Ein INKA 4 kann mit bis zu 3 Erweiterungsbaugruppen aufgerüstet werden. Zur Verfügung
stehen MPEG-2 SD Encoder, H.264/AVC HD, SD Encoder und Decoder Baugruppen. Mittels der
Programmablaufsteuerung können die digitalen Programmströme der Eingangsbaugruppen, in
ein gestaltetes und zeitlich strukturiertes Programm eingefügt werden.
Das Ausgangssignal ist ein DVB-Transportstrom gemäß ISO13818-1 mit einer Datenrate von
maximal 214 Mbps, der über die ASI-Schnittstelle ausgegeben wird. Optional kann ein
Transportstromeingang aktiviert werden, der einen Transportstrom mit Datenraten von bis zu
214 Mbps empfangen kann, um diesem im Gerät zusätzliche Programme bzw. Services
hinzuzufügen. Zur Schaffung von Übertragungskapazitäten bzw. zum Entfernen unerwünschter
Services steht ein integriertes Signalfilter zur Verfügung.
Vom INKA 4 werden je nach Bestückung folgende Services erzeugt und zum Transportstrom
hinzugefügt:
TS Player:
Programm, das von der internen Festplatte ausgespielt wird
Optional:
ENC A:
Programm, das Audio, Video, Teletext des am Eingang A anliegenden Signals
enthält, z.B. Signal von analogem TV-Programm
ENC B:
wie ENC A, z.B. Radioprogramm
ENC C:
wie ENC A, z.B. Panoramakamera
falls aktiviert
Dyn PMT:
Programm mit zeitlich geschachteltem Ablauf der im INKA 4 verfügbaren
Services (TS-Player, ENC A etc.)
Das Ausgangssignal wird über einen ASI Ausgang, optional über IP-Ausgänge zur Verfügung
gestellt. Es enthält alle notwendigen Programm- und Service-Tabellen (PAT, PMT und SDT).
Eine NIT wird generiert, beinhaltet aber keine netzwerkspezifischen Informationen. Ein
nachfolgender Modulator ist für die entsprechende Anpassung der NIT verantwortlich.
Bis zu 8 INKA 4 Geräte können kaskadiert werden. Dazu sind insbesondere die Einstellungen
unter 4. " Betrieb mehrerer Geräte "zu beachten.
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