Luftstromabgleich
Durch den Einbau von Komponenten können sich die Luftströmungen innerhalb des IT-Safes verändern. Dies
kann dazu führen, dass der Ansaugrauchmelder mehr oder weniger Luft zugeführt bekommt. Da die
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Elektronik den Luftstrom überwacht, um z.B. Verschmutzungen zu detektieren, führt dies zur Störung des
Luftstroms. Diese lässt sich durch einen Luftstromabgleich beheben.
Für den Luftstromabgleich wird das Hauptmenü durch gleichzeitiges Drücken der Hoch- und Runter Tasten
aufgerufen. Danach lässt sich mit den Pfeiltasten in das Untermenü automatischer Luftstromabgleich
navigieren. Durch Drücken der Reset Taste wird der Luftstromabgleich durchgeführt. Danach wird folgendes
Menü angezeigt:
(1) aktuell eingestellter Wert
(2) unterer Grenzwert der Überwachung
(3) aktueller Messwert aktuell eingestellter, oberer Grenzwert der Überwachung
(4) Darstellung des aktuellen Messwertes als Balken
Der aktuelle Messwert wird gemittelt, daraus werden entsprechend der gewählten Breite des
Überwachungsfensters (±10 %, ±20 % oder ±40 %) die zugehörigen Schwellen berechnet. Als zulässige
Abweichung sind 10 % über die Pfeiltasten „Überwachungsfenster kleiner" / "Überwachungsfenster größer"
einzustellen, da bei dieser Einstellung eine Verschmutzung der Ansauglöcher frühestmöglich erkannt wird.
Bei einer Einstellung größer 20 % wird die Norm EN 54-20 nicht mehr erfüllt. Die Abweichungen sind im
Display auf der rechten oberen Seite und der linken oberen Seite zu sehen. Sollten aufgrund der
Strömungsverhältnisse häufige Störungsmeldungen des Luftstroms vorkommen, sollte zuerst die Zeit bis zur
Störungsanzeige erhöht werden, als weitere Maßnahme kann die Toleranz auf 20 bzw. 40 % erhöht werden.
Damit die ermittelten Werte wirksam werden, müssen sie übernommen werden (Taste „Reset EV").
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