Informationen zum Betrieb mehrerer externer SCSI Geräte entnehmen Sie bitte
dem Handbuch/SCSI Tutor Ihres SCSI Controllers.
Die SCSI ID Einstellung wird mit dem ID Switch vorgenommen. Dieser, auf der
Rückseite des Tischgehäuses befindliche Schalter, besitzt ein Fenster, das die momen-
tan eingestellte ID anzeigt (Werkseinstellung i-Drive: ID 5).
Um die ID Einstellung gegebenenfalls zu ändern, muß der Taster "-"(niedrigere ID) oder
"+" (höhere ID) gedrückt werden.
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3. Host Software
3.1 Informationen über spezifische Betriebssysteme
Das i-Drive ist ein SCSI-Wechselmedienlaufwerk für austauschbare PC Card
Speichermedien. SCSI-Wechselmedien werden typischerweise durch SCSI Device
Treiber des jeweiligen SCSI Controllers unterstützt. Dennoch kann es hierbei im
Einzelfall zu Kompatibilitätsproblemen kommen. Den folgenden Kapiteln können Sie
grundlegende Informationen zu dieser Thematik entnehmen.
3.1.1 IBM kompatible PCs und kompatible Rechner mit DOS, OS/2,
Windows 3.x und Windows 95/98
a)
Installation im Betriebssystem
Viele SCSI Controller mit eigenem BIOS installieren wechselbare Speichermedien als
normale, nicht wechselbare Harddisks, wenn zur Initialisierungszeit des BIOS ein
Speichermedium eingelegt ist. Es existieren aber auch BIOS Implementationen, die
konfigurierbar sind. Aus diesem Grund sollten Sie
vor dem Bootvorgang unbedingt die PC Cards aus dem i-Drive entfernen!
Einige BIOS Implementationen benötigen dadurch eine sehr lange Hochlaufzeit!
Außerdem empfehlen wir:
Benutzen Sie keinen Schreibcache!
Es muß ein zum verwendeten SCSI Controller passender Wechselmedientreiber einge-
bunden werden, der eine sichere Wechselbarkeit des Speichermediums erlaubt. In der
Regel gehören diese Wechselmedientreiber zum Lieferumfang des SCSI Controllers
oder sind beim Hersteller oder über den Fachhandel zu beziehen. Im nachfolgenden
Kapitel 3.1.2 finden Sie dazu einige Installationsbeispiele.
b)
Datenaustausch zwischen verschiedenen Rechnersystemen
Im allgemeinen funktioniert der Datenaustausch mit PC Card Speichermedium zwi-
schen verschiedenen Rechnersystemen einwandfrei. Die meisten Wechsel-
medientreiber behandeln SCSI Wechselmedien als wechselbare Harddisks, d.h., sie
erfordern eine Partitionierung des Mediums. Verwenden Sie dazu ein entsprechendes
Partitionierungs- oder Formatierungsprogramm.
Ausnahme hierbei ist z.B. OS/2 Warp, das SCSI Wechselmedien wie hochkapazitive
Disketten ohne Partitionierung verwendet. Dadurch ist keine Austauschbarkeit zwi-
schen DOS und OS/2 Systemen gewährleistet. Für weitere Informationen wenden Sie
sich bitte an unsere Support-Abteilung (s.S. 1).
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