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Kübler 571T Bedienungsanleitung

Kübler 571T Bedienungsanleitung

Multifunktions-anzeige
Inhaltsverzeichnis
Bedienungsanleitung 
 
 
 
   
 
 
HTL‐Impulszähler, Frequenzanzeige (Tachometer), Timer (Stoppuhr) und 
Laufzeiten, sowie Positionsanzeige mit Touchscreen und Grafikdisplay
 
Produkteigenschaften: 
 
Multi‐Funktionsgerät mit Betriebsarten wie Drehzahlmesser, Zähler, Durchlaufzeit‐Anzeige,   
 
Positionsanzeige, Timer für Laufzeiten, Stoppuhr oder Prozessanzeige  
Universelle Eingänge (HTL/HTL‐Diff./RS422) für Geber / Sensoren mit NPN / PNP / NAMUR‐   
Charakteristik 
Helle und kontrastreiche Anzeige mit ereignisabhängigen Farbvarianten  
Emulation einer 7‐Segment Anzeige mit Symbolen und Einheiten  
Intuitive und einfache Parametrierung durch Klartext und Touchscreen  
Hilfsspannungsausgang 5 / 24 VDC für Geberversorgung  
Eingangsfrequenz bis 1 MHz  
Linearisierung mit 24 Stützpunkten  
Zahlreiche Funktionen wie Skalierung, Filter, Anlaufüberbrückung   
Normeinbaugehäuse mit 96 x 48 mm und Schutzart IP65  
 
 
Kübler Group, Schubertstraße 47, DE – 78054 Villingen‐Schwenningen, Tel. +49 (0) 7720 3903‐0, Fax +49 (0) 7720 21564, info@kuebler.com, www.kuebler.com 
 
R60723.0001 Index 6c
Multifunktions‐Anzeige 571T 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Kübler 571T

  • Seite 1 Bedienungsanleitung      R60723.0001 Index 6c                       Multifunktions‐Anzeige 571T  HTL‐Impulszähler, Frequenzanzeige (Tachometer), Timer (Stoppuhr) und    Laufzeiten, sowie Positionsanzeige mit Touchscreen und Grafikdisplay   Produkteigenschaften:     Multi‐Funktionsgerät mit Betriebsarten wie Drehzahlmesser, Zähler, Durchlaufzeit‐Anzeige,      Positionsanzeige, Timer für Laufzeiten, Stoppuhr oder Prozessanzeige    Universelle Eingänge (HTL/HTL‐Diff./RS422) für Geber / Sensoren mit NPN / PNP / NAMUR‐    Charakteristik   Helle und kontrastreiche Anzeige mit ereignisabhängigen Farbvarianten    Emulation einer 7‐Segment Anzeige mit Symbolen und Einheiten    Intuitive und einfache Parametrierung durch Klartext und Touchscreen   ...
  • Seite 2     Version:  Beschreibung:  571T _01a_oi/Sept‐16   Erste Version / Auflage  571T _01d_oi/ Okt‐16  Überarbeite erste Auflage  571T _02a_oi/ Nov‐16  Zweite Auflage  571T _02b_oi/ Dez‐16  Überarbeite zweite Auflage  571T _02c_oi/ Jan‐17  Überarbeite Auflage  571T _03a_oi/ Apr‐17  Überarbeite Auflage  571T_RS485/ May‐17  Erweiterte Version  571T_04a_oi/ Sep‐17  Erweiterung des 571T, Softwareanpassung  571T_05a_oi/ Sep‐17  Erweiterung der seriellen Schnittstelle und Modbus  571T_05c_oi/ Juli‐18  Mit Modbus Beschreibung  571T_06a_oi/ Apr‐19   SW‐Erweiterung, Double/Large Display,  Gesamtsummenzähler   571T_06c_oi/ Dez‐19  Erweiterung des „Preselection Mode“ und „Input Action“        Rechtliche Hinweise:  Sämtliche Inhalte dieser Gerätebeschreibung unterliegen den Nutzungs‐ und Urheberrechten der  Kübler Group, Fritz Kübler GmbH. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung, Weiterverwendung und  Publikation in anderen elektronischen oder gedruckten Medien, sowie deren Veröffentlichung im  Internet, bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die Kübler Group, Fritz Kübler  GmbH.    ...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

      DC‐Spannungsversorgung ..................  8     Hilfsspannungs‐Ausgang  ...................  8     6.571T.XXX.X0X: Inkremental‐Eingänge A, B ............  9      6.571T.XXX.XAX: Inkremental‐Eingänge A, /A, B, /B  ..........  1 0     Control‐Eingänge  ....................  1 1     Analog‐Ausgang (Option) ..................  1 1     Serielle Schnittstelle RS232 oder RS485 (Option)  ...........  1 2  ...
  • Seite 4: Sicherheit Und Verantwortung

      1. Sicherheit und Verantwortung  Allgemeine Sicherheitshinweise  Diese Beschreibung ist wesentlicher Bestandteil des Gerätes und enthält wichtige  Hinweise bezüglich Installation, Funktion und Bedienung. Nichtbeachtung kann zur  Beschädigung oder zur Beeinträchtigung der Sicherheit von Menschen und Anlagen  führen!     Bitte lesen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Geräts diese Beschreibung sorgfältig  durch und beachten Sie alle Sicherheits‐ und Warnhinweise! Bewahren Sie diese  Beschreibung für eine spätere Verwendung auf.  Voraussetzung für die Verwendung dieser Gerätebeschreibung ist eine entsprechende  Qualifikation des jeweiligen Personals. Das Gerät darf nur von einer geschulten  Elektrofachkraft installiert, konfiguriert, in Betrieb genommen und gewartet werden.   Haftungsausschluss: Der Hersteller haftet nicht für eventuelle Personen‐ oder  Sachschäden, die durch unsachgemäße Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und  Wartung sowie aufgrund von menschlichen Fehlinterpretationen oder Fehlern innerhalb  dieser Gerätebeschreibung auftreten. Zudem behält sich der Hersteller das Recht vor,  jederzeit ‐ auch ohne vorherige Ankündigung ‐ technische Änderungen am Gerät oder an  der Beschreibung vorzunehmen. Mögliche Abweichungen zwischen Gerät und  Beschreibung sind deshalb nicht auszuschließen.   Die Sicherheit der Anlage bzw. des Gesamtsystems, in welche(s) dieses Gerät integriert  wird, obliegt der Verantwortung des Errichters der Anlage bzw. des Gesamtsystems.   Es müssen während der Installation, beim Betrieb sowie bei Wartungsarbeiten sämtliche  allgemeinen sowie länderspezifischen und anwendungsspezifischen  Sicherheitsbestimmungen und Standards beachtet und befolgt werden.  Wird das Gerät in Prozessen eingesetzt, bei denen ein eventuelles Versagen oder eine  Fehlbedienung die Beschädigung der Anlage oder eine Verletzung von Personen zur Folge  haben kann, dann müssen entsprechende Vorkehrungen zur sicheren Vermeidung solcher  Folgen getroffen werden.    Bestimmungsgemäße Verwendung  Dieses Gerät dient ausschließlich zur Verwendung in industriellen Maschinen und Anlagen.  Hiervon abweichende Verwendungszwecke entsprechen nicht den Bestimmungen und  obliegen allein der Verantwortung des Nutzers. Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die  durch eine unsachgemäße Verwendung entstehen. Das Gerät darf nur ordnungsgemäß  eingebaut und in technisch einwandfreiem Zustand ‐ entsprechend der technischen Daten  ‐ eingesetzt und betrieben werden.  Das Gerät ist nicht geeignet für den  explosionsgeschützten Bereich sowie Einsatzbereiche, die in DIN EN 61010‐1  ausgeschlossen sind.  R60723.0001 ‐ Index 6c ...
  • Seite 5: Installation

    Installation  Das Gerät darf nur in einer Umgebung installiert und betrieben werden, die dem  zulässigen Temperaturbereich entspricht. Stellen Sie eine ausreichende Belüftung sicher  und vermeiden Sie den direkten Kontakt des Gerätes mit heißen oder aggressiven Gasen  oder Flüssigkeiten.     Vor der Installation sowie vor Wartungsarbeiten ist die Einheit von sämtlichen  Spannungsquellen zu trennen. Auch ist sicherzustellen, dass von einer Berührung der  getrennten Spannungsquellen keinerlei Gefahr mehr ausgehen kann.    Geräte, die mittels Wechselspannung versorgt werden, dürfen ausschließlich via Schalter  bzw. Leistungsschalter mit dem Niederspannungsnetz verbunden werden. Dieser Schalter  muss in Gerätenähe platziert werden und eine Kennzeichnung als Trennvorrichtung  aufweisen.    Eingehende sowie ausgehende Leitungen für Kleinspannungen müssen durch eine  doppelte bzw. verstärkte Isolation von gefährlichen, stromführenden Leitungen getrennt  werden (SELV Kreise).    Sämtliche Leitungen und deren Isolationen sind so zu wählen, dass sie dem vorgesehenen  Spannungs‐ und Temperaturbereich entsprechen. Zudem sind sowohl die geräte‐, als auch  länderspezifischen Standards einzuhalten, die in Aufbau, Form und Qualität für die  Leitungen gelten. Angaben über zulässige Leitungsquerschnitte für die  Schraubklemmverbindungen sind den technischen Daten zu entnehmen.     Vor der Inbetriebnahme sind sämtliche Anschlüsse. bzw. Leitungen auf einen soliden Sitz  in den Schraubklemmen zu überprüfen. Alle (auch unbelegte) Schraubklemmen müssen  bis zum Anschlag nach rechts gedreht und somit sicher befestigt werden, damit sie sich bei  Erschütterungen und Vibrationen nicht lösen können.     Überspannungen an den Anschlüssen des Gerätes sind auf die Werte der  Überspannungskategorie II zu begrenzen.    Bezüglich Einbausituation, Verdrahtung, Umgebungsbedingungen sowie Abschirmung und  Erdung von Zuleitungen gelten die allgemeinen Standards für den Schaltschrankbau in der  Maschinenindustrie sowie die spezifischen Abschirmvorschriften des Herstellers. Diese  finden Sie unter https://www.kuebler.com/en/docu‐finder ‐‐> [Allgemeine EMV‐ Vorschriften für Verkabelung, Abschirmung, Erdung].  Reinigungs‐, Pflege‐ und Wartungshinweise  Zur Reinigung der Frontseite verwenden Sie bitte ausschließlich ein weiches, leicht  angefeuchtetes Tuch. Für die Geräte‐Rückseite sind keinerlei Reinigungsarbeiten ...
  • Seite 6: Allgemeines

