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Gossen MetraWatt SYSKON P500 Bedienungsanleitung

Gossen MetraWatt SYSKON P500 Bedienungsanleitung

Rechnersteuerbare laborstromversorgungen
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Bedienungsanleitung
SYSKON⏐P
Rechnersteuerbare Laborstromversorgungen
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3-349-373-01
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Inhaltszusammenfassung für Gossen MetraWatt SYSKON P500

  • Seite 1 Bedienungsanleitung SYSKON⏐P 1500 3000 4500 3-349-373-01 Rechnersteuerbare Laborstromversorgungen 15/8.19 Distributed by: Sie haben Fragen oder wünschen eine Beratung? Angebotsanfrage unter 07121 / 51 50 50 oder über info@datatec.de...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    4.3.1 Referenzbedingungen ......17 Bedien-, Anzeige- und Anschlusselemente . . 18 Frontseite SYSKON P500 / P800 / P1500 ..18 Rückseite SYSKON P500 / P800 / P1500 ..20 Frontseite SYSKON P3000, P4500 .
  • Seite 3: Erstinspektion - Warnhinweise

    Erstinspektion – Warnhinweise WARNUNG ! Beim Auspacken darauf achten, dass der KONSTANTER und das mitgelieferte Zubehör unversehrt sind und keinen Transportscha- Schutzerdung, PE-Verbindung den aufweisen. Der KONSTANTER darf nur mit angeschlossenem Schutzleiter betrieben werden. Jegliche Unterbrechung Auspacken des Schutzleiters oder Lösen des Schutzleiteranschlus- •...
  • Seite 4: Inbetriebnahme - Maßzeichnungen

    Inbetriebnahme – Maßzeichnungen Maßzeichnung SYSKON P500 / P800 / P1500 482,6 Einbauposition für optionales Interface IEEE-488 (Material-Nr. K384A). Maßangaben in Millimeter GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 5: Maßzeichnung Syskon P3000 / P4500

    Maßzeichnung SYSKON P3000 / P4500 482,6 Einbauposition für optionales Interface IEEE-488 (Material-Nr. K384A). Maßangaben in Millimeter GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 6: Betriebsvorbereitungen

    Betriebsspannung mit der Netzspannung übereinstimmt. WARNUNG ! SYSKON P500/P800/P1500: Das Gerät kann sowohl am 115 Volt- als Beim Einbauen der Interface-Baugruppe muss das Gerät auch am 230 Volt-Netz betrieben werden. Die volle Ausgangsleis- ausgeschaltet sein. Netzstecker ziehen. Die Interface-Bau-...
  • Seite 7: Treiberaktualisierung (Usb-Gerätetreiber)

    a) USB-Interface Die ZIP-Datei muss hierzu in ein Verzeichnis entpackt werden. In diesem Verzeichnis steht dann die Setup-Datei bereit. Durch Der USB-Typ-B-Stecker befindet sich auf der Frontseite rechts. einen Doppelklick auf das Setup wird die Installationsroutine Die entsprechenden USB-Treiber sind zu installieren. Diese gestartet.
  • Seite 8: Tabelle Der Firmwareversionen

    2.4.1 Tabelle der Firmwareversionen Firmwareversion Speicherplätze Version 003 12 SETUP-Speicherplätze 1536 SEQUENZ-Speicherplätze Version 004 15 SETUP-Speicherplätze 1700 SEQUENZ-Speicherplätze 2.4.2 Einschaltverhalten bei wechselnden Netzspannungsbereichen (230 V ↔ 115 V) bis Firmware-Version 004 (einschließlich) ab Firmware-Version 005 Nach „Netz EIN“ wird aufgrund der detektierten Netzspannung Nach „Netz EIN“...
  • Seite 9: Technische Beschreibung

