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Die Wasserpflege ist bei Beachtung unserer Hinweise einfach. 
 
 
 
Kurzinfos finden Sie Verpackung und die ausführlichen Anleitungen hier. 
 
Übersicht: 
 
der richtige pH‐Wert 
die Desinfektion 
Wasserpflege mit Kombi‐Tabs 
Wasserpflege chlorfrei mit der Sauerstoffmethode 
Bekämpfung des Algenwachstums 
Entfernung feinster Verunreinigungen 
Überwinterung   
Poolreinigung 
Problemlösungen und Tipps 
Hinweis 
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Inhaltszusammenfassung für Pooldoktor Propool

  • Seite 1     Die Wasserpflege ist bei Beachtung unserer Hinweise einfach.        Kurzinfos finden Sie Verpackung und die ausführlichen Anleitungen hier.    Übersicht:    der richtige pH‐Wert  die Desinfektion  Wasserpflege mit Kombi‐Tabs  Wasserpflege chlorfrei mit der Sauerstoffmethode  Bekämpfung des Algenwachstums  Entfernung feinster Verunreinigungen  Überwinterung    Poolreinigung  Problemlösungen und Tipps  Hinweis ...
  • Seite 2 Der ideale Standort für Ihren Pool ist ein Platz an der Sonne.    Halten Sie genügend Abstand zu Laubbäumen, denn dies erspart Ihnen viel  Reinigungsarbeit. Wenn das Becken nicht benutzt wird, decken Sie es mit  einer Plane ab: für den Sommer mit der Solarmatte ‐ Luftpolsterfolie, die  durch den Solareffekt das Schwimmbadwasser erwärmt, und für die  Überwinterung mit einer stabilen PEB‐Plane.  Alle unsere Becken sind bei sachgerechter Pflege vollkommen winterfest;  auch das Wasser muss während der Wintermonate nicht abgelassen werden.  (Eine detaillierte Aufbauanleitung erhalten Sie mit Ihrem Schwimmbecken).  Das Schwimmbad liegt noch im Winterschlaf‐ das Becken ist abgedeckt und das Wasser noch  gefroren. Die ersten Sonnenstrahlen locken in den Garten.  Nun kann die Abdeckplane schon vom  Schmutz befreit werden.  Das Schwimmbadjahr beginnt mit einer gründlichen Reinigung der Beckenwände und des Bodens.   Dazu werden Poolreiniger, der Kescher und ein Bodenabsauger mit Borsten eingesetzt.  Das Wasser  wird eingelassen oder gewechselt (wir empfehlen alle 2‐3 Jahre einen  Wechsel).   Der Filtersand sollte ebenfalls alle 3 Jahre gewechselt werden. Ab jetzt wird der Sandfilter  wöchentlich rückgespült;  das verhindert ein Verkrusten des Quarzsandes.  Bei Kartuschenfiltern  werden die Kartuschen regelmäßig gereinigt bzw. ausgetauscht.    A: Wichtig ist die regelmäßige Messung des pH‐Wertes: er muss zwischen 7,2 und 7,6 liegen. Zur  Senkung des pH‐Wertes verwenden Sie pH‐minus (Dosierung: Senkung um 0,1 ? 10 g/m3  Beckeninhalt.)  B: Hygienisches Wasser sollte einen Chlorgehalt von 0,3‐0,6 mg/l aufweisen: (Dosierung:  Erstbehandlung 6 g/m3, Nachbehandlung 1,5 g/m3).  C: Je nach Witterung setzen Sie zur Algenbehandlung Algicid ein: (ca. 14‐tägig 100 ml/10m3  zugeben).  D: Feinste Verunreinigungen bindet das Flockungsmittel.  Die Abgabe der Wasserpflegemittel erfolgt jeweils über Dosierschwimmer oder durch Einlegen in den  Skimmer ‐ niemals direkt in das Beckenwasser geben.  Die Badesaison geht zu Ende.   Die Überwinterung beginnt: Wasser nicht ablassen, sondern ca. 10 cm unter Skimmerunterkante /  Einbauteile absenken, alle Düsen/ Anschlüsse/Pumpen/Rohrleitungen entleeren bzw. verschließen,  den Filter entleeren, Sand gut austrocknen lassen. Die Badeleiter herausnehmen und reinigen.   ...