    2.  Allgemeines  Das Gerät ist als Anzeige‐Geräte für HTL Impulse für den Schalttafeleinbau konzipiert.  Durch die Intuitive Bedienung, die umfangreichen Funktionen und Optionen ist es  universell einsetzbar.  2.1  Betriebsart  Grundsätzlich sind alle Funktionen im Parameter‐Menu zu konfigurieren.   Das Gerät kann in folgenden Betriebsarten verwendet werden:  •  SPEED (Input A oder Input A und B aktiv, parameterabhängig)  ‐ Tachometer / Geschwindigkeitsanzeige  ‐ Frequenzmessung / Drehzahlanzeige (z.B. RPM)  ‐ Überwachung von Drehzahl sowie Stillstand   •  PROCESS TIME (nur Input A ist aktiv)  ‐ Prozesszeitanzeige (reziproke Drehzahl)  ‐ Backzeitanzeige  ‐ Durchlaufzeitanzeige  •  TIMER (Input A oder Input A und B aktiv, parameterabhängig)  ‐ Stoppuhr (Start‐ / Stoppfunktionen frei parametrierbar)  ‐ Betriebsstundenzähler  ‐ Periodendauermessung  ‐ Gesamtzeitmessung  •  COUNTER (Input A und B sind aktiv)  ‐ Impulszähler / Summen‐ oder Differenzzähler  ‐ Vor‐ oder Rückwärtszähler ...
  • Seite 7: Funktionsdiagramm

    2.2  Funktionsdiagramm    R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 7 / 62 ...
  • Seite 8: Elektrische Anschlüsse

    3.  Elektrische Anschlüsse  Die Klemmen sollten mit einem Schlitz‐Schraubendreher (Klingenbreite 2 mm) angezogen  werden.          6.571T.XXX.X0X         6.571T.XXX.XAX        3.1  DC‐Spannungsversorgung  Über die Klemmen 1 und 2 kann das Gerät mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30  VDC versorgt werden. Die Stromaufnahme hängt u.a. von der Höhe der  Versorgungsspannung und der Einstellung ab und liegt bei ca. 100 mA, zuzüglich des am  Hilfsspannungs‐Ausgang entnommenen Geberstromes.    Alle GND Anschlüsse sind intern miteinander verbunden.    3.2  Hilfsspannungs‐Ausgang  An Klemme 3 und 4 steht eine Hilfsspannung als Geber‐ / Sensorversorgung zur Verfügung.   Die Ausgangsspannung ist abhängig von der Geräteversorgung und der Variante  6.571T.XXX.X0X / 6.571T.XXX.XAX:    DC Geräteversorgung  AC Geräteversorgung  Die Ausgangsspannung liegt bei  Die Ausgangsspannung ist ca. 1 V kleiner,  24 VDC (± 15%) und darf bis 45 °C mit  als die an Klemme 1 und 2 zugeführten  max. 150 mA belastet werden. Bei  Versorgungsspannung und darf mit  höheren Temperaturen reduziert sich  max. 250 mA belastet werden.  der max. Ausgangstrom auf 80 mA.  ...
  • Seite 9: Xxx.x0X: Inkremental-Eingänge A, B

      3.3  6.571T.XXX.X0X: Inkremental‐Eingänge A, B  An Klemme 5 und 7 stehen zwei Impuls‐Eingänge für HTL Signale zur Verfügung.   Die Charakteristik (PNP, NPN, Namur oder Tri‐State) der Inkremental‐Eingänge kann im  GENERAL MENU eingestellt werden.     Anschluss der Inkremental‐Eingänge:    PNP    NPN                  Namur    Tri‐State                Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“.  Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt.     Hinweis für mechanische Schaltkontakte:  Sollten ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle verwendet werden, muss  an den Anschlussklemmen zwischen GND(‐) und dem entsprechenden Eingang (+) ein  handelsüblicher, externer Kondensator von ca. 10 µF angebracht werden. Dadurch wird  die maximale Eingangsfrequenz auf ca. 20 Hz bedämpft und ein Prellen unterdrückt.     R60723.0001 ‐ Index 6c ...
  • Seite 10 3.4   6.571T.XXX.XAX: Inkremental‐Eingänge A, /A, B, /B  An Klemme 5, 6, 7 und 8 stehen zwei Impuls‐Eingänge für HTL/HTL‐Diff./RS422 Signale zur  Verfügung.   Die Charakteristik der Inkremental‐Eingänge kann im GENERAL MENU eingestellt werden.     Anschluss der Inkremental‐Eingänge:    RS422   HTL DIFFERENTIAL                    HTL PNP  HTL NPN                Grundsätzlich sind offene PNP Eingänge „LOW“ und offene NPN Eingänge „HIGH“.  Die Eingangsstufen sind für elektronische Impulsgeber ausgelegt.       R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 10 / 62 ...
  • Seite 11: Control-Eingänge

    3.5  Control‐Eingänge  An Klemme 10, 11 und 12 stehen drei Control‐Eingänge mit HTL PNP Charakteristik zur  Verfügung.  Diese Eingänge sind im COMMAND MENU konfigurierbar und werden für extern  auszulösende Funktionen wie z. B. Reset des Anzeigewertes, Umschaltung der Anzeige,  Tastensperre des Touchscreens oder zum Lösen der Selbsthaltung von Control‐ und Relais‐ Ausgängen verwendet.    Anschluss der Control‐Eingänge:        Grundsätzlich sind offene Control‐Eingänge „LOW“.  Die Eingangsstufen sind für elektronische Steuersignale ausgelegt.     Hinweis für mechanische Schaltkontakte:  Sollten ausnahmsweise mechanische Kontakte als Impulsquelle verwendet werden, muss  an den Anschlussklemmen zwischen GND(‐) und dem entsprechenden Eingang (+) ein  handelsüblicher, externer Kondensator von ca. 10 µF angebracht werden. Dadurch wird  die maximale Eingangsfrequenz auf ca. 20 Hz bedämpft und ein prellen unterdrückt.     3.6  Analog‐Ausgang (Option)  An Klemme 13 und 14 / 15 steht ein 16 Bit Analog‐Ausgang zur Verfügung.  Dieser Ausgang ist im ANALOG MENU konfigurier‐ und skalierbar.     Folgende Konfiguration ist möglich:    •  Spannungs‐Ausgang: ‐10  … +10 V   •  Strom‐Ausgang:  0 … 20 mA   •  Strom‐Ausgang:   4 … 20 mA    Der Analog‐Ausgang ist proportional zum Anzeigewert und bezieht sich auf AGND‐Potential.   AGND und Geräte‐GND sind intern miteinander verbunden.    ...
  • Seite 12: Serielle Schnittstelle Rs232 Oder Rs485 (Option)

    3.7  Serielle Schnittstelle RS232 oder RS485 (Option)   An Klemme 16, 17 und 18 steht eine Serielle Schnittstelle (RS232 oder RS485) zur Verfügung.   Diese Schnittstelle ist im SERIAL MENU konfigurierbar.    Die RS232‐ oder RS485‐Schnittstelle kann wie folgt verwendet werden:   Zur Parametrierung des Gerätes bei Inbetriebnahme   Zum Ändern von Parametern während des Betriebes   Zum Auslesen von Istwerten über SPS oder PC    Das untenstehende Bild zeigt den Anschluss an einen PC mit Standard‐Stecker (D‐SUB 9‐ pol.):    Anschluss der RS232‐Schnittstelle:        Anschluss der RS485‐Schnittstelle:      3.8  Control‐Ausgänge (Option elektr. Schaltausgänge)  An Klemme 20, 21, 22 und 23 stehen vier Control‐Ausgänge zur Verfügung.  Die Schaltbedingungen können im PRESELECTION MENU eingestellt werden.  Die Ausgänge Ctrl. Out 1 – 4 sind schnelle, PNP‐Ausgänge mit einem Schaltvermögen von   5 … 30 Volt und 200 mA pro Kanal. Der Schaltzustand wird im Display (Anzeige mit Einheit  und Statuszeile) als C1 … C4 dargestellt.  Die Schaltspannung wird durch die an der Klemme 19 (COM+) zugeführte Spannung  bestimmt.  Zum Schalten induktiver Lasten werden externe Dämpfungsmaßnahmen empfohlen.    R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 12 / 62 ...
  • Seite 13: Ac Spannungsversorgung (115

