Erstinspektion – Warnhinweise WARNUNG ! Beim Auspacken darauf achten, dass der KONSTANTER und das mitgelieferte Zubehör unversehrt sind und keinen Transportscha- Schutzerdung, PE-Verbindung den aufweisen. Der KONSTANTER darf nur mit angeschlossenem Schutzleiter betrieben werden. Jegliche Unterbrechung Auspacken des Schutzleiters oder Lösen des Schutzleiteranschlus- •...
Betriebsvorbereitungen Hinweis: Die Zahlen in eckigen Klammern beziehen sich auf die Achtung ! Markierungen in der Maßzeichnung. Vor dem Einschalten des SYSKON-KONSTANTERs ist 2.2.1 Einbauen der optionalen GPIB-Interface-Baugruppe sicherzustellen, dass die am rückseitigen Netzanschluss angegebene Betriebsspannung mit der Netzspannung übereinstimmt. WARNUNG ! Das Gerät kann sowohl am 115 Volt- als auch am 230 Volt-Netz Beim Einbauen der Interface-Baugruppe muss das Gerät...
a) USB-Interface Einschalten Der USB-Typ-B-Stecker befindet sich auf der Frontseite Nach Durchführung der beschriebenen Betriebsvorbereitungen rechts. Die entsprechenden USB-Treiber sind zu installieren. kann das Gerät eingeschaltet werden. Der Netzschalter befindet Diese befinden sich auf der mitgelieferten CD bzw. sind übers sich auf der Gerätefrontseite links.
Technische Beschreibung Einsatzbereiche Die Konstanter eignen sich zum Einsatz dort, wo elektronische Beschreibung Baugruppen mit geregelter Gleichspannung oder einem geregel- ten Strom zu versorgen sind, besonders in Forschung und Ent- Die SYSKON-KONSTANTER sind manuell und fernbedienbare wicklung, Prüfwesen und Produktion, Testsystemen und in der Gleichstromversorgungen für Labor- und Systemeinsatz.
Seite 10
Verhalten nach Netz Ein (Power_ON) Analoge Steuereingänge Bei einem Netzausfall ist es wichtig, festzulegen, welchen Über die Steuereingänge an der analogen Schnittstelle können Betriebszustand das Gerät annehmen soll, wenn das Netz wie- Spannung und Strom ebenso eingestellt werden. derkommt. Beim Einsatz der Geräte in Dauertesteinrichtungen Ein 5 V-Signal entspricht 100% des jeweiligen Nennwertes.
Seite 11
Anwendungsbeispiel Erzeugung eines Spannungsverlaufs der Kfz-Bordspannung beim Starten des Motors U [V] 2000 t [ms] Anmerkung: Die Einhaltung der Spannungsanstiegs- und -abfallzeiten ist nur in einem eingeschränkten Lastwiderstandsbereich gewährleistet. Abgleichfunktion (Adjust) Der Abgleich von Offset- und Endwert der Einstell- und Mess- werte der Ausgangsgrößen Spannung und Strom erfolgt im Gerät digital.
Tischgerät, geeignet für Einbau in 19“-Schränke Artikel-Nr. Bezeichnung Abmessungen (B x H x T) Gewicht K353A SYSKON 19" x 2 HE 10 kg P1500-060-060 447 x 102 (88) x 541 (501) mm K384A Interface IEEE 488 ca. 0,14 kg (Option) Anschlüsse (rückseitig) Netzeingang K353A: 10-A-IEC-Kaltgerätestecker...
Bedien-, Anzeige- und Anschlusselemente Frontseite Regelart Statusanzeigen Konstantspannungsbetrieb: Uout ≈ Uset LED CV leuchtet LED Plim leuchtet Pout > Pnenn Konstantstrombetrieb: Iout ≈ Iset LED CC leuchtet Anzeige A Schutzfunktionen Statusanzeigen Standardanzeige: Spannungs- LED OTP/OVP leuchtet Übertemperaturschutz angesprochen oder messwert Uout, Wechsel der Ausgangsspannung ≥...
