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Allied AHP300 Handbuch

Allied AHP300 Handbuch

Elektrisch betriebenes beatmungsgerät
Modell: AHP300
Elektrisch betriebenes Beatmungsgerät
1720 Sublette Ave.
St. Louis, MO 63110, USA
Tel.: +1 314-771-2400
S168-AHP300-001-DE
Rev.
Patent angemeldet
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Allied AHP300

  • Seite 1 Modell: AHP300 Elektrisch betriebenes Beatmungsgerät 1720 Sublette Ave. St. Louis, MO 63110, USA Tel.: +1 314-771-2400 S168-AHP300-001-DE Rev. Patent angemeldet...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    VORSICHT: Laut US-Gesetzgebung darf dieses Produkt nur von Ärzten oder auf ärztliche Verordnung verkauft werden. Warnung: Das Beatmungsgerät AHP300 darf nicht bei Kindern mit einem Gewicht von unter 5 kg (11 US-Pfund) eingesetzt werden. Warnung: Dieses Gerät darf nur von qualifiziertem Personal unter genehmigter medizinischer Anleitung bedient werden.
  • Seite 3: Verwendungszweck

    1. Verwendungszweck: Das Beatmungsgerät AHP300 ist zur Verwendung als elektrisch betriebenes Notfallbeatmungsgerät vorgesehen und kann eine externe Druckgasquelle oder seinen eigenen internen Kompressor verwenden. Dieses Beatmungsgerät ist für die Beatmungsunterstützung im Notfall über eine Gesichtsmaske oder über einen Schlauch konzipiert, der in den Atemweg des Patienten eingeführt wird. Das Beatmungsgerät ist für Patienten bestimmt, die mehr als 5 kg (11 US-Pfund) wiegen.
  • Seite 4: Produktbeschreibung

    Beatmung des Patienten sowohl mittels interner Kompressoren als auch mittels externer Gasquellen sorgen. Das AHP300 ist für Patienten bestimmt, die mehr als 5 kg (11 US-Pfund) wiegen. Dieses Beatmungsgerät ist zur Verwendung durch Notdienste, zum Transport zwischen Krankenhäusern und zum Einsatz in Krankenhäusern durch qualifiziertes Fachpersonal unter der Aufsicht eines Arztes vorgesehen.
  • Seite 5: Erläuterung Der Abkürzungen

    4. Erläuterung der Abkürzungen: Zugeführtes Tidalvolumen Atemzüge pro Minute (Atemfrequenz) Atemfrequenz Inspirationszeit Pounds per Square Inch (US-Pfund pro Quadratzoll) Zentimeter Wassersäule Kilopascal Milliliter l/min Liter pro Minute Millimeter Lichtemittierende Diode Cardio Pulmonary Resuscitation (Herz-Lungen-Reanimation) Low Pressure Alarm (Atemwegs-Niederdruckalarm) High Pressure Alarm (Atemwegs-Hochdruckalarm) Relative Humidity (Relative Luftfeuchtigkeit) Inspiratorischer Spitzendruck Inspiratorisch zu Exspiratorisch...
  • Seite 6: Bedienelemente Und Anschlüsse

    6. Bedienelemente und Anschlüsse Bedienfeld Beschreibung Beschreibung Netzschalter (Ein/Aus) Atemwegs-Niederdruckalarm-Einstellung Schnellstart-Taste – Erwachsener Beatmungsmodusauswahl Schnellstart-Taste – Kind Benutzerdefinierte Modusauswahl Tidalvolumeneinstellung Tasten für die Parametereinstellung O2 %-Einstellung Tastensperre-Taste Einstellung für Inspirationszeit (I.-Zeit) Taste für manuelle Beatmung BPM-Einstellung (Atemzüge pro Minute) Anzeigeleuchten für externe Stromversorgung PEEP/CPAP-Einstellung Akkustandanzeige Inspiratorischer Spitzendruck...
  • Seite 7 Anschlüsse am Beatmungsgerät: Beschreibung Beschreibung Netz Fernalarm-Anschluss Externer Akku Patientenschlauchsystemanschluss O2-Quelle (Frischgas) Atemwegsdruck des Patienten (blau) Luftquelle (Frischgas) Exspirationsventilsteuerung Niederdruck-O2-Quelle (Frischgas) Lufteinlassanschluss...
  • Seite 8: Bedienung Des Beatmungsgeräts Ahp300