    Anschluss der Control‐Ausgänge:        3.9  AC Spannungsversorgung (115 … 230 V AC, Option)  Über die Klemmen 24 und 25 kann das Gerät mit einer Wechselspannung zwischen 115  und 230 VAC versorgt werden. Die Leistungsaufnahme hängt u.a. von der Höhe der  Versorgungsspannung und der Einstellung ab und liegt bei ca. 3 VA, zuzüglich des am  Hilfsspannungs‐Ausgang entnommenen Geberstromes.  Geräte mit Option AC können auch mit einer Gleichspannung zwischen 18 und 30 VDC  über die Klemmen 1 und 2 versorgt werden.    3.10  Relais‐Ausgänge (Option)  An Klemme 27, 28, 29, 30, 31, 32 stehen zwei Relais‐Ausgänge mit potentialfreien  Wechsel‐Kontakten zur Verfügung. Die Schaltbedingen können im PRESELECTION MENU  eingestellt werden.   Der Schaltzustand wird im Display (Anzeige mit Einheit und Statuszeile) als K1 und K2  dargestellt.    AC‐Schaltvermögen max. 250 VAC / max. 3 A / max. 750 VA  DC‐Schaltvermögen max. 150 VDC / max. 2 A / max. 50 W    Anschluss der Relais‐Ausgänge:      R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 13 / 62 ...
  • Seite 14: Bedienung / Touchscreen

    4.  Bedienung / Touchscreen  4.1  Anzeigedarstellung für Parametrierung  Die einzelnen Parameter‐Menus und deren Parameter sind in Kapitel 0 beschrieben.    Parametrierung des Gerätes:    Um Geräteparameter einstellen zu können,  muss der Touchscreen für 3 Sekunden gedrückt  werden.      Menu auswählen:    Über die Pfeiltasten kann das gewünschte  Parameter‐Menu ausgewählt und mit „OK“  bestätigt werden.    Taste „C“ beendet die Menu Auswahl.      Parameter auswählen:    Über die Pfeiltasten kann der gewünschte  Parameter ausgewählt und mit „OK“ bestätigt  werden.     Taste „C“ beendet die Parameter Auswahl.      Parameter editieren:    Über die Pfeiltasten kann der ausgewählte  Parameter editiert und mit „OK“ gespeichert  werden.    Taste „C“ beendet das Editieren.       ...
  • Seite 15: Anzeigedarstellung Im Betrieb

    4.2  Anzeigedarstellung im Betrieb  Im Betrieb stehen folgende Anzeigen zur Verfügung. Abhängig von der Geräteausführung  und der gewählten Betriebsart, werden nur bestimmte Darstellungen angezeigt.    Anzeige mit Einheit und Statuszeile    Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss  der Touchscreen angetippt werden.  Control‐ oder Relais‐Status werden nur mit   Option Analog‐, Control‐ oder Relais‐Ausgang    angezeigt.      Anzeige Counter und Batch‐ / Totalcounter  oder Timer und Totaltimer  Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss  der Touchscreen angetippt werden.  Nur bei Betriebsart COUNTER – A+B, A‐B oder   BATCH/TOTAL MODE sowie Betriebsart TIMER    mit TOTAL TIME MODE aktiv.      Zweizeilige Anzeige mit Einheiten  Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss  der Touchscreen angetippt werden. Nur bei  Betriebsart COUNTER – A+B, A‐B oder  BATCH/TOTAL MODE sowie Betriebsart  TIMER mit TOTAL TIME MODE aktiv.        Gross‐Anzeige 4‐stellig des aktuellen Werts     Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss    der Touchscreen im oberen Bereich angetippt    werden. ...
  • Seite 16: Fehlermeldung

    Anzeige mit Schnellstartfunktion zur Eingabe  der Vorwahlwerte (PRESELECT VALUES)   Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss  der Touchscreen im oberen Bereich oder  „Skip“ angetippt werden.  Nur mit Option Analog‐, Control‐, Relais‐   Ausgang      Anzeige der Min / Max Werte     Um zur nächsten Anzeige zu gelangen, muss  der Touchscreen im oberen Bereich oder  „Skip“ angetippt werden.                4.3   Fehlermeldung        ERROR: MAXIMUM DISPLAY VALUE    Anzeigewert der einzeiligen Anzeige ist  größer als + 99 999 999            ERROR: MINIMUM DISPLAY VALUE    Anzeigewert der einzeiligen Anzeige ist  kleiner als – 99 999 999     ...
  • Seite 17     ERROR: MAX. DOWN DISPLAY VALUE    nterer Anzeigewert der zweizeiligen Anzeige  größer als + 99 999 999            ERROR: MIN. DOWN DISPLAY VALUE    Unterer Anzeigewert der zweizeiligen Anzeige  ist kleiner als – 99 999 999        ERROR: MAX. LARGE DISPLAY VALUE    Anzeigewert der Großanzeige ist größer als   + 9999          ERROR: MIN. LARGE DISPLAY VALUE    Anzeigewert der Großanzeige ist kleiner als   ‐ 999        Die beschriebenen Fehlermeldungen werden automatisch zurückgesetzt,   sobald sich der entsprechende Anzeigewert wieder im darstellbaren     Bereich befindet.         ...
  • Seite 18: Parameter / Menu-Übersicht

    5.   Parameter / Menu‐Übersicht   Dieser Abschnitt zeigt die Übersicht der einzelnen Menüs und deren Parameter. Der  Menüname ist jeweils fett geschrieben, die zugehörigen Parameter sind direkt unter dem  Menünamen angeordnet. Abhängig von der Geräteausführung (Optionen) und der  gewählten Betriebsart, werden nur bestimmte Menüs angezeigt.      Menu / Parameter  Menu / Parameter  GENERAL MENU  MODE SPEED  OPERATIONAL MODE  DISPLAY VALUE  ENCODER PROPERTIES  BASE FREQUENCY   ENCODER SUPPLY  DECIMAL POINT  COUNTING DIRECTION  SAMPLING TIME   SCALE UNITS  WAIT TIME   SCALE UNITS (BATCH)  STANDSTILL TIME   LINEARIZATION MODE  AVERAGE FILTER  PIN PRESELECTION  FOR/REV DETECTION  PIN PARAMETER  MODE PROCESS TIME  BACK‐UP MEMORY  DISPLAY FORMAT  FACTORY SETTINGS  DISPLAY VALUE    BASE FREQUENCY    SAMPLING TIME   WAIT TIME   STANDSTILL TIME   AVERAGE FILTER  MODE TIMER ...
  • Seite 19 Menu / Parameter  Menu / Parameter  PRESELECTION VALUES  SERIAL MENU  PRESELECTION 1  UNIT NUMBER  PRESELECTION 2  SERIAL BAUD RATE  PRESELECTION 3  SERIAL FORMAT  PRESELECTION 4  SERIAL INIT  SERIAL PROTOCOL  PRESELECTION 1 MENU  SERIAL TIMER  SOURCE 1  SERIAL VALUE  MODE 1  MODBUS  HYSTERESIS 1  PULSE TIME 1  ANALOG MENU  OUTPUT TARGET 1  ANALOG SOURCE  OUTPUT POLARITY 1  ANALOG FORMAT  OUTPUT LOCK 1  ANALOG START  START UP DELAY 1  ANALOG END  EVENT COLOR 1  ANALOG GAIN  ANALOG OFFSET  PRESELECTION 2 MENU  SOURCE 2  COMMAND MENU  MODE 2  INPUT 1 ACTION  HYSTERESIS 2  INPUT 1 CONFIG  PULSE TIME 2 ...
  • Seite 20: General Menu

      Drehzahlanzeige (RPM), Betrieb als Tachometer oder als  0  SPEED  Frequenzmessung  1  PROCESS TIME  Betrieb als Backzeit‐ oder Durchlaufzeitanzeige (reziproke Drehzahl)  2  TIMER  Stoppuhr / Timer  Betrieb als Positionsanzeige, Impuls‐, Summen‐, Differenz‐, Vor‐ oder  3  COUNTER  Rückwärtszähler  4  VELOCITY  Geschwindigkeitsanzeige aus Laufzeitmessung    ENCODER PROPERTIES  (Impulsgebereingangsparameter bei 6.571T.XXX.X0X)    Dieser Parameter legt die Charakteristik der Impulseingänge für das 6.571T.XXX.X0X fest.   0  PNP  PNP (gegen + schaltend)  1  NPN  NPN (gegen – schaltend)  2  NAMUR  Sensors (–) mit GND und Sensor (+) mit Eingang (A, B) verbinden   3  TRI‐STATE  Tri‐State für Push‐Pull Geber / Sensoren    ENCODER PROPERTIES  (Impulsgebereingangsparameter bei 6.571T.XXX.XAX)    ...
  • Seite 21 Fortsetzung „General Menu“:  SCALE UNITS  (Anzeige Maßeinheit)  Dieser Parameter legt fest, welche Einheit auf dem Display angezeigt wird und beeinflusst den Anzeigewert nicht. Der  Dezimalpunkt für Nachkommstellen wird im Parameter DECIMAL POINT eingestellt. Bei der Doppelanzeige wird die  eingestellte Einheit sowie der Dezimalpunkt des Anzeigewertes automatisch auch für den Totalcounter bzw. den  Totaltimer übernommen. Die Einheit für den Batchcounter kann mittels SCALE UNITS (BATCH) separat ausgewählt  werden.    0  Hz  Default  1  kHz    2  m/s    3  m/min    4  km/h    5  mph    6  1/min     7  RPM    8  1/sec    9  RPS    10  Stk/h   ...
  • Seite 22 Fortsetzung „General Menu“:  SCALE UNITS (BATCH)    (Anzeige Maßeinheit Batchcounter) Dieser Parameter legt fest, welche Einheit auf dem Doppeldisplay für den Stückzahlzähler (Batchcounter)    angezeigt werden soll. Eine Auflistung der einstellbaren Einheiten siehe Parameter SCALE UNITS.   LINEARIZATION MODE    (Linearisierung) Dieser Parameter definiert die Linearisierungsfunktion. Hinweise im Kapitel 6.1 beachten.    0  OFF  Keine Linearisierung  1  1 QUADRANT  Linearisierung im 1. Quadranten  2  4 QUADRANT  Linearisierung in allen 4 Quadranten    PIN PRESELECTION  (Zugriffssperre Vorwahlen)  Dieser Parameter legt den PIN‐Code für die Zugriffsperre für die Schnellstartfunktion zur Eingabe der  Vorwahlwerte im Menu PRESELECTION VALUES fest (Notfall – PIN 6079).   Eine Zugriffsperre für den Schnellstart macht nur in Verbindung mit der Zugriffsperre für alle  Parameter Sinn.    0000  Keine Zugriffsperre   …    9999  Zugriff nach Eingabe des PIN‐Code 9999     PIN PARAMETER  (Zugriffssperre Parameter)    Dieser Parameter legt den PIN‐Code für die Zugriffsperre für alle Parameter fest (Notfall – PIN 6079).
  • Seite 23: Mode Speed (Geschwindigkeits-Frequenzmessung)