    Technische Beschreibung Einsatzbereiche Die Konstanter eignen sich zum Einsatz dort, wo elektronische Beschreibung Baugruppen mit geregelter Gleichspannung oder einem geregelten Strom zu versorgen sind, besonders in Forschung und Die SYSKON-KONSTANTER sind manuell und fernbedienbare Entwicklung, Prüfwesen und Produktion, Testsystemen und in der Gleichstromversorgungen für Labor- und Systemeinsatz.
  • Seite 10 Verhalten nach Netz Ein (Power_ON) Verriegelung der Frontbedienung Bei einem Netzausfall ist es wichtig, festzulegen, welchen Die Bedienelemente können per Tastendruck, Rechnerbefehl Betriebszustand das Gerät annehmen soll, wenn das Netz oder Signal am TRIGGER-Eingang gegen unerlaubte Bedienung wiederkommt. Beim Einsatz der Geräte in Dauertesteinrichtungen gesperrt werden.
  • Seite 11 Speicher Die Speicherfunktion erlaubt das Ablegen und Rückrufen von Geräteeinstellungen im batteriegepufferten Speicher. Dieser besitzt zwei Speicherbereiche: – Setup-Speicher: 12/15 Speicherplätze für Komplettein- stellungen – Sequence-Speicher: 1536/1700 Speicherplätze für die SEQUENCE-Parameter Spannungssollwert USET, Strom- sollwert ISET, Verweilzeit TSET und Funktionsanforderung FSET mit der Möglichkeit Subsequenzen aufzurufen Anwendungsbeispiel Erzeugung eines Spannungsverlaufs der Kfz-Bordspannung beim...
  • Seite 12: Technische Daten

    Technische Daten Allgemeine Daten Ausgangs-Arbeitsbereiche, U-I-P-Kennlinie SYSKON P500 Ausgangs-Arbeitsbereiche, U-I-P-Kennlinie SYSKON P3000 Ausgangs-Arbeitsbereiche, U-I-P-Kennlinie SYSKON P800 Ausgangs-Arbeitsbereiche, U-I-P-Kennlinie SYSKON P4500 Ausgangs-Arbeitsbereiche, U-I-P-Kennlinie SYSKON P1500 Ausgang Reglerprinzip Primärschaltregler Betriebsarten einstellbare Konstantspannungs- / Kon- stantstromquelle mit automatischem scharfem Übergang Ausgangs-Isolation Ausgang erdfrei mit „sicherer elektrischer Trennung“...
  • Seite 13: Elektromagnetische Verträglichkeit

    Analoge Schnittstelle 4.1.1 Elektromagnetische Verträglichkeit Funktionen – Fühlerbetrieb SYSKON P500/P800/P1500 – 2 programmierbare Triggereingänge – 3 programmierbare Signalausgänge Produktnorm EN 61326-1: Oktober 2006 – Spannungssteuereingang (0 ... 5 V) Störaussendung EN 55022: Klasse B – Stromsteuereingang (0 ... 5 V) Störfestigkeit...
  • Seite 14: Mechanische Daten

    447 x 191 (177) x 541 (501) mm K384A Interface IEEE 488 ca. 0,14 kg (Option) 4.2.1 Anschlüsse (rückseitig) Netzeingang SYSKON P500/P800/P1500: 10-A-IEC-Kaltgerätestekker mit Schutzkontakt (L + N + PE) SYSKON P3000/4500: Anschschlussklemmen (min. 16 A) (L1 + L2 + L3 + N + PE) Ausgang SYSKON P500/P800/P1500: Anschlussblöcke mit Gewinde für Schrau-...
  • Seite 15: Elektrische Daten

    Elektrische Daten Artikel-Nummer K346A K347A K353A SYSKON P500-060-030 SYSKON P800-060-040 SYSKON P1500-060-060 Nenn-Ausgangsdaten Spannungseinstellbereich 0 ... 60 V 0 ... 60 V 0 ... 60 V Stromeinstellbereich 0 ... 30 A 0 ... 40 A 0 ... 60 A Leistung max.
  • Seite 16 Artikel-Nummer K363A K364A SYSKON P3000-060-120 SYSKON P4500-060-180 Nenn-Ausgangsdaten Spannungseinstellbereich 0 ... 60 V 0 ... 60 V Stromeinstellbereich 0 ... 120 A 0 ... 180 A Leistung max. 3000 W max. 4500 W Ausgangs-Betriebseigenschaften (ppm- und Prozentangaben beziehen sich auf den jeweiligen Einstell- bzw. Messwert) Einstellauflösung Spannung 1 mV...
  • Seite 17: Referenzbedingungen

    4.3.1 Referenzbedingungen Umgebungs- 23 °C ±2 K temperatur relative Luftfeuchte 40 ... 60 % Anwärmzeit 30 Minuten Ausgangs-Betriebseigenschaften (ppm- und Prozentangaben beziehen sich auf den jeweiligen Einstell- bzw. Messwert) GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 18: Bedien-, Anzeige- Und Anschlusselemente