  • Seite 3 E: Überwinterungsmittel:     pro 10 m3 0,3‐0,6 l (bei weichem Wasser: 300 ml pro 10 m3; bei hartem Wasser 600 ml pro 10 m3)  Überwinterungsmittel in das Wasser geben, das Becken lichtundurchlässig abdecken.    Schwimmbad Filter, Skimmer & Co.     Der Skimmer ist der Wasseroberflächenabsauger mit Verbindung zur  Filteranlage. Je nach Bauart wird er an der Beckenwand bzw. am  Beckenrand befestigt. Das Sieb des Skimmers filtert groben Schmutz, wie z.  B. Laub und Insekten schon vor der Filteranlage aus dem Wasser. Zur  manuellen Reinigung des Beckens kann der Bodensauger direkt an den  Skimmer angeschlossen werden, um den am Boden bzw. an den  Seitenwänden befindlichen Schmutz abzusaugen. Blätter und Insekten und  grober Schmutz lassen sich mit dem Kescher einfach vom Beckenrand aus  entfernen. Um nun den Filter selbst von den darin gesammelten Stoffen zu reinigen, empfehlen wir,  diesen in regelmäßigen Intervallen (etwa 1‐2 mal wöchentlich) rückzuspülen, d. h. mittels des  Rückspülung der Filterpumpe die Belastungsstoffe auszuschwemmen. Dabei strömt das Wasser in  umgekehrter Richtung durch den Filter, und der Sand wird so aufgewirbelt, dass sich der Schmutz  darin löst und in die Kanalisation fließen kann. Das durch die Rückspülung erforderliche Auffüllen des  Wassers verhindert die Anreicherung der gelösten Stoffe (z. B. Salze) im Schwimmbecken. Der  Filtersand wird durch das Rückspülen wieder aufgelockert.  Natürlich muss der Filtersand auch von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Falls dies nicht erfolgt,  verbackt der Sand. Es bilden sich im verbackenen Sand Spülkanäle, durch die zwar noch Wasser  fließt, aber der Sand hat kaum noch Filterwirkung.   Bei Kartuschenfiltern ist eine regelmäßige Reinigung der Kartuschen ebenfalls für eine gute  Filterleistung notwendig; wenn nötig, sind die Kartuschen zu erneuern.    Die Filtrierung des Wassers ist ein entscheidender Bestandteil der  Wasseraufbereitung.    Nachfolgende Schritte wie z. B. die Desinfektion sind dennoch unerlässlich und nur eine gute  Abstimmung der mechanisch‐physikalischen Reinigung zusammen mit der Wasserpflege aus unserer  Pflegemittelserie garantiert Ihnen lange Freude an sauberem, quellfrischem Badewasser.      1. Der richtige pH‐Wert (Säuregehalt des Schwimmbadwassers)  Basis einer guten Wasserpflege ist die Einhaltung des richtigen pH‐Wertes. Der pH‐Wert muss immer  zwischen 7,2 und 7,6 liegen.  Überprüfen Sie diesen Wert regelmäßig mit einem Testgerät aus ...
