Steuerspannung über ein Multiple vervielfältigt werden. Hierbei kann es zu Signalverlusten kommen, die sich
in Verfälschung der Tonhöhe auswirken. Daher raten wir hier zu der Verwendung von gepufferten (buffered)
Multiples.
Die Tonhöhen-Steuerspannung kann auch zur Modulation der Cutoff-Frequenz eines
H
Filters genutzt werden. Damit wird die Funktion des Key Trackings (Key Follow) erzielt, d.
h., das Filter öffnet sich mit zunehmender Tonhöhe. Nur wenige Filtermodule unterstützen
hierfür die Möglichkeit der Bus-CV-Spannung. Normalerweise muss Key Tracking über
ein Patchkabel hergestellt werden. Am besten ist dafür ein CV-Eingang mit Abschwächer
geeignet, um das Key Tracking beliebig dosieren zu können.
Das Gate-Signal des qMI 2 triggert die Hüllkurve, die wiederum den VCA steuert. Sind zwei oder mehr
Hüllkurven an dem Patch beteiligt, etwa um das Filter oder die Pulsweite des VCOs zu modulieren, muss das
Gate-Signal vervielfältigt werden, damit alle Hüllkurven gemeinsam getriggert werden. Entweder wird es vom
CV/Gate-Kanal 1 über den Systembus oder mit Patchkabeln über ein Multiple vervielfältigt. Bei Gate-Signalen ist
in der Regel kein gepuffertes Multiple nötig.
Wenn über das qMI 2 nur ein einstimmiges Patch gespielt wird, werden keine Multiples
H
zur Verteilung von 1V/OCT-CV an bis zu vier Oszillatoren sowie von Gate an bis zu vier
Hüllkurven benötigt. Sind alle CV/Gate-Kanäle auf den gleichen MIDI-Kanal gesetzt, werden
im M1-Spielmodus überall die gleichen Notenwerte ausgegeben. Somit übernimmt das qMI
2 auch die Aufgabe von Multiples.
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Bedienungsanleitung qMI 2