    Bedien-, Anzeige- und Anschlusselemente Frontseite SYSKON P500 / P800 / P1500 Regelart Statusanzeigen Konstantspannungsbetrieb: Uout ≈ Uset LED CV leuchtet LED Plim / CP* leuchtet gelb: Pout > Pnenn (OL) grün*: PSET < Pnenn progr. (CP) Anzeige A Konstantstrombetrieb: Iout ≈ Iset...
  • Seite 19 Anzeige B Analog Interface / Statusanzeigen Standardanzeige: LED TRG1 leuchtet Triggersignal 1 aktiv Strommesswert LED TRG2 leuchtet Triggersignal 2 aktiv Iout, Wechsel der LED Uext ON leuchtet Spannungseingang über analoges Interface aktiv Anzeigefunktion LED Iext ON leuchtet Stromeingang über analoges Interface aktiv durch Taste LED M/S leuchtet Funktion Master / Slave...
  • Seite 20: Rückseite Syskon P500 / P800 / P1500

    Rückseite SYSKON P500 / P800 / P1500 Lüftungsschlitze Erdungsanschluss Die Schlitze für den Luftaustritt der Erdungsmöglichkeit für den Aus- eingebauten Ventilatoren dürfen nicht ver- gang oder für Schirmanschlüsse deckt werden, um eine ausreichende Küh- bei Verwendung geschirmter Lei- lung des Geräts zu gewährleisten.
  • Seite 21 Rechnerinterface Netzsicherung IEEE 488 Zur Absicherung des Netz- spannungseingangs. Option Ausschließlich den hier angegebenen Typ verwenden. Symbole EG-Konformitätskennzeichnung Warnung vor einer Gefahrenstelle (Achtung, Dokumentation beachten!) EGB-Richtlinien beachten Das Gerät darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Weitere Informationen zur WEEE-Kennzeichnung finden Sie im Inter- net bei www.gossenmetrawatt.com unter dem Suchbegriff WEEE.
  • Seite 22: Frontseite Syskon P3000, P4500

    Frontseite SYSKON P3000, P4500 Regelart Statusanzeigen Anzeige A Konstantspannungsbetrieb: Uout ≈ Uset LED CV leuchtet Standardanzeige: Span- nungsmesswert Uout, LED Plim / CP* leuchtet gelb: Pout > Pnenn (OL) grün*: PSET < Pnenn progr. (CP) Wechsel der Konstantstrombetrieb: Iout ≈ Iset LED CC leuchtet Anzeigefunktion durch Taste SELECT A oder...
  • Seite 23 Anzeige B Analog Interface / Statusanzeigen Standardanzeige: LED TRG1 leuchtet Triggersignal 1 aktiv Strommesswert LED TRG2 leuchtet Triggersignal 2 aktiv Iout, Wechsel der LED Uext ON leuchtet Spannungseingang über analoges Interface aktiv Anzeigefunktion LED Iext ON leuchtet Stromeingang über analoges Interface aktiv durch Taste SELECT LED M/S leuchtet Funktion Master / Slave...
  • Seite 24: Rückseite Syskon P3000, P4500

    Rückseite SYSKON P3000, P4500 Erdungsanschluss Lüftungsschlitze Erdungsmöglichkeit für den Aus- Die Schlitze für den Luftaustritt der gang oder für Schirmanschlüsse eingebauten Ventilatoren dürfen nicht ver- bei Verwendung geschirmter Lei- deckt werden, um eine ausreichende Küh- tungen oder Steuerleitungen zur lung des Geräts zu gewährleisten. analogen Schnittstelle.
  • Seite 25 Rechnerinterface Netzsicherung IEEE 488 Zur Absicherung des Netzspannungseingangs. Aus- schließlich den hier angegebenen Typ verwenden. Option Netzanschluss Die Netz-Versorgungsspannung muss mit den hier angegebenen Rechnerinterface Werten übereinstimmen. RS232 Symbole EG-Konformitätskennzeichnung Warnung vor einer Gefahrenstelle (Achtung, Dokumentation beachten!) EGB-Richtlinien beachten Das Gerät darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden.
  • Seite 26: Menüstruktur Und Parameter

