HINWEISE FÜR EINEN OPTIMALEN
GEBRAUCH DER
Beschreibung:
Die Joëlette ist ein einrädriger, geländegängiger Rollstuhl, eine Mischung aus einem
Handkarren und einer Sänfte, der Personen mit eingeschränkter Mobilität oder stark von
anderen abhängigen Kindern oder Erwachsenen das Wandern auf Fußwegen und
Erlebnisse im Herzen der Natur mit Hilfe zweier oder dreier Begleitpersonen ermöglicht.
Eignung der Wanderroute:
Achtung: Jede Route muss im Vorhinein genauestens auf eventuelle schwierige
Passagen untersucht werden.
Hindernisse, die wir zu Fuß ohne Weiteres und fast ohne es zu merken übersteigen,
können für eine Joëlette unüberwindbar oder nur schwer zu bewältigen sein.
Aber wenn Sie denken, dass nur Waldwege für die Joëlette zugänglich sind, dann liegen
Sie falsch! Eine gute Methode, um sich ein Bild von der Schwierigkeit einer Wanderroute
zu machen, ist das Abfahren der Strecke mit dem Mountainbike. Auch wenn die Joëlette
nicht die Geschwindigkeit eines Fahrrads erreicht, so meistert sie problemlos alle Wege,
die mit dem Rad befahrbar sind. Jedes Hindernis – Steine, Wurzeln, Stufen,
Wagenspuren, Baumstämme – erfordert mit der Joëlette, wie mit dem Fahrrad auch,
technisches Geschick und einen zusätzlichen körperlichen Einsatz.
Achtung: Steigungen und Steine sind zwei große Feinde der Joëlette, und am
schlimmsten ist es, wenn beide gemeinsam auftreten. Starke Steigungen (50 %) können
leichter bewältigt werden, wenn sie kurz und frei von Steinen sind. Eine mit Schotter
bedeckte und noch dazu lange Steigung ist für die Joëlette nahezu unüberwindbar. Auf
flachen Wegen oder Gefällen sieht es ganz anders aus: Die Joëlette kann auf fast allen
Strecken benutzt werden, auch auf Geröll und sehr stark abfallenden Wegen.
Achten Sie daher ganz besonders auf Routen mit Steigungen und auf deren
Untergrundbeschaffenheit.
Geben Sie auch auf enge Durchgänge acht sowie auf dichtes Nadelgehölz, zu
überquerende Wildbäche...
Für einen Wandertag sind 10/15 km und ein positiver Höhenunterschied von 500 m völlig
ausreichend.
1/5