1 Montage und Betriebshinweise 1.1 Sicherheitshinweise Die Geräte dürfen nur von autorisiertem Fachpersonal montiert und in Betrieb • genommen werden! Die Geräte sind für die Montage in einem 19“ Schrank vorgesehen. Die Montage kann • ohne zusätzliche Stützelemente erfolgen. Die Geräte sind ohne aktive Kühl- oder Belüftungseinrichtung ausgeführt.
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Ein INKA 4 kann mit bis zu 3 Erweiterungsbaugruppen aufgerüstet werden. Zur Verfügung stehen MPEG-2 SD Encoder, H.264/AVC HD, SD Encoder und Decoder Baugruppen. Mittels der Programmablaufsteuerung können die digitalen Programmströme der Eingangsbaugruppen, in ein gestaltetes und zeitlich strukturiertes Programm eingefügt werden. Das Ausgangssignal ist ein DVB-Transportstrom gemäß...
2 Geräteansichten und Funktionen IP-Stream-Port Anzeigebildschirm Tasten zum Gerätebezeichnung Kontrolllampen Durchschalten der Anzeige Abb 1: Frontansicht ASI IN D-Sub COM- RJ 45 Schnittstelle für Ethernet Service 100-240 V ~ 3 x DIN Audio- Stereo optionale EIN-/Ausgänge, symmetrisch je nach Hardwarebestückung Rücksetzen auf Werkseinstellung Abb.
2.1 Montageanleitung Verbindungsplan Bedien-PC - INKA 4 - Modulator – Ausgabegerät Abb. 3: Daten- & Signalverkabelung für digitale Signalausgabe Das INKA 4 wird wie oben dargestellt mit den benötigten Bedien- und Ausgabegeräten im stromlosen Zustand verkabelt, erst dann ist die Betriebsspannung zuzuschalten. Das Gerät ist nach wenigen Sekunden betriebsbereit und zeigt am Display der Frontseite den aktuellen Gerätestatus an.
2.2 Kontrolllampen POWER LED an Gerät eingeschaltet Intra LED an interner Festplattenabspieler aktiv (Play) LED aus interner Festplattenabspieler angehalten (Standby) Extra LED an ASI IN aktiv, Transportstrom OK LED blinkt ASI IN aktiv, kein gültiges Transportstromsignal erkannt LED aus ASI IN deaktiviert...
2.3 Anzeige von Status & Konfigurationseinstellungen Zur Anzeige aktueller Status- und Konfigurationswerte kann mit den Tasten < und > an der Gerätefrontseite umgeschaltet werden. Änderungen der Konfigurationswerte werden über das Web-Interface vorgenommen. (siehe 3.1 Web-Interface) 1. Gerätetyp - Firmwareversionen 2. Zeigt den aktuellen Status der Geräteeingänge an. A-D sind Encodereingänge.
2.4 Audio-Eingang / Belegung Die Audioeingänge sind symmetrisch ausgeführt. Bei asymmetrischer Nutzung sind Pin 1 und 3 als Signalleitung und Pin 4, 5 und 2 als Rückleitung (Schirm) zu belegen. Tabelle1: Belegung der Audioanschlussbuchsen Abb. 4: Symmetrische Beschaltung der Audiobuchse Innerhalb eines Schirms werden pro Kanal 2 gleichberechtigte Leiter mit unterschiedlicher Polarität ohne Massebezug geführt.
Die Individualisierung und Präzisierung der Gerätekonfigurationen, wie Transportstromraten, Transportstromkennungen, Programmnamen, Encoderparameter etc., werden über Eingabemasken des Web-Interfaces realisiert. Öffnen des Web Interfaces: 1. PC oder Laptop über das Netzwerk mit dem ViTex-Sendegerät verbinden (siehe Montageanleitung) 2. Windows Arbeitsplatz oder Internet-Browser starten IP-Adresse des ViTex-Geräts eingeben und bestätigen.
3.2 Konfigurationsmenü (HTML-Seite) Nach erfolgreicher Anmeldung wird das Konfigurationsmenü angezeigt. Es ist in folgende zwei Abschnitte gegliedert: 1. Statusinformationen und Hilfsfunktionen Change Passwort, Hilfe/Help, Factory setting, Set Date & Time und Status xxx (wenn freigeschaltet) 2. Konfiguration Ethernet Interface, Betriebsart, Encoder- Multiplexer Hinweis: Werden in der Rubrik "General Selection"...
