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Aufstellungs- und Bedienungsanleitung 1440 Bauart 1 MORSØ JERNSTØBERI A/S . DK-7900 NYKØBING MORS E-Mail: stoves@morsoe.com · Website: www.morsoe.com...
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Aufstell- und Bedienungsanleitung für den Kaminofen Morsø 1440 Bauart 1 Einleitung Der Morsø-Kaminofen ist ganz aus Gußeisen gefertigt und damit für eine lange Lebensdauer konzipiert. Der Ofen erfüllt die Anforderungen der Prüfnorm DIN 8 89. Als Bestätigung finden Sie auf dem Geräteschild die DIN Reg.-Nr. und das Ü-Zeichen. Die Prüfung garantiert einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb über viele Jahre. Hierzu ist es allerdings erforderlich, daß Sie die Feuerstätte gemäß der Bedienungsanleitung betreiben. Gerätesicherheitsgesetz Nach dem Gerätesicherheitsgesetz ist der Erwerber und Betreiber einen Feuerstätte verpflichtet, sich anhand der Bedienungsanleitung über die richtige Handhabung zu informieren. Aufstellen des Kaminofens Der Kaminofen hat eine zweifache Anschlußmöglichkeit, nämlich oben und hinten. Insbeson- dere bei schlechtem Schornsteinzug empfehlen wir Ihnen den oberen Anschluß, so daß mit zusätzlicher Anlaufstrecke von ca.m der fehlende Schornsteinzug ausgeglichen werden kann. Die sichere Benutzbarkeit der Feuerstätte kann nur vom Schornsteinfeger begutachtet werden. Wir empfehlen Ihnen daher,den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister vor dem Anschluß um Rat zu fragen. Er kennt die unterschiedlichen Bestimmungen der einzelnen Bundesländer für das Aufstellen von Feuerstätten. Es ist darauf zu achten, daß ausreichend Verbrennungsluft der Feuerstätte zuströmt, insbesondere bei fugendichten Fenstern und Türen. Der Anschluß des Kaminofens an den Schornstein wird durch die Bauarten und nach DIN 8 89 bestimmt. Sicherheitsabstände zu brenbarem Material Vom Raumheizer sind zu brennbarem Material folgende Sicherheitsabstände einzuhalten: Sicherheitsabstand zu Seitenwand = 0 cm Sicherheitsabstand zu Rückwand = 0 cm Sicherheitsabstand zu Deckfläche...
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Darüber hinaus werden der Feuerstätte und dem Schornstein dadurch beschädigt. Höch- tens 3 Holzscheite oder 7 Braun-kohlenbriketts dürfen aufgelegt werden. Kaminholz sollte einen optimalen Feuchtigkeitsgehalt von ca. 5 - 0% haben, abgelagert und trocken sein. Ein Jahr Lagerzeit ist normal. Bei feuchtem Holz sinkt die Leistung stark ab, weil ein grosser Teil der Energie für Verdampfen des Wassers gebraucht wird. Der Wasserdampf hat zudem den Nachteil, dass er wegen seiner niedrigen Temperatur in der Feuerstätte bzw. im Schornstein kondensiert. Anheizen Es ist unvermeidlich, dass beim ersten Anheizen durch Austrocknen von Schutzfarbe eine Geruchsbelästigung entsteht, die nach kurzer Betriebsdauer beendet ist. Bei Anheizen und Nachlegen von Holzscheiten ist eine grosse Luftmenge gefordert. Die Drehrosetten können deshalb während dieser Periode und bei schlechten Zugverhältnis- sen mit einer grösseren Anzahl Umdrehungen geöffnet werden. Beachten Sie aber bitte, dass die maximale Luftzufuhr nach dem Anheizen und Nachlegen von Holzscheiten nur geöffnet werden darf, wie folgt: Umdrehungen bei der unteren Drehrosette und 3 Umdrehungen be der oberen Drehro- sette. Zum Anheizen werden Anmachholz mit Zeitungspapier oder handelsübliche Anzündmittel verwendet. Die Primär- und Sekundärluftöffnungen sind dabei zu öffnen, gegebenenfalls auch die Drosselklappe. Sobald das Kleinholz angebrannt ist, können geeignete Brenn- stoffe nachgelegt werden. Das Luftventil in die Feuertür (Primärluft) und oberhalb der Feuertür (Sekundärluft) sollen nach dem Anzünden geöffnet werden. Die Türen nach dem Anzünden schliessen. Heizbetrieb Mit der Primärluftrosette in der Feuertür wird die Leistung der Feuerstätte bestimmt. Diese sind je nach Bedarf zu öffnen. Die Sekundärluftrosette oberhalb der Feuertür muss stets geöffnet bleiben, um Schornsteinsottungen und schwelende Abgase zu verhindern. Heizbetrieb mit geschlossenem Feuerraum Bei geschlossenen Feuerraumtüren können alle geeigneten Brennstoffe verfeuert werden.
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Die lackierte Oberfläche kann mit der Zeit einen graulichen Schimmer bekommen, wenn zu kräftig gefeuert wird; es ist aber leicht, den Ofen mit der MORSØ Spray-farbe aufzufri- schen. Die MORSØ Spray-dose erhalten sie bei Ihrem MORSØ-Händler. Der Aschekasten muss regelmässig entleert werden, so dass der Aschekegel den Rost nicht berührt. Der Kaminofen sollte mindestens einmal im Jahr - auch im Heizgassamm- ler - gereinigt werden. Flugasche und Flugstaub bitte auch aus dem Verbindungsstück entfernen. Wertetripel zur Berechnung des Schornsteins nach DIN 4705 Teil 1 und Teil 2 bzw. Teil 3 für den Kaminofen Typ 1440 Nennvärmeleistung 5 kW Betriebsweise geschlossen Braunkohlen- Scheitholz Briketts Eierbriketts Abgasmassenstrom bzw. auf NWL m (g/s) 4,3 3,6 Abgastemperatur gemessen im Abgasstutzen.