Akus%scher Präsenzmelder AD-36 DL & AD-36 DL-M
AD-36 DL und AD-36 DL-M sind Akus/sche Präsenzmelder zur
energiesparenden Steuerung von DALI-Leuchten. Der Unterschied
zwischen AD-36 DL und AD-36 DL-M ist das Gehäuse. Der AD-36 DL hat ein
Kunststoffgehäuse zur Einbaumontage in einer Schalterdose, oder zur
Aufputzmontage. Der AD-36 DL-M hat ein Metallgehäuse zur
Aufputzmontage. Sie reagieren auf Geräuschen in zwei verschiedenen
Frequenzbereichen, die zur Anwesenheitserkennung analysiert werden.
Die Beleuchtung kann durch unhörbaren "Infrarot" Töne mit niedrigen
Frequenzen von 1 - 3 Hz (LF), erzeugt durch Türöffnung eingeschaltet
werden. Die Beleuchtung kann dann durch höhere Schallfrequenzen von 6
bis 8 kHz (HF) durch SchriY und Spracherkennung weitergesteuert werden.
Die HaupZunk/on ist das automa/sche Schalten, Dimmen und
Ausschalten der DALI Beleuchtung je nach Anwesenheit im Raum.
Anwendungsmöglichkeiten
Da der AD-36 DL und der AD-36 DL-M akus/sche Melder sind, können Sie
"um Ecken Hören" und Anwesenheit in geschlossenen Räumen erkennen.
Das macht Sie besonders geeignet für Treppenhäuser, Umkleidekabinen
mit Schränken und Flure, Duschräumen, abgewinkelte Flure, Garagen,
öffentlichen ToileYen, Lagerräumen usw. Eine Anforderung besteht darin,
dass die Räumlichkeiten geschlossen und der Zugang über Türen erfolgt.
Die Erfassung von ca. 500 m3 pro Mikrofon, sollte in Jeder Anwendung
hinsichtlich Umgebungsgeräusche und Akus/k im Raum getestet werden.
Grundlegendes Begriffe
• Broadcast: Beim Broadcast-Einsatz sendet der Melder seine DALI-
Befehle gleichzei/g an alle Leuchten.
• Gruppen: Die DALI Leuchten können ebenfalls mit Gruppen-
adressierung gesteuert werden. (DALI unterstützt 15 Gruppen.)
• Direct: Die Leuchten werden direkt über Broadcast mit einer
vorgegebene Beleuchtungsstärke (100/10/0%) mit DALI-Befehl
angesteuert.
• Mode: „Extronic" Jeder Melder kann programmgesteuert 15 Gruppen
bedienen. Dabei müssen sowohl die DALI Leuchten mit einer Gruppen
Nr. und deren jeweilige Lichtstärke für die Szenen „10" für
Anwesenheit (80-100%), Szene „14" für Stand-by (1-20%) und die
Szene „15" für Aus oder weitere Grundbeleuchtung (0-20%)
programmiert werden. Jede Szene bedeutet, dass die Leuchte mit
einer bes/mmten Lichtstärke leuchtet. Die Programmierung der
Szenen und Gruppen erfolgen mit speziellen Programmen und PC.
Extronic
Installa%onsanleitung
Best. Nr.: 13151 & 13152, E-Nr.: 13 060 82 & 13 011 67
Tel.: +49 30 70760323
Der akus/sche Detektor kann auch verwendet werden, um die IR-
Erkennung zu ergänzen. Es kann z.B. die Einschaltung über die Türöffnung
vom AD-36 DL erfolgen, sollten versteckte Türen nicht vom IR-Detektor
erfasst werden. Die AD-36 DL/-M können so entsprechend eingestellt
werden, dass Sie nur die Frequenz von 1.3 Hz (LF) erkennen.
Akus/sche Melder ermöglichen die Steuerung der Beleuchtung in Räumen,
in denen es technisch, oder finanziell nicht möglich ist, die Beleuchtung mit
einer anderen Personenerkennung zu steuern.
Erfassungsbereich
Die Größe des Erfassungsbereichs kann abhängig von den akus/schen
Bedingungen variieren. Op/mal arbeitet der Melder in geschlossenen
Räumen, in denen der Zugang über Türen erfolgt. Ein Zielwert für die
Reichweite des AD-Melders liegt zwischen 20 und 25 Metern in alle
Richtungen.
Das Volumen des erkannten Raums sollte 500 m3 pro Melder nicht
überschreiten (ca. 5 Stockwerke in einem Treppenhaus), es können jedoch
Installa/onen bis zu 3.000 m3 mit max. 6 Meldern pro Schalteinheit
installiert werden. Im Zweifelsfall sollten prak/sche Tests als
Installa/onshilfe dienen.
• Programmierung plus hinterlegte Lichtwerte für Szene 10/14/15. Es gibt
mit dem AD-36 DL/-M die Möglichkeit, dass Sie eine Gruppenzuordnung
bekommen, die DALI Leuchten auf die Gruppe Programmiert werden und
durch die Mode-Einstellung „Direkt" ein festgelegter Lichtstärkenwert von
100/20/0% automa/sch abläuo!
• Normales Licht: Die Lichtstärke, die während der Anwesenheit im Raum und
während der Anwesenheitsverzögerung verwendet wird (80-100%).
• Grundlicht: Niedrige Lichtstärke, die verwendet wird, wenn der Raum leer
ist und mit einer Verzögerung schwach weiter leuchtet (1-20%)
• Anwesenheitsverzögerung: Zeit, in der die Beleuchtung bei normaler
Lichtstärke leuchtet, nachdem die Anwesenheitserkennung aufgehört hat.
• Low-Level-Verzögerung: (Timer-Verzögerung der Grundlichtzeit). Zeit, in
der die Beleuchtung auf der Basislichtstufe beleuchtet wird, bevor sie
vollständig ausgeschaltet werden kann.
• Auf Wunsch kein automa%scher Start: Die Beleuchtung wird nicht
automa/sch eingeschaltet, wenn Anwesenheit erkannt wird. Die
Einschaltung kann manuell mit einem Ein-Taster erfolgen.
1
v 1.2
2020-06-08