  • Seite 4 unserem Programm. Liegt der pH‐Wert außerhalb dieses Bereiches, kann es zu Augen‐ und  Schleimhautreizungen kommen.  Bei  Werten unter 7,0 wird das Wasser sauer und kann zu Materialschäden (Rost usw.)  führen. Liegt  der pH‐Wert über 7,6, so nimmt die Wirkung des zugegebenen Chlors stark ab. Durch Zugabe von  pH‐minus‐Granulat wird der pH‐Wert gesenkt, mit pH‐plus‐Pulver angehoben.  Der pH‐Wert des  Wassers steigt bei Erwärmung sowie bei Badebetrieb an. Zugabe von Frischwasser, insbesondere  Brunnenwasser, lässt den Wert absinken. Eine regelmäßige Kontrolle des pH‐Wertes ist deshalb  unbedingt erforderlich.  pH‐minus Dosierung:     Um den pH‐Wert um 0,1 abzusenken, werden im Durchschnitt 10 g pro m3  Beckeninhalt benötigt.  Anwendung:  Granulat in gelöster Form (in einem großen Eimer Wasser 1:10 auflösen) und mit einer  Gießkanne auf der Wasseroberfläche verteilen. Einige Stunden später den pH‐Wert kontrollieren.  pH‐plus Dosierung:     Um den pH‐Wert um 0,1 anzuheben, werden im Durchschnitt 10 g pro m3  Beckeninhalt benötigt.  Anwendung:  Pulver in gelöster Form (in einem großen Eimer Wasser 1:10 auflösen) und mit einer  Gießkanne auf der Wasseroberfläche verteilen. Einige Stunden später den pH‐Wert kontrollieren.    2. Die Desinfektion des Schwimmbeckenwassers      In unbehandeltem Schwimmbadwasser können sich Algen, Bakterien und Pilze ungehindert  vermehren. Hygienisches Wasser sollte frei von Keimen und Bakterien sein. Zur Entkeimung bietet  wir verschiedene Systeme an:    A: Entkeimung mit Chlorprodukten   B: Wasserpflege mit den Kombi‐Tabs   C: Sauerstoffmethode (chlorfrei)    Die eingetretenen Verunreinigungen lassen sich am sichersten mit Chlor beseitigen. Um die ständige  Entkeimung des Schwimmbeckenwassers zu gewährleisten, muss ein permanenter Clorgehalt im  Wasser vorhanden sein. Dieser muss im Bereich von 0,3—0,6 mg pro Liter liegen.  Unser Programm enthält verschiedene organische Chlorprodukte. Voraussetzung für die Entfaltung  ihrer optimalen Wirkung ist der richtige pH‐Wert und die richtige Dosierung.     ...
  • Seite 5 UV‐Entkeimung  Mittels UV‐Entkeimungsgeräten können Sie die Zugabe an Wasserpflegemitteln stark reduzieren und  trotzdem eine hohe Wasserqualität aufrecht erhalten. Das Prinzip der keimtötenden Wirkung von  UV‐C Strahlen ist weithin bekannt und wird in vielen Einsatzgebieten genutzt.  Ein weiterer Vorteil ist die Reduzierung von Chloraminen im Schwimmbadwasser. Chloramine sind  hauptverantwortlich für den typischen Schwimmbadgeruch in Hallenbädern. UV‐Entkeimungsgeräte  werden in den Filterkreislauf des Beckens eingebunden.  Alle den UV‐Strahlen ausgesetzten  Bakterien, Viren, Algen und Pilze werden deaktiviert, ohne die Wasserqualität (pH‐Wert,  Sauerstoffgehalt) zu beeinflussen. Die UV‐Röhren haben eine Lebensdauer von bis zu 8.000 Stunden.  Bitte beachten Sie auch die Sicherheitshinweise auf allen Verpackungen.  Desinfektionsmittel sind  sicher zu verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformationen lesen. Nicht in  die Hände von Kindern gelangen lassen. Nach Gebrauch wieder fest verschließen.    Chlorgranulat:  Das Chlorgranulat ist ein stabilisiertes, kalkfreies und hochkonzentriertes Granulat zur Zusatz‐ und  Dauerchlorung mit 56 % aktivem Chloranteil. Es ist nahezu unbegrenzt lagerfähig. Die besondere  Stabilisierung verringert den Verlust von ungenutztem Chlor.   Dosierung:    Für die Erstbehandlung bei der Neubefüllung des Schwimmbeckens werden ca. 6 g pro  m3 Schwimmbadwasser zugegeben.  