Beschreibung
Warum eine Gasaufbereitung?
Bei Abgas-Messungen an Feue-
rungsanlagen über einen längeren
Zeitraum führt in der Regel entste-
hendes Kondensat zu ungenauen
NO
- und SO
Gehaltsangaben. Zur
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Kondensatbildung kommt es, weil
der Wasser- bzw. der Säuretaupunkt
innerhalb des Gasweges
unterschritten wird. Das Kondensat
schlägt sich in Filtern oder in Schläu-
chen nieder und absorbiert (bindet)
NO
- und SO
-Anteile (die Meßwerte
2
2-
werden verfälscht).
Funktionsprinzip
Die tragbare Gasaufbereitung testo
339 ist für das Rauchgas-
Analsengerät testo 33 konzipiert und
wird zwischen der Rauchgas-sonde
und dem Analysegerät
angeschlossen.
Die Aufbereitung des Meßgases über
das testo 339 führt zu einer
Reduzierung der Absorption bis auf
ein Minimum. Der beheizte Partikel-
filter und der anschließend ebenfalls
beheizte Gasweg halten das Rauch-
gas auf einer Temperatur von +150
°C - bis das Meßgas im Gaskühler
mittels eines Peltierelmentes auf
einen Taupunkt von +3...+6 ° C
abgekühlt wird. Das dabei ent-
stehende Kondensat wird in das
optionelle Kondensatgefäß ab-
gepumpt. Das bereits gereinigte und
nun auf einen Restfeuchtegehalt
getrocknete Meßmedium wird in dem
Analysegerät des testo 33 analysiert.
Der Prüfung des Technischen
Überwachungs-Vereins (Bericht
GEM1-GE-17.2/1/1613/92) in Bezug
auf elektrische Sicherheit, Funkstör-
verhalten, Störfestigkeit Industrie-
bereich (EMV) lagen folgende
Normungen zugrunde:
Elektrische Sicherheit
DIN VDE 0411 Teil 1/10.1973 bzw.
DIN VDE 0411 Teil 1a/02.1980
Funkstörverhalten
PostVfg. 1046 (DIN VDE 0871)
Störfestigkeit Industriebereich
(EMV)
IEC 801 Teil 2, 3, 4, 5
prEN 50 082-2.
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