Ablauf der Programmregelung:
Als erstes muss festgelegt werden, ob der Programmregler nach einem festen Zeitraster ab-
laufen soll, oder ob die jeweilige Schritttemperatur erst erreicht werden muss, um in die je-
weilige Haltephase zu gelangen. (Siehe Parameter „Weiterschalten")
Auch sollte man sich Gedanken machen, wie nach Beendigung des Programmreglers weiter-
geregelt werden soll. Drei Möglichkeiten stehen hier zur Auswahl: Sollwert 1, letzter Sollwert
und Wiederholen. Genaueres siehe Parameter „Programmende".
Ebenso muss die Anzahl der Schritte [1...8] festgelegt werden.
Nun müssen die Zeit- und Temperaturwerte für die gewünschten Schritte eingetragen wer-
den.
Ein Schritt beinhaltet immer Rampendauer und Verweilzeit. Die Rampendauer legt die Zeit
fest, in der der Sollwert von der vorherigen Temperatur auf die Temperatur des aktuellen
Schritts stetig erhöht wird. Die Verweilzeit beschreibt die Haltedauer für die aktuelle Schritt-
temperatur.
Eine Ausnahme bildet die Rampe für den ersten Schritt. Da der erste Schritt keine Vorläufer-
Temperatur hat, beginnt hier die Rampe für alle Zonen mit dem aktuellen Istwert der ersten
eingeschalteten Zone und endet bei der Temperatur von Schritt 1.
Die Rampendauer kann ausgeschaltet werden, indem man sie auf null setzt.
Die Verweilzeit beschreibt die Haltedauer für die aktuelle Schritttemperatur. Wenn der Para-
meter „Weiterschalten" auf „Temp. erreicht" steht, startet die Verweilzeit erst, wenn alle Zo-
nen die Schritttemperatur erreicht haben.
Nach einer Netzunterbrechung bei laufendem Programmregler schaltet sich der Programm-
regler in dem Schritt wieder ein, bei dem die Unterbrechung stattfand.
Anleitung: R4020-XX-X-000-X-X_DE
Version: 1.01
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