    5.2   Mode Speed (Geschwindigkeits‐Frequenzmessung)  In diesem Menu wird der Betrieb als Drehzahlanzeige (RPM), Tachometer oder  Frequenzmessung definiert. In dieser Betriebsart ist nur Input A aktiv bzw. Input A und  Input B mit 90° Phasenversatz für die Vorwärts‐ / Rückwärts‐Drehrichtungserkennung  (kann im Menüpunkt "FOR/REV DETECTION" ausgewählt werden). Dieses Menü wird nur  angezeigt, wenn im GENERAL MENU (5.1) der entsprechende OPERATIONAL MODE  „Speed“ ausgewählt ist.    DISPLAY VALUE    (Anzeigewert) Einstellung des gewünschten Anzeigewertes, der bei nachfolgender Bezugsfrequenz angezeigt  werden soll.    1  Kleinster Wert  1000  Default Wert  99999999  Größter Wert  BASE FREQUENCY (HZ)    (Bezugsfrequenz) Einstellung der Bezugsfrequenz in Hz für obigen Anzeigewert.    1  Kleinster Wert  100  Default Wert  500000  Größter Wert    DECIMAL POINT    (Dezimalpunkt)   Diese Einstellung legt die Position des Dezimalpunktes fest.     0 ...
  • Seite 24 Fortsetzung „Mode Speed“:  WAIT TIME (S)    (Wartezeit) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der  niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken, bei der das Gerät die  Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME  werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.    0,01  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 100 Hz  1,00  Default Wert  80,00  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 0,01 Hz            STANDSTILL TIME (S)    (Stillstandszeit) Dieser Parameter definiert die Zeit zur Stillstands‐Definition. Bei Feststellung der Frequenz = 0 Hz  wird nach xx,xx Sekunden Stillstand signalisiert und die Anlaufüberbrückung wieder aktiviert.   Eine Stillstandüberwachung kann im PRESELECT MENU eingestellt werden.     0,00  Kürzeste Verzögerungszeit in Sekunden  …    99,99  Längste Verzögerungszeit in Sekunden    AVERAGE FILTER    (Filter für Mittelwertbildung) Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion zur Vermeidung von Anzeigeschwankungen bei  instabilen Frequenzen. Bei Filtereinstellung 5 … 8 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion.   Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling‐Zyklen.  z.B. SAMPLING TIME = 0,1 s und AVERAGE FILTER =  Exponentialfilter, T (63 %) = 2 x Sampling Time. ...
  • Seite 25: Mode Process Time (Backzeit- Und Durchlaufanzeige)

    5.3  Mode Process Time (Backzeit‐ und Durchlaufanzeige)  In diesem Menu wird der Betrieb als Backzeit‐ und Durchlaufzeitanzeige (reziproke  Drehzahl) definiert. Nur Input A ist aktiv. Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn im  GENERAL MENU (5.1) der entsprechende OPERATIONAL MODE ausgewählt ist.    DISPLAY FORMAT    (Anzeige Format) Mit diesem Parameter wird das gewünschte Anzeigenformat gewählt. Der Dezimalpunkt stellt sich durch die  Formatwahl automatisch ein.    0  SECONDS  Anzeige in Sekunden    1  MINUTES  Anzeige in Minuten    2  MIN:SEC  Anzeige in Minuten : Sekunden  3  MIN.00  Anzeige in Minuten und 1/100 Minuten    4  H:M:S  Anzeige in Stunden : Minuten : Sekunden    DISPLAY VALUE    (Anzeigewert) Einstellung des gewünschten Anzeigewertes, der bei nachfolgender Bezugsfrequenz angezeigt werden soll.    1  Kleinster Wert    1000  Default Wert ...
  • Seite 26 Fortsetzung „Mode Process Time“:  WAIT TIME (S)    (Wartezeit) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der  niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken, bei der das Gerät die  Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME  werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.    0,01  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 100 Hz  1,00  Default Wert  80,00  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 0,01 Hz            STANDSTILL TIME (S)    (Stillstandszeit) Dieser Parameter definiert die Zeit zur Stillstands‐Definition. Bei Feststellung der Frequenz = 0 Hz  wird nach xx,xx Sekunden Stillstand signalisiert und die Anlaufüberbrückung wieder aktiviert.   Eine Stillstandüberwachung kann im PRESELECT MENU eingestellt werden.    0,00  Kleinste Verzögerungszeit  …    99,99  Längste Verzögerungszeit    AVERAGE FILTER    (Filter für Mittelwertbildung) Zuschaltbare Mittelwertbildung oder Filterfunktion zur Vermeidung von Anzeigeschwankungen bei  instabilen Frequenzen. Bei Filtereinstellung 5 … 8 benutzt das Gerät eine Exponentialfunktion.   Die Zeitkonstante T (63 %) entspricht der Anzahl der Sampling‐Zyklen.   ...
  • Seite 27: Mode Timer (Zeitzähler / Stoppuhr)

    5.4  Mode Timer (Zeitzähler / Stoppuhr)  In diesem Menu wird der Betrieb als Timer / Stoppuhr definiert.   Abhängig von der Parametrierung ist nur Input A oder Input A und B aktiv. Dieses Menü  wird nur angezeigt, wenn im GENERAL MENU (5.1) der entsprechende OPERATIONAL  MODE ausgewählt ist.      TIME BASE    (Zeitbasis) Auswahl der zur Messung gewünschte Zeitbasis bzw. Auflösung    0  1/1000 SEC  Millisekunden  1  1/100 SEC  1/100 Sekunden  2  1/10 SEC  1/10 Sekunden  3  SECONDS  Volle Sekunden  4  MIN.00  Minuten und 1/100 Minuten  5  MIN.0  Minuten und 1/10 Minuten  6  MIN:SEC  Minuten : Sekunden (999999:59)  7  MIN:SEC:00  Minuten : Sekunden : 1/100 Sekunden (9999:59:99)  8  H:M:S  Stunden : Minuten : Sekunden (9999:59:59)  9 ...
  • Seite 28 Fortsetzung „Mode Timer“    INC / DEC MODE    Bei der Einstellung Periodendauer‐Messung als START / STOP ist die Zeitzählung immer addierend   INCREMENT  0  Zeitzählung arbeitet addierend  MODE  DECREMENT  1  Zeitzählung arbeitet subtrahierend  MODE    TOTAL TIME MODE  (Gesamtzeit)  Aktivierung des Totaltimers (Gesamtzeitmessung).  Bei aktiviertem TOTAL TIME MODE kann der Totaltimer mittels auswählbarer Bezugsquelle jedem  PRESELECTION Vorwahlwert zugewiesen werden.  Beispiel:   Für die Gesamtzeitmessung muss TOTAL TIME MODE auf „YES“ gesetzt werden. Die  Gesamtzeitmessung läuft hierbei parallel zur normalen Zeitmessung. Soll die Gesamtzeit bei  Erreichen von 1:30 (H:M) automatisch auf 0 zurückgesetzt werden, muss die Bezugsquelle z.B.  „SOURCE 1“ vom entsprechenden Preselection Menu auf „TOTAL TIMER“, der entsprechende  Vorwahlwert z.B. „PRESELECTION 1“ auf „1:30“ und die entsprechende Schaltbedingung „MODE 1“    auf „RESULT>=PRES‐>0“ eingestellt werden.   0  NO  Gesamtzeitmessung deaktiviert  1  YES  Gesamtzeitmessung aktiviert          TOTAL TIME SET VALUE  (Setzwert für Gesamtzeitzähler) ...
  • Seite 29: Mode Counter (Impulszähler / Positionsanzeige)

