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BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG
SR10 2004 M1-A10
Deutsch P4716410-0.ORD 11.2.2015
- B08787 CAB48629 -
Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und
02/2015
Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung
von Verlinde SAS. verwendet werden dürfen. Copyright © (2010) Verlinde SAS. Alle Rechte vorbehalten.
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Inhaltszusammenfassung für Stagemaker SR10

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG SR10 2004 M1-A10 Deutsch P4716410-0.ORD 11.2.2015 - B08787 CAB48629 - Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 2/102 Inhaltsverzeichnis ALLGEMEINE EINFÜHRUNG ......................4 Vorwort: Über dieses Handbuch ....................... 4 In diesem Handbuch verwendete Symbole ....................4 Warnsymbole und Signalwörter ........................ 4 Fragen und Anmerkungen ........................5 Haftungsausschluss ..........................5 Verwendung des Handbuchs ........................5 Umweltinformationen ..........................7 1.7.1 Ökobilanz während des Nutzungszyklus ....................
  • Seite 3 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 3/102 Testlauf ohne Last ..........................39 Testlauf mit Testlast ..........................41 Nach den Testläufen ..........................42 ANWEISUNGEN FÜR DEN BEDIENER ..................43 Aufgaben der Bediener ........................... 43 Überprüfungen vor jeder Arbeitsschicht ....................44 7.2.1 Vom Bediener auszuführende Prüfungen..................45 7.2.2 Betriebsprüfungen bei nach unten gedrücktem Not-Aus-Taster ............
  • Seite 4: Allgemeine Einführung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 4/102 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG Vorwort: Über dieses Handbuch Dieses Handbuch enthält Anleitungen zum sicheren und effizienten Kranbetrieb. Sie sollten sich die Zeit nehmen, dieses Handbuch durchzuarbeiten, um Schäden am Kran und vor allem Verletzungen der Personen in der Nähe des Krans zu vermeiden. Der Kran ist so konstruiert, dass er bei korrektem Einsatz sicher ist.
  • Seite 5: Fragen Und Anmerkungen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 5/102 Dieses Symbol verweist auf eine potenzielle Gefahrensituation, die, wenn sie VORSICHT! nicht vermieden wird, zu schweren Verletzungen und zum Tod führen KÖNNTE. DIESES SYMBOL VERWEIST AUF EINE VORHANDENE GEFAHRENSITUATION, GEFAHR DIE, WENN SIE NICHT VERMIEDEN WIRD, ZUM TOD ODER ZU SCHWEREN VERLETZUNGEN FÜHRT.
  • Seite 6 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 6/102 Vor Betrieb, Reparatur bzw. Wartungsarbeiten am Kran den Inhalt dieses Handbuchs gründlich durcharbeiten. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen oder tödlichen Unfällen kommen. Der Hersteller haftet nicht für Verluste oder Auslagen sowie Ansprüche, Forderungen UND Schäden unabhängig von der Art, die jetzt oder in Zukunft offensichtlich oder verdeckt auftreten und der Betreiber und LESER akzeptiert diesen Haftungsausschluss und hält den Hersteller schadensfrei gegenüber allen Haftungsansprüchen im Zusammenhang mit Handlungen, Ursachen oder Aktionen beliebiger Art, die nach geltendem Recht...
  • Seite 7: Umweltinformationen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 7/102 Umweltinformationen Bei der Entwicklung und Produktion dieses Gerätes wurden Umweltaspekte berücksichtigt. Um Umweltrisiken bei der Verwendung zu vermeiden, die Anweisungen zur sicheren Schmierung und Entsorgung von Abfall beachten. Die sachgemäße Verwendung und ordnungsgemäße Wartung verbessert die Umweltleistung dieses Produktes. 1.7.1 Ökobilanz während des Nutzungszyklus Die Stufen der Produktlebensdauer sind: Herstellung der Materialien,...
  • Seite 8: Verwendete Begriffe

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 8/102 Verwendete Begriffe Folgende Begriffe und Definitionen werden in diesem Handbuch verwendet: ANSI American National Standards Institute (US-amerikanisches Normeninstitut) International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung) Autorisiertes Personal Personen, die vom Eigentümer autorisiert und ausreichend für die Bedienungs- oder Wartungsarbeiten geschult sind.
  • Seite 9: Sicherheit Geht Vor

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 9/102 SICHERHEIT GEHT VOR! Die Sicherheitsforderungen müssen bekannt sein und eingehalten werden. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) Hinweis: Dieses Kapitel beschreibt die persönliche Schutzausrüstung zur Gewährleistung der Sicherheit des Bedieners. Lokale Vorschriften und Verordnungen für die Arbeitsumgebung müssen beachtet werden. Aus Sicherheitsgründen müssen der Bediener und andere Personen in der Nähe des Krans eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen.
  • Seite 10: Fallschutzmittel

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 10/102 2.1.1 Fallschutzmittel Wenn Mitarbeiter Inspektionen oder Wartungsarbeiten in Höhen durchführen, müssen sie Fallschutzmaßnahmen entsprechend den lokalen Bestimmungen beachten. Maßnahmen zum Fallschutz und Fallschutzmittel sollen Mitarbeiter schützen, die an oder in der Nähe von Geräten arbeiten, bei denen Sturzgefahr besteht. Besitzt der Kran keine Wartungsbühne oder keinen Handlauf, müssen die Mitarbeiter ordnungsgemäß...
  • Seite 11: Netzanschlussschalter

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 11/102 Netzanschlussschalter Der Kran kann nur gefahren werden, wenn dieser eingeschaltet ist. Der Betreiber muss die Position und Funktion des Netzanschlussschalters kennzeichnen und dokumentieren und diese Informationen an alle Bediener des Krans weiterleiten. Der Betreiber/Bediener muss die Funktion des Netzanschlussschalters kennen.
  • Seite 12: Pflichten Des Betreibers

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 12/102 Pflichten des Betreibers 2.5.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Alle Änderungen oder Ergänzungen an der Gerätekonstruktion oder den ACHTUNG Leistungsdaten müssen im Vorfeld mit dem Hersteller oder einem Vertreter des Herstellers besprochen und von diesem genehmigt werden. Bei Änderungen des Geräts, die ohne Genehmigung des Herstellers bzw. eines Vertreters des Herstellers vorgenommen werden, erlischt die Gewährleistung.
  • Seite 13: Sichere Betriebszeit (Swp) Des Hubwerkes

