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Die Ferngesteuerte - Ecotherm Ehre Bedienungs- Und Wartungsanleitung

Hochleistungs-wassererwärmer
Inhaltsverzeichnis

9.4 Die ferngesteuerte

Legionellenschaltung
Zur Vermeidung eines Legionellen-
ansatzes im Speicher kann die Le-
gionellenschaltung über den Schalt-
kontakteingang X16 extern von der
Kesselregelung oder in den Parameter-
einstellungen geschaltet werden. Beim
Schließen des Einganges X16 wird der
gesamte Speicher auf 65° C aufgeheizt.
Warnung: Um die gesteigerte Gefahr
von Verbrühungen zu vermeiden, wird
bei Verwendung der Legionellenschal-
tung die Installation einer Kaltwasser-
Mischanlage empfohlen.
Betriebszustand LADEN:
Wie bei Normalbetrieb, jedoch mit fol-
genden Änderungen:
Erreicht die Temperatur bei T2
65° C, endet der Ladevorgang und die
Anlage wird in den Betriebszustand
"NACHLAUF", falls aktiviert, geschaltet.
9.5 Beschreibung der
Spülfunktion
Die patentierte Spülfunktion redu-
ziert die Bildung von Kalkablagerun-
gen durch ein beschleunigtes Senken
der Temperatur im Wärmetauscher
mit Kaltwasser aus dem Speicher.
Die Funktion läuft solange die Anlage
in Betriebszustand "STAND-BY" ge-
schaltet ist. ln der Servicemenü-Zeile
werden jeweils die Dauer der beiden
Spülfunktion-Varianten
Zuerst läuft die Variante "Einmalige
Spülung", und danach die zweite Vari-
ante "Periodisch spülen mit Intervall".
• Einmalige Spülung
Die einmalige Spülung läuft ununter-
brochen und ohne Berücksichtigung der
Temperatur im Wärmetauscher. lm Ser-
vicemenü wird die Dauer der einmali-
gen Spülung in Minuten eingestellt.
Um zu deaktivieren, Spülzeit 0 einge-
ben. Nach Ablauf der Spülzeit schaltet
die Anlage auf Intervalspülen um.
Betriebs- und Wartungsanleitung Typen EHRE/EHPE & EDRE - ELC 11
• Periodisch spülen mit Intervall
Das periodische Spülen mit Intervall
läuft an, wenn die Temperatur einer
oder beider Fühler T3 und T4 höher als
der im Servicemenü-eingestellte Wert
ist. Das periodische Spülen mit Intervall
läuft solange bis die Temperatur jeden
Fühlers T3 und T4 unter den im Servi-
cemenü-Zeile eingestellten Wert fällt.
Nach jeder Spülperiode wird die Spü-
lung unterbrochen, und die Anlage lässt
eine Minute bis zum Beginn der nächs-
ten Spülperiode verstreichen. Um das
Intervalspülen zu deaktivieren, Dauer 0
eingeben.
Betriebszustand SPUELEN:
Anzeige: SPUELEN
Die Ausgänge stehen auf:
Brauchwasserpumpe = EIN
Heizwasserpumpe = AUS
Brenneranforderung = AUS
(Boilervorrangschaltung)
Regelventil = ZU.
9.6 Gleitbetrieb
Diese Betriebsart wird dann im Som-
merbetrieb verwendet, wenn sich die
Primärkreis-Vorlauftemperatur
Heizkessel ändern kann.
Es wird die Spreizung T4>T1 angege-
ben. Eingestellter Wert zB 4 °C. Wenn
die gewünschte Warmwassertempera-
tur beispielsweise 51° C beträgt, muss
der Heizwasservorlauf 55° C betragen.
Erhöht sich der Primärkreisvorlauf auf
eingestellt.
57° C, wird auch der Warmwasser-Soll-
wert auf 52° C hochgeschoben. Dies ist
bis zu einer maximalen Warmwasser-
temperatur von
60° C möglich.
9.7 Notbetrieb
bei Ausfall der Regelung (Siehe auch
Abschnitt 12) Für den Notbetrieb sollte
ein Thermostat (zB. Typ RAK 120020) an
die Stelle des Fühlers T2 gesetzt, dann
die Primär- sowie Sekundärpumpen
und das Regelventil über den Thermo-
stat gesteuert werden. Zu beachten ist,
dass der Thermostat auf maximal 45° C
gestellt und eventuell die Heizungsvor-
lauftemperatur heruntergefahren wird
(im Sommer z.B. 60° C).
9.8 Begrenzung der Rücklauf-
Temperatur zum Heizkessel
(siehe 7.3.2.5.14)
Manche Fernheizwerke verlangen eine
garantierte
maximale
peratur des Primär-kreises. Falls die
Rücklauftemperatur länger als die im
Servicemenü eingstellte Zeit über dem
Sollwert liegt, wird die Rücklaufbegren-
zung aktiv; d.h. die Regeleinheit regelt
die Ladung über die Rücklauftempera-
tur, die am Fühler T5 gemessen wird.
Zusätzlich wird die Ladung nur noch
durch den Fühler T1 abgeschaltet.
Wenn Rücklauftemperatur innerhalb
der eingestellten Zeit unter den Soll-
wert sinkt, bleibt die Rücklauf-begren-
zung inaktiv und hat keinen Einfluss auf
die Ladung.
Es sollte bei Verwendung der Rücklauf-
begrenzung die Temperaturspreizung
vom
auf Minimumwert gestellt werden.
Legionellenbetrieb und Rücklauf-be-
grenzung bzw. Spitzenbetrieb und
Rücklaufbegrenzung bzw. Spitzen-
betrieb und Gleitbetrieb gleichzeitig
nicht möglich.
Rücklauftem-
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