    5.5  Mode Counter (Impulszähler / Positionsanzeige)  In diesem Menu wird der Betrieb als Positionsanzeige, Impuls‐, Summen‐, Differenz‐, Vor‐  oder Rückwärtszähler definiert. Input A und B sind aktiv. Dieses Menü wird nur angezeigt,  wenn im GENERAL MENU (5.1) der entsprechende OPERATIONAL MODE ausgewählt ist.      COUNT MODE    (Zähleingangsart) Auswahl der Zählerkonfiguration.    Eingang A ist der Zähleingang.   0  A SINGLE  Eingang B bestimmt die Zählrichtung: „LOW“ = vorwärts „HIGH“ =  rückwärts  1  A+B  Summe: zählt Impulse A + Impulse B  2  A‐B  Differenz: zählt Impulse A – Impulse B  Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz   3  A/B 90 x1  (einfache Flankenauswertung x1)  Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz   4  A/B 90 x2  (doppelte Flankenauswertung x2)  Vor/Rückwärtszähler für Impulse mit 2x90° Versatz   5  A/B 90 x4  (vierfache Flankenauswertung x4)    FACTOR    (Multiplikationsfaktor) Impulsbewertungsfaktor. Bei Summenzählung (A+B) und Differenzzählung (A‐B) wirkt der  Impulsbewertungs‐Faktor jeweils nur auf Kanal A. ...
  • Seite 30 Fortsetzung „Mode Counter“:    BATCH / TOTAL MODE    (Chargenzähler, Gesamtsummenzähler) Einstellung des Batchcounter (Chargenzähler), Gesamtsummenzähler.  Die Funktion der Stückzahlzählung in Abhängigkeit eines Vorwahlwertes ist nur in Verbindung mit  der Schaltbedingung automatisches Nullsetzen (RESULT>=PRES‐>0), automatisches Setzen auf den  Setzwert (RESULT>=PRES‐>VALUE) oder Setzen des Zählerwertes (RESULT<=0‐>SET) möglich.    Bei aktivem BATCH / TOTAL MODE kann mittels auswählbarer Bezugsquelle (SOURCE 1‐4) jedem  PRESELECTION Vorwahlwert der BATCH COUNTER oder der TOTAL COUNTER zugewiesen werden.    Beispiel Stückzahlzähler:  Soll der Stückzahlzähler alle 1000 Impulse um 1 erhöht werden, muss ein Vorwahlwert z.B.  PRESELECTION 1 auf 1000 eingestellt, die zugehörige Bezugsquelle SOURCE 1 auf „MEASUREM.  RESULT“, die entsprechende Schaltbedingung MODE 1 auf „RESULT>=PRES‐>0“ und BATCH / TOTAL  MODE auf INCREMENT BATCH gesetzt werden. Soll nach einer Stückzahl von 33 ein Ausgang  geschalten werden, muss z.B. PRESELECTION 2 auf den Wert 33, die zugehörige Bezugsquelle  SOURCE 2 auf „BATCH COUNTER“ und die entsprechende Schaltbedingung MODE 2 auf Anzeigewert  größer oder gleich (RESULT >=PRES) eingestellt werden.    Beispiel Gesamtzähler:  Für den Gesamtzähler muss BATCH / TOTAL MODE auf „TOTAL COUNTER“ gesetzt werden. Der  Gesamtzähler zählt hierbei parallel zum Hauptzähler. Soll z.B. der Gesamtzähler bei Erreichen von  4000 automatisch auf 0 zurückgesetzt werden, muss ein Vorwahlwert z.B. PRESELECTION 3 auf  „4000“, die zugehörige Bezugsquelle SOURCE 3 auf „TOTAL COUNTER“ und die entsprechende    Schaltbedingung MODE 3 auf „RESULT>=PRES‐>0“ eingestellt werden.   Kein Batchcounter (Stückzahlzähler) und kein Totalcounter  0  OFF   (Gesamtzähler)  1  INCREMENT BATCH  Chargenzähler arbeitet inkrementierend  DECREMENT  Chargenzähler arbeitet dekrementierend  2  BATCH ...
  • Seite 31: Mode Velocity (Geschwindigkeit Aus Laufzeit)

    5.6  Mode Velocity (Geschwindigkeit aus Laufzeit)  In diesem Menu wird Geschwindigkeitsanzeige aus einer Laufzeitmessung definiert.  Input A dient als Starteingang und Input B als Stoppeingang. Dieses Menü wird nur  angezeigt, wenn im GENERAL MENU (5.1) der entsprechende OPERATIONAL MODE  ausgewählt ist.    START / STOP    (Start/Stopp Funktion) Einstellung der Start und Stopp Funktion, (Impulsbreitenmessung durch parallel Schaltung der    Eingänge).   Start = ansteigende Flanke an Input A  RISE TO RISE  Stopp = ansteigende Flanke an Input B  Start = abfallende Flanke an Input A  FALL TO FALL  Stopp = abfallende Flanke an Input B  Start = ansteigende Flanke an Input A  RISE TO FALL  Stopp = abfallende Flanke an Input B  Start = abfallende Flanke an Input A  FALL TO RISE  Stopp = ansteigende Flanke an Input B    DISPLAY VALUE    (Anzeigewert) Einstellung des gewünschten Anzeigewertes, der bei nachfolgender Bezugs‐Laufzeit angezeigt    werden soll.   1  Kleinster Wert  1000  Default Wert  999999  Größter Wert   ...
  • Seite 32 Fortsetzung „Mode Velocity“:    WAIT TIME (S)    (Wartezeit) Der eingestellte Wert entspricht der Nullstellzeit. Dieser Parameter definiert die Periodendauer der  niedrigsten Frequenz, bzw. die Wartezeit zwischen zwei ansteigenden Flanken, bei der das Gerät die  Frequenz 0 Hz detektiert. Frequenzen deren Periodendauer größer ist als die eingestellte WAIT TIME  werden als Frequenz = 0 Hz ausgewertet.    Keine Nullstellzeit: Anzeigewert bleibt, bis ein neuer Anzeigewert ermittelt  0,00  wurde   0,01  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 100 Hz  …    99,99  Frequenz = 0 Hz bei Frequenzen kleiner 0,01 Hz            STANDSTILL TIME (S)    (Stillstandszeit) Dieser Parameter definiert die Zeit zur Stillstands‐Definition.   Bei Feststellung der Frequenz = 0 wird nach xx.xx Sekunden Stillstand signalisiert und die  Anlaufüberbrückung wieder aktiviert.   Eine Stillstandüberwachung kann im PRESELECT MENU eingestellt werden.  STANDSTILL TIME ist nur bei WAIT TIME ungleich 0,000 sinnvoll.    0,00  Kleinste Verzögerungszeit  …    99,99  Längste Verzögerungszeit    R60723.0001 ‐ Index 6c ...
  • Seite 33: Preselection Values (Vorwahlwerte)

    5.7  Preselection Values (Vorwahlwerte)  In diesem Menü werden die Vorwahlwerte bzw. Schaltpunkte eingestellt.   Die Vorwahlwerte beziehen sich immer auf die im PRESELECTION MENU ausgewählte  SOURCE. Diese Funktion ist nur bei Geräten mit Option Control‐, Analog‐ oder Relais‐ Ausgängen verfügbar.    PRESELECTION 1 ( Vorwahl / Schaltpunkt 1)    ‐99999999  Kleinster Vorwahlwert  1000  Default Wert  +99999999  Größter Vorwahlwert    PRESELECTION 2  (Vorwahl / Schaltpunkt 2)    ‐99999999  Kleinster Vorwahlwert  2000  Default Wert  +99999999  Größter Vorwahlwert    PRESELECTION 3  (Vorwahl / Schaltpunkt 3)    ‐99999999  Kleinster Vorwahlwert  3000  Default Wert  +99999999  Größter Vorwahlwert    PRESELECTION 4    (Vorwahl / Schaltpunkt 4)  ...
  • Seite 34: Preselection 1 Menu (Menü Für Vorwahl 1)

    5.8  Preselection 1 Menu (Menü für Vorwahl 1)  In diesem Menü werden die Parameter der Bezugsquelle, die Schaltbedingungen und  weiter Definitionen für Vorwahlwert / Schaltpunkt 1 festgelegt.  Diese Funktion ist nur bei Geräten mit Option Control‐, Analog‐ oder Relais‐Ausgängen  verfügbar.  SOURCE 1    Dieser Parameter definiert die Bezugsquelle für Vorwahl 1   MEASUREM.  0  Bezugsquelle ist das Messergebnis der ausgewählten Betriebsart.  RESULT  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal A.   1  COUNTER A  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal B.   2  COUNTER B  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Batchcounter (Stückzahlzähler)  3  BATCH COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE:   INCREMENT BATCH, DECREMENT BATCH oder USE INPUTS ONLY)  Bezugsquelle ist der Totalcounter (Gesamtzähler).  4  TOTAL COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE: TOTAL  COUNTER)  Bezugsquelle ist der Totaltimer(Gesamtzeitmessung)  5  TOTAL TIMER  (nur sichtbar im Mode TIMER  TOTAL TIME MODE: YES)    MODE 1 (Schaltbedingung für Vorwahl 1)    Schaltbedingung für Vorwahl 1. Ausgang / Relais / Anzeige schalten nachfolgender Bedingung: Betrag vom Anzeigewert größer oder gleich Betrag von PRESELECTION 1 ...
  • Seite 35 Anzeigewert gleich PRESELECTION 1. In Verbindung mit HYSTERESIS 1 kann ein  Frequenzband (Preselection +/‐ ½ Hysteresis) definiert und überwacht werden.    5  RESULT=PRES  Mit HYSTERESIS 1 ungleich 0 ergibt sich folgende Schaltbedingung:  Anzeigewert > PRESELECTION 1 + ½ HYSTERESIS 1  OFF,   Anzeigewert < PRESELECTION 1 – ½ HYSTERESIS 1 OFF  Anzeigewert gleich 0 (Stillstand nach Stillstandszeit STANDSTILL TIME (s)),  6  RESULT=0  z.B. Stillstandüberwachung. (Nur in Betriebsart SPEED und PROCESS TIME).    Anzeige Null setzen: (Nur bei Betriebsart TIMER oder COUNTER)  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 1, dann wird der Anzeigewert auf  null gesetzt. Ist der BATCH MODE aktiv, wird bei jedem rücksetzen auf Null der  7  RESULT>= PRES‐>0  Batchcounter inkrementiert bzw. dekrementiert, wenn als zugehörige  Bezugsquelle MEASUREM. RESULT, COUNTER A oder COUNTER B ausgewählt  wurde.  Anzeige auf PRESELECTION 1 setzen: (Nur bei Betriebsart TIMER oder COUNTER)  Anzeigewert kleiner oder gleich null, dann wird der Anzeigewert auf  Preselection 1 gesetzt. Ist der BATCH MODE aktiv, wird bei jedem setzen auf  8  RESULT<= 0‐>SET  PRESELECTION 1 der Batchcounter inkrementiert bzw. dekrementiert, wenn als  zugehörige Bezugsquelle MEASUREM. RESULT, COUNTER A oder COUNTER B  ausgewählt wurde.  Schleppvorwahl 1:  9  RES>=PRES‐TRAIL  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 2 – PRESELECTION 1  PRESELECTION 1 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 2    Anzeige auf „SET VALUE“ setzen: (Nur bei Betriebsart TIMER oder  COUNTER)  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 1, dann wird der  RESULT>= PRES‐ Anzeigewert auf den entsprechend eingestellten „SET VALUE“ gesetzt. Ist  10 ...
  • Seite 36: Output Polarity

