung A hat den Wert 0, Bedingungen B und C sind 1. A & B || C ergibt 1 => (0 & 1) = 0, 0 || 1 = 1 C || B & A ergibt dagegen 0 => (1 || 1) = 1 & 0 = 0 C || (B &...
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Handbuch Smartbox Manager Folgende Typen sind möglich: Ansprechverzögerung: verzögertes Einschalten Rückfallverzögerung: verzögertes Ausschalten Taktgeber: Takt als Ausgangssignal Einschaltwischend: sofort einschaltend, verzögert ausschaltend Ausschaltwischend: sofort ausschaltend, verzögert einschaltend Es wird ein Kanal angegeben, der als Eingangssignal z.B. für die Ansprechverzögerung dient. Im oberen Bild der Rechner „T-Kessel >...
Handbuch Smartbox Manager Je nach Einheit des Durchflusszählers und gewünschter Ausgangseinheit kann die entsprechende Zeile gewählt werden. Zusätzlich können unter „Latent“ im Eigenschaftenfenster der Anweisung latente Energiebeträge, welche bei bestimmten Temperaturen freigesetzt bzw. entzogen werden, eingegeben werden. NEU: Momentanleistung Aus der Zeitdifferenz zweier Impulse wird die momentane Leistung berechnet.
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Handbuch Smartbox Manager Fügen Sie den HX Rechner in das Programmblatt ein in dem Sie diesen (rot markiert) aus der Leiste runterziehen. Markieren Sie den HX-Rechner und öffnen Sie die Eigenschaften in dem Sie die Tastenkombination „Strg + Enter“ drücken, oder mit der rechten Maustaste auf den Baustein klicken und Eigenschaften auswählen.
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Das Eigenschaften-Fenster des HX-Rechners wird geöffnet. (1) Name der Anweisung (2) Legt fest, ob das Element aktiv ist (3) Speicherung der Daten im Flash der Smartbox (4) Legt den Speicherzyklus fest (nur wenn 3 aktiv) (5) Einstellungen für Messzyklus (falls Mittelwert gewünscht ist) (6) Einstellung für die Sensoren zur HX-Berechnung...
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Handbuch Smartbox Manager Die Standard Anwendung sieht vor, zwei verschiedene Luftzustände gegenüber zu stellen. Im Normalfall sind dies Innen- und Außentemperatur. Soll nur ein Luftzustand berechnet werden, so sind die Referenzen zweimal einzugeben. Die Werte einzelner Sensoren können auch einzeln dargestellt werden, um bessere Kontrolle/Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Handbuch Smartbox Manager Anweisungstyp Status Die Status-Anweisung fragt den bei „Adresse“ angegebenen digitalen Eingang im Takt des Messzyklusses Zustandsänderungen werden Maximal im Takt des Messzyklusses gespeichert. Im Takt des Speicherzyklusses wird immer gespeichert, egal ob eine Zustandsänderung vorlag oder nicht.
Handbuch Smartbox Manager Anweisungstyp Statusintegral Das Statusintegral fragt den bei „Adresse“ angegebenen digitalen Eingang im Takt des Messzyklusses ab. Bei jedem Lesevorgang wird das interne "Nenner"-Register um eins erhöht. Bei jedem gelesenen Wert ungleich 0 * wird das interne "Zähler"-Register ebenfalls um eins erhöht.
Handbuch Smartbox Manager Anweisungstyp Relais Die Adresse legt die Relais- ausgänge fest. Die Adresse 0 oder 1 wird als Onboard-Relais Adresse interpretiert. Alle anderen Adressen werden als Anweisungs-IDs interpretiert. Diese werden dann unmittelbar nach einer Werteänderung aus-geführt. Will man ein Zwischenergebnis für nachfolgende Berechnungen, so trägt man -1 bei Adresse ein.
Bei Adresse wird das Relais angegeben, welches mit den Angaben dieser Anweisung gesteuert werden soll. Es ist sicher zu stellen, dass die Smartbox in regelmäßigen Abständen zeitlich synchronisiert wird. Am besten ist es, den ¼-Stunden Synchronimpuls eines Stromzählers zu verwenden. Damit wird sichergestellt, dass die Messperioden der Smartbox mit den Abrechnungsperioden des Energielieferanten übereinstimmen.