Factory setting: Alle Parameter werden auf die Werte des Auslieferungszustandes gesetzt. Für ca. 10 Sekunden ist kein Transportstrom Signal verfügbar, die IP-Adresse bleibt erhalten. Hinweis: "Factory Setting" durch den Knopf auf der Geräterückseite ändert die IP-Adresse auf 192.168.10.88 und das Passwort auf "neu". Set Date &...
IP-Subnetmask: [0.0.0.0 .. 255.255.255.0 .. 255.255.255.255] Die zugehörige Maske zur IP-Adresse. IP - Gateway:[0.0.0.0 .. 255.255.255.255] IP-Adresse für ein evtl. Gateway im Netzwerk. Die Festlegung einer Gateway-Adresse ist nur notwendig, wenn das Gerät SNMP-Traps an einen Server versenden soll, der nur über ein Gateway erreichbar ist. SNMP Trap IP-Addr:[0.0.0.0 ..
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ASI Main Input: [OFF/Loop --> ASI-Out/Mux with Intern/Flt-DROP & MUX] Option. Zuschaltung über "General Selections" - OFF: Eingang deaktiviert; - Loop --> ASI-Out: Durchschleifen des Signals ASI-IN-->ASI-Out; - Mux with Intern: Alle Services des TS am ASI Eingang werden mit den intern generierten Services zu einem gemeinsamen TS gemultiplext.
3.2.2.3 ASI Main Input Abb. 9: Anpassung des ASI Eingangs (Betriebsart mit Service-Filter) Select Services: Link zum Aufruf der "Drop-Liste" zur Unterdrückung von Services vom MAIN ASI-IN. (Zuschaltung der Funktion über "General Selection, ASI Main Input" Auswahl: "Flt-Drop&Mux", siehe 3.2.2.2). Filterfunktion für den aktivierten Transportstromeingang (TS-IN) zum Entfernen unerwünschter Services (Programme).
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Abb. 10: Festlegung der Encoder-Parameter (Bsp. Abb. 11: Festlegung der Encoder-Parameter (Bsp. H.264/AVC Encoder, SDI-Eingangssignal) MPEG-2 Encoder, FBAS Eingangssignal) Program Name: Zuordnung eines Programmnamens für jedes eingespielte bzw. gewandelte Programm. Der Programmname wird vom Endgerät (TV) angezeigt. Der Programmname muss eindeutig sein und darf in einer Encoder Kaskade nur einmal vorkommen.
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TTX Processing: [OFF, Video IN, Intern (ViTex)] OFF: Funktion deaktiviert. Video IN: Teletext des Video Eingangssignals wird in DVB-konforme Datenpakete gewandelt und im TS übertragen. Intern: Mit spezieller Zusatzsoftware (ViTex) kann ein eigener Videotext generiert werden. VPS-WSS-CC: [OFF/VPS/WSS/VPS+WSS/Closed Captions] VPS und/oder WSS Zeilen im Video Eingangssignal werden in DVB konforme Datenpakete gewandelt und im Transportstrom übertragen.
3.2.2.5 TS-Player --> MUX Abb. 13: Einstellungen für die integrierte Ausspieleinheit (Player) TS Play: Eingestellte Betriebsart (siehe "General Selections") Program Name: Zuordnung eines Programm-Namens für das vom Player erzeugte Programm. Der Programm- Name wird vom Ausgabegerät angezeigt. Der Programm-Name muss eindeutig sein und darf in einer Geräte-Kaskade nur einmal vorkommen.
Der vorgegebene Wert wird durch die Hardware begrenzt, aber nicht aktiv beeinflusst. Wird der Grenzwert überschritten, kommt es zu Bildstörungen. –TTX enabled:[OFF, Intern (ViTex)] Intern (ViTex): Das von Festplatte ausgespielte Programm wird mit einem eigenen Videotext Karussell ausgesendet. 3.2.2.6 Mapped Channel (Dynamic PMT) --> MUX Mit dieser Funktion wird ein zusätzliches Programm (Service) mit eigenem Namen...
Chn A..D, Player: Im Grundzustand, z.B. nach dem Einschalten oder beim Betrieb ohne aktive Steueranweisungen, wird der Inhalt des Programmstroms der angegebenen Quelle ausgegeben. Ext1 / Ext2: Die Quelle ist ein Programm aus dem Transportstrom an ASI IN. Die Auswahl der externen Services erfolgt über die Rubrik "ASI-IN".
1 in der gewünschten Reihenfolge. Nach dem Umschalten auf die hexadezimale Anzeige (Hex) erscheint das hexadezimale Ergebnis. Status Pages in ViTex-TTX: [ON(19x), OFF] Wird von dem Gerät ein eigener Videotext verwaltet, werden für Service-Zwecke im Seitenbereich 190 ... 199 Statusseiten mit aktuellen Systemzuständen und Meldungen ausgesendet.