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 13/102 Betriebsbedingungen einhalten Der Eigentümer MUSS sicherstellen, dass die Bedingungen am Einsatzort des Geräts den Betriebsbedingungen des Geräts entsprechen. Faktoren, die die Betriebsbedingungen beeinflussen, sind beispielsweise Verwendung in der Halle/im Freien, Temperatur, Wetter, Staub, Feuchtigkeit, gefährliche Materialien und Brandgefahren.
  • Seite 14: Bewertung Der Sicheren Betriebszeit Des Hubwerkes

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 14/102 einem Kran können verschiedene Hubwerke, z. B. ein Haupt- und ein Hilfshubwerk, mit unterschiedlichen SWP verwendet werden. Die SWP ist der Zeitraum, in dem der Kran sicher betrieben werden kann, vorausgesetzt, der Kran wurde entsprechend den ursprünglichen Erwartungen verwendet und gewartet. = Restlebensdauer (Safe Working Period) = Voraussichtliche Generalüberholung (Predicted General Overhaul) = Tatsächliche Generalüberholung (Actual General Overhaul)
  • Seite 15: Beabsichtigte Verwendung Des Produkts

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 15/102 Beabsichtigte Verwendung des Produkts Elektrokettenzüge sind für verschiedene Verwendungszwecke verschiedenem Zubehör Sicherheitsfunktionen erhältlich. Der angemessene Elektrokettenzugtyp muss immer in Abhängigkeit von der Nutzungsart und den Nutzungsbedingungen gewählt werden. Dieses Produkt ist auf den Einsatz in der Veranstaltungsindustrie ausgelegt. Elektrokettenzüge für die Veranstaltungsindustrie können in drei Klassen unterteilt werden: Der D8-Kettenzug kann zum Heben von Lasten bei Aufbauarbeiten verwendet werden.
  • Seite 16: Betriebsgruppe

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 16/102 2.6.1 +Betriebsgruppe Bei der Konstruktion und dem Kauf des Krans wird die erwartete Nutzungsdauer des Krans auf der Grundlage der erwarteten Verwendung des Krans vereinbart. Diese erwartete Verwendung wird als Betriebsgruppe bezeichnet. Das Hubwerk, das ständig schwere Lasten anhebt, ist eindeutig in einer ganz anderen Betriebsgruppe als ein Kran der gleichen Größe, der nur ab und zu zum Anheben von leichten Lasten verwendet wird.
  • Seite 17: Betriebsumgebung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 17/102 Berechtigte Wartungsmitarbeiter müssen regelmäßig überprüfen, ob der Kran entsprechend der Betriebsgruppe verwendet wird. Betreiber und Bediener müssen wissen, dass Änderungen in der Krannutzung bei Nichtüberprüfung die Gesamtwartungskosten erhöhen und die sichere Betriebszeit des Produktes deutlich verringern können. Änderungen an den Parametern und Variablen können eine Überarbeitung der Betriebsgruppe erforderlich machen.
  • Seite 18: Sicherheit Während Der Montage

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 18/102 Sicherheit während der Montage Fachkompetenz des Montagepersonals sicherstellen Der Eigentümer MUSS dafür sorgen, dass das Montagepersonal für die auszuführenden Arbeiten fachlich qualifiziert ist und entsprechende Durchführungsanweisungen erhält. Ordnungsgemäße Inbetriebnahme und Übergabe sicherstellen Der Eigentümer MUSS sicherstellen, dass die Testlast, die Testfahrt und die Inbetriebnahmeinspektion ordnungsgemäß...
  • Seite 19 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 19/102 Die Tragkonstruktion muss für das Produkt vorbereitet sein. Der Eigentümer muss sicherstellen, dass die Tragkonstruktion, an der das Produkt befestigt wird, für die Last des Produkts ausgelegt ist und die spezifischen Anforderungen und Toleranzen erfüllt. Die Stromversorgung muss für das Produkt geeignet sein. Versorgungsspannung und Frequenz müssen mit den Anforderungen des Produkts übereinstimmen.
  • Seite 20: Sicherheit Während Der Nutzung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 20/102 Sicherheit während der Nutzung Dieses Kapitel erläutert nur die Aufgaben des Betreibers gegenüber dem Bediener bei der Verwendung des Krans. Siehe auch die Anweisungen für den Bediener sowie detaillierte Sicherheitsinformationen zur Krannutzung. Bedienerschulung Der Betreiber MUSS sicherstellen, dass die Bediener ordnungsgemäß geschult werden. Bediener müssen mit dem sicheren Betrieb des Krans vertraut sein, bevor sie tatsächlich mit dem Kran arbeiten.
  • Seite 21 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 21/102 Über Wartung am Gerät informieren. Vor dem Beginn der Wartungsarbeiten müssen die Personen ordnungsgemäß darüber informiert werden, dass das Gerät aus dem Betrieb genommen wird. Es darf sich keine Last am Anschlagmittel befinden Vor dem Beginn der Wartungsarbeiten sollte sich keine Last am Haken oder dem Anschlagmittel befinden.
  • Seite 22: Verfahrensweise Zum Absperren Und Verschließen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 22/102 Wiederinbetriebnahme des Produkts nach Überlast oder Kollision Nach einer Überlastsituation oder Kollision müssen die notwendigen Inspektions- und Reparaturmaßnahmen mit dem Lieferanten des Produkts besprochen werden. Besondere Aufmerksamkeit auf sicherheitskritische Komponenten richten Bremsen, Endlagenschalter, Haken, Kette und Steuerung sind sicherheitskritische Elemente, die immer in gutem Zustand gehalten werden müssen.
  • Seite 23: Lärmpegel