    Menüstruktur und Parameter Hauptmenüebene Untermenüebene Parameterebene Parameterebene Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B MENU setvp devic devic limit vl_l 0. 0 vl_h SETUP DEVICE Grenzwertparameter Spannungseinstellgrenzwert L = unterer, H = oberer ↵...
  • Seite 27 Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B 1l_l 0. 0 1l_h Stromeinstellgrenzwert L = unterer, H = oberer ovset Überspannungsschutzansprechwert oCset...
  • Seite 28: Analoge Schnittstelle

    Analoge Schnittstelle Anschlussbelegung Schnitt- Schaltbild Funk- Klemm Bedeutung stellenart tion Triggereingänge • Potenzialfreie, digitale Steuereingänge zur Steuerung einer durch SEtUP/ TRG 1 + dPYIF/AnIF/trG 1 txt und SEtUP/dPYIF/AnIF/trG 2 txt definierten Gerä- 1.47k tefunktion. • Low-Signal: –18 V ≤ Us ≤ + 1 V TRG 1 –...
  • Seite 29 Schnitt- Schaltbild Funk- Klemme Bedeutung stellenart tion Uext +, Uext – (Eingang) • Analoger (Differenz-) Spannungseingang bezogen auf AGND (1) zur Steuerung des Ausgangsspannungssollwertes. Uext + Bei aktiviertem Analogsollwert (SEtUP/dPYIF/AnIF/AI_U on) gilt: Usoll = USET + ku x U(Uext +) – ku x U(Uext –) Usoll = resultierender Ausgangsspannungssollwert 0 –...
  • Seite 30: Fühlerbetrieb

    Fühlerbetrieb Einschalten • Das Umschalten auf Fühlerbetrieb erfolgt automatisch nach Ver- Funktion binden des SENSE – -Anschlusses mit seinem Ausgangspol. Die Fühleranschlüsse SENSE + / SENSE – (an der analogen • Das Rückschalten erfolgt durch Öffnen dieser Verbindung. Schnittstelle) bieten die Möglichkeit, die für die Spannungsmess- und -regelkreise maßgebliche Ausgangsspannung direkt an der Last zu erfassen, anstelle an den Ausgangsklemmen.
  • Seite 31: Steuerung Der Ausgangsspannung

    Einstellparameter für Statussignalausgänge • Usu kann auch als Wechselspannung angelegt werden, um z. B. die manuell eingestellte Gleichspannung USET mit Stör- Bedeutung - Zuweisung Pegel signalen zu überlagern. Die Grenzfrequenz der modulierten SIG n: direkt aus passiv high Ausgangsspannung ist abhängig von Spannungsamplitude, SIG n: direkt ein aktiv low eingestellter Strombegrenzung und Belastung und kann des-...
  • Seite 32: Spannungsmonitor-Ausgang

    • Soll die Ferneinstellung des Ausgangsstroms mittels Potenti- Hinweise ometer erfolgen, kann eine Beschaltung gemäß Bild 7.5 • U MON ist nicht potenzialfrei; sein Bezugspunkt AGND (1) ist angewendet werden. mit dem Ausgangs-Minuspol verbunden. • Usi kann auch als Wechselspannung angelegt werden, um •...
  • Seite 33: Trigger-Eingänge

    Trigger-Eingänge Einstellparameter für Triggerfunktion Funktion Parameter Bedeutung • Die pozentialfreien Optokopplereingänge TRG 1± und TRG 2± Funktion Trigger Eingang ist abgeschaltet, ein Triggersignal ermöglichen die Fernbedienung einer Gerätefunktion durch hat keine Wirkung. ein binäres Signal. OUTPUT Triggersignal wirkt auf OUTPUT: Ausgang ein / aus. •...
  • Seite 34: Parallelschaltung

    Parallelschaltung • Dieser Vorgang setzt sich fort, bis der Laststrom bei Erreichen des Summenstromsollwertes den Ausgang mit der nied- Reicht der Ausgangsstrom eines einzelnen KONSTANTERs für rigsten Spannungseinstellung in Stromregelung zwingt. eine Anwendung nicht aus, können Sie die Ausgänge beliebig vie- ler KONSTANTER parallel schalten.
  • Seite 35: Master-Slave-Parallelschaltung

    7.9.2 Master-Slave-Parallelschaltung Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-) Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät. Funktion Wiederholtes Einschalten: Die Master-Slave-Parallelschaltung bietet gegenüber der direkten Die Reihenfolge beim Netz-Ausschalten und späteren Wiederein- Parallelschaltung wesentliche Vorteile: schalten ist beliebig. • Gleichermaßen geeignet für Spannungs- und Stromregelung •...
  • Seite 36: Serienschaltung