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Bestimmt die Messperiode und ist für Strom auf 15 Minuten und für Gas auf 60 Minuten zu stellen. Der Start der Optimierung beginnt erst, nachdem eine neue Messperiode begonnen hat! Wurde eine neue Anweisungsliste (Programm) auf die Smartbox hochgeladen oder die Smartbox neu gestartet, so wartet der Spitzenlastoptimierungsalgorithmus auf den Beginn einer neuen Periode. Die Leistung, die in dieser Startphase gemessen wird, dient bereits als Teil der Mittelwertbildung für die erste...
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Handbuch Smartbox Manager Zählereingang / Zielleistung: Als Zähler können nur Impulseingänge der Smartbox verwendet werden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Zählereingang die richtige Einheit liefert: kWh wird zu kW, und m³ wird zu m³/h umgerechnet.
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Handbuch Smartbox Manager Gleitender Mittelwert: Bei der Spitzenlastoptimierung wird der „gleitende Mittelwert“ auf eine besondere Art und Weise umgesetzt: Mittlere Leistung aus der gerade vergangenen Messperiode + Mittlere Leistung aus der gerade aktiven Messperiode + gemittelte Leistung aus dem vorangegangenen Messzyklus + der Leistung des gerade vergangenen Messzyklus (im Diagramm nicht eingezeichnet) ...
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Handbuch Smartbox Manager Gleiches gilt auch für den Fall, dass zu Beginn einer Messperiode eine relativ geringe Leistung aufgenommen wurde und erst in der Mitte oder am Ende die Leistung drastisch steigt. Hierdurch wird eine Abschaltung möglichst lange hinausgezögert.
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Handbuch Smartbox Manager (16) Keine Spitzenlast zu erwarten. Der Ausgang wurde jedoch aufgrund der minimalen Ausschaltzeit aktiviert. Alle Werte von –1 bis 16 ohne die 0 werden bei jeder Messperiode geschrieben, so dass später eine lückenlose Analyse gemacht werden kann. Alle Bedingungen werden addiert, so dass zurückverfolgt werden kann, welche Regel(n) die Optimierung außer Kraft gesetzt hat.
Handbuch Smartbox Manager Zyklische Überprüfung der Resultate Die Resultate sollten in festen Abständen geprüft und die Programmierung ggf. angepasst werden. So kann bei Änderung der Gegebenheiten flexibel reagiert werden. Anweisungstyp Nachricht Grenzwert Tipp: Lesen Sie hierzu auch die Online Hilfe! Voraussetzungen für Email:...
Handbuch Smartbox Manager oder Smartbox mit GSM Modul und Karte mit freigeschalteter SMS Funktion Analog Modem auf Anfrage! Schritte: 1. Legen Sie eine Anweisung vom Typ „Nachricht Grenzwert“ an. 2. Geben Sie bei Adresse die Nummer des Telefon Zieles ein, an welches die SMS gesendet werden soll.
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Beachten Sie auch, dass Nachrichten länger als 160 Zeichen abgeschnitten werden. Nachrichtenanweisungen arbeiten nicht mit Zählerstandswerten als Referenz. Übertragen Sie die Anweisungen mit "Programme in Smartbox testen" in die Smartbox, speichern Sie die Programme im Flash-Speicher mit "Programme in Smartbox speichern" und beenden Sie die Verbindung, damit die Smartbox eine freie Leitung hat.
Verwenden Sie für die Konfiguration der Feldbusmodule am Besten die den Modulen beigelegte Software und einen RS485 zu RS232 Konverter. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Smartbox als Konverter zu verwenden. Hierfür benötigen Sie eine spezielle Firmware und eine freie RS232 Schnittstelle sowohl am PC als auch an der Smartbox.
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24 -> Sensor und Wertebereich 06 -> 9600 Baud 00 -> Ausgabe in °C Schalten Sie auch den Smartbox Manager Monitor ein (rechten Reiter Smartbox im unteren Fenster aktivieren). Fehlerhafte Anweisungen können hier schneller erkannt werden. Wichtig: Lassen bzw. verwenden Sie bitte NICHT die werksseitig eingestellte Adresse „1“.
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Handbuch Smartbox Manager Das Modul ist jetzt bereit zum Auslesen. Mit dem Befehl „#AA“ lesen Sie alle drei Kanäle auf einmal. Setzen Sie den Gerätetyp auf „A“ für analoge Signale. Die Rückmeldung „>“ wird gesetzt, um festzustellen, ob die zurückgelieferten Daten gültig sind.
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Handbuch Smartbox Manager Beispiel für die Temperatur des Kessels (T-Kessel. T-Mitte): Virtuelle ID = 10.000 + ID der Feldbusanweisung x 100 + Nr. Wert. Virtuelle ID = 17.202 = 10.000 + 72 x 100 + 2 Steuern und Regeln mit Feldbusmodulen...