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 23/102 2.11 Lärmpegel Hubwerke erzeugen während des Betriebs hörbaren Lärm. Der Gesamtlärmpegel in dem Betriebsbereich ist eine Kombination der einzelnen Lärmquellen um den Bediener herum. Die Hauptlärmquellen des Hubwerks sind die Komponenten, vibrierenden Strukturen und reflektierenden Oberflächen. Hubwerkskomponenten mit Lärmentwicklung: Hubantrieb Laufkatze, Brücke oder sonstige bewegliche Strukturen am Hubwerk Wenn der Arbeitsbereich mehr als 5 m vom Hubwerk und den dazugehörigen beweglichen Teilen entfernt ist, ist...
  • Seite 24: Identifizierung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 24/102 IDENTIFIZIERUNG Hubwerkskenndaten Die Seriennummer des Hubwerks ist auf dem Typenschild auf dem Hubwerksrahmen und innen im Schaltschrank angegeben. Produkt Exakter Produkttyp Last Maximale Last, die mit dem Produkt gehoben werden kann. Kettentyp Durchmesser und Teilung der verwendeten Kette Referenznummer des Herstellers Werkstücknummer Fertigungsdatum...
  • Seite 25: Hubwerkstypenschild Für Csa-Hubwerk

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 25/102 Hubwerkstypenschild für CSA-Hubwerk Kran Exakter Produkttyp Last Maximale Last, die mit dem Produkt gehoben werden kann. Spannung und Frequenz, mit der das Produkt an eine Stromquelle angeschlossen werden kann, Spannung/Phase/Frequenz sowie die Anzahl der Phasen des Motors Seriennummer Eine eindeutige Produkt-ID-Nummer Fertigungsdatum...
  • Seite 26: Hersteller

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 26/102 Hersteller Verlinde SAS. Hersteller: 2, Boulevard de l'Industrie Anschrift: BP 20059 28509 VERNOUILLET CEDEX FRANCE Hinweis: Weitere Informationen zum Produkt, zu Bedienerschulungen oder Wartungsarbeiten erfahren Sie von dem Vertreter des Herstellers in Ihrer Nähe. Normen und Richtlinien Dieses moderne Produkt wurde entsprechend den europäischen und internationalen Normen und Richtlinien konstruiert und gefertigt.
  • Seite 27: Aufbau

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 27/102 AUFBAU Kennzeichnung der wichtigsten Teile des Hubwerks Posten Teil Beschreibung Hubantrieb Gerät bestehend aus Hubwerksrahmen, Hubmotor, Getriebe, Kupplung und Bremse Oberer Haken Festaufhängung; wird beim Betrieb des Hubwerks in Normalposition verwendet Oberer Haken Oberer Drehhaken; wird verwendet, wenn das Hubwerk über Kopf betrieben wird Haken Der Haken besteht aus Hakengehäuse, Lasthaken und Gummigriff Kettenspeicher...
  • Seite 28: Hauptfunktionen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 28/102 Hauptfunktionen 4.2.1 Hubwerksfunktionen Posten Teil Schaltschrank 1 (Konfiguration A) Hubgetriebe Schaltschrank 2 (Konfiguration B) Bremse Rutschkupplung Motor Funktionsweise des Hubwerks Der elektrische Motor dreht die Welle, die wiederum das Zahnrad des Hubgetriebes dreht. Das Getriebe überträgt die Motorleistung auf die Hubkette, die sich dann entsprechend der ausgewählten Richtung (aufwärts/abwärts) bewegt.
  • Seite 29: Sicherheitsfunktionen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 29/102 4.2.2 Sicherheitsfunktionen 4.2.3 Sicherheitsfunktionen Hubwerk Element Beschreibung Not-Aus-Taster Der Not-Aus-Taster wird verwendet, um das System in einer Gefahrensituation auszuschalten. Der Not- Aus-Taster trennt die Versorgungsspannung zum System vom Hauptschütz. Immer erst die Gefahr beseitigen, bevor der Not-Aus-Taster wieder freigegeben wird. Es gibt verschiedene Arten von Not-Aus- Tastern, sie sind jedoch immer rot.
  • Seite 30 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 30/102 Lastschilder An der Unterflasche oder am Anschlagmittel Maximale Nennleistung des Hubwerks Klassifizierungsschild Auf dem Hubwerksrahmen Nutzungsklassifizierung des Hubwerks: Der D8-Kettenzug kann zum Heben von Lasten bei Aufbauarbeiten verwendet werden. Der D8-Plus-Kettenzug kann zum Heben von Lasten bei Aufbauarbeiten verwendet werden und um Lasten im Ruhezustand über Personen zu halten.
  • Seite 31: Installation

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 31/102 INSTALLATION Vor der Installation die Anweisungen im Kapitel „Sicherheit geht vor!“ lesen. Für die Installation sind besondere Fertigkeiten und Werkzeuge notwendig, damit ein sicherer und zuverlässiger Betrieb des Produkts gewährleistet wird. Installationsarbeiten dürfen nur durch berechtigte Wartungsmitarbeiter oder einen erfahrenen, vom Hersteller autorisierten Wartungsmechaniker durchgeführt werden.
  • Seite 32: Anheben Des Hubwerkes

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 32/102 Befestigung des Kettenspeichers Die Verbindungsteile des Kettenspeichers sind mit Schrauben Befestigen Sie den Kettenspeicher mit einem am Hubwerksgehäuse befestigt. Schraubkarabiner am Verbindungsteil. Bei längerer Lagerung oder Transport des Hubwerks auf dem Seeweg prüfen, ob alle Motoren trocken sind. Das Hubwerk zum Installationsort transportieren.
  • Seite 33 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 33/102 Nicht mit einer Überlastschutzvorrichtung wie der Rutschkupplung prüfen, ob die Last angehoben werden kann. Überlastschutzvorrichtungen sind nicht VORSICHT! genau genug und eine Last, die den Überlastschutz nicht auslöst, kann immer noch über der maximal zulässigen Last liegen. Eine Überlast kann die Hilfshubvorrichtung beschädigen.
  • Seite 34 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 34/102 Eine unausgeglichene Last kann leicht herunterfallen und/oder das Produkt VORSICHT! beschädigen. Gurte und Geschirr müssen so positioniert sein, dass die Zugkraft der Hilfshubvorrichtung auf dem Schwerpunkt des Hubwerkes liegt. Hinweis: Zu Beginn beim Anheben des Hubwerks prüfen, ob die Last richtig ausgeglichen ist. Dann erst weiter vom Boden anheben.
  • Seite 35: Elektrische Anschlüsse

