Nachdosierung: Je nach Belastung und Witterung alle 1‐2 Wochen 2‐6 ml pro m3 Beckeninhalt
zugeben. Bei bereits veralgtem Wasser eine Stoßbehandlung mit 15‐25 ml/m3 durchführen. Ist das
Becken allerdings schon stark veralgt, hilft nur noch eine Stoßchlorung.
Anwendung: Die Zugabe erfolgt über den Skimmer während der Umwälzzeit, damit sich das Mittel
im Becken verteilen kann.
4. Entfernung feinster Verunreinigungen durch Flockung
Trübstoffe, Metallionen oder sonstige Schmutzpartikel und Schwebstoffe, die so fein sind, dass diese
vom Filtermaterial nicht aufgefangen werden können, werden mit Flockungsmittel gebunden. Es
bilden sich Flocken, die die Schwebstoffteilchen binden und somit filtrierfähig machen.
Flockungskartuschen oder Flockungsmittel (Granulat)
Flockungskartuschen:
Dosierung:
Eine 125 g‐Kartusche ist ausreichend für ca. 50 m3 Schwimmbadwasser.
Anwendung: Zur optimalen Flockungswirkung muss der pH‐Wert zwischen 7,2 und 7,6 liegen.
Kartusche in den Skimmer legen und das Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung
aufgehoben ist) durchgehend filtern.
Flockungsmittel, Granulat:
Dosierung:
Ca. 20‐40 g pro 10 m3 Wasserinhalt.(Die Menge ist abhängig von der Belastung sowie
der Umwälzzeit).
Anwendung: Flockungsmittel ungelöst oder 1:10 mit Wasser verdünnt vor der Filteranlage (z. B.
in den Skimmer) ins Wasser geben. Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung
aufgehoben ist) durchgehend filtern.
Hinweis: Durch die Bindung der feinsten Schmutzpartikel setzt sich das Filtermedium (Kartusche bzw.
Sand) sehr schnell zu. Steigt dann der Druck in der Filteranlage um 0,2 bar an, müssen Sie die
Kartuschen reinigen bzw. die Sandfilteranlage rückspülen. Falls die Filteranlage nicht mit einem
Manometer ausgerüstet ist, an der Einlaufdüse kontrollieren, ob noch eine ausreichende
Durchströmung vorhanden ist.
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