Seite 17
Analog Interface / Statusanzeigen LED TRG1 leuchtet Triggersignal 1 aktiv LED TRG2 leuchtet Triggersignal 2 aktiv LED Uext ON leuchtet Spannungseingang über analoges Interface aktiv Anzeige B LED Iext ON leuchtet Stromeingang über analoges Interface aktiv Standardanzeige: Strom- LED M/S leuchtet Funktion Master / Slave messwert Iout, Wechsel der Anzeigefunktion durch Taste...
Rückseite Lüftungsschlitze Erdungsanschluss Die Schlitze für den Luftaustritt des einge- Erdungsmöglichkeit für den Aus- bauten Ventilators dürfen nicht verdeckt gang oder für Schirmanschlüsse werden, um eine ausreichende Kühlung des bei Verwendung geschirmter Lei- Geräts zu gewährleisten. tungen oder Steuerleitungen zur analogen Schnittstelle.
Seite 19
Rechnerinterface Netzsicherung IEEE 488 Zur Absicherung des Netz- spannungseingangs. Option Ausschließlich den hier ange- gebenen Typ verwenden. Symbole EG-Konformitätskennzeichnung Warnung vor einer Gefahrenstelle (Achtung, Dokumentation beachten!) EGB-Richtlinien beachten Das Gerät darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Weitere Informationen zur WEEE-Kennzeichnung finden Sie im Inter- net bei www.gossenmetrawatt.com unter dem Suchbegriff WEEE.
Menüstruktur und Parameter Hauptmenüebene Untermenüebene Parameterebene Parameterebene Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B MENU setvp devic devic limit vl_l vl_h SETUP DEVICE Grenzwertparameter Spannungseinstellgrenzwert L = unterer, H = oberer ↵...
Seite 21
Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Parameterebene Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B Anzeige A Anzeige B 1l_l 1l_h Stromeinstellgrenzwert L = unterer, H = oberer ovset Überspannungsschutzansprechwert oCset Überstromschutzansprechwert...
Analoge Schnittstelle Anschlussbelegung Schnitt- Schaltbild Funk- Klemm Bedeutung stellenart tion Triggereingänge • Potenzialfreie, digitale Steuereingänge zur Steuerung einer durch SEtUP/ TRG 1 + dPYIF/AnIF/trG 1 txt und SEtUP/dPYIF/AnIF/trG 2 txt definierten Geräte- 1.47k funktion. • Low-Signal: –18 V ≤ Us ≤ + 1 V TRG 1 –...
Seite 23
0 ... –Isollnenn) bezogen auf AGND (1) = Führungsbeiwert = Isollnenn / 5 V Isollnenn = 60 A (SYSKON P1500-060-060) • Eingangswiderstand: in Summe jeweils 10 kΩ gegen AGND (1) U MON (Ausgang) • Analoger Spannungsausgang bezogen auf AGND (1).
Fühlerbetrieb Einschalten • Das Umschalten auf Fühlerbetrieb erfolgt automatisch nach Ver- Funktion binden des SENSE – -Anschlusses mit seinem Ausgangspol. Die Fühleranschlüsse SENSE + / SENSE – (an der analogen • Das Rückschalten erfolgt durch Öffnen dieser Verbindung. Schnittstelle) bieten die Möglichkeit, die für die Spannungsmess- und -regelkreise maßgebliche Ausgangsspannung direkt an der Last zu erfassen, anstelle an den Ausgangsklemmen.
Verbinden Sie die Abschirmung mit dem Bezugspunkt Rbel = Belastungswiderstand (Innenwiderstand des AGND (1). Messmittels) Ioutnenn = 60 A (SYSKON P1500-060-060) max. Fehler von Umi/kmi: ±0,3 % v. Inenn ±0,5 % v. Istwert SIG 3 + SIG 3 + •...
Trigger-Eingänge Einstellparameter für Triggerfunktion Funktion Parameter Bedeutung • Die pozentialfreien Optokopplereingänge TRG 1± und TRG 2± Funktion Trigger Eingang ist abgeschaltet, ein Triggersignal ermöglichen die Fernbedienung einer Gerätefunktion durch hat keine Wirkung. ein binäres Signal. OUTPUT Triggersignal wirkt auf OUTPUT: Ausgang ein / aus. •...