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 35/102 Elektrische Anschlüsse Das Produkt darf nur von einem geschulten Elektriker elektrisch angeschlossen werden. Die elektrischen Anschlüsse müssen entsprechend dem Schaltplan des Produkts erfolgen. Vor elektrischen Schaltarbeiten muss die Stromversorgung ausgeschaltet und VORSICHT! abgesperrt sein. Das Absperren und Kennzeichnen muss entsprechend den lokalen Vorschriften erfolgen.
  • Seite 36: Anschließen Des Hubwerkes An Die Stromversorgung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 36/102 Sicherstellen, dass die Nennspannungen der Netzspannung entsprechen. Spannungen und Frequenzen auf dem Typenschild umrichtergeregelter Motoren können von den Werten auf dem Typenschild des Hubwerks abweichen. Sicherstellen, dass die Sicherungen für die Stromversorgung des Hubwerks richtig dimensioniert sind. Prüfen, ob die Phasenfolge richtig ist.
  • Seite 37: Inbetriebnahme

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 37/102 INBETRIEBNAHME Hinweis: Vor der Übergabe des Produkts muss dieses ordnungsgemäß in Betrieb genommen werden. Inspektionen und Einstellungen werden unter „Anweisungen für Installation und Inbetriebnahme“ aufgeführt. Das Produkt darf nicht vor einer ordnungsgemäßen Inbetriebnahme verwendet werden. Für die Inbetriebnahme sind besondere Fertigkeiten und Werkzeuge notwendig, damit ein sicherer und zuverlässiger Betrieb des Produkts gewährleistet wird.
  • Seite 38: Prüfungen Vor Dem Ersten Gebrauch

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 38/102 Besondere Aufmerksamkeit auf sicherheitskritische Komponenten richten Bei der Montage oder dem Transport eventuell beschädigte Teile notieren. Umwelt- und Raumanforderungen überprüfen Während des Kranbetriebs dürfen sich keine festen oder vorübergehenden Hindernisse im Arbeitsbereich des Kranes befinden. Prüfungen vor dem ersten Gebrauch Schmierung Prüfen Sie die Schmierung der Kette, des Laufwerks und des Hubgetriebes.
  • Seite 39: Testlauf Ohne Last

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 39/102 Testlauf ohne Last Elektrische Anschlüsse Kabelführungen prüfen. Adern dürfen keinen Kontakt mit konstruktiven Teilen haben, wenn das Hubwerk sich bewegt. Sicherstellen, dass die Nennspannungen der Netzspannung entsprechen. Sicherstellen, dass die Sicherungen für die Stromversorgung des Hubwerks richtig dimensioniert sind. Prüfen, ob die Phasenfolge richtig ist.
  • Seite 40 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 40/102 Hubwerksendschalter Die korrekte Funktion der Endschalter durch Anheben und Absenken des Hakens bei niedriger Geschwindigkeit kontrollieren, bis die Endschalter auslösen und eine weitere Aufwärts- oder Abwärtsbewegung verhindern. Wenn die gewünschte Funktion bei der vorgesehenen Position nicht aktiviert wird, die Endschalter gemäß Anleitung in „Funktionsprüfungen mit eingeschalteter Steuerung“...
  • Seite 41: Testlauf Mit Testlast

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 41/102 Testlauf mit Testlast Die Testlast muss sicher befestigt und richtig ausbalanciert sein. Statische und dynamische Tests Das Gerät wird in dynamischen Tests mit einer Last von 110 % der Nennlast und in statischen Tests mit einer Last von 125 % der Nennlast geprüft. Sicherstellen, dass sich der Haken beim Heben nicht dreht.
  • Seite 42: Nach Den Testläufen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 42/102 Nach den Testläufen Visuelle Prüfung Das Hubwerk und alle anderen Teile visuell auf eventuelle Beschädigungen während der Inbetriebnahmetests prüfen. Reinigung Prüfen, ob alle während der Installation verwendeten Werkzeuge und Materialien vom Hubwerk und der Laufbahn entfernt wurden. Bedienerschulung Dem Bediener des Hubwerks und dem Vorgesetzten muss bewusst sein, dass die Benutzer geschult werden müssen.
  • Seite 43: Anweisungen Für Den Bediener

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 43/102 ANWEISUNGEN FÜR DEN BEDIENER Aufgaben der Bediener Hubwerke werden für verschiedene Zwecke sowie für verschiedene Arten von Lasten verwendet und von vielen Bedienern unterschiedlich bedient. Die meisten Bediener bedienen Hubwerke im Rahmen ihrer täglichen Arbeit, nicht als ausgebildete Kranfahrer. Da der Hersteller des Krans keine direkte Kontrolle über den Betrieb und die Anwendung des Hubwerks besitzt, sind der Betreiber sowie das Bedienpersonal für die Einhaltung der sicheren Bedienung verantwortlich.
  • Seite 44: Überprüfungen Vor Jeder Arbeitsschicht

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 44/102 Bediener MÜSSEN die Handsignale für die Steuerung der Bewegungen des Krans beherrschen. Bediener MÜSSEN mit den korrekten Anschlagverfahren vertraut sein. Der Bediener muss die alltäglichen Prüfungen ausführen. Immer die lokalen Vorschriften beachten. Kranbediener dürfen Folgendes NICHT tun: Bediener dürfen den Kran NICHT unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen bedienen.
  • Seite 45: Vom Bediener Auszuführende Prüfungen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 45/102 Wird das Produkt trotz eines abweichenden Betriebszustands oder einer WARNUNG Fehlfunktion betrieben, kann dies zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen oder schwere Beschädigungen am Produkt verursachen. 7.2.1 Vom Bediener auszuführende Prüfungen Prüfen Sie den allgemeinen Nehmen Sie in der Zustand des Hubwerks.
  • Seite 46: Betriebsprüfungen Bei Nach Unten Gedrücktem Not-Aus-Taster