    7.10 Serienschaltung Wirkungsweise Reicht die Ausgangsspannung eines einzelnen KONSTANTER Für den Verbraucher steht die Summe der einzelnen Ausgangs- nicht aus oder wollen Sie eine ±Spannung erzeugen, können Sie spannungen zur Verfügung. die Ausgänge mehrerer KONSTANTER in Serie schalten. Wird der angeschlossene Lastwiderstand stetig reduziert, liefern zunächst alle Ausgänge den gleichen Laststrom.
  • Seite 37: Master-Slave-Serienschaltung

    7.10.2 Master-Slave-Serienschaltung des Masters abgleichen. Die Änderung sehen Sie sofort am jeweiligen Display. Funktion • Last anschließen. Die Master-Slave-Serienschaltung bietet gegenüber der direkten Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-) Serienschaltung wesentliche Vorteile: Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät. •...
  • Seite 38: Variieren Des Ausgangs-Innenwiderstandes

    7.11 Variieren des Ausgangs-Innenwiderstandes Funktion In Spannungsregelung beträgt der Innenwiderstand des Aus- gangs nahezu 0 Ω. Für manche Applikationen, z. B. zur Simulation von langen Last- leitungen oder schwachen Kfz-Batterien, können Sie den Innen- widerstand des Ausgangs erhöhen. Die eingestellte (Leerlauf-) Ausgangsspannung sinkt damit proportional der zunehmenden Belastung ab (Bild 7.11 a).
  • Seite 39: Beschreibung Der Bedienbefehle

    Beschreibung der Bedienbefehle *DDT, *DDT? – Define Device Trigger Im Folgenden werden sämtliche Einstell- und Abfragebefehle — beschrieben und alphabetisch aufgelistet. Funktion Befehle mit * stehen am Anfang der Liste. Mit der Define-Device-Trigger-Anweisung kann eine Befehlsliste Die Überschrift zeigt den Befehl mit einer Kurzbezeichnung. mit maximal 80 Zeichen in ein Register abgelegt werden.
  • Seite 40: Abfragebefehl Syntax: Beispiel Antwortstring