Parallelschaltung • Dieser Vorgang setzt sich fort, bis der Laststrom bei Erreichen des Summenstromsollwertes den Ausgang mit der niedrig- Reicht der Ausgangsstrom eines einzelnen KONSTANTERs für sten Spannungseinstellung in Stromregelung zwingt. eine Anwendung nicht aus, können Sie die Ausgänge beliebig vie- ler KONSTANTER parallel schalten.
7.9.2 Master-Slave-Parallelschaltung Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-) Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät. Funktion Wiederholtes Einschalten: Die Master-Slave-Parallelschaltung bietet gegenüber der direkten Die Reihenfolge beim Netz-Ausschalten und späteren Wiederein- Parallelschaltung wesentliche Vorteile: schalten ist beliebig. • Gleichermaßen geeignet für Spannungs- und Stromregelung •...
7.10 Serienschaltung Wirkungsweise Reicht die Ausgangsspannung eines einzelnen KONSTANTER Für den Verbraucher steht die Summe der einzelnen Ausgangs- nicht aus oder wollen Sie eine ±Spannung erzeugen, können Sie spannungen zur Verfügung. die Ausgänge mehrerer KONSTANTER in Serie schalten. Wird der angeschlossene Lastwiderstand stetig reduziert, liefern zunächst alle Ausgänge den gleichen Laststrom.
7.10.2 Master-Slave-Serienschaltung des Masters abgleichen. Die Änderung sehen Sie sofort am jeweiligen Display. Funktion • Last anschließen. Die Master-Slave-Serienschaltung bietet gegenüber der direkten Von nun an erfolgen Einstellung und Regelung der (Summen-) Serienschaltung wesentliche Vorteile: Ausgangsparameter vollständig durch das Master-Gerät. •...
7.11 Variieren des Ausgangs-Innenwiderstandes Funktion In Spannungsregelung beträgt der Innenwiderstand des Aus- gangs nahezu 0 Ω. Für manche Applikationen, z. B. zur Simulation von langen Last- leitungen oder schwachen Kfz-Batterien, können Sie den Innen- widerstand des Ausgangs erhöhen. Die eingestellte (Leerlauf-) Ausgangsspannung sinkt damit proportional der zunehmenden Belastung ab (Bild 7.11 a).
Beschreibung der Bedienbefehle *DDT, *DDT? – Define Device Trigger Im Folgenden werden sämtliche Einstell- und Abfragebefehle — beschrieben und alphabetisch aufgelistet. Funktion Befehle mit * stehen am Anfang der Liste. Mit der Define-Device-Trigger-Anweisung kann eine Befehlsliste Die Überschrift zeigt den Befehl mit einer Kurzbezeichnung. mit maximal 80 Zeichen in ein Register abgelegt werden.
Seite 34
*ESE, *ESE?, *PRE, *PRE?, *SRE, *SRE?, ERAE, ERAE?, ERBE, ERBE?, *IDN? – Abfrage der Geräteidentifikation ERCE, ERCE? – Freigaberegister — — Funktion Funktion Mit der Antwort auf diese Abfrage identifiziert sich das Gerät indem es Auskunft gibt über Hersteller, Typbezeichnung, Serien- Die Freigaberegister (Enable Register) bestimmen, welche(s) Bit(s) nummer, Hardware-Bauzustand und Stand der implementierten aus dem zugeordneten Ereignis- bzw.
Seite 35
*OPC, *OPC? – Operation-Complete-Abfrage *RCL – Rückrufen gespeicherter Einstellungen — Funktion Funktion Die Operation-Complete-Funktion OPC bietet die Möglichkeit Mit *RCL (RECALL) können die vorher mit *SAV (SAVE) abgespei- einer Synchronisation zwischen Controller und Gerät. cherten Geräteeinstellungen aus dem batteriegepufferten Spei- cher zurückgerufen und eingestellt werden.
Seite 36
*SAV – Abspeichern von Geräteeinstellungen *TRG – Device-Trigger-Funktion SAVE — Funktion Funktion Mit dem Auslösebefehl *SAV (SAVE) können aktuelle Geräteein- Mit diesem Befehl wird eine zuvor durch *DDT (DEFINE DEVICE stellungen im batteriegepufferten Speicher abgelegt werden. TRIGGER) definierte Anweisung oder Liste von Anweisungen aus- geführt.