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Handbuch Smartbox Manager Als Beispiel dient hier ein Modul mit 7 Relais-Ausgängen (Typ: xx67) Kontrollieren Sie anschließend, ob das Modul auf die neue Adresse reagiert. 7-Logik ?-Logik Mit dem Befehl: lesen Sie den Status aller sieben Eingänge: Das Ergebnis „7F“ in Hex steht digital für 7 x 1 oder Dezimal = 127.
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Handbuch Smartbox Manager Einzelne Relais ein- und ausschalten: Der Befehl: #0213%02X 02 -> Adresse 1 -> einzelnes Relais setzen 3 -> Relais Nr. 4 ( 0-basiert) %02X -> Variable welche durch den Wert der Adresse ersetzt wird. Schaltet das Relais Nr. 4 ein und aus. Und zwar nach folgenden Bedingungen: Für die Logik kann entweder ein Rechner, oder eine Relaisanweisung verwendet werden.
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Handbuch Smartbox Manager Beispiel: %5.2f : Schreibe nicht mehr als 5 Zeichen mit 2 Nachkommastellen. : Fließkommazahl Mit Hilfe des Vorbefehls, welcher folgende Werte haben kann: : Negierung des Wertes der Anweisungs-ID (0,5 > X > -0,5) : klares Ja/Nein ( 0,5 <...
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Handbuch Smartbox Manager Beispiel: Ein Rechner liefert aufgrund seiner Mittelwertbildung nur eine unscharfe Logik, z.B. 0,85. Würde man diesen Wert direkt verwenden, würde bei der anschließenden Formatierung („%02X“) immer eine 00 eingetragen werden. Durch den Vorbefehl „?“ wird aus 0,85 eine 1.
Tpip: Lesen Sie hierzu auch die Online Hilfe! Voraussetzungen: Verbindung zu einem oder mehreren Modbus Geräten über die RS485 Schnittstelle Smartbox (Feldbus) (Schnittstelle (9), (10) oder (12), siehe Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.) Smartbox mit installierter Modbus Firmware (erhältlich auf Anfrage, Anleitung zum Flashen der Firmware liegt dieser bei)
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Aktion, die zu übertragenden Daten und ein Fehlerprüffeld gesendet. Das Antwort- Telegramm enthält Felder zur Bestätigung, die Daten sowie ebenfalls ein Fehlerprüffeld. Die Übertragungsrate, Übertragungsart (ASCII, RTU) sowie Parität müssen für alle Geräte eines Busnetzes gleich sein. Aktuell wird nur die Übertragungsart RTU von der Smartbox unterstützt. Schritte: 1.
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Datendefinition übereinstimmt. Mit dem Button „Test“ können Sie die eingestellten Werte überprüfen. In der Smartbox selbst wird für jeden erstellten Wert eine virtuelle ID angelegt. Über diese geräteinterne ID lässt sich im Feld jeder Wert referenzieren und für Auswertungen weiter verarbeiten.
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Handbuch Smartbox Manager SBus : Der SBus ist dem ModBus sehr ähnlich. Der SBus der Smartbox funktioniert hier nur als Master. Das heißt die Smartbox fragt aktiv das andere Gerät ab. Baud: Übertragungsrate Mode: bitte lesen Sie in der Beschreibung des SBus-Gerätes nach, ob der jeweilige Modus unterstützt wird.
0x19 : Read Status RS5 0x1A : Read Status RS6 0x1B : Read Status RS7 Status RS0 … RS7 beschreibt den Status der einzelnen CPUs. Write (Schreiben) ist eine spezielle Smartbox Firmwareoption. Adr: Adresse des SBus-Teilnehmers DataCnt: Anzahl der Daten, welche abgefragt werden. Beim Senden immer 1, da über die Adresse nur ein Wert bestimmt werden kann.
Handbuch Smartbox Manager Anweisungsvorlagen Ab Version 1.7.1.0 der Konfigurationssoftware ist es möglich, Gruppen von Anweisungen aus einem Programm als Anweisungsvorlage gesammelt in eine „*.sbt“ Datei zu ex-portieren, und diese später als Funktionsblock in andere Programme zu importieren. Die IDs der zu exportierenden Anweisungen, welche auf andere zum Export bestimmte Anweisungen verweisen, müssen hierbei nicht angepasst werden.
