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Abbildungen/Figures/Figures/Figuras Abb. 3/Fig. 3/Fig. 3/Fig. 3 Kennzeichnung der Kommunikationsschnittstelle Identification of the communication interface Désignation de l'interface de communication Identificación de la interfaz de comunicación Optische Schnittstelle Optical interface Interface optique Interfaz óptica Signalausgang für weiss M-Bus oder Puls white grün Signal output for blanc...
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Abbildungen/Figures/Figures/Figuras Abb. 4/Fig. 4/Fig. 4/Fig. 4 = 24 V Schutzwiderstand Protective resistance Résistance de protection Resistencia de protección pulse weiß/white/blanc/blanco grün/green/vert/verde pulseout braun/brown/ marron/marrón ground 24 V > 5 x R = 1,2 kΩ 20 mA...
1. Allgemeines zur Einbauanleitung Die Einbauanleitung wendet sich an ausgebildetes Fachpersonal. Grundlegende Arbeitsschritte sind deshalb nicht aufgeführt. Die Einbauanleitung bezieht sich auf die Montage/Installation der Wärmezähler/Kältezähler/Wärme- Kältezähler/Kälte-Wärmezähler, als Komplettzähler und Messkapsel. Zeichen und Symbole Sie sollen helfen, die Einbauanleitung schnell und sicher zu benutzen. Kennzeichnet wichtige Informationen über die effektivste Nutzung des Zählers.
2. Verwendung und Funktion Bestimmungsgemäße Verwendung Die hier beschriebenen mechanischen Energiezähler dienen zur Erfassung der verbrauchten Wärme- bzw. Kälte- menge in geschlossenen Systemen. Nicht bestimmungsgemäße Verwendung Eine andere Anwendung als zuvor beschrieben oder eine Änderung des Gerätes gelten als nicht bestimmungsge- mäße Verwendung und sind vorher schriftlich anzufragen und müssen speziell genehmigt werden.
4. Allgemeine Beschreibung Bei den mechanischen Energiezählern handelt es sich um vollelektronische Wärmezähler/Kältezähler/Wärme- Kältezähler/Kälte-Wärmezähler (im weiteren Verlauf als Zähler bezeichnet) mit Flügelradabtastung zur Erfassung von abrechnungsrelevanten Energie- und Volumendaten mit höchster Genauigkeit. Allgemeine Merkmale • Elektronische Sensorsteuerung zur Erfassung der Durchflussmenge •...
5. Montage/Installation Die Montage/Installation muss entsprechend den anerkannten Regeln der Technik (z.B. EN 1434-6) so erfolgen, dass eine einwandfreie Messwerterfassung erfolgen kann. Der Zähler darf nur in frostfreien Bereichen eingebaut werden. Bei einer thermischen Isolierung des Zäh- lers darf nur das Volumenmessteil isoliert werden, das Rechenwerk darf nicht isoliert sein. Der Zähler muss mechanisch spannungsfrei in die Rohrleitungeingebaut werden.
5. Montage/Installation Voraussetzungen • Der Zähler muss mit geeigneten Mitteln gegen Magnetit und Schmutz geschützt sein (z.B. Schmutzfänger, Wasseraufbereitung, Filter). • Vor dem Schmutzfänger und hinter dem Zähler müssen Absperrorgane eingebaut sein. 5.1 Vorbereitende Arbeiten 1. Leitung gründlich spülen. 2. Absperrorgane vor und nach dem Zähler schließen und Rohrleitung druckentlasten. 5.2 Zähler montieren Den Zähler, je nach Angabe auf dem Typenschild in die Leitung mit tiefer bzw.
5. Montage/Installation 1. Blinddeckel oder montierten Zähler gegen den Uhrzeigersinn herausdrehen (es kann eine geringe Menge Wasser austreten). 2. Alte Dichtung entfernen und Dichtflächen im Anschlussgehäuse reinigen. 3. Dichtflächen im Anschlussgehäuse und Profildichtring dünn einfetten (säurefreies Fett verwenden). 4. Nur die neu mitgelieferte Dichtung einbauen und deren korrekten Sitz überprüfen (siehe Seite 3, Abbildung 5, rechts).