Für die Nachbehandlung sollten ca. 1,5 g/m3 ausreichen. Für  die Stoßchlorung bei veralgtem oder trübem Wasser (werden 10‐15 g/m3 zugegeben. Bei hoher  Belastung (große Sonneneinstrahlung, warmes Wasser, starker Badebetrieb) kann der Verbrauch  entsprechend steigen.  Anwendung:  Das Granulat in den Skimmer geben oder vorher in Wasser auflösen. Nicht direkt ins  Becken einstreuen!  Zugabe während der Umwälzzeit, damit sich das Mittel im Becken verteilt.    Dauerchlor:  Kalkfreie und hochkonzentrierte Tabletten zur Zusatz‐ und Dauerchlorung mit 90 % aktivem  Chloranteil. Dauerchlor ist ideal, um den permanenten Chlorgehalt zu sichern. Für die Stoßchlorung  ist Dauerchlor nicht geeignet. Es ist nahezu unbegrenzt lagerfähig. Die besondere Stabilisierung  verringert den Verlust von ungenutztem Chlor.  Dosierung:    Je 25 m3 Beckeninhalt wird ca. 1 Tablette benötigt, die sich während einer Woche  auflöst. Bei hoher Belastung kann der Verbrauch entsprechend steigen.  Anwendung: Die Tabletten über einen Dosierschwimmer mit verstellbarer Dosieröffnung oder über  den Skimmer zugeben. Nie die Tabletten direkt ins Wasser werfen!   ...
  • Seite 6 Die Stoßchlorung:  Wenn das Schwimmbadwasser umgekippt ist (starke Veralgung, trübes und undurchsichtiges, grünes  Wasser) muss eine Stoßchlorung durchgeführt werden, damit die im Becken vorhandenen Algen  nicht resistent werden oder gar ein kompletter Wasseraustausch vorgenommen werden muss.  Zuerst wird der pH‐Wert eingestellt.  Danach den Chlorgehalt im Becken auf 2,0 mg/l erhöhen. Dazu das Chlorgranulat verwenden.  Die Filteranlage durchgehend umwälzen lassen, bis sich das Granulat bzw. die Tabletten vollständig  aufgelöst haben. Den Chlorwert kontrollieren sowie den Betriebsdruck der Filteranlage. Sobald  erforderlich, die Kartuschen reinigen bzw. die Sandfilteranlage rückspülen, damit die abgetöteten  Algen und Keime entfernt werden.  Je nach Verschmutzung, Filterleistung und Beckeninhaltkann es  mehrere Tage dauern, bis das Beckenwasser wieder klar und sauber ist. In der Zwischenzeit  unbedingt darauf achten, dass der Chlorwert nicht unter 0,5 mg/l absinkt. Auch den pH‐Wert  weiterhin regelmäßig kontrollieren.  Achtung! Chlorprodukte reizen die Augen und Atmungsorgane: Deshalb nie an der Chlordose  „schnuppern" und Chlorprodukte nie in Reichweite von Kindern aufbewahren!    Wasserpflege mit den Kombi‐Tabs:    Die Kombi‐Tabs erfüllen vier Funktionen für die Schwimmbadwasserpflege:  Desinfektion ‐  Flockung ‐ Algenbekämpfung ‐ pH‐Stabilisation  Mit diesem Produkt ist es erstmals möglich, alle zur Aufrechterhaltung eines gesunden und  hygienischen Beckenwassers notwendigen Grundfunktionen auf ein Mal durchführen zu können. Die  Kombi‐Tabs erleichtern die Wasserbehandlung vor allem für Schwimmbadbesitzer, die sich nicht  detailliert mit dem Metier der Schwimmbadwasseraufbereitung auseinandersetzen möchten oder z.  B. während des Urlaubs daran gehindert werden und trotzdem eine möglichst gute Wasserqualität  wünschen.  Kombi‐Tabs Dosierung:    Je 25 m3 Beckeninhalt wird ca. 1 Tablette benötigt, die sich während einer  Woche auflöst. Bei hoher Belastung kann der Verbrauch entsprechend steigen.  Anwendung: Die Tabletten über einen Dosierschwimmer mit verstellbarer Dosieröffnung  oder über  den Skimmer zugeben. Nie die Tabletten direkt ins Wasser werfen! Eine regelmäßige Kontrolle der  Wasserwerte ist auch bei der Anwendung der Kombi‐Tabs unerlässlich.  Bei starkem Algenbefall ist  eine Stoßchlorung  mit Chlorgranulat vorzunehmen.       ...