    Safety System) – einer für Sauerstoff und der andere für Medizinische Luft. Schließen Sie die entsprechende Gasquelle mit einem Versorgungsdruck von 344 kPa (50 psi) und einer Flowkapazität von mindestens 80 l/min an diese Anschlüsse an. Das AHP300 kann ohne externe Gasquelle verwendet werden, da es über einen internen Kompressor verfügt, mit dem der Patient mit Umgebungsluft versorgt werden kann.
  • Seite 9: Anschluss Des Patientenschlauchsystems

    Warnung: Keine unzulässigen Patientenschlauchsysteme verwenden, da dies einen Leistungsverlust zur Folge haben kann. Patientenschlauchsystem für das Beatmungsgerät Mit dem AHP300 wird ein universelles Patientenschlauchsystem mit einem Schenkel (siehe nachstehende Abbildung) verwendet. Patientenschlauchsystem für Erwachsene von Patientenschlauchsystem für Kinder von Allied...
  • Seite 10 *Ist der Totraum eines Geräts zu groß, kann dies Auswirkungen auf die Anreicherung mit Sauerstoff bzw. anderen Gase haben, die dem Patienten zugeführt werden. Werden weitere Zubehörteile verwendet, kann dies eventuell Auswirkungen auf den Totraum haben. Dies muss beim Einsatz der Zubehörteile berücksichtigt werden. ^Die Verwendung von Zubehörteilen kann Auswirkungen auf den exspiratorischen Widerstand haben.
  • Seite 11 Durch die Verwendung eines Exspirationsfilters entsteht ein größerer exspiratorischer Widerstand. In der nachstehenden Tabelle sind die Widerstände basierend auf den verschiedenen Flows aufgeführt: Flow-Bedingung Exspiratorischer Widerstand (l/min) (cmH2O) 1,45 3,15 5,07 7,30 10,61 Schalten Sie das Beatmungsgerät ein, indem Sie den Knopf im Bedienfeldbereich „Betrieb“ (Power) in die Position „│“...
  • Seite 12: Auswahl Der Erforderlichen Parameter

    Drücken Sie die Modusauswahltaste und der aktuelle Modus (z. B. Volume AC) beginnt zu blinken. Mithilfe der Tasten für die Parameter-/Moduseinstellung können Sie die blinkende Leuchte zu dem gewünschten Modus bewegen. Wenn Sie die Modusauswahltaste ein zweites Mal drücken, wird der entsprechende Beatmungsmodus aktiviert. Wenn Sie nach der Auswahl eines bestimmten Modus die Modusauswahltaste kein zweites Mal drücken, läuft die Zeit für die Änderung des Beatmungsmodus nach 5 Sekunden ab und der Modusauswahlvorgang wird abgebrochen.
  • Seite 13 0 und 5 bis 20 175 bis 2000 ml 0 und 5 bis 20 Im volumenkontrollierten Modus verfügt das AHP300 über einen Flow-Bereich zwischen 5 und 60 l/min. Im druckkontrollierten Modus lässt sich der Inspiratorische Spitzendruck (PIP) auf Werte zwischen 15 und 55 cmH O einstellen.
  • Seite 14 Gasquelle nicht angeschlossen ist oder sie über einen zu niedrigen Versorgungsdruck verfügt, wird ein Gasquellen-Alarm ausgegeben. Wenn nur Sauerstoff angeschlossen ist, verwendet das AHP300 den internen Kompressor, um Luft zuzuführen. Ein Alarm wird in diesem Fall nicht ausgegeben. Wenn Sie einen % O2- Wert von 70 einstellen und nur Sauerstoff zur Verfügung steht, wird der interne Kompressor...
  • Seite 15 Lunge hinweisen.  Spontanatmung des Patienten: Sollte der Patient anfangen, spontan zu atmen, erkennt das AHP300 diesen Atemzug und führt das eingestellte Tidalvolumen entsprechend der Einstellung am Beatmungsgerät zu. Die LED-Anzeige, die einen spontanen Atemzug des Patienten anzeigt, leuchtet auf, nachdem ein maschineller Atemhub abgegeben wurde.
  • Seite 16: Beatmungsmodi