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 46/102 7.2.2 Betriebsprüfungen bei nach unten gedrücktem Not-Aus-Taster Den Haupttrennschalter einschalten. Nach dem Einschalten des Haupttrennschalters ist das Produkt betriebsbereit (aktiviert). Ist der Not-Aus-Taster defekt, bewegt sich das Produkt möglicherweise bei den WARNUNG nachfolgenden Überprüfungen unerwartet. Unerwartete Bewegungen während der Überprüfungen können zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen.
  • Seite 47 20 (65) 30 (98) SR05 25 (82) 39 (127) SR10 36 (115) 56 (180) Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung...
  • Seite 48 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 48/102 Hakenmaulsicherung Überprüfen, ob sich die Hakenmaulsicherung am Haken befindet, in gutem Zustand ist und automatisch schließt. Den Not-Aus-Taster niemals freigeben und das Produkt fahren, wenn Sie nicht sicher sind, ob ein sicherer Betrieb möglich ist. Wird der Not-Aus-Taster WARNUNG freigegeben und das Produkt in einer unsicheren Umgebung gefahren, kann dies zum Tod oder schweren Verletzungen führen.
  • Seite 49: Hubbewegungen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 49/102 Hubbewegungen Der Hubwerk bewegt sich in folgende Richtungen: Bewegungen Beschreibung 1. Hubbewegungen Vertikale Auf- und Abwärtsbewegungen des Anschlagmittels Wichtige Voraussetzungen für diesen Abschnitt Beim Betrieb des Produkts sicherstellen, dass sich keine Personen unter oder in Nähe der Last befinden. Der Betrieb des Produkts, während sich Personen WARNUNG unter oder in Nähe einer schwebenden Last aufhalten, kann zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
  • Seite 50: Motorsteuerungsmethoden

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 50/102 7.3.1 Motorsteuerungsmethoden Komponenten werden durch viele verschiedene elektrische Schaltungen, sogenannten „Antriebssteuerungen“, gesteuert. Die Motoren können alle mit der gleichen Art von Antriebssteuerungen oder mit verschiedenen Arten von Antriebssteuerungen angetrieben werden. Hinweis: Plötzliche Geschwindigkeitsänderungen erhöhen den Verschleiß von Motoren und Bremsen. 7.3.2 Hub- und Absenkbewegungen Vor dem Anheben Nach der sicheren Befestigung der Last am Anschlagmittel muss das Hubwerk korrekt positioniert und befestigt...
  • Seite 51 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 51/102 Krans und der Anbauteile. Den Überlastschutz des Krans nicht verwenden, um die Tragfähigkeit des Krans zu testen. Niemals eine Last anheben, die schwerer ist als die maximal zulässige Last des Krans und der Anbauteile. Wird eine Last angehoben, die schwerer ist als die maximal zulässige Last des ACHTUNG Krans und der Anbauteile, kann dies zum Tod oder zu schweren Verletzungen führen.
  • Seite 52 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 52/102 Änderung des Lastausgleiches Eine Änderung des Lastausgleiches kann plötzlich am Hubseil bzw. der Hubkette ziehen. Instabile Last Ist die Last instabil, kann eine unerwartete Kraft auf die Kette wirken. Der Inhalt von Verpackungskisten sollte sicher befestigt werden, sodass sich dieser beim Anheben nicht bewegt.
  • Seite 53 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 53/102 Befestigen der Last Die Last wird in der Regel am Kran mit einem Anschlagmittel am Haken befestigt. Am häufigsten werden Ketten, Drahtseilschlingen und Hubgurte als Anschlagmittel am Haken verwendet. Der Bediener wählt ein Anschlagmittel entsprechend dem zu transportierenden Werkstück aus. Immer die Anweisungen des Herstellers des Anschlagmittels beachten, wenn diese Haken-Anschlagmittel verwendet werden.
  • Seite 54 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 54/102 Die Last muss ausgeglichen und sicher an den Anschlagpunkten befestigt sein. Die Last darf beim Anheben nicht rutschen oder sich lösen. Das Hubwerk muss sich direkt über der (im rechten Winkel zur) Last befinden, sodass keine Seitenzugkräfte wirken. Der Ausleger kann in Richtung einer Last schwingen, die sich nicht direkt unter dem Hubwerk befindet.
  • Seite 55 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 55/102 HINWEIS Lasten niemals von der Seite ziehen. HINWEIS Die Lastketten niemals verdrehen. HINWEIS Niemals die Last absichtlich schwingen lassen. Der Bediener muss sicherstellen, dass das Hubwerk oder die Last nicht gegen etwas stößt oder vom Anschlagmittel fällt. Die Last während der Bewegung immer beobachten, damit sie nicht gegen etwas HINWEIS stößt oder vom Anschlagmittel fällt.
  • Seite 56 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 56/102 Alles für den Hubvorgang vorbereiten. Wenn der Kran über eine Signalhupe verfügt, die Drucktaste der Signalhupe drücken, um die Personen in der Nähe zu warnen, dass eine Last angehoben wird. Die Aufwärtsdrucktaste vorsichtig drücken, um langsam die Ketten oder Schlinge zu spannen, bevor die Last vom Boden angehoben wird.
  • Seite 57 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 57/102 Mit der Aufwärtsdrucktaste die Last mit hoher Drehzahl anheben. Die Aufwärtsdrucktaste vorsichtig loslassen, wenn sich die Last auf der gewünschten Höhe befindet. Die Last nicht höher als notwendig anheben, um ein Zusammenstoßen mit Objekten zu verhindern. Die Last nicht höher als notwendig anheben, einen Zusammenstoß mit Objekten auf HINWEIS dem Boden während der Bewegung verhindern.
  • Seite 58 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 58/102 Beim Bedienen des Hubwerks sicherstellen, dass sich keine Personen unter oder in der Nähe der Last befinden. Wird das Hubwerk bedient, während sich WARNUNG Personen unter oder in der Nähe der Last befinden, kann dies zum Tod oder zu schweren Verletzungen für die Personen unter oder in der Nähe der Last führen.
  • Seite 59: Lastkontrolle

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 59/102 Lastkontrolle Der Bediener muss die Last immer mit den korrekten Verfahren kontrollieren, um unkontrollierte Bewegungen, z. B. ein Schwingen oder Drehen der Lasten, zu verhindern. Neigt die Last zum Drehen oder Schwingen, kann eine dritte Person die Last mit einem Einziehseil führen, falls dies sicher ist.
  • Seite 60: Handsignale Und Andere Kommunikationsmethoden

