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Allgemeiner Hinweis - Jaffa-Om Rme 5 Montageanleitung

Om-personenwagen
Wageninneren gibt es passgenaue Kartonstücke, die mit winzigen
Stücken von doppelseitigem Klebeband in die Türausschnitte
geklebt werden.
Das Original war vermutlich mit RAL 6008 (braungrün) lackiert,
andere Bahngesellschaften haben RAL 6007 (flaschengrün) oder
auch Grautöne verwendet.
Die Pufferbohle wird später mattschwarz gestrichen, die Halte-
griffe seitlich der Türen ebenfalls schwarz oder metallic.
Nach dem Lackieren des Wagenkastens werden die Fensterrahmen
und Fenster (29, 29a) eingeklebt. Wenn gewünscht, kann man an
zwei Fenstern die geöffneten Rahmen 29a anstelle der geschlosse-
nen verwenden.
Mit einem Zahnstocher wird Bastelkleber/Weißleim nur auf die
Kanten (!) der Rahmen sehr sparsam aufgetragen, zusätzlich noch
auf der Sprosse des Wagenkastens und dann wird der Rahmen von
innen in den Fensterausschnitt eingesetzt.
Wenn alle Rahmen eingesetzt sind, folgt dieselbe Prozedur
mir den Fensterscheiben. Sollte beim Einkleben trotz sparsamen
Auftragens des Klebers nur auf den Kanten etwas Klebstoff her-
ausquellen, kann man den vorsichtig mit einem frischen Watte-
stäbchen abnehmen.
Wenn alle Fenster eingesetzt sind, kann man von innen die Wand-
verkleidungen aus beigefarbenem Karton einkleben. (Bei den
Prototypen habe ich darauf verzichtet; es verleiht den eingesetz-
ten Fenstern und den Wänden mehr Festigkeit, bringt für die Optik
aber keinen so großen Gewinn.)
Nun müssen die Deckleisten, die zuvor schwarz lackiert wurden
(Sprühdose), auf den Längswänden und die Deckleisten auf den
Kanten des Wagenkastens aufgebracht werden. Wenn man die
Deckleisten farblich gar nicht von der Wagenkastenlackierung ab-
heben will, könnten sie natürlich auch bereits vor dem Lackieren
des Wagenkastens aufgeklebt werden.
Klebstoff händisch auf das filigrane Gitter aufzubringen, ist äu-
ßerst mühsam und qualitativ ein schlechte Wahl. Hier hat sich die
Verwendung von permanent haftendem Sprühkleber für dünnes
Material bewährt.
Damit kann man sehr gleichmäßig und mühelos (gut belüfteter
Raum wegen der Dämpfe!) den Klebstoff auftragen. Seitlich sind
an den Gittern Flächen gelassen, an denen man die Gitter beim
Einsprühen mit einer Zange halten kann und später auch »Griffe«
beim Ansetzen auf dem Wagenkasten hat.
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Hier und diagonal auf der anderen Seite wird bei Petroleumbeleuchtung der Abgasstutzen
der Lampe montiert (die Öffnung in der Stirnwand dient zur Beleuchtung der Plattform)
© Copyright: Jürgen Hans, D-30989 Gehrden, Kirchwehrener Str. 7, www.jaffas-moba-shop.de
Achtung: Die Gitter sind nicht symmetrisch, weil die Seite mit
dem 2.-Klasse-Abteil etwas länger ist. Hier also darauf achten,
dass der Klebstoff auf der richtigen Seite landet.
Bei allen Sprühklebern, die ich kenne, lässt man den Klebstoff
nach dem Einsprühen ablüften, bis die Oberfläche beim Berühren
keine Fäden mehr zieht (Zeit abhängig von der Raumtemperatur,
mindestens aber eine Minute).
Man greift dann das Gitter an den seitlichen Flächen und setzt
es an der Oberkante des Wagenkastens sehr präzise an; durch die
äußeren Wagenkanten und die Fensterausschnitte hat man genü-
gend Orientierungspunkte, um das sehr genau machen zu können.
Dann senkt man das Gitter langsam bei ständigem Überprüfen der
Passgenauigkeit auf den Wagenkasten ab und drückt überall an.
Anschließend klebt man die vier schwarzgefärbten Deck-
leisten (27) auf den Ecken an. Auf die Deckleisten werden dann
außen und oben mit den Kanten des Wagenkastens fluchtend, die
gusseisernen Zierstützen (32), die zuvor ebenfalls mattschwarz
gestrichen wurden, mit UHU-hart aufgeklebt. Beim ersten Pro-
totypen waren die gusseisernen Stützen fest mit den seitlichen
Wänden aus einem Stück gelasert; das erwies sowohl während der
Montage arbeiten als auch im fertigen Zustand als zu empfindlich
und bruchgefährdet. Die geklebte Verbindung hat den Vorteil,
dass man im Bedarfsfall korrigieren und erneut kleben kann.

Allgemeiner Hinweis:

Lasercutbausätze aus Naturmaterialien haben
hinsichtlich Verklebung und farblicher Behandlung
ihre eigenen Regeln:
Wasserbasierte Leime
nur in Ausnahmen Anwendung – in der Regel emp-
fehle ich in den Anleitungen den jeweils »erlaub-
ten« Klebstoff –
wasserbasierte (Acryl-)Farben
können problemlos per Airbrush verwendet werden.
Im Zweifelsfall grundiert man vor der Verwendung
von Acrylfarben mit Sprühlack von Vallejo oder
Tamiya.
Weitere
Hinweise zu Lasercut
ner Shopseite.
Jaffa-0m.de
Stand: 2020-12-20
finden
finden sich auf mei-
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