    OUTPUT TARGET 1    (Zuordnung eines Ausgangs für Vorwahl 1) Zuordnung eines Ausgangs oder Relais für die Schaltbedingung von Vorwahl 1.  Sind mehrerer Schaltbedingungen einem einzigen Ausgang / Relais zugewiesen, ist dieser aktive,    sobald eine der Schaltbedingung erfüllt ist.   0  NO  Keine Zuordnung  1  CTRL OUT 1  Zuweisung der Schaltbedingung an Ctrl. Out 1  2  CTRL OUT 2  Zuweisung der Schaltbedingung an Ctrl. Out 2  3  CTRL OUT 3  Zuweisung der Schaltbedingung an Ctrl. Out 3  4  CTRL OUT 4  Zuweisung der Schaltbedingung an Ctrl. Out 4  5  RELAY 1  Zuweisung der Schaltbedingung an Relais 1  6  RELAY 2  Zuweisung der Schaltbedingung an Relais 2          OUTPUT POLARITY 1    (Schaltzustand für Vorwahl 1) Schaltzustand für die Schaltbedingung von Vorwahl 1.    0  ACTIVE HIGH  Aktive „HIGH“ ...
  • Seite 37: Preselection 2 Menu (Menü Für Vorwahl 2)

    5.9  Preselection 2 Menu (Menü für Vorwahl 2)    SOURCE 2    Bezugsquelle für Vorwahl 2, siehe PRESELCTION 1 MENU.   MODE 2   Schaltbedingung für Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl).          siehe PRESELECTION 1 MENU    Schleppvorwahl 2:  RES>=PRES‐ 9  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 1 – PRESELECTION 2  TRAIL  PRESELECTION 2 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 1    HYSTERESIS 2    (Hysterese 2) Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU.     PULSE TIME 2 (S)    (Ausgangssignallänge Vorwahl 2 (sec)) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU.     OUTPUT TARGET 2    Zuordnung eines Ausgangs für die Schaltbedingung von Vorwahl 2, siehe PRESELECTION 1 MENU.     OUTPUT POLARITY 2   ...
  • Seite 38: Preselection 3 Menu (Menü Für Vorwahl 3)

    5.10  Preselection 3 Menu (Menü für Vorwahl 3)    SOURCE 3    Bezugsquelle für Vorwahl 3, siehe PRESELCTION 1 MENU.   MODE 3   Schaltbedingung für Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl         siehe PRESELECTION 1 MENU  Schleppvorwahl 3:  RES>=PRES‐ 9  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 4 – PRESELECTION 3  TRAIL  PRESELECTION 3 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 4    HYSTERESIS 3    (Hysterese 3) Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU.     PULSE TIME 3 (S)    (Ausgangssignallänge Vorwahl 3) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU.     OUTPUT TARGET 3   Zuordnung eines Ausgangs für die Schaltbedingung von Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU.     OUTPUT POLARITY 3      Schaltzustand für die Schaltbedingung von Vorwahl 3, siehe PRESELECTION 1 MENU.
  • Seite 39: Preselection 4 Menu (Menü Für Vorwahl 4)

    5.11  Preselection 4 Menu (Menü für Vorwahl 4)  Bei aktivem BATCH/TOTAL MODE bzw. aktivem TOTAL TIME MODE reagiert Preselection Value 4 nur  auf den Wert des Batchcounters / Totalcounters bzw. nur auf den Wert des Totaltimers.     SOURCE 4    Bezugsquelle für Vorwahl 4, siehe PRESELCTION 1 MENU.   MODE 4  Schaltbedingung für Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU (außer Schleppvorwahl).         siehe PRESELECTION 1 MENU.    Schleppvorwahl 4:  9  RES>=PRES‐TRAIL  Anzeigewert größer oder gleich PRESELECTION 3 – PRESELECTION 4  PRESELECTION 4 ist die Schleppvorwahl von PRESELECTION 3    HYSTERESIS 4    (Hysterese 4) Schalthysterese für die Schaltbedingung von Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU.   PULSE TIME 4 (S)    (Ausgangssignallänge Vorwahl 4) Dauer des Wischimpulses für die Schaltbedingung von Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU.   OUTPUT TARGET 4   Zuordnung eines Ausgangs für die Schaltbedingung von Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU.   OUTPUT POLARITY 4    Schaltzustand für die Schaltbedingung von Vorwahl 4, siehe PRESELECTION 1 MENU. OUTPUT LOCK 4   ...
  • Seite 40: Serial Menu (Schnittstellen Menü)

    5.12  Serial Menu (Schnittstellen Menü)  In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für die serielle Schnittstelle definiert.  Diese Funktion ist nur bei Geräten mit Option Control‐ oder Analog‐Ausgängen verfügbar.    UNIT NUMBER    (Adresse) Mit diesem Parameter können serielle Geräteadressen eingestellt werden. Den Geräten können  Adressen zwischen 11 und 99 zugeordnet werden. Adressen die eine „0“ enthalten sind nicht  erlaubt, da diese als Gruppen‐bzw. Sammeladressen verwendet werden.    11  Kleinste Adresse ohne Null  …    99  Größte Adresse ohne Null    SERIAL BAUD RATE    (Baud Rate)   Mit diesem Parameter wird die serielle Baudrate eingestellt.   0  9600  9600 Baud    1  19200  19200 Baud  2  38400  38400 Baud    SERIAL FORMAT    (Format) Mit diesem Parameter wird das Bit‐Datenformat eingestellt.   ...
  • Seite 41 Fortsetzung „Serial Menu“:    SERIAL PROTOCOL   Legt die Zeichenfolge für eine Befehls‐ oder Zeitgesteuerte Übertragungen fest   (xxxxxxx = Wert SERIAL VALUE).   Bei Vorgabe 1 entfällt die Unit Nr. und die Übertragung beginnt direkt mit dem Messwert, was  einen schnelleren Übertragungszyklus ermöglicht.     Sendeprotokoll = Unit Nr., +/‐, Daten, LF, CR   0    1  1  +/‐  X  X  X  X  X  X  X  LF  CR      Sendeprotokoll = +/‐, Daten, LF, CR   1        +/‐  X  X  X  X  X  X  X  LF  CR   ...
  • Seite 42: Analog Menu (Analogausgangs Menü)

    5.13   Analog Menu (Analogausgangs Menü)  In diesem Menü werden die Grundeinstellungen für den Analog Ausgang definiert.  Diese Funktion ist nur bei Geräten mit Option Analog‐Ausgang verfügbar.    ANALOG SOURCE    Dieser Parameter definiert die Bezugsquelle für den Analogausgang.   MEASUREM.  0  Bezugsquelle ist das Messergebnis der ausgewählten Betriebsart.  RESULT  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal A.   1  COUNTER A  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal B.   2  COUNTER B  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Batchcounter (Stückzahlzähler)  3  BATCH COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE:   INCREMENT BATCH, DECREMENT BATCH oder USE INPUTS ONLY)  Bezugsquelle ist der Totalcounter (Gesamtzähler).  4  TOTAL COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE: TOTAL  COUNTER)  Bezugsquelle ist der Totaltimer(Gesamtzeitmessung)  5  TOTAL TIMER  (nur sichtbar im Mode TIMER  TOTAL TIME MODE: YES)    ANALOG FORMAT    (Format) Dieser Parameter definiert die Ausgangs Charakteristik. Beim Ausgangsformat (‐10 … +10 V), folgt die  Polarität des Ausgangs dem Vorzeichen in der Anzeige (nur bei Betriebsart COUNTER)  ...
  • Seite 43 ANALOG GAIN (%)    (prozentuale Aussteuerung) Mit diesem Parameter wird die maximale Aussteuerung eingestellt. Der ANALOG GAIN gibt die max.  Aussteuerung des Analogausgangs in % bezogen auf (+/‐) 10 V bzw. 20 mA an.    z.B. 102,00 entspricht einer Aussteuerung von 10,2 V / 20,4 mA, ab Erreichen des ANALOG END  Wertes.  z.B. 95,00 entspricht einer Aussteuerung von 9,5 V / 18 mA, ab Erreichen des ANALOG END Wertes.    0,00  Kleinste Aussteuerung  100,00  Default Wert  110,00  Größte Aussteuerung    ANALOG OFFSET (%)    (Offset) Mit diesem Parameter wird die Nullpunktverschiebung des Ausgangs eingestellt.     z. B. 0,20 entspricht einer Aussteuerung von 0,02 V / 0,04 mA, beim Erreichen des ANALOG START  Wertes.    ‐99,99  Kleinste Nullpunktverschiebung  0  Default Wert  +99,00  Größte Nullpunktverschiebung    R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 43 / 62 ...
  • Seite 44: Command Menu (Befehls Menü)