  • Seite 7 Wasserpflege chlorfrei mit der Sauerstoffmethode:    Diese Methode besteht aus zwei Komponenten:  Dem Sauerstoffgranulat, sowie dem Algicid  (Aktivator),die zusammen verwendet werden.    Voraussetzung für eine optimale Pflegewirkung ist auch bei dieser Methode der korrekte pH‐Wert.  Dieser wird mit pH‐plus oder pH‐minus geregelt.  Erstdosierung:   200 g Sauerstoffgranulat und 300 ml Algicid pro 10 m3 Beckeninhalt.  Das Wasser muss einen Wert von mindestens 8 mg/l aufweisen. Dieser Wert mit unserem Pooltester  für die Sauerstoffmethode ermittelt.  Nachdosierung: Wöchentlich ca. 100 g Sauerstoffgranulat und 14‐tägig 100 ml Algicid (Aktivator) pro  10 m3 Beckeninhalt zugeben.  Anwendung:      Beide Mittel können direkt ins Beckenwasser oder in den Skimmer gegeben werden.  Zugabe während der Filterzeit, damit die Mittel optimal im Becken verteilt werden. Bei veralgtem  Wasser eine Stoßbehandlung mit 15‐25 ml/m3 Algicid (Aktivator) durchführen.    Bekämpfung des Algenwachstums  Wenn Algen beginnen, sich im Schwimmbecken auszubreiten, bildet sich ein glitschiger Belag auf  Beckenboden und ‐wänden. Spätestens jetzt muss dem Algenwachstum Einhalt geboten werden, da  sich ansonsten innerhalb weniger Tage das Wasser total verfärben kann. Außerdem bilden die Algen  einen idealen Nährboden für Bakterien und Krankheitserreger.  Um das Schwimmbecken vor einem Algenbefall zu schützen, kann schon bei der ersten  Inbetriebnahme vorgesorgt werden: vor dem Befüllen des Schwimmbeckens die Innenhülle mit  Algicid einreiben, dann besteht für einige Zeit hoher Schutz vor Algen.  Da Algen pflanzliche Mikroorganismen sind, benötigen sie zur Entwicklung Sonnenlicht für die  Fotosynthese. Eine lichtundurchlässige Abdeckplane verhindert das Algenwachstum. Sollte das  Beckenwasser allerdings einmal umgekippt sein (grünes Wasser mit rutschigen grünlichen,  bräunlichen oder schwarzen Belägen), empfiehlt sich eine Stoßchlorung sowie Zugabe von Algicid.  Achtung: Algen können gegen Chlor resistent werden, wenn der Chlorgehalt im Wasser ständig zu  gering ist.    Algicid:  Vor dem ersten Befüllen den Beckenboden und ‐wände mit einer   5%‐igen Lösung einsprühen oder  einreiben.  Grunddosierung: Erstmals 1  Liter pro 10 m3 Beckeninhalt zugeben. ...