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 60/102 Sofern zutreffend, den Den Not-Aus-Taster Ausleger so abstellen, dass betätigen. dieser die Bewegung z. B. von anderen Hubwerken nicht behindert. Alle Bedienelemente auf der Das Hubwerk ausschalten. Steuerung ausschalten. Falls vorhanden, Das Hubwerk visuell auf mechanische Bremsen wie mögliche Beschädigungen Schienenklammern, prüfen.
  • Seite 61 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 61/102 entsprechenden Handsignale geschult sein. Eine Kopie der Handsignale sollte an der Bedienerstation oder an anderen geeigneten Stellen ausgehängt werden. Ein spezieller Kranbetrieb benötigt möglicherweise zusätzliche Handsignale. Sonderzeichen müssen vor dem Anheben vereinbart und verstanden werden. Sonderzeichen sollten nicht mit Standardzeichen verwechselt werden können.
  • Seite 62: Wartung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 62/102 WARTUNG Warum Wartung wichtig ist Der Betreiber des Produktes muss die regelmäßige ordnungsgemäße Inspektion und Wartung organisieren, damit der Kran langfristig sicher, zuverlässig und funktionsfähig bleibt, nicht verschleißt und die Garantie erhalten bleibt. Dieses Handbuch an einem sicheren, zugänglichen Ort während der gesamten Nutzungsdauer des Produktes aufbewahren.
  • Seite 63 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 63/102 Nur Originalersatzteile, Materialien und Schmiermittel einsetzen, die vom ACHTUNG Hersteller des Krans oder dem Vertreter des Herstellers genehmigt wurden. Weitere Informationen finden Sie im Ersatzteilkatalog. Vor der Wartung muss der Betreiber die Anweisungen im Kapitel „Sicherheit geht vor“ beachten. Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS.
  • Seite 64: Wartungspersonal

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 64/102 Wartungspersonal Nur ein berechtigter Wartungsmitarbeiter oder ein erfahrener, vom Hersteller oder dem Vertreter des Herstellers autorisierter Wartungsmechaniker darf die detaillierten Prüfungen im Rahmen der planmäßigen Wartung durchführen. Diese Prüfungen müssen entsprechend dem Inspektions- und Wartungsplan des Kranherstellers erfolgen.
  • Seite 65: Monatliche Inspektionen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 65/102 8.3.2 Monatliche Inspektionen Bei der monatlichen Inspektion sind die gleichen Überprüfungen wie bei den täglich durchzuführenden (siehe Kapitel „Anweisungen für den Bediener“). Zusätzlich sind folgende Inspektionen durchzuführen: Allgemeines Komponente Ziel Kette Die Sauberkeit und Schmierung der Kette prüfen. Rutschkupplung Die Funktion der Rutschkupplung prüfen.
  • Seite 66 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 66/102 Begrenzungseinrichtungen Komponente Ziel Puffer Zustand der Puffer und Endanschläge prüfen. Endschalter Zustand und Funktion der Endschalter prüfen. Sicherstellen, dass die Endschalter die richtigen Betriebspositionen haben (wenn das Hubwerk über Endschalter verfügt). Rutschkupplung Zustand und Funktion der Rutschkupplung prüfen und diese ggf. einstellen. Elektrische Teile Komponente Ziel...
  • Seite 67 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 67/102 Die Abdeckung abnehmen. Die Prüfbohrung in der Bremsenbaugruppe suchen. Beachten Sie, dass der Messwert je nach Hersteller und Baureihe der Bremse variiert. An der Bremse ist ein Messen Sie den Spalt mit einem Messschieber. Aufkleber mit Angabe zum relevanten Maximalwert angebracht.
  • Seite 68 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 68/102 Austauschen der Bremse Einzelbremse Öffnen Sie die motorseitige Abdeckung. Ziehen Sie die Platine heraus. Sobald die Platine einige Zentimeter herausragt, Öffnen Sie die bremsseitige Abdeckung. Ziehen Sie das ziehen Sie den Bremsstecker (1) aus der Bremskabel mit dem Bremsstecker auf der Bremsenseite entsprechenden Anschlussdose.
  • Seite 69 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 69/102 Um die neue Bremse zusammenzubauen, gehen Sie in umgekehrter Reihenfolge vor. Nach Beendigung der Arbeiten an der Bremse muss die Bremsfunktion mit VORSICHT einer Nennlast geprüft werden. Hinweis: Nach dem Austauschen der Bremse muss die Kupplung erneut eingestellt werden. Doppelbremse 1.
  • Seite 70: Schritt: Zusammenbauen Einer Neuen Doppelbremse

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 70/102 Sobald die Platine einige Zentimeter herausragt, Öffnen Sie die bremsseitige Abdeckung. Ziehen Sie die ziehen Sie die Bremsstecker (1) und (2) aus den Bremskabel mit den Bremssteckern auf der Bremsenseite entsprechenden Anschlussdosen. vorsichtig heraus. Pos. Beschreibung Bremse 1 Bremse 2 Drehen Sie die drei Schrauben der Bremse heraus.
  • Seite 71 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 71/102 Ziehen Sie die Schrauben (1) mit einem Werkzeug fest. Schließen Sie die Bremsstecker an den richtigen Drehen Sie die beiden anderen Schrauben (2) heraus. Anschlussdosen an. Die korrekten Anzugsmomentwerte finden Sie im Kapitel „Anzugsmomente“. Pos. Beschreibung Hauptbremse HINWEIS: Bei der oberen Bremse handelt es sich um die Sicherheitsbremse Hauptbremse und bei der unteren um die...
  • Seite 72: Einstellung Der Kupplung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 72/102 Einstellung der Kupplung Eine Last von 1,25 x der Nennlast am Hubwerk Die Abdeckung abnehmen. befestigen. Heben Sie die Last an. Drehen Sie die Einstellschraube mit einem Schlüssel in die gewünschte Richtung. Drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn, um das Führen Sie die Schritte 3 bis 5 so lange durch, bis die Drehmoment zu erhöhen, bzw.
  • Seite 73 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 73/102 Schließen Sie die Abdeckung. Prüfen Sie den Hub einer Nennlast. Berühren Sie keine beweglichen Bauteile. Prüfen Sie vor dem Drücken der WARNUNG Taste „Anheben“ auf dem Steuerkasten, dass keine Gegenstände (z. B. Schlüssel) die Einstellmutter berühren. Bei der Einstellung der Rutschkupplung darf der Motor nicht laufen. VORSICHT Schalten Sie Geräte vor dem Einsatz von Einstellwerkzeugen grundsätzlich aus.
  • Seite 74: Schmierung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 74/102 Schmierung 8.4.1 Allgemeine Schmieranweisungen Hinweis: Die Lager des Produkts besitzen eine Lebensdauerschmierung. Unter normalen Betriebsbedingungen müssen sie nicht geschmiert werden. Die folgende Tabelle enthält wichtige Hinweise zur Schmierung. Die Verwendung eines minderwertigen oder nicht geeigneten Schmiermittels kann die Lager oder das Getriebe beschädigen.
  • Seite 75 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 75/102 Alle Schmiernippel sauber halten. Der Druck der Gleitlager muss reduziert werden, damit das Schmierfett eindringen kann. Beim Schmieren die Funktion der Lager prüfen und auf mögliches Lagerspiel achten. Die angegebenen Schmierzeiträume gelten für günstige Bedingungen und normale Verwendung. Eine häufigere Schmierung, insbesondere der Gleitlager, wird bei schwierigeren Bedingungen und bei intensiver Verwendung empfohlen.
  • Seite 76: Schmiertabellen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 76/102 Schmiertabellen Pos. Komponente Intervalle Zwischen einer Woche und Kette einem Jahr (je nach Nutzung) Für die kalkulierte Hubgetriebe Lebensdauer des Produkts geschmiert Hinweis: Schmieren Sie nur die vorgeschriebenen Komponenten. Sonstige Teile sind für die kalkulierte Lebensdauer des Produkts geschmiert. Kette •...
  • Seite 77 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 77/102 Hubgetriebe • Wird mit Öl geschmiert. Die Schmierung hält über die kalkulierte Lebensdauer des Produkts an. Montage Handelsname und Nummer Menge Werkseitig verbaut Dexron III Für die kalkulierte Lebensdauer des Produkts geschmiert Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 78: Kurz Vor Ende Der Theoretischen Berechneten Nutzungsdauer