    5.14  Command Menu (Befehls Menü)  INPUT 1 ACTION  (Funktion Eingang 1)    Dieser Parameter legt die Steuerfunktion des Eingangs „Ctrl. In 1“ fest   0  NO  Keine Funktion.  Mode Timer: Rücksetzen / Setzen des Wertes auf „SET VALUE“.  (d) (s)  Mode Counter: Rücksetzen / Setzen des Wertes von Kanal A u. B. 1  RESET/SET VALUE  auf „SET VALUE“.  Mode Velocity: Rücksetzten des Wertes auf 0.  (s)  2  FREEZE  Einfrieren des Display Wertes  (s)  3  KEY LOCK  Tastensperre: Touchscreen  (d)  4  LOCK RELEASE  Selbsthaltung aller Ausgänge / Relais lösen  (d) (s)  5  RESET MIN/MAX   Reset der Min. / Max. Werte  (d)  6  SERIAL PRINT  Senden serieller Daten siehe SERIAL VALUE  (d)  7  TEACH PRESEL. 1   Aktueller Anzeigewert wird als PRESELECTION 1 gespeichert ...
  • Seite 45   Mode Counter: Zähler (Kanal A) ist gesperrt und zählt keine  (s)  28  LOCK COUNTER A  weiteren Impulse mehr, solange dieser Befehl ansteht.    Mode Counter: Zähler (Kanal B) ist gesperrt und zählt keine  (s)  29  LOCK COUNTER B  weiteren Impulse mehr, solange dieser Befehl ansteht.        (s) =   statisches Schaltverhalten (Pegelauswertung)  INPUT CONFIG muss auf ACTIV LOW/HIGH gesetzt werden     (d) =  dynamisches Schaltverhalten (Flankenauswertung)  INPUT CONFIG muss auf RISING/FALLING EDGE gesetzt werden    INPUT 1 CONFIG    (Charakteristik Eingang 1) Dieser Parameter legt das Schaltverhalten für „Ctrl. In 1“ fest.     0  ACTIVE LOW  Aktivierung bei „LOW“ (statisch)  1  ACTIVE HIGH  Aktivierung bei „HIGH“ (statisch)  2  RISING EDGE  Aktivierung bei ansteigende Flanke  3  FALLING EDGE  Aktivierung bei abfallende Flanke    INPUT 2 ACTION  (Funktion Eingang 2) ...
  • Seite 46: Display Menu (Anzeige Menü)

    5.15   Display Menu (Anzeige Menü)  Parameteränderungen sind erst nach dem Verlassen der Menu‐Auswahl aktiv.    SOURCE DUAL TOP    (Bezugsquelle für zweizeilige Anzeige, erste Zeile)   MEASUREM.  0  Bezugsquelle ist das Messergebnis der ausgewählten Betriebsart.  RESULT  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal A.   1  COUNTER A  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Zählerstand von Kanal B.   2  COUNTER B  (nur sichtbar im Mode COUNTER  COUNT MODE: A+B oder A‐B)  Bezugsquelle ist der Batchcounter (Stückzahlzähler)  3  BATCH COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE:   INCREMENT BATCH, DECREMENT BATCH oder USE INPUTS ONLY)  Bezugsquelle ist der Totalcounter (Gesamtzähler).  4  TOTAL COUNTER  (nur sichtbar im Mode COUNTER  BATCH / TOTAL MODE: TOTAL  COUNTER)  Bezugsquelle ist der Totaltimer (Gesamtzeitmessung)  5  TOTAL TIMER  (nur sichtbar im Mode TIMER  TOTAL TIME MODE: YES)    SOURCE DUAL DOWN    (Bezugsquelle für zweizeilige Anzeige, zweite Zeile)   MEASUREM.  0 ...
  • Seite 47: Start Display

    BRIGHTNESS (%)  (Helligkeit)  Dieser Parameter legt die Anzeigenhelligkeit in Prozent fest.    10  Minimale Anzeigehelligkeit   90  Default Wert  100  Maximale Anzeigehelligkeit     CONTRAST    (Kontrast) Dieser Parameter definiert den Blickwinkel auf das Display.    0  Blickwinkel von oben   1  Blickwinkel von vorne   2  Blickwinkel von unten     SCREEN SAVER (S)    (Dunkelschaltung) Dieser Parameter legt die Zeit in Sekunden fest, nach der die Anzeige dunkel geschaltet wird.     0  Keine Dunkelschaltung der Anzeige  …    9999  Längste Zeit zur Dunkelschaltung der Anzeige    UP‐DATE‐TIME (S)    (Anzeigeaktualisierung) Dieser Parameter legt die Update Zeit der Anzeige fest.    0,005 ...
  • Seite 48: Linearization Menu (Linearisierung)

      LARGE DISPLAY    (Großanzeige 25mm) Dieser Parameter dient dazu die Großanzeige ein‐ bzw. auszuschalten. Mittels Teilerverhältnis kann  für die Großanzeige der Anzeigewert zudem entsprechend dividiert werden. (Gilt für alle 99999999  Zahlenformate!)    0  NO  Großanzeige ausgeschaltet.  1  1: 1  Großanzeige mit Teilerverhältnis 1:1  2  1: 10  Großanzeige mit Teilerverhältnis 1:10    3  1: 100  Großanzeige mit Teilerverhältnis 1:100    4  1: 1000  Großanzeige mit Teilerverhältnis 1:1000    5  1: 10000  Großanzeige mit Teilerverhältnis 1:10000      5.16  Linearization Menu (Linearisierung)  In diesem Menü werden die Linearisierungspunkte definiert. Die Linearisierung ist nur in  der Betriebsart SPEED, PROCESS TIME oder COUNTER möglich. Dieses Menü wird nur  angezeigt, wenn im GENERAL MENU der entsprechende LINEARIZATION MODE ausgewählt  ist.    Beschreibung und Beispiele der Linearisierungsfunktion siehe Anhang.    P1(X) … P24(X)  ...
  • Seite 49: Anhang

    6.   Anhang  6.1  Auslesen von Daten über serielle Schnittstelle  Die im SERIAL MENU definierten Codestellen (SERIAL VALUE) können jederzeit von einem  PC oder einer SPS seriell ausgelesen werden. Die Kommunikation von Kübler‐Geräten  basiert auf dem Drivecom‐Protokoll entsprechend ISO 1745 oder dem Modbus RTU‐ Protokoll. Weitere Details hierzu sind aus unserer separaten Beschreibung SERPRO  (Drivecom), siehe www.kuebler.com und im Kapitel „Modbus RTU Schnittstelle“ in diesem  Manual zu entnehmen.    Der Anfrage‐String zum Auslesen von Daten lautet:              EOT = Steuerzeichen (Hex 04)   AD1 = Geräteadresse, High Byte   AD2 = Geräteadresse, Low Byte   C1 = auszulesende Codestelle, High Byte   C2 = auszulesende Codestelle, Low Byte   ENQ = Steuerzeichen (Hex 05)    Soll z. B. von einem Gerät mit der Geräteadresse 11 der aktuelle Anzeigewert ausgelesen  werden (Code=1), dann lautet der detaillierte Anfrage‐String:  ASCII‐Code:   EOT   1   1   :   1  ENQ   Hexadezimal:   04   31   31   3A   31   05  ...
  • Seite 50: Modbus Rtu Schnittstelle

    6.2  Modbus RTU Schnittstelle  Die Modbus‐Schnittstelle der 57xT Serie ist ein Standard Modbus RTU Slave und bietet  folgende Modbus‐Funktionen:     Read Coils   Write Single Coil   Read Holding Registers   Write Multiple Registers   Diagnose    Für den Betrieb des Interfacemoduls und das Verständnis dieses Handbuchs wird  Grundwissen in der Modbus RTU‐Kommunikation vorausgesetzt.    6.2.1  Parametereinstellung    Erforderliche Parametereinstellungen im "Serial Menue":    UNIT NUMMER  Nicht gültig für die Modbus‐Kommunikation  (Zur Einstellung der Modbus‐Adresse siehe Parameter "MODBUS")    SERIAL BAUD RATE  Mit diesem Parameter wird die serielle Baudrate eingestellt.    0  9600  9600 Baud  1  19200  19200 Baud  2  38400  38400 Baud   ...
  • Seite 51 Fortsetzung „Parametereinstellung“  SERIAL INIT  Nicht gültig für die Modbus‐Kommunikation    SERIAL PROTOCOL   Nicht gültig für die Modbus‐Kommunikation    SERIAL TIMER (S)  Nicht gültig für die Modbus‐Kommunikation    SERIAL VALUE   Nicht gültig für die Modbus‐Kommunikation    MODBUS  Dieser Parameter aktiviert das Modbus‐Protokoll und bestimmt die Modbus‐Adresse.    0  Nicht mit Modbus‐Protokoll verwenden (Modbus ist deaktiviert)  Modbus aktiviert: Die serielle Schnittstelle verwendet das Modbus RTU‐Protokoll  1 … 247  Die hier eingestellte Zahl bestimmt die Modbus‐Knotenadresse.  6.2.2  Modbus‐Kommunikation  Folgende Modbus‐Funktionen sind verfügbar:    6.2.2.1  Read Holding Registers und Write Multiple Registers  Mit den Funktionen "Read Holding Registers" und "Write Multiple Register" kann auf alle Register des  Gerätes zugegriffen werden. Alle Variablen (Istwerte) und Statusregister werden Modbus‐ Halteregistern zugeordnet.    Da alle Geräte‐Register 32‐Bit‐Register sind, Modbus‐Holding‐Register jedoch nur 16‐Bit‐Register,  benötigt jedes Geräte‐Register zwei Holding‐Register. (Aus diesem Grund ist die Verwendung der  Modbus‐Funktion "Write Single Register" nicht möglich.)    Bei jedem Lese ‐oder Schreibvorgang ist es nur möglich auf ein einzelnes 57xT Geräte‐Register  zuzugreifen, daher muss die "Menge (oder Anzahl) der Register" im Modbus‐Request immer 2 sein.  Zugriff auf Parameter  Holding Register 0x0000 / 0x0001 hex und die nachfolgenden Holding Register erlauben den Zugriff  auf die Geräte Parameter.  Die Halteregisternummern für einen bestimmten Parameter können mit dem Parameter # berechnet ...
  • Seite 52: Diagnose