Seite 37
Für den Stromabgleich ist der Konstanter über das Strommess- ADJUST – Justier-/Kalibrier-Funktion gerät kurzzuschließen oder mit einer entsprechenden Wider- standslast zu belasten. Menü Funktion Achtung! Messaufbau ändern für Strommessung mit geeignetem Strommessgerät. Das Messgerät muss den maximal Achtung! auftretenden Strom verarbeiten können. Die Durchführung dieser Abgleichprozedur verändert Pa- rameter, die die Genauigkeit des Konstanters direkt be- einflussen und die werksseitigen Einstellungen werden...
Seite 38
C_DYN, C_DYN? – Einstellung der Strom-Regler-Dynamik DCL, SDC – Device-Clear-Funktion Menü — Funktion Funktion Dieser Befehl erlaubt die Anpassung der Reglerdynamik des Stromreg- Die Device-Clear-Anweisung bewirkt das Löschen der Eingabe- lers an induktive Lasten. Vorteilhafte Anwendung dieses Befehls erlaubt und Ausgabepuffer der Rechnerschnittstellen (z. B. angeforderte die Optimierung des Reglers auf kritische Lastverhältnisse.
Seite 39
Parameterliste ERROR? – Liste der Fehlermeldungen Para- Inhalt Bedeutung Menü meter Funktion leerer Speicherplatz, wird bei Ausführung ignoriert/übersprungen CLR im Datensatz der Stoppadresse einer Sequenz schaltet den Mit diesem Befehl lassen sich die drei zuletzt aufgetretenen unter- Ausgang nach Ablauf der Sequenz auf OFF schiedlichen Fehlermeldungen auslesen.
Seite 40
IL_H, IL_H? – oberer Grenzwert für Stromeinstellung IMAX? – maximaler aufgetretener Strommesswert Menü Menü Funktion Funktion IL_H definiert die obere Einstellgrenze (Softlimit) für den Stromsoll- Die IMAX-Funktion liefert den Maximalwert des Ausgangsstro- wert Iset. mes, der während MINMAX ON mit der Iout-Messfunktion gemessen und im Extremwertspeicher abgelegt wurde.
Seite 41
ISET, ISET? – Stromsollwert MINMAX, MINMAX? – Extremwertspeicher für U- und I-Messwerte SELECT B oder Drehgeber Iset Menü Funktion Funktion Mit ISET wird der Sollwert des Ausgangsstromes eingestellt. Die MINMAX-Funktion ermöglicht es, Minimal- und Maximalwerte ISET? liefert den aktuell eingestellten Stromsollwert zurück. der Spannungs- und Strommessung zu speichern.
Seite 42
OCP, OCP? – Überstromschutz OC_DELAY, OC_DELAY? – Überstromschutz-Ansprechverzögerung Menü, LED Menü Funktion Funktion Die OCP-Funktion (Over Current Protection) bestimmt das Verhal- Der für die OCP-Funktion wird die gewünschte Ansprechverzöge- ten des Leistungsausgangs, wenn der Laststrom den eingestell- rung mit OC_DELAY eingestellt. Die Verzögerungszeit wird in ten Wert OCSET erreicht.
Seite 43
OUTPUT, OUTPUT? – Ein-/Ausschalten des Leistungsausgangs OVP, OVP? – Überspannungsschutz OUTPUT / LED Menü, LEDs Funktion Formulierung bearbeiten Funktion Die OUTPUT-Funktion ermöglicht das Ein- und Ausschalten des Die OVP-Funktion (Over Voltage Protection) bestimmt das Verhal- Leistungsausgangs. ten des Leistungsausgangs, wenn die Ausgangsspannung den eingestellten Wert OVSET erreicht oder überschreitet.
Seite 44
OVSET, OVSET? – Überspannungsschutz-Ansprechwert POWER_ON, POWER_ON? – Einschaltverhalten bei Netz EIN SELECT A und Menü Menü Funktion Funktion Der für die OVP-Funktion benötigte Vergleichswert der Ansprech- Die POWER_ON-Funktion bestimmt den Zustand der Geräteein- schwelle wird mit OVSET eingestellt. stellungen nach dem Netz-Einschalten. Einstellbefehl Einstellbefehl Syntax:...