    *ESE, *ESE?, *PRE, *PRE?, *SRE, *SRE?, ERAE, ERAE?, ERBE, ERBE?, *IDN? – Abfrage der Geräteidentifikation ERCE, ERCE? – Freigaberegister — — Funktion Funktion Mit der Antwort auf diese Abfrage identifiziert sich das Gerät indem es Auskunft gibt über Hersteller, Typbezeichnung, Serien- Die Freigaberegister (Enable Register) bestimmen, welche(s) Bit(s) nummer, Hardware-Bauzustand und Stand der implementierten aus dem zugeordneten Ereignis- bzw.
  • Seite 41 *OPC, *OPC? – Operation-Complete-Abfrage *RCL – Rückrufen gespeicherter Einstellungen — Funktion Funktion Die Operation-Complete-Funktion OPC bietet die Möglichkeit Mit *RCL (RECALL) können die vorher mit *SAV (SAVE) abgespei- einer Synchronisation zwischen Controller und Gerät. cherten Geräteeinstellungen aus dem batteriegepufferten Spei- cher zurückgerufen und eingestellt werden.
  • Seite 42 *SAV – Abspeichern von Geräteeinstellungen *TRG – Device-Trigger-Funktion SAVE — Funktion Funktion Mit dem Auslösebefehl *SAV (SAVE) können aktuelle Geräteein- Mit diesem Befehl wird eine zuvor durch *DDT (DEFINE DEVICE stellungen im batteriegepufferten Speicher abgelegt werden. TRIGGER) definierte Anweisung oder Liste von Anweisungen aus- geführt.
  • Seite 43 Für den Stromabgleich ist der Konstanter über das Strommess- ADJUST – Justier-/Kalibrier-Funktion gerät kurzzuschließen oder mit einer entsprechenden Wider- standslast zu belasten. Menü Funktion Achtung! Messaufbau ändern für Strommessung mit geeignetem Strommessgerät. Das Messgerät muss den maximal auf- Achtung! tretenden Strom verarbeiten können. Die Durchführung dieser Abgleichprozedur verändert Parameter, die die Genauigkeit des Konstanters direkt beeinflussen und die werksseitigen Einstellungen werden...
  • Seite 44 C_DYN, C_DYN? – Einstellung der Strom-Regler-Dynamik DCL, SDC – Device-Clear-Funktion Menü — Funktion Funktion Dieser Befehl erlaubt die Anpassung der Reglerdynamik des Stromreg- Die Device-Clear-Anweisung bewirkt das Löschen der Eingabe- lers an induktive Lasten. Vorteilhafte Anwendung dieses Befehls erlaubt und Ausgabepuffer der Rechnerschnittstellen (z. B. angeforderte die Optimierung des Reglers auf kritische Lastverhältnisse.
  • Seite 45 Parameterliste ERROR? – Liste der Fehlermeldungen Para- Inhalt Bedeutung Menü meter Funktion leerer Speicherplatz, wird bei Ausführung ignoriert/übersprungen CLR im Datensatz der Stoppadresse einer Sequenz schaltet den Mit diesem Befehl lassen sich die drei zuletzt aufgetretenen unter- Ausgang nach Ablauf der Sequenz auf OFF schiedlichen Fehlermeldungen auslesen.
  • Seite 46 IL_H, IL_H? – oberer Grenzwert für Stromeinstellung IMAX? – maximaler aufgetretener Strommesswert Menü Menü Funktion Funktion IL_H definiert die obere Einstellgrenze (Softlimit) für den Stromsoll- Die IMAX-Funktion liefert den Maximalwert des Ausgangsstro- wert Iset. mes, der während MINMAX ON mit der Iout-Messfunktion gemessen und im Extremwertspeicher abgelegt wurde.
  • Seite 47 ISET, ISET? – Stromsollwert MINMAX, MINMAX? – Extremwertspeicher für U- und I-Messwerte SELECT B oder Drehgeber Iset Menü Funktion Funktion Mit ISET wird der Sollwert des Ausgangsstromes eingestellt. Die MINMAX-Funktion ermöglicht es, Minimal- und Maximalwerte ISET? liefert den aktuell eingestellten Stromsollwert zurück. der Spannungs- und Strommessung zu speichern.
  • Seite 48 OCP, OCP? – Überstromschutz OC_DELAY, OC_DELAY? – Überstromschutz-Ansprechverzögerung Menü, LED Menü Funktion Funktion Die OCP-Funktion (Over Current Protection) bestimmt das Verhal- Der für die OCP-Funktion wird die gewünschte Ansprechverzöge- ten des Leistungsausgangs, wenn der Laststrom den eingestell- rung mit OC_DELAY eingestellt. Die Verzögerungszeit wird in ten Wert OCSET erreicht.
  • Seite 49 OUTPUT, OUTPUT? – Ein-/Ausschalten des Leistungsausgangs OVP, OVP? – Überspannungsschutz OUTPUT / LED Menü, LEDs Funktion Formulierung bearbeiten Funktion Die OUTPUT-Funktion ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Die OVP-Funktion (Over Voltage Protection) bestimmt das Verhal- Leistungsausgangs. ten des Leistungsausgangs, wenn die Ausgangsspannung den eingestellten Wert OVSET erreicht oder überschreitet.
  • Seite 50 OVSET, OVSET? – Überspannungsschutz-Ansprechwert POWER_ON, POWER_ON? – Einschaltverhalten bei Netz EIN SELECT A und Menü Menü Funktion Funktion Der für die OVP-Funktion benötigte Vergleichswert der Ansprech- Die POWER_ON-Funktion bestimmt den Zustand der Geräteein- schwelle wird mit OVSET eingestellt. stellungen nach dem Netz-Einschalten. Einstellbefehl Einstellbefehl Syntax:...
  • Seite 51 Hinweis: Die Sequenzsteuerung (GO/STOP bzw. START/STEP) REPETITION, REPETITON? – Wiederholrate der SEQUENCE-Funktion kann bei entsprechender Konfiguration auch über die Triggerein- gänge (analoge Schnittstelle) erfolgen. Menü Die SEQUENCE-Funktion lässt sich nicht mit der PSET-Funktion kombinieren! Funktion Der Parameter REPETITION bestimmt die Anzahl der wiederho- Einstellbefehl (SEQUENCE Steuerbefehl) lungen einer Sequenz, die zwischen der aktuellen START- und Syntax:...
  • Seite 52 SIG123, SIG123? – Signalausgänge der analogen Schnittstelle SM_LOAD – Sequenzspeicherplatz abrufen Menü Menü Funktion Funktion An der analogen Schnittstelle werden zwei potenzialfreie (Aus- Mit dem SM_LOAD-Befehl kann aus dem Sequenzspeicher der gänge SIG 1 und SIG 2) und ein auf AGND 2-bezogener Signal- Inhalt eines Speicherplatzes gezielt aufgerufen werden.
  • Seite 53 START_STOP, START_STOP? – Start- und Stopp-Speicherplatz- TDEF, TDEF? – Default-Zeit für die SEQUENCE-Funktion adresse für die SEQUENCE-Funktion Menü Menü Funktion Funktion Der Einstellparameter TDEF definiert den Defaultwert der Verweil- zeit für ein auszugebendes Spannungs-/Stromwertepaar. Mit dem Befehl START_STOP werden Anfangs- und Endadresse TDEF gilt anstelle von TSET, wenn für TSET kein spezifischer Wert einer auszuführenden Sequenzfunktion definiert.
  • Seite 54 T_MODE, T_MODE? – Funktionswahl für die Triggereingänge UI_C_SET, UI_C_SET? – Vergleichswerte für Uout/Iout Toleranzbandfunktion Menü Menü Funktion An der analogen Schnittstelle werden zwei potenzialfreie Trigger- Achtung! eingänge angeboten, deren Wirkung unabhängig voneinander Beim Zurückspeichern der Grundeinstellungen über die Funktion definiert werden kann. Damit können von der Anwendung im „Write to Device“...
  • Seite 55 UL_L, UL_L? – Unterer Grenzwert für Spannungseinstellung UOUT? – Abfrage des aktuellen Spannungsmesswertes Menü SELECT A Funktion Funktion UL_L definiert die untere Einstellgrenze (Softlimit) für den Span- Die UOUT?-Funktion liefert den aktuellen Messwert der Aus- nungssollwert Uset. gangsspannung. Damit kann verhindert werden, dass die Ausgangsspannung ver- sehentlich unter einen bestimmten Wert eingestellt wird.
  • Seite 56: Zustands- Und Ereignisverwaltung