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 78/102 Kurz vor Ende der theoretischen berechneten Nutzungsdauer Um den sicheren Kranbetrieb zu gewährleisten, müssen gemäß ISO-Norm 9927 einwandfreie Arbeits- und Betriebsbedingungen aufrecht erhalten werden. Diese Anforderung umfasst auch spezielle Beurteilungen, die durch einen Fachingenieur in regelmäßigen Abständen durchzuführen sind, um die sichere Betriebszeit oder Restlebensdauer (Safe Working Period, SWP) des Hubwerks gemäß...
  • Seite 79: Wiederinbetriebnahme Nach Langer Stilllegung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 79/102 Ein Hubantrieb darf nicht mehr als zweimal generalüberholt werden, bevor er vollständig ausgetauscht werden muss. SWP = Sichere Betriebszeit (Safe Working Period) RSWP = Auf der Betriebszeit basierende sichere Betriebszeit (Runtime-based Safe Working Period) GO1 = Erste Generalüberholung GO2 = Zweite Generalüberholung T = Zeit (Time) Wiederinbetriebnahme nach langer Stilllegung...
  • Seite 80: Rahmen

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 80/102 Zu den Lagerungsbedingungen siehe Anhang „Transport und Lagerung des Produkts“. Bei der Wiederinbetriebnahme des Produkts nach langer Stilllegung müssen die Prüfungen entsprechend Kapitel „Überprüfungen vor jeder Arbeitsschicht“ durchgeführt werden. Vor der Wiederinbetriebnahme des Produkts die entsprechenden Prüfungen im Abschnitt „Allgemeine Sicherheit“, „Sicherheit während der Montage und Demontage“...
  • Seite 81 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 81/102 VT0006524 GEHÄUSE VT0006026 TYPENSCHILD Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 82: Kettenführung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 82/102 Kettenführung POS. ARTIKEL/ELE BESCHREIBUNG STÜC MENT VT0006387 KETTENFÜHRUNG VT0005851 KETTENRITZEL VT0006368 DICHTUNG VT0006369 KETTE VT0005863 GUMMIPUFFER VT0005864 KETTENSTOPP VT0005575 KETTENWERKZEUG SCHMIERMITTELSATZ Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 83: Getriebe

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 83/102 8.10 Getriebe POS. ARTIKEL/ELE BESCHREIBUNG STÜC MENT VT0005894 KUPPLUNG VT0005898 SCHRAUBE VT0006375 RAHMEN VT0006526 DICHTUNGSSET VT0005916 SEILSPANNRING VT0006530 SCHRAUBENSATZ VT0006529 LAGER VT0006528 DICHTUNGSSET Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 84: Schaltschrank

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 84/102 8.11 Schaltschrank Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 85: Demontage

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 85/102 DEMONTAGE Demontage des Krans Nach Ende der Nutzungsdauer oder bei Transport zu einem neuen Standort muss der Kran demontiert werden. Bei der Demontage von Kranen sind die Sicherheitsvorschriften strikt einzuhalten. Bei der Arbeit in Höhen müssen beispielsweise Fallschutzmaßnahmen beachtet werden. Zur Demontage von Kranen sind nur berechtigte Wartungsmitarbeiter zugelassen.
  • Seite 86: Abfallentsorgung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 86/102 Abfallentsorgung Bei der Montage, Wartung oder Demontage anfallender Abfall muss entsprechend den lokalen Bestimmungen behandelt und entsorgt werden. Aus Gründen der Nachhaltigkeit sind bei der Entsorgung von Abfällen die Wiederverwendung, das Materialrecycling, das Energierecycling und die sichere Entsorgung in dieser Reihenfolge zu bevorzugen.
  • Seite 87: Technische Daten

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 87/102 10 TECHNISCHE DATEN 10.1 Technische Eigenschaften Die wichtigsten technischen Daten finden Sie auf dem Typenschild des Hubwerks. In diesem Kapitel finden Sie genauere technische Daten. Technische Daten Last 125 kg (LOA01) Hubhöhe 7 m (DIM02) 3-Phasen (EL17)/400 V Stromversorgung (ELE01)/50 Hz (ELE03) Hubgeschwindigkeit...
  • Seite 88: Anhang: Überprüfung Des Kettenverschleißes

