Tastenbelegung
Es gibt zwei Eingänge für Drucktaster. Für die Eingänge können
verschiedene Funktionen gewählt werden, siehe Seite 4.
Funktionsstellungen (siehe auch Seite 9.)
Es stehen fünf verschiedene Funktionsstellungen für verschiedene
Räume zur Auswahl:
1 AREA STANDARD: Eine oder zwei Beleuchtungsgruppen in einem
Raum. Anwendung bei dynamischer Beleuchtungssteuerung.
1 AREA EXTRA: Eine oder zwei Beleuchtungsgruppen in einem
Raum. A und B funktionieren getrennt voneinander. Sie lassen
sich einzeln mit Drucktastern ein- und ausschalten.
TOGGLE: Gleichmäßige Verteilung der Beleuchtungsdauer auf
zwei Beleuchtungsgruppen.
2 AREAS: Beleuchtungssteuerung in zwei Räumen.
TOGGLE EXTRA: Wechselfunktion für ältere Leuchtstoffröhren.
Die Mindestzeit für erneutes Einschalten von Beleuchtungsgruppen
kann begrenzt werden.
Erkennungsbereich
Die Größe des Erfassungsbereichs variiert je nach den
akustischen Voraussetzungen. Am besten funktioniert der Melder
in geschlossenen Räumen, die durch Türen betreten werden.
Erfassung durch ein Mikrofon ist möglich bei Treppenhäusern
mit fünf Etagen. Bei mehreren Etagen können weitere
Zusatzmikrofone angeschlossen werden.
Projektierung und Positionierung
Für optimale Funktion ist es wichtig, dass der Melder und
zusätzliche Mikrofone korrekt positioniert werden. In gewissen
Fällen ist empirisch zu ermitteln, an welchen Stellen Melder und
Mikrofone angebracht werden sollen und wie viele Mikrofone
für eine optimale Funktion erforderlich sind. Prüfen Sie die
akustischen Verhältnisse durch Anbringung eines losen, mit
Strom versorgten Melders im Raum und prüfen Sie die Funktion
an den Anzeigedioden „HF" und
„LF". Nicht selten übertrifft die
Wirklichkeit die Theorie.
Berechnungsmodell
die Positionierung von zwei
Mikrofonen in einem höheren
Treppenhaus:
H1 = 3 x r
H2 = 1 x r
r = Radius des
Erkennungsbereiches
r = H ÷ 2x Anzahl Mikrofone
Anzahl Mikrofone = H ÷ 2r
H = Gesamthöhe des Raumes,
der erfasst werden soll (oder
Länge, je nach Aussehen des
Raumes).
H1 and H2 = Positionierung von
Mikrofon/Melder.
2008-11-11
für
Extronic Elektronik AB +46 (0)8-771 26 00
Beispiel; AD-500 und ein Mikrofon AD-260, installiert in einem
Treppenhaus
(siehe Abbildung „Positionierung von
zwei ...")
H = 24 m
r = 6 m
H1 = 3 x 6 = 18 m
H2 = 1 x 6 = 6 m
Achtung:
Eine
entsprechende
Berechnung kann bei horizontaler
Positionierung der Mikrofone, z.B.
in einem Korridor, vorgenommen
werden.
Installationshinweise
Siehe auch Anwendungsbeispiele am Ende dieses Handbuchs!
Störungen
In Treppenhäusern, die als Notausgang vorgesehen sind, gibt
es oft Stahltüren. Um eine optimale Funktion zu erzielen und
zu verhindern, dass niederfrequente Infrageräusche von Türen
außerhalb des Treppenhauses das System beeinträchtigen,
sollten Stahltüren besonders eingehend geprüft werden.
Prüfen Sie die Türen in geschlossenem Zustand. Sind sie beweglich
und haben etwas Spielraum, können Druckveränderungen in
anderen Räumen den Melder beeinflussen. Hier empfiehlt sich
die Montage einer einfachen Dichtungsleiste, um den Spielraum
auszugleichen. Wichtig ist, dass die Tür sich nicht bewegen kann
und als große Membrane wirkt.
Gerade bei Noträumungstreppenhäusern mit relativ geringem
Volumen im Verhältnis zur Höhe lässt sich eine gute Funktion
erzielen, ohne ein zusätzliches Mikrofon erforderlich zu machen.
Probieren Sie es aus!
Türschließer zu angrenzenden Räumen sind zu prüfen. Die
Türen dürfen nicht zu hart mit einem Knall schließen. Hierdurch
können starke Infrageräusche entstehen, die falsche Erkennung
mit sich bringen. Auch Türen in Räumen, die nicht direkt an den
Erfassungsbereich anschließen, können den Melder beeinflussen,
z.B. Aufzugtüren.
Empfindlichkeitsprüfung
Kontrollieren Sie, dass die Empfindlichkeit nicht zu hoch
eingestellt ist, indem Sie Türen zum Haupttreppenhaus und
Außentüren usw. betätigen. Bei Unsicherheit, ob es sich um
hochfrequente oder niederfrequente Störungen handelt, kann dies
dadurch geprüft werden, dass einer der Tonkanäle des Melders
vorübergehend ausgeschaltet wird, während die Betriebszeit
gemessen wird. Auf diese Weise lässt sich ermitteln, ob die HF-
oder LF- Empfindlichkeit reduziert werden muss, um eine gute
Funktion zu erhalten.
Dokumentation
Eine komplette Installation ist stets mit einem Protokoll zu
beenden, in dem Einstellung und Betriebsdauer vor und nach
der Installation vermerkt werden. Diese Angaben erhält man
durch Messungen mit Betriebszeitmesser (geräuschlos) oder der
Testeinheit „Mitsubishi" (liefert sowohl die Betriebszeit als auch die
Anzahl Einschaltungen). Ein Formular „Formblatt zur Einstellung
und Auswertung anwesenheitsgesteuerter Beleuchtung mit AD-
500 oder AD-600" ist am Ende dieses Handbuchs vorhanden.
Bei Anlagen mit dynamischer Beleuchtungssteuerung sollte vor
und nach der Installation eine Energiemessung durchgeführt
werden.
Formblätter für „dynamische Beleuchtungssteuerung" können von
www.extronic.se unter Anwesenheitsmeldung/Dokumentation/
Handbücher heruntergeladen werden.
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