    Zustands- und Ereignisverwaltung Zum Erkennen von Programmierfehlern (z. B. Empfang eines fal- schen Befehls), Gerätezuständen (z. B. Ausgang arbeitet in Span- nungsregelung) oder aufgetretenen Ereignissen (z. B. Ausgang wurde durch eine Schutzfunktion abgeschaltet) besitzt das Gerät besondere Register die vom steuernden Controller abgefragt wer- den können.
  • Seite 57 Bedeutung der Registerinhalte Beschreibung der Register Register Bedeutung Zustandsregister – Condition Register (CRA, CRB) name AC-LEVEL CHANGED (Netzspannungsbereichswechsel H → L, L → H) Die einzelnen Bits des Zustandsregisters reflektieren den aktuellen ACLC Zustand einer spezifischen Gerätefunktion: ACLL AC-Level Low (Netzeingangsspannung < 182 V 0 = Zustand nicht zutreffend (FALSE) Strommesswerte außerhalb des durch UI_C_SET w1,w2,w3,w4 durch w3,w4 spezifizierten Toleranzbandes aufgetreten;...
  • Seite 58: Tabelle Der Bedien- Und Abfragebefehle

    Tabelle der Bedien- und Abfragebefehle 10.1 Einstellbare Funktionen und Parameter Einstell- Parameter Bedeutung Wertebereich / Auswahl befehl Display- und Interfaceeinstellungen (siehe Kap. 6 Hauptmenüebene SETUP DISPLAY & INTERFACE) 0 ≤ n ≤ 30 Addr Einstellen der Geräte-Adresse für IEEE488 (Inter- face-Konfiguration) bAUd RS232-Übertragungsrate...
  • Seite 59 Einstell- Parameter Bedeutung Wertebereich / Auswahl befehl Gerätespezifische Einstellungen UOFF / UFS / IOFF / IFS / (EXIT), 0 ≤ w ≤ jeweilige Abgleichgrenze ADJUST txt(,w) Justier/Kalibrier-Funktion — (CAL) Reihenfolge der Prozedur ist unbedingt einzuhalten! „EXIT“ → UNCAL, Abbruch mit Fehlermeldung ANALOG_IN txt1,txt2 Zuschaltung analoger Steuereingänge U(Uext), U(Iext) OFF / ON / SSET...
  • Seite 60: Abfragbare Funktionen Und Parameter