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 88/102 ANHANG: ÜBERPRÜFUNG DES KETTENVERSCHLEIßES Messen des Kettenverschleißes Hinweis: Die Kette sollte regelmäßig auf Verschleiß, Rost und Korrosion überprüft werden. VISUELLE PRÜFUNGEN Die Kette visuell auf Druckstellen, Knicke, Schweißspritzer, Korrosion, verdrehte Kettenglieder und Schlaffheit prüfen. Die Lagerflächen zwischen den Gliedern auf Verschleiß...
  • Seite 89 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 89/102 Hinweis: Wenn diese Grenzwerte überschritten werden, muss die Kette umgehend ersetzt werden. In diesem Fall sollte auch der Verschleiß der Führungskette und des Kettenrades überprüft und diese ggf. ersetzt werden. Hinweis: Wenn ein Einzelglied defekt ist, muss die Kette ersetzt werden. Eine Lastkette ist nicht notwendigerweise sicher, weil die Messergebnisse unter den hier angeführten Grenzwerten für den Wechsel der Kette liegen.
  • Seite 90: Anhang: Überprüfung Der Hakenöffnung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 90/102 ANHANG: ÜBERPRÜFUNG DER HAKENÖFFNUNG Verschleißmessung am Haken Aufhänge- Hebehaken sollten regelmäßig Verschleiß überprüft werden. Beschädigte Sicherheitsverriegelungen sollten umgehend ausgetauscht werden. Sichtprüfungen Die Hakenfläche sollte frei von Rost, Schweißspritzern, tiefen Knicken oder Druckstellen sein. Auf Beschädigungen durch Chemikalien, Verformung, Risse und Verdrehung prüfen.
  • Seite 91 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 91/102 Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 92: Anhang: Fehlerbehebung (3 Phasen)

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 92/102 ANHANG: FEHLERBEHEBUNG (3 PHASEN) Problem Ursache Abhilfe Der Not-Aus-Taster ist aktiviert. Den Not-Aus-Taster in die Ausgangsstellung bringen. Sicherung ausgelöst Sicherung ersetzen. Der Kettenzug funktioniert nicht. Temperatursteuerung (optional) aktiviert Abkühlen lassen. Schaltschützklemmschrauben locker Schrauben anziehen. Hauptschalter ausgeschaltet Hauptschalter einschalten. Überlast Last verringern.
  • Seite 93: Anhang: Transport Und Lagerung Des Produkts

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 93/102 ANHANG: TRANSPORT UND LAGERUNG DES PRODUKTS Transportanweisungen Die Produkte müssen mit Sorgfalt verladen und transportiert werden, es müssen entsprechende Transportverfahren eingesetzt werden und der Transport muss mit Sorgfalt vorbereitet werden. Transport oder Verladung der Produkte sind untersagt, wenn Arbeitsfähigkeit oder Konzentration der Mitarbeiter beeinträchtigt sind, beispielsweise durch Medikamente, Erkrankungen oder Verletzungen.
  • Seite 94: Anhang: Sichere Betriebszeit (Swp) - Berechnung

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 94/102 ANHANG: SICHERE BETRIEBSZEIT (SWP) – BERECHNUNG Das Ende der sicheren Betriebszeit (SWP) muss entsprechend der ISO-Norm 12482-1 bei jeder regelmäßigen Inspektion und Wartung berechnet werden. Wenn die Komponente nicht mit einer Zustandsüberwachungseinheit ausgestattet ist, die restliche sichere Betriebszeit (%) mit der folgenden Methode berechnen. Hinweis: Ist eine Zustandsüberwachungseinheit installiert, rechnet diese die SWP aus und zeigt die restliche SWP% automatisch an.
  • Seite 95 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 95/102 2. Die Summe der Zahlen in der Spalte „Hubzeit %“ muss immer 100 ergeben. 3. Jeden Eintrag in der Spalte „Hubzeit %“ mit dem Multiplikator in der Spalte „Faktor k3“ multiplizieren. Die Ergebnisse in die Spalte „Lastspektrumfaktor“ eintragen. 4.
  • Seite 96 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 96/102 Beispiel mit folgenden Werten: S = 215,468, S = 210,26, S ) = 214,272: 5. Schritt: SWP% und Restnutzungsdauer berechnen Die Betriebsgruppe des Hubwerkes prüfen. Diese steht auf dem Typenschild des Hubwerkes. In der entsprechenden Spalte der folgenden Tabelle suchen Sie die Zahl direkt neben S. Die beiden letzten Spalten der gleichen Tabellenzeile geben die sichere Betriebszeit SWP% in Prozent und die geschätzte Restnutzungsdauer an.
  • Seite 97 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 97/102 Wenn SWP% 0 erreicht, muss eine Generalüberholung (GÜ) durchgeführt werden. Siehe Kapitel „Generalüberholung“. Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 98: Anhang, Ansi-Handsignale

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 98/102 11 ANHANG, ANSI-HANDSIGNALE Im Folgenden finden Sie die am häufigsten verwendeten ANSI-Handsignale. Eine Kopie der Handsignale sollte sich zum Nachschlagen in der Nähe der Bedienerstation befinden. Beschreibung ANSI-Handsignal Beschreibung ANSI-Handsignal Heben Absenken Unterarm und Arm und Zeigefinger Zeigefinger zeigen nach zeigen nach unten, oben, Hand in einem...
  • Seite 99: Zertifikate

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 99/102 12 - ZERTIFIKATE 12.1 KETTENZERTIFIKAT _ Lastkette _ Auftragsnummer : P4716410-0.ORD TECHNISCHE DATEN Kettentyp Standard Kettenabmessungen 7 / 20 mm K05 If high hoisting speed = 16 4 / 11 mm Güteklasse Grad HEOG80 Zulässige Spannung 159.4 N/mm² Standard EN 818-7 Kennzeichnung (6 x t)
  • Seite 100: Lasthaken

    BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 100/102 12.2 Lasthaken Auftragsnummer : P4716410-0.ORD ABMESSUNGEN Abmenssungen (mm)° ∅ ∅ ∅ ∅ M ∅ ∅ ∅ ∅ a1 14.5 14.5 * Bemerkung: das Mass a2 ist inklusive Hakensicherung. TECHNISCHE DATEN Model Nummer : DIN 15401 Klasse : T (SR01 = V) Material : 34CrMo4 Re mini : 490 MPa SEBASTIEN KABACHE...
  • Seite 101 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 101/102 11.02.2015 Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.
  • Seite 102 BETRIEBSANLEITUNG KETTENZUG 102/102 Diese Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen sind ausschließliches Eigentum von Verlinde SAS. und enthält nicht öffentliche, vertrauliche und 02/2015 Firmengeheimnisse, die weder reproduziert, noch Dritten gegenüber veröffentlicht, noch verändert oder in sonstiger Weise ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Verlinde SAS.

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