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5. Montage/Installation Die freien Temperaturfühler können in ein Kugelventil oder in eine für diesen Fühlertyp konformitätsuntersuchte und gekennzeichnete Tauchhülse montiert werden. Bei dem Einbau in einer Tauchhülse muss der Fühler bis zum Boden der Tauchhülse eingeschoben und fixiert werden. Die Einbaustelle ist mit einer Benutzersicherung zu versehen. Auf symmetrischen Einbau und vorzugsweise direkt eintauchende Montage der Fühler ist zu achten.
5. Montage/Installation 5.5 Abschließende Arbeiten 1. Absperrorgane im Vor- und Rücklauf langsam öffnen. 2. Anschlussverschraubungen, Zähler und Temperaturfühler auf Dichtheit prüfen. 3. Taster am Zähler drücken, um das Display einzuschalten. • Zur Kontrolle des Zählers können die aktuellen Werte von Energieverbrauch, Temperaturen und Durchfluss im Display (siehe "7.
6. Kommunikationsschnittstellen 6.1 Anschlussbelegungen (siehe Abb. 3, Seite 8) M-Bus- oder Pulsvarianten Ein Anschlusskabel mit Stecker ist bei den Zählervarianten im Lieferumfang enthalten, 3-polig, Kabellänge 3m. 1. Verschlusssegment abziehen. 2. Stecker so einstecken, dass das grüne Kabel immer links ist. 3.
6. Kommunikationsschnittstellen 6.4 Optische Schnittstelle Der Zähler verfügt serienmäßig über eine integrierte optische Schnittstelle, worüber die Parameter konfiguriert werden. Bitte verwenden Sie für Zähler mit Puls-, M-Bus- oder ohne Kommunikationsschnittstelle die HYDRO-SET-Software und für Zähler mit Funk die IZAR@MOBILE 2-Software. Falls während der Konfiguration ein Fehler auftritt, muss eine erneute Konfiguration über die optische Schnittstelle erfolgen.
6. Kommunikationsschnittstellen 6.5 Zähler mit Funk Der Zähler verfügt über einen integrierten unidirektionalen Funksender, worüber das Funkprotokoll OMS nach EN 13757 gesendet wird. Entfernung bei der Auslesung Montageort Typische Entfernung Keller eines Hauses 25 m Installationskanal bzw. -gehäuse eines Hauses 30 m Freies Feld 300 m...
7. Anzeigemöglichkeiten 7.1 Schleifenübersicht Hauptschleife Serviceschleife Fenster 1 Fenster S1 Fenster 2 Fenster S2 ......Die LCD-Anzeige arbeitet mit einem Energiesparmodus. Durch Tastendruck wird die LCD-Anzeige aktiviert und zeigt die kumulierte Energie seit Inbetriebnahme = Grundanzeige. Nach maximal 5 Min. ohne Betätigung der Taste schaltet die Anzeige automatisch ab und geht in den Energiesparmodus.
7. Anzeigemöglichkeiten 7.2 Hauptschleife 1. Anzeige durch Tastendruck aktivieren. Grundanzeige Wenn das kleine "+" blinkt, so ist ein Durchfluss vorhanden. Dies bedeutet, dass sich das Flügelrad dreht. Je nach Durchfluss kann es bis zu einer Minute dauern, bis das "+" Zeichen wieder erscheint. Der kumulierte, erstgenannte Energiewert des Zählers (bei Kälte-Wärmezählern ⇒...
7. Anzeigemöglichkeiten 4. Weiterschalten durch Tastendruck < 3 Sekunden. Energiewert (zweitgenannter Energiewert) zum Stichtag (bei Zählern mit Wärme- und Kältespeicher). Die Anzeige wechselt zwischen "zweitgenanntem Energiewert" (3 Sekunden) auf "Stichtag" (für 1 Sekunde) für eine Gesamtdauer von 5 Minuten. Ist der erste Stichtag noch nicht erreicht, wird das Produktionsdatum angezeigt.
7. Anzeigemöglichkeiten Kumuliertes Kältevolumen seit Inbetriebnahme in m³ (bei Zählern mit Wärme- und Kältespeicher) *1 Kumuliertes Wärmevolumen seit Inbetriebnahme in m³ *1 Zukünftiges Stichtagsdatum Kälteenergie TT. MM. JJ (bei Zählern mit Wärme- und Kältespeicher) Zukünftiges Stichtagsdatum Wärmeenergie TT. MM. JJ Sekundäradresse 8 Stellen (die kleine Ziffer hinter dem "S"...