    8. Beatmungsmodi: Volumenkontrollierte Beatmung: Bei der volumenkontrollierten Beatmung gibt das Beatmungsgerät ein festgelegtes Tidalvolumen zu einem zeitgesteuerten Intervall ab, das durch die Einstellungen für die Inspirationszeit und die Atemfrequenz (BPM) festgelegt wird. Die Atemhübe haben eine konstante Flow-Rate. Die erforderliche Flow-Rate ist eine Funktion des Tidalvolumens (V ) und der Inspirationszeit (T ).
  • Seite 17 Druckkontrollierte Beatmung: In diesem Modus gibt das Beatmungsgerät Flow an den Patienten ab, bis ein voreingestellter Druck erreicht wird. Die Flow-Rate ist variabel und verlangsamt sich, wenn sich der Atemwegsdruck dem voreingestellten Druck nähert. Das Beatmungsgerät misst die Zeit und die Drücke an verschiedenen Zeitpunkten im Atemzug und passt dann den Flow automatisch an, um die nachstehende Kurve zu erreichen.
  • Seite 18 Modi Um eine schnelle und sichere Therapieanpassung durch die Beatmungsfachkraft zu ermöglichen, lässt sich das AHP300 nahtlos von einem Modus in den anderen versetzen. Beim Übergang von einem druckkontrollierten Modus zu einem volumenkontrollierten Modus bleiben die vorherigen Einstellungen für Atemfrequenz (BPM) und Inspirationszeit unverändert.
  • Seite 19: Beatmungsformen

    9. Beatmungsformen: AC-Modus (assistierte Beatmung): Das Beatmungsgerät sorgt dafür, dass die Anzahl der verabreichten Atemhübe gleich oder größer als die BPM-Einstellung (Atemfrequenz) ist. Der Patient kann weitere Atemhübe auslösen (triggern). Wenn das Beatmungsgerät einen Spontanatemzug erkennt, gibt es entsprechend den Einstellungen für die volumen- bzw.
  • Seite 20: Programmierbare Voreinstellungen

    10. Programmierbare Voreinstellungen: Das Beatmungsgerät verfügt über zwei verschiedene programmierbare Voreinstellungen: Schnellstart- und Benutzerdefinierte Modi. Die Schnellstart-Modi sind für Erwachsene und Kinder bestimmt. Hier verfügt jeder Modus über eine eigene Taste. Sie können 3 benutzerdefinierte Modi einrichten. Der gewünschte benutzerdefinierte Modus lässt sich über die Taste „Benutzerdefinierter Modus“...
  • Seite 21 Tabelle 1 Taste für Erwachsene Taste für Kinder Beatmungsmodus: Assistierte Beatmungsmodus: Assistierte druckkontrollierte Beatmung druckkontrollierte Beatmung BPM-Einstellung (Atemzüge pro Minute): 10 BPM-Einstellung (Atemzüge pro Minute): 15 Einstellung: 2 Sekunden Einstellung: 1,0 Sekunden % O2 100 % 100 % PIP: 15 cmH PIP: 15 cmH PEEP:...
  • Seite 22 Verwenden der Schnellstart-Tasten: Um den Schnellstart-Modus zu verwenden, drücken Sie eine der Schnellstart-Tasten. Die Anzeigeleuchte unter der Taste blinkt und die gespeicherten Einstellungen werden angezeigt. Wenn Sie die Taste ein zweites Mal drücken, werden diese Einstellungen aktiviert. Wenn Sie die Taste in einem Zeitraum von 10 Sekunden kein zweites Mal drücken, werden auf der Anzeige die aktuellen Beatmungsgerät-Einstellungen eingeblendet und Sie müssen den Vorgang nochmal von vorn beginnen.
  • Seite 23: Benutzerdefinierte Modi

