ixMicro - Alarmmanagement, Benutzerhandbuch
4. Netzwerkeinstellungen
Damit iXMicro über die Ethernet-Schnittstelle kommunizieren kann, sind in der Firmware des
iXMicro-Controllers gewisse Netzwerkeinstellungen vorzunehmen.
Normalerweise werden diese Einstellungen bei der Lieferung des Geräts vom Lieferanten erle-
digt. Prinzipiell können Änderungen danach auch vom Anwender durchgeführt werden, aller-
dings ist in diesem Fall der Lieferant für eine telefonische Anleitung dazu zu konsultieren.
Für den Master-/Slavebetrieb sowie für die Alarmierung über das Netzwerk (IxArma) sind spezi-
elle Anforderungen an das Netzwerk (LAN / WAN / Internet) vorhanden. Dazu gibt es ein sepa-
rates Dokument zur Abgabe an die zuständige IT-Abteilung.
5. Master-/Slavebetrieb
Es besteht die Möglichkeit, bis zu 8 iXMicro-Systeme zu einer Anzeige- und Bedieneinheit zu-
sammenzufassen. Dabei kann die Alarmerfassung und -verarbeitung dezentral an verschiede-
nen Orten geschehen; die Anzeige der Meldungen aller Systeme am Display erfolgt hingegen
an einem zentralen Ort.
Das erlaubt die Einrichtung eines kostengünstigen Systems für gesamthaft bis zu 1600 Alarm-
punkten.
Jedes beteiligte iXMicro-System erfasst und alarmiert grundsätzlich selbst. Es wird lediglich die
aktuelle Alarmliste an den Master gesendet. Am Master können die Alarme visualisiert und quit-
tiert werden. Als Alarmierungspfade stehen LAN-Mobilfunkmodems und IxArma-Serverlösungen
zur Verfügung.
Die Kommunikation der Systeme untereinander erfolgt über UDP in einem LAN. Master und
Slaves überwachen sich gegenseitig und alarmieren eine allfällige Kommunikationsunterbre-
chung selbständig.
Es ist möglich, während des Betriebs weitere Slaves dynamisch zum System hinzuzufügen oder
zu entfernen.
Es können auch mehrere Master-/Slave-Systeme innerhalb des gleichen LAN realisiert werden.
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