  • Seite 8 Nachdosierung:   Je nach Belastung und Witterung alle 1‐2 Wochen 2‐6 ml pro m3 Beckeninhalt  zugeben. Bei  bereits veralgtem Wasser eine Stoßbehandlung mit 15‐25 ml/m3 durchführen. Ist das  Becken allerdings schon stark veralgt, hilft nur noch eine Stoßchlorung.  Anwendung:  Die Zugabe erfolgt über den Skimmer während der Umwälzzeit, damit sich das Mittel  im Becken verteilen kann.    4.  Entfernung feinster Verunreinigungen durch Flockung :  Trübstoffe, Metallionen oder sonstige Schmutzpartikel und Schwebstoffe, die so fein sind, dass diese  vom Filtermaterial nicht aufgefangen werden können, werden mit Flockungsmittel gebunden. Es  bilden sich Flocken, die die Schwebstoffteilchen binden und somit filtrierfähig machen.     Flockungskartuschen oder Flockungsmittel (Granulat)    Flockungskartuschen:  Dosierung:  Eine 125 g‐Kartusche ist ausreichend für ca. 50 m3 Schwimmbadwasser.  Anwendung:      Zur optimalen Flockungswirkung muss der pH‐Wert zwischen 7,2 und 7,6 liegen.  Kartusche in den Skimmer legen und das Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung  aufgehoben ist) durchgehend filtern.  Flockungsmittel, Granulat:  Dosierung:  Ca. 20‐40 g pro 10 m3 Wasserinhalt.(Die Menge ist abhängig von der Belastung sowie  der Umwälzzeit).  Anwendung:        Flockungsmittel ungelöst oder 1:10 mit Wasser verdünnt vor der Filteranlage (z. B.  in den Skimmer) ins Wasser geben. Wasser 24 Std. bis 48 Std. (mind. solange, bis die Trübung  aufgehoben ist) durchgehend filtern.   Hinweis: Durch die Bindung der feinsten Schmutzpartikel setzt sich das Filtermedium (Kartusche bzw.  Sand) sehr schnell zu. Steigt dann der Druck in der Filteranlage um 0,2 bar an, müssen Sie die  Kartuschen reinigen bzw. die Sandfilteranlage rückspülen. Falls die Filteranlage nicht mit einem  Manometer ausgerüstet ist, an der Einlaufdüse kontrollieren, ob noch eine ausreichende  Durchströmung vorhanden ist.       ...
  • Seite 9 Überwinterung    Die richtige Überwinterung des Schwimmbeckens      Freibäder sollten in gefülltem Zustand überwintert werden. Das  Wasser kann einfrieren, ohne dass Schäden zu befürchten sind.  Becken auf keinen Fall entleeren; es könnte bei tiefgefrorenem  Boden zusammengedrückt werden. Beginnen Sie mit der Überwinterung sofort nach Abschluss der  Badesaison, solange das Beckenwasser noch sauber ist.  ? Sandfilteranlagen kräftig rückspülen, solange das Wasser noch klar und sauber ist.  ? Bei Kartuschenfilteranlagen die Kartusche herausnehmen, säubern, trocken lagern.  ? Wasserspiegel bis ca. 10 cm unter die Skimmerunterkante bzw. Einbauteile absenken.  ? Einlaufdüsen, Sauganschlüsse und Düsen der Gegenstromanlage verschließen.  Überwinterungsstopfen oder Kappen werden zu den jeweiligen Einlaufdüsen angeboten.  ? Rohrleitungen von Skimmer, Überlauf, Einlaufdüsen usw., die im Frostbereich liegen (bis ca. 1 m  unter der Erde liegen), vollständig entleeren.  ? Entleerung der Filteranlage entsprechend der Gebrauchsanweisung.  Hauptschalter auf AUS und den FI‐Schalter auf 0.  Am besten die Filteranlage samt Pumpe in einem  frostfreien Raum (Garage, Keller) lagern.  Achtung:  Wenn die Filteranlage im Freien überwintert wird, muss der Sand im Innern des Kessels  trocken sein, damit der Kessel nicht auffriert. Filterkessel öffnen, bis der Sand vollkommen  getrocknet ist.  ? Pumpe und Leitungen der Gegenstromanlage und Sonnenkollektoren entleeren.  ? Die Unterwasserscheinwerfer aus der Nische nehmen und in einem wasserdichten  Beutel auf den  Beckenboden absenken oder am Beckenrand lagern (vor Beschädigung schützen).  ? Badeleiter aus dem Becken nehmen, säubern und trocken lagern.  ? Überwinterungsmittel gemäß nachfolgenden Angaben in das Beckenwasser geben.  ? Rollladenabdeckungen gemäß Gebrauchsanweisung versorgen.  ? Schwimmbecken mit einer lichtundurchlässigen Plane (PEB‐Plane) abdecken.    Nach Erledigung dieser Punkte kann das Beckenwasser gefahrlos einfrieren. Kontrollieren Sie  gelegentlich den Wasserstand. Laub von der Abdeckplane entfernen, Regen‐ bzw. Tauwasser  ablassen. Das erleichtert die Inbetriebnahme im Frühjahr und schont die Abdeckplane. ...