    Mit diesen benutzerdefinierten Modi lassen sich bei allen in einem Krankenhaus oder Rettungsdienst eingesetzten Beatmungsgeräten AHP300 häufig verwendete Behandlungsoptionen entsprechend der Anweisung des Arztes vorprogrammieren. Der benutzerdefinierte Modus Nr. 1 könnte beispielsweise lauten: CPAP bei 10 cmH O.
  • Seite 24 Tabelle 2 Standardmäßige benutzerdefinierte Modi Beatmungsmodus: Volumenkontrollierte Beatmung Beatmungsform: Assistiert/kontrolliert BPM-Einstellung (Atemzüge pro Minute): 12 Einstellung: 1 Sekunde 100 % Tidalvolumen: 500 ml PEEP: 0 cm H Atemwegs-Niederdruckalarm: 10 cm H Atemwegs-Hochdruckalarm: 30 cm H Triggerempfindlichkeit: 2 cm H Das Beatmungsgerät nimmt den Betrieb gemäß den gespeicherten Standardeinstellungen auf.
  • Seite 25 „Benutzerdefinierter Modus“ und wählen Sie über die Pfeile für die Parametereinstellung den Modus aus, den Sie ändern möchten. Die gespeicherten Einstellungen werden angezeigt und die Anzeigeleuchte neben dem benutzerdefinierten Modus blinkt. Drücken Sie die Taste „Benutzerdefinierter Modus“ ein zweites Mal. Das Beatmungsgerät arbeitet nun mit diesen Einstellungen und die Anzeigeleuchte neben dem benutzerdefinierten Modus leuchtet stetig.
  • Seite 26: O2-Sparmodus

    11. O -Sparmodus: -Sparmodus: In diesem Modus können bis zu 10 l Sauerstoff pro Minute bei 20,7 bis 275 kPa (3 bis 40 psi) über den DISS-Anschluss bzw. bei 20,7 bis 68,9 kPa (3 bis 10 psi) über den Niederdruck-Tüllenanschluss verwendet werden. Niederdruck-O2-Anschluss -Sparmodus wird aktiviert, indem Sie die Taste „O sparen“...
  • Seite 27: Manuelle Beatmung

    12. Manuelle Beatmung: Eine manuelle Beatmung kann mithilfe der Taste für die manuelle Beatmung erfolgen. Bei jedem Tastendruck führt das Beatmungsgerät einen Atemhub mit einem eingestellten Tidalvolumen zu. Das Gerät führt jeweils nur einen Atemhub gemäß den Beatmungsgerät-Einstellungen zu, wenn diese Taste gedrückt wird. Die Taste muss losgelassen und erneut gedrückt werden, um einen zweiten Atemhub zuzuführen.
  • Seite 28: Alarme

    14. Alarme: Elektronische Alarme: Der Alarmtonpegel ist größer als 70 dB. Eine große Generalalarm-Anzeigeleuchte leuchtet auf, wenn ein Alarm erkannt wird. Die Anzeigeleuchte neben dem jeweiligen Alarm leuchtet ebenfalls auf. Durch Drücken von „Alarme“ wird das akustische Alarmsignal deaktiviert, nachdem der Alarmzustand beseitigt wurde, die visuelle Anzeigeleuchte neben dem jeweiligen Alarm bleibt jedoch noch aktiviert.
  • Seite 29 Wiederherstellung des Drucks gelöscht. Der Alarm weist darauf hin, dass das Gerät eventuell den Betrieb in Kürze einstellt und die Gasquelle unverzüglich zu ersetzen ist. Das AHP300 wechselt automatisch zu 100 % Luft, die über den internen Kompressor des Geräts zugeführt wird, wenn die Druckluftquelle nicht mehr zur Verfügung steht.
  • Seite 30 Warnung: Voreingestellte Tidalvolumen werden u. U. nicht zugeführt, wenn der Grenzwert für den Atemwegs-Hochdruckalarm erreicht wird. Es wird kein zusätzliches Tidalvolumen zugeführt, nachdem die Druckgrenze erreicht wurde. Der Atemwegsdruck wird nahe dem Ende des Patientenschlauchsystems gemessen. Dieser Druck kann aufgrund von Einengungen im Atemweg des Patienten eventuell höher als der Druck in der Lunge sein.
  • Seite 31: Externer Alarmanschluss

    ausgelöst, wenn der Flow für eine Zeitspanne von mehr als 5 Sekunden 10 l/min überschreitet. Alarmunterdrückung/Rücksetzen-Taste: Mit dieser Taste wird der akustische Alarm 110 Sekunden lang unterdrückt. Neue auftretende Alarme werden nicht unterdrückt. Ferner wird mit dieser Taste auch die visuelle Anzeigeleuchte für gelöschte Alarme gelöscht.
  • Seite 32: Akkuparameter