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Handbuch Smartbox Manager Bei Anklicken von … in der Spalte Externe IDs öffnet sich ein Fenster, in welchem die notwendigen externen IDs pro Zeile eingegeben werden. Wenn dies für alle Zeilen eingegeben wurde, ist die Schaltfläche „OK“ aktiv.
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Speicherort und Dateinamen für die Anweisungsvorlagendatei. Vorgehensweise Import Der Import muß erfolgen, während Verbindung zu einer Smartbox besteht. Nur so können die verbundenen Netzwerkvariablen erfolgreich referenziert werden. Navigieren Sie in einer beliebigen Programmliste zu dem Programm, in das die gespeicherte Anweisungsvorlage einfügt werden soll.
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Handbuch Smartbox Manager Hierzu wird im geöffneten „Externe ID’s referenzieren“ Dialog über das Feld „Datenpunkte“ ein geeigneter Datenpunkt selektiert. Die Konfigurationssoftware wird hier geeignete Datenpunkte gleichen Typs zur Auswahl anbieten. Sind alle Datenpunkte erfolgreich zugeordnet, ist wiederum die „OK“ Schaltfläche aktiviert.
Der aktuellen Monat z.B. 10 für Oktober 65003 Der aktuellen Tag im Monat z.B. 9 65004 Die aktuelle Stunde z.B. 12 der Smartbox (MEZ) 65005 Die aktuellen Minuten in der laufenden Stunde 65006 Die aktuellen Sekunden in der laufenden Minute 65007 Der aktuellen Wochentag 0=Sonntag, 1=Montag..
Handbuch Smartbox Manager 2.10 Tab Konstanten Im Tab Konstanten können Sie bis zu 20 Konstante Werte hinterlegen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie bestimmte Werte immer wieder für Ihre Berechnungen benötigen. Achtung: Der Reiter Konstanten wurde von der Hauptreiterleiste nach Konfiguration verschoben! Der Name darf bis zu 5 Zeichen lang sein.
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Handbuch Smartbox Manager Mit dem Button „Einlesen“ werden die aktuell gespeicherten Konstanten in der Tabelle dargestellt. Um die Tabelle zu ändern gehen Sie wie folgt vor: Lesen Sie die aktuelle Tabelle ein durch den Klick auf den Button „Einlesen“...
Handbuch Smartbox Manager 3 Zeitprogramm/Sondertage Für den reibungslosen Ablauf der Steuerung wird ein Zeitprogramm benötigt, welches Sondertage (z.B. Feiertage, verkaufsoffener Sonntag, Inventur, ...) berücksichtigt. Ab Version 1.7.2.0 der Konfigurationssoftware ist es möglich, Zeitprogramme aus einem Gerät als Vorlage in eine „*.gtt“...
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Handbuch Smartbox Manager Auswahl 1.1.1.1.1.4 1.1.1.1.1.5 Nun können die Daten kopiert oder als Datendatei exportiert werden, die von einem Tabellenkalkulationsprogramm verarbeitet werden kann. Dazu das Häkchen bei den gewünschten Datenpunkten oder ganz vorne wie im Bild mit „Auswahl“ beschrieben für alle Datenpunkte setzen. Die Daten lassen sich mit „Kopieren“...
Pfad für den aktuelle Arbeitsbereich und die Programme angeben. 5.2 Herunterfahren/Neustart der Smartbox Die Smartbox schreibt ca. alle 15 Minuten aufgenommene Daten vom flüchtigen Hauptspeicher in den nicht flüchtigen Flash-Speicher. Bei einem Neustart gehen die im Hauptspeicher befindlichen und noch nicht in den Flash-Speicher geschriebenen Daten verloren.
6 FAQ Smartbox an sehr feuchtem Standort Wenn die Smartbox an einem Standort steht, an dem z.B. mit starkem Tauwasser gerechnet werden muss, beispielsweise einer ungeheizten Station im Freien, muss eine Smartbox IP65 sorgfältig abgedichtet werden. Bei solchen Standorten oder bei einer dampfhaltigen Umgebung sollte außerdem eine Smartbox mit vollversiegelter Platine bestellt werden.
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Handbuch Smartbox Manager Unsere Anleitungen werden sorgfältig zusammengestellt, überprüft und ständig aktualisiert. Es wird keine Gewähr für fehlerhafte Informationen übernommen. Irrtümer vorbehalten. ennovatis behält sich vor, jederzeit ohne Ankündigung technische Verbesserungen zur Funktion oder zum Design an Soft- und Hardwareprodukten vorzunehmen und Überarbeitungen der Anleitungen durchzuführen.