    Holding Register 0x1000 / 0x1001 hex  Istwerte mit seriellem Code “:0” (Anzeigewert)  Holding Register 0x1002 / 0x1003 hex  Istwerte mit seriellem Code “:1”   Holding Register 0x1004 / 0x1005 hex  Istwerte mit seriellem Code “:2”   Holding Register 0x1006 / 0x1007 hex  Istwerte mit seriellem Code “:3”   etc.    Zugriff aus Statusregister    Holding Register 0x2000 / 0x2001 hex und die folgenden Holding Register erlauben den Zugriff auf die  Geräte Statusregister:  Holding Register 0x2000 / 0x2001 hex  Ausgangstatus (Ctrl. Out status, nur lesbar)  Holding Register 0x2002 / 0x2003 hex  Serielle Befehle  Holding Register 0x2004 / 0x2005 hex  Externe Befehle (Ctrl. In Status, nur lesbar)   Holding Register 0x2006 / 0x2007 hex  Alle Befehle (nur lesbar)     6.2.2.2  Read Coils und Write Single Coil  Mit den Funktionen "Read Coils" und "Write Single Coil" können einzelne Befehle gelesen und gesetzt  / zurückgesetzt werden:    Coil  Serieller  Befehl    Number  Code des  Befehls  0  54  Reset / Set  Rücksetzen / Setzen des Wertes  1  55  Freeze Display  Einfrieren des Display Wertes  2  56  Touch Disable  Tastensperre: Touchscreen  3  57 ...
  • Seite 53: Parameterliste / Serielle Codes

    6.3  Parameterliste / Serielle Codes  Serial  #  Menue  Name  Min  Max  Default  Code  0  GENERAL MENU  OPERATIONAL MODE  0  0  4  0  1  GENERAL MENU  ENCODER PROPERTIES  1  0  3  0  2  GENERAL MENU  ENCODER SUPPLY  2  0  1  0  3  GENERAL MENU  COUNTING DIRECTION  3  0  1  0  4  GENERAL MENU  SCALE UNITS ...
  • Seite 54 Fortsetzung „Parameterliste“:  Serial  #  Menue  Name  Min  Max  Default  Code  49  MODE VELOCITY  START / STOP  A0  0  3  0  50  MODE VELOCITY  DISPLAY VALUE  A1  1  99999999  1000  51  MODE VELOCITY  BASE TIME (S)  A2  1  999999  1000  52  MODE VELOCITY  DECIMALPOINT  A3  0  7  0  53  MODE VELOCITY  WAIT TIME (S)  A4 ...
  • Seite 55 Fortsetzung „Parameterliste“:  Serial   #  Menue  Name  Min  Max  Default  Code  98  PRESELECTION 4 MENU  OUTPUT LOCK 4  E9  0  1  0  99  PRESELECTION 4 MENU  START‐UP DELAY 4  F0  0  1  0  100  PRESELECTION 4 MENU  EVENT COLOR 4  F1  0  3  0  101  PRESELECTION 4 MENU  ‐  F2  0  0  0  102  SERIAL MENU  UNIT NUMBER  90 ...
  • Seite 56 Fortsetzung „Parameterliste“:  Serial  #  Menue  Name  Min  Max  Default  Code  147  LINEARIZATION MENU  P4(Y)  J4  ‐99999999  99999999  0  148  LINEARIZATION MENU  P5(X)  J5  ‐99999999  99999999  0  149  LINEARIZATION MENU  P5(Y)  J6  ‐99999999  99999999  0  150  LINEARIZATION MENU  P6(X)  J7  ‐99999999  99999999  0  151  LINEARIZATION MENU  P6(Y)  J8 ...
  • Seite 57 Serielle Codes der Commands:    Serial Code  Command  54  RESET/SET   55  FREEZE DISPLAY   56  TOUCH DISABLE   57  CLR LOCK   58  CLR MIN MAX   59  SERIAL PRINT   60  TEACH PRES 1  61  TEACH PRES 2  62  TEACH PRES 3  63  TEACH PRES 4  64  SCROLL_DISPLAY   65  CLEAR LOOP TIME  66  START PRESELCETION  67  ACTIVATE DATA   68  STORE EEPROM   69  TESTPROGRAMM       R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 57 / 62 ...
  • Seite 58: Linearisierung

    6.4  Linearisierung  Mit Hilfe dieser Funktion kann ein lineares Eingangssignal in eine nichtlineare Darstellung  umgewandelt werden (oder umgekehrt). Es stehen bis zu 24 Linearisierungspunkte zur  Verfügung,   die über den gesamten Wandlungsbereich in beliebigen Abständen verteilt werden  können.   Zwischen 2 vorgegebenen Koordinaten findet automatisch eine lineare Interpolation statt.    Es empfiehlt sich, an Stellen mit starker Kurvenkrümmung möglichst viele Punkte zu  setzen, wohingegen an Stellen mit schwacher Krümmung nur wenige Punkte ausreichend  sind.   Um eine Linearisierungskurve vorzugeben, muss der Parameter LINEARIZATION MODE auf   1 QUADRANT oder auf 4 QUADRANT eingestellt werden (siehe nachstehendes Schaubild).    Mit den Parametern P1(X) bis P24(X) können bis zu 24 X‐Koordinaten vorgegeben werden.   Diese entsprechen den Anzeigewerten ohne Linearisierung.     Mit den Parametern P1(Y) bis P24(Y) werden die Werte eingetragen, welche die Anzeige  anstelle der X‐Werte annehmen soll.     Es wird also zum Beispiel der Wert P5(X) durch den Wert P5(Y) ersetzt.    Die X‐Koordinaten müssen mit kontinuierlich ansteigenden Werten belegt werden.   Das heißt P1(X) ist der kleinste Wert, jeder folgende muss größer sein. Bei Messwerten  größer des letzten definierten X‐Wertes wird konstant der dazugehörige Y‐Wert  angezeigt.          Mode: 1 Quadrant:  Mode: 4 Quadrant:  P1(X) muss auf 0 gestellt sein. Die  P1(X) kann auch auf negative Werte  Linearisierung wird nur im positiven  gestellt werden. Bei Messwerten kleiner  Wertebereich definiert.   P1(X) wird konstant der P1(Y) Wert  Bei negativen Messwerten wird die Kurve  angezeigt.  ...
  • Seite 59 Anwendungsbeispiel Linearisierung:    Das  untenstehende  Bild  zeigt  eine  Wasserschleuse,  bei  welcher  die  Öffnungsweite  über  einen   Inkremental‐Drehgeber erfasst und zur Anzeige gebracht werden soll. Der Geber erzeugt  in dieser Anordnung ein Signal proportional zum Drehwinkel φ, gewünscht ist jedoch die  direkte Anzeige der Öffnungsweite "d"              R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 59 / 62 ...
  • Seite 60: Abmessungen

    6.5  Abmessungen  Maße in mm [inch]                                                R60723.0001 ‐ Index 6c    DE ‐ Seite 60 / 62 ...
  • Seite 61: Technische Daten

    18 … 30 VDC  (DC):  Schutzschaltung:  Verpolungsschutz  Stromaufnahme:  ca. 100 mA (unbelastet)  Absicherung:  extern: T 0,5 A  Spannungsversorgung  Eingangsspannung:  115 … 230 VAC, 50 … 60 Hz  (AC):  Leistungsaufnahme:  ca. 3 VA (unbelastet)  (Option)  Absicherung:  extern: T 0,1A  Geberversorgung:  Bei DC Versorgung:  24 VDC (ca.1 V kleiner als Eingangsspannung), max.  (6.571T.XXX.X0X)    250 mA  Bei AC Versorgung:  24 VDC (± 15%), (max. 150 mA bis 45°C / 80 mA  ab 45°C)  Geberversorgung:  Bei DC Versorgung:  24 VDC (ca.1 V kleiner als Eingangsspannung),   (6.571T.XXX.XAX)    max. 250 mA oder 5 VDC (± 15%), max. 250 mA  Bei AC Versorgung:  24 VDC (± 15%) (max. 150 mA bis 45°C / 80 mA ab    45°C) oder 5 VDC (± 15%), max. 250 mA  Inkremental‐Eingänge:  Anzahl (Spuren):  2 (A, B)  (6.571T.XXX.X0X) ...
  • Seite 62 Anzeige:  Typ:  Grafik‐LCD mit Backlight  Anzeigebereich:  8 Dekaden plus Vorzeichen (‐99999999 …    99999999)  Ziffernhöhe  13 mm  Farbe:  rot/ grün/ gelb (umschaltbar)  Bedienung:  Touchscreen (resistiv)  Gehäuse:  Material:  ABS, UL 94 V‐0  Montage:  Schalttafel‐Einbau  Abmessungen(B x H x T):  96 x 48 x 116 mm   Ausschnitt (B x H):  91 x 43 mm   Schutzart:  IP65 frontseitig, IP20 rückseitig  Gewicht:  ca. 200 g  Umgebungstemperatur:  Betrieb:  ‐20°C … +60°C  Lagerung:  ‐25°C … +70°C  Konformität und  EMV 2014/30/EU:   EN 61000‐6‐2, EN 61000‐6‐3,   Normen:    EN 61000‐6‐4, EN 61326‐1  NS 2014/35/EU:   EN 61010‐1   (Nur für Option AC   ...

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