    16. Akkuparameter: Akkustand Der Akkustand wird unter Akkuparameter auf dem Bedienfeld angezeigt. Das Beatmungsgerät überwacht die Akkuspannung und zeigt die aktuelle Akkuspannung an. Wenn der Akku einen niedrigen Ladezustand erreicht hat, leuchten die beiden linken Anzeigeleuchten rot auf und signalisieren so, dass das Beatmungsgerät an eine externe Stromquelle angeschlossen werden sollte.
  • Seite 33: Netzstromeingang Und Hilfsspannungsanschluss

    Hilfsspannungsquellen erhalten Sie vom Hersteller. Der MCV-AUXBAT verfügt über Akkus, die eine Kapazität von 10 Amperestunden bereitstellen können. Diese Kapazität ist doppelt so groß wie die des internen Akkus des AHP300. Die Laufzeit des Akkus wird mithilfe dieses Geräts ungefähr verdreifacht.
  • Seite 34 AHP300 mit Hilfsspannungsversorgung MCV-AUXBAT Warnung: Die Hilfsspannungsbuchse ist kodiert. Der Steckverbinder muss vor dem Einstecken in die Buchse ordnungsgemäß ausgerichtet werden. Nicht gewaltsam einstecken. Das Beatmungsgerät kann ansonsten beschädigt und somit einsatzunfähig gemacht werden. Vorsicht: Nur das externe Akkupack mit der Produktnummer MCV- AUXBAT verwenden, da das Beatmungsgerät durch die Verwendung...
  • Seite 35: Reinigung

    Beatmungsgerät verbunden ist. Das interne Ladesystem des Zusatz-Akkupacks ist deaktiviert, wenn es an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. 18. Reinigung: Das AHP300 sollte nach jedem Gebrauch gereinigt werden. Lassen Sie zum Reinigen des Beatmungsgeräts den Gaszufuhrschlauch am Gerät angeschlossen, um eine Verunreinigung des Sauerstoffschlauchsystems zu vermeiden.
  • Seite 36: Prüfverfahren

    Bestätigen Sie, dass der akustische Alarm für niedrigen Gasdruck ausgegeben wird. Falls das Gerät einen dieser Tests nicht besteht, wenden Sie sich bitte telefonisch unter der Rufnummer +1 314-771-2400 an die Kundendienstabteilung von Allied Healthcare Products, Inc. Bewahren Sie das Beatmungsgerät stets an einem sauberen, trockenen Ort auf.
  • Seite 37: Pneumatik-Schaltplan