  • Seite 10 Überwinterungsmittel:   Das Überwinterungsmittel ist ein Konservat für Freibäder, das im Herbst dem Wasser zugegeben  wird, um über die Winterpause die Bildung von festhaftendem Kalk, Schmutzablagerungen und  Algenwachstum zu verhindern. Das erleichtert den „Frühjahrsputz" des Schwimmbeckens. Das  Überwinterungsmittel greift keine Werkstoffe an und kann in allen Schwimmbädern eingesetzt  werden.  Dosierung:  Je nach Beschaffenheit des Wassers 0,3‐0,5 l pro 10 m3 Beckenwasser  konzentriert  oder mit Wasser verdünnt auf dem Wasser verteilen.      Die Poolreinigung   Für die Reinigung von Beckenboden und ‐wänden    Sauren Poolreiniger für die Grundreinigung nach der Winterpause  Alkalischen Poolreiniger (fettlösendes Reinigungsmittel) für organische  Verschmutzungen, speziell für den Beckenrand.  Poolreiniger  sauer:  löst schnell mineralische Ablagerunen wie z. B. Kalk oder Rost und allgemeine Verschmutzungen.  Wirkt desodorierend und desinfizierend.  Anwendung: Je nach Verschmutzung im Verhältnis 1:100 bis 1:10 mit Wasser verdünnen. Bei  extremen Verschmutzungen konzentriert verwenden. Warmes Wasser kann die Reinigungswirkung  steigern. Nach jeder Reinigung mit klarem Wasser abspülen.    Poolreiniger  alkalisch:  löst leicht Fett, Kalkseife und allgemeine Verschmutzungen und kann auf Fliesen, Glas, Kacheln,  Kunststoff und Farbanstrichen verwendet werden.  Anwendung:  Je nach Verschmutzung im Verhältnis 1:100 bis 1:5 mit Wasser verdünnen. Bei  extremen Verschmutzungen konzentriert verwenden. Warmes Wasser kann die Reinigungswirkung  steigern. Nach jeder Reinigung mit klarem Wasser abspülen.    Was wird noch benötigt?  Oberflächenkescher, um Laub und Insekten abzufischen Bodenkescher für groben Schmutz auf dem  Beckengrund passende  Teleskopstangen zur Verlängerung der Reichweite.  Bodenabsauger zum Anschluss an die Filteranlage automatische Reinigungsgeräte für Beckenboden  und –wände. ...
