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INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG Zu dieser Anleitung VORBEREITUNG Layout der Schnittstellenkarte DIP-Schalter- und Jumper-Stellungen DIP-Schalter Jumper DATENEINGABE Serielle Datenübertragung Zur Dateneingabe Handshaking-Protokolle TECHNISCHE DATEN HARDWARE-BESCHREIBUNG EMPFOHLENE SCHALTVERBINDUNGEN KARTEN-EINBAU SCHALTBILDER FÜR CURRENT LOOP SENDER/EMPFÄNGER...
EINLEITUNG Die Schnittstellenkarte C824431/C824432 ist eine Schnittstellenoption für die asynchrone serielle Datenübertragung zwischen einem Host-Computer und einem EPSON-Drucker. Merkmale dieser Schnittstellenkarte: • Datenübertragung entweder über RS-232D oder 20-mA- Current Loop (RS-232D ist eine neue Version der früheren R-S232C. Der Signalpegel für RS-232D wird auf den gleichen Wert wie für RS-232C eingestellt.)
Zu dieser Anleitung Diese Anleitung gibt detaillierte Anweisungen zum Einbau der seriellen Schnittstellenkarte C824431/C824432 in eine Reihe von EPSON-Druckern. Der Einbau ist je nach Druckermodell etwas unterschiedlich. Außerdem enthält diese Anleitung Hinweise zu Einstellungsänderungen auf der Schnittstellenkarte C824431/C824432 sowie allgemeine Informationen zur serielle Datenübertragung.
VORBEREITUNG Die Schnittstellenkarte C824431/C824432 ist mit 2 DIP- Schaltersätzen (Dual In Line) und 7 Jumperverbindungen ausgerüstet. Diese Schalter und Jumper dienen zur Wahl verschiedener Schnittstellen-Funktionen. Layout der Schnittstellenkarte Die Abbildung unten zeigt das Layout der Schnittstellenkarte C824431/C824432 sowie die Anordnung der DIP-Schalter und Jumper.
DIP-Schalter Die DIP-Schalter dienen zum Einstellen verschiedener Schnittstellenfunktionen. Die beiden DIP-Schalterreihen auf der Schnittstellenkarte C824431/C824432 sind mit SW1 und SW2 gekennzeichnet. Jeder Schaltersatz enthält eine Reihe einzelner Kippschalter, die ON oder OFF geschaltet werden können. Die einzelnen Schalter sind nach Schalterreihe (SW1 oder SW2) und Reihenfolge gekennzeichnet.
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Manche Drucker haben einen Wahlschalter (oder eine Funktion) zum Umschalten zwischen optionaler und eingebauter Schnittstelle. Wenn Sie die Schnittstellenkarte C824431/C824432 in einen solchen Drucker einbauen, müssen Sie den DIP-Schalter 1-1 an der Schnittstellenkarte auf ON stellen, und auch den Drucker auf die optionale...
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DIP-Schalter 2 (Schnittstellenfunktionen) Die Tabelle unten informiert über Schalterfunktionen sowie die werksseitige Einstellung jedes Schalters. Tabelle 2. DIP-Schalter 2 Schalter Werksseitige Funktion Einstellung Baudrate 3 Siehe Tabelle 5. Baudrate 4 Handshaking X-ON/X-OFF RS-232D/Current RS-232D Current Loop Loop Datenwortstruktur Die Datenwortstruktur kann durch entsprechende Einstellung der DIP-Schalter ebenfalls vom Anwender gewählt werden (siehe Tabelle 1).
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Die Tabelle unten zeigt mögliche Datenwortkombinationen. Tabelle 3. Datenwortstruktur Startbit Datenbit Paritätsbit Stopbit Keine Parität 1 oder mehr Ungleiche Parität 1 oder mehr Gleiche Parität 1 oder mehr Keine Parität 1 oder mehr Ungleiche Parität 1 oder mehr Gleiche Parität 1 oder mehr Die Paritätsprüfung ist per DIP-Schalter wählbar.
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Wahl der Baudrate Bei der seriellen Datenübertragung werden Daten bitweise übertragen. Diese Datenbits werden nacheinander in vorbestimmter Reihenfolge über den gleichen Datenweg ausgegeben. Die BPS-Rate (Bits pro Sekunde), also die Geschwindigkeit, mit der diese Bits übertragen werden, kann aus einer Kombination von DIP-Schalter-Stellungen gewählt werden.
Hinweis • Andere als die oben angegebenen Schalterkombinationen werden wie eine Einstellung von 1.200 bps behandelt. • Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit richtet sich nach dem jeweiligen Druckermodell. Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte dem Bedienungshandbuch zum Drucker. Jumper Ein Jumper ist eine kleine Drahtbrücke zur Herstellung oder Unterbrechung eines Schaltkreises.
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Jumper-Stellungen Die Tabelle unten informiert über die einzelnen Schnittstellen-Betriebszustände, die durch entsprechende Jumper-Einstellungen gewählt werden können. ON bedeutet in jedem Fall den Anschluß des entsprechenden Jumpers (beide Klemmpole abgedeckt), während OFF die Jumper-Deaktivierung bedeutet. Tabelle 6. Jumper-Stellungen Werksseitige Jumper Funktion Einstellung ON: erhöht "TTY-TXD"...