    20. Pneumatik-Schaltplan...
  • Seite 38: Wartung

     Auswechseln des Partikelfilters: Lufteinlassanschluss Das AHP300 verfügt über einen Partikelfilter im Lufteinlass an der Seite des Geräts. Mit diesem Filter wird die Umgebungsluft gereinigt, die vom Kompressor in das Gerät gesaugt wird. Der Filter sollte alle 4 Monate geprüft werden. Den Filter auswechseln,...
  • Seite 39 Personal durchgeführt werden.  Wartung/Auswechseln des Akkus: Der Akkuladezustand des AHP300 sollte alle vier Monate geprüft werden. Falls der Akku nicht kontinuierlich aufgeladen wird, laden Sie ihn zu diesem Zeitpunkt auf. Falls der Akku nicht innerhalb von 5 Stunden vollkommen aufgeladen ist, sollte er ausgewechselt werden.
  • Seite 40 Sensoren sowie die Schläuche und Anschlüsse aus Kunststoff ausgewechselt. Ferner wird das Beatmungsgerät auch kalibriert und einer Leistungsprüfung unterzogen. Diese Wartung muss von Allied Healthcare Products oder von in der Wartung dieses Beatmungsgeräts von Allied Healthcare Products geschulten Fachkräften vorgenommen werden.
  • Seite 41 Erforderliche Zeit: 4 Stunden Kalibrierung und Akkuwechsel  Akku auswechseln  Gerät kalibrieren und einer Leistungsprüfung unterziehen * Muss von Allied Healthcare Products oder von werksgeschultem Personal durchgeführt werden. Jahr 4 - Checkliste für die Wartung Funktionsprüfung und Kalibrierung Erforderliche Zeit: 30 Minuten Akku aufladen Jahr 5 - Checkliste für die Wartung...
  • Seite 42  Schließen Sie das Patientenschlauchsystem an den AHP300 an.  Stellen Sie das Tidalvolumen auf 300 ml ein und schalten Sie das AHP300 ein. Passen Sie ggf. den Druck der Gasquelle an, damit er 344 kPa (50 psi) entspricht. ...
  • Seite 43 Falls bei diesem Produkt Probleme auftreten sollten, wenden Sie sich bitte telefonisch unter der Rufnummer +1 800-411-5136 (gebührenfrei in den USA und Kanada) an das Technical Support Center von Allied Healthcare Products, Inc. Nachstehend ist ein Beispiel eines Protokolls aufgeführt, das für die Aufzeichnung der Testdaten während der jährlichen Funktionsprüfung und Kalibrierung verwendet werden...
  • Seite 44 Auswechseln der Netzanschlusssicherung Der Netzanschluss ist mit 2 Sicherungen geschützt. Wenn eine Sicherung durchbrennt, lädt das Gerät den Akku nicht. Sollte eine der Sicherungen ausgewechselt werden müssen, gehen Sie hierzu folgendermaßen vor: Entfernen Sie die Sicherung, indem Sie den Sicherungshalter um eine Vierteldrehung nach links drehen.
  • Seite 45: Spezifikationen

    22. Spezifikationen: Netz-/Gasversorgung A. Gasversorgungsdruck: Hochdruck: 280 kPa (40,6 psi) bis 600 kPa (87,0 psi) Sauerstoff-DISS und Luft- DISS oder 69 kPa (10 psi) bis 275 kPa (40,0 psi) Sauerstoff-DISS im O2- Sparmodus. Anschlüsse: CGA V5 O2- und Luft-DISS-Eingänge ISO 5356 22-mm-Ausgang Niederdruck O2: Bis zu 10 l/min bei weniger als 69 kPa (10 psi) Anschlüsse: 1/8-Zoll-Tülle B.
  • Seite 46 I. Tidalvolumen (V Genauigkeit: ±10 % mit 100 % Sauerstoff oder 100 % Luft, ±12 % für Mischgase Für Temperaturen unter -9,4 °C (15 °F): Genauigkeit: ±12 % mit 100 % Sauerstoff oder 100 % Luft, ±14 % für Mischgase Flows von 5 bis 60 l/min ergeben die folgenden Tidalvolumen: Tidalvolumenbereich bei 0,5 Sekunden Inspirationszeit = 40 ml bis 500 ml Tidalvolumenbereich bei 0,75 Sekunden Inspirationszeit = 60 ml bis 750 ml...
  • Seite 47  Assistierte druckkontrollierte Beatmung (Pressure Control w/ Assist Control)  Druckkontrollierte SIMV (Pressure Control with SIMV)  CPAP S. Benutzerdefinierte Beatmungsmodi: Im Beatmungsgerät können 3 benutzerdefinierte Modi gespeichert und abgerufen werden. Jeder der Beatmungsmodi kann als benutzerdefinierter Modus mit den entsprechenden Parametern festgelegt werden.
  • Seite 48 Wiederherstellung des Drucks gelöscht. Dieser Alarm wird nicht aktiviert, wenn die % O2-Einstellung 100 % (nur O ) lautet.  Apnoe-Alarm: Dieser Alarm wird aktiviert, wenn das Beatmungsgerät in einem Zeitraum von 20 Sekunden keinen Spontanatemzug feststellt bzw. keinen maschinellen Atemhub abgibt. Das Beatmungsgerät arbeitet im Apnoe- Beatmungsmodus, wenn eine Apnoe festgestellt wurde.
  • Seite 49 DD. Totraum: ≤5,5 % des Mindesttidalvolumens EE. Inspiratorischer Spitzenflow: >80 l/min FF. Gewicht: 8,5 kg (18,8 US-Pfund) GG. Abmessungen: 135 x 338 x 350 mm (5,3 x 13,3 x 13,8 Zoll) HH. Betriebsbedingungen: -18 bis 50 °C (0 bis 122 °F) 5 bis 95 % (nicht kondensierend) relative Feuchtigkeit IP22-geschützt vor Fingern [mit einem Durchmesser ab 12 mm] und Schutz gegen Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15 °...
  • Seite 50: Zubehör Und Ersatzteile