  • Seite 11: Problemlösungen Und Tipps

    Bürsten und Schwämme zum „Schrubben" von Beckenboden und –wänden,   Badethermometer für die richtige Beckenwassertemperatur Pooltester zur Prüfung der  Wasserqualität,  Abdeckplanen für die Badesaison und Überwinterung      Problemlösungen und Tipps  Führen Sie der Reihe nach diese Maßnahmen durch:    ? Trübes Wasser  ? pH‐Wert kontrollieren und regulieren  ? Filteranlage/Filtermedien (Kartusche, Sand) überprüfen  ? Sandfilteranlage rückspülen  ? Vorfiltersieb der Pumpe oder Skimmersieb reinigen  ? Stoßchlorung (Seite 10) durchführen  ? Trübstoffe durch Flockung beseitigen    Augen brennen, Reizung der Schleimhäute  ? Mögliche Ursachen sind ein zu niedriger/zu hoher pH‐Wert oder ein zu hoher Gehalt an  gebundenem Chlor.  ? pH‐Wert kontrollieren und regulieren  ? Filterzeit verlängern  ? evtl. Stoßchlorung (Seite 10) durchführen    Unangenehmer Chlorgeruch?  Zu hoher Gehalt an gebundenem Chlor.  ? Stoßchlorung durchführen  ? evtl. Filterzeit erhöhen     ...
  • Seite 12: Allgemeine Hinweise

    Vermehrtes Algenwachstum?     ? Ursache kann ein permanent zu niedriger Chlorgehalt sein, wodurch die Algen resistent werden  können.  ? Stoßchlorung  durchführen  ? Chlorgehalt des Wassers öfter kontrollieren und regulieren  ? Schwimmbecken abdecken:  Algen sind Mikroorganismen, die z. B. durch Einflug von Pollen und  anderen organischen Verschmutzungen entstehen. Für ihre Vermehrung benötigen sie Sonnenlicht.  Decken Sie das Becken bei  Nichtbenutzung immer ab und reinigen Sie kontinuierlich das Wasser und  den Beckenboden/ die ‐wände (z. B. mit einem automatischen Reinigungsgerät).      So nehmen Sie den Algen die Grundlage zu deren Vermehrung.  ? Pro m3 Beckeninhalt 0,2 l Algicid in das Wasser geben  ? Becken mit einer Abdeckplane abdecken  ? erforderliche Menge Dauerchlor in den Skimmer oder den Dosierschwimmer geben  ? oder die erforderliche Menge Kombi‐Tabs zugeben  ? Filteranlage per Zeitschaltuhr programmieren  ? evtl. einen freundlichen Nachbarn bitten, gelegentlich nach dem Schwimmbad zu schauen.    Allgemeine Hinweise    Das gesamte Wasserpflegeprogramm ist sorgfältig auf einander abgestimmt. Auch bei gleichzeitiger  Verwendung der verschiedenen Produkte in den angegebenen Konzentrationen und bei Beachtung  der Anwendungshinweise ist die Gefahr einer chemischen Reaktion nicht gegeben.  Pooldoktor  Wasserpflegemittel sind als Wasserzusätze in den angegebenen Konzentrationen absolut  hautverträglich und unschädlich für Mensch und Tier.     Für die Behandlung von Fischteichen sind sie jedoch nicht geeignet.    ? Beachten Sie unbedingt die auf der Verpackung angegebenen Anwendungsvorschriften!  ? Reinigen Sie Ihre Hände gründlich nach jeder Handhabung, am besten tragen Sie Handschuhe. ...
  • Seite 13 ? Lagern Sie die Produkte kühl, trocken und vor Licht geschützt.  ? Achten Sie darauf, dass die Produkte für Kinder unerreichbar aufbewahrt sind.  ? Vermischen Sie niemals die einzelnen Produkte in konzentrierter Form!    Bei  Kontakt der Produkte mit den Augen oder Schleimhäuten sofort mit viel Wasser gründlich  ausspülen und einen Arzt konsultieren. Bei Unfall oder Unwohlsein unbedingt einen Arzt aufsuchen  und das Etikett des Produktes vorzeigen. Alle Angaben beruhen auf Erfahrungswerten sowie auf  Erkenntnissen aus chemischen Versuchen und Analysen. Verbindlichkeiten und Garantieansprüche  können daraus nicht abgeleitet werden. Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung.         ...