Seite 45
Hinweis: Die Sequenzsteuerung (GO/STOP bzw. START/STEP) REPETITION, REPETITON? – Wiederholrate der SEQUENCE-Funktion kann bei entsprechender Konfiguration auch über die Triggerein- gänge (analoge Schnittstelle) erfolgen. Menü Einstellbefehl (SEQUENCE Steuerbefehl) Funktion Syntax: SEQUENCE txt Der Parameter REPETITION bestimmt die Anzahl der wiederho- lungen einer Sequenz, die zwischen der aktuellen START- und Steuerparameter-Liste STOP-Adresse definiert ist.
Seite 46
SIG123, SIG123? – Signalausgänge der analogen Schnittstelle SM_LOAD – Sequenzspeicherplatz abrufen Menü Menü Funktion Funktion An der analogen Schnittstelle werden zwei potenzialfreie (Aus- Mit dem SM_LOAD-Befehl kann aus dem Sequenzspeicher der gänge SIG 1 und SIG 2) und ein auf AGND 2-bezogener Signal- Inhalt eines Speicherplatzes gezielt aufgerufen werden.
Seite 47
START_STOP, START_STOP? – Start- und Stopp-Speicherplatz- TDEF, TDEF? – Default-Zeit für die SEQUENCE-Funktion adresse für die SEQUENCE-Funktion Menü Menü Funktion Funktion Der Einstellparameter TDEF definiert den Defaultwert der Verweil- zeit für ein auszugebendes Spannungs-/Stromwertepaar. Mit dem Befehl START_STOP werden Anfangs- und Endadresse TDEF gilt anstelle von TSET, wenn für TSET kein spezifischer Wert einer auszuführenden Sequenzfunktion definiert.
Seite 48
T_MODE, T_MODE? – Funktionswahl für die Triggereingänge UI_C_SET, UI_C_SET? Menü – Vergleichswerte für Uout/Iout Toleranzbandfunktion Menü Funktion Funktion An der analogen Schnittstelle werden zwei potenzialfreie Trigge- reingänge angeboten, deren Wirkung unabhängig voneinander Diese Funktion erlaubt das Einstellen von Vergleichswerten für definiert werden kann.
Seite 49
UL_L, UL_L? – Unterer Grenzwert für Spannungseinstellung UOUT? – Abfrage des aktuellen Spannungsmesswertes Menü SELECT A Funktion Funktion UL_L definiert die untere Einstellgrenze (Softlimit) für den Span- Die UOUT?-Funktion liefert den aktuellen Messwert der Aus- nungssollwert Uset. gangsspannung. Damit kann verhindert werden, dass die Ausgangsspannung ver- sehentlich unter einen bestimmten Wert eingestellt wird.
Zustands- und Ereignisverwaltung Zum Erkennen von Programmierfehlern (z. B. Empfang eines fal- schen Befehls), Gerätezuständen (z. B. Ausgang arbeitet in Span- nungsregelung) oder aufgetretenen Ereignissen (z. B. Ausgang wurde durch eine Schutzfunktion abgeschaltet) besitzt das Gerät besondere Register die vom steuernden Controller abgefragt wer- den können.
Seite 51
Bedeutung der Registerinhalte Beschreibung der Register Register Bedeutung Zustandsregister – Condition Register (CRA, CRB) name AC-LEVEL CHANGED (Netzspannungsbereichswechsel H → L, L → H) Die einzelnen Bits des Zustandsregisters reflektieren den aktuellen ACLC Zustand einer spezifischen Gerätefunktion: ACLL AC-Level Low (Netzeingangsspannung < 182 V 0 = Zustand nicht zutreffend (FALSE) Strommesswerte außerhalb des durch UI_C_SET w1,w2,w3,w4 durch w3,w4 spezifizierten Toleranzbandes aufgetreten;...