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Code Fehlerbeschreibung Grundparameterteil im RAM zerstört. Fühlerkurzschluss, Fühlerbruch. Lebensdauer der Batterie kleiner 400 Tage (nur bei Logoplus Funk) Rücklauffühler registriert eine höhere Temperatur als Vorlauffühler. Überprüfen, ob der Zähler/die Temperaturfühler in den richtigen Strängen sitzen (nicht bei Kälte-Wärmezähler). Durchflusssensorik defekt.
8. Fehler 8.1 Zähler prüfen Prüfen Sie nach der Montage und in regelmäßigen Abständen die Temperatur- und Durchflussmesswerte auf Plausibilität. • Wird ein Durchflussvolumen angezeigt? • Wird eine plausible Temperatur-Differenz (Vor- und Rücklauftemperatur) angezeigt? • Wird eine plausible Leistung angezeigt? Wenn nicht, dann prüfen Sie, ob ein Fehler-Code anliegt (siehe "7.4 Diagnose-Anzeige"...
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8. Fehler Fehler Behebung Temperaturwerte Einbaurichtung prüfen und ggf. korrigieren. Zähler ausbauen, durch Anblasen prüfen, ob sich das werden angezeigt, Flügelrad dreht und ob das Zeichen „+“ links oben im Display blinkt (aktiver Durchfluss) –> Zähler aber kein Durchfluss. ist in Ordnung. Je nach Durchfluss kann es bis zu einer Minute dauern, bis das „+“ Zeichen wieder erscheint.
9. Technische Daten 9.1 Rechenwerk Bezeichnung Wert Umgebungsklasse EN 1434 Klasse C/MID E1 + M1 Schutzklasse DIN IP 54 (Wärmezähler) 40050/IEC EN 60529 IP 54 mit vergossenem Rechenwerk (für Kältezähler, Kälte-Wärmezähler und Wärme-Kältezähler) Schnittstellen Standard Optisch ZVEI nach IEC 870-5 Schnittstellen Optional M-Bus, Funk, Puls (2x) 9.2 Display...
9. Technische Daten 9.4 Temperaturmessung Bezeichnung Wert Temperaturfühler Typ Pt 500/2-adrig Messzyklus und Tempera- 32 s turberechnung Max. Differenztemperatur +102 K oder +147 K Min. Differenztemperatur +3 K Energieberechnung ab 0,25 K Absoluter Temperatur- 0 °C ... 105 °C bzw. 0 °C ... 150 °C (je nach Variante - siehe Typenschild) messbereich 9.5 Spannungsversorgung Bezeichnung...
9. Technische Daten 9.7 Volumen-/ Energieimpuls Open Collector Bezeichnung Wert Max. Impulsfrequenz 4 Hz Max. Eingangsspannung 30 VDC Max. Eingangsstrom 27 mA Max. Spannungsabfall am 2 V/27 mA aktiven Ausgang Max. Strom durch inaktiven 5 V/30 μA Ausgang Max. Verpolungsspannung ohne Zerstörung der Ausgänge Min.
10. Transport und Lagerung • Energiemessgeräte sind Präzisionsgeräte. Vor Stößen und Erschütterung unbedingt schützen. • Der zulässige temporäre Grenzwert für Lager- und Transporttemperatur liegt zwischen -20 °C und +55 °C. • Bei Versand von Messgeräten/Komponenten mit Funk per Luftfracht ist der Funk vor dem Versand zu deaktivieren.
11. Typenschild Seriennummer Energieeinheit Zählertyp Baujahr Zulassungszeichen Einbauort Schnittstellenkennzeichnung Zusätzliche Informationen FS*: Daten des Durchflusssensors 3K/0,12 m3/h**: untere metrologische Grenze des kompletten Zählers Beim Einsatz des Zählers in Radiator- bzw. Fußbodenheizungen sind unterschiedliche Temperaturdifferenzen und minimale Durchflüsse zu beachten! Zusätzliche Kennzeichnung Zähler mit diesem Zeichen sind zum sicheren Schutz gegen die Betauung der Rechenwerks-Platine kpl.
12. Umwelthinweis & Konformitätserklärung Umwelthinweis Das Gerät darf nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Senden Sie es zum Recycling an den Hersteller zurück. Konformitätserklärung für Geräte nach MID Die Konformitätserklärung liegt dem Gerät bei.