    23. Zubehör und Ersatzteile: Artikelnummer Beschreibung Anzahl/ Verwendung Anweisungen Packung siehe Seite L599-600 Patientenschlauchsystem mit Einwegprodukt einem Schenkel (Erwachsener), Zur Verwendung an einem Länge 180 cm Patienten (geriffelter Schlauch mit einem Durchmesser von 22 mm) L599-650 Patientenschlauchsystem mit Einwegprodukt einem Schenkel (Kind), Länge 180 Zur Verwendung an einem Patienten...
  • Seite 51: Nbr-Filter

    Atemschutzgeräte, die in der Industrie, von der Polizei und beim Militär gebräuchlich sind. An diesen Anschluss können Luftfilter für Gefahrenbereiche installiert werden. Zur Installation entfernen Sie den Lufteinlassschutz und Staubfilter. Das AHP300 wird gemäß den Herstellerspezifikationen betrieben, wenn Filter verwendet werden, die den Anforderungen gemäß...
  • Seite 52: Sauerstoffzylinder-Aufbrauchzeiten

    25. Sauerstoffzylinder-Aufbrauchzeiten: Diese Zeiten sind ungefähre Angaben und setzen einen vollen Zylinder voraus. Überwachen Sie stets den Zylinderdruck und den Alarm für niedrigen Gasdruck, um sicherzustellen, dass stets ausreichend Sauerstoff zur Verfügung steht. E-Zylinder Kapazität = 682 l Sauerstoffkapazität (4,6 l Wasserkapazität) Atemzüge pro Minute Tidalvolumen 1200...
  • Seite 53: Ungefähre Tidalvolumeneinstellungen Basierend Auf Der Körpergröße

    26. Ungefähre Tidalvolumeneinstellungen basierend auf der Körpergröße: UNGEFÄHRE EINSTELLUNGEN BASIEREND AUF DER KÖRPERGRÖSSE Tidalvolumen (ml) 900 1000 1100 1200 bei 10 ml/kg Körpergröße 22,5* 35* 60 männlich (57) (89) (114) (134) (147) (152) (163) (175) (185) (196) (208) (218) (229) In Zoll (cm) Körpergröße 22,5* 35*...
  • Seite 54: Garantie

    27. Garantie:...
  • Seite 55: Anwendbare Normen

     Vergrößern Sie den Abstand zwischen den Geräten. Bitten Sie den Hersteller oder einen Außendiensttechniker um Unterstützung. Das AHP300 ist zur Atemunterstützung in Notfällen für Kinder und Erwachsene bestimmt. Das Produkt entspricht den folgenden Sicherheits- und Leistungsnormen: Leistungs- und Sicherheitsanforderungen ...
  • Seite 56 Die jüngsten Überarbeitungen der Bedienungsanleitung sind auf der Website des Unternehmens unter www.alliedhpi.com zu finden. Dieses Handbuch ist ebenfalls in anderen Sprachen erhältlich. Unter der Rufnummer +1-800- 411-5136 erhalten Sie weitere Informationen zum Erhalt dieses Handbuchs in anderen Sprachen. Autorisierte Vertretung in Europa Emergo Europe Molenstraat 15 2513 BH, Den Haag...

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