Tabelle der Bedien- und Abfragebefehle 10.1 Einstellbare Funktionen und Parameter Einstell- Parameter Bedeutung Wertebereich / Auswahl befehl Display- und Interfaceeinstellungen 0 ≤ n ≤ 30 Addr Einstellen der Geräte-Adresse für IEEE488 (Inter- face-Konfiguration) bAUd RS232-Übertragungsrate Einstellung nach Auswahlmenü, Werkseinstellung: 9600 Baud. Folgende Werte sind manuell wählbar: 1200/1800/2400/3600/4800/7200/9600/14400/19200/28800/ 38400/57600/115200 [Baud]...
Seite 53
Einstell- Parameter Bedeutung Wertebereich / Auswahl befehl Gerätespezifische Einstellungen UOFF / UFS / IOFF / IFS / (EXIT), 0 ≤ w ≤ jeweilige Abgleichgrenze ADJUST txt(,w) Justier/Kalibrier-Funktion — (CAL) Reihenfolge der Prozedur ist unbedingt einzuhalten! „EXIT“ → UNCAL, Abbruch mit Fehlermeldung ANALOG_IN txt1,txt2 Zuschaltung analoger Steuereingänge U(Uext), U(Iext) OFF / ON / SSET...
10.2 Abfragbare Funktionen und Parameter Abfragebefehl Bedeutung Antwort- Werte/Format Antwortbeispiel Länge Parameter Antwort- string Allgemeine Abfragebefehle ≤ 80 *DDT? Define Device Trigger Trennzeichen für Befehle „;“ USET 5.123;ISET 10;OUTPUT ON 0 ≤ n ≤ 255 *ESE? Standard Event Status Enable Query 0 ≤...
Seite 55
Abfragebefehl Bedeutung Antwort- Werte/Format Antwortbeispiel Länge Parameter Antwort- string MINMAX? Extremwertspeicher für U- und I- OFF / ON MINMAX OFF „ON“ → Enable Toleranzbandfunktion Messwerte für CRB.0/1, ERC.0/1, SIGx_OUT MODE? aktuelle Regelart des Leistungsausgangs CV / CC / CP / OL / OFF MODE 0.000 ≤...
Im linken Display erscheint Err , im rechten Display der dreistellige Systemmeldungen Fehlercode. Zur Unterstützung des Anwenders werden Prozeduren und Ein- gaben überwacht. Bei Rechnerbetrieb können mit dem Befehl ERROR? die letzten Das Gerät in der Lage eine Vielzahl von fehlerhaften Prozeduren drei Fehlermeldungen abgerufen werden, siehe Befehl ERROR? zu erfassen und auszugeben.
Seite 59
RSTSRC (RESET SOURCE REGISTER): Beschreibung/Text lt. Datenblatt C8051F122 (80H): RESERVED (40H): CNVRSEF: (CONVERT START 0 RESET SOURCE FLAG) (20H): CORSEF: (COMPARATOR 0 RESET FLAG) (10H): SWRSF: SOFTWARE RESET FLAG (08H): WDTRSF: WATCHDOG TIMER RESET FLAG (04H): MCDRSF: MISSING CLOCK DETECTOR FLAG (02H): PORSF: POWER-ON RESET FLAG (01H): PINRSF: HW PIN RESET FLAG GMC-I Gossen-Metrawatt GmbH...
Bediensoftware Die Software sucht nach angeschlossenen Geräten an den mögli- Zum Betrieb der SYSKON-Konstanter wird eine umfangreiche chen Schnittstellen USB, RS232 oder GPIB. Die so gefundenen Bediensoftware zur Verfügung gestellt (mitgelieferte CD-ROM Geräte werden identifiziert und können ausgewählt werden. Sind oder Herunterladen von unserer Internetseite).
Bestellangaben Reparatur- und Ersatzteil-Service DKD-Kalibrierlabor* und Mietgeräteservice Beschreibung (Kurzname) Artikelnummer Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an: SYSKON P1500-060-060 K353A IEEE488-Interface (Option) K384A GMC-I Gossen-Metrawatt GmbH Software Service-Center Thomas-Mann-Straße 20 Weitere Informationen über Bediensoftware und Treiber stehen im 90471 Nürnberg • Germany Internet zum Download zur Verfügung:...