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Tabelle 7. Einstellung der Flag-Polarität Jumper Funktion MARK (kein MARK (kein Datenempfang) = Datenempfang) = JNOR Current ON Current OFF MARK (kein MARK (kein JREV Datenempfang) = Datenempfang) = Negativer EIA-Pegel Positiver EIA-Pegel Hinweis Entweder der Jumper JNOR oder JREV muß angeschlossen sein.
Datenübertragung sowie die von der Schnittstellenkarte C824431/C824432 unterstützten Handshaking-Protokolle. Serielle Datenübertragung Die Schnittstellenkarte C824431/C824432 ermöglicht die Wahl zwischen dem RS-232D oder dem 20-mA-Current- Loop-Signalpegel, jedoch niemals von beiden gleichzeitig. Ebenfalls möglich sind DTR (Datenterminal bereit) oder X- ON/X-OFF Handshaking-Protokolle.
Bei einem X-ON/X-OFF-Protokoll signalisiert der Drucker dem Computer durch einen bestimmten Code, daß er keine weiteren Daten akzeptiert bzw. daß die Daten- Empfangsbereitschaft wieder hergestellt ist. Die Schnittstellenkarte C824431/C824432 schickt bei Empfangsbereitschaft einen X-ON<11> -Code und einen X- OFF<13> -Code als Besetztmeldung. Die X-ON/X-OFF- Signale können vom TXD-Terminal über RS-232D-...
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• Übertragungszeitsteuerung des X-ON-Signals Das X-ON-Signal wird bei erstmaligem Einschalten übertragen, oder wenn der freie Bereich im Puffer größer ist als der vorgegebene Wert (normalerweise 512 B; siehe Bedienungshandbuch zum Drucker). Abbildung 3. X-ON/X-OFF Zeitsteuerung X -ON X -ON X-OFF Pufferkapazität Pufferkapazität POWER ON...
Nachdem das Zustandsbit eingestellt und der Datenempfang gesperrt wurde, vergrößert sich der freie Bereich im Puffer allmählich, während der Drucker weiterdruckt. Sobald die Bytekapazität im Puffer den vorgegebenen Wert erreicht, (normalerweise 512 B; siehe Bedienungshandbuch zum Drucker), wird das Signal neu gegeben, und Datenempfang ist wieder möglich.
TECHNISCHE DATEN 1. Synchronisation: Asynchron 2. Baudraten: 75, 110, 134,5, 150, 200, 300, 600, 1.200, 1.800, 2.400, 4.800, 9.600 oder 19.200 bps (wählbar) 3. Datenwortlänge: Startbit: 1 Bit Datenbit: 7 oder 8 Bit (wählbar) Paritätsbit: Ungleich, gleich, keines oder ignoriert (wählbar) Stopbit: 1 Bit oder mehr 4.
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5. Handshaking Tabelle 8. Handshaking RS-232D Steuerschleife Mit DTR-Protokoll Bei Signalpegel MARK Bei einer Impedanz an Pin-Nr. 11 und Pin- zwischen Pin-Nr. 17 Nr. 20: und Pin-Nr. 24 von Dateneingabe ist LOW (MARK): deaktiviert bei Dateneingabe ist Pegelstand SPACE: deaktiviert bei einer Dateneingabe ist Impedanz von aktiviert.
HARDWARE-BESCHREIBUNG 1. Stecker der Schnittstellenkarte: 25 Pins, weiblicher D- SUB-Stecker nach der EIA-Norm. 2. Signalbeschreibung und Pin-Belegung siehe Tabelle unten: Tabelle 9. Signalbeschreibung und Pin-Belegung Pin-Nr. Signal Richtung* Beschreibung Schutzmasse Masseverbindung für Gehäuse Datenübertra- Serieller Datenübertragung gung (TXD) Datenempfang Serieller Datenempfang (RXD) Übertragung- Dieses Signal befindet sich...
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Pin-Nr. Signal Richtung* Beschreibung Hohe Impedanz ("SPACE") TTY-TXD zwischen Pin Nr. 17 und Pin Nr. 24 oder X-ON-Signal zwischen Pin Nr. 17 und Pin Nr. 24 zeigt an, daß der Drucker zum Datenempfang bereit ist; niedrige Impedanz ("MARK") oder X-OFF-Signal TTY-TXD Return bedeutet, daß...
KARTEN-EINBAU Für den Einbau der Schnittstellenkarte C824431/C824432 im Drucker benötigen Sie lediglich einen Schraubenzieher. Gehen Sie wie folgt beschrieben vor: Vorsicht • Drucker und Computer vor dem Einsetzen der Schnittstellenkarte ausschalten und prüfen, ob alle Netz- und Schnittstellenkabel entfernt sind.
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2. Beide Seiten der Schnittstellenkarte in die Führungen des Steckplatzes einsetzen. 3. Die Schnittstellenkarte so weit einschieben, bis die Anschluß-Pins in die Steckverbindungen im Drucker eingesteckt sind. 4. Die Schnittstellenkarte mit den beiden Schrauben befestigen.