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TS-ID: [1..65535] (Transportstream Identifier) Grundeinstellung=Geräte-Nummer. Kennung des erzeugten Transportstroms im Transponder. Alle Geräte einer Kaskade müssen die gleiche TS-ID benutzen. (siehe 3.3.4.2) Provider Name: [Provider] Für den gebildeten Transportstrom kann der "Programm- Anbieter" einen Namen vergeben. Für eine bestimmte TS-ID sollte der Name in allen kaskadierten Geräten gleich sein.
Hinweis: PID/SID werden für die konfigurierten Slots (Programme, Kanäle) automatisch nach festem Muster vergeben. Durch Angabe eindeutiger Gerätenummern in einer Kaskade sowie eindeutiger Kaskadennummern ist sichergestellt, dass sich die Werte nicht überlappen. Werden "fremde" Transportströme am ASI Eingang verarbeitet, erfolgt bei Überschneidung der SID/PID Werte eine Unterdrückung der betreffenden Signale.
3.2.3 IP-Steaming Je nach Auswahl unter "General Selection" (siehe 3.2.2.2) stehen an dieser Stelle unterschiedliche Eingabemasken zur Verfügung: Auswahl: "Simple UDP (rear) - Streaming via Control Abb. 18: Parametereinstellung Streaming via Control Port Bei dieser Betriebsart werden alle Services, die im ASI-Out TS-Signal enthalten sind über den Control-Port ausgegeben.
definiert werden und können entsprechend der IP-Adressraum Spezifikation in der Betriebsart Multicast bzw. Singlecast betrieben werden. Konfiguration: Abb. 20: Grundmenü der IP-Stream-Konfiguration Im ersten Schritt wird der Ethernet-Schnittstelle des Stream-Moduls IP-Adresse, Netzmaske und gegebenenfalls Gateway-IP-Adresse für den Einsatz in der örtlichen Netzwerkumgebung zugeordnet und damit individualisiert.
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Beispiel 1 Abb. 21: IP-Stream-Konfiguration Beispiel 1 Stream Nr. 1 • Stream aktiviert • Zieladresse ist die 192.168.10.78, Port 6200 • Übertragungsprotokoll=UDP Protokoll • (FEC Modi bei UDP ohne Funktion) • aus der TS-EIT Tabelle werden "Present/Following" Informationen übernommen • Service-Selection=0: keine Auswahl, alle im ASI-TS enthaltenen Services werden •...
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Beispiel 2 Abb. 22: IP-Stream-Konfiguration Beispiel 2 Stream Nr.=3 • Stream aktiviert • Stream-Zieladresse ist 192.168.10.78, Port 6200 • RTP Protokoll wird ausgewertet • FEC Mode L=5 (kommuniziert mit Empfangsgerät über RTP Protokoll mit • Fehlerkorrektur Mode L=5. Das Empfangsgerät muss mit identischen Einstellungen konfiguriert werden und muss den entsprechenden Korrekturmode unterstützen!) FEC-Mode D=0 (Korrekturfunktion deaktiviert)
4 Betrieb mehrerer Geräte Beim Betrieb mehrerer Geräte ist zu beachten, dass die Geräteparameter bei Auslieferung der Geräte völlig identisch sind und je nach gewünschter Betriebsart erst individualisiert werden müssen. Mehrere Geräte in einem PC-Netzwerk Sollen mehrere Geräte in einem PC-Netzwerk installiert werden, muss die Inbetriebnahme nacheinander erfolgen, wobei im ersten Schritt die IP-Adresse des jeweiligen Geräts individualisiert und an den Adressraum des Netzwerkes angepasst wird.
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SID, PMT, VID, AUD,TTX sowie die Signal Parameter Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung, Farbton Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Inhalte der generierten NIT zu beeinflussen. Die Funktion wird über das Web-Interface mit der Taste „Table Script“ aufgerufen. Falls diese Taste nicht verfügbar ist, kann sie über den Parameter Table-Extention im Abschnitt Cannel-MUX freigegeben werden, „ON“.
Skript Rücksetzen: für diesen Vorgang wird der gesamte Inhalt des Editierfensters gelöscht und leer zum Gerät abgeschickt. Bei erneutem Lesen wird dann die Basisversion des Skripts zurückgeliefert. 6 Werkseinstellungen Sollte die Funktionalität nach einer Parametrierung nicht wieder herzustellen oder die IP- Adresse nicht zu ermitteln sein, kann mittels eines Tasters an der Geräterückseite (siehe Ansicht Rückwand) die Werkseinstellung wieder hergestellt werden.