    10.2 Abfragbare Funktionen und Parameter Abfragebefehl Bedeutung Antwort- Werte/Format Antwortbeispiel Länge Parameter Antwort- string Allgemeine Abfragebefehle ≤ 80 *DDT? Define Device Trigger Trennzeichen für Befehle „;“ USET 5.123;ISET 10;OUTPUT ON 0 ≤ n ≤ 255 *ESE? Standard Event Status Enable Query 0 ≤...
  • Seite 61 Abfragebefehl Bedeutung Antwort- Werte/Format Antwortbeispiel Länge Parameter Antwort- string MINMAX? Extremwertspeicher für U- und I- OFF / ON MINMAX OFF „ON“ → Enable Toleranzbandfunktion Messwerte für CRB.0/1, ERC.0/1, SIGx_OUT MODE? aktuelle Regelart des Leistungsausgangs CV / CC / CP / OL / OFF LED X MODE 0.000 ≤...
  • Seite 62: Sequence-Status-Diagramm

    10.3 Sequence-Status-Diagramm  GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 63: Speicherorganisation

    10.4 Speicherorganisation GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 64: Systemmeldungen

    Im linken Display erscheint Err , im rechten Display der dreistellige Systemmeldungen Fehlercode. Zur Unterstützung des Anwenders werden Prozeduren und Ein- gaben überwacht. Bei Rechnerbetrieb können mit dem Befehl ERROR? die letzten Das Gerät in der Lage eine Vielzahl von fehlerhaften Prozeduren drei Fehlermeldungen abgerufen werden, siehe Befehl ERROR? im zu erfassen und auszugeben.
  • Seite 65 DISPLAY Bedeutung/Ursache Abhilfe links rechts PFC-Error unzureichende/instabile Netzspannung bzw. Gerätefehler, nicht betriebsbereit, Geräte-Bedie- nung gesperrt, Shutdown (OUTPUT OFF) AC-H Wechsel von AC-LOW nach AC-HIGH Ein Übergang vom „unteren“ Netzspannungsbereich AC_L in den „höheren“ Bereich nach AC_H erzeugt die Meldung „ERR AC-H“. Achtung, hierbei wird ein niedriger PSET-Grenzwert nicht automatisch hochgesetzt! Dafür ist ein erneutes „Netz ein“...
  • Seite 66: Bediensoftware

    Bediensoftware Zum Betrieb der SYSKON-Konstanter wird eine umfangreiche Bediensoftware zur Verfügung gestellt (mitgelieferte CD-ROM oder Herunterladen von unserer Internetseite). Der Start erfolgt durch Aufruf der exe-Datei, eine weitere Installa- tion ist nicht erforderlich. Die Software sucht nach angeschlossenen Geräten an den mögli- chen Schnittstellen USB, RS232 oder GPIB.
  • Seite 67 Untermenüs Die weitere Bedienung kann, wie in den folgenden Bildern gezeigt, vorgenommen werden. Tableau Basic Tableau Advanced Tableau Sequence Tableau Configuration Tableau Task Tableau Command GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 68 GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 69: Indexverzeichnis

    Indexverzeichnis Selbsttest per PC ....42 Sequence Ablauf steuern Ausgangsleistung per PC ....51 PC-Abfrage .
  • Seite 70: Bestellangaben

    Bestellangaben Produktsupport Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an: Beschreibung (Kurzname) Artikelnummer SYSKON P500-060-030 SYSTEM KONSTANTER K346A GMC-I Messtechnik GmbH SYSKON P800-060-040 SYSTEM KONSTANTER K347A Hotline Produktsupport SYSKON P1500-060-060 SYSTEM KONSTANTER K353A Telefon D 0900 1 8602-00 SYSKON P3000-060-120 SYSTEM KONSTANTER...
  • Seite 71 GMC-I Messtechnik GmbH...
  • Seite 72 Erstellt in Deutschland • Änderungen vorbehalten • Eine PDF-Version finden Sie im Internet Telefon+49 911 8602-111 GMC-I Messtechnik GmbH Telefax +49 911 8602-777 Südwestpark 15 E-Mail info@gossenmetrawatt.com 90449 Nürnberg • Germany www.gossenmetrawatt.com Distributed by: Sie haben Fragen oder wünschen eine Beratung? Angebotsanfrage unter 07121 / 51 50 50 oder über info@datatec.de...

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